Europäischer Reiseführer/ Frankreich

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Frankreich lässt sich extrem grob in Nord- und Südfrankreich unterteilen. Das klingt willkürlich, hat aber im wesentlichen mit der Landnahme der Franken bzw. der nicht erfolgten Landname im Süden zu tun.

Obwohl überall im Land Französisch gesprochen wird, ist Frankreich kein einheitlich besiedeltes Land; neben Bewohnern die Französisch als erste Muttersprache haben leben in Frankreich auch Korsen (italienisch), Basken (Baskisch), Flamen (Flämisch bei Dünkirchen), Elsässer (Elsässisch ist eine Mundart des Deutschen und stark im Rückgang begriffen) und Provencalen, die eine Sprache sprechen, die dem Italienischen näher ist als dem Hochfranzösischen.

Für Touristen, die kein Französisch sprechen, wird es schwer, da viele Franzosen in ihrem Heimatland Kenntnisse der französischen Sprache bei Besuchern voraussetzen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Aquitanien

[Bearbeiten] Gironde

[Bearbeiten] Dune du Pyla

Ein beliebtes Ziel in der Region Aquitanien ist die Dune du Pyla. Diese Sanddüne gilt als die größte Europas und ist ein Magnet für Gleitschirmpiloten. Auf ihrer Rückseite befinden sich mehrere Campingplätze. Für Gleitschirmflieger ist http://www.camping-panorama.com/ besonders interessant, da er sich in unmittelbarer Nähe des Hauptstartplatzes am südlichen Ende der Düne befindet. Diese Lage macht ihn auch zum einzigen Campingplatz, von dem aus man nicht erst über die bis zu 120 Meter hohe Düne "klettern" muss, um auf die Meer- und damit Luvseite zu gelangen. Da der Platz inmitten eines Pinienwaldes liegt, empfiehlt es sich, eine Abdeckung für das Auto einzupacken, um den Lack vor tropfendem Harz zu schützen. Auch auf den übrigen Campingplätzen kann dies der Fall sein. Der kleine Supermarkt am Platz kann mit seinem Sortiment Fahrten ins ca. 10 km entfernte Arcachon unnötig machen. Trotzdem sollte man auf einen Besuch dieser Stadt nicht verzichten. Die Innenstadt ist allerdings im Sommer überfüllt mit Touristen. Am Rande Arcachons gibt es einen Carrefour, einen Baumarkt und auch einen Lidl.

[Bearbeiten] Elsaß

Für Burgenliebhaber ist das Elsaß ein Muss, da sich hier viele romanische Anlagen als gut erhaltene Ruinen erhalten haben, beispielsweise die Ortenburg.

[Bearbeiten] Moulhouse

Ob der Tour de l'Europe das historische Stadtbild bereichert, darüber lässt sich trefflich streiten

Moulhouse ist die größte Stadt im Süd-Elsaß. Die Fußgängerzone ist eher klein, aber rund um das Rathaus befinden sich dort viele schöne alte Häuser, und ebenso gibt es im Stadtbild vereinzelt wunderschöne Bürgerhäuser aus der Gründerzeit. Leider gibt es viele Betonklötze in der Nähe der Innenstadt, z. B. Einkaufszentren.

Zur Zeit wird das Straßenbahnnetz ausgebaut, so dass die Stadt bald gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu durchfahren ist.

[Bearbeiten] Rund um Moulhouse

Südlich von Moulhouse, im kleinen Städtchen Altkirch, befindet sich ein kleiner gemütlicher Park, der tagsüber offen und kostenlos zugänglich ist. Hinter den Mauern kann man wunderbar vom Stress des Alltags (und der Reise) abschalten.

[Bearbeiten] Colmar

Die verwinkelte vom Mittelalter geprägte Altstadt von Colmar

Colmar ist mit ein gemütliches kleines Städtchen am Fuß der Vogesen. Besonders abends wird es eher ruhig und beschaulich, und wer noch etwas zu essen in einem der vielen Restaurants bekommen möchte, sollte nicht zu spät losziehen.

Colmar hat eine ausgedehnte Fußgängerzone.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
  • Unterlindenmuseum
  • Pfister Haus
[Bearbeiten] Weblinks

http://www.ot-colmar.fr

[Bearbeiten] Rund um Colmar

Nördlich von Colmar schmiegen sich schöne Winzerdörfer mit bunten Fachwerkhäusern wie Perlen an einer Kette an die Hänge der Vogesen. Die Dörfer sind stark von Touristen besucht, bewahren aber dennoch ihren urtümlichen Charme. Besonders zusammenhängende Ensembles innerhalb alter Stadtmauern gibt es in Kaysersberg und Riquewihr (dt. Reichenweiher), aber fast jedes der Dörfer ist einen Abstecher wert, und die weniger bekannten Orte sind oft umso urtümlicher, da man sie nur mit den Einheimischen teilt.

[Bearbeiten] Die Südvogesen

Einen wunderschönen Ausblick hat man vom Col de la Schlucht. Nicht nur Kindern macht es dort Spaß, auf der Sommerbobbahn einen Hang in Kurven hinabzurutschen.

Unweit gibt es einige pittoreske Bergseen, z. B. ca. 8 km nördlich den "Lac Bleu" oder die "deux lacs", den "lac blanc" und den "lac noir".

[Bearbeiten] Strasbourg

Das gotische Straßburger Münster wurde nur teilweise fertiggestellt.

Strasbourg (dt. Straßburg) ist eine eher touristische Stadt. Für Touristen sind die Hauptsehenswürdigkeiten das Münster, die Fachwerk-Innenstadt und die teils verwinkelten Gassen. Die gesamte Innenstadt ist von einem ringförmigen Kanal umgeben, auf den man in großen Booten befahren kann. Einige Märkte in der Nähe des Flusses und freie Verkäufer an den umliegenden Parkplätzen haben sich auf die Touristen eingestellt (und versuchen Billigimitate teuer zu verkaufen, also Achtung!), aber es gibt auch in der Innenstadt am Ufer des Kanals einen originären Bauernmarkt, auf dem die Franzosen einkaufen. Dort erhält man selbst gemachten Käse, Liköre und Obst.

Vor allem rund um das Münster und in der zentralen Fußgängerzone tummeln sich im Sommer Touristen aus dem nahen Deutschland, aber auch aus anderen europäischen Ländern und vereinzelt Amerikaner, Japaner.

Wir freuen uns :

[Bearbeiten] Der TGV kommt endlich in's Elsass

http://tgvastrasbourg.site.voila.fr/

Da finden sie Infos und viele schöne Fotos über STRASSBURG, de TGV.

[Bearbeiten] Nordelsass

[Bearbeiten] Île-de-France

Die Île-de-France im Pariser Becken, heute eine der Regionen Frankreichs, ging aus der historischen Krondomäne hervor. Sie wird für ihre landschaftlichen Reize und die Transparenz ihres Himmels gepriesen, die schon die ersten Landschaftsmaler der Schule von Barbizon, später auch die Impressionisten zu schätzen und mit Pinsel und Palette festzuhalten wussten. Sie ist gleichzeitig die Wiege der gotischen Baukunst.

[Bearbeiten] Paris

Paris ist gleichzeitig ein eigenständiges französisches Département und Hauptstadt, Sitz von Regierung und kirchlichen Instanzen, Wirtschafts- und Kuturmetropole. Das grandiose Stadtbild, die malerische Lage an den Ufern der Seine, die Inseln, unzählige Kirchen, Stadtpaläste und Museen tragen neben dem regen Nachtleben dazu bei, dass die Stadt ein wahrer Magnet für Touristen aus aller Welt ist. Paris hat drei Opernhäuser (Opéra Comique, Opéra Garnier und Opéra Bastille), rund 150 Theater, zahlreiche Kinos, Revuetheater, Nachtclubs und Jazzclubs und ein schier unüberschaubares Angebot an Beherbergungsbetrieben (vom Campingplatz bis zum Luxushotel) und Gaststätten.

Die beiden Flughäfen Roissy-Charles-de-Gaulle und Orly sowie sechs Bahnhöfe machen Paris zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt des internationalen Flugverkehrs und des französischen Eisenbahnnetzes. Autofahrer stellen ihr Gefährt - weniger aufgrund der gewöhnungsbedürftigen Fahrweise der Einheimischen, sondern wegen der hohen Parkgebühren - klugerweise vor den Toren der Stadt ab. In Paris bewegt man sich schnell, sicher und kostengünstig mit der U-Bahn bzw. Metro (RATP) oder der S-Bahn (RER) fort. Seit dem Jahr 2007 stehen sogenannte "Vélib"-Fahrräder zur Verfügung. Vélib ist ein Selbstbedienungsverleih für jedermann (Bankkarte mit Code vorausgesetzt), mit einer dreissigminütigen Gratisbenutzung. Darüber hinaus werden Leihgebühren abgebucht.

Auskünfte erteilt in Deutschland das Maison de la France genannte nationale Fremdenverkehrsbüro Frankreichs, vor Ort das Fremdenverkehrsbüro Office du Tourisme et des Congrès de Paris. Professionelle Gästeführer für Paris und die Île-de-France vermittelt die offizielle Fremdenführerzentrale Contact Paris.

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