Die Kommunikationsschwelle in öffentlichen Nahverkehrsmitteln/ Konklusio Empirie

Aus Wikibooks

Wechseln zu: Navigation, Suche

(Raphi) Die hauptsächliche Schwierigkeit bei der Auswertung dieser Arbeit war die geringe Rücklaufquote und die damit verbundene geringe Menge an Daten die für die weitere Untersuchung vorhanden waren. Der Grund für die geringe Datenmenge kann in verschiedenen Faktoren der Arbeitsweise aber auch in verschiedenen externen, gesellschaftlichen Faktoren gesehen werden. Die einfachste und auch teilweise richtige Erklährung dafür, dass weniger Daten als erhofft aber dennoch mehr als zeitweise befürchtet, für die Überprüfung der Hypothesen zur Verfügung standen ist das untersuchte Phänomen an sich, die Kommunikationsschwelle in den Wiener Nahverkehrsmitteln. Die für diese Arbeit verwendete Erhebungsmethode baut darauf auf, die Kommunikationsschwelle zu durchbrechen und gleichzeitig Daten darüber zu sammeln wie und weshalb das geschehen ist. Die Methode der Untersuchung ist also nicht in erster Linie eine Untersuchung des Phänomens selbst sondern bereits eine versuchte Lösungssuche. Hier zeichnet sich bereits eine weitere Erklährung für die geringen eingegangenen Datenmengen ab. Es wurde versucht mit der Untersuchungsvariante einem Phänomen gleichzeitig entgegenzuwirken und es zu Untersuchen, ohne jedoch das Phänomen Kommunikationsschwelle selbst zuvor ausreichend untersucht zu haben. Aus ähnlichen Gründen waren auch viele der aufgestellten Hypothesen zu ungenau oder mit dem verwendeten System nicht zu überprüfen.

Die in dieser Arbeit angegebenen Zahlen sind somit auch nicht repräsentativ und können keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Die Daten sind jedoch für die spezifischen Fälle durchaus aussagekräftig in den überprüften Hypothesen werden Tendenzen, teilweise sogar relativ klar, erkennbar.

Auch wenn festgehalten werden kann, dass die Arbeit bezüglich der erhobenen Daten nicht wirklich erfolgreich war, so muss doch zugestanden werden, dass die Untersuchungsmethode an sich so ungewöhnlich und innovativ wie, eben leider auch, erfolglos war. Nicht nur dass die neue und ungewöhnliche Methode der selbsverteilenden Fragebögen entworfen und getestet wurde, sie konnte auch für, zumindest in dieser speziellen Form, nicht wirksam befunden werden. Nicht zuletzt für das Forschungsteam war dies eine, schmerzhafte, aber höchst lehrreiche Erfahrung.

Persönliche Werkzeuge