Diskussion:Wie man eine Sprache lernt

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[Bearbeiten] Empfehlung des kleinen Prinzen als Lernlektüre

Hallo, es ist tatsächlich so, dass „Der Kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry“ immer wieder in Schulen als Lerntext verwendet wird. Auch ich wurde zusammen mit einigen anderen Mitschülern mit diesem Text gequält. Ich möchte dessen allgemeingültige Tauglichkeit für Zwecke des Fremdsprachenlernens schwer anzweifeln. Denn es gibt viele Schüler, die mit diesem Text schon auf Deutsch nicht viel anfangen können, ihn als Kitsch und als stinklangweilig empfinden. Einige meiner Mitschüler haben es damals schon nicht verstanden - und genau so geht es mir persönlich heute noch - warum beispielsweise der kleine Prinz in kleinen Welt lebt. Das sind genau die Schüler, die weniger schöngeistig und oft mehr naturwissenschaftlich veranlagt sind. Diese Schüler werden bei der Auswahl der Texte zum Erlernen der Fremdsprache in aller Regel in den Schulen benachteiligt. Schuld daran ist die in aller Regel schöngeistige Ausrichtung der Fremdsprachenlehrer als auch die der zuständigen Personen in den Verlagen, die kein Problem mit der Schöngeistigkeit dieses Textes haben und sich auch nicht im Entferntesten vorstellen können, dass es Leute gibt, bei denen das anders ist. Sie wundern sich dann womöglich, warum manche Schüler die Fremdsprache schlecht lernen, können es aber aufgrund ihrer schöngeistig beschränkten Sichtweise nicht nachvollziehen. Fast niemals wird man es daher erleben, dass ein eher naturwissenschaftlich ausgerichteter Text als Grundlage für das Sprachenlernen genutzt wird, weil er der Masse der Fremdsprachenlehrer nicht liegt. Solch ein Text würde dann eher die schöngeistig besaiteten Schüler benachteiligen.

Wer schöngeistig nicht soviel drauf hat, bekommt in Deutsch eine schlechte Note. Das mag so richtig und sinnvoll sein. Die gleiche Person in der Fremdsprachennote nochmals wegen dieser fehlenden Eigenschaft zu "bestrafen", obwohl sie in der Lage ist, sich perfekt mit einem Muttersprachler über Alltagsprobleme oder naturwissenschaftliche Fachthemen unterhalten zu können, halte ich aber für äußerst fragwürdig.

Nun wird auch hier im Wikibook der kleine Prinz als bevorzugter Lerntext empfohlen. Dem Autor dieses Satzes unterstelle ich hierbei einmal beste Absichten. Er hat das, was man in der Schule verbreitet als sinnvoll erachtet, hier weitergegeben. Nun sind wir hier aber unter Erwachsenen und diejenigen, die in der Schule eine schlechte Fremdsprachennote hatten, sind nun nicht mehr dem Diktat des Lehrers unterlegen und können aufgrund inzwischen erworbener den Hintergründen ihrer schlechten Noten auf die Spur kommen. So würde ich also den kleinen Prinzen individuell nur denjenigen empfehlen, die eine schöngeistige Ader haben. Für komplette Klassen oder als allgemeingültig sinnvoller Text kann er aus oben genannten Gründen eher nicht dienen. Hier wären eher Texte sinnvoll, die niemand benachteiligen und folglich schon in deutschen Fassung von jedem verstehbar sind. Ich sehe da als einzige Alternative Texte, die schon in der deutschen Version heutige Gebrauchssprache verwenden und dort von jedem verstehbar sind. Zumal bei einer Kommkunikation in der Fremdsprache in aller Regel genau diese angewendet wird und nicht die des kleinen Prinzen. Ansatzpunkte für eine Veränderung sehe ich bei den ersten Versuchen in den Verlagen, Krimis in mehrsprachigen Versionen herauszubringen, was aber zumindest im Umfeld meines Bekanntenkreises in den Schulen nicht genutzt wird. -- 84.132.107.129 18:53, 7. Apr. 2007 (CEST)

Schöngeistig hin oder her: als Einstiegslektüre taugt „Der Kleine Prinz“ nun wirklich nicht. Da ist Tolkiens „Der kleine Hobbit“ wirklich besser. -- McKaot 17:30, 26. Jan. 2009 (CET)

[Bearbeiten] richtig und falsch

Dieser Artikel gibt eine Anleitung zum Sprachenlernen und ist damit nur eine Ausarbeitung unter tausenden. Über die Jahre sind zahlreiche Sprachenlernmethoden entwickelt worden. Jede behauptet von sich, die einzig wahre zu sein. Ich vertrete die These, dass ein Konsens niemals möglich sein wird. Wir müssen uns damit abfinden, dass es stets mehrere bekannte und unabzählbar viele unbekanntere Theorien geben wird; genauso, wie wir es akzeptieren müssen, dass es keine Weltplansprache gibt, weil Plansprachen gegenüber natürlich gewachsenen den Nachteil haben, dass Diskussionen denkbar sind. Aber ich schweife ab.

Jedenfalls ist es nicht die Aufgabe von Wikibooks, unantastbare „Wahrheiten“ zu etablieren. Ich lerne momentan Kastilisch nach der Methode von Vera F. Birkenbihl. (sie beschreibt diese auf ihrem Internetauftritt unter Texte → Punkt 11, Sprachenlernen leicht gemacht) Ich möchte hier nicht als Missionar auftreten, möchte aber anmerken, dass ich von ihren psychologischen Ansätzen überzeugt bin. Wenn man einer Bewertung dieses Artikels im jetzigen Zustand VFBs Aussagen zugrunde legt, kommt man zu dem Schluss, dass die Hälfte seines Inhaltes ausgemachter Humbug ist.

Wohlgemerkt: Es kommt auf die subjektive Haltung zum Thema Sprachenlernen an. Deshalb will ich auch nicht den Inhalt dieses Artikels in Frage stellen und will ihn auch nicht verbessern, weil „verbessern“ hier nicht das passende Wort ist. Ich bitte nur um Ideen, wie wir die Wikibooks-Nutzer in das Sprachenlernen einweihen können, ohne einen Perfektionsanspruch zu erheben, wie es dieser Artikel gegenwärtig tut.

Ich plane, einige Sprachkurse (angefangen mit Deutsch für verschiedene Quellsprachen) in Anlehnung an die Methoden von VFB und dem ASSiMiL-Verlag für Wikibooks zu initiieren. Nun sind für einige Zielsprachen schon derartige – meiner Meinung nach aussichtslose, da an nicht funktionierenden Schulunterricht erinnernde – Projekte vorhanden, die ich mit diesem Vorhaben keinesfalls delegitimieren möchte, die aber nicht mit meiner Vorstellung von einem erfolgversprechenden Sprachkurs vereinbar sind.

Könnten wir vielleicht sämtlichen Theorien in gewisser Weise eine Chance geben? Ich weiß nicht, wie das geschehen kann; deshalb schreibe ich das hier. Aber es müsste dem Nutzer freigestellt sein, wie er sein Lernziel erreichen möchte. новое тождество 20:09, 10. Apr. 2007 (CEST)

Ich denke, ob manche der Hinweise ausgemachter Humbug sind, kann allgemeinverbindlich wohl kaum gesagt werden. Jeder ist anders gestrickt. Manche Tipps mögen für den einen passen, während sie für andere nutzlos sind. Jeder der angegebenen Tipps dürfte irgendjemand schon einmal geholfen hat. Daher hat er seine Berechtigung und wurde er hier eingestellt. Jeder Leser kann die diversen Tipps ausprobieren und muss dann aus dem Gesagten das für ihn Sinnvolle heraussuchen. Insofern ist hier eine möglichst große Vielfalt sinnvoll und gewünscht. -- 84.132.73.224 19:10, 23. Mai 2007 (CEST)

Wie wäre es denn, wenn man innerhalb der Sprachkurse ein Zwischenkapitel etabliert und die Sprachkurse nach dem Muster "Sprache/Lerntechnik/Inhalt" aufgebaut werden? So könnten mehrere Lernmethoden nebeneinander existieren und jeder Lerner (m/f) die für ihn passende Methode wählen - lieber Oldschool oder lieber Frau Birkenbiehl ...

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