Beweisarchiv: Zahlentheorie: Algebraische Zahlentheorie: Pythagoraszahl nicht-reeller Körper
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Einige Beweise zum Begriff der Pythagoraszahl.
[Bearbeiten] Satz (Pythagoraszahl nicht-reeller Körper)
Sei F ein nicht-reeller Körper (d.h. -1 lässt sich in F als Summe von Quadraten darstellen). Dann lässt sich die Pythagoraszahl von F abschätzen durch die Stufe s(F) von F:
Beweis: Falls char(F) = 2, (vgl. Körper- und Ringtheorie) dann ist p(F) = s(F) = 1, denn es gilt
Sei also
, sei s = s(F) und
für gewisse
. Sei
eine Quadratsumme beliebiger Länge, dann gilt
Falls p(F) < s wäre, dann existierte insbesondere auch eine Darstellung der -1 als Quadratsumme der Länge p(F), was im Widerspruch zur Definition der Stufe von F stünde.
Demnach ist
.

[Bearbeiten] Satz (Pythagoraszahl von Körpern mit Charakteristik einer Primpotenz)
für alle q = pn wo p > 2 prim und n > 0 ist.
Beweis: Wir zeigen, dass für
gilt:
, wobei mit
die mulitplikative Untergruppe
von F gemeint ist und
selbst kein Quadrat, sondern genau die Summe zweier Quadrate ist.
Betrachte den Gruppenhomomorphismus in
, der x auf x2 abbildet. Der Kern dieser Abbildung ist
. Es gilt also
und
. Damit ist
für
und folglich
.
Betrachte nun die Mengen
und
. Beide Mengen haben Kardinalität
, also ist ihre Schnittmenge nicht leer, und folglich existieren
, so dass
. Da
beliebig war, folgt
.



