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Strukturformel von Sphingosin.
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Allgemeine Strukturformel der Sphingolipide.
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Sphingolipide spielen v.a. als Membranlipide im Nervensystem eine wichtige Rolle. Auch die Blutgruppenantigene leiten sich von den Sphingolipiden ab. Sie bestehen aus Sphingosin, einem Aminoalkohol, der über eine Doppelbindung mit einem langen Kohlenstoffschwanz verbunden ist, sowie einer Fettsäure, die an der Sphingosin-Aminogruppe hängt. Nach dem Rest am C1-Atom kann man die Spingolipide in verschiedene Gruppen einteilen:
- Ceramid (R = Wasserstoff)
- Sphingophospholipide:
- Ceramid-1-phosphat (R = Phosphat)
- Sphingomyelin (R = Phosphocholin)
- Glycosphingolipide:
- Cerebroside (R = Monosaccharid, Glucose oder Galactose)
- Sulfatid (R = Sulfogalactose)
- Lacto-Serie (R = Oligosaccharid, enthält Lactosylceramid)
- Neo-Lacto-Serie (R = Oligosaccharid, enthält Lactosylceramid)
- Globoside (R = Oligosaccharid)
- Ganglioside (R = N-Acetylneuraminsäure-haltiges verzweigtes Oligosaccharid)
Sphingophospholipide enthalten ein Phosphat (Phosphoceramid) oder ein Phosphocholin (Sphingomyelin) und sind damit näher mit den Phosphoglyceriden verwandt. Innerhalb der Gruppen unterscheiden sich die Sphingolipide besonders durch die Art der Fettsäure(n).
Der Abbau der Sphingolipide erfolgt (überwiegend?) in den Lysosomen.
[Bearbeiten] Biosynthese von Ceramid
Ceramid ist die Ausgangssubstanz für das Sphingomyelin und für die Glycosphingolipide.
[Bearbeiten] Erzeugung von Dihydrosphingosin-1-phosphat aus Dihydrosphingosin (Sphinganin)
[Bearbeiten] Bildung von Sphingosin und Sphingosin-1-phosphat aus Ceramid
[Bearbeiten] Sphingophospholipide: Bildung von Ceramid-1-phosphat aus Ceramid
[Bearbeiten] Sphingophospholipide: Biosynthese von Sphingomyelin aus Ceramid
Sphingomyelin findet man insbesondere in den Myelinscheiden des Nervensystems.
[Bearbeiten] Cerebroside und Derivate: Galactosylceramide
Auch D-Galactosylceramid kann sulfatiert werden:
Abbau von GM4 (N-Acetylneuraminyl-galactosylceramid) zu Galactosylceramid:
[Bearbeiten] Cerebroside und Derivate: Glucosylceramide
Lactosylceramid ist der Ausgangspunkt für die Biosynthese der verschiedenen Glycosphingolipide, z.B. der Blutgruppen-Antigene.
| Allgemeine Hintergrundfarbe für Substrate |
Hintergrundfarbe Reaktionspfeile |
„Schlüsselenzyme“ |
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| Energiereiche Phosphate Reduktionsäquivalente |
CO2 / HCO3− C1-Reste Stickstoff |
Abk.: Tr.: Transkriptionelle Regulation, Tl.: Regulation der Translation, Lok.: Regulation über die Enzymlokalisation, Kov.: Regulation durch kovalente Modifikation, All.: Allosterische Regulation, Koop.: Kooperativer Effekt, Co.: Cofaktoren, EC: Enzymklassifikation, EG: Enzymgruppe (Oxidoreductase, Transferase, Hydrolase, Lyase, Isomerase, Ligase), Erkr.: Assoziierte Erkrankungen.
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