Enzyklopädie der populären Irrtümer/ Geschichte

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Enzyklopädie der populären Irrtümer
Literaturverzeichnis – Historie und Danksagung
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Inhaltsverzeichnis

Gladiatoren (1): Gladiatoren sagten „Die Todgeweihten grüßen dich“ (römische Antike)[Bearbeiten]

Lateinkundige und Asterix-Leser kennen den Spruch: „morituri te salutant“ (die Todgeweihten grüßen dich). Damit sollen die Gladiatoren im Alten Rom den Kaiser begrüßt haben, bevor sie ihrer blutigen Arbeit nachgingen. Überliefert ist dieser Satz allerdings nur für eine einzige Gegebenheit, wobei es sich nicht einmal um einen Gladiatorenkampf, sondern um eine inszenierte Seeschlacht handelte. Der Gedanke eines letzten Grußes vor dem wahrscheinlichen Tod war aber offensichtlich so gruselig-schön, dass „Die Todgeweihten grüßen dich“ zu einem geflügelten Wort wurde, das man auf die Gladiatorenkämpfe allgemein übertragen hat. Quelle: Wikipedia-Eintrag zum Thema Gladiator

Gladiatoren (2): Das Publikum bewertete Gladiatoren mit Daumen nach oben oder unten (römische Antike)[Bearbeiten]

Den berühmten Daumen, der nach oben oder unten zeigt, gibt es zwar heute in Fernsehzeitschriften, für das Alte Rom ist er jedoch nicht belegt. Richtig ist allerdings, dass das Publikum bei Gladiatorenkämpfe darüber entscheiden durfte, ob ein unterlegener Kämpfer weiterleben durfte. In solchen Momenten riefen sie „mitte“ (lass ihn gehen) oder „missum“, dann durfte der unterlegene Gladiator lebend die Arena verlassen. Der Ruf „iugula“ (abstechen) dagegen kündigte das Ende des Gladiators durch Hinrichtung an. Ob dabei auch der Daumen zum Einsatz kam, ist unklar. Falls ja, könnte auch ein Zeigen nach unten das positive Signal gewesen sein. Möglicherweise zeigte der Daumen auch auf die Brust, um den Sieger zum Töten aufzufordern. Das alles ist jedoch Spekulation, für die es keine gesicherte Quelle gibt. Quelle: Wikipedia-Eintrag zum Thema Gladiator

Jahr Null: Die Zeitrechnung begann mit dem Jahr Null (5./6. Jahrhundert)[Bearbeiten]

Als der römische Mönch Dionysius Exiguus (ca. 470 - 540) die im christlichen Kulturkreis bis heute übliche Zeitrechnung begründete, errechnete er den Zeitpunkt der Geburt Christi für das Jahr 754 nach der angeblichen Gründung Roms. Aus heutiger Sicht scheint es vielleicht logisch, dieses Jahr als das Jahr Null zu bezeichnen, doch die Null als Zahl war den Römern nicht bekannt. Deshalb begann Dionysius Exiguus seine Zählung mit der Eins, weshalb es zwar ein Jahr 1 n. Chr. und ein Jahr 1 v. Chr., aber eben kein Jahr 0 gibt. Richtiger wäre die Jahreszahl als Ordinalzahl zu nennen („erstes Jahr“, „zweitausendundsiebtes Jahr“…) Quelle: Wikipedia-Eintrag Christliche Zeitrechnung

Eulenspiegel: Eulenspiegel kommt von „Eule“ und „Spiegel“ (14. Jahrhundert)[Bearbeiten]

Da die Eule bekanntlich die Weisheit verkörpert, könnte man den Nachnamen von Till Eulenspiegel als gespiegelte Weisheit interpretieren. Für einen Schalk, wie ihn Eulenspiegel der Legende nach verkörpert, ist das sicher eine sehr passende Auslegung. Dennoch ist sie falsch. Nach Ansicht von Sprachexperten kommt der Name Eulenspiegel vielmehr von den mittelniederdeutschen Wörtern ulen (wischen) und spegel (kann neben „Spiegel“ auch „Hintern“ heißen). Der Ausruf Ul’n spegel bedeutete also Wisch mir’n Hintern oder anders ausgedrückt: Leck mich am Arsch. Quelle: Wikipedia-Eintrag Eulenspiegel

Erde: Zu Kolumbus’ Zeiten glaubte man, die Erde sei eine Scheibe (15. Jahrhundert)[Bearbeiten]

Schon in der Antike kam man zu der Überzeugung, die Erde müsse eine Kugel sein. Auch im Mittelalter war die runde Erde das von der Mehrheit der Gelehrten akzeptierte Weltbild. Zu Kolumbus’ Zeiten zweifelte kaum noch jemand daran. Der Grund, nicht den Seeweg nach Indien über den Atlantik zu suchen, war einzig die Annahme, die Reise wäre zu lang. Der Streit im Mittelalter rührte vielmehr aus der Frage, ob die Erde oder die Sonne der Mittelpunkt des Universums sei. Heute wissen wir, dass beide Unrecht hatten, die Sonne aber zumindest der (ungefähre) Mittelpunkt unseres Sonnensystems ist. Quelle: Wikipedia-Eintrag Flache Erde

Indianer: Indianer kamen nicht durch die Verwechslung mit Indien zu ihrem Namen (16. Jahrhundert)[Bearbeiten]

Ein verbreitetes Gerücht ist, dass die Indianer nicht nach Indien benannt seien, sondern die Bezeichnung vielmehr auf dem Ausspruch Columbus’ beruhe, die Indianer seien „una gentre en dio“ - „ein Volk in Gott“, woraus sich dann „Indianer“ entwickelt haben soll. Letztendlich stimmt aber die allgemein bekannte und einfachere Begründung, nach der er Indien mit Amerika verwechselte, eben doch.

Nürnberger Ei: Nürnberger Eier wurden nach ihrer Eiform benannt (16. Jahrhundert)[Bearbeiten]

Die Bezeichnung „Nürnberger Ei“ wird bekanntlich für Taschenuhren verwendet, die im 16. Jahrhundert in Nürnberg aufkamen. Der respektlose Name hat jedoch nichts mit der Eiform dieser frühen Zeitmessgeräte zu tun, auch wenn dieser Zusammenhang nahe liegt und häufig zu hören ist. Die Bezeichnung ist vielmehr eine Verballhornung von „Aeurlein“, was einem „Ührlein“ entspricht.

Der Inquisitionsprozess gegen Paolo Veronese (1573)[Bearbeiten]

In vielen Büchern, insbesondere in Kunstbänden, wird behauptet, Paolo Veronese sei von der venezianischen Inquisition verurteilt worden, ein Gemälde zu ändern, der habe aber nur den Titel des Bildes verändert. Diese Aussagen berufen sich auf ein Protokoll vom 28. Juli 1573 (venezianisches Staatsarchiv, Inquisition 1772/73, Mappe 33). Diese Aussagen enthalten mehrere Irrtümer:

1. Es ist oft nicht klar, was hier mit "venezianische Inquisition" gemeint ist. Es gab eine venezianische Staatsinquisition, die für Staatsverbrechen wie Hochverrat, Spionage, Geheimnisverrat, Sabotage, Geldfälscherei oder Konspiration jeglicher Art zuständig war, und die kirchliche Glaubensgerichtsbarkeit in Venedig, die mit ersterer nichts zu tun hatte.

2. Die kirchliche Inquisition durfte in Venedig nur nach Genehmigung des Dogen, die für jeden Einzelfall erforderlich war, tätig werden. Bevor der Doge entschied, musste eine Anhörung durch drei von Dogen eingesetzte Savi (Weise) stattfinden. Veronese wurde einer solche Befragung, die also kein Verhör durch die Inquisition war, am 28. Juli 1573 unterzogen.

3. Es gab keinen Inquisitionsprozess gegen Veronese, das problematische Gemälde kam nicht auf den Index und es ist auch unklar, ob es überhaupt Auflagen gegen Veronese gegeben hat. Das Protokoll enthält zum Schluss einen Satz, der auf drei Korrekturen verweist und nachträglich teilweise gestrichen wurde. Was das bedeutet, ist unbekannt.

4. Veronese hat nicht den Titel der beanstandeten Abendmahlsdarstellung geändert, sondern an der Balustrade links und rechts eine kaum zu sehende Inschrift angebracht: FECIT D. COVO. MAGNV. LEVI und LVCA CAP. V. Veronese konnte den Titel nicht ändern, weil Gemälde bis ins 18. Jahrhundert gewöhnlich für einen konkreten Ort gefertigt wurden und daher keine Titel hatten. Die Leute, die die Kunstwerke normalerweise sahen, wussten, was darauf dargestellt ist. Das bewusste Gemälde war von Pater Andrea Buona für das Refektorium der Dominikanermönche von SS. Giovanni e Paolo in Venedig bestellt worden. Abendmahlsdarstellungen in Speisesälen der Mönche waren weit verbreitet. Mit der hinzugefügten Inschrift wurde ein Bezug zum Lukasevangelium Kapitel 5.27-30 hergestellt und so konnte das Gemälde als Darstellung des Gastmahl im Hause Levi, wie es später dann auch betitelt wurde, aufgefasst werden.

Quelle: Wikipedia-Eintrag Der "Inquisitionsprozess" gegen Paolo Veronese

Schinderhannes: Der Schinderhannes war ein Menschenschinder (18. Jahrhundert)[Bearbeiten]

Der unter dem Namen Schinderhannes bekannt gewordene Räuber Johannes Bückler (ca. 1777 - 1803) mag während seines kurzen Lebens mitunter auch seine Mitmenschen geschunden (also gequält) haben. Diesem Umstand verdankte er jedoch nicht seinen Namen. Vielmehr war es die Tatsache, dass sein Vater den Beruf des Schinders (also eines Tierkadaververwerters) ausübte, die dem Schinderhannes seine bis heute bekannte Bezeichnung einbrachte. Johannes Bückler hätte daher auch als „Abdeckerhannes“, oder „Wasenmeisterhannes“ Karriere machen können.

Der Sturm auf die Bastille, der Grund für den französischer Nationalfeiertag am 14. Juli, war ein heroisches Ereignis (1789)[Bearbeiten]

Der Sturm auf die Bastille war kein heroisches Ereignis in Sinne von "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit". Der Aufstand beim Pariser Luxusgefängnis am 14. Juli 1789 war wohl ein Aufbegehren Pariser Vorstadtfrauen nach Brot, die hier reichhaltige Vorräte vermuteten. Genau weiß man nicht, was den Mob aufbrachte und was er wollte. Es war auch nicht das einzige Gefängnis, das zu dieser Zeit in Paris gestürmt wurde. Das ganze artete in eine unkontrollierbare Gewaltorgie aus. Es war dagegen der 26. August 1789, der Tag, an dem die französische Nationalversammlung die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte verkündete, der nicht nur den Franzosen zur Ehre gereicht, sondern der ganzen Menschheit Maßstäbe setzte. Allerdings verschleiert das französische Wort Homme (Déclaration des Droits de l’Homme et du Citoyen), das ja zugleich "Mensch" und "Mann" bedeutet, dass Frauen damit eigentlich nicht gemeint waren.

Quellen: Sabine Flaissier, Georges Pernoud (Hg.): Die Französische Revolution in Augenzeugenberichten. Düsseldorf 1962; Friedrich Kircheisen: Die Bastille. Berlin 1927; Walter Krämer, Götz Trenkler: Lexikon der populären Irrtümer. Frankfurt 1996 S. 39-42

Karnevalsverbot für Venedig (1797)[Bearbeiten]

In vielen populären Reisebüchern und Reiseführern - aber auch in manchen seriösem Werk - steht, Napoleon habe den Venezianischen Karneval verboten und der sei dann 200 Jahre nicht mehr gefeiert worden. Dafür konnte bis jetzt kein Beleg vorgewiesen werden. Es gibt zwar einige Anordnungen des französischen Militärs, die in besetzten Gebieten Masken verbieten, wirklich konsequent durchgesetzt wurde das wohl nirgends und Karnevalsfeiern als solche ließen sich überhaupt nicht verbieten.

Die Franzosen waren 1797 zur Karnevalszeit nicht in Venedig. Sie besetzten die Stadt am 16. Mai 1797 und zogen im Dezember wieder ab. Napoléon selbst kam erst während der zweiten französischen Herrschaftsperiode über Venedig 1806 in die Stadt. Es gibt zahlreiche Berichte über Karnevalsfeierlichkeiten während des 19. und 20. Jahrhunderts. Der Karneval sei von den Österreichern 1798 verboten worden, schrieb Henry(ette) Perl (Napoleon I. in Venetien. Leipzig 1901 S. 173 und 210ff), während die französischen Truppen, die 1814 angesichts der heranrückenden Österreicher und der zunehmend wegen der französischen Plünderungen aufgebrachten Massen den Belagerungszustand verhängten, noch Karnevalsumzüge und Maskenfreiheit geduldet hätten. Lord Byron schrieb am 19. Dezember 1816, „in einer Woche beginnt der Karneval – und damit der Mummenschanz der Masken“ und er habe „eine gute Loge (im Fenice) für den Karneval“. Am 30. Januar 1825 berichtete Tommaso Locatelli in einem Feuilleton über den Karnevalsumzug auf der Riva degli SchiavoniI (Zitiert bei Alvise Zorzi: Österreichs Venedig. Düsseldorf 1990 S. 55; S. 263 dieser venezianische Historiker über die umfangreiche Maskenproduktion bis 1846 in Venedig, S. 351-353 über venezianische Karnevals-Gesellschaften im 19. Jahrhundert, S. 114-116 zum Karneval 1851/52). Otto Ferdinand Dubislav von Pirch hat 1830 einen „Maskenzug, Spanier mit ihren Damen, zwanzig Paare, sehr gut costümiert“ gesehen. George Sand hat sah am 6. März 1834 den Karneval vom Fenster aus. Am 28. Dezember 1851 schrieb Effie Ruskin an ihre Mutter: „Gestern war St.-Stephans-Tag, an dem der Karneval anfängt und La Fenice eröffnet.“ (John und Effie Ruskin: Briefe aus Venedig. Stuttgart 1995 S. 64) Und John Ruskin schrieb am 19. Februar 1852 an seinen Vater: „Die österreichischen Offiziere haben gestern ihren letzten Faschingsball veranstaltet, und weil es sehr festlich und mit Maskerade zugehen sollte, dachte ich, daß Effie das sehen müßte“ (Ebd. S. 74f; ähnlich ein Jahr später S. 76)

„1867, nur wenige Monate nach dem Anschluß Venedigs an das Königreich Italien (19. Oktober 1866), feierten die Venezianer zehn Tage lang vom 24. Februar bis zum 5. März ein Karnevalsfest mit einem reichhaltigen Programm. Eine ‚Società del Carnevale‘, die aus ‚brava gente benemerita‘, wohlanständigen und honorigen Bürgern, zusammengesetzt war, organisierte die Festlichkeiten. Der Karneval sollte nicht länger eine Privatangelegenheit sein. Erklärtes Ziel der Organisatoren war es vielmehr, ‚Fremde anzuziehen, die Geld bringen‘,... wie im ‚Corriere di Venezia‘ vom 10. Januar 1867 zu lesen war... Finanziert wurde das Ereignis durch eine Subskription, deren erster Unterzeichner Amadeo d‘Aosta, der Sohn König Vittorio Emanuele II., und der Bürgermeister von Venedig waren... Allerdings war das Fest ‚ein kurzes Feuer, das schnell abbrannte‘, wie es Zeitgenossen beschrieben.“ (Birgit Weichmann: Fliegende Türken, geköpfte Stiere und die Kraft des Herkules. In Michel Matheus (Hg.): Fastnacht/Karneval im europäischen Vergleich. Stuttgart 1999 S. 195f). Kurz vor seinem Tod 1883 ging Richard Wagner mit seinen Kindern zum Karneval. „Der Faschingsdienstag fiel auf den 6. Februar (1883). – – Der Markusplatz schwamm im buchstäblichen Sinne des Wortes in seinem Strahlenmeere... Zahllose Masken und Maskenzüge bewegten sich mit italienischer Lebhaftigkeit und obligaten Stimmenaufwand unter den Procuratien, drängten sich in die Café, führten inmitten des Markusplatzes ihre Extempore-Comödien auf.“ (Henry(ette) Perl: Richard Wagner in Venedig. Augsburg 1883, Reprint o.O o.J. (2010) S. 108f. Dieses Buch - Perl schrieb als Augenzeugin - ist eine der Hauptquellen von John W. Barker (Wagner in Venice. Rochester NY 2008), der S. 119 das gleiche notierte.).

Es gab noch weitere Versuche, den venezianischen Karneval wiederzubeleben. Das gelang endgültig erst ab 1979/80, als sich die Tourismusindustrie des Karnevals annahm.

Die Inschriften am Piräus-Löwen vor dem Arsenale von Venedig (1797/99 bis 20. Jahrhundert)[Bearbeiten]

Der linke hockende Löwe vor dem Arsenale in Venedig hat immer noch erkennbare, aber nicht lesbare Runeninschriften, die wahrscheinlich von Wikingern aus dem 11. Jahrhundert stammen. Zwischen 1797 und 1799 untersuchte der schwedische Orientalist Ǻkerbland diese Runen und stellte fest, dass sie größtenteils unlesbar waren. Obwohl er das publizierte und diese Feststellung auch von anderen Wissenschaftlern bestätigt wurde, gibt es einige vermeintliche "Übersetzungen" – teils von seriösen Wissenschaftlern, aber auch von ziemlich dubiosen Leuten. So etwa beim Rolf Nordenstreng, der der unseligen Blut-und-Boden-Literatur zuzuordnen ist (Die Züge der Wikinger. Leipzig 1925 S. 198). Bei James (Jan) Morris (3mal Venedig. 2. überarbeitete Ausgabe München 1983 S. 250) lautet der vermeintliche Text, bei dem schon wegen der Länge auffallen muss, dass er nicht stimmen kann, so: "Haakon eroberte zusammen mit Ulf, mit Asmund und mit Orn diesen Hafen. Diese Männer und Harald der Lange forderten hohe Sühnegelder für den Aufstand des griechischen Volkes. Dalk war in fernen Ländern zurückgehalten. Egil führte, zusammen mit Ragnar, in Rumänien und Armenien Krieg.“ Und: „Asmund ritzte diese Runen ein zusammen mit Asgeir, Thorleif, Thord und Ivar, auf Wunsch Harald des Langen, obwohl sich die Griechen nach näherer Erwägung widersetzten."

Quelle: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. Bd. 23 (2003) S. 198–199 [1]

Made in Germany: Made in Germany war schon immer ein Qualitätssiegel (19. Jahrhundert)[Bearbeiten]

Made in Germany war ursprünglich eher ein Zeichen der Diskriminierung. Es entstand Ende des 19. Jahrhunderts in Großbritannien, als man sich dort mit der Kennzeichnung des Herkunftslandes gegen minderwertige Nachahmungsprodukte zu schützen versuchte. Da die Qualität deutscher Waren jedoch in der Regel gut war, setzte sich die Kennzeichnung Made in Germany im 20. Jahrhundert nicht nur in Großbritannien, sondern weltweit als Qualitätssiegel durch.

Gardinensteuer: In den Niederlanden gab es eine Steuer auf Gardinen (19. Jahrhundert)[Bearbeiten]

Der Ausdruck Gardinensteuer bezeichnet nach einer modernen Sage eine angeblich in den Niederlanden auf die Größe der Gardinen an den Fenstern erhobene Steuer. Diese Gardinensteuer hätte die Niederländer dazu bewegt, nur kurze oder gar keine Gardinen zu verwenden. Ein vermuteter Hintergrund ist ein Erklärungsversuch für die in den Niederlanden häufig vorkommenden, offen von der Straße einsehbaren Wohnungen bzw. vorderseitig gelegenen Wohnzimmer. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass die calvinistisch geprägten Niederlande so ihre Offenheit zeigen und ausdrücken, dass sie nichts zu verbergen haben. Allerdings gab es in den Niederlanden eine Fenstersteuer, auf die dieses Gerücht sehr wahrscheinlich zurückzuführen ist. Eine Gardinensteuer hat es nie gegeben. Quelle: Wikipedia-Eintrag Gardinensteuer

Sansibar wurde gegen Helgoland eingetauscht (1890)[Bearbeiten]

Sansibar war nie deutsche Kolonie; folglich konnte Deutschland die Inselgruppe auch nicht gegen Helgoland „eintauschen“. Richtig ist allerdings, dass im sog. „Helgoland-Sansibar-Vertrag“ von 1890 das Vereinigte Königreich die seit 1807 britisch besetzte Insel Helgoland an das Deutsche Reich abtrat.[1]

Einstein: Einstein war ein schlechter Schüler (1894)[Bearbeiten]

Dass das Jahrhundert-Genie Albert Einstein ein schlechter Schüler war, mag für viele geplagte Pennäler eine tröstliche Information sein. Der Wahrheit aber entspricht sie nicht. Zweifellos war Einstein zu seiner Schulzeit ein exzentrischer Einzelgänger, der den damaligen Drill am Münchner Gymnasium, das er besuchte, hasste. Vor allem seine Leistungen in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern waren jedoch außergewöhnlich, was in ihm schon früh den Entschluss weckte, Hochschullehrer zu werden.[2]

Eventuell kommt dieser Irrtum dadurch zustande, dass die Bildungssysteme in Deutschland und der Schweiz gegenläufige Bewertungsskalen für schulische Leistungen (Schulnoten) haben: In Einsteins schweizer Maturitätszeugnis (entspricht dem deutschen Abitur) gibt es einige „6er“ und „5er“, was aber nach dem schweizer System „sehr gut“ und „gut“ entspricht, während in Deutschland dies die schlechtesten Noten sind.

Einstein hatte also tatsächlich eine 6 in Physik, nur entspricht das einem „sehr gut“. Vielleicht entstand der Irrtum auch einfach aus der Vorstellung heraus, dass alle großen Erfinder in der Schule schlecht waren, zumal dieses Klischee z. B. bei Thomas Alva Edison zutraf, der nur sehr kurze Zeit überhaupt zur Schule ging.[3]

Möglicherweise liegt die Quelle dieser Annahme auch in einem Brief an ein Mädchen, das sich über die Schwierigkeit der Mathematik beklagte. Einstein schrieb ihr: „... Mach dir keine Sorgen wegen deiner Schwierigkeiten mit der Mathematik. Ich kann dir versichern, dass meine noch größer sind.[4]

Königlich Preußische Eisenbahn–Verwaltung: Die staatlichen Eisenbahnen Preußens unterstanden der „KPEV“ (1896)[Bearbeiten]

Die verschiedenen und weitgehend selbstständigen preußischen Staatseisenbahnen wurden vom preußischen Ministerium für öffentliche Arbeiten verwaltet. Das „KPEV“ findet sich auf gegossenen Fahrzeugwappen, die einstmals offensichtlich von einem Beamten der Eisenbahndirektion Coeln linksrheinisch entworfen und dann unbedacht von den verschiedenen Eisenbahndirektionen weiterverwendet wurden. Eine „Königlich Preußische Eisenbahn-Verwaltung“ mit diesem Namen hat es indes nie gegeben, doch wurde der Begriff unter Eisenbahnfans ab etwa 1970 sehr verbreitet und als einst real existierend angesehen.

Goodyear: Charles Goodyear gründete den gleichnamigen Reifenhersteller (1898)[Bearbeiten]

Charles Goodyear war zwar der Erfinder des Hartgummis, jedoch kam er nie auf die Idee Reifen zu produzieren. 38 Jahre nach seinem Tod gründeten zwei deutsche Einwanderer, Frank und Charles Seiberling, eine Firma mit dem Namen Goodyear Tire & Rubber Company, um Reifen herzustellen. Der Name wurde nur ihm zum Gedenken gewählt.[5]

Richthofen war während des 1. Weltkrieges als der "Rote Baron" bekannt (I. Weltkrieg)[Bearbeiten]

Den berühmten Beinamen "Der Rote Baron" erhielt von Richthofen, der einen Großteil seiner Einsätze in mehr oder weniger rot gestrichenen Flugzeugen flog, erst nach dem Krieg. Er geht auf ein englisches Nachkriegsbuch zurück, das seinen Titel „Freiherr“, den es im Englischen nicht gibt, mit „Baron“ übersetzte. Im Ersten Weltkrieg wurde Richthofen auf französischer Seite „Le Diable Rouge“ (Der rote Teufel) genannt, seine Autobiographie trägt den Titel „Der rote Kampfflieger“. Quelle: Irrglauben.de

Lindbergh: Charles Lindbergh überflog als erster den Atlantik (1927)[Bearbeiten]

Die ersten Piloten, die den Atlantik im Flugzeug überquerten, hießen John Alcock und Arthur Whitten Brown. Ihre Pioniertat gelang ihnen 1919, als sie die gut 3000 Kilometer lange Strecke von Neufundland nach Clifden in Irland in einer Vickers Vimy bewältigten. Als der heute wesentlich bekanntere Charles Lindbergh 1927 seinen berühmten Atlantikflug absolvierte, war dieses Unterfangen eigentlich schon ein alter Hut, denn schon 66 Menschen hatten diese Leistung vor ihm geschafft. Lindbergh konnte lediglich zwei weniger bedeutende Pioniertaten für sich reklamieren: Er überquerte als erster im Alleinflug den Atlantik und bewältigte dabei als erster die etwa 6000 Kilometer lange Strecke zwischen New York und Paris. Damit gewann er den vom New Yorker Hotelbesitzer Raymond Orteig ausgeschriebenen und mit 25.000$ dotierten Preis und die damit verbundene Aufmerksamkeit der Medien. Da der attraktiv aussehende Draufgänger Lindbergh nach seinem Flug schnell zum Medienliebling wurde, entwickelte er sich zum mit Abstand bekanntesten Atlantikflieger, der fälschlicherweise für den ersten gehalten wurde.

Autobahn: Adolf Hitler ließ die ersten deutschen Autobahnen bauen (1932)[Bearbeiten]

Die erste deutsche Autobahn führte von Köln nach Bonn (heute A 555 genannt) und wurde am 6. August 1932 (also noch vor Hitlers Machtergreifung) eröffnet. Da Konrad Adenauer als damaliger Oberbürgermeister von Köln an diesem Projekt mitwirkte, könnte man ihn noch eher als Autobahn-Pionier bezeichnen als Adolf Hitler. Die ersten Pläne zum Bau von Autobahnen wurden bereits in den zwanziger Jahren entwickelt, als Hitler noch keine Rolle spielte. Auch die Idee, den Autobahnbau zur Arbeitsbeschaffung zu nutzen, stammt aus dieser Zeit. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Bau von Autobahnen ausgeweitet und von den Machthabern propagandistisch ausgeschlachtet. So entstand wohl der populäre Irrtum von Hitler als dem ersten Autobahn-Bauer.

Churchill: Winston Churchill sagte „Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe“ (um 1944/45)[Bearbeiten]

Werner Barke vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg versucht schon seit Jahren, die Herkunft dieses berühmten Zitats zu klären (ein Statistiker hat ja auch allen Grund dazu). Dabei fand er heraus, dass dieser Ausspruch in Churchills Heimat England nahezu unbekannt ist. Es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass der damalige britische Premier diesen Satz jemals gesagt hat. Wann genau, von wem und unter welchen Umständen der Satz „Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe“ zum ersten Mal fiel, ist bis heute leider ungeklärt. Quellen:

Brandt: Willy Brandt hieß schon immer Willy Brandt (1947)[Bearbeiten]

Dass Stars aus dem Showgeschäft Künstlernamen annehmen, ist weit verbreitet. Dass jedoch auch ein Politiker - und sogar ein deutscher Bundeskanzler - seinen Namen ändert, ist jedoch eher ungewöhnlich. Daher gerät auch schnell in Vergessenheit, dass der SPD-Politiker Willy Brandt ursprünglich Herbert Frahm hieß. Seinen neuen Namen legte er sich 1934 im Exil in Norwegen zu, 1947 übernahm er ihn auch offiziell. 1969 wurde er zum Bundeskanzler gewählt.

Merkel: Angela Merkel wurde in der DDR geboren (1954)[Bearbeiten]

Angela Merkel wurde als Tochter eines evangelischen Pfarrers am 17. Juli 1954 in Hamburg geboren. Erst nach ihrer Geburt zog die Familie in die DDR, da der Vater Pfarrer in Quitzow bei Perleberg wurde und in der schwach religiös ausgeprägten DDR den Bürgern den Glauben näherbringen wollte. Sie besuchte zudem die Johann-Wolfgang-von-Goethe-Schule in Templin (ehemalige DDR), wo ihre Eltern bis dato leben.

Kein Ort für Minen und Selbstschussanlagen: Berliner Mauer

Berliner Mauer: An der Berliner Mauer gab es Minen und Selbstschussanlagen (1961-89)[Bearbeiten]

An der Berliner Mauer gab es Kontaktzaun, Signalanlagen, Hundekorridore, Grenzsoldaten mit Schießbefehl und einiges mehr. Minen und Selbstschussanlagen, die an anderen Stellen der deutsch-deutschen Grenze installiert wurden, wurden in Berlin jedoch nie gesichtet. Auf eine etwaige Menschlichkeit der Grenzsicherung dürfte dieser Verzicht jedoch kaum zurückzuführen gewesen sein. Der wahre Grund lag wohl eher darin, dass der Mauerstreifen von West-Berlin aus gut einsehbar war. Dadurch bestand die Gefahr, dass Bilder von durch Minen oder Selbstschussanlagen zerfetzten Menschen an die Weltöffentlichkeit gelangten, was die sozialistischen Machthaber offensichtlich vermeiden wollten. Der Einsatz dieser besonders grausamen Mittel wurde daher auf Bereiche beschränkt, die aus dem Westen schwerer zu beobachten waren.

Hieß ursprünglich Herbert Frahm: Willy Brandt (hier mit Richard Nixon)

Stromausfall: Nach dem Stromausfall in New York stieg die Geburtenrate (1965)[Bearbeiten]

Am 9. November 1965 gingen in New York nach einem Stromausfall die Lichter aus. Neun Monate nach diesem berühmten Ereignis soll die Geburtenrate in der größten Stadt der USA deutlich angestiegen sein. Die ersten Berichte darüber finden sich in der New York Times, die in verschiedenen Krankenhäusern ungewöhnliche Geburtshäufungen zur fraglichen Zeit entdeckte.

Eine genauere Untersuchung brachte jedoch ein anderes Resultat: Als der Wissenschaftler Richard Udry für die Fachzeitschrift Demography die kompletten Geburtsstatistiken von New York untersuchte, stieß er auf keinen besonderen Geburten-Boom. Es gab lediglich Häufungen an einigen wenigen Kliniken, die es jedoch nach den Gesetzen der Statistik praktisch immer irgendwo gibt und die durch ebenso statistisch nicht ungewöhnliche niedrige Geburtenraten in anderen Krankenhäusern ausgeglichen wurden.[6]

Seeler: Uwe Seeler ging nach dem Spiel gegen England mit gesenktem Kopf vom Platz (1966)[Bearbeiten]

Es ist eines der bekanntesten Fotos der Fußballgeschichte: Nach der 2:4-Niederlage gegen England im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 1966 geht ein geknickter Uwe Seeler mit hängendem Kopf vom Platz. Das Hamburger Fußballidol hatte allen Grund geknickt zu sein, denn seine Mannschaft hatte gerade äußerst unglücklich in der Verlängerung verloren.

Doch so gut das Bild auch zur Situation passt, es gehört nicht dazu. Zwar entstand das bekannte Seeler-Foto tatsächlich beim WM-Endspiel zwischen England und Deutschland, jedoch nicht nach dem Schlusspfiff der Begegnung. Vielmehr wurde der Schnappschuss während der Halbzeitpause aufgenommen. Dies belegt die im Hintergrund des Bilds erkennbare Blaskapelle, die nur in der Pause – nicht aber nach dem Spiel – auftrat. Warum Uwe Seeler nach den ersten 45 Minuten beim Stand von 1:1 eine Körperhaltung einnahm, die ihn todunglücklich aussehen ließ, ist heute nicht mehr zu ermitteln. Vermutlich blickte er nur nach unten, um auf seine Schnürsenkel zu schauen.

Es gab keine Arbeitslosen in der DDR[Bearbeiten]

Die DDR-Forschung ist da (bislang) ganz der offiziellen DDR-Propaganda erlegen. In Wirklichkeit gab es immer auch - wenngleich nicht sehr viele - Arbeitslose in der DDR. Insbesondere nach dem Mauerbau 1961 gab es erhebliche Schwierigkeiten, die Pendler, die in Ostberlin wohnten und bis dato in Westberlin gearbeitet hatten, unterzubringen. Schließlich aber verkündete Walter Ulbricht, es gäbe keine Arbeitslosen, und das 1961 beim Magistrat von Ostberlin geschaffene "Amt für Arbeit und Berufsberatung" wurde, einem Beschluss des Ministerrates der DDR über die Neuorganisation der Berufsausbildung vom 24. September 1969 folgend, um die "Berufsberatung" (ein Euphemismus für Arbeitslosenvermittlung) reduziert. 1972 wurde das "Staatliche Amt für Arbeit und Löhne" der DDR zum "Staatssekretariat für Arbeit und Löhne" erhoben und in den Bezirken wurden wieder entsprechende Ämter eingerichtet. Das "Amt für Arbeit und Löhne" von Ostberlin hatte seinen Dienstsitz in der Schneeglöckchenstraße 26, das des Stadtbezirkes Lichtenberg in der Alfred-Kowalke-Straße 40.

Es gab immer echte Arbeitslose, nicht nur Leute, die wegen politischer Gründe oder weil sie einen Ausreiseantrag gestellt hatten, entlassen worden waren, sondern auch z.B. Leute, die aus gesundheitlichen Gründen ihren Beruf nicht mehr ausüben konnten oder Frauen, die eine Weile mit ihren Kindern zu Hause (überhaupt wird die Schwierigkeit von Frauen in der DDR, mit Kindern eine Anstellung zu erhalten, immer sehr schöngefärbt) geblieben waren und einfach keine angemessene Anstellung fanden. Es gab kein Recht auf Umschulung: Man musste erst wo eingestellt sein und dann konnte der Betrieb denjenigen zur Qualifizierung schicken. Im akademischen Bereich gab es immer wieder eine strukturelle Arbeitslosigkeit, weil zeitweise die Absolventenzahlen nicht mit den Planstellen zusammenpassten, z.B. bei Chemikern und Mathematikern. Betriebe und andere staatliche Einrichtungen - wie z.B. die Akademie der Wissenschaften der DDR - wurden dann nach einer Weile verpflichtet, arbeitslose Absolventen einzustellen. Im Prinzip war jeder Arbeitslose - eine Arbeitslosenunterstützung gab es nicht, man konnte für einige Wochen 7 Mark Sozialhilfe pro Tag bekommen - kriminalisiert, denn man war verpflichtet, jede Arbeit anzunehmen, und galt ansonsten als asozial. Die Betriebe stellten auch nicht gern Überqualifizierte ein und die Arbeitsämter hatte keine Möglichkeit, die dazu zu zwingen (Diese Möglichkeit gab es wohl auf der Parteischiene bzw. über die Verbindung der Staatssicherheit zu den Kaderleitern). So saß man als DDR-Arbeitsloser zwischen allen Stühlen.

Quellen sind dazu wenig zu finden (Beständeübersicht des Landesarchivs Berlin[2]), in den Archiven - mit dem Einigungsvertrag gingen alle Dienststellen der bisherigen Arbeitsverwaltung der DDR am 3. Oktober 1990 in den Verantwortungsbereich der Bundesanstalt für Arbeit über - müssen dazu aber hinreichend Dokumente vorhanden sein. Eine der wenigen realistischen Publikationen zu diesem Thema ist ein Artikel von Joachim Nawrocki "Arbeitslosigkeit in der DDR. Das dicke Ende kommt erst noch" vom 18. Mai 1984 [3].

Jahrtausend: Das dritte Jahrtausend hat am 01.01.2000 begonnen (2000)[Bearbeiten]

Da die Zeitrechnung mit dem Jahr 1 begann, fing das dritte Jahrtausend erst am 01.01.2001 an. Wenn wir die Geburt Christi als „Zeitpunkt 0“ betrachten, ist es logisch, das erste Jahr des Lebens Christi, d. h. das erste Jahr der Zeitrechnung, als Jahr 1 zu benennen. Da die Zeitrechnung aber aus Ordinalzahlen besteht, ist es logisch, dass erst nach dem „zweitausendSTEN“ Jahr auch 2000 Jahre VERGANGEN sind. Ähnliches findet sich auch in der deutschen Gesetzgebung, wo es in Bezug auf Altersgrenzen z. B. nicht heißt „mit 18“, sondern „mit Vollendung des achtzehnten Lebensjahres“ (WÄHREND des achtzehnten Lebensjahres ist man im allgemeinen Sprachgebrauch noch siebzehn).

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_zwischen_Deutschland_und_England_%C3%BCber_die_Kolonien_und_Helgoland
  2. Quelle: DIE ZEIT 04/2001, Stimmt's?, Einsames Genie
  3. Quelle: Albert Einsteins Abiturzeugnis (Maturitätszeugnis)
  4. Quelle: Albert Einstein - Briefwechsel mit Kindern
  5. http://www.goodyear.eu/de_de/about-goodyear/brand-history/
  6. http://www.snopes.com/pregnant/blackout.asp