Einführung in die Imkerei/ Das Bienenjahr

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Das Bienenjahr

[Bearbeiten] Das Bienenjahr

Bienenjahr

Die Bienen haben einen Jahreszyklus, der von klimatischen Bedingungen der Umgebung, in denen das Bienenvolk lebt, abhängig ist. Die Bienen als Teil der Natur lassen sich nicht an einen festen Terminkalender binden. Deshalb muss der Imker, um die richtigen Zeitpunkte für die nötigen Arbeiten am Bienenstock zu treffen, die Natur und die Bienenvölker beobachten. Im Gegensatz zur Feldwirtschaft, wo der Jahreszyklus mit dem Frühjahr beginnt, beginnen die Imker die Jahresrechnung im Sommer. Praktisch dann, wenn die Bienen natürlicherweise geschwärmt hätten und so ein neues Volk entstanden wäre. Das ist die sogenannte absteigende Entwicklung, da hier die Zahl der Bienen in einem Stock wieder abnimmt.

[Bearbeiten] 1 Absteigende Entwicklung

Wintervorbereitung. Die Brutpflege hört auf, und die Bienen werden langlebig. Es wird ein Fett- und Eiweißpolster im Hinterleib und in Drüsen angelegt. Die Drohnen werden aus dem Volk getrieben.

[Bearbeiten] 2 Winterruhe (Oktober bis Februar)

Es entsteht im Stock eine kugelförmige Bienentraube über mehrere Wabengassen. Die Bienen verzehren den eingelagerten Honig. Die Kerntemperatur der Bienentraube beträgt etwa 25° C.

  • Spätwinter

Mit den körpereigenen Reserven wird neue Brut angelegt. Die Temperatur steigt auf 35° C. Sobald die Außentemperatur über 10°C steigt, beginnen die ersten Reinigungs- und Wasserflüge der Bienen.

[Bearbeiten] 3 Aufsteigende Entwicklung

  • Durchlenzung

Die langlebigen Winterbienen werden durch junge Sommerbienen ersetzt. Es tritt eine hohe Brutpflegeleistung auf, so dass kurzfristig die Volksstärke leicht absinken kann.

  • Frühling

Erstarken des Volkes. Sobald die ersten Trachten da sind, werden Vorräte angelegt. Beginn der Drohnenzucht.

[Bearbeiten] 4 Spätfrühling/Sommer

Jetzt ist der Höhepunkt der Volksentwicklung erreicht. Durch die wachsende Größe des Volkes werden Ammenbienen arbeitslos. Das Volk legt Königinnenzellen an. Wenn es bereit ist, teilt sich das Volk durch Schwärmen.

[Bearbeiten] Die Imkerarbeiten im Laufe des Jahres

Erfolgreich arbeiten kann ein Imker nur, wenn er sich nach dem Jahresrhythmus der Bienen richtet. Dabei ist das Bienenjahr nicht wirklich festgelegt. Es kann sich je nach Region und Witterung um bis zu zwei Monate verschieben. Das Leben der Bienen richtet sich nach dem Nahrungsangebot und der Witterung.


[Bearbeiten] Januar

Im Januar sind die Bienen in der Wintertraube. Sie zehren von ihren Vorräten.


[Bearbeiten] Februar

[Bearbeiten] März

  • Mäusegitter entfernen
  • Flugloch noch eingeengt lassen?
  • Völker durchsehen
    • Wenn es Warm genug ist, schauen, ob die Bienen Pollen eintragen.
    • Gibt es drohnenbrütige Völker?
  • Schwache Völker vereinigen.
  • Ende März 2. Brutraum aufsetzen, falls nicht schon drauf.
  • Für Vatervolk Baurahmen einsetzen.

[Bearbeiten] April

[Bearbeiten] Mai

[Bearbeiten] Juni

[Bearbeiten] Juli

[Bearbeiten] August

[Bearbeiten] September

[Bearbeiten] Oktober

[Bearbeiten] November

[Bearbeiten] Dezember

[Bearbeiten] Winter

Im Winter hat der Imker an den Bienen nichts zu tun. Allerdings gibt es noch viele andere Arbeiten, die verrichtet werden müssen. Dazu gehören:

  • Honigverkauf
  • Wachsverarbeitung
  • Wabenbau
  • Beutenbau
  • Eventuelle Varroosebehandlung
  • Reinigung/Wartung der Arbeitsgeräte und Werkzeuge

[Bearbeiten] Frühling

Sobald die Temperaturen tagsüber höher als 10°C liegen, erwacht der Bienenstock. Jetzt ist es an der Zeit, die Bienen nach dem Winter zu begutachten:

  • Ist das Volk weiselrichtig?
    • Ist die Königin vorhanden?
    • Ist Brut vorhanden?
  • Volksstärke, wie viele Waben sind wie stark besetzt?
  • Volksgesundheit prüfen, Gemüllkontrolle

Eventuelle Eingriffe:

  • Abkehren, wenn keine Brut vorhanden ist.
  • Krankheitsbehandlung, wenn notwendig.

Aufsetzen der Honigräume.

[Bearbeiten] Sommer

[Bearbeiten] Ablegerbildung

[Bearbeiten] Honigernte - Schleudern

Honiggläser bereit zum Abfüllen.
Honiggläser bereit zum Abfüllen.
Geschafft!
Geschafft!

Von Mai bis Anfang August können mehrmals Honigwaben entnommen und geschleudert werden, bei Nutzung einer Spättracht auch noch zu einem späteren Zeitpunkt. Nach der Schleuderung wird der Honig zunächst in größere Gefäße abgefüllt. Kleine Luftblasen, die durch das Schleudern und Umfüllen in den Honig geraten, steigen nach oben und nehmen kleinste noch im Honig befindliche Wachsteilchen mit. So klärt sich der Honig. Die oberste Schicht wird abgeschöpft. Anschließend wird der Honig häufig gerührt, um beim Kandieren des Honigs eine cremige Konsistenz zu erzielen.

[Bearbeiten] Spätsommer

[Bearbeiten] Entnahme der Honigräume

Bei der letzen Schleuderung werden die Honigräume nicht mehr aufgesetzt und möglichst gleich mit der Fütterung begonnen.

[Bearbeiten] Fütterung

[Bearbeiten] Varroosebehandlung

Persönliche Werkzeuge