Esperanto: Kapitel 23 – Übersetzung der Leseübung

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Im Laden [Bearbeiten]

Heute Morgen ging ich mit meiner Mutter zum größten Laden in unserem Dorf. Dort kaufte sie so viel Gemüse und Früchte, dass wir sie überhaupt nicht tragen konnten. Deshalb kam ein junger Knabe mit uns und trug einige von ihnen für uns. Die Mutter kaufte nicht so viel am Freitag, aber heute ist Samstag und sie wollte Gemüse für Sonntag kaufen, weil man sonntags nicht in die Läden gehen kann. Darum kauft man samstags gewöhnlich [kutime] genug für die Mahlzeiten vom Samstag und Sonntag ein.

Mitten im Laden stehen viele Fässer. In diesen findet man eine große Anzahl frischer sauberer Gemüse. Meine Mutter kaufte so viel Spargeln und neue Pilze und einen so großen Sack Kartoffeln, dass der Tisch fast bloß zurückblieb. Ich sah einen Kohl dort, aber dieses Gemüse mag ich nicht, obwohl man sagt, dass es ein sehr gutes Gemüse ist.

Bevor wir den Laden verließen kaufte meine Mutter einige Eier und sah die Früchte in den Fässern neben der Tür. Sie schienen so gut, dass sie mehrere reife Äpfel und eine Schachtel Erdbeeren kaufte. Während man ihr die Früchte gab, kaufte ich mir mehrere Pfund Zucker. Dann waren wir bereit um aus dem Laden fortzugehen.

Auf dem Weg hörten wir einen so großen Lärm, dass ich meine Mutter ließ und über die Strasse lief. Ich fand dort ein Kind, der Sohn unseres Nachbarn. Er machte den Lärm, weil er vom Baum vor seinem Haus gefallen ist und sehr Laut weinte. Er sagte mir, dass er mehrere Prellungen auf dem Kopf habe. Weil ich Kinder gut kenne, fragte ich ihn: „Willst du einen großen roten Apfel? Ich habe jenen Apfel für dich.“ Er ergriff den Apfel sofort und ich ging fort. Danach gingen meine Mutter und ich zum Haus.