Gambas: Druckversion
Aus Wikibooks
Nach einigen Jahren Entwicklungszeit ist Gambas die erste VB ähnliche Entwicklungsumgebung für Linux, die eine ausgereifte 2.0 Version bietet.
Die Basis dieses Buches bilden die Gambas Miniprogramme, die ich für meine Website erstellt habe. Nachdem ich die Wikibooks entdeckt habe, entschied ich mich, sie auch hier zu veröffentlichen.
Diese Miniprogramme haben sich schon seit Visual Basic Zeiten sehr bewährt. Das Lernen der Programmiersprache wird so stark vereinfacht. Man hat auch ein einfaches Nachschlagewerk zur Hilfe. Jeder Interessierte sollte Gambas ohne großes Vorwissen einfach lernen können. Es ist natürlich allen gestattet, neue Kapitel einzufügen, bestehende zu verändern und verbessern. Auch ich kann noch viel in Gambas lernen und bin dankbar dafür!
Versuchen Sie für ein Problem immer die absolut einfachste Lösung und die didaktisch eingängigste anzugeben. Erst danach sollten etwas kompliziertere Lösungen als weitere Beispiele angegeben werden. Dies ist für Anfänger sehr hilfreich, da sie so den Kern einer Programmierlösung begreifen und nicht von unnötigem Ballast außen herum abgelenkt werden. Für erfahrene Programmierer steht dann vielleicht einiger banaler Code in dem Buch. Was dem einen banal erscheint, ist für andere der Einstieg, etwas wirklich zu verstehen.
Um dem angehenden Programmierer die Sprache Gambas schmackhaft zu machen, fängt dieses Buch gleich mit kleinen Anwendungsprogrammen an. Die kompliziertere Theorie kommt weiter hinten. Man braucht am Anfang ein paar sichtbare Erfolgserlebnisse und nicht ellenlange Theorieabhandlungen.
Um es dem Anfänger einfacher zu machen, werden die Namen der Steuerelemente und Klassen meistens bei den vorgegebenen Bezeichnungen belassen. Die Befehlstasten heißen dann also immer Button1 oder Button2, die Formulare Form1, Form2 etc.
Suchen Sie sich ein Anwendungsgebiet aus, das Ihnen zusagt, und fangen Sie in diesem an. Hoffentlich sind die ersten Beispiele einfach genug.
Das ganze Buch steht unter der GNU Free Documentation License und ist somit frei verfügbar und darf weiterverbreitet werden, solange die Lizenzbestimmungen eingehalten werden.
Ich wünsche allen denselben Spaß beim Lernen und eventuell auch Verbessern, den ich beim Schreiben hatte!
Rho im Okt 2004 (UTC)
Zum Schluss noch ein Zitat. Es ist nicht ganz ernst gemeint: Je dümmer der Programmierer, desto dicker die Programme. Autor Unbekannt.
[Bearbeiten] Was ist Gambas?
Gambas ist eine Programmiersprache zur Softwareentwicklung.
Es bezeichnet eine visuelle Open Source Programmierumgebung (IDE) für Basic unter Linux. Sie macht die Vorteile von Visual Basic auch unter Linux KDE und Gnome verfügbar. Es gibt eine Windows Version, die im Gegensatz zu Visual Basic lizenzrechtlich frei ist.
Gambas wird von Benoît Minisini entwickelt, der in der Nähe von Paris wohnt und dafür sorgt das Gambas immer besser und ausgefeilter wird.
Die derzeitig aktuelle Version ist Gambas 2.0. Stabile Versionen wurden mit der Linux Professional Distribution 9.x von Suse ausgeliefert und automatisch installiert. Auch für Debian (Sarge) ist ein Paket vorhanden.
Mit Gambas kann man leicht
- ein Programm mit grafischer Bedienoberfläche GUI entwickeln
- auf Datenbanken wie MySQL oder PostgreSQL zugreifen
- KDE Applikationen mit DCOP entwickeln
- das eigene Programm in viele Sprachen übersetzen.
- Visual Basic Programme unter Linux verfügbar machen.
- Netzwerklösungen erstellen.
Gambas befindet sich in einer stabilen Entwicklungsphase. Die IDE-Oberfläche ist selber in Gambas-BASIC geschrieben.
Nach dieser Weltkarte zu schließen, wird es weltweit weiterentwickelt und genutzt.
[Bearbeiten] Warum Gambas?
Vielen Visual-Basic-Programmierern macht es Spaß, in Gambas zu programmieren.
Hat man die Microsoftwelt hinter sich gelassen und ist erfolgreich auf Linux umgestiegen, sucht man verzweifelt nach einer Programmiersprache, die ähnlich gut zu handhaben ist wie Visual Basic. Mit Gambas hat man eine gute Wahl getroffen, denn Gambas ist sehr stabil und komfortabel. Außerdem bügelt Gambas einige VB Ungereimtheiten aus und erzieht einen konsequent zur Objektorientierten Programmierung. Man lernt also noch dazu.
[Bearbeiten] Zitate
„This project aims at making a graphical development environment based on a Basic interpreter, so that we have a language like Visual Basic under Linux.“
„Still, this Qt-based software is one of the most advanced open source RAD tools available.
It is nearly complete and very usable and stable. Benoit's goal is to avoid the development failures of Microsoft Visual Basic. The modern concept of Gambas is available as a graphic at the Web site. Gambas is translated into many languages. To run Gambas applications you need the Gambas interpreter component installed on the user machine.“
[Bearbeiten] Wie kann man Gambas lernen?
Für alle, die mit Basic oder Visual Basic Programmiererfahrung gewonnen haben, ist der Umstieg auf Gambas ziemlich einfach.
Für die reine Programmierung kann man Bücher über Visual Basic zu Rate ziehen. Viele der Programme bekommt man auch unter Gambas in Gang.
Ein gutes Einsteiger-Buch ist wohl: VISUAL BASIC 6 FÜR DUMMIES. Klingt zwar etwas seltsam, ist aber ganz brauchbar. Es wird sicher sehr schnell ein Buch GAMBAS FÜR DUMMIES geben.
Oder Sie arbeiten dieses Wikibuch durch und helfen mit, es zu verbessern.
Einige Visual-Basic-Programmierkurse sind auch recht hilfreich. Siehe Links am Ende dieses Buches.
[Bearbeiten] Gambas herunterladen
Gambas kann man als gezippte Tarfiles herunterladen und selbst kompilieren wobei jedoch fertige Packages komfortabler zu handhaben sind.
Auf gambas.sourceforge.net findet man hierzu alles, was man benötigt.
[Bearbeiten] Gambas Installation
Am einfachsten bekommt man Gambas, wenn man es aus der eigenen Distribution installieren kann. So hat Suse ab 9.1. eine brauchbare Gambasversion schon dabei. Man muss Sie nur als root über Yast2 und Software ins aktuelle System holen.
Hat man keine fertige Gambasversion in der eigenen Linux Distribution dabei oder will man die eigene Version auf den neuesten Stand bringen, kann man Gambas auch aus dem Quellcode erzeugen. Das geht leichter als man denkt.
Die Gambas Installation ist auf dieser Seite genau beschrieben.
Im Folgenden habe ich die Compilation für die Version 1.0 ins Deutsche übersetzt:.
[Bearbeiten] Ausführliche Beschreibung
Vor der Compilation sollten Sie überprüfen, ob wichtige Komponenten auf ihrem System verfügbar sind:
- Die X11 Entwicklerpackete.
- Die Qt 3 Entwicklerpackete.
- Die KDE 3 Entwicklerpackete (so Sie denn die KDE Komponenten ebenso verwenden möchten).
- Die PostgreSQL, MySQL oder SQlite Endwicklerpakete (so Sie denn Datenbanktreiber kompilieren möchten).
- Die libcurl development packages (version 7.10.7 oder neuer), wenn Sie die network-curl Komponente verwenden möchten.
- Die SDL und SDL_mixer Entwicklerpackete (so Sie denn die SDL Komponenten verwenden möchten).
- Die libxml und libxslt Entwicklerpackete (so Sie denn die XML Komponenten verwenden möchten).
Anschließend sollten Sie ins Internet gehen.
Sie müssen die folgenden development packages (Entwicklerpakete) installiert haben:
- X11,
- QT3,
- KDE3,
- PostgreSQL,
- MySQL.
[Bearbeiten] Download
Wie man das macht, hängt von der Distribution ab.
Laden Sie den Gambas Quellcode herunter. Dazu können Sie im Konqueror die Downloaddatei von Gambas anklicken und in ihr home-Verzeichnis kopieren, oder Sie starten von der Konsole ihres Homeverzeichnisses den Befehl wget.
[linux@home ~]$ wget http://gambas.sourceforge.net/gambas-1.0.tar.bz2
Das Paket hat in etwa eine Größe von 4MB. Je nach der Art Ihrer Internetverbindung kann dies einige Zeit in Anspruch nehmen, bis es auf Ihrem Rechner geladen ist.
[Bearbeiten] Entpacken
Entpacken Sie das Paket am besten in home:
Hiermit wechseln Sie in Ihr home Verzeichnis:
[linux@home ~] cd ~
Entpacken:
[linux@home ~]$ bunzip2 gambas-1.0.tar.bz2
Gambas1.0 in ein neues Verzeichnis kopieren:
[linux@home ~]$ tar xf gambas-1.0.tar
[linux@home ~]$ ls ... gambas-1.0 ...
Gehen Sie jetzt in dieses neue Verzeichnis
[linux@home ~]$ cd gambas-1.0
Kompilieren Sie nun Gambas:
[Bearbeiten] Konfiguration überprüfen
Mit configure wird Ihr System untersucht, um den Quellcode an Ihr System anzupassen. Es läuft dabei ein Scriptprogramm, welches in Ihrem Gambasverzeichnis steht. Deswegen geben Sie ./ vor dem Compile Befehl ein:
[linux@home gambas-1.0]$ ./configure ...
Viele Meldungen spulen jetzt auf Ihrer Kommandozeile ab. Wenn etwas nicht funktioniert, gibt es Fehlermeldungen. Sie müssen dann zur Fehlerbeseitigung gehen.
Man kann Gambaskomponenten während der Compilation ausschließen, wenn man folgende Optionen wählt:
--disable-kde-component um die KDE Komponente abzuschalten --disable-db-component um die Datenbankkomponente abzuschalten
Und so weiter: geben Sie ./configure --help um eine komplette Liste aller Option zu bekommen.
Beispiel:
[linux@home gambas-1.0]$ ./configure --disable-db-component
Bedenken Sie auch, dass automatisch Komponenten abgeschaltet werden, wenn die entsprechenden Entwicklerpakete nicht auf Ihrem Rechner zu finden sind, es erscheint dann ein Warnhinweis in der Configure Output Anzeige.
Wenn die Konfiguration ohne Fehler durchläuft, dann können Sie die Kompilation mit make starten:
[Bearbeiten] Kompilation mit make
[linux@home gambas-1.0]$ make ...
Die Kompilation braucht etwa 20 Minuten auf einem alten Pentium-II 400 Mhz und mehr als 5 Minuten auf einem neuen Athlon XP 2000+. Deswegen sollte man Geduld bewahren. Sie können diese Zeit nutzen, um schon einmal ein wenig in der Dokumentation zu stöbern.
Falls ein Fehler während der Compilation auftritt, gibt es natürlich wieder eine Fehlermeldung. Da so ein Fehler ungewöhnlich ist, sollten er auf der Gambas Mailingliste gemeldet werden.
[Bearbeiten] Installation als root make install
Wenn das Kompilieren ohne Probleme beendet wurde, kann man Gambas fertig installieren. Um das zu tun, muss man Rootrechte haben. Deswegen nutzen Sie das Linuxkommando su mit ihrem Root-Passwort danach.
[linux@home gambas-1.0]$ su -c "make install" Password: ...
Geben Sie Ihr Root-Passwort ein und die Installation wird gestartet. Normalerweise erfolgt die Installation in /opt/gambas. Wenn Sie ein anderes Installationsverzeichnis nutzen wollen, dann müssen Sie die configure-Option --prefix nutzen. Lesen Sie in der INSTALL-Datei im Verzeichnis der Quelldatei nach, um darüber noch mehr Einzelheiten zu erfahren.
Um Gambas z. B. in /usr zu installieren, müssen Sie folgendes eingeben:
[linux@home gambas-1.0]$ ./configure --prefix=/usr
Beachten Sie, dass Gambas symbolische Links im /usr/bin Verzeichnis anlegt, so dass Sie die Gambas-Programme immer in Ihrem Pfad haben und sie so von der Entwicklungsumgebung leicht gefunden werden können.
Wenn Sie Gambas direkt in /usr installieren, werden diese symbolischen Links nicht erzeugt.
Wenn alles fertig ist, dann können Sie Ihre Gambas-GUI starten:
[linux@home gambas-1.0]$ gambas
Aus der Erfahrung heraus ist es am leichtesten, eine Programmiersprache zu lernen, wenn man einfache Beispiele nachvollziehen kann.
Suchen Sie sich ein Gebiet aus, das Sie interessiert, sei es nun die Grafik, die Textbearbeitung oder die Datenbankanwendung. Wenn Sie in diesem Gebiet zu Programmieren anfangen, werden sie am erfolgreichsten starten, denn Sie bringen ja schon einige Vorkenntnisse mit.
Für alle Mathematiker sind kleine Rechenprogramme der geeignete Anfang. Für einen Künstler sollte es ein kleines Malprogramm sein. Ein Internetfan braucht einen eigenen Browser, den er selbst programmieren kann. Zu all dem finden sich in Gambas gute Beispiele und Möglichkeiten.
[Bearbeiten] Starten von Gambas
Starten Sie Gambas nach der Installation mit Alt und F2 aus dem Direktbefehlsfenster. Geben Sie einfach gambas ein.
Danach erscheint folgender Begrüßungsbildschirm:
Sie können Gambas auch über den KDE Menüknopf links unten starten. Dann gehen Sie zu Entwicklung und Entwicklungsumgebung. Wenn Sie Gambas z. B. als Suse-rpm-Datei installiert haben, erscheint dort Gambas als Eintrag.
Sie können Gambas auch auf Ihren Desktop legen. Klicken Sie in die freie Fläche ihres Desktops mit der rechten Maustaste. Dann wählen Sie Neu erstellen, Datei und Verknüpfung zu einem Programm herstellen. Bei den Eigenschaften müssen Sie einiges ergänzen.
So sieht ein Projekt unter Gambas aus:
Wenn Sie ein Gambas-Icon suchen, finden Sie dies hier:
Bis jetzt ist noch kein Gambas-Icon in der Linux - KDE - Iconsammlung zu finden.
[Bearbeiten] Hallo Welt!
Wie jede Einleitung zu einer Programmiersprache kommt diese auch nicht ohne Hallo Welt! aus.
[Bearbeiten] Legen wir zunächst ein neues Projekt an:
- Starten Sie Gambas
- Wählen Sie in dem erscheinenden Startfenster Neues Projekt
- Es erscheint das Assistentenfenster, klicken Sie auf Nächster
- Wählen Sie den Punkt Grafisches Projekt erstellen aus und klicken Sie wieder auf Nächster
- Geben Sie dem Projekt den Namen Hallo_Welt – das Titel-Feld können Sie frei lassen – klicken Sie wieder auf Nächster
- Wählen Sie nun ein Verzeichnis aus, in dem ihr Projekt abgespeichert werden soll. (Sie können jedoch auch die Voreinstellung lassen, da jedes Projekt in ein neues Unterverzeichnis bekommt.)
- Klicken Sie auf Nächster
- Klicken Sie auf OK um den Assistenten zu beenden und mit der Entwicklung zu beginnen
[Bearbeiten] Nun erstellen Sie ein neues Formular:
- Es öffnen sich 3 Fenster
- Das Projektfenster
- Das Werkzeugfenster
- Das Eigenschaftsfenster
- In dem Fenster Projekte klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Formulare und wählen Neu und dann Formular
- Lassen Sie den Formularnamen wie vorgeschlagen bei Form1 und klicken Sie auf Nächster.
- Jetzt öffnen sich weitere Fenster.
- das Formular-Fenster, auf dem die Oberfläche erstellt wird
- das Code-Fenster, in das der Programmcode eingegeben wird
[Bearbeiten] Jetzt wird programmiert:
- Geben Sie ins Codefenster folgendes Programm ein:
PUBLIC SUB Form_Open() PRINT "Hallo Welt!" END
[Bearbeiten] Es geht los
- Drücken Sie die Taste F5 um das Programm zu kompilieren und es auszuführen
- Nun sehen Sie ein Fenster in dem Hallo Welt! steht
Im Gegensatz zu VB erfolgt die Ausgabe des Print Befehls nicht in das Grafikformular sondern ins Direktfenster.
Wenn Sie das Direktfenster nicht sehen, müssen Sie das Formularfenster mit der Maus verschieben oder mit ALT und Tab dorthin wechseln.
Stoppen Sie das Programm durch einen Klick auf die rechte obere Ecke des Formfensters.
Versuchen Sie folgende Varianten, die ohne Direktfenster auskommen:
PUBLIC SUB Form_Open() ME.Caption = "Hallo Welt!" END
Oder als Meldung:
PUBLIC SUB Form_Open()
Message.Info("Hallo Welt!", "OK")
END
Beenden Sie Gambas mit Datei Beenden oder Strg + Q. Ihr Programm wird automatisch gespeichert.
Siehe auch: madeasy.de
[Bearbeiten] Zweites Programm in Gambas
Machen Sie alles wie beim ersten Programm. Aber vergeben Sie einen anderen Namen für das Projekt, z.B. kurz und bündig 2.
Erstellen Sie ein neues Formular wie im Abschnitt Erstes Programm beschrieben und nennen Sie es wie Sie wollen. Sie können auch die Voreinstellung Form1 stehen lassen.
Jetzt drücken Sie auf F6.
Die Werkzeugkiste erscheint.
Wählen Sie aus der Werkzeugkiste einen Befehlsbutton (Button OK) und eine Textbox (abc Feld) aus. Mit Doppelklick auf die Symbole werden diese auf das Formular kopiert.
Klicken Sie jetzt auf den Befehlsbutton und geben Sie folgenden Code ein:
PUBLIC SUB Button1_Click() Textbox1.Text = "Es geht" END
Die obere und die untere Zeile stehen schon dort. Sie brauchen also nur die mittlere Zeile kopieren
Textbox1.Text = "Es geht"
Dann drücken Sie F5.
Das Programm sollte starten.
Klicken Sie auf ihren Befehlsbutton.
Der Text erscheint in der Textbox.
Stoppen Sie das Programm mit dem Kontrollkästchen X rechts oben am Formular.
Mit F6 können Sie die Eigenschaften ihrer 3 Objekte noch ändern. Probieren Sie dazu etwas mit verschiedenen Eigenschaften herum.
[Bearbeiten] Drittes Programm: Programme im Terminalfenster ohne Grafik
Sie können Gambas auch für Programme ohne die grafische Oberfläche nutzen. Diese Programme laufen im Direktfenster (= Terminalfenster) auf der Konsole ab. Mit Visual Basic gibt es diese Möglichkeit nicht mehr.
Starten Sie Gambas wie gewohnt.
Wählen Sie Neues Projekt.
Folgen Sie dem Wizard und drücken Sie Nächster.
Bei Typ des Projektes auswählen wählen Sie Terminal-Projekt erzeugen.
Folgen Sie weiter dem Wizard und drücken Sie Nächster.
Geben Sie ihrem Projekt einen Namen z.B. 1mal1.
Folgen Sie dem Wizard und drücken Sie Nächster.
Wählen Sie das Verzeichnis, in dem ihr Projekt als Unterverzeichnis abgespeichert werden soll.
Folgen Sie dem Wizard und drücken Sie Nächster.
Die Daten Ihres Projektes werden zusammengefasst dargestellt.
Drücken Sie OK.
Jetzt erscheint das Projektfenster. Drücken Sie mit der rechten Maustaste auf das Verzeichnis Klassen.
Drücken Sie dann mit der linken Maustaste auf Neu und Klasse.
Lassen Sie den Namen bei Class1 als Startklasse und Drücken Sie OK.
Geben Sie als Beispiel folgendes Programm ein:
STATIC PUBLIC SUB Main()
DIM x AS Integer
DIM y AS Integer
FOR x = 1 TO 10
FOR y = 1 TO 10
PRINT x;" mal ";y; " = "; x*y
NEXT
NEXT
END
Drücken Sie F5 um es zu starten.
Schauen Sie sich im Direktfenster das Ergebnis an. Eventuell mit Alt - Tab zwischen den Fenstern hin- und herschalten.
Beenden Sie das Programm mit einem Klick auf das rote Quadrat im Projektfenster. Oder mit ALT - F4
Beenden Sie Gambas mit Datei Beenden oder mit Strg + Q oder programmieren Sie noch etwas weiter.
Frage: Wie kann man ein nicht-grafisches Programm als ausführbare Datei auf dem Desktop zugänglich machen ?
[Bearbeiten] Wie kann man den Programmcode aus diesem Kurs kopieren?
Hinweise zum Download der Programme aus dem Internet. So geht es:
- Markieren sie den Code auf diesen Seiten mit der Maus.
- Kopieren Sie ihn in die Zwischenablage mit Strg + C.
- Starten Sie ihre Gambas Programmierumgebung.
- Starten Sie ein neues Projekt.
- Starten Sie mit einer neuen Form.
- Holen Sie sich die notwendigen Steuerelemente und Befehlsfelder aus der Werkzeugleiste mit F6.
- Benennen Sie die Steuerelemente so, wie sie auch im Code heißen. Mit F4 über die Eigenschaften.
- Klicken Sie das wichtigste Befehlsfeld im Entwurfsmodus an.
- Kopieren Sie den Code mit Strg + V in das Unterprogramm des Befehlsfeldes.
- Starten Sie das Programm mit F5.
[Bearbeiten] Ausführbare Datei erstellen
Unter dem Menüeintrag PROJEKT wählen Sie Ausführbare Datei erstellen. Dies ist nur möglich, wenn das Programm auch korrekt funktioniert. Probieren Sie das vorher mit F5 aus.
Das Programm wird dann in dem Verzeichnis abgespeichert, in dem auch ihr Quelltext steht.
Mit Gambas2 Version 1.9.49 wird eine ausführbare Datei mit der Endung .gambas erzeugt. Diese Datei kann zum Beispiel mit dem Terminal und dem Befehl /home/xxx/gambas2/programm.gambas gestartet werden. xxx ist der Name des Home-Verzeichnisses. Es wird voraus gesetzt, dass das zu startende Programm im dem Verzeichnis /home/xxx/gambas2 abgelegt ist und der Name der ausführbaren Datei programm.gambas ist.
Bei der älteren Gambas Version 1.0.15 (die mit Ubuntu 7.04 installiert wird) ist es nicht ganz so einfach, das Programm zu starten. Nachstehend ist eine Lösung geschildert, die auch mit Ubuntu und Gnome und vermutlich auch mit dem KDE-Desktop klappt:
Unter Ubuntu 6.10 sowie 7.04 und mit Gnome habe ich beim Start eines Gambas-Programmes immer folgende Fehlermeldung:
X Error: BadDevice, invalid or uninitialized input device 169 Major opcode: 147 Minor opcode: 3 Resource id: 0x0 Failed to open device X Error: BadDevice, invalid or uninitialized input device 169 Major opcode: 147 Minor opcode: 3 Resource id: 0x0 Failed to open device
Programme (eigene und auch Beispielprogramme) funktionieren unter der Gambas-Entwicklungsumgebung, trotz Fehlermeldung, einwandfrei. Auch der Gambas Befehl „alles kompilieren“ und „ausführbare Datei erstellen“ funktionieren ohne Fehlermeldung, dennoch ist es mir nie gelungen, die ausführbare Datei zu starten. Es gab verschiedene Fehlermeldungen beim Start des Programmes. Auch mit dem KDE-Desktop ( ich installierte das Mega-Paket Kubuntu-Desktop nach), stellte sich der Erfolg nicht ein.
Nach vielen Experimenten und per Zufall kam ich doch an das Ziel: Ich gab der ausführbaren Datei den Namen „irgendwas.exe“, wobei .exe der entscheidende Faktor ist. Mit einem Doppelklick auf die Datei in Nautilus startete das Programm außerhalb der Entwicklungsumgebung von Gambas. Das Ganze ist mir rätselhaft, ich dachte zunächst, das Wine eventuell zum Start benötigt wird. Dies ist nicht der Fall, da ich mit einem zweiten Rechner experimentierte, auf dem Wine nicht installiert ist.
Mit dem Hexeditor ghex habe ich die von Gambas erstellten ausführbaren Dateien „irgendwas“ und irgendwas.exe“ miteinander verglichen. Die Dateien sind tatsächlich etwas verschieden, „irgendwas“ ist um einige Bytes kürzer als „irgendwas.exe“
[Bearbeiten] Das Programm auf dem Desktop platzieren
Sie haben mit Gambas ein kleines Programm erstellt und ausführbar gespeichert. Jetzt wollen Sie es direkt vom KDE Desktop starten.
- Klicken Sie dazu mit der rechten Maus an einer leeren Stelle auf die KDE Oberfläche.
- Wählen Sie dann den Menüpunkt Neu erstellen, Datei und Verknüpfen mit Programm ...
- Im folgenden Eigenschaften-Menü wählen Sie den Punkt Allgemein und geben der Verknüpfung einen Namen.
- Dann wählen Sie den Punkt Programme und in der Zeile Befehl drücken Sie die Taste Auswählen.
- Suchen Sie das richtige Verzeichnis in dem ihre ausführbare Datei steht, z.B. home/name/gambas99/program1
- Wählen Sie das richtige Programm aus diesem Verzeichnis und bestätigen Sie Ihre Eingaben mit OK.
Jetzt wird ihr Programm auf dem Desktop erscheinen und zwar mit einem blauen Zahnrad als Symbol (= Icon).
Siehe dazu auch: [1]
Um unter KDE ein nicht grafisches Programm als ausführbare Datei auf dem Desktop zugänglich machen, müssen Sie nach dem Auswählen des Programms unten rechts auf den Button Erweiterte Optionen ... klicken und dort In Terminal starten anwählen.
[Bearbeiten] Dem Programm ein eigenes Icon (Programmsymbol) verpassen
Icons sind Bitmapdateien mit maximal 64*64 Bildpunkten. Gut geeignet zur Erstellung eines Icons ist das Programm KIconEdit in einer neueren Version. Haben Sie ihr Programmsymbol gemalt, dann speichern Sie es am besten im selben Verzeichnis wie die ausführbare Datei ab. Dann müssen Sie noch die Desktopdatei mit dem neuen Icon verknüpfen. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das blaue Zahnrad ihres Programmes und wählen Sie den untersten Punkt Eigenschaften. Klicken Sie auf das blaue Zahnrad und suchen Sie sich ihren eigenen Icon unter Sonstige Symbole und Auswählen.
Siehe dazu auch: [2]
[Bearbeiten] Programmstart
Ein fertiges Programm kann man auf verschiedene Arten starten:
- Aus der Programmierumgebung GUI mit F5
- Aus der Programmierumgebung GUI über die Menüleiste
- Vom Desktop her mit Klick auf das Programm, wenn man es kompiliert hat und im Desktop gespeichert hat.
- Mit Alt + F2 und Eingabe des Programmnamens, wenn man es kompiliert hat .
Spezielle Startmöglichkeiten:
- Bei Klick auf einen Befehlsbutton.
- Diese Version ist für den Anfänger am einfachsten zu verstehen.
- Mit Form_Open()
- Automatischer Programmstart mit dem Laden einer Form
- Bei Doppelklick auf die Form (Event = DoppelClick)
- Beim Berühren der Form mit der Maus (Event = Enter)
[Bearbeiten] Besonderheiten
[Bearbeiten] Ein Programm starten und sofort wieder beenden
Ob das Sinn macht sei dahingestellt. Wie es geht, zeigt folgendes Beispiel. Sie brauchen nur eine leere Form, um es in Gang zu bringen.
PUBLIC SUB Form_Open() DIM a AS String[] DIM x AS Integer a = NEW String[] FOR x = 0 TO 4 a.Add(Str(x)) NEXT a[0] = "Anna" a[1] = "Anton" a[2] = "Toni" a[3] = "Max" a[4] = "Klaus" FOR x = 0 TO 4 PRINT a[x] NEXT ME.Close END
Mit
PUBLIC SUB Form_Open()
wird das Programm direkt gestartet.
Mit
ME.Close
in der vorletzten Zeile wird es gleich wieder beendet.
Frage dazu: Wie kann man das Direktausgabefenster programmtechnisch verkleinern?
[Bearbeiten] Programmstart mit Argumentenübergabe
Noch zu bearbeiten
[Bearbeiten] zweiten Programmstart verhindern
Noch zu bearbeiten
[Bearbeiten] Programmende
- Mit dem Schließen-Button, normalerweise ein Kreuz in der rechten oberen Fensterecke
- Ende mit ME.Close nicht mit END wie in VB!
PUBLIC SUB Button1_Click() ME.Close END
[Bearbeiten] Programmende mit ME.Close
In VB konnte man ein Programm mit dem Befehl END beenden. Das funktioniert in Gambas nicht. Auch der Befehl Quit produziert Fehlermeldungen. Nutzen Sie deswegen den Befehl ME.Close.
Das Beispielprogramm hat nur einen Befehlsbutton.
Starten Sie ein neues Projekt, holen Sie sich eine neue Form.
Holen Sie sich aus der Werkzeugkiste = Toolbox einen Befehlsbutton.
Drückt man auf den Button, soll das Programm sofort wieder beendet werden.
So schaut das Ganze aus:
Hinter dem Button1 und hinter der Form steht folgender Code:
PUBLIC SUB Button1_Click() ME.Close END
[Bearbeiten] Ende mit der ESC Taste
PUBLIC SUB Form_KeyPress() IF Key.Code = Key["Esc"] THEN ME.Close END
oder einfach in den Eigenschaften des Buttons für das Beenden die Eigenschaft Cancel auf True stellen. Dadurch wird beim Drücken der ESC-Taste das selbe bewirkt, als würde man den Button mit der Maus anklicken
[Bearbeiten] Probleme
- Mit dem Befehl STOP gibt es Ärger.
- Mit dem Befehl Quit gibt es öfter Ärger.
- Mit Window.Close (ist nicht static).
- Mit der Tastenkombination ALT + F4 kann man Fenster schließen.
- Ende und vorher Datenbank schließen
[Bearbeiten] Programm abwürgen
- Das Programm beenden mit dem Klick auf den roten Punkt in der GUI
- Das Programm beenden mit dem Klick auf das X rechts oben am Bildschirm
- Ende mit ME.Close
- Programm abwürgen mit Alt + F4
- Programm abwürgen: Mit Strg + ESC, dann kpm aufrufen.
- Mit Alt + F2 die Direkteingabe starten, dann kpm starten (kpm + Return)
- Man erhält eine Aufstellung aller laufenden Prozesse
- Den fehlerhaften Prozess markiert man und drückt unten die Taste kill = beenden.
- Oder noch einfacher: Ein Konsolenfenster öffnen, killall gambas eingeben.
- Andere Möglichkeit:
- Ein Konsolenfenster öffnen, ps -d | grep gambas eingeben und Prozessnummer merken.
- Nun folgt der Befehl kill -9 PROZESSNUMMER. Damit wird das komplette Gambas abgeschossen.
- Möchte man nur einen bestimmten Prozess (Dialog etc) abschießen, sucht man sich mit: ps -ef | grep gambas den richtigen Prozess heraus und tötet ihn wie oben beschrieben. Diese Varianten des Abschießens überlebt kein Prozess. Daher ist ein Reboot des Systems unnötig!
- Programm abwürgen mit Strg + Pause oder Strg + C funktioniert in Gambas nicht.
- Programm abwürgen mit Strg + Alt + Entf funktioniert in Gambas nicht.
Was kann man tun, wenn man beim Programmieren mit Gambas nicht mehr weiter kommt?
[Bearbeiten] Mitgelieferte Hilfe-Funktion
Bei jeder Gambas-Installation wird ein umfangreiches Hilfesystem mitinstalliert. Diesen Hilfebrowser kann man gut nutzen, wenn man bei Programmierproblemen nicht mehr weiter weiß. Mit F1 wird dieser Hilfe Browser aufgerufen:
Sehr brauchbar ist das alphabetische Verzeichnis der Gambas-Befehle. Oft findet sich zu einem Befehl auch ein kleines Beispielprogramm.
Sehr hilfreich ist auch der Aufruf der Komponenten im Hilfebrowser.
Klickt man beispielsweise die Komponete gb.qt an, so erhält man eine Übersicht aller Klassen dieser sehr wichtigen Gambas-Grafikkomponente.
Jetzt kann man wieder durch das Anklicken der dort angebotenen Klassen weitere Hilfe erhalten.
Hat man beispielsweise die Klasse Clipboard angeklickt, erscheint eine Hilfetext zum Thema.
Dieser Text listet dann alle Eigenschaften (Properties), alle Methoden (Ereignisse) und alle Konstanten dieser Klasse auf.
Ein Nachteil des Hilfebrowsers von Gambas ist, daß alle Texte in Englisch geschrieben sind.
[Bearbeiten] Hilfe im Internet
[Bearbeiten] gambasdoc.org
Der Hilfebrowser wird von den Gambas Nutzern selbst gepflegt und verbessert. Man kann ihn über gambasdoc.org im Internet aufrufen und alle Themen einsehen.
[Bearbeiten] Diskussionsforen
Unter dieser Webadresse findet man ein sehr umfassendes englischsprachiges Diskussionsforum zum Thema Gambas. Auch Benoit Minisini ist immer wieder in diesem Forum vertreten.
Hier entsteht derzeit ein deutschsprachiges Forum.
[Bearbeiten] Gambas Wikibook FAQ
Auch über das hier vorliegende Buch können Sie Hilfe zum Thema Gambas bekommen. Beschreiben Sie ihr Problem hier: Gambas: Fragen
[Bearbeiten] Gambas Index
Eine Suchmöglichkeit nach Stichworten für das Gambas Wikibook findet sich hier: Google Wikibook Gambas
[Bearbeiten] Offene Fragen
Wenn Sie Schwierigkeiten mit Gambas haben, schreiben sie ihr Problem einfach an den Ende dieses Textes. Aus Ihren Schwierigkeiten können andere lernen und man kann Lektionen und Beispiele entwickeln, die die Probleme klären. Lernen kann man am besten an überwundenen Problemen und in der Diskussion mit erfahrenen Nutzern, denen man beim Programmieren über die Schulter schauen kann.
Diskussionen zu Gambas finden sich auch hier im Netz: http://sourceforge.net/mailarchive/forum.php?forum=gambas-user
Einige der Fragen, die dort gestellt werden , sollen im folgenden Teil aufgearbeitet und dabei ins Deutsche übersetzt werden.
Gib es eine Möglichkeit mit Gambas eine Website zu steuern? Also z.B. mit Usernamen und Passwort einloggen und dort über einige Links weiter in ein feld text einfügen, eine natelnummer einfügen und anschließend den Link senden anklicken....
[Bearbeiten] Cursor an das Ende eines Textes?
Wie kann ich in einem TextArea den Cursor an das Ende des Textes setzen? ( TextArea1.Selection = Len(TextArea1.Text) funktionert nicht )
Antwort Siehe Gambas:_Textarea#Wie_kann_man_mit_dem_Cursor_an_das_Ende_des_Textes_in_der_Textarea_springen_.3F
PUBLIC SUB Button1_Click() textarea1.pos = Len(textarea1.text) 'Der Cursor geht ans Ende des Textes END
[Bearbeiten] Wie kann ich mehrere Variablen in eine Datei schreiben und bei Bedarf (z.B. Programmstart) wieder einlesen?
Hier ist eine komplette, funktionierende Lösung. Damit werden 5 Textteile, die mit Kommas getrennt abgespeichert wurden, später wieder aufgerufen und den Feldern zugeordnet:
[Bearbeiten] Das Speichern in eine Datei
"ZusFeld" ist eine verdeckt angeordnete TextArea zur Aufnahme des Array. Sie wird mit dem String "ZUS" gefüllt. Der Inhalt des ersten Feldes ist die Variable für den Dateinamen "NAME". Im home-Verzeichnis des Nutzers ist danach die Datei "NAME" gespeichert, die als Inhalt die durch Komma getrennten Werte, der 5 Felder enthält.
Dim ZUS AS String DIM NAME AS String ZusFeld.Clear ZUS = Name.Text & Chr(44) & Feld2.Text & Chr(44) & Feld3.Text & Chr(44) & Feld4.Text & Chr(44) & Feld5.Text & Chr(10) ZusFeld.Text = ZUS NAME = Name.Text File.Save(system.home & "/" & NAME ,ZusFeld.Text)
Man kann die Felder auch mit Chr(10) trennen, um sie nachher mit LineInput einzeln einzulesen und anderen Variabeln zuzuordnen.
[Bearbeiten] Das Laden der Werte aus der Datei
Die ComboBox enthält in diesem Falle die Namen mehrerer Wertlisten. "Name.Text = name" an Stelle von "Name.Text = Liste[0]" würde durch die Variablenübernahme aus der ComboBox an dieser Stelle auch funktionieren.
DIM name AS String DIM Liste AS String[] DIM i AS Integer name = ComboBox2.Text ZusFeld.Text = File.Load(system.home & "/" & name) Liste = Split(ZusFeld.Text , ",") FOR i = 0 TO 4 Name.Text = Liste[0] Feld2.Text = Liste[1] Feld3.Text = Liste[2] Feld4.Text = Liste[3] Feld5.Text = Liste[4] NEXT END
[Bearbeiten] Wie kann man das Clipboard = Zwischenablage für eine Grafikspeicherung nutzen?
[Bearbeiten] Wie kann ich abfragen welcher Tab in in einem Tabstrip aktiv ist?
Testformular besteht aus einen Button, einem Tabstrip und einer Textbox. In der Textbox steht nach dem klick auf den Button dann der Name des aktiven Tabs.
PUBLIC SUB Button1_Click() Textbox1.Text = Tabstrip1.Text END
[Bearbeiten] Was bedeutet das h in vielen GambasCode Beispielen?
'Gambas class file PRIVATE §hProcess AS Process
First, I suggest putting comments before the code they explain. I think it is the tradition.
- "h" tells you that the variable will receive an object handle.
- h sagt einem, dass die Variable ein Objekt handle bekommen wird
- "Process" tells you that it will be a process.
- Process besagt, dass dieses handle von einem Prozess sein wird.
- And the type of the variable confirms that it will be an object of Process class.
- Und der TYP der Variablen bestätigt, es wird ein Objekt einer Prozess-Klasse.
[Bearbeiten] Wie kann ich die Größe von Fonts feststellen ?
how can i get the actuell pixel values of font.heigth and font.width (in same pixelvalue as
ME.x and ME.y) so i can set an correct size to button or labels
x=font.width("This is an teststring to see how many pixels this string are long")
y=font.height("H")
That is device dependent (i.e. it"s different between the screen and the printer) so you use Draw.TextHeight and Draw.TextWidth to get those values. I think you might have to have a Draw.Begin active when you call those methods.
[Bearbeiten] Wie kann man eine Zeile in einem Editor teilen und wieder zusammenfügen?
From: Maria Graciela Cesar <mgcesar@ya...> how cut a line in editor? Wie kann man eine Zeile in einem Editor teilen und wieder zusammenfügen? 2004-10-21 03:50
Hi everybody. I have been using gambas for a while and I still can find the way to do the next: I wanna write a sentence in several lines. In visual basic you can use the connectors + and &. So you write a long line in several lines. I dont know if you can do this in gambas (and if it"s a stupid question) Thanks
Ich möchte gern einen Satz aus mehreren Zeilen zusammenbauen. In VB kann man dazu die Befehle + und & benutzen. So kann man eine lange Zeile aus mehreren kurzen zusammenbauen. Kann man das auch in Gambas ?
Antwort: Im Prinzip ja , aber: Das Pluszeichen + wird in Gambas nur für mathematische Operationen benutzt. Alle String( = Text)additionen werden mit dem & Zeichen durchgeführt.
Beispiel:
Print "Dies ist ein Satz" & " der mit einem Nebensatz ergänzt wurde." Print 3 + 5
Siehe auch http://www.madeasy.de/7/prgtxtplus.htm
[Bearbeiten] Wie kann man eine Funktion im Terminal Modus programmieren?
Bei der Programmierung von Funktionen im Terminal Modus kommt es immer wieder zu Fehlermeldungen. Im Grafikmodus funktioniert es einwandfrei.
[Bearbeiten] Wie kann man in eine Textbox nur mit Grossbuchstaben schreiben?
Hallo ! Ich habe ein echtes Problem, an dem ich schon mehrere Stunden hänge und auch im Internet nichts gefunden habe.....
Ich möchte in eine Textbox nur mit Grossbuchstaben schreiben. Wenn ich also z.B. "a1b2c3d" eingebe, soll in der Textbox "A1B2C3D" erscheinen... Wie macht man sowas?
Erster Hinweis http://www.madeasy.de/7/prgklein.htm
Im Terminalmdous schaut ein Programmcode für Ucase und Lcase so aus:
STATIC PUBLIC SUB Main() DIM a AS String a = "Test" PRINT a PRINT LCase(a) PRINT UCase(a) END
Ergebnis im Direktfenster:
Test test TEST
Etwas schwieriger ist es möglicherweise, die Zahlen von den Buchstaben zu trennen. Aber Gambas bezieht Ucase und Lcase offensichtlich nur auf Buchstaben nicht auf Zahlen, wie folgendes Beispiel zeigt:
' Gambas class file
STATIC PUBLIC SUB Main() DIM a AS String a = "Test1234" PRINT a PRINT LCase(a) PRINT UCase(a) END
Ergebnis im Direktfenster:
Test1234 test1234 TEST1234
Es ist etwas schwieriger, wenn die Großschreibung direkt bei der Eingabe auftauchen soll. Leicht kann man es sich machen, wenn man erst die Eingabe auch mit kleinen Buchstaben erlaubt und dann den ganzen Text zb einer Textbox mit Ucase hochsetzt und weiterverarbeitet.
Man braucht einen Commandbutton und eine Textbox, um das Programm in gang zu bringen. Das Beispiel läuft im Grafikmodus.
PUBLIC SUB Button1_Click() DIM gros AS String gros = TextBox1.Text ' Zu ändernde Zeichenfolge. Texboxt1.Text = UCase$(gros) ' In Großbuchstaben ändern. END
Vielleicht geht es auch noch einfacher:
PUBLIC SUB Button1_Click() Textbox1.Text = UCase$(Textbox1.Text) END
Und siehe da, es klappt.
Als einfachste Lösung ist es das CHANGE Event zu nutzen:
PUBLIC SUB textbox_Change() textbox.text = UCase$(textbox.text) END
Das Change Event wird bei jeder veränderung der textbox aufgerufen und schreibt den Text gleich in Großbuchstaben. Damit sind zusätzliche Buttons oder ähnliches nicht nötig, da der Text sofort umgewandelt wird.
[Bearbeiten] Direktausgabe Fenster verkleinern
Wie kann man das Direktausgabefenster und das Formfenster bei automatisch ablaufenden Programmen aus dem Code heraus, so platzieren, dass sie sich nicht überlappen.
Ein einfacher Trick ist das Formularfenster im Entwurfsmodus von links oben nach rechts zu verschieben. Oder Sie geben
PUBLIC SUB Form_Open() ME.X = 500 ME.Y = 1 END
In Ihren Code ein. Wie man das Direktfenster kleiner bekommt, weiß ich auch nicht.
[Bearbeiten] Neues Verzeichnis anlegen, Verzeichnis kopieren
Wie kann man unter Gambas
- ein Verzeichnis erstellen
- ein Verzeichnis kopieren
Copy .. to ... klappt ja leider nur bei Dateien. Mit Dir(...,"*.*") bekommt man auch nur die Dateien.
Da die Gambas GUI auch mit Gambas erstellt wurde und für jedes Gambasprojekt ein neues Verzeichnis erstellt wird, ist es prinzipiell möglich, dies zu machen. Nur wie?
[Bearbeiten] Neues Verzeichnis anlegen
Mit dem Befehl MakeDir kann man ein neues Verzeichnis anlegen. Vorsicht: Es klappt nur,
- wenn Sie einen korrekten Pfad eingegeben haben,
- wenn Sie die Schreibberechtigung für diesen Pfad haben
- wenn Sie im offenen Gambasprojet Fenster ein Verzeichnis schreiben wollen. (siehe Application.Name)
- keine Datei gleichen Namens in diesem Pfad existiert.
Beispiel:
Sie brauchen einen Befehlsbutton, um das Programm in Gang zu bringen:
PUBLIC SUB Button1_Click() MKDIR "/home/ihrname/test" END
Ersetzen Sie den Pfad ihrname mit Ihrem eigenen Verzeichnisnamen.
Schauen Sie mit dem Konqueror nach, ob das Verzeichnis wirklich angelegt wurde.
Am besten fügt man eine Fehlerroutine ein, für den Fall das der Pfad schon existiert oder kein Schreibzugriff besteht.
PUBLIC SUB Button1_Click()
TRY MKDIR "/home/ihrname/test"
IF ERROR THEN
message.box("Mist, hat nicht geklappt!")
ENDIF
END
[Bearbeiten] Verzeichnis kopieren
Der COPY Befehl kopiert eine Datei von einem Verzeichnis in ein anderes.
COPY Quellverzeichnis/Datei TO Zielverzeichnis/Datei
Obiger Befehl kopiert eine Datei aus dem Quellverzeichnis in das Zielverzeichnis. Dabei braucht die Datei nicht unbedingt denselben Namen zu haben, wie die Zieldatei. Unterverzeichnisse werden dabei allerdings nicht kopiert.
(Note that you cannot copy directories recursively with this function.)
Beispiel:
' Sichert die versteckte Gambaskonfigurationsdatei ' Das Verzeichnis muß vorhanden sein ' und man muß den Zugriff darauf haben COPY "/home/ihrname/.gambas/gambas.conf" TO "/mnt/save/gambas.conf.save"
Ersetzen Sie in dem Beispiel ihrname durch den Namen ihres Homeverzeichnis.
Das Beispiel ergibt eine Fehlermeldung, wenn:
- Das Verzeichnis nicht vorhanden ist
- Kein Schreibzugriff auf das Verzeichnis existiert
- Die Zieldatei schon vorhanden ist.
Beispiel2:
Sie brauchen einen Befehlsbutton auf Ihrer Form, um das Beispiel zu starten.
PUBLIC SUB Button1_Click() COPY "/home/ihrname/.gambas/gambas.conf" TO "/home/ihrname/test/gambas.conf.save" END
Wenn man mehrere Dateien auf einmal kopieren will, hilft einem der Dir Befehl. Siehe Gambas: Dateien
Wie ganze Verzeichnisse mit Gambas2 kopiert oder verschoben werden können wird nachstehend geschildert:
Wir benötigen eine Form mit zwei DirView Anzeigen für die Auswahl des Quell- und des Zielverzeichnisses. Des weiteren benötigen wir 4 Befehlsbutton.
Mit dem ersten Button kopieren wir alle Dateien des ausgewählten Verzeichnisses. Mit zweiten Button werden nur die neueren Dateien kopiert und mit dem dritten wird ein Verzeichnis an eine andere Stelle verschoben. Der vierte Button dient lediglich zum Beenden des Programmes.
Da Gambas mit dem copy-Befehl keine vorhandenen Dateien überschreibt, wird für die Kopie aller Dateien ein eventuell bereits vorhandenes Zielverzeichnis zunächst gelöscht. Anschließend werden die Dateien kopiert.
Aus Zeitgründen ist es bei großen Verzeichnissen sinnvoll, nur neuere Dateien zu kopieren. Für diesen Fall werden die Dateien im Zielverzeichnis nicht gelöscht. Erkennt Gambas, dass eine Datei schon vorhanden ist, werden die Daten der letzten Speicherung miteinander verglichen. Ist die zu kopierende Datei neuer als die vorhandene, wird die vorhandene Datei gelöscht und durch die neuere ersetzt.
Das Verschieben eines Verzeichnisses erfolgt wie das Kopieren aller Dateien. Es wird lediglich zusätzlich das Quellverzeichnis gelöscht.
Hier ist der komplette Code der Form:
PUBLIC SUB Form_Open() DirView1.Root = "/" 'angezeigtes Startverzeichnis DirView2.Root = "/" END
PUBLIC SUB cmdEnd_Click() ME.close END
PUBLIC SUB cmdCopyAll_Click() ' wenn vorhanden: Zielverzeichnis löschen BasisModule.Folder_delete(DirView2.Current & DirView1.Current) ' Quellverzeichnis in das Zielverzeichnis kopieren BasisModule.Folder_kopieren(DirView1.Current, DirView2.Current) END
PUBLIC SUB cmdCopyNew_Click() ' Quellverzeichnis in das Zielverzeichnis kopieren ' nur neuere Datein werden kopiert BasisModule.Folder_kopieren(DirView1.Current, DirView2.Current) END
PUBLIC SUB cmdMove_Click() ' wenn vorhanden Zielverzeichnis löschen BasisModule.Folder_delete(DirView2.Current & DirView1.Current) ' Quellverzeichnis in das Zielverzeichnis kopieren BasisModule.Folder_kopieren(DirView1.Current, DirView2.Current) ' Quellverzeichnis löschen BasisModule.Folder_delete(DirView1.Current) END
Des weiteren wird ein Modul mit dem Namen BasisModule benötigt, indem sämtliche Routinen für die obigen Aufgaben hinterlegt sind. (Die Routinen können auch in der Form enthalten sein, ich denke mit dem Modul ist es übersichtlicher) Erzeugen Sie das Modul und kopieren Sie den nachfolgenden Code.
' Gambas module file
PUBLIC SUB Folder_kopieren(folderFrom AS String, folderTo AS String)
DIM file AS String
DIM fileTemp AS String
DIM info AS stat
DIM info1 AS stat
DIM fileFrom AS String
DIM fileTo AS String
DIM folderTemp AS String[]
DIM j AS Integer
FOR EACH file IN RDir(folderFrom, "*")
fileFrom = folderFrom & "/" & File
fileTo = folderTo & fileFrom
TRY COPY fileFrom TO fileTo
IF ERROR.Code = 38 THEN ' Datei ist vorhanden
'Überprüfung ob Quell- oder Zieldatei neuer ist
info = Stat(fileFrom)
info1 = Stat(fileTo)
IF info.LastModified > info1.LastModified THEN
' Quelldatei ist neuer
' Zieldatei wird gelöscht
KILL fileTo
' Quelldatei kopieren
COPY fileFrom TO fileTo
END IF
END IF
IF ERROR.Code = 45 THEN 'Ziel-Verzeichnisse existieren nicht
folderTemp = Split(fileTo, "/")
FOR j = 0 TO folderTemp.Count - 2
fileTemp = fileTemp & "/" & folderTemp[j]
TRY MKDIR Right$(fileTemp, Len(fileTemp) - 1)
TRY COPY fileFrom TO fileTo
NEXT
END IF
fileTemp = ""
NEXT
END
PUBLIC SUB File_delete(folder AS String) DIM file AS String DIM file_ AS String 'alle Dateien löschen FOR EACH file IN RDir(folder, "*") ' *.* nur Dateien mit Endung werden gelöscht file_ = folder & "/" & File ' * auch Dateien ohne Endung werden gelöscht TRY KILL file_ NEXT END
PUBLIC SUB Folder_delete(folder AS String)
DIM file AS String
DIM file_ AS String
DIM folderTemp AS String[]
DIM i AS Integer
' zunächst alle Dateien löschen
File_delete(folder)
' alle Unterverzeichnisse löschen
FOR EACH file IN RDir(folder)
file_ = folder & "/" & File
folderTemp = Split(file_, "/")
TRY RMDIR file_
IF error.code = 0 AND file_ = folder THEN
RETURN
END IF
IF error.code = 0 THEN ' Verzeichnis wurde gelöscht
i = 1
DO
'versuchen das oder die Elternverzeichnis zu löschen
file_ = Left(file_, Len(file_) - Len(folderTemp[folderTemp.Count - i]) - 1)
TRY RMDIR file_
IF error.code = 0 AND file_ = folder THEN
RETURN
END IF
i = i + 1
LOOP UNTIL error.code = 42 OR error.code = 38 'Verzeichnis nicht leer
END IF
NEXT
END
[Bearbeiten] Wie kann man das Home Verzeichnis des aktuellen Benutzers abfragen?
Der Befehl Application.home funktioniert dazu leider nicht. Auch der Befehl Application.Name ergibt den Pfad des Programmes, welches gerade läuft, aber nicht das Homeverzeichnis.
Das Homeverzeichnis des aktuellen Benutzers erhält man mit dem Befehl system.home
Beispiel1
PUBLIC SUB Form_Open() PRINT system.Home END
Beispiel2:
PUBLIC SUB Form_Open() ME.Text = "Systeminfo" textarea1.text = "Charset = " & system.Charset & Chr(13) & Chr(10) textarea1.text = textarea1.text & "Domain = " & system.Domain & Chr(13) & Chr(10) textarea1.text = textarea1.text & "Homeverzeichnis = " & system.Home & Chr(13) & Chr(10) textarea1.text = textarea1.text & "Host = " & system.Host & Chr(13) & Chr(10) textarea1.text = textarea1.text & "Sprache = " & system.Language & Chr(13) & Chr(10) textarea1.text = textarea1.text & "Pfad = " & system.path & Chr(13) & Chr(10) textarea1.text = textarea1.text & "Benutzer = " & system.User ' PRINT system.Charset ' PRINT system.Domain ' PRINT system.Home ' PRINT system.Host ' PRINT system.Language ' PRINT system.Path ' PRINT system.User END PUBLIC SUB Button1_Click() ME.Close END
Man braucht eine Textarea und einen Befehlsbutton, um das Programm zu starten.
[Bearbeiten] Wie nutzt man den DateDiff Befehl?
... I don"t know how to call the DateDiff() function. Could somebody give me a short example?
Of which class DateDiff is a method?
Der DateDiff Befehl stammt aus Visual Basic. Er errechnet die Differenz zwischen 2 Datumseingaben. Man braucht dazu die Gambas gb.vb Komponente Siehe Gambas: Komponenten
[Bearbeiten] Anführungszeichen um einen Text herum
Ich möchte gern eine Textausgabe erzeugen, die mit Anführungszeichen eingeschlossen wird. Beispiel:
Aus /home/user/file_name.asm soll "home/user/file_name.asm" werden. Wie geht das?
Lösung:
button1.text = chr(34) & "home/user/file_name.asm" & chr(34)
[Bearbeiten] Gambas Editor, nicht dokumentierte Funktionen
Hallo, ich arbeite an einem kleinen Programm, das den GambasEditor nutzt. Leider ist dieser in der Gambas Hilfe kaum dokumentiert. Wer kann mir folgende Eigenschaften und Methoden erklären:
- - Frozen
- - Highlight
- - Lineheight
- - Positions
- - Showchange
- - Showcurrent
- - Showproc
- - Symbols
- - Userelief
- - Analyze
- - Ensurevisible
[Bearbeiten] Tabindex in gambas
Wie funktioniert die Tabtaste in einer Form? Kann man die Reihenfolge der angesprungenen Steuerelemente verändern? Gibt es so etwas wie den Tabindex in VB?
Am besten arbeitet man mit dem Befehl:Setfocus
Beispiel: Man hat mehrere Textboxen und man möchte eine mit der Tabtaste überspringen.
PUBLIC SUB TextBox1_KeyPress() Textbox2.SetFocus END
Laut B.Minisini heißt der "TabIndex" in Gambas ZOrder. Diese ZOrder verändert man über die IDE.
Beispiel: Beim Erstellen der Form die Textbox markieren. Dann rechte Maus Taste im Menü > “Anordnung“ > “In den Vordergrund“ klicken nächste Textbox auswählen. in der selben Reihenfolge wird dann mit Tabtaste gesprungen.
Die ZOrder ist keine Object Eigenschaft (textBox im obigen Beispiel).
Wenn man die ZOrder mittels Code ändern will, muß man die Raise() oder Lower() Methode der Control Klasse benutzen.
Eine andere Möglichkeit, den Durchlauf des Fokus bei der Betätigung der Tabulatortaste zu beeinflussen: Man verläßt Gambas und öffnet das zu verändernde Formular mit einem Editor (Dateiname: Formularname.form im entsprechenden Projektverzeichnis). Hier ist der XML-Quelltext zu sehen. Jetzt ändert man die Reihenfolge der Objekte entsprechend der gewünschten Tabulator-Durchlaufreihenfolge, indem ein kompletter Block eines Objektes mit seinen Eigenschaften, verschoben wird. Ein Block ist an den geschweiten Klammern zu erkennen. Hier muß darauf geachtet werden, den Block nicht außerhalb eines übergeordneten Blockes (beispielsweise durch einen Rahmen entstanden) zu verschieben. Gambas arbeitet den Quelltext in Bezug auf die ZOrder von oben nach unten ab. Diese Methode hat gegenüber der eher unübersichtlichen Methode über die Gambas-IDE den Vorteil, bei Formularänderungen, wo beispielsweise nur ein Feld hinzugefügt wird, nicht noch einmal für alle Objekte die Ordnung festlegen zu müssen
Beispiel (ZOrder/TabIndex: 1.Nachname, 2.Vorname):
{ Nachname TextBox
Move(128,32,448,24)
Text = ("")
}
{ Vorname TextBox
Move(128,80,448,24)
Text = ("")
}
Umsortiert (ZOrder/TabIndex: 1.Vorname, 2.Nachname):
{ Vorname TextBox
Move(128,80,448,24)
Text = ("")
}
{ Nachname TextBox
Move(128,32,448,24)
Text = ("")
}
[Bearbeiten] Zip Files
Wie kann man mit Gambas auf ein Archiv (zip, tar, Jar etc.) bzw. auf die darin enthaltenen Dateien zugreifen kann?
Antwort siehe Gambas: Kompression
[Bearbeiten] Processabfrage mit Gambas
Wenn man den output eines Befehles der Process_Read() enthält, auslesen will, dann bekommt man nur einen Prompt ( Eingabe ) zurück.
Beispiel:
SHELL command WAIT FOR READ WRITE AS myProcess
PUBLIC SUB Process_Read()
' reads the line into a variable
'
if the variable is "user prompt:" then
WRITE getUserInput()
end if
END
Dieses Beispiel funktioniert nicht, wie kann man es funktionstüchtig bekommen?
[Bearbeiten] Wie funktionieren Hotkeys?
Wenn man Hotkeys in einem Projekt nutzen will, wird man vielleicht folgenden Code benutzen:
Public sub Form_KeyPress ()
If key.code = ... then Something happens
Leider funktioniert das nicht richtig. Ist die Form leer, dann klappt es. Sind andere Steuerelemente vorhanden, funktioniert es nicht mehr. Wieso???
Bis jetzt gibt es kein Interface für globale Unterbrechungen mit dem Keyevent ( Tastenereignis) in QT. QT liegt Gambas zugrunde.
Dennoch gibt es einen Trick, um das Problem zu lösen.
Wenn man ein Menu in der Form angelegt hat, dann funktionieren die Tastenkürzel des Menüs auch global. Man kann also ein verstecktes Menu zur Form hinzufügen, in welches man die gewünschten Hotkeys einfügt.
Siehe Gambas: Menü
[Bearbeiten] Image in Picture umwandeln und umgekehrt
In Gambas gibt es 2 Möglichkeiten Bilder zu bearbeiten: Image und Picture Was ist der Unterschied zwischen beiden? Wie kann man ein Image in ein Picture umwandeln und umgekehrt? Das Problem tritt zum Beispiel auf wenn man den Inhalt des Zwischenspeichers (in diesem fall ein Bild) in Gambas darstellen will? Siehe Gambas: Bilder
[Bearbeiten] Wie kann man den Inhalt einer DrawingArea wieder einem Image zuordnen?
[Bearbeiten] Eurozeichen in Gambas
Wenn man ein Euro Zeichen in eine TextArea einliest und dann folgendes versucht
t$ = Conv$(TextArea.Text, Desktop.Charset, "ISO-8859-1")
bekommt man die Fehlermeldung "Bad string conversion".
Lösung: Das Eurozeichen existiert im Zeichensatz ISO-8859-1 nicht, erst in ISO-8859-15 ist es zu finden
[Bearbeiten] Kann man in Gambas wie in VB mit den Zeichen $ etc deklarieren?
[Bearbeiten] IF zeile compiliert nicht in einer Zeile . Wieso?
Folgender Befehl IF x = 3 THEN TRY MKDIR "temp_folder" compiliert nicht in einer zeile . Wieso passiert das?
[Bearbeiten] Replacebefehl
Warum funktioniert folgender Code nicht?
Dim a as string Dim b as string a = "Test"t" b= Replace$(a, """, "\"")
b sollte "Test\"t" werden
Das Zeichen \ ist ein spezielles Zeichen. Versuchen Sie
b= Replace$(a, """, "\\"")
Siehe Gambas:_Textbearbeitung#Der_Replace_Befehl_-_Zeichenersetzen
[Bearbeiten] Programmierbares Hilfesystem?
Gibt es unter Gambas ein programmierbares Hilfesystem wie zb .chm in vb?
Nein, nicht direkt. Dafür bietet GNU/Linux einige Möglichkeiten
- das KDE Hilfe System,
- das GNOME Hilfe System,
- man pages ( der Konqueror stellt sie sehr schön dar!)
- Geben Sie einmal man:/ an Ihrer Konqueroradressleiste ein.
- Siehe auch: http://de.wikibooks.org/wiki/Linux-Kompendium:_Linux_auf_dem_Desktop#Web-Browser
- html Seiten, die direkt einen Webbrowser aufrufen
[Bearbeiten] Dialog Pfad merken
Wie kann man es erreichen, daß sich Gambas den einmal geöffneten Dialog Pfad merkt?
Siehe zb Gambas:_Bilder#Laden_Sie_ein_Bild_mit_Dialog_in_eine_Picturebox
[Bearbeiten] Datenbank: Variablen mit Feldname statt Feldname?
Wenn man eine Datenbank öffnet, kann man mit einem Result-Handle auf die einzelnen Felder zugreifen, insbesondere mit der .edit-methode. Leider scheint der Result-Handle nur Namen zu unterstützen, aber keine Variablen.
Beispiel (nicht lauffähig, nur zur Demonstration):
DIM name AS String
DIM sFeldVorname AS String="vorname"
DIM sFeldNachname AS String="nachname"
.
.
sql_string = "SELECT * FROM kunde WHERE vorname LIKE " & name
.
.
rs = cn.EXEC(sql_string)
rs!sFeldVorname="Hugo"
rs!sFeldnachname="Müller"
---
Die Felder 'vorname' und 'nachname' existieren im Table.
Das SQL-Statement ist nur zur Demonstration, real funktioniert es auch mit der .edit-Methode nicht. rs!vorname und rs!nachname funktionieren, wenn aber deren Werte in den Variablen 'sFeldVorname' bzw. 'sFeldNachnache' übergeben werden sollen, nicht.
Wie verwendet man also Variablen als Feldname ?
Schon mal als Try&Error abgetan: rs!"Feldname",rs!["Feldname"],rs![Feldname],rs!(Feldname),rs!("Feldname")
[Bearbeiten] Gambas
- Die Gambas Seite (englisch)
- Gambasforum
- Gambasforum
- Gambas-User Forum (englisch)
- Alle Befehle
- gambasforge.net Programme und Code im Austausch (englisch) [nicht erreichbar]
- Guter Übersichtsartikel in LinuxUser
- Älterer Übersichtsartikel in LinuxUser
- Einiges zum Thema Gambas in Deutsch, Miniprogramme
- Eine Einführung mit einem simplen Beispiel
- Slashdot hat Gambas zur Kenntnis genommen mit großer Resonanz
- Tutorial (englisch und spanisch) [nicht erreichbar]
- Gambas Vor- und Nachteile im Vergleich zu VB (englisch, pdf, 126kB)
- Ein paar schöne Programme (spanisch)
- Blog eines Aktivisten (englisch)
[Bearbeiten] Lernprogramme Basic
- Schönes Lernprogramm für vb4 (auch für höhere Versionen geeignet)
- Gut gemachter VB Kurs
- Umfangreiche VB-Informationen (FAQ, Beispiele, Tipps)
- Schöne VB Einführung
- VB Tutorial in Englisch
Wenn Sie eine Programmidee oder einen Programmwunsch haben, denn Sie selbst nicht in Gambas realisieren können, weil Sie keine Zeit oder nicht genügend Gambas Know How haben, dann schreiben Sie es hier her.
Vielleicht findet sich ja jemand , der das Ganze realisiert.
Abbildung: Der kleine g und der große G
Irgendwie fühlte sich der kleine g bei seiner Arbeit ständig beobachtet.
[Bearbeiten] Ich würde gern einen Index erstellen.
Wie kann ich dies realisieren?
Was soll der Index indizieren ? Eine Datenbank ? Etwas genauere Informationen sind notwendig um hier zu helfen.
-Der Index soll ebenso wie die Gambas Hilfe ein Tutorial in einem Hilfefenster anzeigen.
Unter http://de.wikibooks.org/wiki/Gambas:_Html steht ein Gambas Html Browser. Wenn man die Hilfeseiten als HTML Seiten erstellt, kann man ihn schön als Hilfetutorial nutzen.
[Bearbeiten] Zeilen oder Zeichenkette aus Datei ausschneiden
Ich lese eine ganze Datei mit READ ein und suche später nach einen bestimmten String. Bei dessen auftreten lese ich die ganze Zeile ein. Nun möchte ich diese Zeile löschen und die nachfolgende an die vorherige Zeile anfügen, sodaß meine Datei nicht unnötig groß wird. Läßt sich dies mit den derzeitigen Befehlscode bewerkstelligen? Ich finde auch keinen Befehl mit dem ich eine bestimmte Zeile ansprechen kann, um an diese noch einen Zeichenstring anzuhängen.
Rho: Ich fange einmal an das Problem zu zerlegen. Als erstes habe ich den READ Befehl genauer beschrieben.
Siehe http://de.wikibooks.org/wiki/Gambas:_Datei#Daten_einlesen_mit_READ
Zur weiteren Lösung des Problems müßte es aber etwas konkreter beschrieben werden. Ein Beispiel wäre hilfreich.
Benötigt werden: CommandButton, TextArea und ID.txt-File.
Als Bsp folgendes Programm:
i AS Integer
ii AS Integer
hfile AS File
PUBLIC SUB Form_Open()
OPEN "ID.txt" FOR READ AS #hFile
READ #hFile,tar1.Text,Lof(hFile)
END
PUBLIC SUB cmd1_Click()
i = Instr(tar1.Text, "A")
IF i > 0 THEN
ii = Instr(tar1.Text, "\n",i)
IF ii > 0 THEN
tar1.Text = Mid(tar1.Text,i,ii-i)
ENDIF
ENDIF
END
In "ID.txt" stehen mehrere Zeichenstrings mit je nachfolgendem CR. Nun möchte ich einen davon ausschneiden. Jedoch den geänderten Text nicht in einer TextArea ablegen, sondern wieder in ID.txt abspeichern. Fehlermeldung bei öffnen der File mit CREATE oder WRITE kommt ein "Access Forbitten". Zugriffsrechte der File wurden aber auf "all" gesetzt. Gibt es Befehle die dies vereinfachen, oder besser gesagt an benötigte Zeile springen diese ausschneiden und nachfolgende Zeile hochrücken?
Weiteres Beispiel wäre:
ListBox, CommandButton
txt as String
PUBLIC SUB cmd1_Click()
txt = libx1[0].Text
libx1.Remove(0)
END
PUBLIC SUB Form_Open()
libx1.Add("aaaaa\n")
libx1.Add("bbbbb\n")
libx1.Add("aaaaa\n")
libx1.Add("bbbbb\n")
libx1.Add("aaaaa\n")
END
Dies scheint mir die Beste Möglichkeit zu sein, jedoch erhebt sich die Frage welche Methode die geringste Bearbeitungszeit benötigt oder das Programm verlangsamt sollte die ListBox auch noch angezeigt werden. Die Liste könnte dabei sogar bis über 100 Einträge beinhalten.
[Bearbeiten] Das Gambas Wikibook als Html Buch auf dem eigenen Rechner
Man kann sich das Gambas Wikibook recht einfach als verknüpfte HTML Seiten auf dem eigenen Rechner einrichten.
[Bearbeiten] Verzeichnis /wiki/ einrichten
Damit die Verknüpfung korrekt funktioniert müssen Sie auf ihrem Rechner ein Verzeichnis /wiki einrichten. Öffnen Sie dazu unter KDE eine Konsole, und erstellen Sie dort ein Verzeichnis:
mkdir /home/BENUTZER/wiki
Dabei BENUTZER jeweils durch Ihren Benutzernamen ersetzen. Anschließend in das neue Verzeichnis wechseln:
cd /home/BENUTZER/wiki
[Bearbeiten] Alle Dateien aus dem Wikibook Gambas kopieren
Dann kopieren Sie aus dem Wikibook die folgende Datei in dieses Verzeichnis:
wget -nv -O index.html 'http://de.wikibooks.org/w/index.php?title=Spezial%3APrefixindex&namespace=0&from=Gambas'
Aus dieser Datei die Adressen der restlichen Seiten extrahieren und downloaden:
wget -nv -c $(cat index.html | tr '"' '\n' | egrep '^/wiki/Gambas' | sort -u | sed 's#^#http://de.wikibooks.org#')
Zum Schluss die Links anpassen:
for i in $(ls); do sed 's#href="/wiki/Gambas#href="./Gambas#g' $i > $i.temp; mv $i.temp $i; done
Dann können Sie die Übersicht als Gambas Hilfebrowser auf ihrem Rechner einrichten. Um immer die neuesten Seiten aus dem GambasWikibook herunterzuladen, wiederholen Sie die letzten drei Schritte.
[Bearbeiten] Gambas-Programm
Das zuvor beschriebene Verfahren funktioniert schon recht gut, ist aber unbequem. Und schließlich ist dies hier ein Lehrbuch zur Gambas-Programmierung, was also könnte näherliegen, als ein entsprechendes Programm zu schreiben.
Erstellen Sie mit dem Wizard ein neues grafisches Projekt, nennen Sie es Wikibook_Download, wählen Sie einen Speicherort und schließen sie den Wizard ab.
Erstellen Sie eine neue Form Form1. Platzieren Sie die folgenden Steuerelemente auf der Form:
- 4 Button
- 2 TextLabel
- 2 TextBox
- 1 TextArea
- 1 ProgressBar
Zuletzt noch das Codefenster öffnen und den folgenden Quellcode einfügen: Wikibook Download Form1.class
Dann können Sie das Programm starten.
[Bearbeiten] Aufruf über den Konqueror
Das Ganze wird dann über den Konqueror aufgerufen. Auch andere Wikibücher können Sie so lokal auf Ihrem Rechner verfügbar machen.
Richten Sie dazu auf Ihrem Desktop die Seite /wiki/Gambas mit der rechten Maustaste als Neu erstellen, Datei und Verknüpfung zu Adresse (URL) ein. Geben Sie unter der Adresse /home/BENUTZER/wiki/Gambas ein.
Vielleicht suchen Sie sich dann noch ein schönes Symbol bei den Eigenschaften heraus.
Unter Windows funktioniert der Aufruf mit dem Explorer nicht korrekt.
IDE ist eine Abkürzung aus dem Englischen und steht für: Integrated Development Environment. Auf deutsch heißt dies integrierte Entwicklungsumgebung oder etwas kürzer die Arbeitsumgebung von Gambas.
[Bearbeiten] Fenster in Gambas
[Bearbeiten] Projektfenster
Das Projektfenster ist die wichtigste Übersicht in Gambas. Vom Projektfenster aus erreicht man alle anderen Fenster und aus dem Projektfenster heraus beendet man meist auch seine Gambassitzung. Deswegen sollte man sich mit den Menüpunkten des Projektfensters vertraut machen. Am Anfang braucht man nur einige wichtige davon.
[Bearbeiten] Grafisches Formfenster
Das grafische Formfenster stellt die aktuelle Form und ihre Steuerelemente im Entwurfsmodus dar. Die Steuerelemente können mit der Maus verschoben, vergrößert und verkleinert, markiert, kopiert und gelöscht werden. Durch einen Doppelklick auf ein Steuerelement gelangt man ins zugehörige Codefenster.
[Bearbeiten] Codefenster
Im Codefenster wird tatsächlich programmiert. Das Codefenster ist ein praktischer Editor mit besonderer Farbhervorhebung der Gambasbefehle.
[Bearbeiten] Werkzeugsammlung
Die Werkzeugsammlung stellt die grafischen Steuerelemente für ein neues Projekt bereit. Durch einen Doppelklick auf ein Steuerelement wird es ins grafische Formfenster übernommen. Die Werkzeugsammlung erreicht man am schnellsten mit der Funktionstaste F6.
[Bearbeiten] Eigenschaftsfenster
Jede Form und jedes Steuerelement hat verschiedene Eigenschaften. Im Eigenschaftsfenster sind sie aufgelistet und können verändert werden. Alternativ kann man Eigenschaften aber auch im Code verändern oder festlegen. Das Eigenschaftsfenster erreicht man am schnellsten mit der Funktionstaste F4.
[Bearbeiten] Direktfenster (Terminalfenster)
Das Direktfenster ist eine Neuerung von Gambas gegenüber VB. Es entspricht dem Terminalfenster von Linux und dient vor allem als Direktausgabe für PRINT Befehle im Code. Insbesondere für die Fehlersuche ist es sehr hilfreich. Manche Programme laufen auch komplett im Terminalfenster ab. Das Direktfenster erreicht man am schnellsten mit der Funktionstaste F11.
[Bearbeiten] Ausführungsfenster
[Bearbeiten] Hilfefenster
Mit F1 kommt man ins Hilfsfenster. Hier findet man alle Befehle in alphabetischer und funktionaler Auflistung. Oft findet sich auch ein kleines Programmierbeispiel, so dass man das Hilfsfenster ausgiebig nutzen sollte.
[Bearbeiten] und einige mehr
Zusätzliche Screenshots mit allen Fenster findet sich auf gambas.sourceforge.net
[Bearbeiten] Wechseln zwischen Fenstern mit ALT + TAB
Hat man auf einem Bildschirm mehrere Fenster gleichzeitig offen, dann kann man mit der Tastenkombination ALT + TAB zwischen den verschiedenen Fenstern hin- und herschalten. Es geht natürlich auch mit der Maus und einem Klick auf die angezeigten Fenster in der Kontrolleiste.
Da Gambas mehrere Fenster nutzt, platziert man diese am besten nebeneinander, so dass sie immer zu sehen sind oder wechselt zwischen ihnen mit ALT + TAB hin und her.
[Bearbeiten] Werkzeugsammlung
Die Werkzeugkiste (= Toolbox) enthält alle grafischen Steuerungselemente (= Controls) die man auf einer Gambas Form nutzen kann. Das reicht von Bezeichnungsfeldern über Textfelder zu LCD Nummern und Zeitgeber.
Die Werkzeugkiste wird mit der Funktionstaste F6 aufgerufen. Man kann sie auch über das Dateimenü aufrufen. Hat man eine Form offen und doppelklickt mit der Maus auf ein Steuerungselement, dann springt es automatisch auf die Form und kann dort weiter bearbeitet werden.
Die Eigenschaften eines Steuerungselementes werden mit F6 aufgerufen.
Am Anfang genügen ein paar Werkzeuge: z.B. der Commandbutton, die Textbox, das Bildfeld, die Drawingarea und der Timer. Den Rest kann man sich nach und nach erarbeiten.
Siehe auch Gambas: Steuerelemente.
[Bearbeiten] Inhalt der Werkzeugsammlung
(Reihenfolge wie im Bild)
| Steuerelement | Beschreibung |
|---|---|
| Auswahlpfeil | (Kein Steuerelement!) Dient zur Verschiebung von bereits auf der Form plazierten Steuerelementen |
| Label | Bezeichnungsfeld |
| TextLabel | Textbezeichnungsfeld |
| PictureBox | Bildbox |
| ProgressBar | Fortschrittsbalken |
| Button | Befehlsknopf |
| CheckBox | Auswahlknopf |
| RadioButton | Auswahlknopf |
| ToggleButton | an/aus Schalter |
| ToolButton | Befehlsknopf |
| TextBox | Textfeld |
| ComboBox | Kombinationslistenfeld |
| TextArea | großes Textfeld |
| ListBox | Listenfeld |
| ListView | Listenansicht |
| TreeView | Baumansicht |
| IconView | Iconansicht |
| GridView | Gitteransicht |
| ColumnView | Spaltenansicht |
| HBox | Ordnet die enthaltenen Steuerelemente horizontal in einer Reihe an |
| VBox | Ordnet die enthaltenen Steuerelemente vertikal in einer Spalte an |
| HPanel | Ordnet die enthaltenen Steuerelemente horizontal an, wenn nötig in mehreren Reihen |
| VPanel | Ordnet die enthaltenen Steuerelemente vertikal an, wenn nötig in mehreren Spalten |
| Frame | Rahmen, z.B. um Radiobuttons zusammenzufassen |
| Panel | Zum Zusammenfassen von zusammengehörigen Steuerelementen |
| TabStrip | Karteireiter |
| ScrollView | Ansicht mit Schieberegler waagerecht und senkrecht |
| DrawingArea | Zeichenfeld |
| Timer | Zeitgeber |
[Bearbeiten] Nachladbare Elemente
Einige andere Elemente sind nutzbar, müssen aber in extra Komponenten nachgeladen werden, siehe auch Gambas: Komponenten.
- GambasEditor
- LCDNumber
- Dial
- SpinBox
- ScrollBar (Schieberegler)
- Slider
- TableView
- Splitter
- Workspace
[Bearbeiten] Das Gambas Menü
[Bearbeiten] Menü „Datei“
[Bearbeiten] Menü „Projekt“
[Bearbeiten] Menü „Ansicht“
[Bearbeiten] Menü „Werkzeuge“
[Bearbeiten] Menü „?“
[Bearbeiten] Die Funktionstasten in Gambas
Einige Funktionstasten sind in Gambas sehr hilfreich:
| F1 | Damit ruft man wie üblich das Hilfesystem auf. Zu vielen Befehlen gibt es auch schon ein paar Beispielprogramme. |
| F4 | Damit rufen Sie das Eigenschaftsfenster eines Objektes auf. |
| F5 | Damit starten Sie ihr Programm |
| F6 | Diese Taste zeigt Ihnen die Werkzeugkiste |
| F7 | Compiliert ihr Programm |
| F8 | Startet im Einzelschrittmodus |
| F11 | Zeigt das Direktfenster |
[Bearbeiten] Die wichtigsten Steuerelemente (Werkzeugsammlung / Toolbox)
Die wichtigsten Steuerelemente sind die
- Form oder auch Formular genannt
- Der Befehlsbutton, (Commandbutton, Befehlsknopf, OK-Knopf in der Toolbox)
- Die Textbox (abc-Feld in der Toolbox)
- Die Textarea (gambas almost m..Feld in der Toolbox)
- Die DrawingArea (Feld mit Grafiksymbolen in der Toolbox)
- Der Zeitgeber (Timer, Feld mit Uhr in der Toolbox)
Fangen Sie mit diesen zu arbeiten an. Danach können Sie recht einfach auch die anderen nutzen.
[Bearbeiten] Eigenschaften
Jedes Steuerelement aus der Werkzeugkiste hat verschiedene Eigenschaften (Größe, Farbe, Umrahmung, Name, Beschriftung etc). Eigenschaften (= Properties) können zur Entwurfszeit, d.h. vor dem Programmstart festgelegt werden.
- Auf dem Formularentwurf wird das gewünschte Steuerelement markiert.
- Mit F6 wird das Eigenschaftenfenster aufgerufen.
- Dort sind dann alle verfügbaren Eigenschaften aufgelistet.
- Man wählt die gewünschte Eigenschaft.
Probieren Sie dies z. B. mit der Umrahmung der Form, dem Name der Form oder der Größe der Form aus.
Die wichtigsten Eigenschaften von Steuerelementen werden im Folgenden beschrieben.
[Bearbeiten] Name-Eigenschaft
Diese Eigenschaft gibt es bei allen Objekten. Sie bestimmt den Namen, unter dem das Objekt im Gambas-Code angesprochen wird. Diese Eigenschaft kann nur im Entwurfsmodus, nicht im Programm selber geändert werden. Die Voreinstellung für diese Eigenschaft ist zum Beispiel beim ersten Formular Form1. Wenn man sich irgendwo im Code auf dieses Formular beziehen will, z.B. wenn man eine seiner Eigenschaften ändern will, muss man diesen Namen benutzen.
[Bearbeiten] Text-Eigenschaft
Diese Eigenschaft gibt es bei Formularen, Befehlsschaltflächen, Bezeichnungsfeldern und vielen anderen Steuerelementen. Bei Formularen gibt sie den Text an, der in der Titelleiste des Formulars angezeigt wird. Diese Eigenschaft kann sowohl im Entwurfsmodus als auch im Programm selber (zur Laufzeit) geändert werden. Beispiel:
PUBLIC SUB Form_Open() Form.Text = "Neuer Titel" END
Unter Visual Basic hieß diese Eigenschaft meistens Caption.
[Bearbeiten] Visible Sichtbar oder versteckt
Diese Eigenschaft gibt es bei Formularen und allen Steuerelementen außer dem Timer = Zeitgeber, denn der ist immer zur Laufzeit unsichtbar. Mit dieser Eigenschaft wird festgelegt, ob ein Objekt sichtbar oder ausgeblendet ist. Sie kann sowohl im Entwurfsmodus als auch zur Laufzeit geändert werden. Diese Eigenschaft kann nur die Werte TRUE (engl. true: wahr, das Objekt ist also sichtbar) oder FALSE (engl. false: falsch, das Objekt ist also nicht sichtbar) annehmen.
Beispiel: Sie haben eine Form mit 2 Befehlsschaltflächen. Wenn Sie auf den einen Button drücken, soll der andere verschwinden.
PUBLIC SUB Button1_Click() Button2.Visible = FALSE END
Die Befehlsschaltfläche mit dem Namen Button2 wird vom Bildschirm gelöscht, also unsichtbar gemacht.
[Bearbeiten] Enabled Aktiviert oder deaktiviert
Diese Eigenschaft gibt es für Formulare und alle Steuerelemente. Sie bestimmt, ob die Form oder das Steuerelement auf vom Benutzer erzeugte Ereignisse reagieren kann. Mit dieser Eigenschaft können Formulare und Steuerelemente also zur Laufzeit entweder verfügbar gemacht oder gesperrt werden. Wenn Steuerelemente gesperrt sind, werden sie grau statt schwarz dargestellt und sind nicht mehr anwählbar. Wie die Visible-Eigenschaft kann auch Enable nur die Werte TRUE (das Objekt kann auf Ereignisse reagieren) oder FALSE (das Objekt kann nicht auf Ereignisse reagieren) annehmen.
Man kann also auf diese Weise, ähnlich wie mit Visible, Steuerelemente sperren, die gerade nicht verwendet werden sollen. Man kann damit auch zum Beispiel ein Textfeld sperren, das nur zur Textanzeige gebraucht wird.
Wenn man bei einem Zeitgeber Enabled auf FALSE setzt, dann wird er angehalten und löst keine Ereignisse mehr aus, bis man ihn wieder weiterlaufen lässt.
Beispiel: Der Befehlsknopf Button2 wird stumm geschaltet.
PUBLIC SUB Button1_Click() Button2.Enabled = FALSE END
[Bearbeiten] BackColor Hintergrundfarbe
BackColor legt die Hintergrundfarbe für ein Objekt fest und kann sowohl im Entwurfsmodus als auch zur Laufzeit geändert werden. Beispiel:
PUBLIC SUB Form_Open() Form1.BackColor = &00FF00 END
ergibt einen gelben Hintergrund im Formular Form1.
Wenn man die BackColor-Eigenschaft im Eigenschaftenfenster ändert, kann man eine von vielen vorgegebenen Farben aussuchen. Wenn die nicht ausreichen, kann man im Farbpalettenfenster eigene Farben „mischen“, und die werden dann auch angezeigt. Siehe auch den Abschnitt über Grafikbefehle.
Man kann die Backcolor auch über einen Standarddialog in der Laufzeit wählen.
[Bearbeiten] ForeColor Vordergrundfarbe
In Formularen und manchen Steuerelementen kann man mit dieser Eigenschaft die Farbe einstellen, mit der Buchstaben und Zeichen dargestellt werden. Wenn man diese Eigenschaft zur Laufzeit ändert, erscheinen nur diejenigen Buchstaben, die danach geschrieben werden, in der neuen Farbe.
[Bearbeiten] X, Y entspricht den Koordinaten der Position
Diese Eigenschaften gibt es bei Formularen und bei fast allen Steuerelementen. Sie bestimmen die Koordinaten der linken oberen Ecke des Objekts, und zwar bei Formularen relativ zum Bildschirm, und bei den anderen Steuerelementen relativ zur linken oberen Ecke des Formulars, in dem sie stehen.
Die beiden Eigenschaften können einerseits im Entwurfsmodus geändert werden: entweder dadurch, dass man das Objekt einfach mit der Maus woanders hin zieht, oder indem man sie direkt im Eigenschaftenfenster verändert. Andererseits kann man sie zur Laufzeit ändern und damit das Objekt verschieben (- außer natürlich beim Zeitgeber).
[Bearbeiten] Width, Height entspricht Breite und Höhe
Diese Eigenschaften bestimmen die Breite und die Höhe eines Objekts. Auch sie können sowohl im Entwurfsmodus als auch zur Laufzeit geändert werden. Die Größe des Objekts ändert sich dann sofort.
Bei einem Formular gehören zur Höhe und Breite auch die Fensterränder oben, unten und an den Seiten dazu. Bei Steuerelementen wird raffinierterweise vom Mittelpunkt des Steuerelementrahmens aus gemessen, damit Steuerelemente mit verschiedenen Rahmenbreiten hübsch ausgerichtet werden können.
[Bearbeiten] Änderung zur Laufzeit
Eigenschaften können auch zur Laufzeit verändert werden. Die Eigenschaften werden dann erst nach dem Programmstart im Programmablauf geändert.
Die allgemeine Befehlsform lautet dazu:
Name_Des_Steuerelementes.Eigenschaftsname = Eigenschaftswert
Beispiel:
Sie haben eine DrawingArea auf Ihrer Form platziert. Jetzt wollen Sie während der Laufzeit die Farbe ändern. Platzieren Sie noch einen Befehlsbutton dazu, um die Eigenschaft während der Laufzeit zu ändern:
PUBLIC SUB Button1_Click() DrawingArea1.BackColor = &H00FF00& END
Die DrawingArea wird Grün.
Als Übung können Sie zusätzlich die Größe der DrawingArea ändern. Wie geht das?
DrawingArea1.Width = 200 DrawingArea1.Height = 200
Das Programm schaut dann so aus:
PUBLIC SUB Button1_Click() DrawingArea1.BackColor = &H00FF00& DrawingArea1.Width = 200 DrawingArea1.Height = 200 END
Die englischen Steuerelement_Namen werden automatisch von Gambas zugeteilt und mit einer laufenden Nummer unterscheidbar gemacht (Button1, Button2 etc). Diese automatisch vergebenen Namen können mit der Name-Eigenschaft im Eigenschaftsfenster verändert werden.
[Bearbeiten] Methoden
Methoden werden ähnlich wie Eigenschaften verwendet. Sie werden vom Programm aufgerufen. Methoden sind kleine Programme, die Aktivitäten des betreffenden Steuerelements abarbeiten.
Nehmen Sie die Zwischenablage als Beispiel. Sie hat 3 verfügbare Methoden: Copy, Paste und Clear
Wenn im Codefenster programmiert wird, erscheint hinter dem Namen einer Komponente nach Schreiben des Punktes eine Liste der verfügbaren Eigenschaften und Methoden.
Eine Auswahl per Doppelklick erleichtert einem hier die Arbeit.
[Bearbeiten] Ereignisse
Ereignisse sind z. B. Mausklicks, Mausbewegungen oder ein Tastendruck.
Das Gambasprogramm kann auf solche Ereignisse reagieren, wenn man es wünscht. Man muss nur eine Methode festlegen, die dem Programm sagt, was es tun soll.
Beispiele von Ereignissen:
| Der Benutzer klickt auf einen Button oder ein Menü | Click-Ereignis |
| Der Benutzer ändert einen Text in einem Textfeld | Change-Ereignis |
| Ein Programm wird beendet, weil irgendwo ein Ende-Befehl erreicht wird (Benutzer oder Programmablauf), das Fenster wird aus dem Speicher entladen | Unload-Ereignis |
| Ein Timer erreicht einen vorher bestimmten Wert | Timer-Ereignis |
| Ein Fenster wird in der Größe verändert | Resize-Ereignis |
Wenn man mit der rechten Maustaste eine Komponente im Form Editor auswählt und dann auf Ereignis (= Event) klickt, werden alle Ereignisse angezeigt, die für diese Komponente verfügbar sind. Wählen Sie die, die Sie brauchen.
Ereignisse, auf die ein Steuerelement reagieren soll, werden zur Entwurfszeit festgelegt.
Liste der Ereignisse:
- Click = Click mit der Maus (Ereignis wird nicht beim Drücken der Maustaste, sondern erst beim Wiederloslassen ausgelöst!)
- DblClick = Doppelclick
- Drag = Ziehen mit der Maus
- DragMove
- Draw
- Drop = Fallen lassen, nach dem Ziehen
- Enter = Mit der Maus in eine Fläche hinein fahren
- GotFocus = Die Markierung (bzw den Focus) bekommen
- KeyPress = Taste gedrückt
- KeyRelease
- Leave = Verlassen einer Fläche
- LostFocus
- Menu
- MouseDown = Drücken einer beliebigen Maustaste
- MouseMove
- MouseUP
- MouseWheel
- Open
Das Click-Ereignis funktioniert auch im Entwurfsmodus. Mit ihm kann man das Steuerelement markieren. Durch einen Doppelklick öffnet sich das zugehörige Codefenster. Automatisch wird der Rahmen für ein Unterprogramm mit SUB und END erzeugt und dabei das häufigste Ereignis eines Steuerelementes bereits zugewiesen.
| Element | Standardereignis |
|---|---|
| Form | Open |
| Button | Click |
| TextBox | KeyPress |
| ScrollView | MouseDown |
| DrawingArea | Draw |
| Timer | Timer |
| Label | MouseDown |
| PictureBox | MouseDown |
| ProgressBar | MouseDown |
| CheckBox | Click |
In diesen bereitgestellten Rahmen gibt man wie üblich seinen Programmcode ein.
[Bearbeiten] Befehlsknopf (Commandbutton, Button)
Siehe Gambas: Button
[Bearbeiten] Textarea
Siehe Gambas: Textarea
[Bearbeiten] Progressbar = Fortschrittsbalken
Wie kann man den Fortschrittsbalken programmieren? Dies sollen die folgenden Beispiele zeigen:
[Bearbeiten] Allein
Sie brauchen eine ProgressBar und drei Befehlsbuttons um das Programm in Gang zu bekommen. Holen Sie sich diese Elemente mit F6 und einem Doppelklick aus der Werkzeugkiste auf Ihre Form.
Der Quellcode:
STATIC PUBLIC SUB Main() hForm AS Fmain hForm = NEW Fmain hForm.show END PUBLIC SUB _new() ProgressBar1.value = 0.01 'Der Wert für value muss zwischen 0 und 1 liegen END PUBLIC SUB Button1_Click() ProgressBar1.value = ProgressBar1.value - 0.01 END PUBLIC SUB Button2_Click() ProgressBar1.Reset END PUBLIC SUB Button3_Click() ProgressBar1.value = ProgressBar1.value + 0.01 END
[Bearbeiten] Zusammen mit dem Timer
Das folgende Beispiel nutzt den Progressbar zusammen mit dem Timer. Je nach Delay des Timers kann man die Geschwindigkeit variieren und damit z. B. einen Ladevorgang anzeigen.
Sie brauchen einen Progressbar und einen Timer, um das Programm in Gang zu bringen:
Der Code schaut so aus:
PUBLIC SUB Form_Open()
'Timer einstellen
timer1.Delay = 100
timer1.enabled = TRUE
'Progressbar einstellen
ProgressBar1.Value = 0.01
END
PUBLIC SUB Timer1_Timer()
IF ProgressBar1.value < 0.99 THEN
ProgressBar1.Value = ProgressBar1.Value + 0.01
END IF
END
[Bearbeiten] Der Timer (Zeitgeber, Zeituhr)
Siehe Gambas: Timer
[Bearbeiten] Die Spaltenansicht (ColumnView)
In der Werkzeugbox findet sich ein Steuerelement mit dem Namen ColumnView. Wie man es nutzen kann zeigt folgendes Programm. Man braucht eine Form mit einem ColumnView Steuerelement auf der Form, um es in Gang zu bringen.
PUBLIC SUB Form_Open()
Create()
END
PUBLIC SUB Create()
it AS Integer
it2 AS Integer
nLines AS Integer
ColumnView1.Clear
ColumnView1.Width = 776
ColumnView1.Height = 464
'4 Spalten (Columns) erzeugen
ColumnView1.Columns.Count = 4
'Die Breite (width) der Spalten einstellen
FOR it = 0 TO 3
ColumnView1.Columns[it].Width = ColumnView1.Width / ColumnView1.Columns.Count
ColumnView1.Columns[it].Text=" Title " & it
NEXT
'5 Zeilen (rows) erzeugen
nLines = 5
FOR it = 0 TO 4
ColumnView1.Add(it, it)
FOR it2 = 0 TO ColumnView1.Columns.Count - 1
ColumnView1[it][it2] = "Col: " & it2 & " Row: " & it
NEXT
NEXT
END
[Bearbeiten] Der Schieberegler
Siehe Gambas: Scrollbar
[Bearbeiten] Die Form
Siehe Gambas: Form
[Bearbeiten] Das Gitter (Gridview)
Siehe Gambas: Gitter
[Bearbeiten] Tableview (Tabellenansicht)
Siehe Gambas: Tabelle
[Bearbeiten] Listview (Listenansicht)
Siehe Gambas: Liste
[Bearbeiten] Der Command Button (Befehlsknopf)
Der Commandbutton ist einer der wichtigsten Steuerelemente überhaupt. Die meisten kleinen Beispielprogramme in diesem Gambas Wikibook werden über einen Commandbutton gestartet.
So schaut der Befehlsknopf auf der Werkzeugleiste aus. Klicken Sie in Ihrer Werkzeugleiste darauf, wenn Sie einen auf Ihrer Form brauchen. Die Werkzeugleiste bekommen Sie mit F6.
Halten Sie dabei folgende Reihenfolge ein. Erst die Form anzeigen, dann die Werkzeugkiste aktivieren, sonst bekommt man keinen Commandbutton auf die Form.
So schaut dann der Befehlsknopf auf Ihrer Form in der Entwurfsansicht aus.
Wenn Sie den Befehlsknopf in der Entwurfsansicht anklicken, dann wird er mit 4 kleinen weißen Quadraten an den Ecken markiert. Sie können ihn größer oder kleiner machen und natürlich irgendwohin auf ihrer Form verschieben.
Mit F4 können Sie die Eigenschaften des Buttons festlegen. Lassen Sie sich nicht von der großen Zahl beeindrucken. Probieren Sie z.B. einmal die Eigenschaft Text aus und geben Sie ihrem Button einen neuen Namen.
Wenn Sie Code an den Button anhängen wollen, dann öffnen Sie das Codefenster mit einem Doppelklick auf den Commandbutton.
Die Handhabung des Commandbuttons ist im Prinzip also sehr einfach. Man holt ihn aus der Werkzeugkiste auf die Form, benennt ihn um und schreibt dann den entsprechenden Code dahinter:
PUBLIC SUB Button1_Click() Print 1 END
[Bearbeiten] Aufruf des Befehlsknopfes mit der Tastatur
Ist der Knopf bei laufendem Programm im Fokus, reagiert er auf das 'KeyPress'-Ereignis.
Der Code zur Behandlung dieses Ereignisses ist dann z.B.:
PUBLIC SUB Button1_KeyPress()
IF key.Code = key.Space OR key.Code = key.Return OR key.code=key.Enter THEN
Print 1
ENDIF
END
Ein paar Besonderheiten des Commandbuttons sollen folgende Programme zeigen.
[Bearbeiten] Den Commandbutton verschwinden lassen
Mit dem folgenden Miniprogramm können Sie einen Commandbutton unsichtbar machen:
PUBLIC SUB Button1_Click() Button1.visible = false END
Dasselbe macht übrigens:
PUBLIC SUB Button1_Click() Button1.hide END
Wenn er wieder auftauchen soll, hilft folgender Code mit einem Button2:
PUBLIC SUB Button2_Click() Button1.show END
Wie könnte man den Button1 wieder anzeigen, ohne das man einen Button1 nutzt.
Beispielsweise mit einem Doppelklick auf die Form:
PUBLIC SUB Form_DblClick() Button1.show END
[Bearbeiten] Den Commandbutton endgültig verschwinden lassen
Mit dem folgenden Miniprogramm können Sie einen Commandbutton völlig verschwinden lassen.
PUBLIC SUB Button1_Click() Button1.delete END
[Bearbeiten] Den Commandbutton verschieben
Wollen Sie den Commandbutton während der Laufzeit verschieben, dann können Sie folgendes Miniprogramm nutzen. Sie brauchen einen Commandbutton auf der Form um es in Gang zu bringen.
PUBLIC SUB Form_Open() Button1.Move(160,64,64,32) END PUBLIC SUB Button1_Click() Button1.Move(1,64,64,32) END
Wie kann man den Button mit der Maus verschieben?
Wollen Sie einmal erleben wie ein Button Ihrer Maus folgt wie ein Hündchen?
Dann probieren Sie folgendes Programm. Sie brauchen eine Form und einen Button, um es in Gang zu bringen.
PUBLIC SUB Form_MouseMove() Button1.X = Mouse.X Button1.Y = Mouse.Y END
Wenn Sie das Programm gestartet haben, dann klicken Sie in die Form und fahren mit der Maus auf der Form herum.
[Bearbeiten] Einen Commandbutton zur Laufzeit neu erstellen
Meistens wird man alle notwendigen Befehlsknöpfe bereits während der Entwurfszeit auf der Form platzieren, sie mit Code versehen und dann erst das Programm starten. Man kann aber auch während der Laufzeit einen oder mehrere Commandbuttons noch während des Programmablaufes (Laufzeit) neu erstellen. Wie das geht ist hier beschrieben.
Sie brauchen nur eine leere Form um es in Gang zu bringen.
b AS Button PUBLIC SUB _New() b = NEW Button(ME) AS "Ende" b.show b.Caption = "Ende" b.x = 100 b.y = 100 END PUBLIC PROCEDURE Ende_Click() ME.Close END
Eine lustige Variante:
b AS Button PUBLIC SUB _New() b = NEW Button(ME) AS "Ende" b.show b.Caption = "Ende" b.x = 100 b.y = 100 END PUBLIC PROCEDURE Ende_Click() b.visible = FALSE END PUBLIC SUB Form_Leave() b.visible = TRUE END
[Bearbeiten] Commandbuttons zur Laufzeit in einer Schleife neu erstellen
Will man viele Buttons auf einer Form schnell erstellen, ist dazu eine Schleife am besten geeignet. Das Ganze hat aber ein paar Haken. Mit folgendem Beispielprogramm funktioniert es dann doch ganz gut. Man braucht nur eine leere Form, um es in Gang zu bringen.
btn AS Button
btnname AS String
PUBLIC SUB _new()
x AS Integer
FOR x = 1 TO 4
btnname = "btn" & Str(x)
btn = NEW Button(ME) AS btnname
btn.X = 100 * x
btn.Y = 30
btn.Width = 50
btn.Height = 30
btn.Caption = Str(x)
btn.enabled = TRUE
NEXT
END
Will man die Buttons in einer Schleife alle wieder weglöschen, dann geht das schon bedeutend schwieriger.
[Bearbeiten] Der wandernde Befehlsknopf
Völlig nutzlos ist das folgende Programm, aber es ist Bewegung im Spiel. Sie brauchen eine Form und einen Button um es in Gang zu bringen.
PUBLIC SUB Button1_Click()
x AS Integer
FOR x = 1 TO 20
Button1.X = x * 10
Button1.Y = x * 10
WAIT 0.5
Button1.Text = Str(x)
NEXT
END
[Bearbeiten] Zahlenraten bis 27
Bei dem folgenden kleinen Spiel denkt sich der Computer eine Zahl zwischen 1 und 27. Der Benutzer soll diese Zahl mit möglichst wenig Versuchen erraten. Versuchen Sie mit maximal 5 Rateversuchen auszukommen!
Sie brauchen 2 Befehlsbuttons, 2 Textboxen und 1 Labelsteuerelement auf Ihrer Form, um das Programm in Gang zu bringen.
Quelltext: Zahlenraten Form1.class
Die 27 Zahlenbuttons werden zur Laufzeit erzeugt. Erstaunlich ist der Array aus Buttons. Damit wir nicht für alle 27 Buttons eine eigene Click() Funktion schreiben müssen, bekommen alle Buttons in der Zeile
b[n] = NEW Button(ME) AS "btn"
den gleichen Namen btn. Dadurch rufen alle 27 Buttons, wenn sie angeklickt werden, die gleiche Funktion btn_Click() auf. Um nun innerhalb dieser Funktion zu ermitteln, welcher Button angeklickt wurde, benutzen wir LAST. LAST ist eine Referenz auf das letzte Objekt, das ein Ereignis ausgelöst hat. Durch LAST können wir also auf das entsprechende Objekt zugreifen. Um dieses jetzt eindeutig zu identifizieren, benutzen wir dessen Tag-Eigenschaft. Die Tag-Eigenschaft kann verwendet werden, um unsichtbar Informationen in einem Objekt zu speichern, in unserem Fall die dem Button zugeordnete Zahl. Innerhalb der Funktion btn_Click() liefert LAST.Tag also den Zahlenwert des angeklickten Buttons.
Die Textarea ist ein häufig genutztes Steuerelement, welches im Gegensatz zur Textbox auch Platz für größere Texte bietet.
[Bearbeiten] Die Eigenschaften, Methoden und Ereignisse der Textarea
Wenn man die Textarea näher kennenlernen will, kann man sich die
- die Eigenschaften (properties)
- die Methoden (methods)
- und die Ereignisse (events)
der Textarea am besten in der Hilfefunktion von Gambas ansehen.
Man drückt die F1 oder wählt im Projektfenster aus dem Menü den Menüpunkt ? (Fragezeichen), dort nimmt man den ersten Menüpunkt Hilfe Browser F1. (Siehe auch Gambas: Hilfe) Dann wählt man auf der Seite Gambas Documentation den Punkt Components. Aus den Components wählt man sich die Komponente gb.qt aus und sucht dort nach der Klasse Textarea. Hier findet man alle Eigenschaften, Methoden und Ereignisse der Textarea.
Im Internet findet man das Ganze auch sehr schnell unter: gambasdoc.org
[Bearbeiten] Eigenschaften (Properties) der Textarea
BackColor, Background, Border, Column, Cursor, Design, Drop, Enabled, Expand, Font, ForeColor, Foreground, H, Handle, Height, Id, Left, Length, Line, Mouse, Next, Parent, Pos, Previous, ReadOnly, ScreenX, ScreenY, Select, Selection, Tag, Text, ToolTip, Top, Visible, W, Width, Window, Wrap, X, Y
[Bearbeiten] Methoden der Textarea
Clear, Copy, Cut, Delete, Drag, EnsureVisible, Grab, Hide, Insert, Lower, Move, Paste, Raise, Redo, Refresh, Resize, SetFocus, Show, ToColumn, ToLine, ToPos, Undo
[Bearbeiten] Ereignisse der Textarea
Change, Cursor, DblClick, Drag, DragMove, Drop, Enter, GotFocus, KeyPress, KeyRelease, Leave, LostFocus, Menu, MouseDown, MouseMove, MouseUp, MouseWheel
Zu jedem dieser Punkte findet man dann einige spezielle Hilfeangaben. Diese sind allerdings nur in Englisch verfügbar.
[Bearbeiten] Wie kann man mit dem Cursor an das Ende des Textes in der TextArea springen?
Dazu braucht man die Pos Eigenschaft der TextArea. Sie ist eine Zahl (Integer) und über diese Zahl kann man die Cursorposition abfragen oder einstellen. Wie das geht zeigt das folgende kleine Beispiel:
Sie brauchen eine TextArea und einen Commandbutton um das Beispiel in Gang zu bringen:
PUBLIC SUB Button1_Click() TextArea1.Pos = TextArea1.Length 'Der Cursor geht ans Ende des Textes END
TextArea1.Pos zählt die Zeichen vom Beginn des Textes an.
[Bearbeiten] Gambastextart
@@@@
@@@
*@@@@@@@* W#
@@*+++++++*@@# W* +W
@@@@ @ @@+++++++++++++#@@@@@W, WW@+WW
@++*@ #@ @@@#++++++++++++++@@++++@ *# *W
@++++@ @@ *@##@+++++++++++++++@#++++#. WW. ,W+W: W
@+++++@ @@@#++@+++++++++++++++@*+++++#..WWW ,WWWW W
@*+++*@@@*@*++@+++++++++++++++@#++++++*# WW. *@WWW W
@++@@#+++@+++@++++++++++++++*@++++++++W, W+@+ ,W #
@+#@+++++@+++@++++++++++++++@*+++++++++W+ :W+++@+W @
#@#++++++@#++@++++++++++++++@+++++++++++#W#+++++@ @#
@@#+++++@@+@++++++++++++++@++++++::++++++++++++@ #@#
#@@++++#@@+++++++++++++*@++++++ +++++++++++++#@ @@#
@@@*++*@@++++++++++++*@+++++ ++++++++++++++@@ @#+@@
@++*@@+++@@@#*+++++++++@+++++ :++++++++++++++@ @@+++++@
@++++*@++++*#@@@@@@@*++@+++++ .+++++++++++++++@ @@@++++@+++@
@+++++*@@@#*++++++*#@@@@@++++ +++++++++++++++*@@# @@#+++++@@+++@
@++++++++*@@@@@@#*++++++@@+++ .+++++++++++++++@@#@# #@@++#@@@@@@@+++@
@++++++++++++++#@@@@@@@@@@#++: :+++++++++++++++@@+@@@++@@ #@@+++@
@++++++++++++++@@##@@@**@@@@*++.:+#*++++++++++++++@#+++@@ @++#@
@+++++++++++++*@@@@@#@**@@@@@@@@##@@@@#+++++++++++*@@@@ @@@
@+++++++++++++@#*##**@@*@@@@@@@#******@@@++++++++++@*
@*+++++++++++*@@@@@@@@@@*@@@@@@@@@******@@#+++++++++@
@@++++++++++*@+*@***@@*@@#@@#@@@@@@@#*****@@++++++++*@
@@#++++++++*@++*@***@@**@@#@#*#@@#@@@@#****#@*+++++++@
##@#++++++@@++++#@**@@***@##@@**@@##@#@@****#@#+++++++@
@+@@###@@#++++++@**@@*#**@**@@@*#@@*@*@******@#++++++@
@++*##*++++++++#@#@@@@@@@@**#@@@#@*@*@*******@*++++++@
@+++++++++++++++##@@**##@#*@@@@#@#@#@*******#@++++++@
@+++++++++++++++*@+++@@@**@++@#@#@#@@@#*****@@++++++@
#@++++++++++++++@*+@@@**#@#++@#@+##@+*#@@#***@++++++@
##++++++++@@+++@@@@*#@@@++++@#@+#@@+++++@@#*#@++++++@
@#++++++#@@@@@@##@@@#++++++@#@+*@@+++++++@@*@@+++++@
@@++++++@#*@##@@*+++++++++@#@+*@@++++++++#@#@++@++*@
*@#*+++*@@@@@@+++++++++++@@#+*@@++++++++++#@@+@@++@
#@@@@@@*++@+++++++++++@@++*@@++++++++++++@*@*@+#@
#@*##+++++++++@@#++@@@+++++++++++++@@@@@+@
@@@*+++++++#@@++@@*++++++++++++++@#@ @*@
@@@+++++#@@++#@*++++++++++++++++@@@ @+@
#@@@++#@@+++@#+++++++++++++++++*@@ @@
#@@@@*++++++++++++**++++++++++@@ @#@
@*@@+++++++++++*##@@@*++++*@# @@
@@+++++++++@ *@@@@* #@
@@+++++++@ @@
@@#+++## @
@@@* @
[Bearbeiten] Das einfachste Timerprogramm
Ein Timer (Taktgeber) ist ein unsichtbares Steuerelement, das einen zeitlichen Ablauf programmierbar macht.
Wenn der Timer mit der Enabled-Eigenschaft an geschaltet ist, dann startet die Methode periodisch immer wieder mit der vorgegeben Zeitverzögerung (= Delay).
Platzieren Sie auf der Form einen Timer durch einen Klick auf das entsprechenden Feld der Werkzeugkiste.
Der Timer muss angeschaltet sein, wenn er laufen soll.
Deswegen schalten Sie seinen Eigenschaft Enabled im Eigenschaftsfenster (F4) auf TRUE.
Dann klicken Sie auf den Timer und geben Sie folgenden Code ein:
PUBLIC SUB Timer1_Timer() PRINT 1 END
Programmablauf:
Je nach dem wie groß man den Wert für das Delay einstellt, um so schneller oder langsamer erfolgt die Printausgabe. Diese wird immerwieder wiederholt.
Variation: Die Ausgabe wird mit einem Button gestoppt.
PUBLIC SUB Timer1_Timer() PRINT 1 END PUBLIC SUB Button1_Click() Timer1.Enabled = FALSE END
[Bearbeiten] Delay zur Laufzeit ändern
Am Anfang steht der Timer immer auf einem Delay von 1000 Millisekunden und ist Disabled (Enabled = FALSE). Er muss also erst angeschaltet werden.
Diese Voreinstellungen kann man bei den Eigenschaften ändern oder auch programmieren.
Starten Sie ein neues Projekt Timer1. Holen Sie sich eine neue Form mit der Rechten Maustaste auf Form im Projekt. Nennen Sie die Form wie Sie wollen. Deklarieren Sie die Form als Startform.
Man kann die Zeitverzögerung im Timer in Millisekunden festlegen. Wenn der Timer mit der Enabled-Eigenschaft angeschaltet ist, dann startet die Methode Timer1_Timer() periodisch mit der vorgegeben Zeitverzögerung.
Platzieren Sie auf der Form einen Timer und 2 Befehlsbuttons durch Klick auf die entsprechenden Felder der Werkzeugkiste.
Das Ganze schaut dann so aus: Verschieben Sie ihre Form so, dass Sie das Direktfenster sehen!
Der Programmcode dazu:
' Gambas class file PUBLIC n AS Integer PUBLIC SUB Form_Open() Timer1.Enabled = TRUE END PUBLIC SUB Timer1_Timer() PRINT Timer1.Delay Timer1.Delay = 1000 + n END PUBLIC SUB Button1_Click() n = n + 200 END PUBLIC SUB Button2_Click() n = n - 200 END
Programmablauf: Der Delay-Wert kann jetzt schneller oder langsamer geschaltet werden
Variation:
Wenn Sie ihrem Formular noch eine TextArea hinzufügen, dann erfolgt die Anzeige in der TextArea, wenn Sie folgende Codevariation nutzen.
' Gambas class file PUBLIC n AS Integer PUBLIC SUB Form_Open() Timer1.Enabled = TRUE END PUBLIC SUB Timer1_Timer() TextArea1.Text = Timer1.Delay & "\n" & TextArea1.Text Timer1.Delay = 1000 + n END PUBLIC SUB Button1_Click() n = n + 200 END PUBLIC SUB Button2_Click() n = n - 200 END
[Bearbeiten] Das Delay mit Zufallszahlen verändern
Im folgenden kleinen Programm werden Zufallszahlen zwischen 1 und 25 erzeugt. Diese Zahlen werden im Direktfenster ausgegeben und gleichzeitig wird das Delay des Timers je nach Größe der Zahl verändert. Um das Programm in Gang zu bringen brauchen Sie eine Form und darauf ein Timer-Steuerelement. Dieses holen Sie sich mit F6 aus der Toolbox.
PUBLIC SUB Form_Open() Timer1.Enabled = TRUE END PUBLIC SUB Timer1_Timer() x AS Integer Randomize x = Int(Rnd(1,25)) PRINT x Timer1.Delay = x * 50 END
Ziemlich nutzlos dieses Programm, aber man kann sich mit dem Timer vertraut machen und ein bisschen mit Zufallszahlen herumspielen.
[Bearbeiten] Countdown
Dieses Programm stammt von Jonás Alvarez. Siehe: linuxfocus.org
Es wurde ins Deutsche übertragen, verbessert und kommentiert:
Sie brauchen einen Timer, eine TextBox, einen ToggleButton, ein Labelfeld und 2 Commandbuttons, um es in Gang zu bekommen.
Der Code:
CONST fStandart AS Float=20.0
fSekunden AS Float
'fSekunden wird schon außerhalb aller Unterprogramme definiert,
'so kann es in allen UPs benutzt werden.
'fSekunden ist die aktuelle Zeit in Sekunden bis zum Start
'fStandart ist die Zeit des Countdownbeginns.
'Sie ist als Konstante festgelegt.
'fStandart kann aber über den Reset-Commandbutton Button1_Click()
'und die Textbox verändert werden.
PUBLIC SUB Form_Open()
'bereits beim Programmstart wird einiges festgelegt und angezeigt
fSekunden = fStandart
Anzeige
ToggleButton1.Value = FALSE
AnAus
Textbox1.Text = fSekunden
END
PUBLIC SUB ToggleButton1_Click()
'das ist der wichtigste Knopf
'er startet den Countdown oder unterbricht ihn
Timer1.Enabled = Togglebutton1.Value
'Ist der Togglebutton gedrückt kann auch der Timer laufen.
'Togglebutton1.Value = True >> Timer1.Enabled = True
'Ist er nicht gedrückt steht der Timer still
'Togglebutton1.Value = False >> Timer1.Enabled = False
AnAus
END
PUBLIC SUB Button1_Click()
fSekunden = Val(Textbox1.Text)
Anzeige
END
PRIVATE SUB AnAus()
IF ToggleButton1.Value THEN
ToggleButton1.Text = "&Countdown läuft"
ELSE
ToggleButton1.Text = "&Unterbrechung"
ENDIF
'wenn der Togglebutton angeklickt wurde erscheint als Text:
'Countdwon läuft.
'ist er nicht angeklickt erscheint der Text Unterbrechung
END
PRIVATE SUB Anzeige()
DIM fMinuten AS Integer
fMinuten = Int(Int(fSekunden) / 60)
'der Befehl INt schneidet die Nachkommazahlen weg
'das passiert hier gleich 2 mal
'erst werden die hundertstl Sekunden gekappt
'dann wird nach Minuten umgerechnet und auch hier alles nach dem Komma gekappt.
Label1.Caption = fMinuten & ":" & Format(fSekunden - fMinuten * 60, "00.0")
'der Formatbefehl bietet viele Möglichkeiten.
'Schauen Sie ihn sich einmal mit F1 in der Hilfe an
END
PUBLIC SUB Timer1_Timer()
IF fSekunden < 0.1 THEN
Label1.Caption = "0:00,0"
Togglebutton1.Value = FALSE
Togglebutton1_Click
'Hier wird aus dem Programm heraus der Togglebutton abgeschaltet
'da der Countdown kurz vor der Null ist
'das Programm springt zum Unterprogramm Togglebutton1_Click
ELSE
fSekunden = fSekunden - 0.1
Anzeige
END IF
END
PUBLIC SUB Button2_Click()
ME.Close
END
Drückt man auf den ToggleButton beginnt die Uhr rückwärts zu zählen. Drückt man noch einmal darauf, wird der Countdown unterbrochen. Mit Reset kann man über die Textbox den Beginn des Countdown verändern.
Das Programm hat 2 Prozeduren AnAus und Anzeige.
[Bearbeiten] Reaktionszeit testen
Mit diesem kleinen Programm wird die Reaktionszeit gemessen.
Für dieses Programm wird die Timer-Funktion benutzt. Diese sollte man nicht mit dem Timersteuerelement verwechseln. Außerdem wird die Anzeige Bremsen erst nach einer anfänglichen Zufallszeit ausgegeben.
Sie brauchen 3 Befehlsbuttons und eine Textbox um das Programm in Gang zu bringen. Das Programm ist noch verbesserungsbedürftig, aber es funktioniert.
Programmcode:
fStart AS Float PUBLIC SUB Button1_Click() fZufall AS Float i AS Integer Randomize() fZufall = Rnd(0.5, 3) 'PRINT fZufall WAIT fZufall TextBox1.Text = "Bremsen!!!" fStart = Timer 'Anfangszeit festlegen. 'erst ab jetzt wird die Reaktionszeit gemessen END PUBLIC SUB Button2_Click() fReaktionszeit AS Float fReaktionszeit = Timer - fStart fReaktionszeit = Int(fReaktionszeit * 1000) TextBox1.Text = fReaktionszeit 'TextBox1.Text = "Sie haben " + Str$(fReaktionszeit) + " Millisekunden gebraucht, um zu bremsen!" END PUBLIC SUB Button3_Click() ME.Close END
[Bearbeiten] Der Wait-Befehl, eine Alternative zum Timer
In einer Schleife ist es gar nicht so einfach den Timer korrekt zu programmieren. Versuchen Sie es einfach einmal mit dem WAIT Befehl als Alternative.
Die Syntax des Befehls lautet:
WAIT [ Delay ]
Der Befehl ruft die Ereignisschleife auf. Wenn für Delay ein Wert angegeben wird, dann wartet der Computer bis die angegebene Zeitverzögerung verstrichen ist. Die Zahl Delay ist eine Fließkommazahl. Wenn Sie also 100 ms warten wollen, dann geben Sie folgendes ein:
WAIT 0.1
Während der Pause werden keine Maus- oder Tastatureingaben verarbeitet. Nur Zeichnungs-, Timer- und Dateibeschreibungsereignisse werden noch ausgeführt.
Ein kleines Miniprogramm zeigt die Nutzung des Befehls. Sie brauchen einen Befehlsbutton und eine Textbox um es in Gang zu bringen. Sie müssen 5 Sekunden warten bis etwas passiert.
PUBLIC SUB Button1_Click() WAIT 5 'wartet 5 Sekunden WAIT 0.1 'wartet 100 Millisekunden TextBox1.Text = "" END
Oder was sagen Sie zu diesem Programm mit dem wandernden Befehlsknopf: Sie brauchen eine Form und einen Button um es in Gang zu bringen.
PUBLIC SUB Button1_Click()
DIM x AS Integer
FOR x = 1 TO 20
Button1.X = x * 10
Button1.Y = x * 10
WAIT 0.5
Button1.Text = Str(x)
NEXT
END
[Bearbeiten] ScrollBar (Schieberegler)
Mit dem Schieberegler kann man sehr schön kontinuierliche Zahlenwerte eingeben und ausgeben.
Den Schieberegler muss man sich aus der QT Werkzeugkiste holen, da er nicht in der normalen Gambas Werkzeugkiste zu finden ist.
Dazu lädt man die gb.qt.ext-Komponente. Dies kann man über den Menüpunkt Projekt -> Eigenschaften des Gambas-Projektfensters erreichen. In der Komponentenanzeige wählt man die Komponente gb.qt.ext zusätzlich aus.
In der Werkzeugbox erscheint dann eine Schaltfläche mit der Bezeichnung QT. Diese klickt man an und hat dann eine Reihe weiterer Steuerelemente darunter den ScrollBar zur Verfügung.
[Bearbeiten] Beispielprogramm
Das Beispielprogramm ist sehr einfach. Man braucht den Schieberegler und eine TextBox auf der Form.
Betätigt man den Schieberegler wie gewohnt mit der Maus, dann wird ein numerischer Wert zwischen 0 und 99 in der Textbox angezeigt. Verändert sich die Scrollbar (Change-Ereignis), dann wird der Scrollbarwert (Value) an die Textbox übergeben.
Hinter dem Schieberegler steht folgender Code:
PUBLIC SUB ScrollBar1_Change() TextBox1.Text = ScrollBar1.Value END
Siehe auch http://www.madeasy.de/7/prgmini.htm#form
[Bearbeiten] Wie erstellt man ein neues Formular?
In der Gambas-IDE geht man mit der rechten Maustaste auf Formulare . Dann wählt man Neu und Formular. Meist nutzt man das ausgewählte Formular auch als Startformular und muss dies dann mit dem kleinen grünen Pfeil angeben. Oder aber man hat bereits ein Startformular oder eine Startklasse, dann wählt man einfach ein Formular ohne den grünen Pfeil.
[Bearbeiten] Einfaches zum Thema Formular
Im folgenden werden ein paar Dinge zum Formular erklärt, die man immer wieder braucht.
Ausführen von Anweisungen direkt beim Öffnen des Formulares
PUBLIC SUB Form_Open() Anweisung_1 ... Anweisung_N END
Ausführen von Anweisungen wenn man mit der Maus darauf kommt
PUBLIC SUB Form_Enter() Anweisung_1 ... Anweisung_N END
Den Namen eines Formulares ändern mit
ME.Text = „neuer Titel“
Schließt ein Formular
ME.Close
[Bearbeiten] Fragen
Wie kann man 2 Formulare gleichzeitig darstellen?
STATIC PUBLIC SUB Main() Form1.Show Form2.Show END
oder eben noch mehr als 2 gleichzeitig
STATIC PUBLIC SUB Main() Form1.Show Form2.Show Form3.Show Form4.Show .... END
Wie kann man 2 Formulare gleichzeitig darstellen, ohne dass sie sich überlappen?
Formular 2 liegt rechts neben Formular 1:
STATIC PUBLIC SUB Main() Form1.Show Form2.X = Form1.X + Form1.ClientWidth Form2.Y = Form1.Y Form2.Show END
Formular 2 liegt unterhalb Formular 1:
STATIC PUBLIC SUB Main() Form1.Show Form2.X = Form1.X Form2.Y = Form1.Y + Form1.ClientHeight Form2.Show END
Eine leichte Überlappung ist noch vorhanden; Ursache ist vermutlich, dass die Fensterrahmenbreite und -höhe nicht bei ClientWidth bzw. ClientHeight mitgezählt wird.
[Bearbeiten] Startformular
Das Startformular erhält von Gambas automatisch die Main Class zugeordnet. Dies erleichtert am Anfang die Programmierung, erschwert aber den Umgang mit mehreren Formularen.
[Bearbeiten] Modales Formular
Wenn man eine modales Formular aufruft, werden automatisch alle anderen Fenster passiv gestellt. Man kann also nur noch auf dem modalen Formular weitermachen.
Die Programmausführung des aufrufenden Formulars wird an der Stelle des Aufrufes des modalen Formulars eingestellt, bis das modale Formular beendet wird (wird ein nichtmodales Formular aufgerufen, geht die Programmausführung des aufrufenden Formulars parallel weiter).
Der Aufruf eines modalen Formulars erfolgt mit:
Form2.ShowModal
Hier gibt es leider einen kleinen Schönheitsfehler: Das aufrufende Formular wird zwar passiv, es lässt sich nicht mehr bedienen, die Bedienelemente sind aber nicht 'ausgegraut' und suggerieren dem Benutzer die Bedienbarkeit (Gambas Version 1.0.15). Abhilfe erreicht man durch folgenden Code:
ME.Enabled = False Form2.ShowModal ME.Enabled = True
Die 3. Zeile ist nötig, damit nach Beendigung des modalen Dialogs das aufrufende Formular wieder bedienbar wird.
Dieses gilt auch für die vordefinierten modalen Dialoge
message message.Info message.Error message.Delete message.Warning message.Question
Dieser Abschnitt muss noch ausführlich bearbeitet werden.
Siehe auch: http://www.binara.com/gambas-wiki/static/Gambas/ModalForm.html [z.Z. nicht erreichbar]
[Bearbeiten] Eigenschaften eines Formulars
Arrangement BackColor Background Border Caption Children ClientH ClientHeight ClientW ClientWidth ClientX ClientY Cursor Design Drop Enabled Expand Font ForeColor Foreground H Handle Height Icon Id Left Mask Menus Modal Mouse Next Padding Parent Persistent Previous ScreenX ScreenY SkipTaskbar Spacing State Tag Text Title ToolTip Top TopOnly Visible W Width Window X Y
- W bzw. Width
- liefert die Breite des Formulares, aber abzüglich der Fensterelemente (Rahmen links und rechts)
- H bzw. Height
- liefert die Höhe des Formulares, aber abzüglich der Fensterelemente (Rahmen oben incl. Überschrift und Rahmen unten)
[Bearbeiten] Methoden eines Formulars
- Center
- Zentriert das Formular auf der Bildschirmarbeitsfläche
Close Delete Drag Find Grab Hide Lower Move MoveScaled Raise Refresh Reparent Resize ResizeScaled SetFocus Show ShowDialog ShowModal
[Bearbeiten] Ereignisse eines Formulars
Activate Close DblClick Deactivate Drag DragMove Drop Enter GotFocus Hide KeyPress KeyRelease Leave LostFocus Menu MouseDown MouseMove MouseUp MouseWheel Move Open Resize Show
[Bearbeiten] Konstanten des Formulars
Fixed FullScreen Maximized Minimized None Normal Resizable
[Bearbeiten] Tab-Order des Formulares
Die Tab-Order ist die Reihenfolge, in welcher die grafischen Steuerelemente bei Betätigung der Tabulatortaste durchlaufen werden. Sie kann im Hierarchiefenster der IDE geändert werden.
[Bearbeiten] Neues Formular
Sie wollen mit 2 Formularen arbeiten und von einem Formular zum Anderen hin- und herspringen:
Beispiel: Sie brauchen 2 Formulare und auf jedem Formular eine Schaltfläche ( Commandbutton).
Der Code für Form1.class lautet:
PUBLIC SUB Button1_Click() Form2.Show Form1.Hide END
Der Code für Form2.class lautet:
PUBLIC SUB Button1_Click() Form1.Show Form2.Close END
Beachten Sie, dass die beiden Formulare nicht gleichberechtigt sind. Die Form2 ist ein Objekt der Startklasse für Form1. Die Form1 ist die sogenannte Hauptklasse (main class)
Wenn Sie bei Form1 folgenden Code eingeben:
PUBLIC SUB Button1_Click() Form2.Show Form1.close END
funktioniert das Programm nicht, da es vorzeitig beendet wird. Auch Form2 wird dann nicht angezeigt, da sie von Form1 abhängig ist.
Diese Abhängigkeit kann sich auch auf die Eigenschaften der Form2 auswirken.
Siehe http://www.madeasy.de/7/prgnewform.htm
[Bearbeiten] Datenübergabe von einem Formular zu einem anderen Formular
Siehe http://www.madeasy.de/7/prgformtoformplus.htm Reichlich kompliziert das Ganze. Vielleicht geht es ja auch noch einfacher.
Es geht einfacher: Siehe das nächste Kapitel mit den globalen Variablen.
[Bearbeiten] Globale Variablen in Gambas
In VB ist es möglich, z.B. aus der Form2 heraus eine Textbox in Form1 direkt anzusprechen. Der Befehl dazu lautet: Form1!Textbox1.Text = "zb". Dies funktioniert in Gambas nicht. In Gambas gibt es keine projektübergreifenden globalen Variablen. Man kann sich behelfen, wenn man eine Klasse erzeugt, die man Global nennt. Die globalen Variablen deklariert man als statische public-Variablen in dieser Klasse. Dann kann man auf sie mit Global.variablename im ganzen Projekt zugreifen.
Minsini: It's still poor programming practice but at least they'll be identified as global variables whenever you use them ;)
[Bearbeiten] Programmbeispiel:
Sie haben 2 Formulare und wollen Text zwischen den Formularen austauschen. Die globale Variable zum Textaustausch soll einfach t heißen.
- Auf Form1 haben Sie 3 Commandbuttons und eine Textbox.
- Auf Form2 haben Sie 2 Commandbuttons und eine Textbox
Der Code für die Global class (die gleichzeitig Startklasse ist) lautet:
STATIC PUBLIC t AS String STATIC PUBLIC SUB Main() form1.Show 'Wenn Sie diese Zeile nicht einfügen, wird kein Formular angezeigt. END
Der Code für Form1 lautet:
PUBLIC SUB Button1_Click() Textbox1.Text = "Dies ist ein Test" Global.t = Textbox1.Text END PUBLIC SUB Button2_Click() Global.t = Textbox1.Text Form2.Show END PUBLIC SUB Button3_Click() Textbox1.Text =Global.t END
Der Code für Form2 lautet:
PUBLIC SUB Button1_Click() Textbox1.Text = Global.t END PUBLIC SUB Button2_Click() Global.t = Textbox1.Text Form1.Show 'Form2.Close END
Wenn Sie jetzt den Text der Textbox in Form1 ändern, wird er in Form2 übergeben und durch Klicken von Button1 eingefügt. Dasselbe passiert in Form2. Auch hier können Sie den Text der Textbox ändern und der geänderte Text wird mit Anklicken des Button3 auf Form1 in der Textbox gezeigt.
[Bearbeiten] Vereinfachtes Programmbeispiel zum Datenaustausch zwischen Formularen
Das ganze geht noch einfacher wie folgendes Beispiel zeigt:
- Sie brauchen eine Global.class, die Startklasse ist.
- In Form1 brauchen Sie eine Textarea und einen Commandbutton.
- In Form2 brauchen Sie eine Textarea und einen Commandbutton.
Code für die Global.class
STATIC PUBLIC t AS String STATIC PUBLIC SUB Main() form1.show END
Für den Namen Global.class Sie können aber auch den vorgegebenen Namen Class1.class belassen, dann heißt die globale Variable nicht mehr Global.t sonder Class1.t.
Code für Form1
PUBLIC SUB Form_Open() IF NOT Global.t THEN 'Falls Global.t noch leer ist, dann fülle die Textarea mit einem text textarea1.text = "Dies ist ein Anfang" ELSE textarea1.Text = global.t ENDIF END PUBLIC SUB Button1_Click() Global.t = textarea1.Text Form1.Close Form2.show END
Code für Form2
PUBLIC SUB Form_Open() Textarea1.Text = global.t Textarea1.Text = Textarea1.Text & " und etwas dazu." & Chr(10) END PUBLIC SUB Button1_Click() Global.t = textarea1.Text form2.close form1.Show END
Jedesmal wenn man von einem Formular zum anderen wechselt, wird der Text der Textarea der globalen Variablen t zugeordnet und in der nächsten Form noch etwas hinzugefügt.
[Bearbeiten] Kopieren des Formularlayouts
Sie wollen ein umfangreiches Formularlayout exakt von einem Formular auf ein anderes kopieren. Wenn man dazu alle Elemente des Formular markiert und sie mit der rechten Maustaste mittels Copy und Paste auf das andere Formular übertragen will, dann stehen die Elemente (z.B. die Buttons) oft nicht mehr an der richtigen Stelle.
Mit einem simplen Trick sind auch nach dem Kopieren alle Elemente richtig an Ort und Stelle.
Man platziert behelfsweise zusätzlich ein Steuerelement exakt in die linke oberen Ecke (Position 0,0), hier z.B. den Button3. Dieser dient als Sperre dagegen, dass Gambas die kopierten Elemente beim Einfügen verschiebt. Vor allem bei komplexeren Layouts mit vielen, teilweise auch überlappenden Elementen ersparen man sich so jede Repositionierungsarbeit. Dieser kleine Trick hilft auch in einer ganzen Reihe von anderen Grafik-Programmen.
Siehe http://www.madeasy.de/7/prgformcopy.htm
[Bearbeiten] Resize einer Textarea an eine Form
Sie haben eine Formular mit einer Textarea. Die Größe dieser Textarea möchten Sie immer an Ihre Formulargröße anpassen.
[Bearbeiten] Das Programm
Um das Programm in Gang zu bringen, brauchen Sie ein Formular und eine Textarea.
Wenn Sie das Formular verschieben zieht die Textarea immer mit.
Wenn Sie bei den Formulareigenschaften die Bordereigenschaft auf Resizeable stellen, wird die Textarea automatisch an eine Größenänderung der Form angepasst.
So schaut das Programm im Laufmodus aus:
[Bearbeiten] Der Code:
PUBLIC SUB Form_Resize() TextArea1.Move(0, 0, ME.ClientWidth, ME.ClientHeight) END
Was hier für eine Textarea gezeigt wurde, geht natürlich genauso auch mit einer Picturebox oder einer Drawingarea.
Siehe http://www.madeasy.de/7/prgresize.htm
[Bearbeiten] Ändern der Breite eines Textfeldes beim Ändern der Breite des Formulares
PUBLIC SUB Form_Resize() TextBox1.Move(TextBox1.X,TextBox1.Y,Form1.ClientW - ( TextBox1.X * 2 ) ,TextBox1.H) END
Die Breite der Textbox wird bei Breitenänderung des Formulares so angepaßt, daß rechts derselbe Abstand zum Rand besteht wie links.
[Bearbeiten] Allgemeines
Grid heißt auf deutsch Gitter. Noch besser kann man ein Grid auch als Tabelle bezeichnen. Tabellen eignen sich sehr gut, um Datenbanken übersichtlich darzustellen.
Verwandt mit GridView ist der TableView, die Tabellenansicht, wie sie z.B. in dem mitgelieferten Beispielprogramm DataReportExample genutzt wird.
Bei einem Gitter kann man die Spaltenanzahl, die Reihenanzahl, die Breite und Höhe und vieles mehr definieren. Angesprochen werden die einzelnen Felder des Gitters mit einem Array, d.h. mit einem Wert für die Spalten- und die Reihenkoordinate.
Man kann die Gitterplätze mit Text, mit Zahlen, aber auch mit einem Bild füllen.
[Bearbeiten] Beispielprogramm
Um das Programm in Gang zu bringen, braucht man eine neue Form. Auf diese platziert man ein GridView (ein Gitter) aus der Werkzeugkiste. Im Programmverzeichnis sollte die Bilddatei x.png verhanden sein, sonst wird das Bild nicht dargestellt. Eine Fehlermeldung gibt es nicht.
STATIC PUBLIC SUB Main() hForm AS Fmain hForm = NEW Fmain hForm.show END PUBLIC SUB _new() GridView1.Columns.Count = 4 GridView1.Rows.Count = 3 GridView1.Columns.Width = 52 GridView1.Rows[1].Height = 52 GridView1[0,0].Text = "0,0" GridView1[0,0].Alignment = 4 GridView1[1,1].Text = "1,1" GridView1[0,1].Text = "0,1" GridView1[1,0].Picture = Picture["x.png"] END
[Bearbeiten] Theorie des GridView
Mit dem GridView wird ein Steuerelement bereitgestellt, welches Daten in einem Gitternetz anzeigt. Die Klasse kann man aus der Werkzeugkiste holen. Sie ist aber auch per Code erzeugbar.
g AS GridView PUBLIC SUB _new() g = NEW GridView(ME) AS "GridView1" g.show g.Columns.Count = 4 g.Rows.Count = 3 g.Columns.Width = 52 g.Rows[1].Height = 52 END
Sie brauchen eine leere Form um obiges Programm in Gang zu bringen. Es erzeugt ein neues GridView.
[Bearbeiten] Eigenschaften des GridView
BackColor, Background, Border, ClientH, ClientHeight, ClientW, ClientWidth, Column, Columns, Current, Cursor, Design, Drop, Enabled, Expand, Font, ForeColor, Foreground, Grid, H, Handle, Height, Id, Left, Mouse, Parent, Row, Rows, ScreenX, ScreenY, ScrollBar, Tag, ToolTip, Top, Visible, W, Width, Window, X, Y
[Bearbeiten] Methoden
Clear, Delete, Drag, Grab, Hide, Lower, Move, Raise, Refresh, Resize, SetFocus, Show
[Bearbeiten] Ereignisse
Activate, Click, DblClick, Drag, DragMove, Drop, Enter, GotFocus, KeyPress, KeyRelease, Leave, LostFocus, Menu, MouseDown, MouseMove, MouseUp, MouseWheel, Scroll
[Bearbeiten] GridView mit Werten füllen
Sie haben eine Liste von Werten erstellt, diese wollen Sie in das Gitter übernehmen. Wie das geht zeigt das folgende Beispielprogramm:
Sie brauchen dazu eine neue Form mit folgenden Elementen:
- 1 TextArea
- 1 GridView
- 2 Commandbuttons
Der Code dazu:
PUBLIC SUB Button1_Click()
TextArea1.Text = "114,3\n135,7\n104,8\n118,5\n125,7\n"
TextArea1.Text = TextArea1.Text & "121,4\n122,4\n96,8\n118,9\n120\n"
TextArea1.Text = TextArea1.Text & "112,2\n127,9\n122,8\n"128,9\n120,3"
END
PUBLIC SUB _new()
GridView1.Columns.Count = 2
GridView1.Rows.Count = 15
GridView1.Columns.Width = 72
END
PUBLIC SUB Button2_Click()
DIM text AS String
DIM Liste AS String[]
DIM Einzelwert AS String
DIM x AS Integer
x = 0
text = TextArea1.Text
Liste = Split(text,Chr(10))
FOR EACH Einzelwert IN Liste
GridView1[x,1].Text = Einzelwert
GridView1[x,0].Text = x
x = x + 1
NEXT
PRINT liste.Length
END
Wenn man auf den Button1 drückt wird die TextArea mit Werten gefüllt. Drückt man auf den Button2, dann werden diese Werte in das Gitter übernommen.
Wie kann man das Programm noch verbessern?
- Die Länge des Gitters ist mit einem Wert von 15 fest vorgegeben. Kann man die Länge so ändern, dass sie variabel wird und der Länge der Liste (Liste.Length) in der TextArea entspricht?
[Bearbeiten] Hintergrundfarbe für eine beliebige Zelle setzten
Manchmal möchte man, vielleicht um den Inhalt bestimmter Zellen hervor zu heben, die Hintergrundfarbe einer oder mehrerer Zellen auf eine beliebige Farbe ändern. Eigentlich geht das nicht, denn dieses ist nicht in den Eigenschaften des GridView vorgesehen. Aber es gibt einen kleinen „Workaround“, den ich im folgenden beschreibe.
- man braucht natürlich ein GridView. Nennen wir es z.B. GridViewTest.
- nun definiert sich eine Variable (z.B. bild) als Picture.
- dann erstellt sich eine TextBox (z.B. TextBoxTemp) in der Größe einer Zelle des GridViev.
- man setzt die Eigenschaft TextBoxTemp.Visible = False (TextBoxTemp ist unsichtbar).
- im nächsten Schritt legt die Hintergrundfarbe der TextBox fest.
- man kopiert den Inhalt der Zelle in die TextBox, dessen Hintergrundfarbe geändert werden soll.
- dann setzt die Eigenschaft von TextBoxTemp.Visible auf True (sichtbar machen).
- jetzt macht nun mit bild = TextBoxTemp.Grab() ein Bild,
- setzt TextBoxTemp.Visible auf False und
- kopiert das Bild in die GridView Zelle.
Sollte es nicht funktionieren, muss noch ein WAIT an die richtige Stelle gesetzt werden. Die wesentlichen Teile hier noch einmal als Programm-Code.
DIM bild AS Picture bild = NEW Picture( <Breite der TextBox>, <Höhe der TextBox>, TRUE ) TextBoxTemp.Visible = TRUE TextBoxTemp.Text = GridViewTest[ <Reihe>, <Spalte> ].Text WAIT bild = TextBoxTemp.Grab() TextBoxTemp.Visible = FALSE GridViewTest[ <Reihe>, <Spalte> ].Picture = bild
Wichtig ist, dass WAIT genau so, und vor der Grab-Zeile eingefügt wird. WAIT bild = TextBoxTemp.Grab() funktioniert NICHT.
Das ist vielleicht nicht ganz „sauber“ programmiert, aber eine andere Möglichkeit zur Lösung des Problems habe ich bislang noch nicht gefunden.
[Bearbeiten] TableView-Komponente dazuladen
Die Tabelle muss man sich aus der QT-Werkzeugkiste holen, da sie nicht in der normalen Gambas-Werkzeugkiste zu finden ist.
Dazu lädt man die gb.qt.ext-Komponente. Dies kann man über den Menüpunkt Projekt -> Eigenschaften des Gambas-Projektfensters erreichen. In der Komponentenanzeige wählt man die Komponente gb.qt.ext zusätzlich aus.
Siehe auch: Gambas: Komponenten.
In der Werkzeugbox erscheint dann eine Schaltfläche mit der Bezeichnung QT. Diese klickt man an und hat dann eine Reihe weiterer Steuerelemente darunter die Tabellenansicht (TableView) zur Verfügung.
[Bearbeiten] TableView nutzen
Das folgende Programm nutzt das TableView-Steuerelement aus gb.qt.ext. In eine Tabelle mit 10 Spalten und 10 Zeilen werden die Zahlen des 1*1 eingefügt. Sie brauchen eine Form und das TableView-Steuerelement aus der Werkzeugkiste, um es in Gang zu bringen.
PRIVATE aro AS NEW Object[]
PUBLIC SUB _New()
DIM ari AS Variant[]
DIM i AS Integer
DIM j AS Integer
'es wird ein Array 10 X 10 erzeugt
FOR i = 0 TO 9
ari = NEW Variant[]
ari.Resize(10)
aro.Add(ari)
NEXT
'die Werte 1 bis 100 werden den Array-Elementen zugeordnet
FOR i = 0 TO aro.Count - 1
FOR j = 0 TO aro[i].Count - 1
aro[i][j] = (i + 1) * (j + 1)
NEXT
NEXT
TableView1.Rows.Count = 10
TableView1.Columns.Count = 10
END
PUBLIC SUB TableView1_Data(Row AS Integer, Column AS Integer)
TableView1.Data.Text = aro[Row][Column]
IF aro[Row][Column] = 50 THEN TableView1.Data.BackColor = Color.Gray
END
[Bearbeiten] Zellen bearbeiten
Das TableView-Steuerelement ist aber nur für die Darstellung der Werte zuständig, man kann die Werte in den Zellen nicht editieren. Will man die Werte direkt in den Zellen bearbeiten, wie man es z.B. von Tabellenkalkulationen kennt, muss man dynamisch eine TextBox über die angeklickte Zelle positionieren, in der dann der Zelleninhalt bearbeitet werden kann. Aber keine Sorge, dass klingt komplizierter als es ist.
Beginnen Sie ein neues Projekt, legen Sie eine neue Form an und platzieren Sie auf dieser Form ein TableView, eine TextBox und ein Button. Danach benötigen Sie noch den folgenden Quellcode: TableView1 Form1.class
[Bearbeiten] Farbige Zellen
Mit nur geringem Aufwand lässt sich das obige Beispiel so erweitern, das man den einzelnen Zellen verschiedene Hintergrundfarben zuweisen kann. Dabei kann man auf die Zellen des TableViews nicht direkt zugreifen, sondern muss die Farbwerte in einem entsprechenden Array (im folgenden Beispiel $hColor) vorrätig halten und innerhalb der TableView1_Data() Routine dem TableView zur Verfügung stellen. Dazu ändern wir den Quellcode des vorherigen Beispiels wie folgt: TableView2 Form1.class
[Bearbeiten]
Was uns jetzt noch fehlt, ist die Möglichkeit, die jeweils zur Bearbeitung ausgewählte Zelle mit den Cursortasten zu wechseln. Um dies zu ermöglichen, müssen wir nur noch zwei Dinge tun. Erstens werden wir die TextBox1_KeyPress() Funktion so ändern, dass sie auf die entsprechenden Tasten reagiert. Zum Zweiten rufen wir am Anfang der TextBox1Show() Funktion die TableView1.MoveTo() Methode auf, um sicherzustellen, dass die Zelle, die wir bearbeiten wollen, auch im sichtbaren Bereich des TableViews liegt. Der entsprechende Quellcode: TableView3 Form1.class
Ferner verzichten wir jetzt darauf, die Hintergrundfarbe der TextBox auf Gelb zu setzen und verwenden stattdessen die jeweilige Hintergrundfarbe aus dem Array $hColor.
[Bearbeiten] Wiki-Tabelle
Nach all den Trockenübungen wollen wir uns jetzt einem zumindest halbwegs sinnvollen Beispiel für den Einsatz eines TableViews widmen.
Jeder ambitionierte Wikibook- oder Wikipedia-Autor wird früher oder später in die Verlegenheit geraten, bestimmte Informationen in einer Tabelle darstellen zu wollen. Um dabei etwa die folgende Tabelle zu erzeugen:
| Wert1 | Wert2 | Wert3 |
| Wert4 | Wert5 | Wert6 |
| Wert7 | Wert8 | Wert9 |
benötigt man den folgenden Wiki-Quellcode:
{|{{prettytable}}
| Wert1 || Wert2 || Wert3
|-
| Wert4 || Wert5 || Wert6
|-
| Wert7 || Wert8 || Wert9
|}
Das wird bei größeren Tabellen sehr schnell unübersichtlich.
Wir brauchen also ein Programm, bei dem wir die Daten bequem in eine Tabelle eingeben können und das uns auf Knopfdruck den notwendigen Wiki-Quellcode liefert.
Quellcode:
Erzeugen Sie ein neues Projekt mit Namen Wiki-Tabelle, beenden Sie Gambas direkt wieder und kopieren Sie den Quelltext von den vier vorstehenden Seiten in (neue) Dateien mit den entsprechenden Namen (Form1.class, ...) in das gewählte Projektverzeichnis. Anschließend starten Sie Gambas wieder und öffnen das Projekt und definieren im Projektfenster die Form1 als Startklasse.
In der Werkzeugkiste von Gambas gibt es eine Element, welches eine Listendarstellung ermöglicht.
Wie dieses Element funktioniert soll folgendes Beispiel zeigen:
Sie brauchen einen Commandbutton und ein Listviewelement. Holen Sie sich beides mit F6 aus der Werkzeugkiste.
PUBLIC SUB Button1_Click()
Listview1.add("1","Name1")
Listview1.add("2","Name2")
Listview1.Add("3","Name3")
END
Wenn Sie ein zweites Mal auf den Befehlsknopf klicken, gibt es eine Fehlermeldung. Warum?
Im zweiten Beispiel werden die Dateieinträge des aktuellen Unterverzeichnisses in die Liste eingetragen.
Sie brauchen einen Commandbutton und ein Listviewelement. Holen Sie sich beides mit F6 aus der Werkzeugkiste.
PUBLIC SUB Button1_Click()
sDir AS String
sPath AS String
FOR EACH sDir IN Dir(sPath, "*")
ListView1.Add(sPath &/ sDir, sDir)
NEXT
END
[Bearbeiten] Einfache Meldung
Eine Meldung ist sehr einfach zu programmieren. Geben Sie folgenden Code in eine leere Form ein und starten Sie das Programm.
PUBLIC SUB Form_Open()
Message("Dies ist eine Meldung", "ButtonText")
END
Alternativ können Sie auch folgenden Code verwenden:
PUBLIC SUB Form_Open()
Message.Info("Hallo, das ist die Info Meldung", "OK")
END
[Bearbeiten] Meldung mit mehreren Antwortmöglichkeiten
Neben der einfachen Message.Info gibt es vier weitere Meldungsarten:
- Message.Delete (Löschen)
- Message.Error (Fehlermeldung)
- Message.Question (Frage)
- Message.Warning (Warnmeldung)
Bei diesen Meldungsboxen sind bis zu drei Antworten möglich. Außerdem kommt ein Icon zur Anzeige:
- Delete = "Mülltonne",
- Error = "Roter Punkt mit X",
- Question = "?" Fragezeichen,
- Warning = "Gelbes Dreieck mit Ausrufungszeichen"
[Bearbeiten] Beispiel
Wie diese Meldungsboxen funktionieren zeigt folgendes Beispiel. Sie brauchen einen Button und ein Labelsteuerelement auf Ihrer Form um das Programm in gang zu bringen. Beides finden Sie in der Werkzeugkiste mit F6.
[Bearbeiten] Layout
[Bearbeiten] Code
PUBLIC SUB Button1_Click()
SELECT Message.Question("Hallo, das ist die Meldung mit einer Frage! Gefällt Sie Ihnen?", "Ja", "Nein", "Weiß nicht")
CASE 1
Label1.Text = "Erfreulich!"
CASE 2
Label1.Text = "Bedauerlich!"
CASE 3
Label1.Text = "Sie werden sie bald mögen!"
END SELECT
END
[Bearbeiten] Einleitung
Wenn man ein bisschen mathematisch interessiert ist, kann man eine Programmiersprache wie Gambas sehr gut nutzen, um die Mathematik noch besser zu verstehen.
Umgekehrt kann man durch die Programmierung kleiner mathematischer Programme sehr viel über eine Programmiersprache lernen. Der Vorteil mathematischer Programme ist, dass sie meistens gut überschaubar sind und die Fehlerbeseitigung in kurzer Zeit vollzogen ist.
Außerdem kann man anfangs auch völlig auf eine Grafik verzichten und nur mit dem Direktfenster arbeiten, auch wenn die Grafik ja gerade den Reiz von KDE Programmen ausmacht.
[Bearbeiten] Rechenausdrücke
Um längere Rechenausdrücke in Gambas korrekt zu berechnen, sollte man einige Vereinbarungen für mathematische Zeichen kennen, die in fast allen Basicdialekten gültig sind. Für die Multiplikation, die Division und die Potenzierung werden dabei andere Zeichen gebraucht, als die im Deutschen üblichen.
- Die Addition (Zusammenzählen) erfolgt mit +
- z.B. Print 8 + 8
- Die Subtraktion (Abziehen) erfolgt mit -
- z.B. Print 9 - 5
- Die Multiplikation (Malnehmen) erfolgt mit dem Sternchen *
- z.B. Print 5 * 5
- Die Division (Teilen) erfolgt mit dem Schrägstrich /
- z.B. Print 10 / 5
- ergibt 2
- Vorsicht bei Teilung mit oder ohne Rest
- Die Potenzierung (Hochzahlen) berechnet man mit dem ^ Zeichen.
- z.B. Print 8 ^ 2
- ergibt 64
- Die Klammern legen den Vorrang beim Rechnen fest 5 * (5 + 5)
- Falsch ist 5(5+5), Richtig ist 5 * (5 + 5)
Für die Berechnung gelten folgende Regeln der Vorrangigkeit:
- Zuerst werden die Klammern berechnet. Die innersten Klammern zuerst.
- Bei den Operationen gilt die Rangfolge: Erst Potenzieren, dann multiplizieren oder dividieren, dann addieren oder subtrahieren.
- Gleichrangige Ausdrücke werden von links nach rechts abgearbeitet.
Es gibt in Gambas nur ein Rechenzeichen für die Quadratwurzel SQR. Die höheren Wurzeln muss man anders berechnen: Hier gilt x-te Wurzel aus a ist gleich a^(1/x) (a hoch 1 durch x) Beispielsweise wird die 3-te Wurzel aus 27 so berechnet: 27^(1/3) = 3
Statt

schreibt man in Gambas: 36/2/3/6 oder 36/(2*3*6) = 1
Beachten Sie, dass das Minuszeichen einmal als Vorzeichen und einmal als Subtraktionszeichen gebraucht wird. Folgende Rechnungen sind gültig:
5 + -2 = 3 -5 * 3 = -15 5*-3 = -15 5/4 = 1,25 oder 1.25 je nach Ländereinstellung 20/2*5 = 50 20/2/5 = 2 20/(2*5)= 2 5*(2+3) = 25 2*(2+3)/(4+6) = 1 ((2+3)*2)^2 = 100
[Bearbeiten] Addy der Summierer
Wenn man eine Kolonne von Zahlen zusammenzählen will, verliert man schnell den Überblick, welche Zahl man schon eingegeben hat und welche nicht. Man kann dazu natürlich eine große Tabellenkalkulation anwerfen. Diese ist aber etwas kompliziert zu bedienen.
Einfacher soll diese Aufgabe Addy, ein kleines Summierprogramm erledigen. Auch eine nachträgliche Korrektur der Eingabe soll möglich sein.
Die Eingabe der Zahlen soll schnell erfolgen, am besten durch ein Return ohne Mausaktion.
Bei dem Programm können auch negative Zahlen summiert werden. Sie werden dann korrekt abgezogen. Auch das Zusammenzählen von Kommazahlen ist möglich.
Außerdem kann man Zahlenkolonnen via Zwischenspeicher übertragen.
Sehr hilfreich bei der Erstellung dieses Programms ist der Splitbefehl. CHR(10) als Trennzeichen ist in diesem Fall der Zeilenwechsel.
Was brauchen Sie? Holen Sie sich eine neue Form und nennen Sie diese wie Sie wollen. Holen Sie sich eine TextArea, eine TextBox und einen Commandbutton aus der Werkzeugkiste. Löschen Sie den Text aus den Textboxen bei den Eigenschaften (= Properties) Text.
So schaut das Ganze aus:
Der Programmcode dazu. Er steht hinter dem Befehlsbutton Summe:
PUBLIC SUB Button1_Click()
DIM text AS String
DIM summe AS Float
DIM Elt AS String[]
DIM Sb AS String
text = TextArea1.Text
Elt = Split(text, Chr(10))
FOR EACH Sb IN Elt
summe = summe + Val(sb)
NEXT
TextBox1.Text = summe
END
Das Programm ist doch ganz praktisch, oder was meinen Sie? Bei Kommazahlen erfolgt die Ergebnisausgabe noch inkorrekt mit dem englischen Punkt als Komma. Versuchen Sie diesen Fehler zu beheben.
In dem Programm bekommt man eine Fehlermeldung Type mismatch: Wanted Number, got Null instead wenn Sie z.B. versuchen Buchstaben statt Zahlen einzugeben.
Der Computer kann hier nur etwas mit Zahlen anfangen, nicht mit Buchstaben. Sie können den Fehler vermeiden, wenn Sie die Eingabe auf Ziffern, Kommas und Minuszeichen begrenzen. Auch ein Abfangen des Fehlers mit Catch ist sicher möglich.
Wollen Sie die Eingaben in Addy speichern. Dann schauen Sie sich doch folgende Erweiterung an: Gambas: Dateien#Datei laden und speichern mit Addyplus
Das Programm Addy regt an, um über einen kleinen Mittelwert- und Standardabweichungsrechner nachzudenken.
[Bearbeiten] Potenzen
Folgendes Beispielprogramm zeigt den Umgang mit Potenzen. Es zeigt auch die dabei möglichen Fehler auf. Es arbeitet im Terminalmodus.
STATIC PUBLIC SUB Main() PRINT 4^3 PRINT 3^4 PRINT 4^1/2 PRINT 4^(1/2) PRINT 8^0.333 PRINT 8^(1/3) PRINT 8^1/3 PRINT 2^(-2) PRINT 1/2^2 END
Die Ausgabe schaut so aus:
64 81 2 2 1,998614185981 2 2,666666666667 0,25 0,25
Frage dazu: Wozu wird hier der Befehl Static verwendet? Geht es auch ohne ihn?
Der Befehl Static wird im Terminalmodus automatisch von der GUI vergeben. Löscht man ihn weg, funktioniert das Programm nicht mehr und es erscheint eine Fehlermeldung: ERROR: #24: No startup method
[Bearbeiten] Modulo oder Modulus (Rest beim Teilen)
Der MOD Befehl entspricht – einfach erklärt – dem Rest beim Teilen. Geht die Division auf, bleibt kein Rest (also 0).
Ein paar Beispiele sind (besonders für Programmieranfänger) sinnvoll für das Verständnis:
- 10 MOD 5 ergibt 0 (Oft gemachter Fehler: Es kommt nicht 2 heraus. MOD ist nicht das selbe wie /)
- 2 MOD 3 ergibt 2
- 6 MOD 4 ergibt auch 2
- 8 MOD 3 ergibt 2
Ein weiteres Beispiel zeigt folgendes Programm im Terminalbetrieb:
STATIC PUBLIC SUB Main()
DIM a AS Integer
DIM b AS Integer
b = 2
FOR a = 10 TO 2 STEP - 1
PRINT a MOD b
NEXT
END
Setzen Sie verschiedene Werte für b ein und schauen Sie sich die Ausgabe an. Falls Sie b = 0 setzen, dann erfolgt eine Fehlermeldung: Divsion by zero.
[Bearbeiten] Lernprogramm Modus
Siehe http://www.madeasy.de/7/prgmodus.htm
[Bearbeiten] Quersumme berechnen
Im folgenden Programm wird der Modus Befehl zur Berechnung der Quersumme einer mehrstelligen Zahl benutzt: Holen Sie sich eine neue Form und nennen Sie diese wie Sie wollen. Holen Sie zwei Textboxen aus der Werkzeugkiste.
Löschen Sie den Text aus den Textboxen bei den Eigenschaften (= Properties) Text.
Holen Sie sich einen Commandbutton dazu und benennen Sie diesen um.
Siehe http://www.madeasy.de/7/prgquer.htm
Hinter dem Befehlsfeld Quersumme steht folgender Code: Beachten Sie das hier das Divisionszeichen / nicht verwendet wird, sondern das Teilenzeichen ohne Rest \.
PUBLIC SUB Button1_Click()
DIM zahl AS Integer
DIM Quersumme AS Integer
zahl = Val(TextBox1.Text)
DO WHILE zahl <> 0
Quersumme = Quersumme + zahl MOD 10
zahl = zahl \ 10
LOOP
TextBox2.Text = Str$(Quersumme)
END
[Bearbeiten] Gerade oder Ungerade
Den Modulus Befehl kann man nutzen, um zu überprüfen ob eine ganze Zahl gerade (teilbar durch 2) oder ungerade (nicht teilbar durch 2) ist.
Programm: Sie brauchen 2 Befehlsbuttons und 2 Textboxen auf der Form, um das Programm in Gang zu bekommen.
Benutzen Sie folgenden Code um die Eigenschaften der Steuerelemente automatisch einzurichten:
PUBLIC SUB Form_Open() Button1.Text = "Zufallszahl erzeugen" Button1.Move(16, 8, 176, 32) Button2.Text = "Gerade-Ungerade Testen" Button2.Move(16, 48, 176, 32) Textbox1.Text = "" Textbox1.Move(192, 8, 88, 32) Textbox2.Text = "" Textbox2.Move(192, 48, 88, 32) END
Sie können die Eigenschaften natürlich auch mit der Hand über das Eigenschaftsfenster festlegen. Der eigentliche Code beginnt hier:
PUBLIC SUB Button1_Click()
Randomize()
textbox1.Text = Str(Int(Rnd(1,101)))
END
PUBLIC SUB Button2_Click()
DIM n AS Integer
n = Val(textbox1.text)
IF textbox1.Text = "" THEN textbox1.Text = Str(Int(Rnd(1,101)))
IF n MOD 2 THEN
textbox2.Text = "Ungerade"
ELSE
textbox2.Text = "Gerade"
ENDIF
END
Mit dem ersten Befehl wird eine ganze Zufallszahl zwischen 1 und 100 erzeugt. Mit dem zweiten Befehl wird die Teilbarkeit durch 2 überprüft.
Falls n eine ungerade Zahl ist, dann ist n MOD 2 gleich 1, denn es bleibt ein Rest von 1 übrig. Der Wahrheitswert ist true. Wenn kein Rest übrig bleibt ist der Wahrheitswert false.
Ausführlicher kann man auch schreiben:
IF n MOD 2 = true Then
Versuchen Sie es zu verstehen und probieren sie das Programm aus.
[Bearbeiten] Übersicht der mathematischen Zeichen in Gambas
siehe Mathematische Zeichen in Gambas
[Bearbeiten] Zahlendarstellung
[Bearbeiten] Einfache Rechnungen mit ganzen Zahlen
Zahlen werden in Gambas zunächst ganz normal wie gewohnt gehandhabt. So ergibt der Ausdruck PRINT 8 + 8 in der Ausgabe 16.
PUBLIC SUB Form_Open() PRINT 8 + 8 END
Will man mit Zahlen im Programm länger arbeiten, muss man sie als Variable definieren. Die einfachste Form dafür ist die Variable Integer. Die Deklaration einer Zahlenvariable erfolgt dann z.B. mit Dim zahl AS Integer.
Im folgenden einfachen Beispielprogramm für die Addition aller Ziffern von 1 bis 10 werden 2 Zahlenvariablen i und k definiert. Sie durchlaufen beide eine Schleife von 1 bis 10 und werden addiert. Kopieren Sie das Programm in Gambas und lassen Sie es laufen. Ersetzen Sie das Pluszeichen durch andere mathematische Zeichen und prüfen Sie was passiert.
PUBLIC SUB Form_Open()
DIM i AS Integer
DIM k AS Integer
FOR i = 1 TO 10
FOR k = 1 TO 10
PRINT i + k & " ";
NEXT
PRINT
NEXT
END
Durch die erste Zeile mit dem Befehl Form_Open() startet das Programm sofort beim Aufrufen der Form. Mit den Befehlen DIM werden die Variablen i und k als ganze Zahlen (= Integer) festgelegt. Dann folgen 2 FOR - TO Schleifen, die verschachtelt sind. In der ersten Schleife wird die Variable i von 1 bis 10 hochgezählt. Bevor aber i zu einem höheren Wert springt, muss die innere Schleife für k immer wieder von 1 bis 10 abgearbeitet werden. In der Ausgabe mit dem Printbefehl werden dann i und k mathematisch verknüpft und im Direktfenster mit PRINT ausgegeben. Der Teil & " " fügt immer ein Leerzeichen zwischen die errechneten Zahlen i + k ein. Der Strichpunkt am Ende der Zeile verhindert einen Zeilenwechsel. So wird die Ausgabe in eine Zeile geschrieben.
Erst in der äußeren Schleife für i steht ein einsamer Printbefehl. Dieser bewirkt einen Zeilenvorschub jedesmal wenn ein neuer Wert für i angesagt ist. Der Zeilenwechsel erfolgt also immer nach 10 Zahlen in der Querausgabe. Beachten Sie bitte, dass die Schleifen mit dem Nextbefehl geschlossen werden. Beim Nextbefehl wird in Gambas auf die Angabe Next i oder Next k verzichtet. Der Computer weiß das selbst.
Wenn Sie die 2 Schleifen nicht verstehen, dann ersetzen sie einfach das Pluszeichen durch ein Komma oder einen Strichpunkt. Daraufhin starten Sie das Programm. Jetzt können Sie erkennen wie die Werte von i und k hochgezählt werden. Wenn Sie es immer noch verstehen, empfehle ich Ihnen den Einzelschrittmodus im Programmablauf.
Versuchen Sie das Programm zu vereinfachen und halten einen der Werte z.B. i konstant. Fügen Sie dazu z.B. eine Zeile i = 5 nach den DIM Befehlen ein und streichen Sie die äußere Schleife für den i Wert inklusive des Next Befehles.
Ihr Programm sollte dann so ausschauen:
PUBLIC SUB Form_Open()
DIM i AS Integer
DIM k AS Integer
i = 5
FOR k = 1 TO 10
PRINT i + k & " ";
NEXT
PRINT
END
Die Variable i ist hier eigentlich überflüssig und kann auch noch herausgeworfen werden. Resultat:
PUBLIC SUB Form_Open()
DIM k AS Integer
FOR k = 1 TO 10
PRINT 5 + k & " ";
NEXT
END
Auch die Multiplikation ist einfach und wie gewohnt. Sie müssen dazu nur im obigen Additionsprogramm das Pluszeichen mit dem englischen Multiplikationszeichen, dem Sternchen "*" ersetzen.
Die Multiplikation zeigt z.B. ein einfaches Einmaleinsprogramm: Siehe auch http://www.madeasy.de/7/prgschleife2.htm
PUBLIC SUB Form_Open()
DIM i AS Integer
DIM k AS Integer
FOR i = 1 TO 10
FOR k = 1 TO 10
PRINT i * k & " ";
NEXT
PRINT
NEXT
END
[Bearbeiten] Exponential Darstellung mit E
Wenn Sie folgendes Programm laufen lassen, dann erscheint in der Ausgabe nicht wie erwartet 10 100 1000 etc sondern ab der Zahl eine Million werden die großen Zahlen mit 1.E+8 und 1.E+10 abgekürzt. Der Buchstabe E heißt in diesem Zusammenhang 10 hoch. Die danach folgende Zahl mit einem Plus oder Minuszeichen davor ist die Zahl mit der die Zehn hochgenommen wird, also die Potenz.
1.E+8 heißt also genauer 1,0 *10^8 oder 1,0 * 10 hoch 8 oder 1,0 *108
PUBLIC SUB Form_Open()
DIM i AS Integer
DIM k AS Integer
i = 10
FOR k = 1 TO 10
PRINT k ^ i & " ";
NEXT
END
Noch einmal zur Wiederholung: Das große "E" bedeutet "Mal 10 hoch". Die Ganzzahl, die folgt gibt die Potenz von Zehn an mit der die Zahl zu multiplizieren ist. Eine andere Möglichkeit die Ganzzahl, die dem "E" folgt, zu betrachten ist, dass sie die Richtung und die Anzahl der Stellen angibt, in der der Dezimalpunkt zu verschieben ist. Positive Ganzzahlen bedeuten eine Rechtsverschiebung; negative Ganzzahlen bedeuten eine Linksverschiebung.
[Bearbeiten] Rechenfehler
Übrigens ergibt das folgende Programm einen Rechenfehler.
PUBLIC SUB Form_Open() PRINT 1000000 * 1000000 END
Rechnen Sie alle Ihre Gambas Programme mehrfach nach, da öfter unerwartete Ergebnisse durch Variablenumwandlung und durch die im Englischen und Deutschen verschiedene Verwendung des Punktes und des Kommas in Dezimalbrüchen auftreten.
Beispiel: Deutsch 1/2 = 0,5 Englisch 1/2 = 0.5
Dieses Problem tritt aber in den meisten anderen Programmiersprachen auch auf und ist nicht Gambas spezifisch.
Die deutschen Mathematiker sollten sich bald möglichst an die englische Notation anpassen und auch gleich die Zeichen für die Multiplikation, Division und Potenzierung an die Computernotierung ändern.
Eine Länderliste mit ihren Dezimaltrennzeichen findet sich hier: http://www.f-i-t.net/dezimalTrennz/
[Bearbeiten] Hochzählen, Runterzählen, Abschneiden, Runden etc INC, DEC, INT, FRAC
[Bearbeiten] INC Hochzählen, 1 dazuzählen
Der Befehl INC zählt zu jeder numerischen Variable eins dazu. INC steht für Increment, d.h. heraufzählen.
Beispiel im Terminalmodus (d.h ohne Grafik)
STATIC PUBLIC SUB Main() DIM X AS Integer X = 7 INC X PRINT X END
Die Ausgabe erfolgt im Direktfenster und lautet: 8
Zweites Beispiel mit einem Array
STATIC PUBLIC SUB Main() DIM A[3, 3] AS Float DIM X AS Integer DIM Y AS Integer X = 2 Y = 1 A[X, Y] = Pi INC A[X, Y] PRINT A[X, Y] END
Ausgabe: 4.14159265359
Man kann natürlich statt des INC Befehls auch einfach eins dazuzählen
INC X
Ist dasselbe wie
X = X + 1
Folgendes ist falsch und funktioniert nicht:
X = INC X
[Bearbeiten] DEC Herunterzählen
Das Gegenteil von INC macht der Befehl DEC. Er zieht von der Zahl die 1 ab. DEC heißt auf englisch Decrement, d.h. herunterzählen.
Beispiel im Terminalmodus (d.h. ohne Grafik)
STATIC PUBLIC SUB Main() DIM X AS Integer X = 7 DEC X PRINT X END
Die Ausgabe erfolgt im Direktfenster und lautet: 6
STATIC PUBLIC SUB Main() DIM A[3, 3] AS Float DIM X AS Integer DIM Y AS Integer X = 2 Y = 1 A[X, Y] = Pi DEC A[X, Y] PRINT A[X, Y] END
Ausgabe: 2,14159265359
[Bearbeiten] Vorzeichen und Absolutwert Sgn, Abs
[Bearbeiten] Sgn (Signum) Vorzeichen einer Zahl
Der Befehl Sgn liefert einen Wert, der für das Vorzeichen einer Zahl steht. Das Argument Zahl kann ein beliebiger zulässiger numerischer Ausdruck sein. Dessen Vorzeichen bestimmt den von der Sgn-Funktion ausgegebenen Wert:
- Ist die Zahl > 0 liefert Sgn(Zahl) den Wert 1.
- Ist die Zahl = 0 liefert Sgn(Zahl) den Wert 0.
- Ist die Zahl < 0 liefert Sgn(Zahl) den Wert -1.
Einfache Beispiele:
PRINT Sgn(Pi)
Ergebnis: 1
PRINT Sgn(-Pi)
Ergebnis: -1
PRINT Sgn(0)
Ergebnis: 0
Beispiel:
PUBLIC SUB Form_Open()
DIM x AS Integer
DIM y AS Float
FOR x = 1 TO 100
y = Rnd(-5, 5)
'Es werden 100 Zufallszahlen zwischen -5 und +5 erzeugt.
SELECT CASE Sgn(y) '...auswerten.
CASE 0 ' Wenn Zahl Null.
PRINT y & " " & Sgn(y) & " Signum = Null."
CASE 1 ' Wenn Zahl positiv.
PRINT y & " " & Sgn(y) & " Signum = positive Zahl."
CASE -1 ' Wenn Zahl negativ.
PRINT y & " " & Sgn(y) & " Signum = negative Zahl."
END SELECT
NEXT
END
Oder etwas anders:
PUBLIC SUB Form_Open()
DIM x AS Integer
DIM y AS Float
DIM pos AS Integer
DIM neg AS Integer
DIM nul AS Integer
pos = 0
neg = 0
nul = 0
FOR x = 1 TO 100
y = Rnd(-5, 5)
'Es werden 100 Zufallszahlen zwischen -5 und +5 erzeugt.
SELECT CASE Sgn(y) '...auswerten.
CASE 0 ' Wenn Zahl null.
INC nul
CASE 1 ' Wenn Zahl positiv.
INC pos
CASE -1 ' Wenn Zahl negativ.
INC neg
END SELECT
NEXT
PRINT nul,pos,neg
END
Es geht natürlich auch ohne den INC Befehl:
STATIC PUBLIC SUB Main()
DIM x AS Integer
DIM y AS Float
DIM pos AS Integer
DIM neg AS Integer
DIM nul AS Integer
pos = 0
neg = 0
nul = 0
FOR x = 1 TO 100
y = Rnd(-5, 5)
'Es werden 100 Zufallszahlen zwischen -5 und +5 erzeugt.
SELECT CASE Sgn(y) '...auswerten.
CASE 0 ' Wenn Zahl null.
nul = nul + 1
CASE 1 ' Wenn Zahl positiv.
pos = pos + 1
CASE -1 ' Wenn Zahl negativ.
neg = neg + 1
END SELECT
NEXT
PRINT nul,pos,neg
END
Wie zu erwarten gibt es fast keine Treffer auf der Null, Erhöhen Sie die Zahl x und schauen Sie nach, ob irgendwann auch einmal die Null getroffen wird.
[Bearbeiten] Absolutwert einer Zahl ABS
Der Befehl ABS liefert den Absoluten Betrag einer Zahl, d.h das Vorzeichen wird weggestrichen, wenn es negativ ist. In der Mathematik verwendet man dafür 2 senkrechte Striche |-2| = 2.
Kleine Beispiele dazu:
Print abs(-2)
Ergebnis: 2
Print abs(2)
Ergebnis: 2
Print abs(0)
Ergebnis: 0
Siehe auch: http://www.madeasy.de/7/prgabs.htm
Ein etwas längeres Beispiel im Terminalmodus:
STATIC PUBLIC SUB Main()
DIM i AS Integer
FOR i = -10 TO 10
PRINT i & " => Abs(i) => " & Abs(i)
NEXT
END
[Bearbeiten] Der Val Befehl - Aus einem Text etwas Sinnvolles machen
Val() wandelt einen String (= Folge von Asciizeichen) in einen Datentyp um, der dem Inhalt des Strings entspricht. Wenn der String ausschaut wie eine Fließkommazahl, dann macht Val() eine Fließkommazahl daraus. Val() benutzt die lokale Sprache ihrer Maschine (hier also deutsch), die in "locales" festgelegt wurde.
Sie können Ihre Einstellung mit folgendem Konsolenbefehl überprüfen: "locales" oder "echo $LANG".
Auf einer deutschen Maschine erhält man: de_DE@euro
Vorsicht: Mit Kommazahlen und der Ländereinstellung! Der Val Befehl ist fehlerträchtig!
Steht in einer Textbox1 6,6 mit deutscher Ländereinstellung, dann liefert Val(textbox1.text) eine Floatvariable mit dem Wert 6,6.
Steht in der Textbox 6.6 dann liefert Val(textbox1.text) ein Datum 06.06.04
Wollen Sie die Zahl wieder in einen deutschen Text verwandeln, dann nutzen Sie Str(zahl) zur Umwandlung.
Probieren Sie die Ländereinstellungen Ihres PCs mit folgendem Programm einfach einmal aus. Die Ausgabe erfolgt im Direktfenster:
PUBLIC SUB Form_Open()
PRINT Val("6.6.99")
PRINT Val("09/06/72 01:00")
PRINT Val("3.1415")
PRINT Val("3,1415")
PRINT Val("-25")
PRINT Val("True")
PRINT Val("False")
PRINT IsNull(Val("Gambas"))
END
Bei deutscher Ländereinstellung ergibt sich:
06.06.99 31415 3,1415 -25 True False True
Weiteres Beispielprogramm
Siehe auch: http://www.madeasy.de/7/prgval.htm
Wenn Sie einen Textstring eingeben, dann wandelt das Programm den String mit Val um und die Art der umgewandelten Variable wird überprüft.
Das Ergebnis wird ausgegeben.
PUBLIC SUB _new() TextLabel1.Text = "Tippen Sie etwas ein, das wie ein Datum, eine Zahl, eine Kommazahl oder eine Boolesche Variable ausschaut" END PUBLIC SUB Button1_Click() x AS Variant x = Val(TextBox1.Text) IF IsDate(x) THEN Label1.Text="Das ist eine Datumsangabe!" IF IsBoolean(x) THEN Label1.Text="Das ist eine Boolesche Variable!" IF IsInteger(x) THEN Label1.Text="Das ist eine Zahl!" IF IsFloat(x) THEN Label1.Text="Das ist eine Kommazahl!" IF IsString(x) THEN Label1.Text="Das ist ein String!" END
Vorsicht: Bei der Eingabe von True, wird zwar eine Boolesche Variable erkannt, der Wert wird aber in einer zweiten Textbox nicht ausgegeben. Bei der Eingabe von False, wird zwar eine Boolesche Variable erkannt, der Wert wird aber in einer zweiten Textbox nicht ausgegeben.
[Bearbeiten] Theorie
Ausdruck = Val(String)
Konvertiert einen String in einen booleschen Wert, eine Zahl oder ein Datum, abhängig vom Inhalt des Strings. Bei der Umwandlung von Zahlen und Datumsangaben werden die gegenwärtigen local-Einstellungen berücksichtigt.
Die Umwandlung geschieht folgendermaßen:
- Wenn der String als Datum und Zeit (mit Datums- und Zeit-Trennzeichen) interpretiert werden kann, dann wird Datum und Zeit zurückgegeben.
- Andernfalls, wenn der String als Fließkommazahl interpretiert werden kann, dann wird eine Fließkommazahl zurückgegeben.
- Andernfalls, wenn der String als Ganzzahl interpretiert werden kann, dann wird eine Ganzzahl zurückgegeben.
- Andernfalls, wenn der String TRUE oder FALSE ist, dann wird der entsprechende boolesche Wert zurückgegeben.
- Ansonsten wird NULL zurückgegeben.
[Bearbeiten] Eulersche Zahl berechnen
Siehe auch http://www.madeasy.de/7/prge.htm und http://www.madeasy.de/2/e.htm
Mit der folgenden Formel kann man die Eulersche Zahl berechnen.
e = 1 + 1/1! + 1/2! + 1/3! + 1/4! + ... + 1/n!
Die Formel wird in ein einfaches Programm eingebaut. Die unendlich Folge wird im Beispiel nach 15 Schleifendurchgängen abgebrochen. Man kann die Zahl aber auch noch genauer berechnen.
Das Programm ist als Terminal Programm ohne Grafik codiert.
STATIC PUBLIC SUB Main()
E AS Float
QF AS Float
F AS Integer
K AS Integer
E = 1
F = 1
FOR K = 1 TO 15
F = F * K
QF = CFloat(1)/F
E = E + QF
PRINT E
NEXT
END
[Bearbeiten] Fibonaccifolge berechnen
Siehe auch: http://www.madeasy.de/7/prgfibo.htm
Mit dem folgenden Programm kann man die Fibonaccifolge berechnen.
Es ist als Terminal Programm ohne Grafik codiert.
STATIC PUBLIC SUB Main()
a AS Integer
b AS Integer
x AS Integer
a = 1
b = 1
FOR x = 1 TO 23
PRINT 2*x-1, a
PRINT 2*x, b
a = a + b
b = a + b
NEXT
END
Ausgabe:
1 1 2 1 3 2 4 3 5 5 6 8 7 13 8 21 9 34 10 55 11 89 12 144 13 233 14 377 15 610 16 987 17 1597 18 2584 19 4181 20 6765 21 10946
Versuchen Sie an Hand des obigen Codes, das Ganze als Funktion zu programmieren:
Eingabe der Funktion soll sein fibo(n). Herauskommen soll die Fibonaccizahl, die zu dem entsprechenden N-Wert gehört. Allerdings muss man sicher sehr bald eine Größenbegrenzung einführen, da die Zahlen sehr schnell sehr groß werden.
[Bearbeiten] Lucasfolge berechnen
Die Lucasfolge hat die gleiche Bildungsregel wie die Fibonacci-Folge. Sie unterscheidet sich allerdings in den beiden Anfangsgliedern. Statt 0 und 1 lauten die beiden Anfangsglieder 2 und 1.
Mit dem folgenden Programm kann man die Lucasfolge berechnen.
Es ist als Terminal Programm ohne Grafik codiert.
STATIC PUBLIC SUB Main()
a AS Integer
b AS Integer
x AS Integer
a = 2
b = 1
FOR x = 1 TO 23
PRINT 2*x-1, a
PRINT 2*x, b
a = a + b
b = a + b
NEXT
END
Ausgabe
1 2 2 1 3 3 4 4 5 7 6 11 7 18 8 29 9 47 10 76 11 123 12 199 13 322 14 521 15 843 16 1364 17 2207 18 3571 19 5778 20 9349 21 15127 22 24476 23 39603
[Bearbeiten] Das Summenzeichen
programmieren
Die Mathematik bereitet dem Anfänger schon deswegen erhebliche Schwierigkeiten, weil sie dazu neigt, neue komplizierte Zeichen zu benutzen. Ein Beispiel ist das Summenzeichen. Wenn man es verstehen will, sollte man es einfach programmieren. Programmiertechnisch ist es eine For Next Schleife mit Aufsummierung des Ergebnisses aus jedem Schleifendurchlauf.
Wie kann man das Zeichen programmieren?
Dazu benutzen wir 2 Beispiele:
[Bearbeiten] Beispiel 1
Das Programm dazu schaut so aus: Sie brauchen eine Textbox und einen Commandbutton, um es in Gang zu bringen.
Code:
PUBLIC SUB Form_Open()
Button1.Text = "Berechne die Summe"
Textbox1.Text = ""
END
PUBLIC SUB Button1_Click()
i AS Integer
'i ist die Laufvariable von -2 bis 3
s AS Variant
's ist die Summe
s = 0
FOR i = -2 TO 3
s = s + i
'PRINT i, s
NEXT
textbox1.Text = Str(s)
END
Verändern Sie das Programm so, dass Sie den Anfangswert und den Endwert der Laufvariablen i in eine Textbox eingeben können. Fügen Sie dazu in das Programm 2 neue Variablen ein
a as integer ' a = Anfangswert e as integer ' e = Endwert
Ändern Sie die Schleife in
For i = a to e
Vorher müssen Sie noch a und e Werte zuweisen:
a = 0 e = 6
Oder:
a = val(Textbox2.Text) e = val(Textbox3.Text)
[Bearbeiten] Beispiel 1a
Das Programm dazu schaut so aus: Sie brauchen eine Textbox und einen Commandbutton, um es in Gang zu bringen.
Code:
PUBLIC SUB Form_Open()
Button1.Text = "Berechne die Summe"
Textbox1.Text = ""
END
PUBLIC SUB Button1_Click()
i AS Integer
'i ist die Laufvariable von 1 bis 10
s AS Variant
s = 0
FOR i = 1 TO 10
s = s + i*i
'PRINT i, s
NEXT
textbox1.Text = Str(s)
END
Verändern Sie das Programm so, dass Sie den Anfangswert und den Endwert der Laufvariablen i in eine Textbox eingeben können. Fügen Sie dazu in das Programm 2 neue Variablen ein
a as integer ' a = Anfangswert e as integer ' e = Endwert
Ändern Sie die Schleife in
For i = a to e
Vorher müssen Sie noch a und e Werte zuweisen:
a = 1 e = 10
Oder:
a = val(Textbox2.Text) e = val(Textbox3.Text)
[Bearbeiten] Beispiel 2
Berechnet werden soll
Das Programm dazu schaut so aus:
Die Zwischenwerte wurden dabei im Direktfenster mit Print ausgegeben. Sie brauchen eine Textbox und einen Commandbutton, um es in Gang zu bringen.
PUBLIC SUB Form_Open()
Button1.Text = "Berechne Summe"
Textbox1.Text = ""
END
PUBLIC SUB Button1_Click()
i AS Integer
'i ist die Laufvariable von 0 bis 6
s AS Variant
s = 0
FOR i = 0 TO 6
s = s + i / (i + 1)
PRINT i, (i / (i + 1)), s
'0 + 1/2 + 2/3 + 3/4 + 4/5 + 5/6 + 6/7 = 210/420 + 280/420 + 315/420 + 336/420 + 350/420 + 360/420
NEXT
textbox1.Text = Str(s)
END
Man erkennt den Unterschied der Computerberechnung und der eigenen Berechnung auf dem Papier. 0 + 1/2 + 2/3 + 3/4 + 4/5 + 5/6 + 6/7 = 210/420 + 280/420 + 315/420 + 336/420 + 350/420 + 360/420 Auf dem Papier sucht man den kleinsten gemeinsamen Nenner. Dann erweitert man die Brüche entsprechend. Die Zähler kann man dann addieren. Ergebnis 1851/420 = 617/140 = 4.407142857142857
Der entscheidende Vorteil des Computerprogrammes ist die leichte Erweiterbarkeit. Man kann den Anfangswert 0 für i als Variable allgemein lassen. Man kann den Endwert für i = 6 allgemein lassen. Dann eignet sich das Programm nicht nur für eine spezielle Summe, sondern gleich für beliebige Summen derselben Art.
PUBLIC SUB Form_Open()
Button1.Text = "Berechne Summe"
Textbox1.Text = ""
END
PUBLIC SUB Button1_Click()
i AS Integer
'i ist die Laufvariable von 0 bis 6
a as integer
'a ist der Anfangswert für i
z as integer
'z ist der Endwert für i
s AS Variant
s = 0
a = 0
z = 6
FOR i = a TO z
s = s + i / (i + 1)
'PRINT i, (i / (i + 1)), s
NEXT
textbox1.Text = Str(s)
END
[Bearbeiten] Zahlen zählen
Dieses Programm zählt aus einer langen Schlange von Dezimalzahlen die Häufigkeit von 1,2,3,4,5,6,7,8,9,0. Es ist in typischer Anfängermanier programmiert. Das ist keine Schande, denn es erfüllt seinen Zweck. Mit einem Array könnte man das Programm wahrscheinlich deutlich verkürzen.
Die Ergebnisausgabe erfolgt wie üblich im Direktfenster.
Um das Programm in Gang zu bringen brauchen Sie eine Textarea und 2 Commandbuttons auf ihrer Form.
PUBLIC SUB Form_Open()
Button1.Text = "Zahlen zählen"
Button2.Text = "Beispiel"
Textarea1.Text = ""
ME.Text = "Zahlen zählen"
END
PUBLIC SUB Button1_Click()
s AS String
n AS Integer
Tempo AS String
char AS String
z0 AS Integer
z1 AS Integer
z2 AS Integer
z3 AS Integer
z4 AS Integer
z5 AS Integer
z6 AS Integer
z7 AS Integer
z8 AS Integer
z9 AS Integer
s = textarea1.Text
z0 = 0
z1 = 0
z2 = 0
z3 = 0
z4 = 0
z5 = 0
z6 = 0
z7 = 0
z8 = 0
z9 = 0
Tempo = RTrim$(s)
Tempo = LTrim$(Tempo)
FOR n = 1 TO Len(Tempo)
char = Mid$(Tempo, n, 1)
SELECT CASE char
CASE "0"
z0 = z0 + 1
CASE "1"
z1 = z1 + 1
CASE "2"
z2 = z2 + 1
CASE "3"
z3 = z3 + 1
CASE "4"
z4 = z4 + 1
CASE "5"
z5 = z5 + 1
CASE "6"
z6 = z6 + 1
CASE "7"
z7 = z7 + 1
CASE "8"
z8 = z8 + 1
CASE "9"
z9 = z9 + 1
END SELECT
NEXT
PRINT z0, z1, z2, z3, z4
PRINT z5, z6, z7, z8, z9
END
PUBLIC SUB Button2_Click()
textarea1.Text = "1234567893523652314232723742734247247899990001223445"
END
[Bearbeiten] Funktionsdarstellung
Leider funktioniert der VB Befehl Scale in Gambas noch nicht. Trotzdem gibt es schon ein paar brauchbare Funktionsdarstellungen: http://www.madeasy.de/7/prgkoord.htm http://www.madeasy.de/7/prgfunkt.htm
[Bearbeiten] Trigonometrische Funktionen in Gambas
Acsh / ACosh, Acs / ACos, Asn / ASin, Asnh / ASinh, Atn / ATan, Atnh / ATanh, Cos, Cosh, Deg, Rad, Pi, Sin, Sinh
[Bearbeiten] Beispiel Programm für den sin und cos ohne Grafik
STATIC PUBLIC SUB Main()
DIM a AS Float
FOR a = - 10 TO 10 STEP 0.1
PRINT a," Sin ",Sin(a)," Cos ",Cos(a)
NEXT
END
In der Ausgabe stecken noch einige Fehler. Der Wert a = 0 wird beispielsweise nicht korrekt ausgegeben. Auch die Werte a = 0,1 und a = 10 machen Schwierigkeiten.
[Bearbeiten] Grafische Ausgabe der Sinusfunktion
Siehe http://www.madeasy.de/7/prgsinohne.htm
Dieses Grafikprogramm zeigt die Programmierung der Sinusfunktion: Sie brauchen einen Befehlsknopf und ein Zeichenfeld. Stellen Sie die Höhe des Zeichenfeldes bei den Eigenschaften auf 100 ein (Height).
Hinter dem Befehl Sinuskurve steht folgender Code:
PUBLIC SUB Button1_Click()
DIM dymax AS Integer
' maximaler gezeichneter y - Wert = Height drawymax
DIM dymin AS Integer
' minimaler gezeichneter y - Wert = 0 drawymin
DIM ymax AS Integer
DIM ymin AS Integer
'gewünschtes Koordinatensystem mit ymax und ymin
DIM y AS Float
'wechselnder Orginalwert von y
DIM dy AS Float
'gezeichneter Wert von y
DIM dyi AS Integer
'Ganzzahlwert von dy
DIM x AS Float
DIM dxi AS Integer
'Ganzzahlwert von dx
' Beispiel dymax = 100 und dymin = 0
dymax = 100
dymin = 0
ymax = 1
ymin = -1
FOR x = 0 TO 12 STEP 0.1
y = Sin(x)
'Formel
'Verhältnis Teilstrecke / Gesamtstrecke in beiden Maßstäben sind gleich
'(dy - dymin) / (dymax - dymin) = (y - ymin) / (ymax - ymin)
'==> dy - dymin = (y - ymin) / (ymax - ymin) * (dymax - dymin)
'==> dy = (y - ymin) / (ymax - ymin) * (dymax - dymin) + dymin
dy = CFloat(y - ymin) / (ymax - ymin) * (dymax - dymin) + dymin
'PRINT x,y,dy
dyi = Fix(dy)
dxi = Fix(x *30)
Draw.Begin(DrawingArea1)
Draw.Point(dxi,dyi)
Draw.End
NEXT
END
Spielen Sie mit den einzelnen Größen etwas herum und beobachten Sie wie sich die Grafik ändert. Verändern Sie das Programm so, dass der Sinus korrekt mit 0 anfängt und erst ins positive wächst. Was ist hier noch falsch? (dy Werte werden noch von oben nach unten aufgetragen und nicht umgekehrt.) Versuchen Sie die Umrechnungen für dyi alle in eine Formel zu bekommen.
[Bearbeiten] Logik
Siehe Gambas: Logische Operatoren
[Bearbeiten] Primzahlen berechnen
Das folgende Programm zeigt die Suche nach Primzahlen mit Hilfe des Siebs von Eratosthenes. Die Ergebnisausgabe erfolgt im Direktfenster.
Um es in Gang zu bringen brauchen Sie 2 Commandbuttons und 1 Textbox auf Ihrer Form.
PUBLIC SUB Form_Open()
ME.Text = "Primzahlberechnung"
END
PUBLIC SUB Button1_Click()
m AS Integer
f AS Integer
n AS Integer
A$ AS String
if textbox1.Text = "" Then textbox1.text = "1"
m = Val(textbox1.Text)
'holt sich aus dem Textfeld1 die erste Zahl zum Testen
IF m / 2 = Int(m / 2) THEN m = m - 1
'Falls diese Zahl ohne Rest durch 2 teilbar ist, also eine gerade Zahl ist
'geht das Programm noch eine Zahl rückwärts um eine ungerade Zahl zu bekommen
IF textbox1.Text = "" THEN m = 6
'Falls keine Startzahl eingegeben wurde wird die Startzahl m = 6 vergeben.
FOR m = m TO m + 1000 STEP 2
'Hauptschleife
'Die nächsten 1000 ungeraden Zahlen in einer Schleife durchlaufen lassen
'm ist die Variable für die ungeraden Zahlen
f = 1
'f ist die Variable für die Faktorentestung,
'm teilbar durch f oder nicht
n = m
'n = ist die Testzahl, bei der noch nicht klar ist ob sie eine Primzahl ist
DO WHILE f < Sqr(n)
'solange der Teiler f kleiner als die Wurzel
'aus der Testzahl n ist, muss getestet werden
f = f + 2
'Teiler von f = 1 beginnend um jeweils 2 vermehren, 3,5,7,9 etc erster Test also mit f = 3
DO WHILE n / f = Int(n / f)
'Teiler f testen solange bis n / f ohne Rest teilbar
'PRINT "m = "; m; " n = "; n; " f = "; f
n = Int(n / f)
'Die Testzahl n verkleinern auf die Zahl n/f
LOOP
LOOP
A$ = " 1" & Chr(13) & " 2" & Chr(13) & " 3"
IF m < 7 THEN PRINT A$
'Chr(13) = Zeilenwechsel
'Am Anfang zwischen 1 und 5 gibt es Probleme mit der Ausgabe
'deswegen werden die ersten drei Zeilen ersetzt durch A$
IF n = m THEN PRINT n
'Wenn die Testzahl n nicht teilbar war durch f
'ist es eine Primzahl und kann ausgedruckt werden
NEXT
CATCH
message.Info("Bitte eine Zahl eingeben")
END
[Bearbeiten] Logarithmus
Mit dem Logarithmus kann man sehr große Zahlen übersichtlich und klein machen. Aus 1 000 000 wird beispielsweise 10^6 (Sprich 10 hoch 6 = 10 * 10 * 10 * 10 *10 *10). Dabei ist die Hochzahl 6 der Logarithmus von 1 000 000 zur hier gewählten Basiszahl 10. Der Begriff Hochzahl und Exponent sind identisch.
Die Logarithmusfunktion y = logb (x) liefert für jede beliebige positive Zahl x einen Wert. So ist der Logarithmus der Zahl 1 234 567 zur Basis 10 gleich log10 (1234567) = 6.09151466408626 Insbesondere für Werte, die sehr klein oder sehr groß sind oder die einen sehr großen Wertebereich einnehmen können, haben sich Logarithmen sehr bewährt. Da die Logarithmusfunktion mit größer werden x Werten stetig wächst, bleiben logische Zusammenhänge, die für den x Wert gelten meist auch für den Logarithmus von x erhalten.
[Bearbeiten] Anwendung von Logarithmen:
- pH = Säurewert von chemischen Lösungen
- dB = Dezibel = Messung der Lautstärke
- bit = Informationseinheit = Messung der Informationsmenge
- Logarithmuspapier in der Statistik
Siehe auch:
[Bearbeiten] Beispielprogramm Log Befehl
Um den Befehl Log zu verstehen, kann man ihn einfach für verschiedene Werte berechnen: L = log(x) L ist der natürliche Logarithmus von x zur Basis e,der Eulerschen Zahl
e = 2,718281828459
Man schreibt sich ein Miniprogramm mit einer Form und einem Befehlsbutton:
Der Code dazu lautet:
PUBLIC SUB Form_Open() Button1.Text = "log" END PUBLIC SUB Button1_Click() x AS Integer FOR x = 1 TO 10 PRINT x, Log(x) NEXT END
Die Ausgabe erfolgt im Direktfenster. Sie lautet:
1 0 2 0,69314718056 3 1,098612288668 4 1,38629436112 5 1,609437912434 6 1,791759469228 7 1,945910149055 8 2,07944154168 9 2,197224577336 10 2,302585092994
Wenn Sie Ihre Schleife für x mit einer negativen Zahl anfangen lassen, erhalten Sie eine Fehlermeldung:
Mathematic Error
Denn Logarithmus einer negativen Zahl gibt es nicht.
[Bearbeiten] Genauere Version
Wenn man die Schleife in genaueren Schritten laufen lassen will, benutzt man folgende Codevariante:
PUBLIC SUB Form_Open()
Button1.Text = "log"
END
PUBLIC SUB Button1_Click()
x AS Float
FOR x = 0.1 TO 10 STEP 0.1
PRINT x, Log(x)
NEXT
END
Ausgabe im Direktfenster:
0,1 -2,302585092994 0,2 -1,609437912434 0,3 -1,203972804326 0,4 -0,916290731874 0,5 -0,69314718056 0,6 -0,510825623766 0,7 -0,356674943939 0,8 -0,223143551314 0,9 -0,105360515658 1 -1,110223024625E-16 1,1 0,095310179804 1,2 0,182321556794 1,3 0,262364264467 1,4 0,336472236621
etc...
[Bearbeiten] Beispielprogramm Logbefehl mit beliebiger Eingabe
Wenn man den Log Befehl mit einer beliebigen positiven Zahl testen will, kann man folgendes Programm nutzen.
Sie brauchen 2 Textboxen und 1 Befehlsknopf (Commandbutton) auf Ihrer Form. Machen Sie die Textbox2 groß genug, damit alle Nachkommastellen Platz haben.
Code:
PUBLIC SUB Form_Open()
ME.Text = "Was macht der Log Befehl"
Textbox1.Text = ""
Textbox2.Text = ""
Button1.Text = "Log"
END
PUBLIC SUB Button1_Click()
x AS Float
L AS Float
IF Textbox1.Text = "" THEN textbox1.text = "1"
IF Val(textbox1.Text) <= 0 THEN
message.info = "Unzulässige Eingabe"
RETURN
ENDIF
'Umformen der Texteingabe 1 in eine genaue Zahl
x = Val(textbox1.Text)
L = Log(x)
'Ausgabe des Ergebnises als String im Textfeld 2
textbox2.Text = Str(L)
END
Im Code dieses Programms steckt noch ein Fehler. Die Messagebox (Meldung) wurde falsch programmiert:
Statt:
IF Val(textbox1.Text) <= 0 THEN message.info = "Unzulässige Eingabe"
Sollten Sie schreiben:
IF Val(textbox1.Text) <= 0 THEN Message.info("Unzulässige Eingabe Zahl kleiner Null", "OK")
Wie kann man noch Fehleingaben von Buchstaben verhindern?
[Bearbeiten] Beispielprogramm Dualer Logarithmus
Der Duale Logarithmus nutzt als Basis die Zahl 2. Um ihn mit dem Befehl log zu erhalten, muss man den natürlichen in den dualen umrechnen. dazu nutzt man folgende Formel:
L = log2x = logex / loge2
Code:
PUBLIC SUB Form_Open() ME.Text = "Dualer Logarithmus" Textbox1.Text = "" Textbox2.Text = "" Button1.Text = "Log2" END PUBLIC SUB Button1_Click() x AS Float L AS Float x = Val(textbox1.Text) L = Log(x)/Log(2) 'Ausgabe des Ergebnises als String im Textfeld 2 textbox2.Text = Str(L) END
[Bearbeiten] Beispielprogramm Dekadischer Logarithmus
Der dekadische Logarithmus nutzt als Basis die Zahl 10. Um ihn mit dem Befehl log zu erhalten, muss man den natürlichen in den dekadischen umrechnen. dazu nutzt man folgende Formel:
L = log10x = logex / loge10
Code:
PUBLIC SUB Form_Open() ME.Text = "Dualer Logarithmus" Textbox1.Text = "" Textbox2.Text = "" Button1.Text = "Log2" END PUBLIC SUB Button1_Click() x AS Float L AS Float x = Val(textbox1.Text) L = Log(x)/Log(10) 'Ausgabe des Ergebnises als String im Textfeld 2 textbox2.Text = Str(L) END
[Bearbeiten] Beispielprogramm Logarithmusrechner
Zum Berechnen von Logarithmen kann man folgendes kleine Programm nutzen. Um es in Gang zu bringen braucht man:
- 5 Commandbuttons
- 4 Textboxen
- 3 Textlabelfelder
Der Code:
PUBLIC SUB Form_Open() 'automatisches Benennen der Steuerelemente beim Programmstart Textbox1.Text = "" Textbox2.Text = "" Textbox3.Text = "" textbox4.Text = "" Button1.Text = "Basis 2" Button2.Text = "Basis e" Button3.Text = "Basis 10" Button4.Text = "Berechnen" Button5.Text = "Ende" Textlabel1.Text = "Der Logarithmus der Zahl" Textlabel2.Text = "zur Basis " Textlabel3.Text = "beträgt: " Textlabel1.Alignment = 66 Textlabel2.Alignment = 66 Textlabel3.Alignment = 66 Textlabel1.BackColor = &Hffffff& Textlabel2.BackColor = &HFFFFFF& Textlabel3.BackColor = &HFFFFFF& Textlabel1.Border = 1 Textlabel2.Border = 1 Textlabel3.Border = 1 Form1.Move(174,455,393,242) Form1.Border = Window.Fixed Button1.Move(80,64,64,32) Button2.Move(160,64,64,32) Button3.Move(240,64,64,32) Button4.Move(272,112,112,32) Button5.Move(272,192,112,32) TextBox1.Move(240,16,144,40) TextBox2.Move(120,112,144,32) TextBox3.Move(120,152,144,32) TextBox4.Move(24,192,240,32) TextLabel1.Move(8,16,216,40) TextLabel2.Move(24,112,96,32) TextLabel3.Move(24,152,96,32) END PUBLIC SUB Button4_Click() x AS Float y AS Float L AS Float textbox4.Text = "" 'Fehleingaben abfangen IF Textbox1.Text = "" OR textbox2.Text = "" THEN textbox4.text = "Eingabe fehlt!" IF Textbox1.Text = "" OR textbox2.Text = "" THEN RETURN IF Val(textbox1.Text) <= 0 THEN textbox4.Text = "Unzulässige Eingabe" IF Val(textbox1.Text) <= 0 THEN RETURN IF Val(textbox2.Text) <= 1 THEN textbox4.Text = "Unzulässige Eingabe" IF Val(textbox2.Text) <= 1 THEN RETURN 'Umformen der Texteingabe 1 und 2 in eine genaue Zahl x = Val(textbox1.Text) y = Val(textbox2.Text) 'allgemeine Logarithmusformel L = Log(x) / Log(y) 'Ausgabe des Ergebnises im Textfeld 3 textbox3.Text = Str(L) END PUBLIC SUB Button1_Click() textbox2.Text = 2 END PUBLIC SUB Button3_Click() textbox2.Text = 10 END PUBLIC SUB Button2_Click() textbox2.Text = "2,718282" END PUBLIC SUB Button5_Click() ME.Close END
[Bearbeiten] Zinsrechnung
Die im Folgenden aufgeführten Formeln für die Zinsrechnung verwenden Symbole wie folgt:
- Anfangskapital: K0 (Kapital nach 0 Jahren)
- Endkapital: Kn (Kapital nach n Jahren)
- Laufzeit (ganze Jahre): n Eingabe in Jahren
- Laufzeit (Tage) : t Eingabe in Tagen
- Zinssatz als Dezimalangabe:
(pro Zinsperiode)
[Bearbeiten] Beispielprogramm Einfache Zinsen ohne Zinseszinsen (lineare Verzinsung)
Um einfache Zinsen auszurechnen verwenden wir die folgende Formel:
Kn = K0 * (i * n + 1)
Für das Beispielprogramm braucht sie :
- 4 Valueboxen
- 1 Befehlsknopf (Commandbutton)
oder verwenden sie den folgenden .form Code
# Gambas Form File 2.0
{ Form Form
MoveScaled(0,0,53,31)
Text = ("")
{ Label1 Label
MoveScaled(45,8,6,3)
Text = ("Jahre")
}
{ Label2 Label
MoveScaled(45,13,4,3)
Text = ("%")
}
{ Label3 Label
MoveScaled(1,3,14,3)
Text = ("Anfangskapital")
}
{ Label4 Label
MoveScaled(4,8,11,3)
Text = ("Laufzeit")
}
{ Label5 Label
MoveScaled(4,13,11,3)
Text = ("Zinssatz")
}
{ Label6 Label
MoveScaled(1,25,14,4)
Text = ("Endkapital")
}
{ Button1 Button
MoveScaled(7,18,38,5)
Text = ("Berechnen")
}
{ ValueBox1 ValueBox
MoveScaled(16,3,28,3)
}
{ Label7 Label
MoveScaled(45,3,6,3)
Text = ("Euro")
}
{ ValueBox2 ValueBox
MoveScaled(16,8,28,3)
}
{ ValueBox3 ValueBox
MoveScaled(16,13,28,3)
}
{ ValueBox4 ValueBox
MoveScaled(16,25,28,4)
}
{ Label8 Label
MoveScaled(45,25,6,3)
Text = ("Euro")
}
}
Der .class Code
' Gambas class file 'K (Anfangskapital) = ValueBox1.Value 'n (Laufzeit in Jahren) = ValueBox2.Value 'i (Zinssatz) = ValueBox3.Value / 100% 'Kn (Endkapital) = ValueBox4.Value PUBLIC SUB Button1_Click() 'Endkapital berechnen mit der Formel: ' Kn = K*(i*n+1) ValueBox4.Value = (ValueBox1.Value * (ValueBox3.Value / 100 * ValueBox2.Value + 1)) END
[Bearbeiten] Beispielprogramm Zinseszinsrechnung (exponentielle Verzinsung)
Um Zinsen mit Zinseszins auszurechnen verwenden, wir die folgende Formel:
Kn = K0 * (i + 1)n
Für das Beispielprogramm brauchen Sie:
- 5 Valueboxen
- 1 Checkbox
- 1 Befehlsknopf (Commandbutton)
oder verwenden Sie den folgenden .form-Code
# Gambas Form File 2.0
{ Form Form
MoveScaled(0,0,53,39)
Text = ("")
{ Label1 Label
MoveScaled(45,8,6,3)
Text = ("Jahre")
}
{ Label2 Label
MoveScaled(45,13,4,3)
Text = ("%")
}
{ Label3 Label
MoveScaled(1,3,14,3)
Text = ("Anfangskapital")
}
{ Label4 Label
MoveScaled(4,8,11,3)
Text = ("Laufzeit")
}
{ Label5 Label
MoveScaled(4,13,11,3)
Text = ("Zinssatz")
}
{ Label6 Label
MoveScaled(1,28,14,4)
Text = ("Endkapital")
}
{ Button1 Button
MoveScaled(7,22,38,5)
Text = ("Berechnen")
}
{ ValueBox1 ValueBox
MoveScaled(16,3,28,3)
}
{ Label7 Label
MoveScaled(45,3,6,3)
Text = ("Euro")
}
{ ValueBox2 ValueBox
MoveScaled(16,8,28,3)
}
{ ValueBox3 ValueBox
MoveScaled(16,13,28,3)
}
{ ValueBox4 ValueBox
MoveScaled(16,28,28,4)
}
{ Label8 Label
MoveScaled(45,28,6,3)
Text = ("Euro")
}
{ Label9 Label
MoveScaled(1,34,14,3)
Text = ("Zinsen")
}
{ ValueBox5 ValueBox
MoveScaled(16,34,28,3)
}
{ Label10 Label
MoveScaled(45,34,6,3)
Text = ("Euro")
}
{ CheckBox1 CheckBox
MoveScaled(16,18,27,2)
Text = ("Mit Zinseszins")
}
}
Der .class-Code
' Gambas class file
'K (Anfangskapital) = ValueBox1.Value
'n (Laufzeit in Jahren) = ValueBox2.Value
'i (Zinssatz) = ValueBox3.Value / 100%
'Kn (Endkapital) = ValueBox4.Value
'Z (Zinsen/Zinswert) = ValueBox5.Value
PUBLIC SUB Button1_Click()
IF CheckBox1.Value = FALSE THEN
'Normale Zinsen berechnen
'Endkapital berechnen, mit der Formel:
' Kn = K*(i*n+1)
ValueBox4.Value = Round(ValueBox1.Value * (ValueBox3.Value / 100 * ValueBox2.Value + 1), -2)
'Zinsen/Zinswert berechnen, mit der Formel:
' Z = K*(i*n+1)-K = Kn-K
ValueBox5.Value = Round(ValueBox4.Value - ValueBox1.Value, -2)
ELSE
'Zinseszins berechnen
'Endkapital berechnen, mit der Formel:
' Kn = K*(i+1)^n
ValueBox4.Value = Round(ValueBox1.Value * (ValueBox3.Value / 100 + 1) ^ ValueBox2.Value, -2)
'Zinsen/Zinswert berechnen, mit der Formel:
' Z = K*(i+1)^n-K = Kn-K
ValueBox5.Value = Round(ValueBox4.Value - ValueBox1.Value, -2)
ENDIF
END
[Bearbeiten] Beschreibende Statistik
[Bearbeiten] Mittelwert
Das arithmetische Mittel (auch Durchschnitt) ist der am häufigsten benutzte Mittelwert und wird deshalb auch als Standardmittelwert bezeichnet.
Den arithmetischen Mittelwert einer Zahlenreihe können Sie berechnen , wenn Sie alle Elemente der Reihe zusammenzählen und die erhaltene Summe durch die Zahl der Elemente teilen.
Mittelwert = Summe der Werte / Anzahl der Werte
Beispiel für das arithmetische Mittel von 3,4 und 5:
Mittelwert = (3 + 4 + 5) / 3 = 4
Im folgenden Programmbeispiel wird dies umgesetzt.
Holen Sie sich aus der Werkzeugkiste eine Textarea , eine Textbox und einen Commandbutton. Diese ordnen Sie wie unten auf der Form an: Die Zahlen sind nur als Beispiel gedacht.
Textarea1 ******************** * 5 * * 5 * * 4 * * 5 * * * * * ******************** Befehlsbutton1: ************ *Mittelwert* ************ Textbox1 ******************** *4.75 * ********************
Der Code hinter dem Commandbutton Mittelwert schaut so aus und erinnert stark an ADDY, den Summierer:
PUBLIC SUB Button1_Click() DIM text AS String DIM summe AS Float DIM mw AS Float DIM Elt AS String[] DIM Sb AS String text = textarea1.Text Elt = Split(text,Chr(10)) FOR EACH Sb IN Elt summe = summe + Val(sb) NEXT mw = summe / elt.Length textbox1.Text = mw END
Das Programm nutzt als wesentliche Tricks einen Stringarray, den Befehl Split und das Zeichen CHR(10) um die einzelnen Zahlenglieder zu trennen.
[Bearbeiten] Varianz und Standardabweichung
Das Programm zur Berechnung des Mittelwertes kann man erweitern, so daß auch die Varianz und die Standardabweichung errechnet werden. Ein Testdatensatz ist auch dabei.
Bei der Gaußschen Normalverteilung ergibt sich, dass die Wahrscheinlichkeit etwa 2/3 dafür beträgt, dass die Messwerte innerhalb von +/– einer Standardabweichung vom Erwartungswert liegen und damit jeweils etwa 1/6 dafür, dass sie unterhalb bzw. oberhalb dieses Intervalls liegt.
Sie brauchen 3 Commandbuttons , eine Textarea und 2 Textboxen um es in Gang zu bringen.
Der Code schaut so aus:
PUBLIC SUB Button1_Click() DIM text AS String DIM summe AS Float DIM mw AS Float DIM varianz AS Float DIM sigma AS Float DIM Liste AS String[] DIM Einzelwert AS String text = textarea1.Text Liste = Split(text,Chr(10)) FOR EACH Einzelwert IN Liste summe = summe + Val(Einzelwert) NEXT mw = summe / Liste.Length textbox1.Text = mw varianz = 0 FOR EACH Einzelwert IN Liste varianz = varianz + ((Val(Einzelwert) - mw)^2) 'PRINT Einzelwert,mw,((Val(Einzelwert) - mw)^2) 'PRINT varianz NEXT varianz = varianz / (Liste.Length - 1) 'PRINT varianz sigma = Sqr(varianz) textbox2.Text = sigma END -------------------------- PUBLIC SUB Button2_Click() 'Testdatensatz in die Textarea füllen. textarea1.Text = "114,3" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "135,7" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "104,8" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "118,5" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "125,7" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "121,4" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "122,4" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "96,8" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "118,9" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "120" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "112,2" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "127,9" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "122,8" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "128,9" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "120,3" 'mw = 119,373 'varianz = 92,6016 'sigma = 9,62297 END ---------------------------- PUBLIC SUB Button3_Click() ME.Close END
Einem Profiprogrammierer dreht es den Magen um, wenn er sieht, wie der Testdatensatz geladen wird. Aber es funktioniert. Und als kleine programmiertechnische Herausforderung kann man das Laden des Testdatensatzes mit dem Array Befehl deutlich verkürzen.
Siehe Gambas: Arrays
[Bearbeiten] Der Median
Der Medianwert oder Zentralwert einer Werteliste liegt zwischen zwei gleich großen Hälften der Liste. 50 % der Werte sind größer/gleich als der Median, 50 % sind kleiner/gleich als der Median. Im Gegensatz zum arithmetischen Mittelwert ist er durch Extremwerte (Ausreißer) in der Werteliste kaum beeinflußbar.
Will man den Median programmieren muß man:
- 1.Die Werteliste sortieren
- 2.Überprüfen ob es sich um eine gerade Anzahl oder eine ungerade Anzahl von Werten handelt.
- 3.Die entsprechenden Formeln anwenden, um den Median zu berechnen.
- Bei ungerader Zahl an Werten
xmedian = x[(n+1)/2]
-
- Bei gerader Zahl an Werten
xmedian = 1/2*(x[n/2] + x[n/2+1])
Beispiel 1:
sortierte Werteliste:
11 12 13 14 15
Die Zahl der Werte ist ungerade , n = 5
(n+1)/2 = 6/2 = 3
xmedian = x[3] = 13
Beispiel 2.
sortierte Werteliste:
11 12 13 14 15 16
Die Zahl der Werte ist gerade , n = 6
n/2 = 6/2 = 3 x[3] = 13 x[4] = 14 xmedian = 1/2*(13+14) = 13,5
Sie können obige Werteliste direkt in Ihr Beispielprogramm übernehmen: Nutzen Sie dazu den Zwischenspeicher: Markieren, Strg+C drücken. In Ihrem Programm mit Strg+V wieder abladen. Sortieren und Median ausrechnen. Klappt es ?
Beispielprogramm: Sie brauchen 2 Textareas , 3 Commandbuttons und eine Textbox, um das Programm zu starten:
' Gambas CLASS file
liste AS String[]
PUBLIC SUB Form_Open()
ME.Text = "Zentralwert berechnen"
END
PUBLIC SUB Button1_Click()
'umsortieren
c AS Integer
j AS Integer
n AS Integer
y AS Variant
liste AS String[]
element AS String
txt AS String
text AS String
text = Textarea1.Text
liste = Split(text,Chr(10))
y = 0
n = liste.length
REPEAT
c = 0
FOR j = 0 TO n - 2
'PRINT j,y,liste[0],ar[1],ar[2],ar[3],ar[4]
IF Val(liste[j]) > Val(liste[j + 1]) THEN
y = Val(liste[j])
liste[j] = liste[j + 1]
liste[j + 1] = Str(y)
c = 1
ENDIF
NEXT
UNTIL c = 0
FOR EACH element IN liste
txt = txt & Str(element) & Chr(10)
NEXT
PRINT txt
textarea2.Text = ""
txt = Mid$(txt,1,-1)
'Der letzte Zeilenumbruch chr(10) muß weg
textarea2.Text = txt
END
PUBLIC SUB Button2_Click()
'median berechnen, vorher umsortieren notwendig !!
text AS String
median AS Float
liste AS String[]
posten AS String
text = Textarea2.Text
liste = Split(text,Chr(10))
'Länge bestimmen und richtige Formel verwenden,
'je nachdem ob die Länge gerade oder ungerade ist.
IF liste.Length MOD 2 THEN
'PRINT liste.Length MOD 2 & " Ungerade"
'PRINT (liste.length + 1)/2
'PRINT liste[(liste.length + 1)/2 - 1]
median = Val(liste[(liste.length + 1)/2 - 1])
'Der Array beginnt mit dem Element 0 nicht mit 1 !
ELSE
'PRINT liste.Length MOD 2 & " Gerade"
median = (Val(liste[liste.length/2 - 1]) + Val(liste[liste.length/2]))/2
'Der Array beginnt mit dem Element 0 nicht mit 1 !
ENDIF
textbox1.Text = Str(median)
END
PUBLIC SUB Button3_Click()
'Ungerade Werteliste als Beispiel
textarea1.Text = "114,3"
textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "135,7"
textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "104,8"
textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "118,5"
textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "125,7"
textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "121,4"
textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "122,4"
textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "96,8"
textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "118,9"
textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "120"
textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "112,2"
textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "127,9"
textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "122,8"
textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "128,9"
textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "120,3"
'median = 120,3
END
[Bearbeiten] Gausssche Normalverteilung
Das folgende Programm berechnet die Werte der Gaussschen Normalverteilung zwischen -5 und 5. Siehe auch: http://www.madeasy.de/2/gauss.htm
PUBLIC SUB Form_Open() DIM x AS Float DIM y AS Float DIM t AS String FOR x = -5 TO 5 STEP 0.1 y = 2.718 ^ (-x * x) t = t & Str(x) & " " & Str(y) & Chr(13) & Chr(10) NEXT PRINT t END
[Bearbeiten] Tests
[Bearbeiten] Vierfeldertest
Der Vierfeldertest ist einfaches, aber sehr wichtiges Werkzeug zur statistischen Bewertung von Merkmalen in 2 Gruppen. Siehe auch http://www.madeasy.de/7/4feld.htm
Zur Ausführung des Programmes brauchen Sie:
- 4 Labelfelder
- 4 Textboxen
- 1 Textarea
- 3 Commandbuttons.
Der Code lautet:
PUBLIC SUB Form_Open() ME.Text = "Vierfeldertest" END PUBLIC SUB Button1_Click() ME.Close END PUBLIC SUB Button2_Click() textbox1.Text = "" textbox2.Text = "" textbox3.Text = "" textbox4.Text = "" textarea1.Text = "" END PUBLIC SUB Button3_Click() ' Rem Fehlerroutine bei leeren Feldern einbauen DIM N1 AS Float DIM N2 AS Float DIM M1 AS Float DIM M2 AS Float DIM R1 AS Float DIM NN AS Float DIM N AS Float DIM E1 AS Float DIM MM AS Float DIM E2 AS Float DIM R2 AS Float DIM E3 AS Float DIM E4 AS Float DIM D1 AS Float DIM C1 AS Float DIM D2 AS Float DIM C2 AS Float DIM D3 AS Float DIM C3 AS Float DIM D4 AS Float DIM C4 AS Float DIM C AS Float DIM S AS Float DIM P AS Float textarea1.Text = "" N1 = Val(textbox1.Text) N2 = Val(textbox2.Text) M1 = Val(textbox3.Text) M2 = Val(textbox4.Text) 'ERWARTUNGSWERT EN1 R1 = N1 + M1 NN = N1 + N2 N = N1 + N2 + M1 + M2 E1 = R1 * NN / N textarea1.Text = textarea1.Text & "Erwartungswert E1 =" & Str(E1) & Chr(13) & Chr(10) 'Rem ERWARTUNGSWERT EN2 MM = M1 + M2 E2 = R1 * MM / N textarea1.Text = textarea1.Text & "Erwartungswert E2 =" & Str(E2) & Chr(10) & Chr(13) 'Rem ERWARTUNGSWERT EN3 R2 = N2 + M2 E3 = R2 * NN / N textarea1.Text = textarea1.Text & "Erwartungswert E3 =" & Str(E3) & Chr(13) & Chr(10) 'Rem ERWARTUNGSWERT EN4 E4 = R2 * MM / N textarea1.Text = textarea1.Text & "Erwartungswert E4 =" & Str(E4) & Chr(13) & Chr(10) ' Rem PROBE=0? S = E1 + E2 + E3 + E4 P = S - N textarea1.Text = textarea1.Text & "Probe" & Str(S) & "-" & Str(N) & "=" & Str(P) & "=0?" & Chr(13) & Chr(10) ' Rem CHI^2 D1 = (N1 - E1) ^ 2 C1 = D1 / E1 D2 = (M1 - E2) ^ 2 C2 = D2 / E2 D3 = (N2 - E3) ^ 2 C3 = D3 / E3 D4 = (M2 - E4) ^ 2 C4 = D4 / E4 C = C1 + C2 + C3 + C4 textarea1.Text = textarea1.Text & "CHI-QUADRAT=" & Str(C) & Chr(13) & Chr(10) IF C - 3.841 > 0 THEN textarea1.Text = textarea1.Text & "Bei P=0.05 besteht ein signifikanter Unterschied" IF C - 3.841 <= 0 THEN textarea1.Text = textarea1.Text & "Bei P=0.05 besteht kein signifikanter Unterschied " END
[Bearbeiten] Runtest
Wenn man eine Messung aus Sicherheitsgründen mehrfach durchführt, kann man mit dem Runtest überprüfen, ob die erhaltenen einzelnen Messwerte rein zufällig um den wahren Wert streuen oder ob die Messung nichtzufällige Werte liefert. Allgemein kann man mit dem Runtest auch gut Zufallsgeneratoren wie z.B. einen Würfel oder eine Münze durch mehrfache Wiederholung auf ihre wirkliche Zufälligkeit überprüfen.
Siehe dazu auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Run-Test
[Bearbeiten] Überprüfung einer Münze auf Zufälligkeit
Durch mehrfachen Münzwurf wurde folgende Ergebnisreihe gewonnen.
0100100101110111010001001101100101101
Dabei steht die 0 für Wappen und 1 für Zahl der Münze.
Ein Run ist dann eine Folge von Würfen mit demselben Ergebnis.
Folgende Runs sind in der Folge
0 1 00 1 00 1 0 111 0 1 000 1 00 11 0 11 00 1 0 11 0 1
Insgesamt sind es 24 Runs, d.h. Folgen mit demselben Zeichen 0 oder 1.
Wie kann man diese Serie jetzt auf Ihre Zufälligkeit überprüfen ?
Dazu braucht man einige Formeln und Parameter für den Runtest.
- Man braucht die Gesamtzahl der Würfe n.
- Man braucht die Gesamtzahl der Runs R.
- Man braucht die Zahl der 1er Würfe n1.
- Man braucht die Zahl der 0er Würfe n2.
- Man braucht den Erwartungswert ER für die statistisch erwartete Zahl der Runs.
ER = 2 * n1 * n2 / n + 1
- Man braucht die Varianz varR und die Wurzel der Varianz.
varR = 2*n1*n2*(2*n1*n2-n)/(n*n*(n1+n2-1)
- Man braucht ein Signifikanzniveau p = 0,05
- Man braucht eine Prüfgröße z. Diese muß zwischen -1,96 und +1,96 liegen , dann kann man von einer zufälligen Folge ausgehen.
z = (R - ER) / sqrt(varR)
[Bearbeiten] Wie kann man das alles Programmieren ?
Beispiel: Sie brauchen
- 4 Textareas,
- 13 Befehlsbuttons
- 10 Textboxen
auf Ihrer Form, um das Programm in Gang zu bringen.
Die Bedienung des Programmes ist gewöhnungsbedürftig. Sie verläuft so ziemlich im Uhrzeigersinn. Man kann die Bedienerführung verbessern, wenn man ein paar Errorroutinen mit CATCH einbaut und auf die richtige Bedienung hinweist. Außerdem ist der SETFOCUS Befehl hilfreich, der den nächsten Befehlsknopf markiert, den man drücken muß. Mit ein paar vernünftigen Unterprogrammen und einem Start des Programmes mit einem Knopfdruck wird alles einfacher und weniger fehlerträchtig. Das kommt dann in die verbesserte Version 2.
[Bearbeiten] Layout
[Bearbeiten] Der Code
PUBLIC SUB Form_Open() ME.Text = "Runtest durchführen" 'Der Run-Test ist ein nichtparametrischer Test 'auf Stationarität bzw. Nicht-Korrelation 'IN einer Zeitreihe oder anderen Sequenz. 'Die abzulehnende Nullhypothese ist hier, 'dass aufeinanderfolgende Werte unkorreliert sind. 'Ein run oder "Lauf" ist definiert als eine Folge 'von gleichen Symbolen IN einer Symbolsequenz 'mit endlichem Alphabet. 'Aus einer Symbolsequenz muss zunächst eine numerische Reihe 'erzeugt werden 'Zunächst wird der Median der Reihe berechnet 'und von allen Werten abgezogen. 'IN der resultierenden Reihe werden negative Zahlen 'durch ein '-' und positive durch ein '+' ersetzt. 'Für Stichprobenumfänge n1,n2 > 10 ist '(mit n1,n2 gleich der Anzahl der "plus" und der "minus") 'die Wahrscheinlichkeitsverteilung der runs ungefähr normal 'mit dem Mittelwert UM = 2 * n1*n2 /(n1+n2) + 1 'und Varianz 'varianz = 2*n1*n2*(2*n1*n2 – n1 – n2) / (n1 + n2) / (n1 + n2) / (n1 + n2 – 1) 'Die Testgröße z berechnet sich nun nach: 'z = ( U – UM ) / Wurzel aus Varianz 'wobei U die gemessene Anzahl der "runs" von '-' 'und '+' in der Reihe ist. 'z ist ungefähr standardnormalverteilt. 'Beispiel '13 3 14 14 1 14 3 8 14 17 9 14 13 2 16 1 3 12 13 14 ' 13 ' 3 ' 14 ' 14 ' 1 ' 14 ' 3 ' 8 ' 14 ' 17 ' 9 ' 14 ' 13 ' 2 ' 16 ' 1 ' 3 ' 12 ' 13 ' 14 'Median 13 Abzug von der Orginalreihe '0 -10 1 1 -12 1 -10 -5 1 4 -4 1 0 -11 3 -12 -10 -1 0 1 'Umwandlung in + und - '+ - + + - + - - + + - + + - + - - - + + '1 2 3 4 5 6 7 8 9 101112 13 'U ist die Zahl der Runs 'U = 13 runs bzw U: 13 'n1 = Pluszeichen '+': 11 'n2 = Minuszeichen '-': 9 'UM = (2*11*9)/(11+9) + 1 = 10,9 'varianz '= ... = 4,6 ???? 'σU = 2,1 'z = (13 - 10,9) / 2,1 = 1.0 'Entscheidung: Die Hypothese wird nicht abgelehnt. 'Die Elemente der Stichprobe sind vermutlich zufällig entnommen worden. 'Bei einem Signifikanzniveau von 0,05 wird H0 abgelehnt, wenn |z| > 1,96. Dies ist nicht der Fall. 'Entscheidung: Die Hypothese wird nicht abgelehnt. Die Elemente der Stichprobe sind vermutlich zufällig 'entnommen worden. 'that most of the z-scores for run lengths 1, 2, and 3 'have an absolute value greater than 1.96. 'This IS strong evidence that these data are 'IN fact NOT random. 'Siehe auch: http://www.itl.nist.gov/div898/handbook/eda/section3/eda35d.htm 'http://www.wu-wien.ac.at/usr/stat2/melichar/spsspu1/spssk3-9.htm 'Bradley, (1968). Distribution-Free Statistical Tests, Chapter 12. ' END liste AS String[] PUBLIC SUB Button1_Click() DIM text AS String DIM median AS Float DIM liste AS String[] DIM posten AS String text = Textarea2.Text liste = Split(text,Chr(10)) 'umsortieren 'Länge bestimmen und richtige Formel verwenden, 'je nachdem ob die Länge gerade oder ungerade ist. IF liste.Length MOD 2 THEN PRINT liste.Length MOD 2 & " Ungerade" PRINT (liste.length + 1)/2 PRINT liste[(liste.length + 1)/2 - 1] median = Val(liste[(liste.length + 1)/2 - 1]) 'Der Array beginnt mit dem Element 0 nicht mit 1 ! ELSE PRINT liste.Length MOD 2 & " Gerade" median = (Val(liste[liste.length/2 - 1]) + Val(liste[liste.length/2]))/2 'Der Array beginnt mit dem Element 0 nicht mit 1 ! ENDIF textbox1.Text = Str(median) Button4.setfocus CATCH IF textarea1.Text = "" THEN message.info("Sie müssen im Textfeld 1 eine Werteliste eingeben") IF textarea2.Text = "" THEN message.info("Sie müssen erst umsortieren drücken") RETURN END PUBLIC SUB Button2_Click() 'umsortieren c AS Integer j AS Integer n AS Integer y AS Variant DIM Liste AS String[] element AS String txt AS String text AS String text = Textarea1.Text liste = Split(text,Chr(10)) y = 0 n = liste.length REPEAT c = 0 FOR j = 0 TO n - 2 'PRINT j,y,liste[0],ar[1],ar[2],ar[3],ar[4] IF Val(liste[j]) > Val(liste[j + 1]) THEN y = Val(liste[j]) liste[j] = liste[j + 1] liste[j + 1] = Str(y) c = 1 ENDIF NEXT UNTIL c = 0 FOR EACH element IN liste txt = txt & Str(element) & Chr(10) NEXT PRINT txt textarea2.Text = "" txt = Mid$(txt,1,-1) 'Der letzte Zeilenumbruch muß weg textarea2.Text = txt Button1.setfocus END PUBLIC SUB Button3_Click() textarea1.Text = "114,3" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "135,7" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "104,8" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "118,5" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "125,7" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "121,4" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "122,4" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "96,8" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "118,9" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "120" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "112,2" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "127,9" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "122,8" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "128,9" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "120,3" 'mw = 119,373 'varianz = 92,6016 'sigma = 9,62297 'median Button2.setfocus END PUBLIC SUB Button4_Click() 'median abziehen m AS Float d AS Float n AS Integer y AS Variant DIM Liste AS String[] element AS String txt AS String text AS String text = Textarea1.Text m = Val(textbox1.Text) liste = Split(text,Chr(10)) y = 0 n = liste.length FOR EACH element IN liste d = Val(element) - m 'PRINT element,m,d txt = txt & Str(d) & Chr(10) NEXT PRINT txt textarea3.Text = "" txt = Mid$(txt,1,-1) 'Der letzte Zeilenumbruch muß weg textarea3.Text = txt Button6.setfocus END PUBLIC SUB Button5_Click() 'in 1,0 Folge umwandeln e AS Integer DIM Liste AS String[] element AS String txt AS String text AS String text = Textarea3.Text liste = Split(text,Chr(10)) 'n = liste.length FOR EACH element IN liste IF Val(element) < 0 THEN e = 0 ELSE e = 1 ENDIF txt = txt & Str(e) & Chr(10) NEXT PRINT txt textarea4.Text = "" txt = Mid$(txt,1,-1) 'Der letzte Zeilenumbruch muß weg textarea4.Text = txt END PUBLIC SUB Button6_Click() DIM s AS String DIM n AS Integer DIM T AS String DIM char AS String DIM ozaehler AS Integer DIM izaehler AS Integer DIM Liste AS String[] element AS String txt AS String text AS String text = Textarea4.Text liste = Split(text,Chr(10)) n = liste.length ozaehler = 0 izaehler = 0 FOR EACH element IN liste IF element = "0" THEN ozaehler = ozaehler + 1 IF element = "1" THEN izaehler = izaehler + 1 NEXT textbox2.Text = ozaehler textbox3.Text = izaehler textbox4.Text = ozaehler + izaehler END PUBLIC SUB Button11_Click() ME.Close END PUBLIC SUB Button7_Click() UM AS Float n1 AS Integer n2 AS Integer n1 = Val(textbox2.Text) n2 = Val(textbox3.Text) UM = 2 * n1 * n2 /( n1 + n2 ) + 1 textbox5.Text = Str(UM) END PUBLIC SUB Button8_Click() DIM s AS String DIM n AS Integer DIM T AS String DIM char AS String charnext AS String DIM runzaehler AS Integer DIM Liste AS String[] element AS String txt AS String text AS String text = Textarea4.Text liste = Split(text,Chr(10)) n = liste.length FOR EACH element IN liste s = s & element NEXT runzaehler = 1 T = Trim(s) FOR n = 1 TO Len(T) - 1 char = Mid$(T, n, 1) charnext = Mid$(T, n + 1, 1) IF char <> charnext THEN runzaehler = runzaehler + 1 NEXT textbox6.Text = runzaehler END PUBLIC SUB Button9_Click() 'varianz = 2*n1*n2*(2*n1*n2 – n1 – n2) / (n1 + n2) / (n1 + n2) varianz AS Float n1 AS Integer n2 AS Integer zwei AS Integer summe AS Integer run AS Integer n1 = Val(textbox2.Text) n2 = Val(textbox3.Text) run = Val(textbox6.text) zwei = 2 * n1 * n2 summe = n1 + n2 PRINT zwei,summe,zwei * (zwei - summe), varianz = zwei *( zwei - summe) / (summe * summe * (summe - 1)) 'varianz=(run * (run - 2))/(4 * (run - 1)) textbox7.Text = Str(varianz) IF varianz < 0 THEN varianz = -varianz textbox8.Text = Str(Sqr(varianz)) END PUBLIC SUB Button10_Click() z AS Float run AS Float UM AS Float svar AS Float run = Val(textbox6.text) UM = Val(textbox5.text) svar = Val(textbox8.text) z = ( run - UM)/svar textbox9.Text = Str(z) END PUBLIC SUB Button12_Click() z AS Float t1 AS String t2 AS String t1 = "Die Meßwerte sind mit einem p <0,05 zufällig erhoben worden!" t2 = "Die Meßwerte sind mit einem p <0,05 NICHT zufällig erhoben worden!" z = Val(textbox9.Text) IF z > 1.96 XOR z < -1.96 THEN textbox10.text = t2 ELSE textbox10.text = t1 ENDIF END PUBLIC SUB Button13_Click() 'noch ein paar Beispielwerte, sicher nicht zufällig textarea1.Text = "1" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "2" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "3" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "4" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "5" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "6" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "7" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "8" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "9" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "10" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "11" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "12" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "13" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "14" textarea1.Text = textarea1.Text & Chr(10) & "15" END
[Bearbeiten] Vereinfachungen
- Die Beispiele können mit dem Array Befehl viel schneller eingegeben werden.
- Das Sortieren kann mit dem Array befehl Array.sort stark vereinfacht werden.
- Das Ganze sollte mit einem Knopfdruck funktionieren.
- Die Setfocusbefehle sollten in der richtigen Reihenfolge durchlaufen
- Unterprogramme für die einzelnen Abschnitte wären übersichtlicher.
Das ganze funktioniert weniger fehlerträchtig, wenn alles auf einen Knopfdruck hin passiert. Trotzdem sollte man obige Version stehen lassen, das sie Schritt für Schritt vorgeht.
[Bearbeiten] Runtest 2
In etwas einfacherer Form wurde der Runtest noch einmal programmiert:
Man braucht dazu
- 9 Commandbuttons
- 9 Textboxen
- 1 Textarea
2 einfache Beispielfolgen wurden integriert.
Listing:
PUBLIC SUB Form_Open() 'Der Run-Test ist ein nichtparametrischer Test 'auf Stationarität bzw. Nicht-Korrelation 'IN einer Zeitreihe oder anderen Sequenz. 'Die abzulehnende Nullhypothese ist hier, 'dass aufeinanderfolgende Werte unkorreliert sind. 'Ein run oder "Lauf" ist definiert als eine Folge 'von gleichen Symbolen IN einer Symbolsequenz 'mit endlichem Alphabet. 'Aus einer Symbolsequenz muss zunächst eine numerische Reihe 'erzeugt werden 'Zunächst wird der Median der Reihe berechnet 'und von allen Werten abgezogen. 'IN der resultierenden Reihe werden negative Zahlen 'durch ein '-' und positive durch ein '+' ersetzt. 'Für Stichprobenumfänge n1,n2 > 10 ist '(mit n1,n2 gleich der Anzahl der "plus" und der "minus") 'die Wahrscheinlichkeitsverteilung der runs ungefähr normal 'mit dem Mittelwert UM = 2 * n1*n2 /(n1+n2) + 1 'und Varianz 'varianz = 2*n1*n2*(2*n1*n2 – n1 – n2) / (n1 + n2) / (n1 + n2) / (n1 + n2 – 1) 'Die Testgröße z berechnet sich nun nach: 'z = ( U – UM ) / Wurzel aus Varianz 'wobei U die gemessene Anzahl der "runs" von '-' 'und '+' in der Reihe ist. 'z ist ungefähr standardnormalverteilt. 'Beispiel '13 3 14 14 1 14 3 8 14 17 9 14 13 2 16 1 3 12 13 14 'Median 13 Abzug von der Orginalreihe '0 -10 1 1 -12 1 -10 -5 1 4 -4 1 0 -11 3 -12 -10 -1 0 1 'Umwandlung in + und - '+ - + + - + - - + + - + + - + - - - + + '1 2 3 4 5 6 7 8 9 101112 13 'U ist die Zahl der Runs 'U = 13 runs bzw U: 13 'n1 = Pluszeichen '+': 11 'n2 = Minuszeichen '-': 9 'UM = (2*11*9)/(11+9) + 1 = 10,9 'varianz '= ... = 4,6 ???? 'σU = 2,1 'z = (13 - 10,9) / 2,1 = 1.0 'Entscheidung: Die Hypothese wird nicht abgelehnt. 'Die Elemente der Stichprobe sind vermutlich zufällig entnommen worden. 'that most of the z-scores for run lengths 1, 2, and 3 'have an absolute value greater than 1.96. 'This IS strong evidence that these data are 'IN fact NOT random. 'Siehe auch: http://www.itl.nist.gov/div898/handbook/eda/section3/eda35d.htm 'http://www.wu-wien.ac.at/usr/stat2/melichar/spsspu1/spssk3-9.htm 'Bradley, (1968). Distribution-Free Statistical Tests, Chapter 12. ' END
PUBLIC SUB Button1_Click() ME.CLOSE END
PUBLIC SUB Button2_Click()
DIM s AS String
DIM n AS Integer
DIM T AS String
DIM char AS String
DIM ozaehler AS Integer
DIM izaehler AS Integer
s = textarea1.Text
ozaehler = 0
izaehler = 0
T = Trim(s)
FOR n = 1 TO Len(T)
char = Mid$(T, n, 1)
SELECT CASE TRUE
CASE char = "0"
ozaehler = ozaehler + 1
CASE char = "1"
izaehler = izaehler + 1
END SELECT
NEXT
textbox1.Text = ozaehler
textbox2.Text = izaehler
textbox3.Text = ozaehler + izaehler
END
PUBLIC SUB Button3_Click() 'mehrfacher Muenzwurf zur Erzeugung einer Zufallsfolge von 0 und 1 DIM a AS Integer DIM t AS String DIM M AS Integer Randomize() FOR a = 1 TO 200 M = Int(2 * Rnd) ' Erzeugt einen Wurf zwischen 0 und 1 t = t & LTrim$(Str$(M)) NEXT Textarea1.Text = t END
PUBLIC SUB Button4_Click() UM AS Float n1 AS Integer n2 AS Integer n1 = Val(textbox1.Text) n2 = Val(textbox2.Text) UM = 2 * n1 * n2 /( n1 + n2 ) + 1 'UM = 2 * n1*n2 /(n1+n2) + 1 'Mittelwert der Wahrscheinlichkeitsverteilung der runs textbox4.Text = Str(UM) END
PUBLIC SUB Button6_Click() 'varianz = 2*n1*n2*(2*n1*n2 – n1 – n2) / (n1 + n2) / (n1 + n2) 'Varianz der Wahrscheinlichkeitsverteilung der runs varianz AS Float n1 AS Integer n2 AS Integer zwei AS Integer summe AS Integer run AS Integer n1 = Val(textbox1.Text) n2 = Val(textbox2.Text) run = Val(textbox5.text) zwei = 2 * n1 * n2 summe = n1 + n2 PRINT zwei,summe,zwei * (zwei - summe), varianz = zwei *( zwei - summe) / (summe * summe * (summe - 1)) 'varianz=(run * (run - 2))/(4 * (run - 1)) textbox6.Text = Str(varianz) IF varianz < 0 THEN varianz = -varianz textbox7.Text = Str(Sqr(varianz)) END
PUBLIC SUB Button7_Click() '+ - + + - + - - + + - + + - + - - - + + Textarea1.Text = "10110100110110100011" END
PUBLIC SUB Button5_Click()
DIM s AS String
DIM n AS Integer
DIM T AS String
DIM char AS String
charnext AS String
DIM runzaehler AS Integer
s = textarea1.Text
runzaehler = 1
T = Trim(s)
FOR n = 1 TO Len(T) - 1
char = Mid$(T, n, 1)
charnext = Mid$(T, n + 1, 1)
IF char <> charnext THEN runzaehler = runzaehler + 1
NEXT
textbox5.Text = runzaehler
END
PUBLIC SUB Button8_Click() z AS Float run AS Float UM AS Float svar AS Float run = Val(textbox5.text) UM = Val(textbox4.text) svar = Val(textbox7.text) z = ( run - UM)/svar 'z ist die Prüfvariable textbox8.Text = Str(z) END
PUBLIC SUB Button9_Click() z AS Float t1 AS String t2 AS String t1 = "Die Meßwerte sind mit einem p <0,05 zufällig erhoben worden!" t2 = "Die Meßwerte sind mit einem p <0,05 NICHT zufällig erhoben worden!" z = Val(textbox8.Text) IF z > 1.96 XOR z < -1.96 THEN textbox9.text = t2 ELSE textbox9.text = t1 ENDIF END
Abbildung des Programmablaufes für die 01 Folge Chaitin A
[Bearbeiten] Runtest 3
Das Programm wurde im Vergleich zu Runtest 2 noch einmal einfacher programmiert. Der Test läuft jetzt auf einen Click. 3 Beispiele wurden integriert.
Man braucht dazu
- 5 Commandbuttons
- 9 Textboxen
- 1 Textarea
3 einfache Beispielfolgen wurden integriert.
Code:
PUBLIC SUB Form_Open()
ME.Text = "Runtest von Münzwürfen"
END
PUBLIC SUB Button1_Click()
s AS String
'10Folge aus der Textarea
n AS Integer
'Laufvariable
T AS String
'getrimmte 10 Folge aus s
char AS String
'einzelne Position der 10 Folge
oz AS Integer
'Zahl der Nullen
iz AS Integer
'Zahl der Einser
UM AS Float
'Mittelwert der Wahrscheinlichkeitsverteilung der runs
runs AS Integer
'Zahl der runs
charnext AS String
'nächste Position in der Folge
varianz AS Float
'Varianz der Wahrscheinlichkeitsverteilung der runs
zwei AS Integer
summe AS Integer
'Hilfsvariablen zur Berechnung der Varianz
svar AS Float
'Wurzel der Varianz
z AS Float
'Prüfziffer
t1 AS String
t2 AS String
'Bewertungstexte
'------0 und 1, UM Berechnung-----------------
s = textarea1.Text
oz = 0
iz = 0
T = Trim(s)
FOR n = 1 TO Len(T)
char = Mid$(T, n, 1)
SELECT CASE TRUE
CASE char = "0"
oz = oz + 1
CASE char = "1"
iz = iz + 1
END SELECT
NEXT
textbox1.Text = oz
textbox2.Text = iz
textbox3.Text = oz + iz
UM = 2 * oz * iz /( oz + iz ) + 1
'Mittelwert der Wahrscheinlichkeitsverteilung der runs
textbox4.Text = Str(UM)
'---Runs----------------------------------------------
runs = 1
FOR n = 1 TO Len(T) - 1
char = Mid$(T, n, 1)
charnext = Mid$(T, n + 1, 1)
IF char <> charnext THEN runs = runs + 1
NEXT
textbox5.Text = runs
'-------Varianz----------------------------------------------
'varianz = 2*n1*n2*(2*n1*n2 – n1 – n2) / (n1 + n2) / (n1 + n2)
'Varianz der Wahrscheinlichkeitsverteilung der runs
zwei = 2 * oz * iz
summe = oz + iz
'PRINT zwei,summe,zwei * (zwei - summe),
varianz = zwei *( zwei - summe) / (summe * summe * (summe - 1))
textbox6.Text = Str(varianz)
IF varianz < 0 THEN varianz = -varianz
textbox7.Text = Str(Sqr(varianz))
svar = Sqr(varianz)
z = ( runs - UM)/svar
'z ist die Prüfvariable
textbox8.Text = Str(z)
'-------Bewertung------------------------------------------
t1 = "Die Meßwerte sind mit einem p <0,05 zufällig erhoben worden!"
t2 = "Die Meßwerte sind mit einem p <0,05 NICHT zufällig erhoben worden!"
IF z > 1.96 XOR z < -1.96 THEN
textbox9.text = t2
ELSE
textbox9.text = t1
ENDIF
END
PUBLIC SUB Button2_Click()
'+ - + + - + - - + + - + + - + - - - + +
Textarea1.Text = "10110100110110100011"
END
PUBLIC SUB Button3_Click()
'mehrfacher Muenzwurf zur Erzeugung einer Zufallsfolge von 0 und 1
DIM a AS Integer
DIM t AS String
DIM M AS Integer
Randomize()
FOR a = 1 TO 200
M = Int(2 * Rnd)
' Erzeugt einen Wurf zwischen 0 und 1
t = t & LTrim$(Str$(M))
NEXT
Textarea1.Text = t
END
PUBLIC SUB Button4_Click()
ME.CLOSE
END
PUBLIC SUB Button5_Click()
Textarea1.Text = "10101010101010101010"
END
[Bearbeiten] Entropie bei einfachen 01 Folgen
Die Entropie ist ein Begriff der viel gebraucht aber wenig verstanden wird. In der Statistik wird der Begriff noch wenig genutzt, obwohl er eigentlich ein grundlegender Begriff sein könnte.
- Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Entropie_(Informationstheorie)
- Siehe http://www.madeasy.de/2/entropie.htm
- Siehe http://www.madeasy.de/2/zufallgz.htm
Im folgenden werden einige einfache Gambasprogramme augelistet und beschrieben, die die Entropieberechnung einfacher 01 Folgen schrittweise erarbeiten sollen.
[Bearbeiten] Vorübung1
Im folgenden Programm werden systematisch alle Möglichkeiten einer zunehmend längeren 01 Folge aufgelistet. Sie brauchen nur eine leere Form, um das Programm in Gang zu bekommen. Die Ausgabe erfolgt im Direktfenster.
PUBLIC SUB Form_Open() 'Dieses Programm zaehlt im Binaersystem von 1 bis 2^8 'Die vorderen Leerräume werden mit Null aufgefüllt. s AS Integer z AS Integer t AS String FOR s = 1 TO 8 FOR z = 0 TO (2^s - 1) t = Bin$(z,s) PRINT t NEXT NEXT END
Ausgabe:
0 1 00 01 10 11 000 001 010 011 100 101 110 111 0000 0001 0010 0011 0100
[Bearbeiten] Vorübung2
In einer zweiten Vorübung werden jetzt allen Binärzahlen Entropiewerte zugeordnet, die ganz grob vereinfacht ( und damit noch ziemlich falsch) berechnet werden. Eine ganz geordnete 01 Folge hat dabei immer den Entropiewert 0. Eine völlig zufällige 01 Folge hat einen Entropiewert, der ihrer Länge entspricht.
Beispiel:
- 00000000000000000000 Entropie = 0
- 01101100110111100010 Entropie = 20
Vorsicht die berechneten Entropiewerte sind noch ziemlich falsch !!
' Gambas class file
t AS String
PUBLIC SUB Form_Open()
s AS Integer
z AS Integer
n AS Integer
e AS Integer
n = 0
FOR s = 1 TO 10
FOR z = 0 TO (2^s - 1)
t = Bin$(z,s)
PRINT "n,t " & n,t;
e = ent(t)
PRINT " E = " & e
n = n + 1
NEXT
NEXT
END
PUBLIC FUNCTION ent(e AS Integer) AS Integer
oz AS Integer
iz AS Integer
gz AS Integer
char AS String
te AS String
n AS Integer
oz = 0
iz = 0
gz = 0
te = Trim(t)
FOR n = 1 TO Len(te)
char = Mid$(te, n, 1)
SELECT CASE TRUE
CASE char = "0"
oz = oz + 1
CASE char = "1"
iz = iz + 1
END SELECT
gz = oz + iz
NEXT
PRINT " gz,oz,iz " & gz,oz,iz;
IF oz > iz THEN e = gz - oz
'IF oz > 0.6*iz THEN e = gz - oz Else runstest
IF oz < iz THEN e = oz
'IF oz < 0.4*iz THEN e = oz Else runstest
IF oz = iz THEN e = gz
'IF oz = iz THEN runstest
RETURN e
END
[Bearbeiten] 10Statistik
Man kann an das Problem der Unterscheidung zufälliger und nichtzufälliger 01 Folgen auch noch anders herangehen. Eine Möglichkeit zeigt das folgende Programm 01Statistik.
Das Programm kann an an Hand der Beispiele, die in ihm enthalten sind, leicht ausgetestet werden. Man kann jede beliebige 01 Folge in die Textarea kopieren und auswerten lassen. Es werden nur Runs bis maximal einer Länge von 10 berücksichtigt.
Sie brauchen
- viele Befehlsbuttons
- viele Textboxen
- eine Textarea
um das Programm in Gang zu bringen.
Siehe auch: http://www.madeasy.de/2/prg01st.htm ( Noch in VB , Layout blieb gleich)
' Gambas class file
t AS String
PUBLIC SUB Button9_Click()
ME.Close
END
PUBLIC SUB Button2_Click()
'diese Funktion soll eine 01 Datei untersuchen
'Sie soll die Zahl der 00 Paare zurueckgeben
'io,oi,oo Zahl der anderen Paare
DIM s AS String
DIM n AS Integer
DIM T AS String
DIM char AS String
DIM oozaehler AS Integer
DIM oizaehler AS Integer
DIM iozaehler AS Integer
DIM iizaehler AS Integer
s = textarea1.Text
oozaehler = 0
oizaehler = 0
iozaehler = 0
iizaehler = 0
T = Trim(s)
FOR n = 1 TO Len(T) STEP 2
char = Mid$(T, n, 2)
SELECT CASE TRUE
CASE char = "00"
oozaehler = oozaehler + 1
CASE char = "01"
oizaehler = oizaehler + 1
CASE char = "10"
iozaehler = iozaehler + 1
CASE char = "11"
iizaehler = iizaehler + 1
END SELECT
NEXT
textbox4.Text = oozaehler
textbox5.Text = oizaehler
textbox6.Text = iozaehler
textbox7.Text = iizaehler
END
PUBLIC SUB Button1_Click()
'Wieviel 1 und 0 finden sich in der Folge ?
DIM s AS String
DIM n AS Integer
DIM T AS String
DIM char AS String
DIM ozaehler AS Integer
DIM izaehler AS Integer
s = textarea1.Text
ozaehler = 0
izaehler = 0
T = Trim(s)
FOR n = 1 TO Len(T)
char = Mid$(T, n, 1)
SELECT CASE TRUE
CASE char = "0"
ozaehler = ozaehler + 1
CASE char = "1"
izaehler = izaehler + 1
END SELECT
NEXT
textbox1.Text = ozaehler
textbox2.Text = izaehler
textbox3.Text = ozaehler + izaehler
END
PUBLIC SUB Button6_Click()
'mehrfacher Muenzwurf zur Erzeugung einer Zufallsfolge von 0 und 1
DIM a AS Integer
DIM t AS String
DIM M AS Integer
Randomize()
FOR a = 1 TO 20000
M = Int(2 * Rnd)
' Erzeugt einen Wurf zwischen 0 und 1
t = t & LTrim$(Str$(M))
NEXT
Textarea1.Text = t
END
PUBLIC SUB Button8_Click()
M AS String
t AS String
a AS Integer
FOR a = 1 TO 10000
M = "10"
t = t & LTrim$(Str$(M))
NEXT
Textarea1.Text = t
END
PUBLIC SUB Button4_Click()
DIM s AS String
DIM n AS Integer
DIM T AS String
DIM Tempo AS String
DIM char AS String
a AS Integer
DIM o1 AS Integer
DIM o2 AS Integer
DIM o3 AS Integer
DIM o4 AS Integer
DIM o5 AS Integer
DIM o6 AS Integer
DIM o7 AS Integer
DIM o8 AS Integer
DIM o9 AS Integer
DIM oa AS Integer
s = textarea1.Text
T = Trim(s)
' 'Rem diese Funktion soll eine 01 Datei untersuchen
' 'Rem Sie soll die Zahl der 000,0000,00000 etc ( der runs ) zurueckgeben
o1 = 0
o2 = 0
o3 = 0
o4 = 0
o5 = 0
o6 = 0
o7 = 0
o8 = 0
o9 = 0
oa = 0
' 'Rem 00000000001000000000010000000000
' Cls
Tempo = RTrim$(LTrim$(s))
' 'Rem a = 10
a = 10
' 'Rem PRINT Mid$(Temp, 1, 11)
IF Mid$(Tempo, 1, a + 1) = "00000000001" THEN oa = oa + 1
' 'Rem PRINT Mid$(Temp, Len(Temp) - 10, 11)
IF Len(Tempo) < a THEN GOTO a9
IF Len(Tempo) = a AND s = "0000000000" THEN oa = oa + 1
IF Len(Tempo) = a THEN GOTO a9
IF Mid$(Tempo, Len(Tempo) - 10, 11) = "10000000000" THEN oa = oa + 1
FOR n = 1 TO Len(Tempo)
IF Mid$(Tempo, n, a + 2) = "100000000001" THEN oa = oa + 1
'Rem PRINT Mid$(Tempo, n, a)
NEXT
'
a9:
' 'Rem a = 9
a = 9
'Rem 00000000010000000001000000000
' 'Rem PRINT Mid$(Temp, 1, 10)
IF Mid$(Tempo, 1, 10) = "0000000001" THEN o9 = o9 + 1
'Rem PRINT Mid$(Temp, Len(Temp) - 9, 10)
IF Len(Tempo) < a THEN GOTO a8
IF Len(Tempo) = a AND s = "000000000" THEN o9 = o9 + 1
IF Len(Tempo) = a THEN GOTO a8
IF Mid$(Tempo, Len(Tempo) - 9, 10) = "1000000000" THEN o9 = o9 + 1
FOR n = 1 TO Len(Tempo)
IF Mid$(Tempo, n, a + 2) = "10000000001" THEN o9 = o9 + 1
' 'Rem PRINT Mid$(Temp, n, a)
NEXT
'
a8:
' 'Rem a = 8
a = 8
' 'Rem 00000000100000000100000000
' 'Rem PRINT Mid$(Temp, 1, a + 1)
IF Mid$(Tempo, 1, a + 1) = "000000001" THEN o8 = o8 + 1
'Rem PRINT Mid$(Temp, Len(Temp) - a, a + 1)
IF Len(Tempo) < a THEN GOTO a7
IF Len(Tempo) = a AND s = "00000000" THEN o8 = o8 + 1
IF Len(Tempo) = a THEN GOTO a7
FOR n = 1 TO Len(Tempo)
IF Mid$(Tempo, n, a + 2) = "1000000001" THEN o8 = o8 + 1
' 'Rem PRINT Mid$(Temp, n, a)
NEXT
'
a7:
' 'Rem a = 7
a = 7
' 'Rem 00000000100000000100000000
IF Mid$(Tempo, 1, a + 1) = "00000001" THEN o7 = o7 + 1
IF Len(Tempo) < a THEN GOTO a6
IF Len(Tempo) = a AND s = "0000000" THEN o7 = o7 + 1
IF Len(Tempo) = a THEN GOTO a6
IF Mid$(Tempo, Len(Tempo) - a, a + 1) = "10000000" THEN o7 = o7 + 1
FOR n = 1 TO Len(Tempo)
IF Mid$(Tempo, n, a + 2) = "100000001" THEN o7 = o7 + 1
NEXT
'
a6:
' 'Rem a = 6
a = 6
' 'Rem 00000010000001000000
IF Mid$(Tempo, 1, a + 1) = "0000001" THEN o6 = o6 + 1
IF Len(Tempo) < a THEN GOTO a5
IF Len(Tempo) = a AND s = "000000" THEN o6 = o6 + 1
IF Len(Tempo) = a THEN GOTO a5
IF Mid$(Tempo, Len(Tempo) - a, a + 1) = "1000000" THEN o6 = o6 + 1
FOR n = 1 TO Len(Tempo)
IF Mid$(Tempo, n, a + 2) = "10000001" THEN o6 = o6 + 1
NEXT
'
a5:
' 'Rem a = 5
a = 5
' 'Rem 00000100000100000
IF Mid$(Tempo, 1, a + 1) = "000001" THEN o5 = o5 + 1
IF Len(Tempo) < a THEN GOTO a4
IF Len(Tempo) = a AND s = "00000" THEN o5 = o5 + 1
IF Len(Tempo) = a THEN GOTO a4
IF Mid$(Tempo, Len(Tempo) - a, a + 1) = "100000" THEN o5 = o5 + 1
FOR n = 1 TO Len(Tempo)
IF Mid$(Tempo, n, a + 2) = "1000001" THEN o5 = o5 + 1
NEXT
'
a4:
' 'Rem a = 4
a = 4
' 'Rem 00001000010000
IF Mid$(Tempo, 1, a + 1) = "00001" THEN o4 = o4 + 1
IF Len(Tempo) < a THEN GOTO a3
IF Len(Tempo) = a AND s = "0000" THEN o4 = o4 + 1
IF Len(Tempo) = a THEN GOTO a3
IF Mid$(Tempo, Len(Tempo) - a, a + 1) = "10000" THEN o4 = o4 + 1
FOR n = 1 TO Len(Tempo)
IF Mid$(Tempo, n, a + 2) = "100001" THEN o4 = o4 + 1
NEXT
a3:
a = 3
' 'Rem 00010001000
IF Mid$(Tempo, 1, a + 1) = "0001" THEN o3 = o3 + 1
IF Len(Tempo) < a THEN GOTO a2
IF Len(Tempo) = a AND s = "000" THEN o3 = o3 + 1
IF Len(Tempo) = a THEN GOTO a2
IF Mid$(Tempo, Len(Tempo) - a, a + 1) = "1000" THEN o3 = o3 + 1
FOR n = 1 TO Len(Tempo)
IF Mid$(Tempo, n, a + 2) = "10001" THEN o3 = o3 + 1
NEXT
'
a2:
a = 2
' 'Rem 00100100
IF Mid$(Tempo, 1, a + 1) = "001" THEN o2 = o2 + 1
IF Len(Tempo) < a THEN GOTO aeins
IF Len(Tempo) = a AND s = "00" THEN o2 = o2 + 1
IF Len(Tempo) = a THEN GOTO aeins
IF Mid$(Tempo, Len(Tempo) - a, a + 1) = "100" THEN o2 = o2 + 1
FOR n = 1 TO Len(Tempo)
IF Mid$(Tempo, n, a + 2) = "1001" THEN o2 = o2 + 1
NEXT
aeins:
a = 1
' 'Rem 01010
IF Mid$(Tempo, 1, a + 1) = "01" THEN o1 = o1 + 1
IF Len(Tempo) < a THEN GOTO a0
IF Mid$(Tempo, Len(Tempo) - a, a + 1) = "10" THEN o1 = o1 + 1
FOR n = 1 TO Len(Tempo)
IF Mid$(Tempo, n, a + 2) = "101" THEN o1 = o1 + 1
NEXT
'
a0:
textbox8.Text = o1
textbox9.Text = o2
textbox10.Text = o3
textbox11.Text = o4
textbox12.Text = o5
textbox13.Text = o6
textbox14.Text = o7
textbox15.Text = o8
textbox16.Text = o9
textbox17.Text = oa
END
PUBLIC SUB Button7_Click()
'muss noch erstellt werden
END
PUBLIC SUB Button5_Click()
'diese Funktion soll eine 01 Datei
'untersuchen
'Sie soll die Zahl der 11,111,1111,11111 Runs etc zurueckgeben
DIM s AS String
DIM n AS Integer
DIM T AS String
DIM Tempo AS String
DIM char AS String
a AS Integer
DIM i1 AS Integer
DIM i2 AS Integer
DIM i3 AS Integer
DIM i4 AS Integer
DIM i5 AS Integer
DIM i6 AS Integer
DIM i7 AS Integer
DIM i8 AS Integer
DIM i9 AS Integer
DIM ia AS Integer
s = textarea1.Text
T = Trim(s)
i1 = 0
i2 = 0
i3 = 0
i4 = 0
i5 = 0
i6 = 0
i7 = 0
i8 = 0
i9 = 0
ia = 0
Tempo = RTrim$(LTrim$(s))
' 'Rem 11111111110111111111101111111111
' Cls
a = 10
' 'Rem PRINT Mid$(Temp, 1, 11)
IF Mid$(Tempo, 1, a + 1) = "11111111110" THEN ia = ia + 1
' 'Rem PRINT Mid$(Temp, Len(Temp) - 10, 11)
IF Len(Tempo) < a THEN GOTO b9
IF Len(Tempo) = a AND s = "1111111111" THEN ia = ia + 1
IF Len(Tempo) = a THEN GOTO b9
IF Mid$(Tempo, Len(Tempo) - a, a + 1) = "01111111111" THEN ia = ia + 1
FOR n = 1 TO Len(Tempo)
IF Mid$(Tempo, n, a + 2) = "011111111110" THEN ia = ia + 1
' 'Rem PRINT Mid$(Temp, n, a)
NEXT
b9:
a = 9
IF Mid$(Tempo, 1, 10) = "1111111110" THEN i9 = i9 + 1
IF Len(Tempo) < a THEN GOTO b8
IF Len(Tempo) = a AND s = "111111111" THEN i9 = i9 + 1
IF Len(Tempo) = a THEN GOTO b8
IF Mid$(Tempo, Len(Tempo) - 9, 10) = "0111111111" THEN i9 = i9 + 1
FOR n = 1 TO Len(Tempo)
IF Mid$(Tempo, n, a + 2) = "01111111110" THEN i9 = i9 + 1
NEXT
b8:
a = 8
IF Mid$(Tempo, 1, a + 1) = "111111110" THEN i8 = i8 + 1
IF Len(Tempo) < a THEN GOTO b7
IF Len(Tempo) = a AND s = "11111111" THEN i8 = i8 + 1
IF Len(Tempo) = a THEN GOTO b7
IF Mid$(Tempo, Len(Tempo) - a, a + 1) = "011111111" THEN i8 = i8 + 1
FOR n = 1 TO Len(Tempo)
IF Mid$(Tempo, n, a + 2) = "0111111110" THEN i8 = i8 + 1
NEXT
'
b7:
a = 7
IF Mid$(Tempo, 1, a + 1) = "11111110" THEN i7 = i7 + 1
IF Len(Tempo) < a THEN GOTO b6
IF Len(Tempo) = a AND s = "1111111" THEN i7 = i7 + 1
IF Len(Tempo) = a THEN GOTO b6
IF Mid$(Tempo, Len(Tempo) - a, a + 1) = "01111111" THEN i7 = i7 + 1
FOR n = 1 TO Len(Tempo)
IF Mid$(Tempo, n, a + 2) = "011111110" THEN i7 = i7 + 1
NEXT
'
b6:
a = 6
IF Mid$(Tempo, 1, a + 1) = "1111110" THEN i6 = i6 + 1
IF Len(Tempo) < a THEN GOTO b5
IF Len(Tempo) = a AND s = "111111" THEN i6 = i6 + 1
IF Len(Tempo) = a THEN GOTO b5
IF Mid$(Tempo, Len(Tempo) - a, a + 1) = "0111111" THEN i6 = i6 + 1
FOR n = 1 TO Len(Tempo)
IF Mid$(Tempo, n, a + 2) = "01111110" THEN i6 = i6 + 1
NEXT
'
b5:
a = 5
'
IF Mid$(Tempo, 1, a + 1) = "111110" THEN i5 = i5 + 1
IF Len(Tempo) < a THEN GOTO b4
IF Len(Tempo) = a AND s = "11111" THEN i5 = i5 + 1
IF Len(Tempo) = a THEN GOTO b4
IF Mid$(Tempo, Len(Tempo) - a, a + 1) = "011111" THEN i5 = i5 + 1
FOR n = 1 TO Len(Tempo)
IF Mid$(Tempo, n, a + 2) = "0111110" THEN i5 = i5 + 1
NEXT
b4:
a = 4
IF Mid$(Tempo, 1, a + 1) = "11110" THEN i4 = i4 + 1
IF Len(Tempo) < a THEN GOTO b3
IF Len(Tempo) = a AND s = "1111" THEN i4 = i4 + 1
IF Len(Tempo) = a THEN GOTO b3
IF Mid$(Tempo, Len(Tempo) - a, a + 1) = "01111" THEN i4 = i4 + 1
FOR n = 1 TO Len(Tempo)
IF Mid$(Tempo, n, a + 2) = "011110" THEN i4 = i4 + 1
NEXT
'
b3:
a = 3
IF Mid$(Tempo, 1, a + 1) = "1110" THEN i3 = i3 + 1
IF Len(Tempo) < a THEN GOTO b2
IF Len(Tempo) = a AND s = "111" THEN i3 = i3 + 1
IF Len(Tempo) = a THEN GOTO b2
IF Mid$(Tempo, Len(Tempo) - a, a + 1) = "0111" THEN i3 = i3 + 1
FOR n = 1 TO Len(Tempo)
IF Mid$(Tempo, n, a + 2) = "01110" THEN i3 = i3 + 1
NEXT
'
b2:
a = 2
IF Mid$(Tempo, 1, a + 1) = "110" THEN i2 = i2 + 1
IF Len(Tempo) < a THEN GOTO beins
IF Len(Tempo) = a AND s = "11" THEN i2 = i2 + 1
IF Len(Tempo) = a THEN GOTO beins
IF Mid$(Tempo, Len(Tempo) - a, a + 1) = "011" THEN i2 = i2 + 1
FOR n = 1 TO Len(Tempo)
IF Mid$(Tempo, n, a + 2) = "0110" THEN i2 = i2 + 1
NEXT
beins:
a = 1
IF Mid$(Tempo, 1, a + 1) = "10" THEN i1 = i1 + 1
IF Len(Tempo) < a THEN GOTO b0
IF Mid$(Tempo, Len(Tempo) - a, a + 1) = "01" THEN i1 = i1 + 1
FOR n = 1 TO Len(Tempo)
IF Mid$(Tempo, n, a + 2) = "010" THEN i1 = i1 + 1
NEXT
'
b0:
textbox18.Text = i1
textbox19.Text = i2
textbox20.Text = i3
textbox21.Text = i4
textbox22.Text = i5
textbox23.Text = i6
textbox24.Text = i7
textbox25.Text = i8
textbox26.Text = i9
textbox27.Text = ia
END
PUBLIC SUB Button10_Click()
'Chaitin , ein bekannter Zufallsforscher gab IN einem Aufsatz folgende Sequenz an
'Lit chaitin G.J. 1975 scientific American 232 S 47 -52
t = "01101100110111100010"
textarea1.Text = t
END
PUBLIC SUB Button11_Click()
'Chaitin , ein bekannter Zufallsforscher gab IN einem Aufsatz folgende Sequenz an
'01101100110111100010
'Diese Folge wurde veraendert ,
'so dass nach jeder Ziffer ihr Gegenteil folgt,
t = "0110100110100101101001101010100101011001"
textarea1.Text = t
' Rem Wie man zb an Hand der ungleichen Paarverteilung gut erkennen kann , wird der Zufall weniger
' Rem Obwohl auf den ersten Blick ohne Kenntnis der Entstehung
' Rem vielleicht sogar mehr Zufall zu erwarten ist
END
PUBLIC SUB Button12_Click()
'Zufallszahl die durch mehrfachen echten Muenzwurf zur Erzeugung einer Zufallsfolge von 0 und 1
'ermittelt wurde.
t = "101101101010100111001011001110000001111001010000111101010001001101111011000010001010100011101110010101110111111100000100110100001101110111101010110000010001110110001000000100111110000011111010010001101111001010100000101101000011000110100011001111011111000110111001001100000011111001000000110000100000011010101000001100010110000111001111001000011011111111001001010100111110010001001000010010010000100010100111001111011000001010011111110010111110111011000111011010110000011101100111101011001110"
textarea1.Text = t
END
PUBLIC SUB Button13_Click()
'BB ,die orginalfolge von Chaitin wird einfach 2 * hintereinander geschrieben
t = "0110110011011110001001101100110111100010"
textarea1.Text = t
END
PUBLIC SUB Button14_Click()
'Dieser Befehl zaehlt im Binaersystem von 1 bis 2000
'er listet die Zahlen ohne Zwischenraum hintereinander
'012345678... 0.1.10.11.100.101.110 etc
te AS String
z AS Integer
FOR z = 0 TO 2000
t = Bin$(z)
te = te & t
NEXT
textarea1.Text = te
END
Das Programm ist ein bißchen lang geraten. Es kann mit Sicherheit verbessert werden. Es hat die Limitation, daß es Runs nur bis zu einer Länge von 10 erfasst.
[Bearbeiten] Vorübung3: Programmierung des Problems mit dem Runtest
Zitat: Wenn du es nicht programmiert hast, dann hast du es nicht verstanden.
Leider funktioniert der Runtest nicht bei beliebigen 01 Sequenzen , sondern nur wenn die Zahl von 0 und 1 ungefähr gleich ist. Beispielsweise kann man eine Sequenz 00000000000000000010 im Runtest nicht auf ihre Zufälligkeit überprüfen.
Im Unterschied zur Vorübung2 werden jetzt für die Binärzahlen, bei denen die Zahl der Nullen gleich der Zahl der Einser ist, die Entropien mit dem Runstest berechnet.
- Die Länge der 01 Folge ist variierbar , hier s = 8. ( Länge ist die Variable s im Listing)
- Die Zahl der Nullen und Einsen ist zur Vereinfachung gleich groß.
- Das Programm startet von alleine.
- Die Ergebnisausgabe erfolgt im Direkfenster.
- Bewertung:
- pz Werte um die 0 sind ein Zeichen hoher Entropie. Pz-Werte über 1,5 oder unter -1,5 sind ein Zeichen niedriger Entropie
PUBLIC SUB Form_Open()
s AS Integer
'Laenge der Binaerzahl
z AS Integer
'Zaehler von 0 bis 2^s-1
zz AS Integer
'Zaehler von 1 bis alle Varianten mit ozaehler = izaehler
t AS String
'binaerzahl
ozaehler AS Integer
'Zahl der Nullen
izaehler AS Integer
'Zahl der Einser
tt AS String
'binaerzahl als String
n AS Integer
'Laenge der Binaerzahl
char AS String
UM AS Float
varianz AS Float
svar AS Float
'Quadratwurzel der Varianz
zwei AS Integer
summe AS Integer
run AS Integer
nn AS Integer
chari AS String
charnext AS String
runzaehler AS Integer
pz AS Float
'Pruefvariable entspricht dem Entropiewert der Folge
'pz Werte um die 0 sind ein Zeichen hoher Entropie.
'pz-Werte > 1,5 oder < -1,5 sind ein Zeichen niedriger Entropie
s = 10
'Laenge der 01 Folge
zz = 0
FOR z = 0 TO (2^s - 1)
t = Bin$(z,s)
tt = Str(t)
'PRINT "tt = " & tt
ozaehler = 0
izaehler = 0
FOR n = 1 TO Len(tt)
char = Mid$(tt, n, 1)
SELECT CASE TRUE
CASE char = "0"
ozaehler = ozaehler + 1
CASE char = "1"
izaehler = izaehler + 1
END SELECT
NEXT
'PRINT izaehler
'PRINT ozaehler
IF izaehler = ozaehler THEN
zz = zz + 1
t = tt
PRINT "zz = " & zz & " t = " & t;
'runtest
UM = 2 * s/2 * s/2 /( s/2 + s/2 ) + 1
'PRINT "UM = " & UM
zwei = 2 * s/2 * s/2
summe = s
varianz = zwei *( zwei - summe) / (summe * summe * (summe - 1))
IF varianz < 0 THEN varianz = -varianz
'PRINT "Varianz = " & varianz
runzaehler = 1
FOR nn = 1 TO Len(t) - 1
chari = Mid$(t, nn, 1)
charnext = Mid$(t, nn + 1, 1)
IF chari <> charnext THEN runzaehler = runzaehler + 1
NEXT
'PRINT " runzaehler = " & runzaehler;
svar = Sqr(varianz)
pz = ( runzaehler - UM)/svar
PRINT " pz = " & Str(pz)
'PRINT Str(pz)
ENDIF
NEXT
END
Ergebnisausgabe:
zz = 1 t = 00001111 pz = -2,291287847478 zz = 2 t = 00010111 pz = -0,763762615826 zz = 3 t = 00011011 pz = -0,763762615826 zz = 4 t = 00011101 pz = -0,763762615826 zz = 5 t = 00011110 pz = -1,527525231652 zz = 6 t = 00100111 pz = -0,763762615826 zz = 7 t = 00101011 pz = 0,763762615826 zz = 8 t = 00101101 pz = 0,763762615826 zz = 9 t = 00101110 pz = 0 zz = 10 t = 00110011 pz = -0,763762615826 zz = 11 t = 00110101 pz = 0,763762615826 zz = 12 t = 00110110 pz = 0 zz = 13 t = 00111001 pz = -0,763762615826 zz = 14 t = 00111010 pz = 0 zz = 15 t = 00111100 pz = -1,527525231652 zz = 16 t = 01000111 pz = -0,763762615826 zz = 17 t = 01001011 pz = 0,763762615826 zz = 18 t = 01001101 pz = 0,763762615826 zz = 19 t = 01001110 pz = 0 zz = 20 t = 01010011 pz = 0,763762615826 zz = 21 t = 01010101 pz = 2,291287847478 zz = 22 t = 01010110 pz = 1,527525231652 zz = 23 t = 01011001 pz = 0,763762615826 zz = 24 t = 01011010 pz = 1,527525231652 zz = 25 t = 01011100 pz = 0 zz = 26 t = 01100011 pz = -0,763762615826 zz = 27 t = 01100101 pz = 0,763762615826 zz = 28 t = 01100110 pz = 0 zz = 29 t = 01101001 pz = 0,763762615826 zz = 30 t = 01101010 pz = 1,527525231652 zz = 31 t = 01101100 pz = 0 zz = 32 t = 01110001 pz = -0,763762615826 zz = 33 t = 01110010 pz = 0 zz = 34 t = 01110100 pz = 0 zz = 35 t = 01111000 pz = -1,527525231652 zz = 36 t = 10000111 pz = -1,527525231652 zz = 37 t = 10001011 pz = 0 zz = 38 t = 10001101 pz = 0 zz = 39 t = 10001110 pz = -0,763762615826 zz = 40 t = 10010011 pz = 0 zz = 41 t = 10010101 pz = 1,527525231652 zz = 42 t = 10010110 pz = 0,763762615826 zz = 43 t = 10011001 pz = 0 zz = 44 t = 10011010 pz = 0,763762615826 zz = 45 t = 10011100 pz = -0,763762615826 zz = 46 t = 10100011 pz = 0 zz = 47 t = 10100101 pz = 1,527525231652 zz = 48 t = 10100110 pz = 0,763762615826 zz = 49 t = 10101001 pz = 1,527525231652 zz = 50 t = 10101010 pz = 2,291287847478 zz = 51 t = 10101100 pz = 0,763762615826 zz = 52 t = 10110001 pz = 0 zz = 53 t = 10110010 pz = 0,763762615826 zz = 54 t = 10110100 pz = 0,763762615826 zz = 55 t = 10111000 pz = -0,763762615826 zz = 56 t = 11000011 pz = -1,527525231652 zz = 57 t = 11000101 pz = 0 zz = 58 t = 11000110 pz = -0,763762615826 zz = 59 t = 11001001 pz = 0 zz = 60 t = 11001010 pz = 0,763762615826 zz = 61 t = 11001100 pz = -0,763762615826 zz = 62 t = 11010001 pz = 0 zz = 63 t = 11010010 pz = 0,763762615826 zz = 64 t = 11010100 pz = 0,763762615826 zz = 65 t = 11011000 pz = -0,763762615826 zz = 66 t = 11100001 pz = -1,527525231652 zz = 67 t = 11100010 pz = -0,763762615826 zz = 68 t = 11100100 pz = -0,763762615826 zz = 69 t = 11101000 pz = -0,763762615826 zz = 70 t = 11110000 pz = -2,291287847478
Abbildung Grafische Darstellung der Entropiewerte einer 8er 01 Folge. Je größer die Säulen, desto kleiner ist die Entropie. Je näher die Säule bei Null liegt desto größer ist die Entropie.
[Bearbeiten] Zufallsberechnungen mit der Randomfunktion
Für die Berechnung von Zufallszahlen ( bzw Pseudozufallszahlen) brauchen Sie die Befehle Randomize(), RND und INT
Siehe auch http://www.madeasy.de/7/prgmini.htm#z
[Bearbeiten] Münzwurf
[Bearbeiten] Münze ganz oft, 01 Zufallsfolge
Wenn Sie eine längere Zufallsfolge aus O und 1 haben wollen, können Sie dies mit folgendem Programm erreichen. Wie mit einer Münze, die man immer wieder wirft, wird eine Folge Zufallszahlen zwischen 0 und 1 erzeugt. Sie brauchen eine Textarea und einen Befehlsbutton um das Programm in Gang zu bringen. Der Quelltext hinter dem Befehlsfeld lautet:
PUBLIC SUB Button1_Click() 'mehrfacher Muenzwurf zur Erzeugung einer Zufallsfolge von 0 und 1 DIM a AS Integer DIM t AS String DIM M AS Integer Randomize() FOR a = 1 TO 20000 M = Int(2 * Rnd) ' Erzeugt einen Wurf zwischen 0 und 1 t = t & LTrim$(Str$(M)) NEXT Textarea1.Text = t END
[Bearbeiten] Würfeln bis 6
Diese Programm erzeugt wie ein Würfel Zufallszahlen zwischen 1 und 6. Das Ergebnis wird in einer Textbox ausgegeben. Sie brauchen einen Commandbutton, ein Textlabelfeld und einen Textbox, um das Programm in Gang zu bringen.
Siehe auch: Bild
Der Quelltext hinter dem Befehlsfeld Würfeln lautet:
PUBLIC SUB Button1_Click() DIM Wuerfel AS Integer Randomize() Wuerfel = Int(Rnd(1,7) ' Erzeugt einen Wurf zwischen 1 und 6 TextLabel1.Text = "Sie würfelten eine " TextBox1.Text = Wuerfel END
Folgende Befehle wurden verwendet:
Randomize: Initialisiert den Zufallszahlengenerator.
Anmerkungen: Das Zahl-Argument kann ein beliebiger zulässiger numerischer Ausdruck sein. Durch Zahl wird der Zufallszahlengenerator initialisiert, indem ihm ein neuer Startwert zugewiesen wird. Wenn Sie Zahl weglassen, wird als neuer Startwert der von der Timer-Funktion ausgegebene Wert verwendet. Somit ist der Befehl Randomize Timer eigentlich redundant.
Wird Randomize nicht verwendet, dann liefert die Rnd-Funktion bei jeder Ausführung des Programms dieselbe Zufallszahlenfolge. Soll sich die Zufallszahlenfolge bei jeder Ausführung des Programms ändern, dann setzen Sie eine Randomize-Anweisung ohne Argument an den Anfang des Programms.
Rnd Liefert eine Zufallszahl.
Rnd ( [ Min [ , Max ] )
Berechnet eine Pseudozufallszahl mit dem Lehmer Algorithmus.
Wenn keine Parameter angegeben werden, dann wird eine Zufallszahl im Intervall [ 0 , 1 [ zwischen Null und Eins erzeugt.
Wenn der erste Parameter ( = Min ) angegeben wird, dann wird eine Zufallszahl im Intervall [ 0 , Min [ zwischen Null und dem Parameter erzeugt.
Wenn man die beiden Parameter angibt, dann wird eine Zufallszahl im Intervall [ Min , Max [ erzeugt.
Beispiel:
PRINT Rnd
=> 0.019539254718
PRINT Rnd(2)
=> 0.040205506608
PRINT Rnd(Pi, Pi(2))
=> 3.204108046818
Int
Value = Int ( Zahl )
Schneidet die Stellen nach dem Komma weg und gibt nur die Zahlen vor dem Komma aus. Anders erklärt: Gibt den Zahlenwert vor dem Komma zurück, d.h es wird die ganze Zahl ausgegeben, die kleiner als ursprüngliche Zahl ist .
Beispiel:
PRINT Int(Pi)
=> 3
PRINT Int(-Pi)
=> -4
[Bearbeiten] 6er Würfel überprüfen
Im folgenden wird ein Programm aufgelistet , welches die Randomfunktion an Hand eines Würfels überprüft. Es funktioniert direkt im Terminalmodus von Gambas. Man braucht also keine Form.
' Gambas class file
STATIC PUBLIC SUB Main()
DIM x AS Integer
DIM w AS Integer
DIM a AS Integer
DIM b AS Integer
DIM c AS Integer
DIM d AS Integer
DIM e AS Integer
DIM f AS Integer
Randomize()
FOR x = 1 TO 1000000
'w = Int(Rnd(6) + 1) identisch zur nächsten Zeile
w = Int(Rnd(1,7))
SELECT CASE w
CASE 1
a = a + 1
CASE 2
b = b + 1
CASE 3
c = c + 1
CASE 4
d = d + 1
CASE 5
e = e + 1
CASE 6
f = f + 1
END SELECT
NEXT
PRINT a, b, c, d, e, f
END
[Bearbeiten] Würfeln bis 12
Man braucht eine Textbox , ein Textlabelfeld und einen Commandbutton, um das Programm zu starten. Das Problem ist analog dem 6er Würfel einfach zu lösen :
PUBLIC SUB Button1_Click() Wuerfel AS Integer Randomize() Wuerfel = Int(Rnd(1,13)) ' Erzeugt einen Wurf zwischen 1 und 12 TextLabel1.Text = "Sie würfelten eine " TextBox1.Text = Wuerfel END
Im Terminalmodus ist es kürzer:
STATIC PUBLIC SUB Main() Wuerfel AS Integer Randomize() Wuerfel = Int(Rnd(1,13)) ' Erzeugt einen Wurf zwischen 1 und 12 PRINT wuerfel END
Oder noch kürzer:
STATIC PUBLIC SUB Main() Randomize() PRINT Int(Rnd(1,13)) END
[Bearbeiten] Lotto
Dieses schon etwas kompliziertere Programm zieht aus den Zahlen 1 bis 49 zufällig sechs Lottozahlen und eine Zusatzzahl. Das Ganze wird geordnet ausgegeben und Doppelgänger werden vermieden.
Bevor man ein Zufallsprogramm akzeptiert, sollte man es 1000 mal laufen lassen und die gleichberechtigte Verteilung und Unberechenbarkeit der Zahlenfolge mit dem Computer Überprüfen.
Sie brauchen 2 Befehlsbuttons und eine Textarea um das Programm in Gang zu bringen.
Der Quelltext hinter dem Befehlsfeld Lottozahlen lautet:
' Gambas class file
ar AS Integer[]
PUBLIC SUB Form_Open()
'schon beim Öffnen der Form wird der Array mit lauter Nullen gefüllt.
x AS Integer
ar = NEW Integer[]
ME.Text = "Lottozahlen"
FOR x = 0 TO 48
ar.Add(Str(0))
NEXT
END
PUBLIC SUB Button1_Click()
x AS Integer
r AS Integer
element AS Integer
txt AS String
z AS Integer
txt = ""
'der Array wird komplett auf Null gestellt
FOR x = 0 TO 48
ar[x] = 0
NEXT
'dann wird der Array mit 6 Zufallszahlen an den Stellen gefüllt, die mit der Zufallszahl übereinstimmen
Randomize()
FOR x = 0 TO 5
r = Int(Rnd(1,49))
IF r = ar[r] THEN x = x - 1
'Falls ein Doppelgänger auftritt gehe eins zurück
ar[r] = r
NEXT
'nur die Zahlen ungleich 0 (<> 0 ) werden ausgegeben
FOR EACH element IN ar
IF element <> 0 THEN txt = txt & element & Chr(10)
NEXT
'Zusatzzahl suchen , die nicht schon gezogen wurde
REPEAT
z = Int(Rnd(1,49))
UNTIL z <> ar[z]
'Textausgabe wird zusammengestellt
txt = txt & Chr(10) & "Zusatzzahl: " & z
textarea1.Text = txt
END
PUBLIC SUB Button2_Click()
ME.Close
END
[Bearbeiten] Zufallsbuchstaben
Diese Programm erzeugt Zufallsbuchstaben zwischen A und Z. Das Ergebnis wird in einer Textarea ausgegeben.
Sie brauchen eine Textarea und 2 Commandbuttons, um das Programm in Gang zu bringen. Es schaut dann in etwas so aus:
Der Quelltext hinter dem Befehlsfeld Zufallsbuchstaben lautet:
PUBLIC SUB Button1_Click() DIM Z AS Integer DIM Buchstabe AS String Randomize() Textarea1.Text = "" FOR Z = 1 TO 50 Buchstabe = Chr$(Int(Rnd(65,91))) TextArea1.Text = TextArea1.Text & Buchstabe NEXT END
Mit dem Befehl CHR$ werden Zahlen zu Buchstaben umgewandelt.
Character = Chr$ ( Zahl ) gibt das Zeichen zurück, welches dem ASCII code von Zahl entspricht .
Beispiel 1:
PRINT Chr$(65)
Ergebnis: A
Beispiel 2:
PUBLIC SUB Button1_Click() DIM x AS Integer FOR x = 30 TO 133 PRINT Chr$(x); NEXT END
[Bearbeiten] Zufallspunkte
Mit dem folgenden Programm können Sie ein Zeichenfeld ( DrawingArea ) mit Zufallspunkten füllen.
Sie brauchen für das Programm:
- eine Drawingarea
- zwei Commandbuttons.
Das Ganze schaut dann so aus:
Der Code dazu:
PUBLIC SUB Button1_Click() x AS Integer y AS Integer z AS Integer Draw.Begin(DrawingArea1) FOR z = 1 TO 100000 x = Int(Rnd(0,DrawingArea1.Width)) y = Int(Rnd(0,DrawingArea1.Height)) Draw.Point(x,y) NEXT Draw.End END PUBLIC SUB Button2_Click() ME.Close END
[Bearbeiten] Zufallsquadrate
Confetti Programm
Mit dem folgenden Confettiprogramm wird ein Zeichnungsfeld mit vielen kleinen , verschieden farbigen Quadraten gefüllt. In dem Programm taucht 3 mal der Zufall auf: 1.Die Farbe ist per Zufall gewählt. 2.Die x Koordinate der Quadrate ist per Zufall gewählt. 3.Die y Koordinate der Quadrate ist per Zufall gewählt.
Man braucht eine Form , darauf plaziert man eine Drawing Area. Dann braucht man noch 2 Commandbuttons.
Das Ganze schaut so aus:
Der Code dazu:
PUBLIC SUB Form_Open() Button1.Text = "Start" Button2.Text = "Stop" END PUBLIC SUB Button1_Click() i AS Integer X AS Integer Y AS Integer Draw.Begin(DrawingArea1) FOR i = 1 TO 200000 Draw.FillColor = Int(Rnd(&HFFFFFF&)) 'PRINT Int(Rnd(&HFFFFFF&)) Draw.FillStyle = Fill.Solid X = Int(Rnd(DrawingArea1.Width)) Y = Int(Rnd(DrawingArea1.Height)) Draw.Rect(X - 7, Y - 7, 7, 7) NEXT Draw.End END PUBLIC SUB Button2_Click() ME.Close END
[Bearbeiten] Münzwurf Statistik
[Bearbeiten] DrawingArea, Image
Um unter Gambas Grafiken zu erstellen sollten Sie sich mit dem Steuerelement des Zeichnungsfeldes ( DrawingArea) vertraut machen.
[Bearbeiten] Die Koordinaten der DrawingArea1
Folgendes kleine Programm liefert die Koordinaten der DrawingArea1
Machen Sie ein neues Projekt. Öffnen Sie eine neue Form: Mit der rechten Maus auf Form klicken. Geben Sie der Form irgendeinen Namen oder nehmen Sie den Vorschlag Form1. Holen Sie sich eine DrawingArea = Zeichenfeld aus der Werkzeugkiste. Benennen Sie diese nicht um.
Kopieren Sie den Code von unten ins Programm. Starten Sie das Programm mit F5. Die ausgegebenen Zahlen entsprechen den Zahlen bei den Eigenschaften ( = F4 = Properties) der DrawingArea1.
Beachten Sie folgendes : die linke obere Ecke ist (X,Y) , die rechte untere Ecke ist (X + DrawingArea1.Width, Y + DrawingArea1.Height )
Der Code:
PUBLIC SUB Form_Open() PRINT DrawingArea1.X PRINT DrawingArea1.Y PRINT DrawingArea1.Width PRINT DrawingArea1.Height END
Ergebnis
Wenn Sie das Zeichengebiet am Anfang nicht verändert haben werden folgende Werte ausgegeben
0 0 64 32
[Bearbeiten] Bilder
Siehe Gambas:_Bilder
PUBLIC SUB Form_Open() PRINT DrawingArea1.X PRINT DrawingArea1.Y PRINT DrawingArea1.Width PRINT DrawingArea1.Height END
[Bearbeiten] Farben
Siehe Gambas:_Farben
[Bearbeiten] Mathematische Funktionen
Siehe Gambas: Rechnen
[Bearbeiten] Punkt,Linie,Kreis
Zeichnen kann man in Gambas nur in einem Grafikfeld ( = DrawingArea ). In einem Grafikfeld kann man Punkte, Rechtecke, Ellipsen, Linien und anderes zeichnen. Man kann verschiedene Farben und Stiftbreiten benutzen.
[Bearbeiten] Punkte
Das folgende Beispielprogramm zeichnet ein paar Punkte. Einen einzelnen Punkt sieht man schlecht.
Machen Sie dazu ein neues Projekt. Öffnen Sie eine neue Form: Mit der rechten Maus auf Form klicken. Geben Sie ihr den Namen Fmain. Holen Sie sich einen Befehlsknopf = Button aus der Werkzeugkiste . Holen Sie sich eine DrawingArea = Zeichenfeld aus der Werkzeugkiste.
Kopieren Sie den Code ins Programm. Starten Sie das Programm mit F5. Achten Sie auf die Farbgebung bei den Eigenschaften, sonst sehen Sie nichts.
PUBLIC SUB Button1_Click() Draw.Begin(DrawingArea1) Draw.Point(100,100) Draw.Point(100,101) Draw.Point(100,102) Draw.Point(100,103) Draw.Point(100,99) Draw.Point(100,98) Draw.Point(100,97) Draw.Point(100,96) Draw.End END
[Bearbeiten] Linien
Das nächste kleine Programm zeichnet ein paar Linien.
Machen Sie ein neues Projekt. Öffnen Sie eine neue Form: Mit der rechten Maus auf Form klicken. Geben Sie ihr den Namen Fmain. Holen Sie sich einen Befehlsknopf = Button aus der Werkzeugkiste . Holen Sie sich eine DrawingArea = Zeichenfeld aus der Werkzeugkiste.
Kopieren Sie den Code ins Programm. Starten Sie das Programm mit F5. Achten Sie auf die Farbgebung bei den Eigenschaften, sonst sehen Sie nichts.
PUBLIC SUB Button1_Click() DIM B AS Integer ' Variable deklarieren. Draw.Begin(DrawingArea1) FOR B = 1 TO 200 STEP 10 ' Schleife initialisieren. Draw.Line(1, B, 500, B) NEXT Draw.End END
[Bearbeiten] Linienbreite
Dieses Grafikprogramm zeigt die Programmierung verschieden dicker Linien. Sie brauchen wieder einen Befehlsbutton und eine DrawingArea. Der entscheidende Befehl heißt hier Draw.LineWidth Hinter dem Befehl Linienbreite steht folgender Code :
PUBLIC SUB Button1_Click() DIM B AS Integer ' Variable deklarieren. Draw.Begin(DrawingArea1) Draw.Line(10,100, 20, 100) FOR B = 1 TO 100 STEP 10 ' Schleife initialisieren. Draw.LineWidth=B ' Stiftbreite einstellen. Draw.Line(10+B,100, 20+B, 100) NEXT Draw.End END
[Bearbeiten] Noch ein paar Linien
PUBLIC SUB Button1_Click() Draw.Begin(DrawingArea1) ' Zeichnet eine Linie horizontal durch die Mitte der Form Draw.Line (0, ME.Height / 2, ME.Width, ME.Height / 2) ' Zeichnet eine Linie senkrecht durch die Mitte der Form Draw.Line (ME.Width / 2, 0,ME.Width / 2, ME.Height) ' Zeichnet eine Linie von der linken oberen zur unteren rechten Ecke Draw.Line (0, 0,ME.Width, ME.Height) ' Zeichnet eine Linie von der rechten oberen zur unteren linken Ecke Draw.Line (ME.Width, 0,0, ME.Height) Draw.End END
Warum werden die Linien nicht sauber zentriert ?
Fügen Sie direkt nach der ersten Zeile folgenden Code ein:
DrawingArea1.Resize(ME.Width, ME.Height) DrawingArea1.Background = &HFFFFFF&
Schaut es jetzt besser aus ?
Wenn Sie die Zeile
DrawingArea1.Resize(ME.Width, ME.Height)
nach dem Befehl Draw.Begin(DrawingArea1) einfügen , gibt es eine Fehlermeldung:
QPaintDevice: Cannot destroy paint device that is being painted X Error: BadDrawable (invalid Pixmap or Window parameter) 9 Major opcode: 66 Minor opcode: 0 Resource id: 0x2e00010 X Error: RenderBadPicture (invalid Picture parameter) 180 Major opcode: 153 Minor opcode: 5 Resource id: 0x2e00025
[Bearbeiten] Farbe der Linie
Wenn Sie die Farbe Ihrer Linie verändern wollen, dann hilft folgendes Programm
Draw.Begin(DrawingArea1) Draw.ForeColor = &HFFFFFF ' weiße Farbe ' Draw.ForeColor = &H0000FF& blaue Linie ' Draw.ForeColor = &HFF00FF& lila ' Draw.ForeColor = &HFF0000& rot ' Draw.ForeColor = &H00FF00& grün ' Draw.ForeColor = &HFFFF00& gelb ' Draw.ForeColor = &H00FFFF& türkis ' &H000000& = Schwarz Draw.Line(1, 130, 500, 400) Draw.End
[Bearbeiten] Rechteck
Das folgende Programm zeichnet ein Rechteck.
Machen Sie ein neues Projekt. Öffnen Sie eine neue Form: Mit der rechten Maus auf Form klicken. Geben Sie ihr den Namen Fmain. Holen Sie sich einen Befehlsknopf = Button aus der Werkzeugkiste . Holen Sie sich eine DrawingArea = Zeichenfeld aus der Werkzeugkiste.
Nennen Sie die Zeichenfläche da. Dazu markieren Sie die Zeichenfläche mit der Maus . Drücken Sie F4 und sie erhalten die Eigenschaften = Properties der Zeichenfläche. In der zweiten Zeile bei (Name) geben Sie statt DrawingArea den eigenen Namen da ein.
Kopieren Sie den Code ins Programm. Starten Sie das Programm mit F5. Achten Sie auf die Farbgebung bei den Eigenschaften, sonst sehen Sie nichts.
Beachten Sie folgendes:
Die Koordinaten der Drawing Area gehen von der linken Oberen Ecke ( DrawingArea.X = 0, DrawingArea.Y = 0) bis zur unteren rechten Ecke (DrawingArea.Width = beliebig, DrawingArea.Height = beliebig).
Bei den Koordinaten des Rechtecks geben die ersten 2 Ziffern die absoluten Koordinaten der linken oberen Ecke des Rechtecks in der Drawing Area an. Im Beispiel werden 100 und 100 gewählt. Die 2 weiteren Zahlen geben die Koordinaten der rechten unteren Ecke des Rechtecks relativ zur linken oberen Anfangsecke an. Im Beispiel 90 und 90. Die absoluten Koordinaten der rechten unteren Ecke sind im Beispiel dann 190 und 190 .
Beim Draw.Line Befehl ist das anders. Hier wurden absolute Koordinaten gewählt.
Als Übung können Sie versuchen in das Rechteck die 2 Diagonalen mit Drawline einzuzeichen.
Wie lauten dazu die Koordinaten. Lösung siehe unten.
PUBLIC SUB Button1_Click() Draw.Begin(da) Draw.Rect(100, 100, 90, 90) Draw.End END
Variante mit Diagonalen
PUBLIC SUB Button1_Click() Draw.Begin(da) Draw.Rect(100, 100, 90, 90) Draw.Line(100, 100, 190, 190) Draw.Line(100, 190, 190, 100) Draw.End END
[Bearbeiten] Rechteck mit Farbe füllen
Das Beispielprogramm zeichnet ein Rechteck und füllt es mit weißer Farbe.
PUBLIC SUB Button1_Click() Draw.Begin(DrawingArea1) ' Verwende DrawinArea1 als "Leinwand" Draw.FillColor = Color.white Draw.FillStyle = 1 Draw.ForeColor = Color.white ' der Rand wird auch weiß Draw.Rect (100, 100,200,200) Draw.End END
[Bearbeiten] Kreis
Dieses Grafikprogramm zeigt die Programmierung einer Kreisgrafik:
Hinter dem Befehl ein paar Kreise steht der folgende Code:
PUBLIC SUB Button1_Click() Draw.Begin(Drawingarea1) Draw.Ellipse(10, 50, 90, 90) Draw.Ellipse(10, 50, 50, 50) Draw.Ellipse(10, 50, 20, 20) Draw.End END
Sie brauchen eine Zeichenfläche (Klasse Drawingarea) und einen Knopf der Klasse Commandbutton auf Ihrem Formular, um das Programm in Gang zu bringen. Spielen Sie mit den einzelnen Größen etwas herum und beobachten Sie wie sich die Grafiken ändern.
Vereinfachen Sie das Programm so, daß nur noch ein Kreis gezeichnet wird.
Beachten Sie folgendes:
- Die erste Zahl hinter dem Befehl Draw.Ellipse gibt die x Koordinate der linken oberen Ecke eines Rechtecks an, in die die Ellipse , bzw. der Kreis tangential eingebettet ist.
- Man kann diesen Wert xloe ( x Wert linke obere Ecke) nennen
- Die zweite Zahl gibt die y Koordinate der linken oberen Ecke an.
- Man kann diesen Wert yloe ( y Wert linke obere Ecke) nennen
- Die dritte Zahl gibt die x Koordinate der rechten unteren Ecke an. Der Wert ist kein Absolutwert sondern relativ zur linken oberen Ecke.
- Man kann diesen Wert rxrue ( relativen x Wert rechte untere Ecke) nennen
- Die vierte Zahl gibt die y Koordinate der rechten unteren Ecke an.
- Man kann diesen Wert ryrue ( relativen y Wert rechte untere Ecke) nennen
Will man einen Kreis programmieren, dann müssen der dritte und der vierte Parameter gleich sein, denn nur so wird das berührende Rechteck ein Quadrat. Nur ein Quadrat kann mit allen 4 Seiten einen Kreis berühren.
Draw.Ellipse(xloe, yloe, rxrue, ryrue)
Für den Kreis gilt rxrue = ryrue
Überprüfen Sie, ob im obigen Kreisprogramm diese Vorgaben eingehalten werden. Verändern Sie den Parameter 3 und 4 und schauen Sie sich an , was passiert.
Um das Ganze zu verdeutlichen programmiert man am besten einen Kreis und das umgebende Quadrat.
PUBLIC SUB Button1_Click() Draw.Begin(Drawingarea1) Draw.Ellipse(10, 50, 90, 90) Draw.Rect(10, 50, 90, 90) Draw.End END
Aus diesen Vorgaben kann man den Radius des Kreises berechnen:
Radius = (dritte oder vierter Parameter von Draw.Ellipse) / 2)
Aus diesen Vorgaben kann man auch die Koordinaten des Kreismittelpunktes berechnen.
mx = xloe + rxrue / 2 my = yloe + rxrue / 2
Wie kann man dann die 2 Brennpunkte einer Ellipse berechnen, wenn also rxrue und ryrue verschieden sind ??
[Bearbeiten] Die Röhre
Ein weiteres Beispiel mit vielen verschiedenen Kreisen. Das Programm wurde mit Menusteuerung programmiert. Siehe Gambas: Menü Außerdem wird eine DrawingArea auf der Form gebraucht.
So schaut das Ganze aus:
Der Code dazu:
PUBLIC SUB Form_Open() DrawingArea1.Resize(ME.Width, ME.Height) END PUBLIC SUB Menu2_Click() x AS Integer Draw.Begin(Drawingarea1) FOR x = 0 TO 200 STEP 5 Draw.Ellipse(10, 10, x + 100, x + 100,5) NEXT Draw.End END PUBLIC SUB Menu3_Click() ME.Close END
[Bearbeiten] Konzentrische Kreise
Im folgenden Beispiel werden mehrere konzentrische Kreise in eine DrawingArea gezeichnet. Sie brauchen
- eine Drawingarea ( Grafikfeld)
- einen Befehlsbutton
um das Programm in Gang zu bringen.
PUBLIC SUB Form_Open() Drawingarea1.cached = TRUE IF Drawingarea1.width > Drawingarea1.height THEN Drawingarea1.width = Drawingarea1.height ELSE Drawingarea1.height = Drawingarea1.width ENDIF Button1.Text = "Kreise" ME.Text = "Konzentrische Kreise" END PUBLIC SUB Button1_Click() mx AS Integer 'x Koordinate des Mittelpunktes my AS Integer 'y Koordinate des Mittelpunktes 'Radius = mx - a a AS Integer 'linke obere Ecke x Koordinate b AS Integer 'linke obere Ecke y Koordinate c AS Integer 'a + c ergibt die x Koordinate der rechten unteren Ecke d AS Integer 'b + d ergibt die y Koordinate der rechten unteren Ecke mx = Drawingarea1.width / 2 Draw.Begin(Drawingarea1) a = 0 FOR a = 0 TO mx STEP 10 b = a c = 2 * (mx - a) d = c draw.Ellipse (a,b,c,d) NEXT draw.End END
Die folgende Abbildung zeigt einen Screenshot des Programmes. Eine Kleinigkeit ist allerdings falsch. Fällt es Ihnen auf.
Der zweite Befehlsbutton und der Code dazu fehlt im obigen Programm.
PUBLIC SUB Button2_Click() ME.Close END
[Bearbeiten] Tortengrafik
Fügt man dem Befehl Draw(Ellipse) außer den 4 notwendigen Parametern noch 2 weitere Parameter hinzu erhält man Kreissegmente, die man gut für eine Tortengrafik nutzen kann.
- Parameter 5, Gradzahl bei der das Segment beginnen soll
- Parameter 6, Gradzahl, bei der das Segment endet soll.
Beispiel:
PUBLIC SUB Button1_Click() Draw.Begin(Drawingarea1) Draw.Ellipse(10, 50, 90, 90, 10, 90) Draw.End END
Man erhält einen Viertelkreis , der bei zehn Grad im Westem beginnt und entgegen des Uhrzeigerssinnes läuft.
Siehe auch: http://www.binara.com/gambas-wiki/bin/view/Gambas/DrawFigures
[Bearbeiten] Ellipse
Um die wichtigsten Parameter des Befehls Draw.Ellipse zu verstehen, können Sie folgendes Programm ausprobieren:
[Bearbeiten] Layout
Sie brauchen:
- 9 Textboxen auf Ihrer Form
- 1 Drawingarea
- 3 Befehlsbuttons
- 2 Labelfelder
auf Ihrer Form um das Programm in Gang zu bringen.
[Bearbeiten] Der Code
PUBLIC SUB Form_Open()
textbox1.Text = "0"
textbox2.Text = "0"
textbox3.Text = Str(Drawingarea1.Width)
textbox4.Text = Str(Drawingarea1.Height)
textbox5.Text = "10"
textbox6.Text = "10"
textbox7.Text = Str(0 + Drawingarea1.Width/2)
textbox8.Text = Str(0 + Drawingarea1.Height/2)
textbox9.Text = Str(Drawingarea1.Width/2)
Button1.Text = "Kreis"
END
PUBLIC SUB Button1_Click()
a AS Integer
b AS Integer
c AS Integer
d AS Integer
a = Val(Textbox1.text)
b = Val(Textbox2.text)
c = Val(Textbox3.text)
d = Val(Textbox4.text)
Draw.Begin(Drawingarea1)
Draw.ellipse(a,b,c,d)
Draw.End
textbox7.Text = Str(a + c/2)
textbox8.Text = Str(b + d/2)
textbox9.Text = Str(c/2)
CATCH
message.Info("Bitte geben Sie in jedes Feld eine Zahl ein !")
END
PUBLIC SUB Button2_Click()
Draw.Begin(Drawingarea1)
Drawingarea1.Refresh
Draw.End
END
PUBLIC SUB Button3_Click()
a AS Integer
b AS Integer
c AS Integer
d AS Integer
e AS Float
f AS Float
a = Val(Textbox1.text)
b = Val(Textbox2.text)
c = Val(Textbox3.text)
d = Val(Textbox4.text)
e = Val(Textbox5.text)
f = Val(Textbox6.text)
Draw.Begin(Drawingarea1)
Draw.ellipse(a,b,c,d,e,f)
Draw.End
CATCH
message.Info("Bitte geben Sie in jedes Feld eine Zahl ein !")
END
Und so schaut das Programm zur Laufzeit aus :
[Bearbeiten] Der Seestern
"Der kleine G. hatte gar nicht gewußt, dass man unterwasser auch so schöne Sterne finden konnte."
Das Seesternprogramm zeigt den Übergang von einer geordneten Struktur ins Chaos. Normalerweise haben Seesterne eigentlich 5 Beine. Bei unserem Programm ist eines verloren gegangen.
Um das Programm in Gang zu bringen, braucht man eine DrawingArea und einen Befehlsbutton.
[Bearbeiten] Layout
[Bearbeiten] Der Code
PUBLIC SUB Form_Open() DrawingArea1.Width = 1000 DrawingArea1.H = 1000 DrawingArea1.X = 0 DrawingArea1.Y = 0 DrawingArea1.Background = &HFFFFFF& Button1.Text = "Seestern" END PUBLIC SUB Button1_Click() E AS Integer AW AS Float H AS Integer X AS Float Y AS Float I AS Integer A AS Float B AS Float C AS Float Draw.Begin(DrawingArea1) FOR E = 1 TO 13 IF E = 1 THEN AW = 55 H = 100 ENDIF IF E = 2 THEN AW = 80 H = 120 ENDIF IF E = 3 THEN AW = 88 H = 120 ENDIF IF E = 4 THEN AW = 90 H = 150 ENDIF IF E = 5 THEN AW = 90.1 H = 300 ENDIF IF E = 6 THEN AW = 90.2 H = 490 ENDIF IF E = 7 THEN AW = 90.21 H = 1000 ENDIF IF E = 8 THEN AW = 90.22 H = 600 ENDIF IF E = 9 THEN AW = 90.25 H = 250 ENDIF IF E = 10 THEN AW = 90.3 H = 180 ENDIF IF E = 11 THEN AW = 91 H = 100 ENDIF IF E = 12 THEN AW = 92 H = 100 ENDIF IF E = 13 THEN AW = 92.2 H = 410 ENDIF X = 0.1513 Y = -0.5388 'Pi = 3.141593: A = AW * Pi / 180' 'Rem umrechnung d.360 Grad Winkels ins Bogenmass FOR I = 0 TO H B = X * Cos(A) - (Y - X * X) * Sin(A) C = X * Sin(A) + (Y - X * X) * Cos(A) X = B Y = C 'Draw.Point (400 + E ,400 + E) Draw.Point(B * 300 + 300, C * 300 + 300) 'PRINT B, C NEXT 'FOR z = 1 TO 1000000: NEXT z: Rem Zeitverzoegerung kann man variieren NEXT Draw.End END
[Bearbeiten] Picture,Image,Drawingarea,Picturebox etc
[Bearbeiten] Was ist der Unterschied zwischen einem Image und einem Picture ?
Unter Linux werden Bilder und Grafiken mit X11 dargestellt. Das X System hat dabei eine Netzkomponenete. Ein Bild, welches von einem Programm bearbeitet wird, kann auf einem ganz anderen Rechner im Netz gezeigt werden.
Ein Image in Gambas ist ein Bild, das auf ein Programm beschränkt bleibt. So kann man schneller darauf zugreifen und mehr mit dem Bild anstellen. ( Strecken, drehen etc)
Ein Picture in Gambas ist ein Bild das unter X dargestellt wird, ob das nun auf derselben Maschine oder sonst wo im Netz passiert , ist dabei offen. Jede Veränderung an dem Bild geht also den Umweg über einen Netzaufruf oder eine lokale pipe. Deswegen funktioniert das deutlich langsamer.
In Programmen mit intensiver Bildernutzung, wird man je nach Bedarf von einem in das andere Format wechseln und konvertieren, wenn es nützlich erscheint.
Das Image Bildformat ist also gut für Bildmanipulationen, das Picture Bildformat ist besser geeignet für reine Darstellungszwecke.
[Bearbeiten] Grafikfeld ( DrawingArea)
siehe Gambas:_Grafik
[Bearbeiten] Bildfeld (Picturebox)
[Bearbeiten] Scrollviewfeld
Um mit Bilder oder Grafiken zu arbeiten ist das Steuerelement ScrollView ganz praktisch. Man findet es in der Werkzeugkiste (F6) neben der DrawingArea.
Mit dem Scrollviewfeld kann man auch größere Bilder anschauen, denn es stellt eine vertikale und horizontale Schiebeleiste bereit.
Wenn man das Scrollviewfeld nutzen will, dann plaziert man es als erstes auf der Form. Man macht es etwas größer. Dazu zieht man es an der rechten unteren Ecke größer auf. Dann läßt man es markiert. Man erkennt dies an den kleinen weißen Rechtecken am Rand des Steuerelementes. Jetzt plaziert man in das Scrollviewfeld hinein eine DrawingArea oder eine Picturebox. Auch diese zieht man etwas größer.
Mittels Code muß man dann beide Steuerelemente aneinander anpassen. Wie das geht zeigt das Programmbeispiel in Laden Sie ein Bild in eine Picturebox. weiter unten.
[Bearbeiten] Laden Sie ein Bild in eine Picturebox
Mit diesem kleinen Programm wird ein Screenshot in eine Picturebox geladen.
Wenn Sie nicht wissen, was ein Screenshot ist, dann schauen Sie hier nach:
http://de.wikipedia.org/wiki/Screenshot
Um das Programm in Gang zu bringen, brauchen Sie eine Form, einen Befehlsbutton, ein Scrollviewfeld. In dieses Scrollviewfeld platzieren Sie eine Picturebox.
Code:
PUBLIC SUB Button1_Click() bild AS NEW Picture bild = Desktop.Grab() 'Screenshot wird gemacht PictureBox1.Picture = bild END
Sie können diesen Code verbessern, wenn Sie die Picturebox an das Scrollviewfeld anpassen:
PUBLIC SUB Button1_Click() bild AS NEW Picture 'Form1.Hide 'Form wird ausgeblendet bild = Desktop.Grab() 'Screenshot wird gemacht Picturebox1.Resize(bild.Width, bild.Height) 'Picturebox so groß machen wie das Bild Picturebox1.X = 0 Picturebox1.y = 0 'Picturebox an Scrollview anpassen PictureBox1.Picture = bild 'Form1.Show END
[Bearbeiten] Umwandeln eines Pictures in ein Image
Im folgenden Beispiel wird eine Screenshot erzeugt. Dieser wird in ein Image umgewandelt und in einer DrawingArea angezeigt.
Um das Programm in Gang zu bringen brauchen Sie:
- Eine Form
- Einen Commandbutton = Befehlsknopf
- Ein ScrollViewfeld = Feld mit vertikaler und horizontaler Verschiebemöglichkeit
- Im Scrollviewfeld eine Drawingarea
Der Code:
PUBLIC SUB Button1_Click() bild AS NEW Picture i AS NEW Image bild = Desktop.Grab() 'hier wird ein Screenshot gemacht i = bild.image 'hier wird das bild in ein image umgewandelt Drawingarea1.Cached = TRUE DrawingArea1.Resize(i.Width,i.Height) DrawingArea1.Clear() Draw.Begin(DrawingArea1) Draw.Image(i, 0, 0) Draw.End DrawingArea1.Visible = TRUE DrawingArea1.Refresh END
[Bearbeiten] Laden Sie ein Bild mit Dialog in eine Picturebox
Mit dem folgenden Programm können Sie ein Bild mit folgendem Format: jpg; jpeg; png; bmp mit einem Dialogfenster in eine Pictureboxladen.
Um das Programm in Gang zu bringen brauchen Sie
- eine Picturebox aus der Werkzeugkiste
- einen Befehlsbutton in der Picturebox
Code:
PUBLIC SUB Button1_Click() p AS picture Dialog.Path = "/usr/share/wallpapers" IF NOT Exist(Dialog.Path) THEN Dialog.Path = System.Home ENDIF Dialog.Filter = [ "Picture files (*.jpg; *.jpeg; *.png; *.bmp)", "All files (*.*)" ] IF Dialog.OpenFile() THEN RETURN p = NEW picture p.Load(Dialog.Path) Picturebox1.Resize(p.Width, p.Height) Picturebox1.Picture = p PictureBox1.Move(0, 0, ME.ClientW, ME.ClientH) Picturebox1.Visible = TRUE CATCH Message.Warning(Error.Text & " !") END
Bei diesem Programm stört noc, das das Bild beim Laden 2 mal angezeigt wird. Wie kann man diese vermeiden ?
[Bearbeiten] Laden Sie ein Bild ohne Dialog in die Picturebox
Vorsicht. Dieses Beispiel ist etwas kompliziert.
Mit dem folgenden Programm kann man ein Bild in die Picturebox laden. Das Programm beruht auf dem Beispiel Programm blights, welches mit Gambas mitgeliefert wird.
Starten sie ein neues Projekt . Holen Sie sich eine neue Form mit der Rechten Maustaste auf Form im Projekt. Nennen Sie die Form wie sie wollen. Platzieren sie auf der Form 2 Befehlstasten und eine Picturebox . Speichern Sie in das Programmverzeichnis 2 Bilddateien blon.xpm und bloff.xpm, die sie unter blights in den Beispielen von Gambas finden.
Wenn Sie die Bilder nicht finden, nehmen sie andere Bilddateien oder schauen Sie einmal in folgendem Verzeichnis nach: /opt/gambas/share/gambas/examples/Basic
Mit den Befehlstasten An und Aus laden Sie nun verschiedene Bilder in die PictureBox1.
Der Programmcode schaut so aus :
' Gambas class file PUBLIC SUB Button1_Click() PictureBox1.Picture = Picture["bloff.xpm"] END '-------------- PUBLIC SUB Button2_Click() PictureBox1.Picture = Picture["blon.xpm"] END
[Bearbeiten] Bild speichern ohne Dialog
[Bearbeiten] Bild speichern mit Dialog
[Bearbeiten] Bild aus dem Clipboard holen
[Bearbeiten] Bild in den Zwischenspeicher laden
[Bearbeiten] Resize
Mehrere grafische Elemente von Gambas kennen die Resizemethode. Wie der Name schon sagt kann man damit die Größe eines grafischen Objektes auf dem Bildschirm verändern.
Wie das geht zeigt folgendes Beispiel:
PUBLIC SUB Form_Open() Textbox2.Text = "200" Textbox3.Text = "200" Button1.Text = "Resize Button1" Button1.Width = 200 Button1.Height = 50 END PUBLIC SUB Button1_Click() Button1.Resize(Val(textbox1.text),Val(textbox2.text)) END
Um das Programm in Gang zu bringen brauchen Sie 2 Textboxen und einen Befehlsbutton auf Ihrer Form. Drückt man auf den Befehlsbutton nach Start des Programmes, dann wird seine Größe an Hand der Werte in den 2 Textboxen verändert. Bereits beim Start des Programmes wird das Unterprogramm Form_Open abgearbeitet und macht ein paar sinnvolle Voreinstellungen. Im Unterprogramm Button1.Click wird dann geresized d.h die Größe verändert. Als Alternative kann man natürlich auch eingeben:
Button1.Width = Val(textbox1.text) Button1.Height = Val(textbox2.text)
Man kann also auch ohne Resizemethode resizen.
Beispiel 2: Automatisches Resize einer Textarea an eine Form:
PUBLIC SUB Form_Resize() TextArea1.Move(0, 0, ME.ClientWidth, ME.ClientHeight) END
Sie brauchen eine Form und eine Textarea um das Programm in Gang zu bringen. Ganz egal wo die Textarea steht, sie wird an die Form angepasst. Auch wenn man die Form verschiebt bleibt, die Textarea an der Form kleben.
[Bearbeiten] Cached
[Bearbeiten] Refresh
[Bearbeiten] Screenshot
Mit diesem kleinen Programm wird ein Screenshot in eine Picturebox geladen.
Wenn Sie nicht wissen, was ein Screenshot ist, dann schauen Sie hier nach:
http://de.wikipedia.org/wiki/Screenshot
Um das Programm in Gang zu bringen, brauchen Sie eine Form, einen Befehlsbutton, ein Scrollviewfeld. In dieses Scrollviewfeld platzieren Sie eine Picturebox.
Code:
PUBLIC SUB Button1_Click() bild AS NEW Picture bild = Desktop.Grab() 'Screenshot wird gemacht PictureBox1.Picture = bild END
[Bearbeiten] Farben
Man kann die Farbe verschiedener Objekt ganz einfach über das Eigenschaftsfenster des Objektes verändern ( Vordergrund , Hintergrund etc). Das Eigenschaftsfenster öffnet man im Entwurfsmodus wie üblich mit F4.
Man kann die Farbeinstellungen aber auch während der Laufzeit ändern. Dies soll im folgenden Programmbeispiel gezeigt werden:
Dieses Miniprogramm zeigt die RGB Farben. Sie können in den Textboxen Werte von 0 - 255 eingeben und sich die Farbe anschauen. Aus den 3 Dezimalzahlen wird ein Hexadezimalwert als String gebastelt:
sHEX = Hex$(r,2) & Hex$(g,2) & Hex$(b,2) sHEX = "&H" & sHEX & "&"
Wollen Sie das Programm zum laufen bringen brauchen Sie auf Ihrer Form folgende Felder, die Sie sich aus dem Werkzeugkasten holen müssen:
- 3 Textlabelfelder
- 3 Textfelder ( Textbox1-3 ) für die RGB Wert eingabe
- 1 Befehlsfeld ( = Command Button )
- 1 Zeichenfeld ( = DrawingArea ) für die Farbdarstellung
Das Ganze schaut dann so aus:
Programmcode
PUBLIC SUB Button1_Click() DIM sHex AS String DIM r AS Integer DIM g AS Integer DIM b AS Integer IF Textbox1.text = "" THEN Textbox1.Text = 0 IF Textbox2.text = "" THEN Textbox2.Text = 0 IF Textbox3.text = "" THEN Textbox3.Text = 0 r = Val(Textbox1.Text) g = Val(Textbox2.Text) b = Val(Textbox3.Text) sHEX = Hex$(r,2) & Hex$(g,2) & Hex$(b,2) sHEX = "&H" & sHEX & "&" DrawingArea1.BackColor = Val(sHEX) END
[Bearbeiten] Farbspektrum
Das natürliche Farbspektrum des Lichtes reicht von dunkelrot über orange, gelb, grün nach blau und violett.
| Farbe | Wellenlaenge | RGB |
|---|---|---|
| Rot | ~ 625-740 nm | #DF0000 |
| Orange | ~ 590-625 nm | #FF8000 |
| Gelb | ~ 565-590 nm | #FFFF00 |
| Gruen | ~ 520-565 nm | #00FF00 |
| Cyan | ~ 500-520 nm | #00FFFF |
| Blau | ~ 450-500 nm | #0000FF |
| Indigo | ~ 430-450 nm | #0000AF |
| Violett | ~ 380-430 nm | #50007F |
Will man sich dieses Farbspektrum anschauen, hilft einem folgendes Programm. Man kann es noch verbessern, wenn man einen Schieberegler zur Farbwahl nutzt.
Man braucht für das Programm eine Form, eine DrawingArea und einen Commandbutton. Wenn man den Commandbutton mehrfach betätigt wird die Farbe immer weiter verändert. Sie beginnt bei rot und endet bei violett.
Programmcode
sp AS Integer PUBLIC SUB Form_Open() sp = 1 drawingarea1.BackColor = &HC2020C& END PUBLIC SUB Button1_Click() DIM ss AS Integer ss = 1 ss = sp drawingarea1.BackColor = Val(spektrum(ss)) sp = sp + 20 ' Hier kann man die Farbsprünge wählen , addieren sie zu sp 5,10,20,50 oder 100 IF sp > 1120 THEN sp = 1 'bei violett springt es wieder nach rot zurück END PUBLIC FUNCTION spektrum(ss AS Integer) AS String x AS Integer sHEX AS String DIM s AS Integer DIM r AS Integer DIM g AS Integer DIM b AS Integer s = 0 FOR x = 1 TO 255 'rot nach gelb r = 255 b = 0 sHEX = Hex$(r,2) & Hex$(x,2) & Hex$(b,2) sHEX = "&H" & sHEX & "&" s = s + 1 IF s = ss THEN RETURN sHEX NEXT 's = 255 FOR x = 255 TO 1 STEP -1 'gelb nach grün g = 255 b = 0 sHEX = Hex$(x,2) & Hex$(g,2) & Hex$(b,2) sHEX = "&H" & sHEX & "&" s = s + 1 'PRINT s IF s = ss THEN RETURN sHEX NEXT 's = 510 FOR x = 1 TO 255 'von grün nach cyan r = 0 g = 255 sHEX = Hex$(r,2) & Hex$(g,2) & Hex$(x,2) sHEX = "&H" & sHEX & "&" s = s + 1 'PRINT s IF s = ss THEN RETURN sHEX NEXT 's = 765 FOR x = 255 TO 1 STEP - 1 'von cyan nach blau r = 0 b = 255 sHEX = Hex$(r,2) & Hex$(x,2) & Hex$(b,2) sHEX = "&H" & sHEX & "&" s = s + 1 'PRINT s IF s = ss THEN RETURN sHEX NEXT 's = 1020 b = 255 FOR x = 1 TO 100 'von blau nach lila g = 0 sHEX = Hex$(x,2) & Hex$(g,2) & Hex$(b,2) sHEX = "&H" & sHEX & "&" b = b - 2 s = s + 1 'PRINT s 'PRINT shex IF s = ss THEN RETURN sHEX NEXT 's = 1120 END
[Bearbeiten] Wie man MouseDown, MouseMove und MouseUp benutzt
Wenn die linke Maustaste gedrückt wird, dann wird ein mousemove-Ereignis in regelmäßigen Abständen gestartet .
Das Programm
Holen Sie sich eine neue Form und benennen Sie diese als Fmaus. Deklarieren Sie diese als Startform.
Holen Sie sich aus der Werkzeugkiste 3 Malfelder ( Drawingarea ) und benennen Sie diese in den Eigenschaften ( = Properties) in da1, da2 und da3 um. Kopieren Sie sich den unten angegebenen Code und Compilieren Sie das Programm. Läuft es ? Falls ja experimentieren Sie etwas mit der Maus und den Farben herum.
Klicken Sie in die schwarzen Felder ! Im zweiten Feld muß man die Mausetaste gedrückt halten. Im dritten Feld muss man die Mausloslassen.
Der Code:
STATIC PUBLIC SUB Main() hForm AS Fmaus hForm = NEW Fmaus hForm.show END PUBLIC SUB da1_MouseDown() Draw.Begin(da1) Draw.Ellipse(Mouse.X,Mouse.Y, 9, 9) Draw.End END PUBLIC SUB da2_MouseMove() Draw.Begin(da2) Draw.Ellipse(Mouse.X,Mouse.Y, 9, 9) Draw.End END PUBLIC SUB da3_MouseUp() Draw.Begin(da3) Draw.Ellipse(Mouse.X,Mouse.Y, 9, 9) Draw.End END
[Bearbeiten] Die Koordinaten der Maus
Folgendes Programm funktioniert nur in einem Grafikfeld ( = DrawingArea ).
Das Programm liefert fortlaufend die Koordinaten der Maus, wenn man sie auf dem Grafikfeld bewegt und die linke Maustaste gedrückt hält.
Machen Sie ein neues Projekt. Öffnen Sie eine neue Form: Mit der rechten Maus auf Form klicken. Geben Sie ihr irgendeinen Namen. Holen Sie sich eine DrawingArea = Zeichenfeld aus der Werkzeugkiste.
Holen Sie sich 2 Textboxen aus der Werkzeugkiste.
Die Form schaut dann so aus:
Kopieren Sie den Code von unten ins Programm. Starten Sie das Programm mit F5. Achten Sie auf die Farbgebung bei den Eigenschaften, sonst sehen Sie nichts. Achten Sie auch auf die Farbgebung der Form. Die Farbeigenschaften der Form werden auf die Eigenschaften der Formkomponenten übertragen.
Fahren Sie mit der Maus im Zeichenfeld umher und drücken Sie die linke Maustaste. Dann werden die Koordinaten der Maus in den Textboxen angezeigt.
Beachten Sie folgendes : die linke obere Ecke ist (0,0) , die rechte untere Ecke ist (DrawingArea1.Width, DrawingArea1.Height )
Der neue Code:
PUBLIC SUB DrawingArea1_MouseMove() Textbox1.text = Mouse.X Textbox2.text = Mouse.Y END
Wie erhält man Absolute Koordinaten ?
Der alte Code: Gambas älter als 0.65
PUBLIC SUB DrawingArea1_MouseMove(X AS Integer, Y AS Integer, Button AS Integer) Textbox1.text = X Textbox2.text = Y END
[Bearbeiten] Drag and Drop , Nehmen und Ziehen mit der Maus.
Das Programm zeigt die Drag und Drop eigenschaft. Man zieht ein Bild mit der Maus auf der Form hin- und her solange man die linke Maustaste betätigt.
Das Programm funktioniert mit einem Bildfeld ( = Image ). Man kann aber auch andere Objekte auf diesselbe Art verschieben.
Machen Sie ein neues Projekt. Öffnen Sie eine neue Form: Mit der rechten Maus auf Form klicken. Geben Sie ihr irgendeinen Namen. Holen Sie sich mit F6 ein Image = Bild aus der Werkzeugkiste und belassen Sie den Namen als Image1 .
Die Form schaut dann so aus:
Kopieren Sie den Code von unten ins Programm. Starten Sie das Programm mit F5. Achten Sie auf die Farbgebung bei den Eigenschaften, sonst sehen Sie nichts. Achten Sie auch auf die Farbgebung der Form. Die Farbeigenschaften der Form werden auf die Eigenschaften der Formkomponenten übertragen.
Fahren Sie mit der Maus im Zeichenfeld umher und drücken Sie die linke Maustaste. Dann wird das Bildfeld entsprechend den Koordinaten der Maus verschoben.
Der Code:
PUBLIC SUB Form_MouseMove() Image1.X = Mouse.X Image1.Y = Mouse.Y END
Wenn Sie wollen , dass das Bild bereits beim ersten Mouseklick zur Maus springt, dann fügen Sie noch folgenden Code ein:
PUBLIC SUB Form_MouseDown() Image1.X = Mouse.X Image1.Y = Mouse.Y END
alter Code
PUBLIC SUB Form_MouseMove(X AS Integer, Y AS Integer, Button AS Integer) Image1.X = X Image1.Y = Y END
[Bearbeiten] Maustasten abfragen
Im folgenden Programm wird die linke Maustaste abgefragt. Wird sie gedrückt , dann malt die Maus eine runde Form. Wird die rechte Taste gedrückt, wird eine rechteckige Form zum Malen benutzt.
Sie brauchen ein Zeichenfeld ( Drawingarea) auf Ihrer Form, um das Programm in Gang zu bringen.
PUBLIC SUB Form_Open()
DrawingArea1.Cached = FALSE
DrawingArea1.BackColor = &HFFFFFF&
'weisser Hintergrund
END
PUBLIC SUB DrawingArea1_MouseMove()
IF Mouse.Button = 1 THEN
Draw.Begin(DrawingArea1)
Draw.Ellipse(Mouse.X, Mouse.Y, 9, 9)
Draw.End
ELSE
Draw.Begin(DrawingArea1)
Draw.Rect(Mouse.X, Mouse.Y, 9, 9)
Draw.End
ENDIF
END
[Bearbeiten] Eine andere Cursorform über die Eigenschaften festlegen
Man kann die Form des Mauszeigers ( Cursor) bei den Eigenschaften einiger Steuerelemente festlegen. Nimmt man eine leere Form und schaut sich deren Eigenschaften mit der F4 Taste an, dann findet sich dort in der Mitte der Eigenschaftstabelle eine Zeile mit der Bezeichnung Mouse. Clickt man diese Zeile im rechten Teil an , dann erhält man eine Auswahl von verschiedenen Mouseformen:
- Arrow
- Blank
- Cross
- Custom
- Default
- Horizontal
- Pointing
- SizeAll
- SizeE
- SizeH
- SizeN
- SizeNE
- SizeNESW
- SizeNW
- SizeNWSE
- SizeS
- SizeSE
- SizeSW
- SizeV
- SizeW
- SplitH
- SplitV
- Text
- Vertical
- Wait
Probieren Sie verschiedene Mouseformen aus und starten Sie Ihr Programm einfach mit F5, dann sehen Sie die gewählte Mauszeigerform.
Über einigen Steuerelementen läßt sich die Zeigerform wieder neu wählen oder sie ist bereits voreingestellt.
Sie können den Mauszeiger auch in ihrem Programmablauf ändern. Wie das geht zeigt folgendes Programm: Sie brauchen eine Form und 2 Befehlsknöpfe, um es in Gang zu bringen.
PUBLIC SUB Button1_Click() Form1.Mouse = Mouse.Wait END PUBLIC SUB Button2_Click() Form1.Mouse = Mouse.Pointing END
[Bearbeiten] Die Zufallsmaus
Sie können die ganzen Mauszeigerformen anschauen , wenn Sie einmal folgendes Programm ausprobieren.
Um es in Gang zu bringen brauchen Sie nur einen Timer ( Taktgeber) auf Ihrer Form.
PUBLIC SUB Form_Open() timer1.Enabled = TRUE timer1.Delay = 300 END PUBLIC SUB Timer1_Timer() x AS Integer Mouse AS Integer Randomize x = Int(Rnd(1,15)) form1.Mouse = x - 2 END
Bereits beim starten des Programmes wird der Timer angeschaltet und seine Zeitverzögerung ( Delay ) auf einen mittleren Wert von 300 eingestellt. Im Unterprogramm des Timers werden Zufallszahlen zwischen 1 und 15 erzeugt. Diese Zufallszahlen werden der Eigenschaft des Mauszeigers zugeordnet. Deswegen variiert die Mausform alle möglichen Formen per Zufall durch. Die Eigenschaften der Maus finden Sie unter der Gambas Komponente Gb.QT .
Stört Sie der Zufall im obigen Programm. Dann probieren Sie einmal folgende Variante:
PUBLIC SUB Button1_Click() x AS Integer Mouse AS Integer FOR x = -1 TO 13 form1.Mouse = x WAIT 0.5 Button1.Text = "Maus" & Str(x) NEXT END
In diesem Programm werden alle Mausformen mit einer Verzögerung von einer halben Sekunde ( Wait 0.5) durchprobiert. Um das Programm in Gang zu bringen brauchen Sie eine Form und einen Befehlsbutton.
Die Zeigerform der Maus kann über folgende konstanten Werte festgelegt werden, wenn man die Mauseigenschaft mit
Mouse AS Integer
definiert.
- Default = -1
- Arrow = 0
- Cross = 2
- Wait = 3
- Text = 4
- SizeS = 5
- SizeE = 6
- SizeNESW = 7
- SizeNWSE = 8
- SizeAll = 9
- Blank = 10
- SplitV = 11
- SplitH = 12
- Pointing = 13
[Bearbeiten] Ein anderes Cursorbild mit dem Cursorbefehl
Man kann mit dem Befehl Cursor dem Cursor ein neues Symbol zuordnen. Wie das geht soll das folgende Beispielprogramm zeigen.
PUBLIC SUB Form_Open() hPict AS Picture hCursor AS Cursor hPict = Picture["neuerpfeil.png"] hCursor = NEW Cursor(hPict) ME.Cursor=hCursor END
Die Bilddatei neuerpfeil.png müssen sie mit einem Malprogramm neu erstellen und im Verzeichnis abspeichern, in dem auch ihr Gambasprogramm steht. Fehlt die Bilddatei, dann ergibt das eine Fehlermeldung Null objekt , da das zu ladenden Bildobjekt für die Klasse Cursor fehlt.
[Bearbeiten] Theorie
Hinter dem Befehl Cursor steht eine Klasse , in die ein beliebiges Bild als Mauszeiger geladen werden kann. Die Klasse ist zur Laufzeit erzeugbar. Dies wird auch im obigen Beispielprogramm so gehandhabt. Mit dem Befehl wird ein neuer Cursor aus einem Picture Objekt erzeugt. Die Mausspitze kann man genauer definieren, im allgemeinen wird die linke obere Ecke des Mausbildes herangezogen.
Die Syntax für den Cursor lautet dann:
hCursor = NEW Cursor ( Picture AS Picture [ , X AS Integer, Y AS Integer ] )
X und Y sind die Koordinaten der Mausspitze ( Hot spot)
[Bearbeiten] Frage
Wie kann man den Mauszeiger zur Uhrform ( busy or wait = Warten ) und zurück verändern ?
Lösung:
ME.Mouse = Mouse.Wait ... ME.Mouse = Mouse.Normal
[Bearbeiten] Textausgabe
Die Textausgabe kann mit dem Print Befehl im Direktfenster oder in einer Textbox oder Textarea erfolgen.
Das kürzeste Gambas Programm mit einer Textausgabe lautet
PUBLIC SUB Form_Open() PRINT 1 END
Man braucht eine leere Form, um es zu starten.
Starten Sie ein neues Projekt. Nennen Sie es wie sie wollen. Holen Sie sich eine neue Form mit der rechten Maustaste. Nennen Sie diese wie sie wollen. Es geht auch einfach F .
Dann kopieren Sie den Programmode in den Gambas Programmcodebereich Form.class.
Starten Sie das Programm mit F5
Diese Programm nutzt den Print Befehl. Alles was das Programm macht: Es gibt die Zahl eins im Direktfenster aus.
Will man das Programm abändern, um die Textausgabe in einer Textbox zu erreichen, dann schaut der Code so aus:
PUBLIC SUB Form_Open() Textbox1.Text = "1" END
Versucht man das Programm mit einer leeren Form zu starten, dann erhält man eine Fehlermeldung.
Unknown identifier: textbox1 Zeile 5 in Form1.class
Man braucht also eine Textbox auf der Form. Diese holt man sich mit F6 und Doppelklick auf die Textbox aus der Werkzeugkiste.
[Bearbeiten] Print
Der gute alte Printbefehl ist etwas aus der Mode gekommen. Trotzdem kann man ihn noch sehr gut gebrauchen. Mit dem Print Befehl leitet man die Programmausgabe in die Standardausgabe ( meist die Textkonsole) um.
Dies ist unterschiedlich zu Visual Basic. Dort gab der Printbefehl sein Ergebnis in der Form aus. Das machte er ohne Rücksicht auf die Dinge, die sonst noch in der Form zu finden waren. Die Ausgabe war deswegen oft schlecht lesbar. Er hatte auch den Nachteil, keinen Zeilenumbruch zu können.
Man kann den Printbefehl in Gambas sehr gut zur Fehlersuche benutzen, wenn man mit ihm den Wert von Variablen in die Textkonsole umleitet und ausgibt. Viele Hilfetexte für Gambas benutzen außerdem den Printbefehl.
Versuchen Sie jetzt folgendes Beispiel:
PUBLIC SUB Button1_Click() DIM k AS Integer FOR k = 1 TO 10 PRINT k; NEXT PRINT PRINT 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10 FOR k = 1 TO 10 PRINT k NEXT END
Holen Sie sich eine neue Form. Darauf plazieren Sie einen Befehlsknopf ( = CommandButton) . Diesen können Sie sich mit F6 aus der Werkzeugkiste holen. Klicken Sie im Entwurfsmodus auf den Befehlsknopf und weisen Sie ihm den Programmcode weiter unten zu. Wenn das hier gezeigte Programm für sie noch zu kompliziert ist , dann geben Sie einfach einmal Print 1 oder Print "Hallo Welt! " ein.
Starten Sie das Programm mit F5 und drücken Sie auf den Befehlsknopf, dann sollten Sie folgende Ausgabe erhalten:
12345678910 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Man beendet das Programm mit einem Klick auf die Raute rechts oben .
Der Printbefehl gibt Ausdrücke auf dem Standard Ausgabe gerät aus. Die Ausdrücke werden vorher mit der String Funktion Str() in eine Textausgabe umgewandelt.
Text muß für den Printbefehl in Anführungszeichen stehen:
Print "Hallo Welt" ist korrekt Print Hallo Welt funktioniert nicht.
Bei ganzen Zahlen können die Anführungszeichen weggelassen werden. Print "1" ist identisch mit Print 1.
Falls nach dem letzten Zeichen kein Komma oder Strichpunkt folgt, wird ein Neue Zeile Befehl automatisch angefügt.
Falls im Print Befehl ein Komma auftaucht wird eine Tabsprung (ASCII code 9) eingefügt. Meist entspricht der Tabsprung 5 Leerzeichen.
Der Doppelpunkt nach dem Printbefehl funktioniert in Gambas nicht.
Print 1: Print 2
gibt eine Fehlermeldung.
Syntax error
[Bearbeiten] String$
Mit dem Befehl String$ kann man ein Zeichen oder eine Zeichenfolge mehrfach ausgeben
Syntax:
String = String$ ( Häufigkeit , Zeichenfolge )
Beispiel :
PRINT String$(12, "*")
Ausgabe: ************
PRINT String$(2, "Gambas")
Ausgabe: GambasGambas
[Bearbeiten] Texteingabe
Die Texteingabe erfolgt über eine Textbox oder eine Textarea.
Man kann die Texteingabe auf die Eingabe bestimmter Zeichen begrenzen. Wie das geht, zeigt folgendes Beispiel. Es nutzt den STOP EVENT Befehl:
Sie brauchen eine Textbox auf Ihrer Form um das Programm in gang zu bringen:
'Meine Textbox verarbeitet nur Ziffern.
PUBLIC SUB TextBox1_KeyPress()
IF Instr("0123456789", Key.Text) = 0 THEN
STOP EVENT
ENDIF
END SUB
Ähnliches können Sie mit dem folgenden Code erreichen.Interessant ist hier, die anfangs unverständliche Nutzung des If Then Befehles:
PUBLIC SUB Form_Open()
ME.Text = "Nur Zahlen erlaubt !"
END
PUBLIC SUB TextBox1_KeyPress()
IF key.Code >= 48 AND key.Code <= 57 THEN
ELSE IF key.Code = key.BackSpace THEN
ELSE IF key.Code = key.Delete THEN
ELSE
STOP EVENT
ENDIF
END
[Bearbeiten] Text Löschen
Mit dem folgenden kleinen Programm löscht man eine Textbox leer. Es ist ziemlich simpel. Holen Sie sich eine Textbox aus der Werkzeugkiste . Dann noch einen BefehlsButton. Siehe http://www.madeasy.de/7/prgtxtdel.htm
PUBLIC SUB Button1_Click() TextBox1.Text = "" END
[Bearbeiten] Text zusammenkleben mit &
Text kleben kann man in Gambas mit dem Befehl &. Das Zeichen finden Sie oberhalb der Ziffer 6. Man kann den Text nicht einfach mit dem Plus Zeichen zusammenkleben, denn im Gegensatz zu VB ist + in Gambas nur für die mathematische Addition reserviert.
Das Beispielprogramm klebt 2 Textteile aneinander und gibt sie in einer TextArea aus. Es ist ziemlich einfach. Holen Sie sich drei TextAreas aus der Werkzeugkiste . Dann noch zwei Buttons. Benennen Sie die Buttons bei den Properties ( = Eigenschaften mit F4 Taste aufrufen) um.
Siehe http://www.madeasy.de/7/prgtxtplus.htm
Der Programmcode schaut so aus:
PUBLIC SUB Button1_Click() TextArea1.Text = "1.Teil " TextArea2.Text = "2.Teil " END PUBLIC SUB Button2_Click() TextArea3.Text = "1.Teil " & " und 2.Teil " END
Auch folgender Code ist korrekt:
TextArea3.Text = TextArea1.Text & TextArea2.Text
TextArea3.Text = TextArea1.Text + TextArea2.Text ergibt eine Meldung True oder T.
[Bearbeiten] Neue Zeile mit & Chr$(10) & Chr$(13)
Die Zeichen Chr$(10), Chr$(13) haben eine besondere Bedeutung. Sie symbolisieren keinen Buchstaben wie zb Chr$(60) sondern führen einen Zeilenwechsel durch. Die alten Bezeichnungen dafür waren LF und CR, d.h Line feed und Carriage return. Sie stammen noch aus der Schreibmaschinenarea.
Beachten Sie das in Gambas das Pluszeichen + nur als mathematisches Zeichen verwendet werden darf. Zum kleben von Strings benutzt man &.
Das Beispiel Programm klebt 2 Textteile aneinander und fügt eine neue Zeile dazwischen. Das Ergebnis wird in einer dritten TextArea ausgegeben.
Holen Sie sich drei TextAreas aus der Werkzeugkiste . Dann noch zwei Buttons. Benennen Sie die Buttons bei den Properties ( = Eigenschaften mit F4 Taste aufrufen) um.
http://www.madeasy.de/7/prglinefeed.htm
Der Programmcode schaut so aus:
PUBLIC SUB Button1_Click() TextArea1.Text = "1.Teil " TextArea2.Text = "2.Teil " END
PUBLIC SUB Button2_Click() TextArea3.Text = "1.Teil " & Chr$(10) & Chr$(13) & " und 2.Teil " END
[Bearbeiten] Textlabel Fett, Kursiv und farbig
Die Textausgabe in einem Textlabel kann man kursiv,fett oder farbig gestalten. Wie das geht zeigt folgendes Programm.
Holen Sie sich einen TextLabel aus der Werkzeugkiste . Dann noch einen Button. Benennen Sie den Button bei den Properties ( = Eigenschaften mit F4 Taste aufrufen) um.
http://www.madeasy.de/7/prgtextlabel.htm
Clicken Sie auf den Button im Entwurfsmodus und geben sie den Programmcode von unten ein. Leider wird unter der Wikieingabe der Quelltext falsch dargestellt. Drücken Sie deswegen in diesem Wikiabsatz rechts oben auf Bearbeiten und übernehmen Sie den Wikiquelltext des Programmes direkt aus der Bearbeitenversion. Dann funktioniert es richtig.
PUBLIC SUB Button1_Click() "TextLabel1.Text= "<b>TextLabel</b><br>"& "<i>Hier können Sie die Textausgabe beeinflussen </i> <br>"& "<u>So geht das</u><br>"& "<font color=red>auch in rot!</font>" END
[Bearbeiten] Der Split Befehl
Der Befehl Split unterteilt einen Textstring in mehrere Teile. Die Textausgabe wird durch ein Separatorzeichen getrennt. Das Seperatorzeichen ist auf ein Komma voreingestellt. Will man ein anderes Separatorzeichen muss man dies angeben. In dem angegebenen Beispiel wird als Separatorzeichen ein Leerzeichen verwendet.
[Bearbeiten] Einen Satz in seine Worte zerlegen
Mit dem Splitbefehl kann man sehr einfach eine Satz in seine Worte zerlegen:
Beispielprogramm im Terminalmodus
STATIC PUBLIC SUB Main() DIM liste AS String[] DIM element AS String DIM trenn AS String DIM text1 AS String trenn = " " text1 = "Dies ist ein Satz mit mehreren Worten." liste = Split(text1, trenn) FOR EACH element IN liste PRINT element NEXT END
Ausgabe im Direktfenster:
Dies ist ein Satz mit mehreren Worten.
[Bearbeiten] Beispiel2: Eine Zahlreihe summieren
Siehe Gambas Rechnen Summierprogramm Addy
[Bearbeiten] Beispiel 3 des Splitbefehls
Das Beispielprogramm zeigt Ihnen den Gebrauch des Splitbefehls .
Das hier angebene Beispiel ist etwas kompliziert , da in der Ausgabe die Reihenfolge der Wort noch von hinten nach vorne vertauscht wird.
Holen Sie sich eine neue Form. Platzieren Sie darauf ein Textfeld ( = Textbox). (Holen Sie sich das Element mit F6 und Doppelclick aus der Werkzeugkiste.)
Platzieren Sie darauf ein Befehlsfeld und benennen Sie es neu, wie auf dem Bild gezeigt :
Holen Sie aus der Werkzeugkiste zwei Textlabelfelder.
Programmcode:
STATIC PUBLIC SUB Main() hForm AS F hForm = NEW F hForm.show END PUBLIC SUB Button1_Click() myAr AS String[] myStr AS String outstr AS String x AS Integer outstr = "" myAr = Split(TextBox1.Text, " ") FOR x = 1 TO myAr.length outstr = outstr & " " & myAr[myAr.length - x] NEXT TextLabel2.Text = outstr END
Split Syntax
Array = Split ( String [ , Separators , Escape ] )
Splits a string into substrings delimited by Separators . Escape characters can be specified: any separator characters enclosed between two escape characters are ignored in the splitting process.
Note that Split takes only three arguments: if you want to use several separators, you should pass them as the second parameter, concatenated in a single string.
By default, the comma character is the separator, and there are no escape characters.
This function returns a string array filled with each detected substring.
Beispiel
DIM Elt AS String[]
DIM Sb AS String
Elt = Split("Gambas Almost Means BASIC ! 'agree ?'", " ", "'")
FOR EACH Sb IN Elt
PRINT Sb
NEXT
Ausgabe:
Gambas Almost Means BASIC ! agree ?
[Bearbeiten] Der Replace Befehl - Zeichenersetzen
Mit dem Replace$ Befehl kann man Buchstaben oder Silben in einem Text austauschen.
Der Befehl hat folgende Syntax:
Ergebnis = Replace$ ( Text , Suchmuster , Ersatzmuster )
Der Befehl tauscht an jeder Stelle im Text die Silbe Suchmuster durch das neue Ersatzmuster aus. Das ganze wird in Ergebnis gespeichert. Beachten Sie Ergebnis, Text , Suchmuster , Ersatzmuster sind willkürlich gewählte Namen Falls Text ein leerer Text ist, dann ist Ergebnis auch Null. Falls Suchmuster leer ist (null), dann ist Ergebnis = Text.
[Bearbeiten] Kleine Beispiele aus der Gambas Hilfe
PRINT Replace$("Gambas is basic", "bas", "BAS")
>> GamBAS is BASic
PRINT Replace$("Gambas is basic", "a", "")
>>Gmbs is bsic
PRINT Replace$("Gambas is basic", " ", "--")
>>Gambas--is--basic
[Bearbeiten] Beispielprogramm
Im folgenden Beispiel kann man die Austauschaktion beobachten und nach belieben verändern.








































