Diskussion:Programmierkurs: OCaml

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[Bearbeiten] Ein paar Anmerkungen

Zuerst einmal freue ich mich über dieses Buch, weil diejenigen Bücher, die ich bis jetzt zu O'caml gefunden habe, doch IMHO recht theoretisch ausgelegt sind. Im Abschnitt 'Motivation' sind mir aber ein paar Dinge unklar:
Ist der Ursprung der funktionalen Programmierung wirklich die Sprache Lisp? Soweit ich weiß, wurden die theoretischen Grundlagen dazu bereits in den 20er-/30er Jahren gelegt.
Das Beispiel mit der Liste, bei der durch Anwenden einer Funktion eine neue Liste erstellt wird, bei der die Elemente erhöht wurden, ist sicher schön; nur habe ich Zweifel, ob in jedem Fall dieser Ansatz in "Mengen" zu denken, in jedem Fall die beste Lösung ist. Nehmen wir als Beispiel eine Funktion, die aus einer gegebenen reellen Zahl und einer Liste reeller Zahlen, welche die Koeffizienten eines reellen Polynoms enthält, den "Wert des Polynoms" an dieser Stelle berechnet. Dabei wird in jedem Schritt die zu bearbeitende Liste kürzer, bis man schließlich bei einer Liste mit nur noch einer Zahl anlangt. Aber eine Zahl und eine Liste, die nur eine Zahl enthält, sind ja nun zwei verschiedene Dinge; aber das Ergebnis was man haben möchte ist ja nun eine Zahl.
Und wie soll es im Kurs weitergehen? Soll etwa ein größeres Programm schrittweise entwickelt werden und daran die verschiedenen Begriffe erläutert werden? Oder sollen eher kleinere Beispiele als Vorlage dienen? --- Zahlenspieler

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