Der einfache Weg zum Sprachgenie/ Die Kurse/ Werkstatt

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Einleitung Die Methode Die Ergebnisse Die Kurse Werkstatt

Auf dieser Seite werden die deutschen Lektionstexte ausgearbeitet. Um andere Sprachen kümmert man sich auf den jeweiligen Partnerprojekten. Erst, wenn die Texte als ausdiskutiert und druckreif betrachtet werden können, folgen die nächsten Schritte: Dann muss die Wort-für-Wort-Übersetzung angelegt und die gesprochene Version aufgezeichnet werden. Diese Aufgaben werden auf der Seite für den jeweiligen Kurs bewältigt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Prolog

Guten Tag! Dieser Anfängerkurs soll Sie Schritt für Schritt der deutschen Sprache näher bringen.

Viele finden das Deutsche sehr schwer im Vergleich mit anderen Sprachen. Aber mit der richtigen Methode und ein bisschen Motivation können Sie von Anfang an Ihren Fortschritt sehen.

Die Personen in diesem Kurs werden sich siezen. Das heißt, dass sie sich mit „Sie“ statt mit „du“ anreden werden. Das ist die „offizielle“ deutsche Anrede. Unter Freunden dagegen duzt man sich. In der Wikipedia und überall im Internet ist das Du üblich.

86 Wörter

[Bearbeiten] Ein Treffen in der Stadt

Frau Müller:

Guten Tag, Herr Schmidt!

Herr Schmidt:

Oh, guten Tag, Frau Müller! Sie sind heute in der Stadt?

Frau Müller:

Ja. Ich kaufe für das Wochenende ein.

Herr Schmidt:

Ach richtig. Heute ist ja schon Freitag. Wenn ich Sie nicht getroffen hätte, hätte ich es vergessen: Ich gehe heute mit meinem Angelclub ins Kino. Haben Sie auch heute noch etwas vor?

Frau Müller:

Familie Fischer grillt am Abend. Wir sind eingeladen.

Herr Schmidt:

Das ist ja toll. Schade, dass ich nicht kommen kann.

Frau Müller:

Na ja, vielleicht wird es langweilig. Die Männer sehen sich das Fußballspiel an. Das interessiert mich nicht.

Herr Schmidt:

Mist! Ich muss meinen Angelclub anrufen. Das Spiel muss ich sehen.

Frau Müller:

Ach, Männer!

107 gesprochene Wörter

[Bearbeiten] Der Anruf

Frau Schneider:

Angelclub Petri Heil e. V., Schneider am Telefon. Was kann ich für Sie tun?

Herr Schmidt:

Guten Tag, Frau Schneider. Schmidt hier.

Frau Schneider:

Guten Tag, Herr Schmidt.

Herr Schmidt:

Ich kann nicht mit dem Club den Kinofilm ansehen. Meine Tochter Maria ist heute krank und kann mich nicht fahren.

Frau Schneider:

Oh, das ist nicht gut. Was hat sie denn?

Herr Schmidt:

Ich glaube, sie hat Schnupfen.

Frau Schneider:

Damit kann sie doch Auto fahren.

Herr Schmidt:

Nein. Ach, ich weiß nicht. Es ist etwas Ernstes.

Frau Schneider:

Na ja, unseren Kinotag haben wir heute schon auf Montag verlegt.

Herr Schmidt:

Das ist ja toll! Nach dem Wochenende geht es Maria vielleicht schon besser.

Frau Schneider:

Ich werde alle über den neuen Termin informieren. Denn Sie sind nicht der Erste, der wegen der Europameisterschaft anruft.

119 gesprochene Wörter

[Bearbeiten] Grillabend

Frau Fischer:

Hallo, Herr Schmidt! Sie kommen auch?

Herr Schmidt:

Hallo! Ja, aber wenn ich nicht Frau Müller in der Stadt getroffen hätte, hätte ich nicht von dem Grillabend gewusst.

Frau Fischer:

Warum? Wir haben Sie doch auch eingeladen.

Herr Schmidt:

Wirklich? Das muss ich vergessen haben. Na ja, ich habe auch einen Kasten Bier mitgebracht. Wer ist denn eigentlich der Herr dort hinten am Tisch?

Frau Fischer:

Das ist Herr Meyer, Philipp Meyer. Er ist mein Bruder. Er ist mit seiner Frau hier zu Besuch.

Herr Schmidt:

Ich werde mal mit ihm reden. Guten Abend, Herr Meyer!

Herr Meyer:

Oh, guten Abend. Sie kennen meinen Namen? Wer sind Sie denn?

Herr Schmidt:

Ich heiße Maximilian Schmidt. Ich wohne in der Nähe. Und wo wohnen Sie?

Herr Meyer:

Ich komme aus Berlin. Ich bin hier, um meine Familie einmal wieder zu sehen.

Herr Schmidt:

Ich bin wegen des Spiels hier.

Herr Meyer:

Von welchem Spiel reden Sie?

Herr Schmidt:

Brasilien gegen Deutschland. Viertelfinale.

Herr Meyer:

Ach richtig, das Fußballspiel. Nein, das interessiert mich nicht.

149 gesprochene Wörter

[Bearbeiten] Städte und Dörfer

Herr Schmidt:

Haben Sie eigentlich einen Arbeitsplatz?

Herr Meyer:

Ja. Warum fragen Sie?

Herr Schmidt:

Hier im Dorf ist fast jeder arbeitslos. Einige fahren täglich mit dem Auto in die Stadt und arbeiten dort. Aber ein Auto ist nicht gerade billig.

Herr Meyer:

Fährt denn kein Bus?

Herr Schmidt:

Doch, dreimal täglich hin und dreimal täglich zurück. Der letzte Bus fährt nachmittags um vier Uhr in der Stadt ab. Am Wochenende fährt gar kein Bus.

Herr Meyer:

Das ist wenig. Sie sollten in eine Stadt ziehen.

Herr Schmidt:

Viele ziehen aus den Dörfern in die Städte und aus dem Osten in den Westen. Man liest immer wieder darüber in der Zeitung. Aber ich möchte lieber hier bleiben.

Herr Meyer:

Ja, ich genieße meinen kurzen Besuch hier bei Ihnen. Es herrscht eine familiäre Atmosphäre. In der Stadt bin ich anonym. Aber wenn ich hier ein Fremder bin, fragen die Leute, wer ich bin.

Herr Schmidt:

Stimmt! Ich habe vorhin Ihre Schwester gefragt, wie Sie heißen, weil ich Sie nicht kannte.

Herr Meyer:

Ich glaube, wenn ich Sie wäre, dann bliebe ich auch hier.

Herr Schmidt:

Andererseits zöge ich aber nicht in dieses Dorf, wenn ich Sie wäre.

Herr Meyer:

Nein, das habe ich nicht vor.

149 gesprochene Wörter

[Bearbeiten] Was sind Sie von Beruf?

Herr Meyer:

Wir haben gerade von Arbeit geredet, aber Sie haben mir noch nicht gesagt, ob Sie welche haben.

Herr Schmidt:

Zur Zeit lebe ich von Arbeitslosengeld. Aber das wird nicht so bleiben. Ich muss jeden Arbeitsplatz annehmen, wenn ich nicht zu einer Beschäftigung verpflichtet werden will, die mit einem Euro pro Stunde bezahlt wird. Aber ich möchte darüber jetzt noch nicht reden. Sagen Sie mir doch, was Sie arbeiten!

Herr Meyer:

Das ist nichts Sicheres. Ich bin freier Mitarbeiter bei einem Radiosender. Ich schreibe lustige Sprüche für die Moderatoren.

Herr Schmidt:

Ach, Sie sind Schriftsteller?

Herr Meyer:

Nein. So nenne ich das nicht. Ich bin Comedy-Autor. Aber ich schreibe auch gern in meiner Freizeit. Meistens sind es Gedichte, aber einen hundertseitigen Roman habe ich auch schon geschrieben.

Herr Schmidt:

Das könnte ich nicht. Ich fing vor Jahren an, Tagebuch zu schreiben, hörte dann aber schnell wieder auf. Zum Schreiben habe ich einfach kein Talent.

Herr Meyer:

Das glaube ich nicht. Es kommt vor allem auf die Motivation an.

161 gesprochene Wörter

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