GIMP

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Dieses Buch steht im Regal EDV.

GIMP-Logo

Inhaltsverzeichnis dieses Buches[Bearbeiten]

GIMP 2.8.14 unter Windows 7
GIMP 2.8.10 unter Ubuntu 14.04

Wovon handelt dieses Buch?[Bearbeiten]

Thema dieses Buches ist die Bearbeitung digitaler Bilder mit dem Bildbearbeitungsprogramm GIMP. GIMP ist ein sehr leistungsstarkes Programm, das unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht wird und uneingeschränkt kostenfrei genutzt werden darf. Die Hauptstärke von GIMP ist die Bearbeitung von Rastergrafiken, insbesondere von digitalen Fotografien. GIMP kann daneben auch zum Erstellen ("Malen") von Rastergrafiken verwendet werden. Da fürs Erstellen eigener Grafiken in der Regel Vektorgrafiken zu empfehlen sind, liegt der Schwerpunkt dieses Buches aber klarerweise auf der "klassischen" Bildbearbeitung, insbesondere auf der Bearbeitung digitaler Fotos.

GIMP kann inzwischen mit sehr teuren kommerziellen Bildbearbeitungsprogrammen in vielen Bereichen ohne Weiteres konkurrenzieren. Gewisse Einschränkungen ergeben sich heute fast nur noch im Bereich der Herstellung von so genannten Druckvorstufen (das sind Dateien bzw. komplexe Dateisammlungen, die von professionellen Druckereien für industrielle Druckmaschinen verwendet werden). Dieser Anwendungsfall betrifft allerdings nie Privatbenutzer. Insbesondere für Ausdrucke auf Druckern im so genannten Consumer-Bereich (also auf Druckern für Privatleute, aber auch für Unternehmen, die keine Druckereien sind) ist GIMP uneingeschränkt zu empfehlen. Dasselbe gilt (sogar erst recht), wenn Bilder nur digital veröffentlicht werden sollen, also zum Beispiel im Internet. Damit ist GIMP im Prinzip für alle Anwendungsfälle ausserhalb des industriellen Druckens uneingeschränkt zu empfehlen. Erwähnt sei aber, dass für einige stark fortgeschrittene Anwendungen zusätzliche Erweiterungen zu GIMP installiert werden können und müssen. GIMP hat eine grosse Entwicklergemeinde, so dass einige sehr leistungsstarke Erweiterungen verfügbar sind. Im Vordergrund steht für dieses Buch aber das Arbeiten mit GIMP in der Standardversion ohne Erweiterungen.

Was muss die Leserschaft schon wissen und können?[Bearbeiten]

Dieses Buch verlangt nur wenig Vorwissen. Nötig sind allerdings grundlegende Fähigkeiten im Umgang mit dem eigenen Computer. Dazu gehören etwa das Installieren von Programmen (die Installation von GIMP wird nur ganz kurz erklärt, da das fast immer völlig unspektakulär ist), der Umgang mit den heute üblichen Peripheriegeräten (Maus, Tastatur, Bildschirm, ev. externer Speicher, ev. Drucker), Grundkenntnisse im Umgang mit dem eingesetzten Betriebssystem (insbesondere der Umgang mit der Fensterverwaltung, also etwa das Wissen, wie man Anwendungsfenster öffnet, schliesst, verkleinert u. Ä.) sowie Grundkenntnisse im Umgang mit Dateien (Öffnen, Speichern, Schliessen oder Verschieben von Dateien u. Ä.). Diese Dinge werden im Buch nicht erklärt. Diese Grundkenntnisse gehen aber nicht über das hinaus, was man etwa zum Bedienen heutiger Textverarbeitungsprogramme (etwa Microsoft Word oder LibreOffice) wissen muss. Da die digitale Fotografie als solche nicht Thema des Buches ist, muss man zudem grundsätzlich die zu bearbeitenden Bilder bereits auf dem eigenen System zur Verfügung haben. Wenn eigene Bilder bearbeitet werden sollen (was natürlich das Interessanteste ist), muss man sich deshalb vorher selber erkundigen, wie diese vom Aufnahmegerät (also zum Beispiel Digitalkamera oder Smartphone oder Scanner usw.) aufs eigene System übertragen werden (zum Beispiel direkt vom Aufnahmegerät oder aber über die Speicherkarte des Geräts via Kartenleser). Auch diese Themen werden nicht behandelt; das Buch geht von der direkten Verfügbarkeit der zu bearbeitenden Bilder aus.

Was braucht es, um mit GIMP arbeiten zu können?[Bearbeiten]

GIMP läuft auf praktisch allen Computersystemen mit aktuell unterstützen Betriebssystemen, insbesondere auf allen aktuell (2015) noch unterstützen Versionen von Windows, von (Mac) OS X, auf allen üblichen Linux-Distributionen, auf Android sowie sogar auf einer beachtlichen Zahl recht "exotischer" Betriebssysteme. Die Verwendung von GIMP auf einem Smartphone ist zwar inzwischen möglich, sofern Android das Betriebssystem ist. Das aber nicht unbedingt das Naheliegendste (für den Gerätetyp hoher Speicherbedarf; gewöhnungsbedürftiges Arbeiten auf sehr kleinen Displays, da GIMP sehr viele Funktionen hat). Alle übrigen heute üblichen Gerätetypen ab Tablets bis zu Systemen mit mehreren Bildschirmen eigenen sich dagegen bestens. GIMP hat keine besonderen Ansprüche bezüglich Rechenleistung, so dass man sagen kann: Wenn auf einem Gerät ein aktuelles Betriebssystem läuft, dann läuft darauf auch GIMP. Der Speicherbedarf für GIMP ist angesichts der Fähigkeiten des Programms recht bescheiden. 400 MB reichen; das ist in der Regel nur bei Smartphones kritisch. Bedacht werden muss allerdings: Darin ist der Speicherbedarf für die zu bearbeitenden Bilder nicht inbegriffen! Wenn auf dem System der Speicherbedarf knapp ist, kann es eine Option sein, die Bilder auf einem externen Speicherträger zu speichern (am besten auf einer externen Festplatte; USB-Sticks sind bezüglich Sicherheit vor Datenverlust deutlich weniger geeignet).

Daneben muss die Benutzerin oder der Benutzer natürlich zu bearbeitende Fotos haben. Das Bearbeiten eigener Fotos ist am interessantesten. Es ist aber natürlich auch möglich "fremde" Fotos zu bearbeiten, insbesondere auch aus dem Internet heruntergeladene. Wenn geplant ist, (auch bearbeitete!) Fotos an Dritte weiterzugeben oder zu veröffentlichen, muss bei fremden Fotos unbedingt und vorher entweder das Bestehen einer dies erlaubenden Lizenz gesichert oder das Einverständnis der Urheberschaft eingeholt werden, da die Weitergabe oder das Veröffentlichen ohne diese Bemühungen sehr unangenehme rechtliche Folgen haben kann. Es sei erwähnt, dass in vielen Ländern schon nur das "Posten" von Fotos in sozialen Netzwerken als Veröffentlichung gilt!

Siehe auch[Bearbeiten]

Projektdefinition[Bearbeiten]

Informationen zum Buchprojekt stehen auf der Projektseite. Diese Informationen sind vorab für (auch potentielle) Autoren gedacht, können aber durchaus auch Leser interessieren.