Entropie: Biologie

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Widerspricht die biologische Evolution dem 2.Hauptsatz ?

Biologische Lebewesen sind Entropieerzeugende Systeme[Bearbeiten]

Jedes Tier nimmt entropiearme (und energiereiche) Nahrung zu sich und gibt entropiereiche Abfallstoffe wieder ab.

Interessant ist beispielsweise die Entropiebilanz eines Menschen.

Bei Pflanzen wird entropiearmes Licht von der Sonne aufgenommen und entropiereiche Wärmestrahlung wieder abgegeben.


Entropie und Lebensentstehung[Bearbeiten]

Entropie und Evolution[Bearbeiten]

Zitate[Bearbeiten]

Keine Entropie in der Evolution ?[Bearbeiten]

In dem Buch Ketten für Prometheus: Gegen die Natur oder mit ihr? Von Reinhard Demoll wird auf Seite 239 die Ansicht geäußert:

Im Reich der Organismen gibt es keine Entropie 
sondern nur ein Sich-Hinaufentwickeln, 
den Drang zur Vervollkommnung des Typus; 
und dies äußert sich im Geistigen ebenso wie im Körperlichen. 

Von Reinhard Demoll Veröffentlicht 1954 F. Bruckmann 248 Seiten

Diese Ansicht ist aus heutiger Sicht falsch. Einmal ist bei der Rekombination und der Variation des Erbgutes der Zufall und damit auch die Entropie im Spiel. Außerdem kann die Evolution nur deswegen ablaufen, da durch den steten Energiestrom der Sonne die Entropie der Sonne und des umgebenden Weltraums erhöht wird und damit der Entropieverlust durch die Evolution ausgeglichen wird.

Entropie und Gesundheit[Bearbeiten]

Zitat

Es gibt nur eine Möglichkeit gesund zu sein, 
aber tausend Möglichkeiten krank zu sein.

Entropie im genetischen Code[Bearbeiten]

Quelle[Bearbeiten]

Entropies of biosequences: The role of repeats[Bearbeiten]

The American Physical Society 1994

  • Hanspeter Herzel
    • Institute of Theoretical Physics, Technical University, Hardenbergstrasse 36, D-10623 Berlin, Germany
  • Werner Ebeling and Armin O. Schmitt
    • Institute of Physics, Humboldt University, Invalidenstrasse 110, D-10115 Berlin, Germany

Received 23 May 1994

DNA sequences of higher organisms contain thousands of nearly identical dispersed repetitive sequences. In order to understand the effect of such repeats on word entropies, we construct a model that can be analyzed analytically. The hypothetical model sequences consist of independent equidistributed symbols with randomly interspersed repeats. As a conclusion, we predict that the entropy of DNA sequences measuring the information content is much lower than expected.