Datensicherung/ Werkzeuge/ MS Disk Manager

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[Bearbeiten] Der Microsoft Disk Manager

In alten Zeiten diente das DOS-Programm FDISK zum Einrichten von Partitionen, bis Windows 98 gehörte es zum Betriebssystem. Beginnend ab Windows 2000 wurde FDISK durch den „Disk Manager“ ersetzt.

[Bearbeiten] Das Programm starten

Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Diskmanager zu starten, je nach Betriebssystem und Einstellungen. Suchen Sie heraus, was bei Ihnen passt.

  • Start - Ausführen - Eingabeaufforderung - diskmgmt.msc eintippen, OK. Das funktioniert mit jeder Windows-Version ab 2000 und geht am schnellsten.
  • Start - Einstellungen - Systemsteuerung - Verwaltung - Computerverwaltung - Datenträgerverwaltung.
  • Start - Systemsteuerung - Verwaltung - Computerverwaltung - Datenträgerverwaltung.
  • Start - Systemsteuerung - Leistung und Wartung - Verwaltung - Computerverwaltung - Datenträgerverwaltung.

[Bearbeiten] Was kann man mit dem Programm machen?

  • Eine Partition löschen: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die zu löschende Partition und mit der linken Taste auf „Logisches Laufwerk löschen“. Nach einer Sicherheitsabfrage ist die Partition für immer weg und alle Daten mit ihr! In Benutzung befindliche Partitionen, so auch die ständig benutzte Partition mit dem Betriebssystem, lassen sich mit dem Disk Manager nicht löschen.
  • Eine Partition erstellen: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich und wählen Sie mit der linken Taste „Logisches Laufwerk erstellen“. Wählen Sie eine geeignete Größe für die Partition. Die neue Partition bekommt den ersten freien Laufwerksbuchstaben zugewiesen. Als Dateisystem ist NTFS zu empfehlen. Denken Sie sich unbedingt eine treffende Volume-Bezeichnung aus, das verbessert später die Übersicht.
  • Die Zuordnung der Laufwerksbuchstaben ändern: Die von Windows automatisch vorgenommene Zuweisung der Laufwerksbuchstaben zu den Partitionen können Sie ändern. Klicken Sie mit der rechten Taste auf die Partition oder das optische Laufwerk, dann Linksklick auf „Laufwerksbuchstaben und -pfad ändern“. Im folgenden Fenster auf „Ändern“ klicken. Sie können jeden Buchstaben auswählen, der noch frei ist.
    • Empfehlung: Die Zuordnung von C: zum Betriebssystem sollten Sie keinesfalls ändern. Bei anderen Partitionen sollten Sie die Änderung vornehmen, möglichst noch bevor Sie Daten auf die Partition kopieren, sonst kann es in seltenen Fällen zu Problemen kommen.
    • Empfehlung: Das DVD-Laufwerk rangiert an letzter Stelle, wenn das Betriebssystem die Laufwerksbuchstaben verteilt. Jedes mal, wenn Sie eine externe Festplatte, einen USB-Memorystick oder ein anderes Speichermedium ein- oder ausstöpseln, bekommt das DVD-Laufwerk einen anderen Laufwerksbuchstaben zugewiesen. Das ist nicht nur unpraktisch, es führt auch zu Problemen bei (Nach-)Installationen. Am Besten, Sie weisen dem DVD-Laufwerk baldmöglichst einen festen Buchstaben zu, z. B. „R:“ wie ROM.

[Bearbeiten] Beispiel: Partition D: aufteilen in D: und E:

  • Sichern Sie zunächst die Daten auf D:. Vermutlich passen Sie auf eine CD oder DVD. Kreuzen Sie beim Brennen an „Dateien nach dem Brennen vergleichen“. Machen Sie mit wenigstens einer der auf DVD gebrannten Dateien eine Stichprobe, ob die Datei sich öffnen lässt. Vergessen Sie nicht, die DVD zu beschriften.

[Bearbeiten] Windows Vista

Mit dem Diskmanager können Sie ohne Datenverlust die Partition D: verkleinern und auf dem freigewordenen Platz die Partition E: einrichten. Sollte das schief gehen, haben Sie ja noch die geprüfte DVD. :-)

[Bearbeiten] Windows XP und frühere

Weil es hier nicht ohne Löschen der Partition D: abgeht, sollten Sie eine zweite Kopie der zum Löschen vorgesehenen Partition erstellen. Vielleicht ist auf Laufwerk C: noch Platz frei? Falls Sie die zweite Kopie auf DVD brennen wollen, sollten Sie für die zweite Kopie einen Rohling eines anderen Herstellers oder eine DVD-RAM verwenden.

Nun können Sie mit dem Diskmanager die Partition D: löschen und auf dem freigewordenen Platz die Partition D: und E: in der gewünschten Größe einrichten.

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