Esperanto: Kapitel 11 – Übersetzung der Leseübung

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Der Araber in der Wüste [Bearbeiten]

Ein Araber ging durch eine große, trockene Wüste. Ein Kamel, sein treuer Freund, trug ihn. Das Kamel trug auch schöne Teppiche, denn der Araber war ein reicher Mann. Der Araber hatte nicht nur Teppiche, sondern auch Säcke. In den Säcken war Wasser, denn in der Wüste regnet es nicht, noch schneit es. Der Mann trank Wasser, und gab auch seinem Kamel Wasser.

Das Kamel lief und lief, aber kam nicht zum Haus des Arabers, weil es den Weg verloren hatte. Die Sonne schien und der Sand der Wüste schien warm zu sein. Der Araber fand den Weg nicht und bald hatte er kein Wasser (mehr). Dennoch lief und lief das Kamel, und bald sah der Araber einen Sack vor sich, im trockenen Sand. Er war glücklich und sagte zu sich: „Ist da Wasser drin? Ich will trinken und meinem treuen Kamel Wasser geben.“ Er wollte auch das ganze Gesicht im Wasser waschen, weil ihm warm war (wörtlich: weil er warm war).

Nachdem er gesprochen hatte, nahm er den Sack und fing an rein zu schauen. Er steckte die Nase rein, aber fand kein Wasser im Sack. Weder er noch sein treues Kamel hatten Wasser, weil nur Geld im Sack war. Der Araber war wütend, weil er kein Geld wollte, er brauchte Wasser. Er hatte Geld in seinem Haus in der Stadt, und wollte Wasser finden. Legte er den Sack trotzdem über den Hals seines Kamels? Nein, er wollte ihn nicht auf sein Kamel legen, weil er wütend war. Er nahm den Sack nicht, sondern er (der Sack) fiel in den Sand und lag neben ihm. Der Sack liegt nun im Sand der großen Wüste und das Geld ist (noch) drin.