GNU R: Rechnen mit R

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EDV GNU R


R ist unter anderem ein mächtiger Taschenrechner. Folgende Rechenfunktionen können mit R ausgeführt werden:

Addition +
Subtraktion -
Multiplikation *
Division /
Exponenten ^
Wurzel sqrt(x)

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Beispiele

> 2+4
[1] 6
> 4-1
[1] 3
> 2*2
[1] 4
> 4/2
[1] 2
> 2^3
[1] 8
> sqrt(100)
[1] 10

[Bearbeiten] Wurzel

Das Ziehen einer Wurzel erfolgt über die Funktion sqrt. Damit Funktionen arbeiten können, benötigen sie ein „Argument“. Das Argument ist in unserem Fall die Zahl 100, da wir die Wurzel aus 100 ziehen wollen. Argumente werden der Funktion in runden Klammern angehängt. So erklärt sich der Befehl sqrt(100) (siehe oben).

[Bearbeiten] Kommastellen

In R ist das Dezimaltrennzeichen ein Punkt (und nicht, wie im deutschsprachigen Raum üblich, ein Komma).

> 2.01 + 4.2
[1] 6.21
> 2.6 * 3.72
[1] 9.672


[Bearbeiten] Nachkommastellen

R berechnet standardmäßig 6 Nachkommastellen. Intern rechnet R mit "DoubleIntegers". Damit sind Nummern mit 17 Stellen (1 Ziffer + 16 Nachkommastellen oder eben eine 17 stellige Zahl ohne Nachkommastellen) repräsentierbar. Möchte man die Nachkommastellen entsprechend angezeigt bekommen, so kann man dies mit der options-Funktion einstellen:

options(digits=17) 

Nach dieser Eingabe liefert R Ergebnisse mit 16 Nachkommastellen.

[Bearbeiten] Runden

R berechnet standardmäßig 6 Nachkommastellen. Ziehen wir die Wurzel aus 3, erhalten wir folgendes Ergebnis:

> sqrt(3)
[1] 1.732051

Dieses Ergebnis kann mit der Funktion round gerundet werden:

> round(sqrt(3))
[1] 2

Es besteht des Weiteren die Möglichkeit, die Anzahl der Nachkommastellen in der round-Funktion mitanzugeben. Die round-Funktion kann zwei Argumente verarbeiten. Das erste Argument heißt x und ist die Zahl, die gerundet werden soll (in unserem Beispiel „Wurzel aus 3“). Das zweite Argument heißt „digits“ und gibt an, auf wieviele Nachkommastellen das Argument x gerundet werden soll. Wollen wir das Ergebnis mit zwei Nachkommastellen angegeben bekommen, so lautet der Befehl:

> round(x=sqrt(3), digits=2)
[1] 1.73


Wenn man den Namen des Argumentes mit in die Funktion schreibt, spielt die Reihenfolge der Argumente keine Rolle. So könnten wir die Berechnung in unserem Falle auch erzeugen durch:

> round(digits=2, x=sqrt(3))
[1] 1.73

Eine Übersicht über die Argumente einer Funktion (und ihrer Reihenfolge) liefert die Help-Seite, die wir in unserem Falle aufrufen können per:

> ?round

Wenn man die Reihenfolge der Argumente einer Funktion kennt, so muss man die Argumente nicht unbedingt als solche benennen. In unserem Beispiel funktioniert auch die Eingabe:

> round(sqrt(3), 2)
[1] 1.73

Dies liegt daran, dass das erste Argument x (in unserem Falle sqrt(3)) und das zweite Argument digits (in unserem Falle 2 Nachkommastellen) heißt. Wichtig ist hierbei allerdings, dass man die Argumentwerte in der tatsächlich geforderten Reihenfolge schreibt, welche durch die Help-Seite (?round) eingesehen werden kann.


[Bearbeiten] Inhaltsverzeichnis

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