Europäischer Reiseführer/ Italien
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Der Stiefel gehört zu den beliebtesten Reisezielen der Bundesdeutschen (laut einer Umfrage anlässlich der Tourismusbörse 2006 soll Italien sogar das beliebteste Reiseland der Deutschen sein!).
Was kennzeichnet Italien als Urlaubsland? Schon im 18. Jahrhundert entdeckten Dichter und Maler Italien wegen seiner antiken Kultur. Die erste Tourismuswelle, z.B. am Gardasee, kam mit der Entwicklung der Eisenbahn Ende des 19. Jahrhunderts. Deutsche Touristen kamen dann ab der 50er Jahre des folgenden Jahrhunderts im Zuge unserer Massenmotorisierung. Ziele wie Venedig oder Rom waren plötzlich sozusagen direkt vor der Haustür und man genoß (und genießt) Gelati, Spaghetti, Mode, Kultur, Musik, Sonne und Sandstrand.
Heute konzentriert sich der touristische Rummel allerdings auf das deutschsprachige Südtirol (z.B. Skiurlaub im Winter) sowie den Gardasee, die nördlichen Teile des Küste, also Ligurien und Toskana auf der Riviera Seite sowie auf das Veneto und die Küste der Emilia Romagna auf der adriatischen Seite.
Wer in die rein italienischen Regionen fahren möchte, tut gut daran, möglichst in der Vor- oder Nachsaison zu fahren. Empfehlenswert ist es andererseits, wenn man es einrichten kann, weiter in den Süden zu fahren, beispielsweise in die Abruzzen, nach Molise oder Apulien. Dort ist selbst in der Hauptsaison der Anteil deutschsprachiger Touristen eher gering.
Im Hochsommer empfiehlt es sich, die italienische Küste eher zu meiden oder sich auf sehr hohe Temperaturen einzustellen. Angenehm dagegen ist im Hochsommer das Innenland, insbesondere die gebirgige Dolomitengegend, die Seealpen Liguriens, und der gesamte Apenin, der selbst in Mittelitalien noch bis zu fast 3000 Metern (Gran Sasso) ansteigt.
Städte und Sehenswürdigkeiten finden Sie hier entweder im Kapitel zur jeweiligen Region. Wissen Sie nicht, in welche Region die von Ihnen gesuchte Stadt/Sehenswürdigkeit gehört, so können Sie weiter unten über den geografischen Index suchen.
[Bearbeiten] Kommunikation
[Bearbeiten] Allgemeine Kommunikation
Die meisten Italiener sprechen sehr schlecht Englisch. Deutsch wird in den Touristenmetropolen meist hinreichend verstanden. Es erleichtert die Kommunikation allerdings sehr, wenn deutschsprachige Touristen ohne Italienischkenntnisse zumindestens ein paar "Lächelworte" oder höfliche Wendungen beherrschen.
Bei Beanstandungen und kleineren Problemen, etwa im Hotel, empfiehlt es sich nicht mit der Tür ins Haus zu fallen. Wer etwa das laute Zimmer tauschen möchte, tut gut daran, erst einmal ein paar freundliche Worte über die allgemeinen Vorzüge des Hotels/des Ortes etc zu verlieren und dann das eigentliche Problem eher beiläufig anzusprechen.
Italiener sind sprichwörtlich kommunikativ. Natürlich kann man diese Eigenschaft nicht ausnahmslos allen Italienern zusprechen (quasi ein positives Vorurteil) dennoch ist die Häufung aufgeschlossener Menschen bemerkenswert: Sie haben viel Geduld, sind freundlich und offen, wenn ein Tourist sich in der Landessprache versucht. Das macht sich nicht nur in großen Metropolen bemerkbar, wo man sich mit einem italienischen Grundvokabular, englisch und "Händen und Füßen" gut verständigen kann, sondern auch in kleineren Orten, wo die fehlenden Englisch-Kenntnisse der Bewohner mit noch mehr Geduld (und einem Lächeln) wettgemacht wird.
[Bearbeiten] Vorsicht, fliegende Händler
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In fast allen allen Touristenregionen Italiens sind fliegende Straßenhändler unterwegs, die ihre Decken ausbreiten und insbesondere in den Gassen oder an den Stränden Designerwaren (z.B. Handtaschen oder Uhren) zu besonders günstigen Preisen anbieten. Diese Leute werden auch von der italienischen Polizei verfolgt, denn es handelt sich hier im Regelfall um Markenpiraterie-Waren. Auch nur allein das Kaufen solcher Waren kann durchaus zu höheren Gefängnisstrafen für die/den Touristin/en führen, die/der hier unbedingt eine Designer-Handtasche besonders günstig zu einem Zehntel des Ladenpreises erwerben möchte. Und: Das ist kein Scherz! Es ist deshalb besser, man lässt grundsätzlich die Finger davon. |
[Bearbeiten] Region Trentino-Südtirol (Alto Adige)
Die Region besteht aus den Provinzen Südtirol und Trentino, welche beide sich als vom jeweiligen "Zwangspartner" distanzieren. Zwar gibt es zwischen der italienischen und der deutschsprachigen Bevölkerungsgruppe keine Feindschaft, aber beide Volksgruppen distanzieren sich von dem von Mussolini geschaffenen Konstrukt "Alto Adige".
Als Tourist tut man gut daran, das Wort "Alto Adige" gar nicht erst in den Mund zu nehmen, die Südtiroler als Tiroler zu behandeln und die Trentiner als Italiener - das klappt immer und schafft keinen Verdruss.
[Bearbeiten] Südtirol
Obwohl Südtirol nach dem ersten Weltkrieg zu Italien kam, sprechen die Einheimischen dort nach wie vor tirolerisch gefärbtes Deutsch. Südtirol gehört formal zur Doppelprovinz Trentino-Südtirol worin es von Mussolini zu einer Zwangsgemeinschaft mit den mehrheitlich italienischsprachigen Trentinern gezwungen wurde.
Heute ist Südtirol ein beliebter Urlaubsraum sowohl für Italiener als auch für Österreicher und Bundesdeutsche. Die Einheimischen sprechen meist gut genug Italienisch um problemlos mit Italienern zu kommunizieren. Die Regel gilt aber nicht immer; in den Bergregionen und auf Bergbauernhöfen sind die Italienischkenntnisse oft arg rudimentär. Südtirol bietet im Sommer wunderschöne Wandertouren durch die Dolomiten und im Winter teils sehr schöne Skigebiete. Insbesondere im Winter ist das Skiwetter meist besser als etwa in den nördlicheren Alpengebieten.
[Bearbeiten] Sehenswerte Ortschaften
[Bearbeiten] Bozen
Bozen - einer der wenigen Orte, wo die Italiener die Sprachmehrheit haben und man mit Deutsch allein nicht optimal durchkommt. Allerdings beherrschen viele italienischstämmige Bozener wenigstens ein paar Brocken Deutsch und bemühen sich redlich. Die Altstadt hat sehr viele schöne Laubengänge, in denen man sehr gut einkaufen kann. An einem Ende der Laubengasse ist auch das Museum zu finden, in dem Ötzi, eine durch den Gletscher mumifizierte Leiche aus der Kupferzeit untergebracht ist. Sehr empfehlenswert ist auch ein Besuch des Messner Mountain Museums über die Geschichte Südtirols in der großen Burgruine Sigmundskron nahe bei Bozen (auf der Straße in Richtung Eppan vorher links abbiegen).
[Bearbeiten] Brixen
Brixen hat eine schöne Wandergegend, Tip von Brixen nach Bozen und von Bozen mit der Seilbahn zurück (Achtung: Wer das gerne wandern möchte, das ist eine SEHR lange Tour!!!).
[Bearbeiten] Corvara
[Bearbeiten] Meran
Legendärer Luftkurort in schöner Lage. In unmittelbarer Nähe findet sich ein Dutzend teils sehr gut erhaltener und sehr interessanter Burgen, wie etwa die Brunnenburg, Burg Tirol oder direkt in Meran die Landesfürstliche Burg. Besonders erwähnenswert sind auch die botanischen Gärten im Schloß Trautmannsdorf (direkt in Meran, Obermais), die sicherlich zu den schönsten Gartenanlagen Europas gerechnet werden können.
[Bearbeiten] Sankt Ulrich
[Bearbeiten] Schenna
[Bearbeiten] Sterzing
[Bearbeiten] Terlan
Terlan - ein sehr schöner Weinort mit pittoresker Ruine Maultasch. Die Wanderung zur Ruine dauert etwa eine halbe Stunde und ist auch mit Kindern zu machen.
[Bearbeiten] Ausflugsziele in Südtirol
[Bearbeiten] Die Montiggler Seen
Die Montiggler Seen liegen im warmen Südtiroler Überetsch, dem südlichen Zipfel Südtirols nahe dem Ort Montiggl in der Gemeinde Eppan an der Weinstraße und bilden zusammen mit dem anliegenden Freibad ein wichtiges Erholungsgebiet für Einheimische und Feriengäste. Die beiden Seen (der große Montiggler See (17,8 ha) und der kleine Montiggler See (5,2 ha)) sind sehr ruhig in einem Waldgebiet gelegen und leider mittlerweile kein Geheimtipp mehr. Es wird gebadet (bis zu 27° im Sommer), gerudert, geangelt, gewandert, bebikt, gejoggt, Nordic Walking, Eislaufen (im Winter) und Eisstockschießen. Bekannt ist auch das Frühlingstal im Februar und März als blühendes Tal (Märzenbecher, Primeln, Veilchen, Krokusse usw.) Am großen und kleinen See gibt es mehrere Einkehrmöglichkeiten mit Restaurant, 2 Strandbäder und 2 Hotels (Gartenhotel Moser und Seehotel Sparer).
Zur Wasserverbesserung wird dem kleinen See im Winter Sauerstoff zugesetzt, sauerstoffarmes und sedimentreiches Tiefenwasser wird am großen See von den Bauern zur Baumbewässerung abgepumpt.
[Bearbeiten] Trentino
Das Trentino gehört formal zur Doppelprovinz Alto Adige, welche immer mehr zur bedeutungslosen Hülse verkommt. Die Trentiner sehen sich ähnlich wie die Südtiroler als eigenständige Region. Das Trentino ist die perfekte italienische Urlaubsregion, wenn man im Hochsommer Italien erleben, aber keine Bullenhitze spüren möchte. Auch viele Italiener aus tieferliegenden hitzegeschädigten Regienoen fliehen im Hochsommer ins Trentino.
Das Trentino gehört zu den notorischs verkannten Reisezielen. Die Deutschen fahren entweder ins "richtige Italien" ans Meer oder zumindest nach Süden oder ins kommode, deutschprachige Südtirol.
Zumindest wenn man italienisch spricht ein großer Fehler. Das Trentino bietet die gleichen Wander-, Skifahr-, Bade- und Freizeitmöglichkeiten wie Südtirol, ist annähernd ebenso Burgenreich und das Wetter ist sogar etwas sicherer gut. Außerdem ist Urlaub dort günstiger als in Südtirol, weil es nicht so überlaufen ist. Dennoch in Punkto Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels gut erschlossen.
[Bearbeiten] Wichtige und schöne Orte
- Trient
- Arco - auf der Höhe die Ruine der Grafen von Arco
- Riva del Garda - an der Nordspitze des Gardasees, s. auch unten
Unbedingt lohnend ist eine Tour entlang den Gebirgsseen des Trients.
[Bearbeiten] Die Trentiner Seen
Bekannt ist vor allem der Gardasee, daneben gibt es aber einige ganz reizende kleinere Gebigsseen, wie den Ledrosee, den Tennosee, Lagolo und viele andere. Es lohnt sich, zu diesen Seen auszuweichen, wenn man keinen Rummel mag.
[Bearbeiten] Ledrosee
Einer der schönsten Bergseen Italiens. Im Sommer verblüffenderweise badewarm.
[Bearbeiten] Tennosee
[Bearbeiten] Tenno
Ein nettes Dorf in ruhiger Lage. Wichtige Burg in der Nähe. Datei:IMG 4891.JPG
[Bearbeiten] Lagolo
[Bearbeiten] Gardasee, nördlicher Teil
Gardasee: Der Gardasee hat ein lombardisches und ein venezianisches Ufer (siehe Veneto), während die nördlichen Städte wie Riva noch zum Trentino gehören. Hier können die westlichen Uferorte, die zur Lombardei gehören, dargestellt werden.
[Bearbeiten] Riva del Garda
[Bearbeiten] Torbole sul Garda (Gemeinde Nago-Torbole)
Torbole sul Garda ist neben Riva der kleinere Ort am Nordufer des Gardasees und hat sich aufgrund der oft stetig blasenden steilen Aufwinde, die dort herrschen, zu einem kleinen Paradies für Windsurfer entwickelt.
Die Steilwände der Rochetta fallen fast senkrecht ins Wasser.
[Bearbeiten] Region Abruzzen
Zwar bieten die Abruzzen an der Küste die selben Angebote wie an anderen italienischen Badestränden. Im Landesinneren ist die Provinz jedoch streckenweise noch sehr unberührt und ländlich. Es gibt Nationalparks in denen sich sogar noch ein paar wenige Braunbären tummeln.
Insbesondere im Hinterland finden sich sehr viele schöne, kaum verfälschte Bergnester die noch den Baubestand des Mittelalters sowie der frühen Neuzeit aufweisen. Typisches Beispiel ist der kleine Ort Castel del Monte (nicht zu verwechseln mit der apulischen Burg).
[Bearbeiten] Landesinnere
[Bearbeiten] Castel del Monte
Kleiner Ort, fast im Hochgebirge. Mehrere Kirchen, teils noch aus der Romanik. Teilweise gut erhaltene Stadttore und Befestigungsmauer. Nette kleine Bar am "Hauptplatz" vor dem Haupttor.
[Bearbeiten] Penne
Sehr alte Stadt die noch aus der Zeit der Samniten stammt. Wurde im Mittelalter befestigt und ausgebaut, in der Rennaissance neu gestaltet.
Auf dem höchsten Punkt ein Dom und ein Diözesanmuseum das auch wichtige antike Exponate aufweist. Leider exotische Öffnungszeiten am Vormittag.
[Bearbeiten] Küste (von Nord nach Süd)
Fast überall mehr oder weniger breiter Standstrand. Einige große und hektische Orte wie Pineto und Pescarra bzw das südlich sich anschließende Francavilla al Mare. In manchen Orten wie Pescara ist es schwierig, in der Hochsaison einen freien Strandabschnitt (Spiagga libera) zu finden. In den kleineren Orten dagegen meist problemlos.
Der Strand geht meist sehr seicht ins Meer über, was für Familien mit kleinen, noch nicht schwimmfähigen Kindern ideal ist.
Für Urlauber die nicht nur Strand wollen ideal: einige Kilometer nach dem Strand wird es fast immer hügelig, später bergig. Viele pittoreske Bergstädtchen wie Penne, Citta San Angelo oder Moscufo laden zu Ausflügen ein (siehe Landesinnere).
[Bearbeiten] Silvi Marina
Langgezogener Badeort mit kleinem Kern und ein paar Villen aus dem 19. Jahrhundert. Kein allzugroßer Rummel, nicht vergleichbar mit "Vergnügungsmollochen" wie Jesolo, Rimmini etc. Nur ein paar wenige Diskotheken am Ort. Dennoch Nachtleben.
Etwa fünf Kilometer Entfernt auf einem Hügelchen die ehemalige Mutterstadt Silvi Alta. Kleines Städtchen mit mittelalterlichen Gebäuden, ein paar Bars und einer interessanten romanischen Kirche. Besuch lohnt schon aufgrund der guten Aussicht. Nächstes Ausflugsziel von Silvi Marina aus.
[Bearbeiten] Pescara
Alles auf einmal: schöne, aber in der Hauptsaison sehr überlaufene Strände. Viel Kultur, aber sehr wenig historische Bauten da Stadt im zweiten Weltkrieg von englischen und US-Bombern schwer zerstört wurde. Das bergige Hinterland ist binnen einer knappen halben Stunde erreichbar. Teilweise gut erhaltene naturnahe Landschaft. Grand Sasso ist schnell zu erreichen (50km) und damit fast alles was man von einer italienischen Stadt verlagen kann. Die Preise sind (2005) human, allerdings wird Pescara gerade mit viel Geld zu einer "modernen" Industriestadt, da sie strategisch günstig zwischen Rom-Ankona-Foggia liegt, ausgebaut.
[Bearbeiten] Francavilla al Mare
Schließt sich übergangslos und für den Touristen unmerklich südlich von Pescara an Pescara an. Es gilt im wesentlichen das für Pescara gesagte.
[Bearbeiten] Vasto
Sehr große Altstadt, liegt etwas hinter der Küstenlinie auf einem Hügel. Bereits recht südländisches Flair. Große, spättmittelalterliche Rocca auf den Fundamenten einer älteren hochmittelalterlichen Burg. Viele mittelalterliche Bauwerke, teils erhaltene Stadtbefestigung. Zur Besichtigung möglichst mindestens drei Stunden einplanen, sonst wird es hektisch.
[Bearbeiten] Aosta Tal
[Bearbeiten] Piemont
[Bearbeiten] Ligurien
Ligurien bietet den Vorteil, Meer und Alpen in unmittelbarer Nähe zu haben. Die Seealpen sind oft nur 10 oder 20 Kilometer von der Küste entfernt.
Sehenswerte Städte an der Küste u.a. :
- San Remo oder Sanremo
- Imperia
- Diano Marina
- Alassio
- Genua
- Lerici
[Bearbeiten] Sanremo
San Remo ist ein Badekurort mit ca. 50000 Einwohnern. Besonders bekannt ist das Spielcasino und die vielen Gewächshäuser der sog. "Blumenriviera". Die dort gezüchteten Rosen und Nelken bilden auch die Grundlage für den sehr schönen Blumenmarkt.
Mitten in der Stadt findet man auch das Ariston-Theater, in dem das jährliche San-Remo-Musikfestival stattfindet, das man auch als lebendigen Ausdruck für die italienische Sangesfreudigkeit ansehen kann.
Die meisten Hotels liegen leider direkt an der sehr lärmigen Küstenstraße. Die italienische Riviera ist im Sommer sehr überfüllt und es ist schwierig, ein ruhiges Hotel zu erhalten. Empfehlenswert ist zum Beispiel das Hotel Paradiso, welches etwas oberhalb der Küstenstraße, aber hinter einem Park, liegt und somit etwas ruhiger ist. Essen kann man insbesondere in den Vierteln direkt am Hafen gut. Da Sanremo eine Gesangsstadt ist, ist aber auch das Flair und die Lautstärke entsprechend.
Sanremo besitzt in westlicher Richtung eine langgezogene Strandflaniermeile, die aber teilweise schmutzig und teilweise auch an der lauten Straße liegt. Der Stand von Sanremo ist dunkel und kiesig, also somit nicht unbedingt sehr empfehlenswert.
[Bearbeiten] Diano Marina
Hübscher Badeort der im 19. Jh. von einem Erdbeben schwer beschädigt wurde. Reizvoll sind die Orangenalleen im Zentrum. Mehr als zwei Kilometer feiner Sandstran, der von sehr unterschiedlicher Breite ist. In der Hochsaison nur in Richtung Hafen freier Strand. Wasserski, Segeln, Windsurfen, Tennis und Tauchen ist möglich und wird angeboten.
Zudem Schifffsrundfahrten z.B. nach Alassio oder zu den Hühnerinseln.
[Bearbeiten] Toskana
Die Toskana war bis in die siebziger Jahre ein durchaus günstiges Urlaubsziel. Verständlich, denn sowohl das hügelige Landesinnere als auch der Großteil der Küste sind sehr schön. Zudem bietet die Toskana Kunst in so geballter Form wie es sonst nirgendwo in Europa zu sehen ist - insbesondere in Florenz, Pisa und einigen anderen, vormals freien Reichsstädten.
Heute allerdings ist ein preiswerter Urlaub in der Toskana kaum mehr möglich - allenfalls in der Nebensaison kann man Glück haben. Wer also lediglich schöne Landschaft und reizvolles Ambiente sucht, kann daher in Regionen wie Ligurien oder den Marken bzw. Abruzzen ein besseres Preis-Leistungsverhältnis bekommen.
Zudem sind die Toskaneser durch den langen und anhaltenden Tourismus, der für die Bewohner der Toskana eine der Haupteinnahmequellen, nicht unbedingt freundlicher geworden. Es ist zwar durchaus noch ein netter Menschenschlag, aber doch viel weniger freundlich als beispielsweise in den Abruzzen oder den Marken.
Besonders die Hauptstadt Florenz lockt mit ihrem Dom, den Uffizien, dem Ponte Vecchio und den vielen Renaissancepalästen jedes Jahr Hunderttausende von Touristen an. Aber auch Pisa mit dem berühmten Schiefen Turm auf der Piazza dei Miracoli, die Stadt Siena mit dem alljährlichen Pferderennen namens Palio sowie der durch mittelalterliche Architektur geprägte Ort San Gimignano, der zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt und oftmals auch als das „Manhattan Italiens“ bezeichnet wird, sind beliebte Stationen auf einer Kulturreise durch die Toskana.
Badefreunde zieht es eher an die Etruskische Riviera und die Küste der Maremma entlang des Festlands sowie auf die Insel Elba, die über den Fährhafen Piombino erreicht werden kann. Die Strände zwischen Carrara und Pisa sind überwiegend in Privathand und die Benutzung kostenpflichtig.
Die italienische Umweltschutzorganisation Legambiente kürte den etruskischen Badeort Castiglione della Pescaia 2005 zum saubersten Strand Italiens. Der schöne Badeort mit seinen romantischen Gassen wird von der gewaltigen Festung Rocca Aragonese aus dem 14. Jahrhundert überragt.
[Bearbeiten] Bolgheri
Einige Kilometer südlich von Marina di Bibbona knickt von der SS1 eine 4 Kilometer lange Zypressenallee ab, die direkt nach Bolgheri führt. Der sehr kleine mittelalterliche Ort ist etwa 10 Kilometer von der Küste entfernt und entstand um die Burg des berüchtigten Herrschers Gheradesca, eines pisanischen Despoten. Noch heute ist ein Großteil des Baubestandes mittelalterlich.
Aus den Weingärten des Umlandes stammen die Trauben für einige der teuersten Weine der Toskana überhaupt. In Bolgheri finden sich folgerichtig gleich mehrere Weinprobierstuben die den teuren Wein in 0,05-Liter Quanten ausschenken.
Ganz in der Nähe liegen die Oasi di Bolgheri - ein privates Naturschutzgebiet und Teil der Tenuta San Guido in Bolgheri, Provinz Livorno, Italien. Marchese Mario Incisa della Rocchetta stellte 1959 dieses etwa 500 ha große Gebiet als erstes Naturschutzgebiet Italiens dem WWF Italien zur Verfügung.
Das Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung wird von November bis Mai von Tausenden von Wasservögeln besiedelt. Unter anderem nisten hier Zwergtaucher, Purpurreiher, zahlreiche Entenarten und das Blässhuhn, außerdem machen viele Zugvögel halt, wie Silberreiher, Bekassine und Schwarzstorch.
Das Gebiet befindet sich zwischen dem dichten Pinienwald und einem weiten, dünenreichen Strand. Dieser eindrucksvolle und intakte Abschnitt der alten Maremma ist Lebensraum für Wildschweine, Dammwild, Rehe, Marder, Schildkröten, Stockenten und Ringeltauben.
[Bearbeiten] Cecina
Cecina (betont auf dem "e") ist eine Stadt in Italien in der Region Toskana (Provinz Livorno) und liegt 40 km südlich von Livorno. Cecina besteht im wesentlichen aus zwei Stadtteilen: die eigentliche Stadt Cecina und westlich davon Cecina Mare. Geografisch liegt Cecina am nördlichen Ende der Maremma-Ebene. Der gleichnamige Fluss Cecina mündet im nördlichen Teil von Cecina Mare ins Meer.
Cecina befindet sich einige Kilometer vom Strand entfernt. Es ist eine relativ moderne Stadt und besitzt keinen alten historischen Stadtkern. Die Gebäude des Stadtkerns am Hauptplatz stammen größtenteils aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert.
Einmal wöchentlich ist Markttag. Das ist ein wenig untertrieben, da der Markt zur Versorgung des gesamten Umlandes dient und gigantisch groß ist - zu groß eigentlich, um ihn an einem einzigen Vormittag komplett abzulaufen. Empfehlung: Auto etwas am Rande stehenlassen, sonst wird es eng.
[Bearbeiten] Cecina Mare
Cecina Mare liegt an der Küste und ist etwa zwei Kilometer vom eigentlichen Cecina entfernt. Der Mittelpunkt des Geschehens in Cecina Mare ist die Küstenpromenade sowie die angrenzenden Kneipengassen. In den Abendstunden sind diese für Autofahrer komplett gesperrt - und das Nachtleben blüht auf. Der Besucher findet hier Pizzerien, Kneipen, sehr viele Eisdielen, Discos, Trödler, Künstler und natürlich den Strand. Der ist zum größtenteil aufgeschüttet worden - und wird als bezahlter Strand vermietet. Das heißt, die Badenden bezahlen für einen Liegestuhl. Südlich der Küstenpromenade erstreckt sich ein Pinienwald - hier gibt es den freien Strand. Neben dem Strand besitzt Cecina Mare auch einen Sportclub und Campingplätze.
[Bearbeiten] Weblinks zu Cecina
VisitToscane (u.a. mit Fotos über Cecina) Fototoscana (Fotos über Toskana)
[Bearbeiten] Marina di Bibbona
Etwa 10 Kilometer südlich von Cecina befindet sich der Badeort Marina die Bibbona. Das klingt, als sei der Ort die Marina des im Hinterland liegenden wichtigen und im Mittelalter wichtigen Ortes Bibbona. In Wirklichkeit ist Marina die Bibbona ein bloßer Badeort ohne historischen Kern. Er besteht aus ein paar Hotels, ausgedehnten Ferienwohnanlagen sowie mehrerer sehr großer Campingplätzen.
Marina di Bibbona liegt fast vollständig in der Pineta, was insbesondere im Hochsommer sehr angenehm ist. Der Strand ist größtenteils freier Strand; wer will kann dennoch in eines der meist sehr gepflegten Bagni gehen und dort Cafee trinken oder natürlich auch einen sedia di sdraio mieten.
[Bearbeiten] Campingplätze
Insbesondere wennn man auf einem Campingplatz Logis nehmen will, empfiehlt sich die vorherige Inaugenscheinnahme des Campingplatzes. Auf einigen - wie etwa Arcobaleno - stehen die Zelte und vor allem die festen Bungalows so dichtgedrängt, dass ein erhohlsamer Urlaub schwierig werden kann. Auf anderen Campingplätzen dagegen sind die kleinen Pseudobungalows und Ferienbaracken weniger dicht gedrängt, was bei vergleichbarem Preis einen angenehmeren Urlaub ermöglicht.
[Bearbeiten] Marina di Bibbona mit dem Wohnmobil
Wer mit dem Wohnmobil anreist muss nicht zwingend in den Campingplatz gehen. Es stehen praktisch immer einige Wohnmobile in Strandnähe, was Usus ist und geduldet wird. Wer allerdings in der Saison mitten an einem Wochenende anreist, dem kann es passieren, dass er keinen "wilden" Stellplatz mehr findet, weil dann die Italiener selbst einen Wochenendausflug mit dem Wohnmobil machen.
[Bearbeiten] Einkaufsmöglichkeiten in Marina di Bibbona
Für die Grundversorgung gibt es ein paar kleinere Alimentari. Für größere Einkäufe besser ins nahegelegene Cecina fahren.
[Bearbeiten] Montescudaio
Der kleine Ort ist etwa 10 Kilometer von Marina die Bibbona entfernt. Er wirkt über weite Strecken mittelalterlich und ist einen Kurzausflug wert. Etwas unterhalb des Städtchens in Hügellage finden sich viele Fattorien, wo Wein in kleinen Quanten produziert wird und direkt verkauft wird. Man kann selbstverständlich fast immer vorher kosten und sich dann entscheiden. Montescudaio (Weinbaugebiet).
- Artikel über den Wein der Denominazione Montescudaio (auf Wikipedia)
- Website der Commune mit allen nötigen Adressen und Kontakten
- Touristenbüro der Gemeinde - man spricht Deutsch
[Bearbeiten] Florenz
Florenz ist einen Besuch dann, und nur dann wert, wenn man sich für Kunst interessiert. Keine andere italienische Stadt - außer vielleicht Rom - bietet eine derartige Konzentration an mittelalterlicher und Rennaissance-Kunst.
Beste Zeit: wenn es sich irgend einrichten lässt, Florenz in den Sommermonaten meiden. Spätherbst, Winter und Vorfrühling sind gute Zeitpunkte um die Stadt zu sehen und nicht von Touristenmassen erdrückt zu werden. Richtig ruhig wird es allerdings nie.
[Bearbeiten] Uffizien
Gerüchteweise ist es noch niemanden gelungen, die Uffizien komplett zu besichtigen. "Per gli uffizi non bastano tre giorni", sagen die Kartenverkäuferinnen lachend, wenn man ernsthaft danach fragt, ob drei Stunden Besuchszeit wohl ausreichen.
[Bearbeiten] Livorno
Livorno ist eine chaotische Küsten- und Hafenstadt mit einem geradezu monströsen Kern. Ein Großteil der Altstadt wurde im zweiten Weltkrieg zerstört. Diese Stadt geniesst zu Unrecht einen schlechten Ruf.An Kultur hat sie vielleicht nicht so viel zu bieten, wie der Rest der Toskana. Dafuer ist das Meer hier wunderschoen. Sofort suedlich von Livorno beginnt die schoene Kuestenstrasse Romito, von der man bei schoenem Wetter die toskanischen Inseln Elba, Capraia, Gorgona, Montecristo aber auch Corsica sehen kann. Die Einheimischen "Livornesen" sind sehr gastfreundlich und hilfsbereit. Die lokale Kuecke ist sehr interessant und bietet wahre Koestlichkeiten, wie z.B. Caccuccio, eine Fischsuppe die nur in Livorno zu finden ist. hinterher muss man auf jeden Fall ein ponce a la Livornese trinken, ein Cafe mit Rum und ein Stueck Zitronenschale, dessen Rezeptur zu alten Seefahrerzeiten entstanden ist, als keine Seife vorhanden war und man die Glaeser mit Zitrone desinfizierte. Unterhalb von Livornobefindet sich Bolgheri. Hier entsteht der beruehmteste und teuertse Italienische Wein "Sassicaia". Ein weiterer beruehmter Ausflugsort ist Montenero. Ein kleiner beruehmter Wallfahrtsort mit herrlichem Blick uebers Meer, der bisher noch kaum von Touristen entdeckt wurde und eher von Einheimischen aufgesucht wird.
[Bearbeiten] Orbetello
Das freundliche Städtchen Orbetello liegt in der Provinz Grosseto und hat knapp 15.00 Einwohner.
Orbetello liegt heute auf der mittleren von drei Landzunge, welche den Monte Argentario mit dem toskanischen Festland verbinden. Die durch eher schwache Festungsmauern gesicherte Stadt hat einen besonderen Charme, da sie - ohne verwahrlost zu sein - ein wenig nachlässig wirkt und genau den Eindruck macht, der für italienische Kleinstädte in den 70er Jahren typisch war.
Orbetello war im 16. Jahrhundert von den Spanieren zu einem bedeutenden Flottenstützpunkt des Garnisonsstaates ausgebaut worden.
Parken: vom Monte Argentario kommend gelangt man auf einen großen Parkplatz der unmittelbar vor dem Stadttor liegt. Dieser ist fast immer frei, es sei denn, es ist Markttag in Orbetello.
Sehenswert:
- Der Dom hat eine gotische Fassade und wurde im späten 14 Jahrhundert auf den Grundmauern eines Vorgängerbaus errichtet
- Die gesamte Kern der Kleinstadt besteht fast ausschließlich aus Gebäuden vom Mittelalter bis hin zum 19 Jahrhundert.
[Bearbeiten] Weblinks zur Toscana
Fototoscana (Fotos über die Toskana)
[Bearbeiten] Latium
[Bearbeiten] Rom
Europäischer Reiseführer/ Italien/ Rom/ Wochentour
[Bearbeiten] Lombardei
[Bearbeiten] Como
Sehr exklusive Stadt am Comer See. Früher eine Hauptkonkurrentin Mailands, nach miltärischen Sieg der Mailänder von politisch untergeordneter Bedeutung. Angenehm kühl auch im Hochsommer, da ein Fallwind von den Bergen (Bora) kühlt.
[Bearbeiten] Gardasee, westlicher Teil
Gardasee: Der Gardasee hat ein lombardisches und ein venezianisches Ufer (siehe Veneto), während die nördlichen Städte wie Riva noch zum Trentino gehören. Hier können die westlichen Uferorte, die zur Lombardei gehören, dargestellt werden.
[Bearbeiten] Weblinks zum Gardasee
[Bearbeiten] Desenzano
Desenzano del Garda ist die größte Stadt, die direkt am Gardasee gelegen ist. Sie zählt ca. 25.000 Einwohner und verfügt über eine sehr exquistite Einkaufsstraße. Sportler, sowie auch Partygänger kommen hier auf ihre Kosten. Mountainbiken, Windsurfen und Segeln stehen hier hoch im Kurs.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Gardone Riviera
[Bearbeiten] Gargnano
Die Gemeinde ist aus 13 Orten zusammengestzt, wobei Gargnano den größten und wohlhabendsten Ort darstellt. Besonderen Charme wird dem Städtchen durch die verwinkelten Gassen verliehen. Dies ist eine der Assoziationen die ein Urlauber mit Italien verbindet.
[Bearbeiten] Limone sul Garda
[Bearbeiten] Maderno
[Bearbeiten] Salò
Kleine, authentische Stadt. Als Kuriosum viel besucht, da vormals Hauptstadt eines faschistischen Marionettenstaats. Aufgrund ihrer langen Kiesstrände ist die Stadt bei den Touristen sehr beliebt. Das Ortsleben in Salò wird nicht größtenteils von den Touristen beeinflusst, dies führt dazu, dass man hier noch sehr gut die Ursprünglichkeit genießen kann.
[Bearbeiten] Sirmione
Vielbesuchte, oft überlaufene Stadt auf einer 5km langen künstlich aufgeschütteten Landzunge. In der Hauptsaison leichte Parkplatzprobleme. Hat man Quartier in einem anderen Ort am Gardasee ist es besser, die Fährverbindungen zu nutzen. Sehr sehenswert. Möglichst viel Zeit mitbringen. Unter einem halben Tag wird es hektisch.
[Bearbeiten] Sardinien
Die Sarden zogen es von jeher vor, im Landesinneren zu leben. Nur den "missratenen" Söhnen übergab man Grundstücke am Meer. Auch heute noch sind die Sarden ein Ackerbauer und Hirtenvolk und kein Seefahrervolk. Will man daher Sardinien authentisch erfahren, bietet es sich an, das Landesinnere zu besuchen oder gar zu erwandern. Nähere Tipps gibt der Wanderführer Sardinien.
[Bearbeiten] Sizilien
[Bearbeiten] Veneto
Das Veneto ist über weite Stecken eine komplett flache, vom Po geprägte Landschaft die sich im Hochsommer sehr überhitzt. Es empfielt sich daher, im Hochsommer allenfalls die Badeorte an der Küste und die Alpenrandzone des Veneto zu besuchen.
[Bearbeiten] Gardasee, östlicher Teil
Gardasee: Der Gardasee hat ein lombardisches und ein venezianisches Ufer (siehe Veneto), während die nördlichen Städte wie Riva noch zum Trentino gehören. Im folgenden werden die östlichen Uferorte, die zum Veneto gehören, dargestellt. Am östlichen Gardasee-Ufer liegen die folgenden Orte: Bardolino, Garda, Lazise, Malcesine, Peschiera del Garda und Torri del Benaco.
[Bearbeiten] Bardolino
[Bearbeiten] Allgemeine Information
Bardolino ist ein ehemaliges Fischerdorf am östlichen Ufer des südlicheren Gardasees in der italienischen Provinz Verona mit mittlerweile knapp 6000 Einwohnern. Es liegt an der Ostseite des Sees nördlich von Lazise und südlich von Garda. Zur Gemeinde Bardolino gehören auch die Ortsteile Cisano und Calmasino.
Wie auch das umliegende Gebiet ist der Ort ein beliebtes Tourismus-Ziel. Sehenswürdigkeiten sind unter anderem die Kirchen San Severo, San Zeno und San Colombano, sowie ein Oliven-Ölmuseum (Museo dell'Olio, auch direkt an der Gardesana, am Ortsausgang von Cisano). Im Gegensatz zu Lazise hat Bardolinos alter Ortskern etwas breiter angelegte Gassen, deren Geschäfte aber auch bis spät in die Abendstunden geöffnet haben. Darüber hinaus kennzeichnet der Name des Ortes Bardolino auch das entsprechende Weinanbau-Gebiet, welches sich neben dem Olivenanbau in den hier nur noch leicht ansteigenden Hügeln hinter dem Ort erstreckt. Die leicht spritzigen Bardolino-Weine werden jedoch nicht nur in Bardolino, sondern im gesamten Hinterland der Provinz Verona geerntet.
[Bearbeiten] Reiseerfahrungen
Im Vergleich zu anderen Gardasee-Orten zeichnet sich Bardolino besonders durch eine sehr lange Seepromenade aus, die sich, gut ausgebaut, bis zum südlicheren Ortsteil Cisano hinzieht. Sonnenuntergänge sind hier unvergleichlich schön. In Cisano selber gibt es selber noch einmal einen kleinen Hafen, in dem auch mehrere Lokale zur Auswahl stehen. Besonders gute Erfahrungen hat der Autor dort mit dem Speiselokal "Al Germano Reale" gemacht, denn anders, als man dem Namen nach vermuten sollte, essen auch viele Einheimische dort (was i.d.R. ein Zeichen für besondere Qualität ist). Das Essen ist auch wirklich sehr empfehlenswert. Es gibt darüber hinaus einen Radfahr- und Wanderweg, der bis nach Garda und Lazise geht. Apropos Essen, wer mal die Touristenpfade verlassen will und dort essen möchte, wo auch die Einheimischen hingehen, mag mal von der Gardesana in die Via San Colombano einbiegen und der Straße dort in die Hügel folgen. Auf halber Anhöhe finden Sie eine kleine Trattoria, hier können Sie gemütlich im Garten sitzen. Aber Achtung: die Speisekarte ist nur auf italienisch, der Wirt versteht im Notfall zwar auch ein paar Brocken Deutsch, aber wer explizit wählen möchte, sollte schon wenigstens ein paar Brocken italienischer Nahrungsmittel verstehen. Und: das Lokal ist nicht klein und da gehen die Einheimischen hin, d.h. also italienische Lebensart - es kann am Nachbartisch schon mal etwas lauter werden, insb. am Wochenende, wenn die freiwillige Feuerwehr oder die Alpini-Reservisten sich hier treffen.
Viele Hotels in Bardolino liegen leider direkt an der im Sommer oft sehr lauten Gardesana-Nationalstraße (SS 249, sog. Gardesana Orientale), nur sehr wenige bieten einen wirklich ruhigen Ausblick auf den See (das gilt übrigens auch noch für einige andere Gardasee-Orte...). Wenn Sie es ruhig haben möchten, informieren Sie sich vorher möglichst genau über die Lage des Hotels. Meiden Sie insbesondere Hotels, die in Bardolino direkt an der Via Guglielmo Marconi oder an der Via Santa Christina oder an der Via Croce liegen. Eine Ausnahme ist allerdings das Hotel du Lac (4 Sterne, empfehlenswert), das liegt zwar an der Via St. Christina (=Gardesana), aber dazwischen ist noch eine Tankstelle und fast alle Zimmer gehen nicht zur Straße hinaus. Wer unbedingt Seeseite möchte, bucht am besten die zum Hotel gehörende Dependance Bellevue.
Weitere Hotels, die nicht an der Gardesana liegen sind z.B. die Villa Letizia (3 Sterne) oder das Hotel du Parc oder das Hotel 4 Stagioni (3 Sterne). Während die drei erstgenannten Hotels (fast) direkt an der Strandpromenade liegen (das letztere hingegen etwas weiter im Ortskern von Bardolino), kennzeichnen sich das "Du Parc" und das "Hotel 4 Stagioni" durch umfangreiche Grünanlagen im eigenen Haus. Im Mai 2006 war das Publikum im Du Lac eher britisch-deutsch angehaucht (eine Menge erfahrener englischer Ladies...), das deutsche Publikum hingegen trotz des 4 Sterne-Hotels aber oft etwas lockerer drauf, während es im "Hotel 4 Stagioni" fast ausschließlich deutsches Publikum gab. Allerdings versprüht die Eingangshalle im 4 Stagioni einen doch eher etwas altbackenen Charme (wer es plüschig mag...), hat jedoch eine sehr erholsame und ruhige Parkanlage.
Darüber hinaus ist natürlich besonders die eher flache Ostküste des südlicheren Gardasees durch sehr viele Campingplätze gekennzeichnet, in Bardolino und in Cisano hat man auch mehrere davon zur Auswahl. Appartement-Anlagen gibt es auch.
[Bearbeiten] Fotogalerie
[Bearbeiten] Weblinks
| Commons: Gardasee – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
- Schwenkkamera Bardolino
- Fotos Bardolino
- Angebote Bardolino
- Urlaubsführer von Bardolino
- Ortsbeschreibung Bardolino
[Bearbeiten] ToDo
Wikipedia-Artikel übernommen: Autorenhinweis hier, Hinweis dort.
[Bearbeiten] Garda
Der Ort, der dem See den Namen gab. Garda liegt östlich des Gardasees und ist bei den Urlaubern sehr beliebt. Als Grund hierfür gelten einerseits das gepflegte Erscheinungsbild der Stadt, andererseits aber auch die schönen Strände. Die vielen Sportmöglichkeiten im Hinterland, wie Mountainbiken und Wandern, sowie die Wassersportmöglichkeiten machen den Ort auch für sportliche Urlauber interessant.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Lazise
Von fast komplett erhaltener mittelalterlicher Mauer umgebenes kleines Städtchen, bis in die 60er Jahre des 20. Jh. aber eher ein Fischerdorf, heute Touristenkleinod mit einer sehr ursprünglichen und gemütlichen Innenstadt. Hier beginnt ein Wanderweg, der direkt am Gardasee entlang über Bardolino bis nach Garda führt und auch mit dem Rad zu bewältigen ist.
[Bearbeiten] Malcesine
[Bearbeiten] Allgemeine Information
Malcesine ist eine Stadt am Ostufer des Gardasees mit etwa 3500 Einwohnern. Sie gilt als einer der schönsten Orte am See und wird deshalb auch "Perle des Gardasees" genannt. Geprägt ist das Bild durch die Altstadt mit ihren vielen engen Gassen und der von weithin sichtbaren Scaligerburg. Diese steht auf einem Felsvorsprung direkt am Ufer des Sees und gewährt vom Turm aus einen phantastischen Blick über den Ort und den Nordteil des Sees.
Weiterhin sehenswert ist der "Palazzo dei Capitani", der im Stil der venezianischen Gotik im 15. Jahrhundert erbaut wurde. Er war Sitz des Gouverneurs vom Ostufer, der abwechselnd in Garda, Torri del Benaco und eben Malcesine residierte (wenn man aus der Altstadt kommend direkt vor dem Hafen nach rechts in Richtung Burg geht, gleich auf der linken Seite). Der Palazzo beherbegt des öfteren Wanderausstellungen. Zum See hin erstreckt sich ein Palmengarten mit einer Anlegestelle, über den der "Capitano" seinerzeit sein Haus erreichte.
Auch Goethe machte während seiner berühmten "Italienreise" Station in Malcesine. Dabei wurde er sogar kurzzeitig wegen Spionageverdacht festgehalten, als er beim Zeichnen der Scaligerburg beobachtet wurde. Dennoch zeigte er sich in seinen Tagebuchaufzeichnungen fasziniert von dem Ort und seinen Menschen. Eine Büste in der Burg erinnert an seinen Besuch 1786.
Heute ist die Stadt stark vom Tourismus geprägt. In den Sommermonaten drängen sich tausende Besucher durch die engen Gassen.
[Bearbeiten] Reiseerfahrungen
Malcesine ist zwar nicht der südlichste Ort des Gardasees generell, aber der südlichste Ort des Gardasees, an dem man noch eine richtig gute Sachertorte kriegen kann. In der Küche schlägt hier wohl noch der alte, österreichisch-ungarische Konditoren-Einfluss durch ...
Die kleine Passstraße herunter vom Monte Baldo nach Malcesine sollte man meiden, wenn man Wert auf intakte Bremsen legt. Wer gerne von hier aus auf den Monte Baldo möchte, nimmt besser die Seilbahn.
Will man die Auto-Fährverbindung nach Limone benutzen, sollte man seine Zeit genau nach dem Fahrplan richten, denn diese fährt z. Zt. (Sommer 2006) nur alle paar Stunden. Die Touristen-Personen-Fähren, die im Hafen abfahren, fahren da schon wesentlich häufiger rüber. Das sind zum einen die großen Dampfer oder Katamarane der Gardasee-Gesellschaft, die auch am offiziellen Landesteg anlegen, zum anderen gibt es aber auch kleinere Motorboote, die zwar relativ oft direkt aus dem kleinen Hafen verkehren, aber nicht viel Innenraum haben, Sie sitzen da in der prallen Sonne; hier im Sommer unbedingt an einen Sonnschutz denken. Die einzige Auto-Fähr-Verbindung, die relativ regelmäßig verkehrt, ist übrigens die von Torri del Benaco nach Maderno (und zurück). Wenn Sie nicht lange warten wollen und auch nicht ganz oben oder unten um den See herum fahren wollen, nutzen Sie möglichst diese (eine Fahrt ca. 10 Euro, ein Hin-und-Zurück-Ticket ist deutlich günstiger).
[Bearbeiten] Galerie
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Gustav Klimt: Malcesine am Gardasee, 1913 |
[Bearbeiten] Siehe auch
| Commons: Malcesine – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
[Bearbeiten] Peschiera del Garda
[Bearbeiten] Torri del Benaco
[Bearbeiten] Weitere sehenswerte Orte im Veneto:
[Bearbeiten] Valeggio sul Mincio
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Die Gemeinde hat mehrere Sehenswürdigkeiten:
- Die Villa Maffei Sigurtà ist ein großes venezianisches Anwesen, 1690 erbaut. Der Villa schließt sich ein schöner, 50 Hektar großer Landschaftspark an (Parco Giardino Sigurtà, der ist zwar gebührenpflichtig - tragbarer Eintritt - aber dafür auch sehr schön und sehenswert).
- Der Ponte Visconteo ist ein mittelalterlicher Staudamm oberhalb des kleinen Ortes Borghetto, 650 Meter lang und ca. 25 Meter hoch, 1393 durch Gian Galeazzo Visconti, den Herrscher Mailands, errichtet. Der Damm enthält einige imposante Festungs-Bollwerke und sollte damals den Fluß Mincio aufstauen, um die mit Mailand verfeindete Stadt Mantua zu entwässern. Man ging davon aus, daß die Stadt Mantua ohne ihren Wassergraben, welcher vom Mincio gespeist wurde, leichter einzunehmen sei. Es ist allerdings nicht überliefert, weshalb diese Kriegslist nie ausgeführt wurde.
- Ein recht gut erhaltenes mittelalterliches Scaliger-Kastell.
[Bearbeiten] Weblinks
- Botanischer Garten Parco Giardino Sigurtà
- Valeggio sul Mincio + Ponte Visconteo + Castello Scaligero
- Parco-giardino Sigurtà
- Offizielle Homepage der Gemeinde Valeggio sul Mincio
- Touristische Web-Site der Kleine Dolomiten Täler Agno + Chiampo - Vicenza
- Santuario Grotta Lourdes Beato Claudio Granzotto - Chiampo Vicenza
[Bearbeiten] Verona
[Bearbeiten] Allgemeine Informationen
Verona ist eine moderne Großstadt am Fluß Etsch, die aber auch römische Wurzeln hat. Sie hat zwar auch einige Altertümer und Kuriositäten zu besichtigen (z.B. den Balkon von Julia, obwohl sicherlich die meisten wissen, daß "Romeo und Julia" nur ein fiktives Stück von Shakespeare ist).
Sie ist aber bei den kultur-interessierten Touristen vor allem durch die sommerlichen Freiluft-Opernfestspiele in der antiken Arena di Verona bekannt, die den Ruf genießt, das besterhaltene Amphitheater aus der Römerzeit zu sein. Im Jahr 2006 stehen Opern von Verdi, Puccini, Mascagni und Bizet auf dem Spielplan. Sehr regelmäßig kommt neben anderen aber offenbar die Oper Aida von Verdi zur Aufführung.
[Bearbeiten] Reiseerfahrungen
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Insbesondere in den Touristen-überfüllten Gassen Veronas treiben, speziell im Sommer, gewiefte Taschendiebstahl-Gangs ihr Unwesen (Stand: 2006). Achten Sie auf Ihr Hab und Gut und lassen Sie sich nicht durch anscheinend unbekümmerte Fragen ablenken. |
[Bearbeiten] Siehe auch:
| Commons: Verona – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
Achtung auch in Bezug auf die Arena Vorstellungen sollte man vorsichtig sein: Man sollte Tickets nur bei wirklich gutem Wetter und nur kurz vor der Vorstellzng kaufen, denn jede Wetteränderung kann zu einem sehr kurzen Vergn+ügen führen! Die Interpretation von Regen (in unserem Falle wenige Tropfen) ist sehr eigen! Trotz Gewitter wurde die Vorstellung eröffnet und das Publikum eingelassen, ja eher reingeschoben und trotz bereits begonnener Vorstellung werden - entgegegen der eigenen Regularien der Arena di Verona - weiter Besucher auch zu den numerierten, teuereren Plätzen eingelassen; mit der entsprechenden Geräuschkulisse... und bei Minimalst-Regen - wirklich nur wenige Tropfen genügen - wird 1 - 2 mal unterbrochen und letztendlich abgebrochen! Geld zurück ist nicht !!! Sobald nur der erste Ton erklungen ist gibt`s kein Geld zurück. Deshalb wird auch bei sehr unsicheren Bedingungen begonnen!
[Bearbeiten] Sonderkapitel: Venedig
Venedig ist in den Sommermonaten ein extrem schlechtes Reiseziel. Die Straßen sind überfüllt, die Kanäle stinken und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt nicht.
Im Winter dagegen entfalltet das schöne Venezia seinen ganzen Reiz.
Venedig hat insgesamt nur drei Brücken, die über den Canal Grande führen der die Lagunenstadt teilt. Wer Venedig systematisch besichtigen will sollte daher seinen Weg vorab ein wenig planen.
[Bearbeiten] Anreise
- Wer mit dem Zug anreist steigt am zentralen Venezianischen Bahnhof mitten in der Stadt aus und steht direkt gegenüber beeindruckenden Palazzi.
- Wer dagegen mit dem Auto anreist, sollte nicht nach Venedig hineinfahren (was prinzipiell möglich ist und zwar in ein zentralen Parkplatz) sondern in Mestre auf einem sicheren Platz parken und dann mit dem Zug von Mestre nach Venedig über den Bahndamm "übersetzen".
- von Punta Sabbione aus (Nähe Ca Savio fahren täglich dutzende von Schiffen direkt nach Venedig. Ebenso von Chioggia aus. 5 Euro kosten jeweils Hin- und Rücktour. Kauft man die unwesentlich teurere Tageskarte, kann man sich auch in Vendig mal gemütlich in ein Wassertaxi setzen.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Das Spielcasino von Venedig befindet sich in einem alten, sehr großen Palazzo. Auch wer nicht beabsichtigt, Roulette zu spielen, findet hier ein einzigartiges Ambiente. Einlasss nur mit Sakko und Krawatte. Wer diese vergessen hat und wenigstens ein Hemd trägt, kann sich eine Krawatte beim Einlass leihen.
- Dogenpalast
[Bearbeiten] Torcello
Die Insel Torcello ist in etwa 30-minütiger Fahrt mit dem Vaporetto erreichbar. Neben einer Basilika gibt es ein Gasthaus (Villa Seicento) in der man übernachten kann, wenn man das letzte Vaporetto verpasst.
[Bearbeiten] Burano
[Bearbeiten] Murano
Murano ist die Glasmacherinsel von Venedig. Von San Marco fahren - oft kostenlose - Traghetti (Fähren). Allerdings ist der Zweck des Traghettoverkehrs der, Touristen in die Glasmanufakturen zu lotsen und Glasbläserwaren and diese zu Verkaufen. Man macht sich also nicht unbedingt beliebt, wenn man die Überfahrt dankend annimmt und dann kneift.
[Bearbeiten] Reiseerfahrungen
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Achtung: Touristen-Nepp! Vermeiden Sie es unbedingt, in Venedig in ein Cafe zu gehen oder in ein Restaurant, welches keine Speisekarte veröffentlicht hat: Sie werden über den Tisch gezogen (oder wie der Co-Autor oben es ausgedrückt hat: Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt nicht...). Besonders die Cafes um den Markusplatz haben hier einen berühmt-berüchtigten Ruf. Aber auch mit Speisekarte: Rechnen Sie damit, dass eine Tasse Kaffee einen zweistelligen Eurobetrag kosten kann, ein Essen locker einen (auch größeren) dreistelligen Betrag: Die Venezianer selbst gehen nur mehr in bestimmte seriöse Lokale aus. Ob die bröckelnden Mauern und diese langsam versinkende Riesenruine es Wert sind, sich über Nepp zu ärgern (auch die Sonderlage der Stadt - es muß ja alles per Boot oder über den Eisenbahndamm und dann weiter mit dem Boot herbeigeschafft werden - rechtfertigt keine Phantasiepreise) und damit womöglich den Tag oder, wenn man länger dort ist, die Woche verderben zu lassen, darf gut und gerne bezweifelt werden. Es ist besser, wenn Sie sich bei einem Ausflug nach Venedig Ihr Essen und Ihre Getränke woanders besorgen und dann in die Stadt mitnehmen. |
[Bearbeiten] Geografischer Index
Da dieser Reiseführer keine Seiten besitzt, wird zu der jeweiligen Stadt oder dem jeweiligen Ort genannt, in welchem Unterkapitel sich Information befindet.
- Bardolino -> Venetien (Veneto); östlicher Gardasee
- Bolgheri -> Toskana
- Bozen -> Trentino-Südtirol; Südtirol
- Brixen -> Trentino-Südtirol; Südtirol
- Cecina -> Toskana
- Florenz -> Toskana
- Lazise -> Venetien (Veneto); östlicher Gardasee
- Malcesine -> Venetien (Veneto); östlicher Gardasee
- Meran -> Trentino-Südtirol; Südtirol
- Rom -> Latium
- Salò -> Lombardei; westlicher Gardasee
- Sterzing -> Trentino-Südtirol; Südtirol
- Valeggio sul Mincio -> Veneto
- Venedig -> Veneto
- Verona -> Veneto


