Biologie: Meiose

Aus Wikibooks

Wechseln zu: Navigation, Suche

Hauptseite |  Vorwort |  Inhalt |  Einführung |  Grundlagen |  Strukturen |  Funktion |  Umwelt |  Anwendungen |  Anhang | 

.

[Bearbeiten] Stichworte

hier sollen Stichworte stehen


[Bearbeiten] Meiose

Die Meiose ist eine Form der Zellkernteilung. Es entstehen aus einer diploiden Zelle vier haploide Zellen. Zunächst paaren sich die homologen Chromosomen. Dadurch entsteht eine Chromatidentetrade. Die vier Chromatiden der Tetrade werden nach einer Reduktions- und einer Äquationsteilung auf die vier Pole verteilt.

Die Meiose ist die Zellteilung der Keimzellen. Beim Mann = Entwicklung der Spermien, bei der Frau = Entwicklung der Eizelle(n).

Vorweg: Alle Körperzellen beinhalten 46 Chromosomen, 23 Chromosomenpaare. Die Chromosomenpaare 1 bis 22 werden Autosomen genannt, das Chromosomenpaar 23 ist für die Geschlechtsmerkmale zuständig (Gonosomen).

Die Keimzellen besitzen aber nur jeweils 23 einzelne Chromosomen, damit keine doppelten Erbinformationen bei der Fortpflanzung auftreten.

Die Meiose verläuft in zwei Schritten, die auch Reifeteilung genannt wird.

Die Teilungsschritte heißen: 1. Reifeteilung und 2. Reifeteilung.

Zunächst werden die homologen Chromosomen geteilt und auf zwei Tochterzellen mit jeweils 23 Chromosomen verteilt (Reduktionsteilung). Hierbei besteht noch jedes Chromosom aus zwei Chromatiden.

Die zweite Reifeteilung entspricht in ihren Abläufen der normalen Mitose, also der Teilung der normalen Körperzellen.

...

Bei der Vereinigung von Spermium und Eizelle entsteht die Zygote mit normalem diploiden Chromosomensatz. Aus der Zygote kann sich nun ein neues Individuum entwickeln.

Persönliche Werkzeuge