Computerhardware für Anfänger: Glossar
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Diese Liste stellt eine kurze Übersicht über wichtige Fachbegriffe dar.
[Bearbeiten] 3,5" Festplatten
Standard-Festplatte mit einem Scheibendurchmesser von 3,5 Zoll = 89 mm. Daraus ergeben sich Gehäusemaße von etwa 10 cm Breite, 14,5 cm Länge und 2,5 cm Höhe. In Notebooks werden kleinere Festplatten mit 2,5" und 1,8" Breite verwendet.
[Bearbeiten] 8-Bit-Prozessor
[Bearbeiten] 64-Bit-Prozessor
Ein 8-Bit-Prozessor kann Zahlen aus 8 Bit, also Zahlen von Null bis 255 (2 8) in einem Rechenschritt verarbeiten. Das in der Schule gelernte „kleine Einmaleins“ geht bis 100, bei einer 8-Bit-CPU bis 255. Rechnungen mit größeren Zahlen muss der Computer nach den gleichen Rechenregeln in einfachere Rechenschritte zerlegen wie wir.
16-Bit-CPUs verarbeiten Zahlen bis 65.535 (2 16) in einem Schritt, 32-Bit-CPUs verarbeiten Zahlen bis 2 32, also etwa vier Milliarden, in einem Rechenschritt. 64-Bit-CPUs schaffen das mit Zahlen bis 2 64, also etwa 18 Trillionen (18 Milliarden Milliarden). Eine Multiplikation wie beispielsweise 72 057 594 037 927 936 x 122 = 8 791 026 472 627 208 192 gehört für eine 64-Bit-CPU noch zum „kleinen Einmaleins“.
[Bearbeiten] A
[Bearbeiten] abgesicherter Modus
Eine funktionell eingeschränkte Betriebsart. Nur die allernotwendigsten Treiber werden geladen, wodurch nach schweren Abstürzen oder Installationsfehlern auch ein beschädigtes Windows oft noch starten kann.
[Bearbeiten] AGP
Advanced Graphic Port: Eine schnelle Schnittstelle für Grafikkarten, Nachfolger des PCI-Interfaces. Ist noch in Gebrauch, aber bereits veraltet. Neue PC benutzen PCI-Express, vor allem für Grafikkarten.
[Bearbeiten] AMD
Bedeutender Hersteller von hochwertigen Halbleitern, vor allem von Prozessoren.
[Bearbeiten] Anschluss
Steckverbinder für zusätzliche Baugruppen. Fast alle Steckverbinder haben eine andere Form, so dass es nicht zu Verwechslungen und Schäden kommen kann.
[Bearbeiten] Athlon
Markenname für die Prozessoren des Herstellers AMD. Siehe auch
Athlon.
[Bearbeiten] B
[Bearbeiten] Betriebssystem
Eine aufwändige Software, welche die grundlegende Steuerung des PC, die Verwaltung seiner Ressourcen und das Management der Anwendungen übernimmt.
[Bearbeiten] BIOS
Basic Input/Output System. Das fest eingebaute Programm, welches die ersten Befehle enthält, die der Prozessor nach dem Einschalten auszuführen hat. Außerdem sind einige grundlegende Hilfsprogramme eingebaut.
[Bearbeiten] BWS
Der „BildWiederholSpeicher“ ist derjenige Teil des Speichers der Grafikkarte, in dem ein Abbild des aktuellen Bildschirminhalts gespeichert ist.
[Bearbeiten] C
[Bearbeiten] CAD
CAD = Computer Aided Design = Design-Entwurf am Computer. Mit einem solchen Programm kann man Werkstücke und Autos entwickeln, und auch eine Küche dreidimensional planen.
[Bearbeiten] Chipsatz
Eine Gruppe von hochintegrierten Schaltkreisen auf der Hauptplatine, welche den Datenverkehr zum Prozessor und den anderen Hauptbaugruppen steuert.
[Bearbeiten] CPU
Central Processor Unit, Hauptprozessor: Oberste Steuerungs- und Recheneinheit des Computers
[Bearbeiten] D
[Bearbeiten] Defragmentierung
Wenn die Daten auf der Festplatte nicht zusammenhängend gespeichert werden, sondern irgendwie auf der Festplatte verteilt werden, wo gerade eben mal Platz ist, spricht man von Fragmentierung. Wenn man gelegentlich (Empfehlung: Monatlich) ein Defragmentierungsprogramm laufen lässt, werden die Daten besser (zusammenhängender) angeordnet, wodurch der PC um einige wenige Prozente schneller werden kann. Moderne Dateisysteme achten bereits beim Speichern auf eine sinnvolle Verteilung der Daten und brauchen keine Defragmentierung.
[Bearbeiten] DDR-RAM
Das sind die gegenwärtig in PC verwendeten Speicherbausteine. DDR steht für Doppelte Daten-Rate: Die RAM-Vorgängergeneration „SD-RAM“ konnte einmal pro Takt Daten liefern, DDR-RAM können zweimal pro Takt und häufiger Daten lesen bzw. schreiben.
[Bearbeiten] DOS
Das ist die Abkürzung von Disk Operation System, deutsch etwa „Disk-Betriebssystem“, wobei Disk sowohl für Hard-Disk (Festplatte) als auch für Floppy-Disk (Diskette) steht. Dieses Betriebssystem wurde in den achziger Jahren von den Firmen Microsoft (MS-DOS) und Digital Research (DR-DOS) angeboten. Es gab keine Maus, keine Farben und keine Grafik.
[Bearbeiten] DVI
Eine digitale Verbindung zwischen Grafikkarte und moderneren Flachbildschirmen.
[Bearbeiten] E
[Bearbeiten] Eingabeaufforderung
Blinkender Kursor in schwarzem Fenster, der auf das Eintippen eines Kommandozeilenbefehls wartet.
[Bearbeiten] F
[Bearbeiten] Farbtripel
Eine Gruppe von drei Farbpunkten (rot, grün und blau) auf dem Bildschirm. Das Auge verschmilzt die Farbpunkte wegen ihrer Kleinheit zu einem einzigen Farbeindruck.
[Bearbeiten] Fernsehkarte
Erweiterungsbaugruppe (meist Steckkarte), die den Fernsehempfang auf dem Computermonitor und das Mitschneiden von Sendungen ermöglicht.
[Bearbeiten] Festplatte
Schnell drehende Metallscheiben in einem hermetischen Gehäuse. Die Scheibenoberfläche ist mit einem Material beschichtet, in dem durch Magnetisieren gewaltige Informationsmengen gespeichert werden. Siehe auch
Festplatte
[Bearbeiten] Festplattenaktivitätsanzeige
Ein meist rotes Lämpchen an der Vorderfront des PC, das beim Zugriff auf die Festplatte flackert.
[Bearbeiten] Front Side Bus
Eine Bezeichnung für die schnellsten Datenwege im PC, die von der CPU zum RAM und zum Chipsatz führen.
[Bearbeiten] G
[Bearbeiten] GPU
Die Graphics Processor Unit ist der Prozessorchip auf der Grafikkarte. Die GPU übernimmt rechenintensive Aufgaben der 2D- und 3D-Computergrafik und entlastet damit den Hauptprozessor, die CPU. Moderne GPUs haben eine mit der CPU vergleichbare Rechenleistung.
[Bearbeiten] Grafikkarte
Diese Steckkarte wandelt die vom Computer kommenden Signale in eine Form um, die vom Bildschirm dargestellt werden kann.
[Bearbeiten] H
[Bearbeiten] Hauptplatine
Größte Leiterplatte im Computer, welche den Prozessor, den Chipsatz und viele andere wichtige Komponenten trägt.
[Bearbeiten] I
[Bearbeiten] IBM
Bedeutender Hersteller von (vor allem großen) Computern, der die Computerfamilie "PC" bzw. "IBM_kompatibel" begründete.
[Bearbeiten] Image
Eine komplette Kopie einer Festplatte oder Partition, mit der eine identische, sofort startfähige Kopie erstellt werden kann.
[Bearbeiten] Intel
Bedeutender Hersteller von hochwertigen Halbleitern, vor allem von Prozessoren.
[Bearbeiten] Interrupt
Eine Unterbrechung der Befehlsfolge des Prozessors durch ein unvorhergesehenes Ereignis, z. B. eine Bewegung der Maus.
[Bearbeiten] K
[Bearbeiten] Kommandozeilenbefehl
Diese Befehle können nach dem Öffnen des Zubehör-Programms Eingabeaufforderung mit der Tastatur eingetippt werden. Zu den klassischen DOS-Befehlen sind neuere Befehle dazugekommen. Ein Beispiel: Der folgende Befehl listet alle Programme im Windows-Verzeichnis auf.
dir c:\%SystemRoot%\*.exe /s /p
[Bearbeiten] Kompatibilität
Kompatibilität bzw. Abwärtskompatibilität ist die Strategie, bei der Entwicklung einer neuen Hard- oder Software alle Eigenschaften der Vorgängerversion beizubehalten und sie um neue Funktionen zu ergänzen. Dadurch funktioniert eine Software, die für ein bestimmtes Computermodell entworfen wurde, auch mit den Nachfolgermodellen.
[Bearbeiten] M
[Bearbeiten] Modem
Ein Kunstwort aus Modulation und Demodulation. Weil Einsen und Nullen nicht über Telefonkabel übertragen werden können, verwandelt sie das Modem in eine Folge von Tönen. Auf dem Empfängerseite werden die Töne demoduliert, d. h. in Einsen und Nullen zurückverwandelt.
[Bearbeiten] Multikernprozessor
Eine CPU besteht intern aus Rechen-, Speicher-, Verwaltungs- und anderen Komponenten. Wenn die Rechenkomponenten mehrfach vorhanden sind, ist es ein Multikernprozessor.
[Bearbeiten] N
[Bearbeiten] Netzwerkkarte
Komponente zur Verbindung der Computer untereinander oder mit dem Internet. Früher nur als Steckkarte, heute meist auf der Hauptplatine integriert.
[Bearbeiten] P
[Bearbeiten] PCI
Peripheral Computer Interface: Schnittstelle für Erweiterungskarten. Auf einer Hauptplatine lassen sich theoretisch bis zu acht PCI-Karten unterbringen, z. B. Soundkarte oder Netzwerkkarte. Üblich sind zwei bis fünf Steckplätze. Wird in neuen PC durch PCI-Express-Steckplätze ergänzt.
[Bearbeiten] PCI-Express
Allerneuester Schnittstellen-Standard für Erweiterungskarten. Hat AGP abgelöst und wird in einigen Jahren vermutlich auch PCI ersetzen.
[Bearbeiten] Pixel
ist die Abkürzung von Picture Element und bezeichnet den kleinsten Leuchtpunkt auf einem Bildschirm oder den kleinsten druckbaren Punkt auf dem Papier.
[Bearbeiten] Plotter
Gerät zur Anfertigung technischer Zeichnungen. Ursprünglich wurde ein Zeichenstift, von Präzisionsmotoren gesteuert, über ein Zeichenblatt geführt. Siehe auch
Plotter.
[Bearbeiten] Plug-and-Play
Wird mit PnP abgekürzt und bedeutet „Einstecken und Loslegen“. Gemeint ist, dass sich neue Hardware teilweise selbst konfiguriert.
[Bearbeiten] R
[Bearbeiten] RAM
Schneller Halbleiterspeicher für Arbeitsdaten und -ergebnisse.
[Bearbeiten] ROM
"Read Only Memory". Speicher für grundlegende Daten und Programme, die während der Herstellung von Hauptplatine, Grafikkarte, Brenner o. ä. gespeichert werden und danach nicht mehr verändert werden können.
[Bearbeiten] S
[Bearbeiten] Scanner
Ein Gerät zum Digitalisieren von Vorlagen. Texte, Zeichnungen und Fotos werden in eine Form umgewandelt, die vom PC gespeichert und weiterverarbeitet werden kann. Siehe auch
Scanner.
[Bearbeiten] SPD-ROM
Ein auf dem RAM-Modul aufgelötetes ROM-Modul, in dem der Hersteller die technischen Daten des Speicherriegel hinterlegt hat. In mehr als hundert Byte stehen Details über Zugriffszeiten, Modulaufbau und Fehlerkorrektur.
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[Bearbeiten] SCSI
Abkürzung für Small Computer System Interface, wird „Skasi“ ausgesprochen. Es handelt sich um eine sehr flexible, sehr schnelle, sehr zuverlässige und sehr teure Technik zur Ansteuerung von Festplatten und anderen Massenspeichern, die fast nur in Profi-Systemen zum Einsatz kommt.
[Bearbeiten] SDRAM
Synchroner dynamischer RAM, eine veraltete RAM-Bauart, Vorgänger von DDR-RAM.
[Bearbeiten] Solid State Disk
So heißen die Geräte, die anstelle von Festplatten verwendet werden. Im Inneren haben sie keinerlei Mechamik, sondern nur Flash-ROM und sind dadurch schnell, stromsparend und lautlos.
[Bearbeiten] Software
Oberbegriff für Computerprogramme jeder Art.
[Bearbeiten] Soundkarte
Diese Steckkarte wandelt die vom Computer kommenden Signale in eine Form um, die vom Lautsprecher wiedergegeben werden kann. Wird ein Mikrofon angeschlossen, können Tonaufzeichnungen gemacht werden.
[Bearbeiten] Steckkarte
Bestückte Leiterplatte, die in einen Steckplatz (Slot) der Hauptplatine gesteckt wird.
[Bearbeiten] T
[Bearbeiten] Taskleiste
Bei Windows die graue Leiste am unteren Bildrand, die links den Start-Button, rechts die Uhr und dazwischen die laufenden Programme („Tasks“) anzeigt. (Sie lässt sich an jeden Bildschirmrand verschieben).
[Bearbeiten] Tastatur-Kontroller
Ein integrierter Schaltkreis, der das Drücken und Loslassen jeder Taste registriert und daraus unter Berücksichtigung der Feststell- und Sondertasten einen Zeichencode an den Prozessor schickt.
[Bearbeiten] U
[Bearbeiten] Übertakten
Ein Art von Tunig, bei der es darum geht, durch Erhöhung der Taktfrequenzen und Verändern der Betriebsspannungen über die vom Hersteller vorgegebenen Grenzen hinaus einige wenige Prozent mehr Leistung aus dem PC herauszuholen.
[Bearbeiten] W
[Bearbeiten] Workstation
So bezeichnet man besonders leistungsfähige Computerarbeitsplätze. Bei einem Preis von vielen zehntausend Euro haben sie eine mehr als zehnfache Leistung eines bestens ausgestatteten PC.