Datensicherung/ Werkzeuge/ Druckversion
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[Bearbeiten] Inhaltsverzeichnis von Teil 2 des Buches Datensicherung
[Bearbeiten] Befehle
[Bearbeiten] Die Eingabeaufforderung
[Bearbeiten] Was ist ein Kommandozeilenbefehl?
Microsoft-DOS war das erste Betriebssystem für den IBM-PC. DOS, das Disk Operation System, musste ohne Maus, ohne Farbe und ohne grafische Oberfläche auskommen. Was der PC tun sollte, musste eingetippt werden. Zu den wichtigsten DOS-Befehlen gehörte „DIR“ zum Anzeigen der Dateiliste eines Verzeichnisses (in der Windows-Terminologie werden Verzeichnisse als „Ordner“ bezeichnet), „MD“ zum Anlegen eines neuen Verzeichnisses und „COPY“ zum Kopieren von Dateien.
Mit Windows zu arbeiten ist viel einfacher. Windows bietet eine anschauliche, einfach zu erlernende Bedienoberfläche. Jedoch sind im „Untergrund“ jedes Windows-Betriebssystems die klassischen DOS-Befehle verblieben und um zahlreiche neue Befehle ergänzt worden. Mit jeder weiteren Windows-Version kommen neue Befehle hinzu. Inzwischen gibt es knapp 100 Befehle [1] [2]. Die Befehle – die klassischen und die neuen - werden jetzt als „Kommandozeilenbefehle“ bezeichnet.
Warum sind die teilweise 30 Jahre alten Befehle noch nicht abgeschafft worden? Die meisten alltäglichen Aufgaben lassen sich effizient mit ein paar Mausklicks auf der grafischen Oberfläche erledigen. Es gibt aber etliche Fälle, wann die Verwendung von Kommandozeilenbefehlen vorteilhaft ist.
- Sie sind in manchen Fällen effektiver als eine grafische Oberfläche. Die eigene IP-Adresse kann man beispielsweise mit dem Befehl ipconfig ganz leicht ermitteln. Kennen Sie eine andere Methode, die sogar dann funktioniert, wenn Sie keinen Internetzugang haben?
- Sie funktionieren auch dann noch, wenn Windows nicht mehr startet. Die Windows-Reparaturkonsole beispielsweise arbeitet nur Kommandoorientiert.
- Sie sind für die Automatisierung wiederkehrender Aufgaben geeignet.
Deshalb kennen Profis diese Befehle nach wie vor.
[Bearbeiten] Wie gibt man die Befehle ein?
Unter Start - Alle Programme - Zubehör gibt es das Programm „Eingabeaufforderung“. Es öffnet sich ein schwarzes Fenster mit einem blinkenden Kursor, der auf das Eintippen eines Kommandozeilenbefehls wartet.
Hinweis für Vista: Wenn Sie auf die „Eingabeaufforderung“ mit der rechten Taste klicken, können Sie im Kontextmenü wählen „Als Administrator ausführen“, denn für viele Aktionen brauchen Sie Administratorrechte.
Es gibt einen schnelleren Weg:
- Unter Windows 2000 oder XP auf Start - Ausführen klicken, „cmd“ als das auszuführende Programm eintippen und auf OK klicken.
- Unter Vista klicken Sie auf Start - Suche starten, „cmd“ eintippen und OK.
Wenn man das Eingabefenster nicht mehr braucht, kann man den Befehl „exit“ eintippen oder das Fenster mit einem Klick auf das Kreuz in der rechten oberen Ecke schließen.
Hinweise
- Nach dem Eintippen eines Befehls drückt man Enter, damit der Befehl ausgeführt wird.
- Am Anfang der Zeile dürfen Leerzeichen stehen. Wo mitten in der Zeile ein Leerzeichen erlaubt ist, dürfen auch mehrere stehen.
- Man kann alle Befehle nach Belieben mit großen oder kleinen Buchstaben schreiben. Ausnahme: Namen, Passwörter und in Anführungszeichen eingeschlossene Zeichenfolgen, die als Muster für einen Vergleich dienen.
[Bearbeiten] Einige Beispiele
| net user Sohn /times:Mo-Fr,17-19;Sa-So,8-22 | Benutzer „Sohn“ darf sich nur zu den angegebenen Zeiten anmelden |
| net user Sohn /times:all | hebt alle Zeitbeschränkungen auf |
| net user Administrator pwrt | Ändert das Passwort des Administrators in „pwrt“ |
| net share backup e:\pc1\2009 | Das Verzeichnis e:\pc1\2009 wird unter dem Namen „backup“ freigegeben |
| net share backup /delete | beendet die Freigabe des genannten Ordners |
| net view \\pc1 | zeigt alle am „pc1“ freigegebenen Ressourcen |
[Bearbeiten] Eine Stapeldatei - was ist das?
Batch - Dateien bzw. Stapel - Dateien sind Textdateien, die eine Folge von Kommandos zu einem (Stapel-) Kommando zusammenfassen.
Diese Stapeldateien stellen praktisch ein zusätzliches Kommando dar. Stapeldateien müssen einen Dateinamen haben, der mit .CMD oder auch .BAT endet. Beim Starten des Kommandos darf die Erweiterung weggelassen werden.
[Bearbeiten] Wie man eine Stapeldatei erstellt
Das Betriebssystem erkennt an der Dateierweiterung, wie es eine Datei zu behandeln hat. An der Dateierweiterung .CMD bzw. .BAT erkennt Windows eine Stapeldatei. In der Standardeinstellung zeigt Windows leider die Dateierweiterungen nicht an. Die Anzeige wird folgendermaßen eingeschaltet:
Starten Sie den Windows-Explorer. Klicken sie auf Extras, dann auf Ordneroptionen. Unter Ansicht finden Sie die Einstellung „Dateinamenerweiterung bei bekannten Dateitypen ausblenden“. Entfernen Sie den Haken und klicken Sie auf Übernehmen und OK .
Nun können Sie eine Stapeldatei erstellen. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in dem Sie das Stapelprogramm erstellen wollen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste hinein, wählen Sie „Neu“ und „Textdatei“. Tragen Sie den gewünschten Dateinamen ein, wobei Sie das vorgeschlagene .TXT durch .BAT ersetzen müssen. Es kommt eine Warnmeldung, ändern Sie trotzdem die Dateinamenerweiterung. Nun haben Sie eine Stapeldatei, noch ohne Inhalt. Das Symbol einer Stapeldatei ist ein Zahnrad.
Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und wählen Sie „Bearbeiten“.
Jetzt können Sie die Befehlszeilen eintippen.
Es ist empfehlenswert, jedes Batch-Programm mit dem Befehl „Pause“ zu beenden. Dadurch schließt sich das Programmfenster am Programmende nicht und Sie haben Gelegenheit zu sehen, ob das Stapelprogramm wie gewünscht funktioniert hat.
Achten Sie unbedingt darauf, die letzte Zeile mit „Enter“ abzuschließen, sonst wird der letzte Befehl eventuell nicht ausgeführt.
[Bearbeiten] Die regelmäßige Ausführung eines Jobs planen
Der Zeitplaner, engl. „Scheduler“ ist ein Dienst des Betriebssystems, um geplante Aufgaben zu einer vorbestimmten Zeit auszuführen. Dieser Zeitplaner überprüft zu Beginn jeder Minute, ob in dieser Minute ein Auftrag begonnen werden soll. Es kann eine einmalige und auch die regelmäßige Ausführung geplant werden. Im Fenster des Schedulers sind alle vorhandenen Jobs aufgelistet. Hier können Sie für jeden Auftrag überprüfen, wann er zuletzt ausgeführt wurde und zu welchen Zeitpunkt die nächste Ausführung geplant ist.
Das Fenster des Zeitplaners mit der Liste der geplanten Aufträge können Sie auf eine der folgenden Arten öffnen:
- Klicken Sie auf Start - Einstellungen - Systemsteuerung - Geplante Tasks.
- Klicken Sie auf Start - Systemsteuerung - Leistung und Wartung - Geplante Tasks.
- Klicken Sie auf Start - (Einstellungen) - Systemsteuerung, Rechtsklick auf „Geplante Tasks“, Linksklick auf „Explorer“.
- Öffnen Sie nacheinander Arbeitsplatz, Systemsteuerung, Geplante Tasks.
Die Liste der geplanten Aufträge ist vermutlich noch leer, bis auf ein Symbol „Geplanten Task hinzufügen“. Es gibt zwei Möglichkeiten, einen Auftrag zu erstellen:
- Klicken Sie auf „Geplanten Task hinzufügen“ und folgen Sie dem Assistenten.
- Ziehen Sie das auszuführende Programm in das Fenster „Geplante Tasks“ und lassen Sie es fallen. Windows richtet einen Standard-Dauerauftrag ein, der täglich um 9:00 Uhr ausgeführt wird. Nun können Sie den Auftrag an Ihre Wünsche anpassen.
Diesen neuen oder einen anderen vorhandenen Auftrag können Sie folgendermaßen ändern:
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Auftrag und danach links auf Eigenschaften.
- Wählen Sie die Registerkarte Zeitplan :
- Sie sollten als Startzeit einen Zeitpunkt wählen, an dem der PC üblicherweise eingeschaltet ist.
- Wählen Sie, ob der Job täglich, wöchentlich oder monatlich ausgeführt werden soll. Wenn Sie „wöchentlich“ wählen, können Sie anschließend die gewünschten Wochentage einzeln ankreuzen.
- Wenn Sie auf „Erweitert“ klicken, können Sie ein Enddatum festlegen, wann der Job letztmals ausgeführt werden soll. Sie können auch ein Wiederholungsintervall festlegen, z. B. drei Stunden lang alle 10 Minuten.
- Das Register Erweitert bietet weitere interessante Möglichkeiten:
- Der Eintrag bei „Task beenden nach“ legt fest, nach welcher Zeit das Programm abgebrochen wird, gleichgültig, ob das Programm zum Ende gekommen ist oder noch nicht.
- Wenn Sie sich nicht gern bei der Arbeit von der Datensicherung stören lassen, tragen Sie eine Leerlaufdauer ein. Der PC wartet ab dem gewünschten Zeitpunkt so lange mit dem Start des Programms, bis Sie eine Pause der vorgegebenen Länge machen.
Bitte beachten Sie: Selbst wenn der Scheduler meldet, dass der Auftrag ausgeführt worden ist, kann es sein, dass nicht das Gewünschte passiert ist. Grund für ein Misslingen können beispielsweise fehlende Zugriffsrechte sein.
Wenn ein Auftrag nicht ausgeführt wird und Sie den Grund nicht finden können, gibt es zwei mögliche Ursachen:
- Das Programm ist nicht gestartet worden. Im Menü „Erweitert“ des Fenstern „Geplante Tasks“ finden Sie den Unterpunkt „Protokoll anzeigen“. Vielleicht hilft Ihnen das Protokoll weiter.
- Wenn eine Stapeldatei zwar gestartet wird, aber scheinbar nichts macht, müssen Sie das Programm beim nächsten Start beobachten. Entfernen Sie das @echo off am Beginn der Batchdatei und setzen Sie an wichtigen Stellen eine Zeile mit dem Befehl pause ein.
[Bearbeiten] Die IP-Adresse ermitteln
[Bearbeiten] Lokale IP-Adresse
über die der verwendete Rechner direkt zu erreichen ist, ggf. nur im lokalen Netzwerk (wenn dieser z. B. durch einen Router vor dem Internet verborgen wird).
Das folgende Kommando funktioniert mit jeder Windows-Version:
- Öffnen Sie die Eingabeaufforderung, tippen Sie den Befehl ipconfig ein und drücken Sie Enter. Ein Bericht wird angezeigt. Sie sehen eine Auflistung der Netzwerkkarten („Netzwerkgeräte“), einschließlich der IP-Adressen. Mit ipconfig /all erhalten Sie zusätzliche Informationen, z. B. den Namen des PC.
Wenn die IP-Adresse mit einer der folgenden Zahlen anfängt
- 10.
- 169.254.
- 172.16. bis 172.31.
- 192.168.
dann befindet sich Ihr PC in einem lokalen Netz. Der Zugang zum Internet wird über einen Router oder einen Proxy hergestellt, der seine externe Adresse vom Internetprovider erhält.
[Bearbeiten] Externe IP-Adresse
Kann z. B. auf Internetseiten ermittelt werden, oder direkt im Router.
Ggf. wird über diese nicht der verwendete PC selbst erreicht, wenn dieser z. B. von einem Router verborgen wird. Um einen Zugriff vom Internet zum Rechner zu ermöglichen ist evtl. eine Portweiterleitung im Router erforderlich.
[Bearbeiten] Den Netzwerknamen eines PCs ermitteln
Es gibt zwei Möglichkeiten, einen Computer im Netzwerk zu finden: Über seinen Namen oder über seine IP-Adresse. Einen Namen hat jeder Computer bereits während der Installation bekommen, selbst wenn er (noch?) nicht zu einem Netzwerk gehört. Wenn Sie auf dem Desktop zuerst das Symbol „Netzwerkumgebung“ und anschließend „Benachbarte Computer“ doppelt anklicken, sollten Sie eine Liste der vorhandenen, eingeschalteten Computer sehen. Vielleicht ist die Liste völlig eindeutig und Sie erkennen sofort, welcher Name zu welchem PC gehört. Andernfalls müssen Sie jeden PC einzeln aufsuchen, um dessen Namen zu ermitteln.
Das folgende Kommando funktioniert mit jeder Windows-Version:
- Öffnen Sie die Eingabeaufforderung, tippen Sie den Befehl ipconfig /all ein und drücken Sie Enter. Ein Bericht wird angezeigt. Eine der ersten Zeilen darin beginnt mit „Hostname“, dahinter steht der Name Ihres PCs. Bei dieser Gelegenheit sollten Sie auch die IP-Adresse notieren, die später nützlich sein könnte.
So sieht die Bildschirmausgabe aus:
C:\Dokumente und Einstellungen\Administrator>ipconfig /all
Windows XP-IP-Konfiguration
Hostname. . . . . . . . . : PC123
Primäres DNS-Suffix . . . :
Knotentyp . . . . . . . . : Broadcastadapter
Ethernetadapter "LAN-Verbindung":
Verbindungsspezifisches DNS-Suffix:
Beschreibung. . . . . . . : Realtek RTL8168 Gigabit Ethernet NIC
Physikalische Adresse . . : 00-71-33-45-2D-1E
DHCP-aktiviert. . . . . . : Nein
IP-Adresse. . . . . . . . : 192.168.11.29
Subnetzmaske. . . . . . . : 255.255.255.0
Standardgateway . . . . . : 192.168.11.1
DNS-Server. . . . . . . . : 192.168.11.1
Wenn Sie sich lieber durchklicken wollen, geht das über das Menü „Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen“. Je nach Windows-Version führt einer der folgenden Wege dahin:
- Start - Einstellungen - Systemsteuerung - Doppelklick auf Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen.
- Start - Systemsteuerung - Netzwerk- und Internetverbindungen - Netzwerkverbindungen.
Jeweils im Menü „Erweitert“ finden Sie die „Netzwerkidentifikation“ mit dem Namen des PCs.
- Über „Start - Einstellungen - Systemsteuerung“ oder über „Start - Systemsteuerung - Leistung und Wartung“ kommen Sie zum Fenster „System“. Auf der Registerkarte „Netzwerkidentifikation“ finden Sie den Computernamen.
Unter Windows Vista ist es anders:
- Start - Systemsteuerung - Netzwerkstatus und Aufgaben anzeigen. In der Gesamtübersicht steht der Netzwerkname über „dieser Computer“.
- Start - Systemsteuerung - System und Wartung - System: Computernamen anzeigen.
[Bearbeiten] Ein Verzeichnis für das Netzwerk freigeben
Um im Netzwerk auf die Daten eines anderen PC zugreifen zu können, muss das entsprechende Verzeichnis zuvor freigegeben werden und einen Freigabenamen erhalten haben, unter dem es im Netzwerk gefunden werden kann.
Administratoren können auch ohne explizite Freigabe auf alle Laufwerke zugreifen. Das Hauptverzeichnis jedes Laufwerks ist in der Standardeinstellung bereits freigegeben, allerdings ist diese „administrative“ Freigabe unsichtbar. Die Freigabenamen sind C$, D$ usw. Wenn man diese Namen kennt und Administratorrechte hat, kann man sie benutzen.
Bei Bedarf kann man einem Verzeichnis mehrere Freigabenamen zuordnen. Bei den Hauptverzeichnissen der Laufwerke ist das empfehlenswert.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das freizugebende Verzeichnis und wählen Sie „Freigabe“ im Kontextmenü. Markieren Sie „Diesen Ordner freigeben“. Der Computer schlägt Ihnen vor, den Namen des Verzeichnisses als Freigabenamen zu verwenden. Das können Sie bestätigen oder sich einen prägnanten Namen ausdenken. Bedenken Sie, dass der Freigabename maximal 14 Zeichen lang sein darf und weder Sonderzeichen noch Leerzeichen enthalten sollte. Vermeiden Sie Umlaute und „ß“, obwohl Windows es Ihnen erlaubt. Manche im englischsprachigen Raum entwickelte Software hat Probleme mit Sonderzeichen.
Klicken Sie auf Berechtigungen und kontrollieren Sie, ob „Jeder“ „Vollzugriff“ hat. Klicken Sie dann auf Übernehmen, OK und noch mal auf Übernehmen und OK. Eine blaue Hand kennzeichnet nun das Verzeichnis als freigegeben.
[Bearbeiten] Nützliche Werkzeuge
[Bearbeiten] WinDirStat - Übersicht über die Festplattenbelegung
[Bearbeiten] Die Eigenschaften des Programms
Es ist hilfreich zu wissen, welche Dateien besonders viel Platz auf der Festplatte oder DVD belegen. Das Programm WinDirStat ist dafür bestens geeignet. Dieses Windows-Programm steht unter der GPL-Lizenz, jeder kann es legal und kostenfrei von http://windirstat.info/ herunterladen.
Dieses Programm zeigt die Belegung in drei Fenstern an:
- Im linken Fenster den prozentualen Anteil der Verzeichnisse und Dateien an der Gesamtkapazität,
- im rechten Fenster den prozentualen Anteil der Dateitypen
- im unteren Fenster die „Baumkarte“. Sie stellt jede Datei als ein Rechteck dar, dessen Fläche der Dateigröße entspricht. Eine geniale Idee! Die Rechtecke sind so angeordnet, dass Verzeichnisse wiederum Rechtecke bilden, die alle ihre Dateien und Unterverzeichnisse enthalten. Die Fläche dieser Rechtecke entspricht also der Größe der Teilbäume. Die Farbe eines Rechtecks zeigt den Typ der Datei an, wie in der Typenliste angegeben. Wenn man auf eins der Rechtecke klickt, bekommt man deren Dateinamen angezeigt.
[Bearbeiten] Verwendung vor einer Sicherung
Die Festplatte vor einer Sicherung von Ballast zu bereinigen ist sinnvoll. Wie aber findet man unter zehntausenden Dateien die überflüssigen, ohne viel Zeit mit der Suche zu verplempern? WinDirStat hilft Ihnen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Finden Sie heraus, welche großen Dateien gibt. Vermutlich werden Sie feststellen, dass 80% der Festplatte von nur 20% der Dateien belegt sind. Einige der großen Dateien sind bestimmt überflüssig. Beispielsweise kann ein Abbruch des Brennprogramms Nero eine temporäre Datei mit der Erweiterung .nrg hinterlassen, mit der gleichen Größe wie die Kapazität des Rohlings. Diese Datei regelmäßig zu sichern wäre Unfug.
[Bearbeiten] Verwendung nach einer Sicherung
Wenn die Sicherung auf eine externe Festplatte erfolgte, ist das Programm hilfreich. Es erleichtert die Entscheidung, welche der länger zurückliegenden Sicherungen gelöscht werden können, um bei Bedarf Speicherplatz freizumachen.
[Bearbeiten] Der Umzugsassistent
Der „Assistent zum Übertragen von Dateien und Einstellungen“ gehört zu den Tools von Windows XP. Das Programm wurde entwickelt, um eine Menge individueller Einstellungen von Windows 98 oder 2000 bequem nach XP zu übernehmen. Das klappt auch zwischen zwei XP-Systemen. Man kann sich damit bei einer erneuten Installation viel Arbeit ersparen. Darüber hinaus lassen sich einige spezielle Dateien sichern, die anderweitig schwer zu sichern und vor allem schwer zurückzusichern sind.
[Bearbeiten] Welche Daten werden übertragen?
- Windows: Ordneroptionen, Länder-Einstellungen, Maus und Tastatur, Schriftarten
- Desktop-Einstellungen, Taskleiste, Anzeigeeigenschaften, Einstellungen von Bildschirmschoner, Sound- und Multimedia
- Internet-Einstellungen, DFÜ-Verbindungen, Instant Messenger
- Netzwerkdrucker und -laufwerke
- Einstellungen von zahlreichen Anwendungen: MS Office, Media Player, Photoshop, Acrobat Reader, Winzip, Winamp und zahlreiche andere. Eine genaue Liste finden Sie unter http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;de;304903
- Einstellungen von Outlook und Outlook Express, Windows-Adressbuch, Filterregeln
Weitere Daten kann man manuell auswählen
[Bearbeiten] Was wird nicht übertragen?
- Hardware-spezifische Einstellungen, z. B. die Bildschirmauflösung.
- Kennwörter und Zugriffsrechte für das Netzwerk, denn sonst wäre der Umzugsassistent eine Sicherheitslücke
- Einstellungen von Programmen, die auf dem Zielsystem nicht installiert sind
[Bearbeiten] Das Programm starten und verwenden
Nach einer Standardinstallation von Windows XP befindet sich das Programm unter „Zubehör“ im Untermenü „Systemprogramme“. Sollte das Programm auf Ihrem PC nicht vorhanden sein, legen Sie die Installations-CD von XP ein. Die CD startet automatisch. Unter „Zusätzliche Aufgaben durchführen“ finden Sie „Dateien und Einstellungen übertragen“.
- Im Willkommens-Fenster auf Weiter klicken.
- Welcher Computer ist das? Der Quellcomputer.
- Als Übertragungsmethode „Anderer Datenträger“ wählen. Geben Sie einen geeigneten Speicherort auf einem externen Medium an. Falls Sie das Backup auf der Haupt-Festplatte speichern wollen, sollten Sie das Backup in ein Verzeichnis kopieren, welches regelmäßig gesichert wird (bei den wichtigen, selten veränderten Dateien).
- Was soll übertragen werden? Wählen Sie für den ersten Versuch „Einstellungen“, Weiter.
- Das Programm stellt die Daten zusammen, legt ein Verzeichnis USMT2.UNC an und schreibt die Dateien status und die komprimierte Datei IMG00001.DAT hinein. Die beiden Dateien sind zusammen etwa 10 MByte groß. Falls Sie auf dem Desktop nicht nur Verknüpfungen, sondern auch Dateien aufbewahren, vergrößert sich die Datei entsprechend.
Vergessen Sie nicht, eine Kopie dieser Dateien außerhalb des PC aufzubewahren.
Falls Sie zusätzlich einige Daten sichern wollen, starten Sie das Programm noch einmal. Wählen Sie einen anderen Speicherort, um die vorhergehende Sicherung nicht zu überschreiben. Einige Besonderheiten sind zu beachten.
Alle angebotenen Dateiarten zu sichern, ist unpraktisch.
- Die entstehende Datei kann so groß werden, dass sie nicht auf eine DVD passt, vielleicht passt sie nicht mal auf die vorgesehene Partition.
- Sie können der komprimierten Datei nicht ansehen, welche Dateien in welcher Version darinstecken. Die Sicherungen mit XCOPY und ROBOCOPY sind übersichtlicher und vor allem automatisierbar.
- Wenn Sie von der Standardauswahl abweichen, sollten Sie genau abwägen, welche Dateien Sie zusätzlich in die Auswahl einschließen. Keinesfalls sollten Sie versuchen, geschützte Dateien des Betriebssystems zu sichern. Wenn Sie Pech haben, lässt sich eine Datei sichern, aber nicht zurücksichern. Wenn sich auch nur eine Datei nicht zurücksichern lässt, bricht das Programm ab und die gesamte Sicherung ist wertlos.
Wenn Sie dennoch Dateien hinzufügen wollen, ist folgendes Vorgehen empfehlenswert.
- Was soll übertragen werden? Wählen Sie für erneut „Einstellungen“ und markieren Sie „Auswählen einer benutzerdefinierten Liste ...“, Weiter.
- Klicken Sie auf „Datei hinzufügen“. Wählen Sie die zu sichernden Verzeichnisse aus.
- Wesentlich interessanter ist „Dateityp hinzufügen“. Einige Vorschläge: *.eml, *.fav, *.isp, *.m3u (Playlist), *.msg, *.url, *.wab.
Einschränkungen:
- Der Umzugsassistent sichert die individuellen Einstellungen. Wenn mehrere Benutzer mit dem System arbeiten, muss jeder einzelne seine Einstellungen sichern.
- Die Benutzernamen auf dem alten und dem neuen System müssen übereinstimmen. Gewünschte Namensänderungen dürfen erst nach Abschluss der Rekonstruktion vorgenommen werden.
[Bearbeiten] Die Einteilung der Festplatte ändern
[Bearbeiten] Partitionen verändern mit Partition Magic
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„Partition Magic“ von der Firma Powerquest war das erste Programm, mit dem Partitionen ohne Datenverlust verändert werden konnten. Inzwischen gibt es weitere Programme, zum Beispiel
- Acronis Disk Director Suite
- Paragon Partition Manager
- Partition Commander
- Ranish Partition Manager
- Smart FDISK
- GDisk
Diese Programme kosten meist weniger als 50 Euro, teilweise gibt es die Programme als funktionsfähige Demo im Internet oder als Beilage von Fachzeitschriften. Einige dieser Partitionierprogramme können keine Festplatten bearbeiten, auf denen ein (Windows-) Serverbetriebssystem installiert ist. Für die Umgestaltung von Server-Festplatten gibt es spezielle Serverversionen mit Preisen im hohen dreistelligen Bereich.
Beispielhaft wird hier das Programm „Partition Magic“ beschrieben.
Booten Sie den PC von einer startfähigen CD mit „Partition Magic“.
- Wählen Sie die zu bearbeitende Festplatte.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die zu verändernde Partition. Wählen Sie im Kontextmenü „Resize / Move“
- Wenn Sie den Mauszeiger über den rechten oder linken Rand des Balkens bewegen, verwandelt sich der Zeiger in einen Doppelpfeil. Schieben Sie die Randbegrenzung an die gewünschte Stelle. Alternativ können Sie auch den Zahlenwert eingeben. Weiter mit OK.
- In der Übersicht sehen Sie den neuen Zustand, jetzt noch als Planung.
- Klicken Sie auf Apply und haben Sie Geduld.
- Wenn Sie noch weitere Änderungen planen, sollten sie diese aufschieben. Nehmen Sie sich ein wenig Zeit für die Kontrolle der durchgeführten Änderung. Beenden Sie das Partitionierungsprogramm und starten Sie Windows. Kontrollieren Sie die Veränderungen.
- Starten sie Partition Magic bei Bedarf erneut, um die nächste Änderung vorzunehmen.
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[Bearbeiten] Der Microsoft Disk Manager
In alten Zeiten diente das DOS-Programm FDISK zum Einrichten von Partitionen, bis Windows 98 gehörte es zum Betriebssystem. Beginnend ab Windows 2000 wurde FDISK durch den „Disk Manager“ ersetzt.
[Bearbeiten] Das Programm starten
Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Diskmanager zu starten, je nach Betriebssystem und Einstellungen. Suchen Sie heraus, was bei Ihnen passt.
- Start - Ausführen - Eingabeaufforderung - diskmgmt.msc eintippen, OK. Das funktioniert mit jeder Windows-Version ab 2000 und geht am schnellsten.
- Start - Einstellungen - Systemsteuerung - Verwaltung - Computerverwaltung - Datenträgerverwaltung.
- Start - Systemsteuerung - Verwaltung - Computerverwaltung - Datenträgerverwaltung.
- Start - Systemsteuerung - Leistung und Wartung - Verwaltung - Computerverwaltung - Datenträgerverwaltung.
[Bearbeiten] Was kann man mit dem Programm machen?
- Eine Partition löschen: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die zu löschende Partition und mit der linken Taste auf „Logisches Laufwerk löschen“. Nach einer Sicherheitsabfrage ist die Partition für immer weg und alle Daten mit ihr! In Benutzung befindliche Partitionen, so auch die ständig benutzte Partition mit dem Betriebssystem, lassen sich mit dem Disk Manager nicht löschen.
- Eine Partition erstellen: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich und wählen Sie mit der linken Taste „Logisches Laufwerk erstellen“. Wählen Sie eine geeignete Größe für die Partition. Die neue Partition bekommt den ersten freien Laufwerksbuchstaben zugewiesen. Als Dateisystem ist NTFS zu empfehlen. Denken Sie sich unbedingt eine treffende Volume-Bezeichnung aus, das verbessert später die Übersicht.
- Die Zuordnung der Laufwerksbuchstaben ändern: Die von Windows automatisch vorgenommene Zuweisung der Laufwerksbuchstaben zu den Partitionen können Sie ändern. Klicken Sie mit der rechten Taste auf die Partition oder das optische Laufwerk, dann Linksklick auf „Laufwerksbuchstaben und -pfad ändern“. Im folgenden Fenster auf „Ändern“ klicken. Sie können jeden Buchstaben auswählen, der noch frei ist.
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- Empfehlung: Die Zuordnung von C: zum Betriebssystem sollten Sie keinesfalls ändern. Bei anderen Partitionen sollten Sie die Änderung vornehmen, möglichst noch bevor Sie Daten auf die Partition kopieren, sonst kann es in seltenen Fällen zu Problemen kommen.
- Empfehlung: Das DVD-Laufwerk rangiert an letzter Stelle, wenn das Betriebssystem die Laufwerksbuchstaben verteilt. Jedes mal, wenn Sie eine externe Festplatte, einen USB-Memorystick oder ein anderes Speichermedium ein- oder ausstöpseln, bekommt das DVD-Laufwerk einen anderen Laufwerksbuchstaben zugewiesen. Das ist nicht nur unpraktisch, es führt auch zu Problemen bei (Nach-)Installationen. Am Besten, Sie weisen dem DVD-Laufwerk baldmöglichst einen festen Buchstaben zu, z. B. „R:“ wie ROM.
[Bearbeiten] Beispiel: Partition D: aufteilen in D: und E:
- Sichern Sie zunächst die Daten auf D:. Vermutlich passen Sie auf eine CD oder DVD. Kreuzen Sie beim Brennen an „Dateien nach dem Brennen vergleichen“. Machen Sie mit wenigstens einer der auf DVD gebrannten Dateien eine Stichprobe, ob die Datei sich öffnen lässt. Vergessen Sie nicht, die DVD zu beschriften.
[Bearbeiten] Windows Vista
Mit dem Diskmanager können Sie ohne Datenverlust die Partition D: verkleinern und auf dem freigewordenen Platz die Partition E: einrichten. Sollte das schief gehen, haben Sie ja noch die geprüfte DVD. :-)
[Bearbeiten] Windows XP und frühere
Weil es hier nicht ohne Löschen der Partition D: abgeht, sollten Sie eine zweite Kopie der zum Löschen vorgesehenen Partition erstellen. Vielleicht ist auf Laufwerk C: noch Platz frei? Falls Sie die zweite Kopie auf DVD brennen wollen, sollten Sie für die zweite Kopie einen Rohling eines anderen Herstellers oder eine DVD-RAM verwenden.
Nun können Sie mit dem Diskmanager die Partition D: löschen und auf dem freigewordenen Platz die Partition D: und E: in der gewünschten Größe einrichten.
[Bearbeiten] Der Disk Manager von Microsoft Vista
[Bearbeiten] Das Programm starten
Es gibt mehrere Möglichkeiten, das Programm zu starten, je nach Betriebssystem und Einstellungen. Suchen Sie heraus, was bei Ihnen passt.
- Start - Ausführen - Eingabeaufforderung - diskmgmt.msc eintippen, OK. Das geht am schnellsten.
- Start - Einstellungen - Systemsteuerung - Verwaltung - Computerverwaltung - Datenträgerverwaltung.
[Bearbeiten] Was kann man mit dem Programm machen?
[Bearbeiten] Image erstellen und verwenden
[Bearbeiten] Image mit Acronis erstellen
Nachstehend wird beschrieben, wie Sie mit „Acronis True Image“ ein Image der Betriebssystem-Partition erstellen können.
Sie müssen dazu eine bootfähige CD mit dem Acronis-Programm einlegen und den PC von CD booten.
Beim Booten von der CD erscheint für einige Sekunden ein Auswahlmenü. Klicken Sie schnell genug auf „Acronis True Image (Vollversion)“, sonst wird der „Windowsstart fortgesetzt“. Nach einer Wartezeit erscheint das Hauptmenü.
- Klicken Sie auf „Backup“ und im Willkommensfenster auf Weiter.
- „Vollständige Festplatteninhalte oder ausgewählte Partitionen“, Weiter.
- Wenn mehrere Festplatten im PC stecken, muss vermutlich „Festplatte 1“ ausgewählt werden.
- Setzen Sie einen Haken vor Partition C: Sie muss mit „Pri.,Act.“ gekennzeichnet sein. Sehen Sie sich an, wie viel Speicher die Partition belegt und ob auf der vorgesehenen Zielpartition genug Platz ist. Rechnen Sie damit, dass ein komprimiertes Image 70% der ursprünglichen Größe einnimmt. Weiter
- Das nachfolgende Informationsfenster weist darauf hin, dass inkrementelle und differenzielle Backups möglich sind. Wenn das Ihre erste Sicherung ist, kommt nur ein vollständiges Backup in Frage, also OK.
- Klicken Sie im Fenster „Position der Backup-Archivdatei“ auf das Ziellaufwerk. Wählen Sie eine Partition mit genügend freiem Platz. Sie können auch die externe Festplatte oder das „CD_RW Laufwerk“ auswählen, wenn Sie das Image direkt auf DVD brennen wollen. Vergeben Sie einen Dateinamen, Weiter. Ein Hinweis: Wenn Sie auf das Pluszeichen vor dem Ziellaufwerk klicken, bekommen Sie früher erstellte Images angezeigt, falls solche vorhanden sind, zu erkennen an der Dateierweiterung „.tib“.
- „Erstelle ein neues vollständiges Backup-Archiv“, Weiter.
- Jetzt können Sie einige Optionen auswählen.
- „Aufteilung des Archivs“: Es ist empfehlenswert „Feste Größe“ zu wählen, z. B. 4,7 GB. Dadurch haben Sie später die Möglichkeit, die Archivdateien bei Bedarf auf DVD zu brennen.
- „Schutz des Archivs“: Vergeben Sie ein Passwort, wenn das Image möglicherweise in fremde Hände fallen könnte.
Nach Auswahl der Optionen Weiter.
- Jetzt können Sie noch einen Kommentar eingeben.
- Nun sehen Sie die geplanten Aktionen in einer Gesamtübersicht. Kontrollieren Sie abschließend die geplante Sicherung. Wenn Sie auf Fertig stellen klicken, geht es los. Die Sicherung dauert meist 10 - 30 Minuten, selten mehr als eine Stunde.
Anmerkung: Es ist möglich, mehrere oder alle Partitionen gleichzeitig zu sichern. Dabei entsteht eine sehr große, unhandliche Datei. Sinnvoll ist das nur, wenn Sie ein unbeaufsichtigtes Komplett-Backup machen wollen.
Das Zurücksichern von einzelnen Partitionen aus dieser großen Datei ist möglich. Leider veralten die Teile eines solchen Riesen-Backups unterschiedlich schnell, man kann aber die veralteten Teile nicht aus der Datei entfernen.
[Bearbeiten] Image mit Acronis zurücksichern
Beim Booten von der CD erscheint für einige Sekunden ein Auswahlmenü. Klicken Sie schnell genug auf „Acronis True Image (Vollversion)“, sonst wird der „Windowsstart fortgesetzt“.
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- Klicken Sie auf „Wiederherstellung“ und im Willkommensfenster auf Weiter.
- Klicken Sie im Fenster „Auswahl des Archivs“ auf das Pluszeichen vor dem Laufwerk, auf dem sich die Archivdatei befindet. Wählen Sie eine Datei aus, Weiter.
- Wählen Sie „Wiederherstellung von Festplatten oder Partitionen“, Weiter
- Wenn mehrere Festplatten im PC stecken, muss vermutlich „Festplatte 1“ als Ziel ausgewählt werden.
- Nun werden alle Partitionen angezeigt, die im ausgewählten Archiv stecken. Normalerweise ist es nur eine Partition. Setzen Sie einen Haken vor Partition C: Sie muss mit „Pri.,Act.“ gekennzeichnet sein, Weiter
- Nun müssen Sie die Zielpartition auswählen. Sie müssen natürlich C: wählen. Weiter
- Als Partitionstyp „aktiv“ wählen, Weiter
- Die „Größe der wiederherzustellenden Partition“ muss nicht verändert werden, Weiter
- Die Partition bekommt den Laufwerksbuchstaben C: zugewiesen, Weiter
- Die zusätzlichen Überprüfungen kosten Zeit und sind normalerweise überflüssig. Weiter
- „Keine weiteren Festplatten wiederherstellen“, Weiter
- Bevor das eigentliche Rücksichern losgeht, sehen Sie eine Übersicht über die geplanten Aktionen. Wenn Sie auf Fertig stellen klicken, geht es los.
[Bearbeiten] Image mit Norton Ghost
Nachstehend wird beschrieben, wie Sie mit „Symantec Ghost“ ein Image der Betriebssystem-Partition erstellen können.
Sie müssen dazu eine Diskette oder eine bootfähige CD mit dem Programm einlegen und den PC neu starten.
- Bewegen Sie im Hauptmenü den Mauszeiger auf „Local“, weiter auf „Disk“ und dann auf „To Image“.
- Klicken Sie auf „To Image“.
- Die vorhandenen Festplatten werden angezeigt. Klicken Sie auf die Systemfestplatte, vermutlich ist es die Nr. 1. In diesem Menü können Sie zum letzten Mal die Kapazität aller Festplattenpartitionen sehen und vergleichen. Planen Sie jetzt, wohin das Image gespeichert werden soll. Rechnen Sie damit, dass ein komprimiertes Image 60% bis 70% der ursprünglichen Größe der Partition einnimmt. Dann auf OK klicken.
- Klicken Sie auf die Systempartition (vermutlich die erste, Primary), dann auf OK.
- Im Fenster „File name to copy image to“ müssen Sie den Speicherort für das Image festlegen.
- Im oberen Teil des Fensters hinter „Look in“ können Sie das Ziellaufwerk auswählen und gegebenfalls ein Verzeichnis.
- Geben Sie einen prägnanten Dateinamen ein oder das Datum im Format jjjjmmtt, dann auf Save klicken.
- Wenn ein Fenster mit der Warnung „Not enough space - use compression?“ erscheint, können Sie es mit hoher Kompression (High) versuchen oder zurückgehen und ein anderes Ziellaufwerk wählen.
- Im Fenster „Proceed with partition image creation?“ klicken Sie auf Yes.
Besonderheiten des Programms:
- Wenn die Daten nicht auf das Ziellaufwerk passen, bietet Symantec Ghost an, das Image auf mehrere Partitionen bzw. Rohlinge zu verteilen.
- Die Bedienung ist etwas unübersichtlich.
Das Backup dauert meist 10 - 30 Minuten, selten mehr als eine Stunde.
[Bearbeiten] Kopierprogramme
[Bearbeiten] Der Windows-Explorer
Viele PC-Benutzer kennen gar kein anderes Programm, um Dateien zu kopieren. Die Bedienung ist leicht und übersichtlich, das Resultat ist anschaulich. Um ein paar Verzeichnisse einmalig auf eine externe Festplatte oder auf den USB-Memory-Stick zu kopieren, reicht der Explorer aus.
Leider hat der Explorer auch negative Eigenschaften.
- Das Kopieren lässt sich nicht automatisieren.
- Es besteht immer die Gefahr, danebenzuklicken und unbemerkt die falschen Daten zu sichern.
- Es besteht immer die Gefahr, dass Sie die Dateien versehentlich verschieben, statt sie zu kopieren.
- Stößt der Explorer auf eine Datei, die sich nicht kopieren lässt, bricht er ab. Die verbleibenden Dateien werden nicht kopiert.
- Der Explorer kann nicht erkennen, ob eine Datei bereits früher kopiert worden ist. Wenn es eine Datei schon gibt, überschreibt er sie mit einer identischen Datei.
- Unternimmt man nach einem Abbruch einen zweiten Versuch, werden alle Dateien erneut kopiert.
- Wenn man am nächsten Tag die gleichen Ordner erneut sichert, werden alle Dateien zeitaufwändig noch einmal kopiert, obwohl nur wenige seit dem Vortag verändert worden sind.
- Es gibt keine Protokollierung. Eine Liste der kopierten Dateien wird nicht erzeugt, und Fehlermeldungen werden nicht gespeichert. Man kann nie sicher sein, ob wirklich alles kopiert worden ist.
Für eine regelmäßige Datensicherung ist der Explorer deshalb nicht geeignet.
[Bearbeiten] XCOPY - Das mitgelieferte Kopierprogramm
XCOPY, das „eXtended COPY“, ist seit Jahrzehnten Bestandteil des Betriebssystems. Durch seine vielen Schalter kann es flexibel und schnell für Datensicherungen benutzt werden. Insbesondere sind damit inkrementelle und differenzielle Datensicherungen möglich, ohne ein Backup-Programm kaufen und installieren zu müssen. Das ist besonders wichtig für Benutzer, die auf ihrem (Firmen-)PC keine Administratorrechte haben oder aus anderen Gründen kein Backup-Programm installieren können.
Wenn Sie die Parameter von XCOPY kennen lernen wollen, öffnen Sie die Eingabeaufforderung und geben Sie xcopy /? ein. Wie bei jedem DOS-Befehl erhalten Sie eine Beschreibung der Möglichkeiten und Parameter des Befehls.
[Bearbeiten] Beispiele
| xcopy c:\ *.doc d:\kopie\*.doc /s | kopiert alle Word-Dateien von Laufwerk c: einschließlich Unterverzeichnisse nach d:\kopie |
| xcopy \\10.53.212.250\TEXTE\*.doc d:\kopie\*.doc /s | kopiert Word-Dateien vom PC mit der IP-Adresse 10.53.212.250 aus dem Verzeichnis mit dem Freigabenamen TEXTE |
| xcopy c:\*.* d:\kopie\*.* /s | versucht alle Dateien der Systempartition zu kopieren, scheitert aber an einer der ständig benutzten Betriebssystemdateien |
| xcopy c:\*.* d:\kopie\*.* /s /c | wie davor, setzt aber trotz Fehler das Kopieren fort |
| xcopy c:\*.* d:\kopie\*.* /s /c /d:10-15-2008 | wie davor, kopiert nur Dateien ab 15.10.2008 und neuere |
| xcopy c:\*.* d:\diff\*.* /s /c /m | kopiert nur Dateien mit Archivbit, setzt Archivbit zurück (inkrementelle Sicherung) |
| xcopy c:\*.* d:\diff\*.* /s /c /a | kopiert nur Dateien mit Archivbit, ändert das Archivbit nicht (differentielle Sicherung) |
| xcopy "c:\Documents and Settings\MY.USERNAME\My Documents\*" "e:\MYBACKUP\My Documents\" /s /e /c /y | kopiert alle Dateien und Verzeichnisse aus "Eigene Dateien"
(Verzeichnisnamen in Anführungszeichen einschließen, wenn sie Leerzeichen enthalten) |
[Bearbeiten] Erläuterungen
Das Archivbit ist ursprünglich bei allen Dateien gesetzt. Wenn Sie noch nie eine Datensicherung gemacht haben, bei der das Archivbit zurückgesetzt wurde, kopiert der Beispielbefehl (mit dem Parameter /m) das gesamte Systemlaufwerk. Es entsteht also eine Vollsicherung (bei der allerdings zahlreiche Dateien des Betriebssystems fehlen). Für nachfolgende Datensicherungen gibt es zwei sinnvolle Möglichkeiten:
- Jedesmal, wenn Sie den Befehl mit /m wiederholen, werden nur die diejenigen Dateien gesichert, die seit der vorhergehenden Sicherung geändert worden sind.
- Wenn Sie für weitere Sicherungen den letzten Befehl (mit /a) verwenden, wird die Sicherung differenziell: Es werden alle seit der Vollsicherung geänderten Dateien erfasst.
[Bearbeiten] Hinweis
Die in den Befehlen genannten Verzeichnisse (d:\kopie und d:\diff) müssen im Voraus angelegt werden.
[Bearbeiten] Probleme
[Bearbeiten] Kein Vergleich mit dem Zielverzeichnis
XCOPY vergleicht beim Kopieren nicht, ob die zu kopierenden Dateien schon im Zielverzeichnis vorhanden sind. Wenn sie Daten mehrmals nacheinander in das gleiche Verzeichnis kopieren, werden nicht nur die zwischenzeitlich veränderten Dateien kopiert. Die unveränderten Dateien werden ebenfalls zeitaufwändig kopiert.
Aus diesem Grund ist XCOPY ungeeignet, um beispielsweise regelmäßig seinen USB-Stick auf den neuesten Stand zu bringen. Mit ROBOCOPY geht das besser.
[Bearbeiten] Zuverlässigkeit
- Bei sehr umfangreichen Kopieraufträgen ist XCOPY unzuverlässig. XCOPY erstellt zu Arbeitsbeginn eine Liste aller zu kopierenden Dateien. Wenn die Anzahl der Dateien größer als zehn- bis dreißigtausend ist, passt diese Liste nicht in den Speicher. Der Kopiervorgang ist dann unvollständig.
- Mitunter tauchen unzulässige Dateinamen in Verzeichnissen auf. Wenn XCOPY auf einen unzulässigen Dateinamen stößt, wird der Rest des Verzeichnisses oder der gesamte Rest der Festplattenpartition vermutlich nicht kopiert. Wie kommt es zu unzulässigen Dateinamen?
- Es kann sich um Dateien oder gespeicherte Links aus dem Internet handeln, die durch die Eingangskontrolle von Windows gerutscht sind.
- Ein defekter Dateinamen kann auch im Ergebnis eines Absturzes entstehen.
- Das Kopieren kann fehlschlagen, wenn das Dateisystem auf Quell- und Ziel-PC unterschiedlich ist.
Microsoft hat für umfangreiche Kopierarbeiten ein besseres Programm entwickelt. Das Programm ROBOCOPY ist ein Kopierprogramm, welches deutlich robuster als XCOPY ist. Es gehört bis einschließlich Windows XP standardmäßig nicht zum Betriebssystem, sondern muss aus dem Internet heruntergeladen werden. In Windows Vista und Nachfolgern gehört es zum Betriebssystem, sogar mit Erläuterungen in deutscher Sprache.
[Bearbeiten] Robocopy - Das robuste Kopierprogramm
ROBOCOPY ist ein robustes Kopierprogramm. Es ist abwärtskompatibel zu XCOPY, bietet aber wesentlich mehr Möglichkeiten.
Download
Robocopy wurde erstmals als Teil des MS Windows Server 2003 Resource Kit Tools ausgeliefert und ist zuletzt als Version 5.1.2600.26 in der Robocopy GUI Version 3.1.1 enthalten. Der Download ist unter http://technet.microsoft.com/en-us/magazine/2006.11.utilityspotlight.aspx (hier: UtilitySpotlight2006_11.exe). Diese Version kommt mit den neuen Schaltern /DST und /FFT, mit dem sich Zeitdifferenzen duch die Sommer-/Winterzeit und durch Übertragungen aus FAT-Dateisystemen lösen lassen sowie /XJD und /XJF für Abzweigungspunkte auf Verzeichnisse.
Nach einer einmaligen Installation dieses Programms findet man diese Version der robocopy.exe im Verzeichnis SYSTEM32 [3]. Von dort kann sie global auf dem aktuellen PC eingesetzt oder, ohne weitere Installation, auch auf andere Rechner kopiert und dort genutzt werden. Bei Windows Vista gehört das Programm zur Standardausstattung, die allerdings nicht unter Windows XP oder dem Windows Server 2003 läuft.
Wenn Sie die Parameter von ROBOCOPY kennen lernen wollen, öffnen Sie die Eingabeaufforderung und geben Sie robocopy /? ein. Sie erhalten wie bei jedem Kommandozeilenbefehl eine Beschreibung seiner Möglichkeiten und Parameter. Es sind sehr viele, deshalb folgen einige einführende Beispiele.
[Bearbeiten] Einführende Beispiele
Zunächst eine Übersicht, wie die für XCOPY aufgeführten Beispiele sich mit ROBOCOPY realisieren lassen.
| 1 | robocopy c:\ d:\kopie\ *.doc /s | kopiert alle Word-Dateien von Laufwerk c: einschließlich Unterverzeichnisse nach d:\kopie |
| 2 | robocopy \\10.53.212.250\TEXTE\ d:\kopie\ *.doc /s | kopiert Word-Dateien vom PC mit der IP-Adresse 10.53.212.250 aus dem Verzeichnis mit dem Freigabenamen TEXTE |
| 3 | robocopy c:\ d:\kopie\ /s | versucht alle Dateien der Systempartition zu kopieren. Macht bei Problemen mit ständig benutzten Betriebssystemdateien eine Million Versuche. |
| 4 | robocopy c:\ d:\kopie\ /s /r:1 | wie davor, macht bei Fehlern nach 30 Sekunden einen zweiten Versuch (/r:1) und setzt danach das Kopieren fort |
| 5 | robocopy c:\ d:\kopie\ /s /r:1 /w:1 | wie davor, aber im Fehlerfall erfolgt die Wiederholung nach 1 statt nach 30 Sekunden (/w:1) |
| 6 | robocopy c:\ d:\kopie\ /s /r:1 /w:1 /maxlad:20081015 | wie davor, kopiert nur Dateien, die seit dem 15.10.2008 benutzt worden sind |
| 7 | robocopy c:\ d:\kopie\ /s /r:1 /w:1 /maxage:20081015 | wie davor, kopiert nur Dateien, die seit dem 15.10.2008 verändert oder erstellt worden sind |
| 8 | robocopy c:\ d:\kopie\ /s /r:1 /w:1 /maxage:10 | wie davor, kopiert nur Dateien, die in den letzten 10 Tagen erstellt oder verändert wurden |
| 9 | robocopy c:\ d:\diff\ /s /r:1 /w:1 /m | Der Befehl kopiert nur Dateien mit Archivbit, setzt nach dem Kopieren das Archivbit zurück (inkrementelle Sicherung) |
| 10 | robocopy c:\ d:\diff\ /s /r:1 /w:1 /a | kopiert nur Dateien mit Archivbit, aber ändert das Archivbit nicht (differentielle Sicherung) |
[Bearbeiten] Erläuterungen zum Archivbit
Sie wissen bestimmt, dass eine Datei mit dem „read only“ (Nur Lesen) Kennzeichen markiert werden kann. Ein weiteres Dateikennzeichen ist weniger bekannt: Das Archivbit. Die Aufgabe des Archivbits ist es, Dateien zu kennzeichen, die verändert worden sind. Wenn Sie eine Datei ändern oder verschieben, wird das Bit gesetzt. Jede neue Datei erhält ebenfalls das Kennzeichen. Das Archivbit ist ursprünglich bei allen Dateien gesetzt. Wenn Sie noch nie eine Datensicherung gemacht haben, bei der das Archivbit zurückgesetzt wurde, kopiert der vorletzte Beispielbefehl (mit dem Parameter /m) das gesamte Systemlaufwerk. Es entsteht also eine Vollsicherung. Für nachfolgende Datensicherungen gibt es zwei sinnvolle Möglichkeiten:
- Wenn Sie für weitere Sicherungen den letzten Befehl (mit /a) verwenden, wird die Sicherung differenziell: Es werden alle seit der Vollsicherung geänderten Dateien erfasst. Die zu sichernde Datenmenge wächst ständig an.
- Wenn Sie den vorletzten Befehl (mit /m) wiederholen, werden jedesmal nur die diejenigen Dateien gesichert, die seit der vorhergehenden Sicherung geändert worden sind.
[Bearbeiten] Vergleich mit dem Zielverzeichnis
Im Unterschied zu COPY und XCOPY vergleicht ROBOCOPY jede zu kopierende Datei mit dem Zielverzeichnis. Falls es eine identische Datei dort schon gibt, wird sie übersprungen. Die Zeitersparnis ist beträchtlich.
[Bearbeiten] Die Probierfunktion
Wenn Sie einen beliebigen Befehl um /L ergänzen, wird die Befehlsausführung simuliert. Sie können verfolgen, was ROBOCOPY tun würde, wenn das /l nicht wäre. Nichts wird kopiert oder verändert. Ein Beispiel:
robocopy "C:\Dokumente und Einstellungen\" A:\ /s /r:1 /w:1 /maxage:3 /l
listet die Dateien im Verzeichnis "C:\Dokumente und Einstellungen\" auf, die in den letzten drei Tagen erstellt oder verändert worden sind. Übrigens funktioniert der Befehl selbst dann, wenn das als Ziel angegebene Diskettenlaufwerk A: nicht vorhanden oder keine Diskette eingelegt ist.
[Bearbeiten] Die Spiegelung
Der Parameter /s (Unterverzeichnisse = Subdirectories mitkopieren) funktioniert genau wie bei XCOPY. Weitaus interessanter ist aber die Möglichkeit der Spiegelung. Wenn Sie in einem ROBOCOPY-Befehl den Parameter /s durch /mir ersetzen, erzeugt das Programm eine sogenannte Spiegelung, englisch mirror. Das bedeutet:
- Neue und geänderte Dateien werden kopiert.
- Dateien, die im Original gelöscht worden sind, werden aus der Kopie entfernt.
Dadurch ist die Kopie völlig identisch mit dem Original, wie bei einem Spiegel.
[Bearbeiten] Die Protokollierung
In der Standardeinstellung erzeugt ROBOCOPY ein ausführliches Protokoll und gibt es auf den Bildschirm aus. Wenn man den Parameter /LOG:file verwendet, wird das Protokoll in eine Datei geschrieben. Ersetzen Sie "file" durch den gewünschten Dateinamen. Achten Sie darauf, dass sich die Protokolldatei außerhalb des zu kopierenden Bereichs befindet. Wenn Sie den Parameter /LOG+:file benutzen, wird das Protokoll an eine vorhandene Datei angehängt. Diese muss aber existieren, sonst gibt es eine Fehlermeldung.
Vor allem in der Testphase ist es nützlich, das Protokoll sowohl als Datei zu erstellen und gleichzeitig auf dem Bildschirm zu sehen. Das können Sie mit dem zusätzlichen Parameter /TEE erreichen. Beispiel:
robocopy C:\ Z:\LWC\ /mir /r:1 /w:1 /tee /log:Z:\PROT.TXT robocopy D:\ Z:\LWD\ /mir /r:1 /w:1 /tee /log+:Z:\PROT.TXT
Die erste Befehl kopiert C: nach Z:\LWC bzw. aktualisiert eine dort vorhandene Kopie. Dabei wird eine Protokolldatei Z:\PROT.TXT neu erstellt. Der zweite Befehl setzt das Protokoll fort. Durch den Parameter /tee erfolgt die Protokollierung gleichzeitig in die Datei und auf den bildschirm, so dass Sie den Kopiervorgang verfolgen können.
[Bearbeiten] Die Auswahl der zu kopierenden Dateien
Es gibt zahlreiche, untereinander kombinierbare Möglichkeiten, die zu kopierenden Dateien auszuwählen. In Frage kommen
- Positiv-Listen und Ausnahmelisten
- Auswahl nach Dateidatum, Dateigröße und Dateiattributen
[Bearbeiten] Kopieren über langsame Leitungen (Internet)
Nach einem Abbruch der Übertragung kann die Übertragung an der Unterbrechungsstelle wiederaufgenommen werden. Die Übertragung kann zu bestimmten Uhrzeiten angehalten werden, beispielsweise zu den Geschäftszeiten, um den normalen Internetzugang nicht zu beeinträchtigen.
[Bearbeiten] PC wird während des Backups sehr langsam
Während das Backup läuft, wird der PC merklich langsamer. Wenn es Ihnen nicht gelingt, das Backup auf Ihre Pause zu legen, gibt es eine andere Möglichkeit. Die Übertragungsrate lässt sich drosseln. Zwar dauert dann das Backup wesentlich länger, aber möglicherweise stört das nicht.
[Bearbeiten] Monitoring
Mit den entsprechenden Parametern können Sie ROBOCOPY beauftragen, ständig aktiv zu bleiben und im Hintergrund die Veränderungen an den Dateien zu überwachen. Mit /MOT 60 können Sie in regelmäßigen Abständen, beispielsweise alle 60 Minuten, die Kopie mit dem Original in Übereinstimmung bringen lassen. Im Falle eines Unglücks verlieren Sie maximal die Daten der letzten Stunde. Alternativ können Sie mit /MON 3 den Abgleich zu starten, sobald beliebige 3 Dateien verändert worden sind. Es ist sogar möglich, beide Parameter zu kombinieren.
[Bearbeiten] Lizenz
Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the GNU Free Documentation License, Version 1.2 or any later version published by the Free Software Foundation; with no Invariant Sections, with no Front-Cover Texts, and with no Back-Cover Texts. A copy of the license is included in the section entitled "GNU Free Documentation License".
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Eine inoffizielle deutsche Übersetzung der GNU Free Documentation License findet sich hier: http://www.giese-online.de/gnufdl-de.html .
Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Lizenzbestimmungen .
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