Biologie: Wasser

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[Bearbeiten] Die Oberflächenspannung

Die Oberflächenspannung des Wassers entsteht durch die Dipolstruktur der Wassermoleküle. Diese führt zur Bildung so genannter Wasserstoffbrücken, das heißt, dass sich die negativ teilgeladenen Sauerstoffatome und die positiv teilgeladenen Wasserstoffatome anziehen. Sie bilden keine echten Atombindungen (Valenzbildung) aus, sondern nur elektromagnetische Bindungen. Diese bilden und lösen sich sehr schnell, da sie nur ein zwanzigstel so stark sind wie echte Atombindungen. So bestehen die Wasserstoffbrücken in flüssigem Wasser durchschnittlich nur einige billionstel Sekunden. Durch die Wasserstoffbrücken bilden sich Gitter, die so stabil sind, dass sie Wassertropfen zusammenhalten und Wasserläufern das Laufen auf dem Wasser ermöglichen.

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