Esperanto: Kapitel 26 - Übersetzung der Leseübung
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[Bearbeiten] Der Platzregen
Na, was für ein Platzregen [oder Wolkenbruch] gestern stattfand! Nach einem ruhigen, heißen Morgen, bedeckten plötzlich viele Wolken den Himmel. Die Luft schien schwer und war für einige Zeit ganz still. Dann schlug ein kräftig blasender Wind auf die Bäume ein und begann heftig die Äste zu schütteln. Sehr viel Staub und kleine Papierfetzen tanzten und flogen im Wind (auf und) umher und auch himmelwärts. Es fielen dann einige große Regentropfen und wir wussten, dass es bald stark regnen würde.
Wir öffneten unsere (Regen-)Schirme und rannten vorwärts um nach Hause zu kommen, bevor viel Regen fallen würde. Der Blitz strahlte so oft, dass wir wegen ihm die Augen schlossen und ihn außerordentlich fürchteten. Fast sofort folgte ihm der Donner. Es donnerte soviel und so extrem laut, dass der Lärm uns gegen die Köpfe zu schlagen schien. Da fing es plötzlich an heftig zu regnen, aber zu dieser Zeit waren wir fast schon unter dem Dach unseres Hauses. Währenddessen blies der Wind mehr und mehr, und je stärker er blies, desto schwerere Regentropfen fielen zu Boden. Ich meine, dass ich zuvor selten einen solchen Platzregen sah.
Am folgenden Tag ging ich sehr früh spazieren und sah, dass das Tor zum Garten meines Großvaters auf der Erde lag. Daneben sah ich eine Wetterfahne, die vom Dach eines großen Pferdestalls gefallen war. Ringsum lagen verwelkte Blumen auf der Erde und dazwischen lagen Äste. Sogar sie brach die riesig Kraft de Winde ab, so dass sie von den Bäumen fielen. Auf einem kleinen Ast blieb ein Nest, aber wo waren die Vögel? Ich suchte die jungen Vögel, konnte sie aber überhaupt nicht finden, deshalb meine ich, dass sie fortflogen bevor der Wind ihr kleines Zuhause wegbrach. Ich weiß nicht wohin sie flogen, aber ich meine, dass sie südwärts flogen, zu den Bäumen in jenem großen Feld jenseits des Flusses.
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