Diskussion:Betriebssystementwicklung

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Ganz, ganz wichtig erscheint mir für das Thema Betriebsystementwicklung das man bereits in sehr frühen Kapiteln darauf hinweist, was für einen Schaden man mit (Assembler)Programmierung anrichten kann. Um selbst verursachte Schäden zu vermeiden sollte ausserdem ein kleiner theoretischer Abstecher ins Reich der Emulatoren gemacht werden.

Ich persönlich empfehle das Open-Source-Programm "bochs" welches diverse Rechner emulieren kann. Es müsste dann natürlich auch eine minimale Einführung in die Bedienung des Emulatorprogramms erfolgen zumindenst so weit das es auch einem absoluten Newbie möglich ist ein selbst geschriebenes Prgramm in der emulierten Umgebung zum Laufen zu bringen.

Ein Betriebssystem wird heute zu 90% in C geschrieben und nur zu 10% in Assembler. -- Daniel B 08:14, 6. Nov 2005 (UTC)
Es würde mich sehr interessieren, wo diese Prozentangaben herkommen. -- Klaus Eifert 08:31, 6. Nov 2005 (UTC)
MS-Dos war wohl das letzte Betriebssystem, welches nahezu vollständig in Assembler geschrieben wurde. Nach diesem Versuch machte sich anfangs Linus Torwalds dran, "Linux" in Assembler zu entwickeln. Das scheiterte recht schnell und nun ist der Linux-Kernel in (fast) purem C entwickelt. Mac-OS ist früher hauptsächlich in PAscal und Assembler entwickelt worde, mehr Pascal... Nunja, heute wissen wir, dass mit dem Einfluss von BSD in MacOS-X alles, was wir hier als "Betriebssystem" vorfinden in nahezu purem C geschrieben ist. Selbiges gilt für fast alle BSD-Ableger. Ich hörte und las mal auf Sourceforge von einem Betriebssystem, welches (jetzt noch) in Assembler entwickelt wird. Es passt wohl auf eine Diskette und hat eine grafische (VGA-) Oberfläche. Ich habe nicht mal mehr ein Diskettenlaufwerk ;-) Über die Prozentangaben kann man streiten, aber der Anteil der Assemblerzeilen am Gesamtcode ist eher kleiner.--Gnushi 23:11, 4. Dez 2005 (UTC)

kurzes Statement eines interessierten Lesers zur Entwicklung des Buches: "Viele Wege führen nach Rom, die meisten über Canossa" ( Wolfgang Mock 1954) Was ich damit sagen will ist eigentlich, dass Ihr die Entscheidung doch dem Programmierer überlassen könntet welche Programmsprache er verwenden will. Die meisten Bücher schreiben über den Weg über Canossa, der der am häufigsten gegangen wird. Aber es wäre bestimmt kein Problem einige pendante Möglichkeiten zu alternativen Programmiersprachen in dem Buch mit auszuführen. Somit würde sich auch die Anschaulichkeit und das Verständnis erheblich verbessern.


Nur zur Ergänzung: Ein Betriebssystem, das komplett in Assembler geschrieben ist, ist MenuetOS ([1]). Vielleicht meinst du das. Moon2005 14:25, 22. Jun 2006 (UTC)

[Bearbeiten] Übungen am Emulator

Zitat: Ich persönlich empfehle das Open-Source-Programm "bochs" welches diverse Rechner emulieren kann. Es müsste dann natürlich auch eine minimale Einführung in die Bedienung des Emulatorprogramms erfolgen zumindenst so weit das es auch einem absoluten Newbie möglich ist ein selbst geschriebenes Prgramm in der emulierten Umgebung zum Laufen zu bringen.

Wie wärs mit "simh", einem Emulator, der verschiedene Hardware-Plattformen emuliert. Darunter befinden sich auch 'einfache' Architekturen wie z.B. pdp-8, pdp-11 oder ibm 1130. Oder sollen hier nur Betriebssysteme für die Intel-Architektur betrachtet werden. -- Wolfgang Houben (info@whon.de)

Ist sicherlich auch eine Erwähnung wert, wobei ich schon denke dass der Hauptaugenmerk des Buches auf dem Aufbau und der Entwicklung moderner Systeme liegen soll. Aber in einem Bereich "Weiterführende Informationen" oder "Historisches" o.ä. ist das sicher an guter Link, also fühl dich durchaus ermutigt dein Wissen hier miteinzubauen ;). Gruss --Moolsan 15:02, 23. Jan 2006 (UTC)
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