Berlin-Fremdenführer/ Sehenswürdigkeiten
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Im Folgenden werden wohl die wichtigsten und zugleich bekanntesten Wahrzeichen Berlins vorgestellt.
In Berlin werden unzählige Touren per Bus angeboten, die die meisten aufgelisteten Sehenswürdigkeiten ansteuern. Wer sich jedoch auf eigene Faust auf Erkundung begeben möchte, dem bietet die Stadt zwei Paraderouten - die Buslinien 100 und 200. Diese fahren beide vom Bahnhof Zoo zum Bahnhof Alexanderplatz quer durch die Innenstadt, wobei sie unterschiedliche Routen einschlagen. Es gibt zwar keine Erläuterungen, aber dafür sind diese zum Preis eines normalen Fahrscheins zu haben. Man benutzt diese Linien am besten begleitend, indem man annähernd von Haltestelle zu Haltestelle fährt. Bei einem durchschnittlichen Takt von zehn Minuten (oftmals nur fünf Minuten) sind längere Wartezeiten fast ausgeschlossen.
Möchte man mit einer der beiden Linien einfach mal eine kleine Rundfahrt unternehmen, so sei einem geraten an der Haltestelle Hertzallee einzusteigen. Diese liegt noch etwas vor der eigentlichen "Starthaltestelle" Bahnhof Zoo und man hat eine gute Chance bei den Doppelstockbussen in der oberen Ebene ganz vorne zu sitzen - ein eindrucksvolles Erlebnis.
Neben diesen beiden Buslinien kann man auf der Stadtbahn (sprich die S-Bahnlinien S5, S7, S75 und S9) zwischen Zoo und Alexanderplatz fahrend die Innenstadt fast schon aus der Vogelperspektive erleben und erhält eine wunderbare Sicht nicht nur auf das Regierungsviertel.
(Stand: Mai 2006)
[Bearbeiten] Alexanderplatz
Nahverkehrsanbindung: S- und U-Bahnhof Alexanderplatz (S5, S7, S75, S9, U2, U5, U8, M4, M5, M6, M48, 100, 200 und andere Buslinien)
Der Alexanderplatz ist ein sehr stark frequentierter Verkehrsknotenpunkt im Zentrum Berlins. Tagtäglich kreuzen den "Alex" um die 300.000 Menschen. Unter ihm liegt der größte U-Bahnhof Berlins, außerdem umranden ihn bekannte Kaufhäuser. Auf dem Alex befinden sich Sehenswürdigkeiten wie die Weltzeituhr und der Brunnen der Völkerfreundschaft. Weitesgehend kann man den Fernsehturm, das Rote Rathaus und Neptunbrunnen ebenfalls dem Areal des Alex' zuordnen.
Zur Zeit wird der Alexanderplatz umgebaut und ist daher nicht unbedingt touristisch attraktiv.
[Bearbeiten] Fernsehturm
Nahverkehrsanbindung: S- und U-Bahnhof Alexanderplatz (S5, S7, S75, S9, U2, U5, U8, M4, M5, M6, M48, 100, 200 und andere Buslinien))
Öffnungszeiten: 9:00 - 24:00 Uhr (von März bis Oktober; ansonsten 10:00 - 24:00 Uhr)
Eintritt: 8,50€, ermäßigt: 4,00€ (bis 16 Jahre), angemeldete Gruppen ab 20 Personen: 6,00€
Für auf den Rollstuhl Angewiesene ist aus Sicherheitsgründen der Zugang nicht möglich.
Der 368 Meter hohe Fernsehturm ist das höchste Bauwerk in Deutschland und das vierthöchste Europas. Von seiner Aussichtsplattform und seinem Turmrestaurant in 204 bzw. 207 Meter Höhe hat man einen schönen Blick auf Berlin. Die Plattform des Restaurants dreht sich einmal in der halben Stunde um die eigene Achse. Im Unterschied zum Funkturm ist die Aussichtsplattform des Fernsehturms verglast.
[Bearbeiten] Berliner Rathaus
Nahverkehrsanbindung: S- und U-Bahnhof Alexanderplatz (S5, S7, S75, S9, U2, U5, U8, M4, M5, M6, M48, 100, 200 und andere Buslinien)
Das Berliner Rathaus ist Sitz der Stadtregierung und des Regierenden Bürgermeisters von Berlin. Gebräuchlicher wird es oft Rotes Rathaus genannt. Diese Abwandlung stammt von der Fassadengestaltung mit roten Klinkern.
Derzeit wird es restauriert und somit von einem Baugerüst umhüllt.
[Bearbeiten] Weltzeituhr
Nahverkehrsanbindung: S- und U-Bahnhof Alexanderplatz (S5, S7, S75, S9, U2, U5, U8, M4, M5, M6, M48, 100, 200 und andere Buslinien)
Die zehn Meter hohe Uhr wurde im Zuge der Umgestaltung des Alexanderplatzes Ende der 1960er Jahre errichtet und zeigt neben einem vereinfachten Modell des Sonnensystems die Zeit für alle 24 Zeitzonen an.
[Bearbeiten] Bebelplatz
[Bearbeiten] Berliner Dom
[Bearbeiten] Brandenburger Tor
Nahverkehrsanbindung: S-Bahnhof Unter den Linden (S1, S2, S25, [100, 123])
[Bearbeiten] Checkpoint Charlie
Kennzeichnet den wohl bekanntesten deutsch - deutschen Grenzübergang. Das Häuschen an sich ist nicht besonders sehenswert, jedoch gibt es in der unmittelbaren Umgebung jede Menge interessantes zu entdecken.
[Bearbeiten] East-Side-Gallery
[Bearbeiten] Friedrichstraße
[Bearbeiten] Funkturm
Der 150 Meter hohe Funkturm wurde zwischen 1924 und 1926 als Tragturm einer Sendeantenne für Mittelwellenrundfunk gebaut. Daran erinnern noch immer die Isolatoren auf denen seine 4 Füße stehen. Diese Isolatoren, die den Berliner Funkturm zum einzigen auf Isolatoren stehenden Aussichtsturm der Welt machen, haben nie ihren Zweck erfüllt, denn man entschied sich 1926 zum Schutz der Besucher den Turm über den Fahrstuhlschacht zu erden. Im Unterschied zum Fernsehturm kann man während der Auffahrt zur Aussichtsplattform aus dem Aufzug hinausschauen, was besonders reizvoll ist. Von der unverglasten Aussichtsplattform in 126 Meter Höhe hat man einen fantastischen Blick auf Charlottenburg und das nahegelegene Autobahndreieck, wo man leicht verfolgen kann, wie sich auf der Autobahn in kurzer Zeit Staus bilden können und wieder auflösen. Auch sonst hat das Panorama viel zu bieten. Da die Aussichtsplattform unverglast ist, ist sie gut für Nachtaufnahmen geeignet. In 55 Meter Höhe befindet sich ein Turmrestaurant.
[Bearbeiten] Gedächtniskirche und Umgebung
[Bearbeiten] Gendarmenmarkt
Mitte, U2,U6 Stadtmitte, Stadtplan
Der Gendarmenmarkt gilt vielen als einer der schönsten Plätze Europas. In seiner Mitte findet sich das von Karl Friedrich Schinkel entworfene Schauspielhaus. Blickt man von Osten auf dessen Säulenportal, so befindet sich linker Hand der Deutsche und rechter Hand der Französische Dom.
[Bearbeiten] Hackesche Höfe
[Bearbeiten] Hauptbahnhof
[Bearbeiten] Holocaust-Mahnmal
[Bearbeiten] Kurfürstendamm
[Bearbeiten] Museen
[Bearbeiten] Jüdisches Museum
[Bearbeiten] Museumsinsel
[Bearbeiten] Altes Museum
[Bearbeiten] Alte Nationalgalerie
[Bearbeiten] Bodemuseum
Das Bodemuseum wurde am 17.10.2006 nach umfangreichen Umbau- und Restaurierungsarbeiten wiedereröffnet. Die anderen Museen der Museumsinsel sollen in den nächsten Jahren ebenfalls renoviert und umgestaltet werden.
[Bearbeiten] Pergamonmuseum
[Bearbeiten] Museum für Verkehr und Technik
Ein sehr schönes Museum mit zahlreichen interessanten Exponaten ist das Museum für Verkehr und Technik in der Trebbiner Straße in Berlin-Kreuzberg. In diesem Museum, welches auch über ein großes Freiluftareal verfügt, gibt es für einen relativ geringen Eintrittspreis viel zu bestaunen! Im angeschlossenem "Spektrum" kann man selbst physikalische Experimente durchführen.
[Bearbeiten] Naturkundemuseum
Das Museum für Naturkunde bietet als Hauptattraktion Skelette von Dinosauriern. Daneben kann man noch eine umfangreiche Mineraliensammlung bewundern.
[Bearbeiten] Neue Nationalgalerie
[Bearbeiten] Nikolaiviertel
[Bearbeiten] Parks und Grünanlagen
[Bearbeiten] Grunewald
[Bearbeiten] Müggelberge
[Bearbeiten] Tiergarten
[Bearbeiten] Tierpark
[Bearbeiten] Zoologischer Garten
[Bearbeiten] Potsdamer Platz
[Bearbeiten] Olympiastadion
Das Berliner Olympiastadion kann besichtigt werden, wenn keine Veranstaltungen stattfinden. Lohnenswert ist es auch, die Aussichtsplattform des Glockenturms des Olympiastadions zu besuchen.
[Bearbeiten] Regierungsviertel
[Bearbeiten] Reichstag/Bundestag
[Bearbeiten] Bundeskanzleramt
[Bearbeiten] Schloss Bellevue
[Bearbeiten] Schloss Charlottenburg
[Bearbeiten] Siegessäule
Von der Aussichtsplattform der Siegessäule hat man einen schönen Ausblick über den Berliner Tiergarten. Im Unterschied zum Funkturm und zum Fernsehturm gibt es keinen Aufzug, was den Besuch etwas beschwerlich macht.