Benutzer Diskussion:Dr. Gert Blazejewski:Fachredaktion
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[Bearbeiten] Fachredaktion
[Bearbeiten] Prinzip
Was macht eine Fachredaktion? Anders als bei Wikipedia, wo es Leute gibt, die sich etwa Qualitätsverbesserung zur Aufgabe gemacht haben, haben wir hier einzelne Fachredaktionen gegründet, da eben Bücher eine andere, tiefere Behandlung benötigen als Wikipedia-Artikel.
Fachredakteure sind im Regelfall einfache Benutzer (es können sich aber natürlich auch Administratoren bewerben), die sich zur Aufgabe gemacht haben, in einem spezifischen Fachgebiet hier tätig zu werden. Hier tätig zu werden bedeutet, nicht nur eigene Bücher zu schreiben, sondern auch andere Bücher aus dem jeweiligen Fachgebiet zu beurteilen. Dies beinhaltet, je nach Arbeitsfortschritt der jeweiligen Bücher:
- Neue Autoren im eigenen Fachgebiet zu begrüßen und zu begleiten
- Ansprechpartner sein für fachliche Probleme, die die Autoren haben
- Reviews zu einzelnen Kapiteln anderer Autoren im Fachgebiet durchzuführen
- Rezensionen zu den einzelnen Büchern des Fachgebiets in der Wikibooks-Rundschau verfassen
- Die Bücher des Fachgebiets in ihrem Fortschritt zu begleiten
- Zu den jeweiligen Büchern Vorschläge machen, z.B. diese zur Wahl zum Buch des Monats, zum Review des Monats oder zum empfehlenswerten Buch vorschlagen
- Eine fachspezifische Empfehlung abzugeben, falls bei der Wahl zu den empfehlenswerten Büchern, dem Buch des Monats oder dem Review des Monats Streitigkeiten oder Fragen auftreten.
[Bearbeiten] Fachliche Zuordnung und Wahlverfahren
Die Fachredaktion ist strikt dem Regal zugeordnet. Ein Regal Wirtschaftswissenschaft zum Beispiel hat auch eine Fachredaktion Wirtschaftswissenschaft (oder nicht, falls das keiner machen will). Eine Fachredaktion kann beliebig viele Fachredakteure haben. In eine Fachredaktion wird man auf Vorschlag mit einfacher Mehrheit gewählt. Eine Wahl sollte schon erfolgen, denn wir sollten auch schon sicherstellen, daß die Redakteure ein entsprechendes fachliches Standing auf dem Gebiet haben.
Ein fachliches Standing kann nachgewiesen werden durch ein bereits fertig geschriebenes Buch auf dem Gebiet oder einen entsprechenden Abschluß (z.B. akademischer oder Meistertitel, Fachredakteure für Bücher wie "Aluminium hochglanz polieren" oder "Einführung in die Astrologie" brauchen nicht unbedingt akademische Grade...), es liegt hierbei an dem Bewerber, die Community entsprechend zu überzeugen.
Wird man in eine Fachredaktion gewählt, ist man jedoch nach wie vor einfacher Benutzer und hat keine gesonderten Rechte, wie zum Beispiel die Administratoren.
In den Fachredaktionen gibt es, dem Wiki-Prinzip folgend, keinen Redaktionsleiter, sondern im Zweifelsfalle entscheidet hier auch die einzelne Mehrheit. In Pattsituationen (z.B. bei einer vierköpfigen Fachredaktion zwei Redakteure Pro, zwei Redakteure Contra) kann eine Fachredaktion den Wikibooks Vermittlungsausschuss anrufen oder erklären, dass man zu keinem gemeinsamen Ergebnis finden konnte.
Zielsetzung der Fachredaktion ist es auch, die Administratoren von der fachlichen Beurteilungsarbeit ein wenig zu entlasten. Regale, die keine Fachredaktion besitzen, bleiben auch ohne Fachredaktion und solange auf die Betreuung durch die Community angewiesen, bis sich eine Fachredaktion findet. In Sonderfällen kann hier eine übergreifende Beurteilungskommission oder eine einmal tätig werdende Fachredaktion von der Community gewählt werden.
[Bearbeiten] Umsetzungsvorschlag
Hinweis auf die oben stehende zentrale Seite "Wikibooks:Fachredaktionen" im Portal und evtl. an anderen Stellen des Lehrbuchs. Von der zentralen Fachredaktionsseite sowie von den Regalen aus gibt es dann einen Linke auf die jeweils bestehenden themenspezifischen Fachredaktionsseiten, z.B. "Wikibooks:Fachredaktionen:Wirtschaftswissenschaft". Dort kann dann geklärt werden, wer an der Fachredaktion teilnimmt, die Empfehlungen und fachspezifischen Reviews können hinterlegt werden etc.
[Bearbeiten] Kommentar zum Wahlverfahren
Die Wahl finde ich überflüßig und gegen das Wiki-Prinzip, außerdem ist Wikbiooks freiwillig, also gibt es keine festen Aufgaben, die man erfüllen muss. Ob es ein Magister ist oder ob er ein Buch geschrieben hat spielt auch keine Rolle, da es hier egal ist wer es ist bzw., was er macht (Also ein Buch geschrieben zu haben ist schon empehlenswert aber das gilt für Schüler genauso wie für Professoren). Außerdem bedeutet ein Wiki, dass alle im großen und ganzen über die gleichen Rechte verfügen. Da es allerdings organisatorische und technische Aufgaben gibt, die von Vertrauenspersonen erfüllt werden müssen gibt es die Adminwahlen. Wahlen zu Redaktionsmitglieder sind aber m.E. überflüßig und nutzlos. Grüße, John N. (Diskussion) 15:04, 9. Jun 2006 (UTC)
Wieso Meistertitel oder akademischer Abschluss!?
Auch Lehrlinge oder Gelernte auf dem Gebiet können ein Buch beurteilen und wenn nicht sollen sie sich der Stimme enthalten.
Allgemein kann auch eine Person mit anerkanntem Fachabschluss Lücken in seiner Bildung aufweisen.
z.B. Arbeitet nicht jeder Entwickler mit jeder Programmiersprache, was in der einen korrekt ist, ist in einer anderen Unsinn.
Auch so ein Problem:
Dürfen die Autoren ihr eigenes Buch beurteilen?
Oder anders gesagt: Wie stellt man die Unabhängigkeit sicher?
-- MichaelFrey 16:21, 9. Jun 2006 (UTC)
Die Wiki-Idee ist, nie anderen, sondern immer sich selber die Arbeit aufzuhalsen.
Dass sich Benutzer verabreden und sich vornehmen, eine Aufgabe gemeinsam zu lösen, verstößt nicht gegen das Wiki-Prinzip. Damit die Stimme einer Fachredaktion irgendwann schwerer wiegt als die Summe der Stimmen ihrer Mitglieder, muss sie sich Kompetenz und Vertrauen erarbeiten.
Die Wahl einer Fachredaktion kann ich mir nicht vorstellen. Sollen dabei alle Benutzer (=Nicht-Fachleute) über die fachliche Eignung des Kandidaten abstimmen, oder sollen sie festlegen, wieviele Stunden wöchentlich der Kandidat mindestens in der Fachredaktion mitzuarbeiten hat?
Was die Kompetenz betrifft: Die meisten Leute werden sich hüten, Themen zu beurteilen, von denen sie nicht genug verstehen. Das Urteil der Anderen könnte vernichtend ausfallen, man kann nichts zurücknehmen und man blamiert sich hier sehr öffentlich und sehr dauerhaft. -- Klaus 16:53, 9. Jun 2006 (UTC)

