Geschichte der Philosophie
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[Bearbeiten] Einleitung
Die Philosophie ist nach der Astronomie die älteste Wissenschaft der Welt. Ihre Wurzeln sind in dem antiken Griechenland im 6. Jh. v. Chr. zu finden. Ein originellerer Fakt, nämlich das schon um 1000 v. Chr. in China die Philosophie mit I Ging aufzuleben begann, gerät in der abendländischen Kultur leider oftmals in Vergessenheit, oder sagen wir, er wird unter den Teppich gekehrt, schlicht ignoriert. Doch schließe ich mich der Einfachkeit halber hier den Leuten an, die Besseres zu tun hätten als alles fein säuberlich zu kehren und behaupte, die Wiege der Philosophie sei Griechenland. Was aber ist eigentlich Philosophie? Philosophie ist ein griechisch und bedeutet übersetzt Liebe zur Weisheit; das scheint aber keine vernünftige Antwort auf den moderneren Gebrauch des Wortes zu sein. Viele Philosophen haben sich um eine Definition bemüht, aber zu einem universellen Ergebnis kam keiner dieser Denker. Grob unphilosophisch gesagt, denken Philosophen über die Welt nach, doch nicht quantitativ wie Naturwissenschaftler, sondern qualitativ. Es gibt keine anerkannte Methode, um zu philosophieren. Wichtig ist, dass sich alles rein logisch erklären lässt, dass also konsequent alle Folgen der eigen aufgestellten Axiome berücksichtigt werden, und, dass sich diese Folgen aber auch mit der Wirklichkeit decken sollten; diese beiden Forderungen aber auch beide gleichermaßen einzuhalten, so scheint mir, ist noch keinem Philosophen wahrhaftig gelungen; die meisten Denker fertigten ein logisches System an, doch schien das Ergebnis oft sehr unnatürlich; wenige Ausnahmen bemühten sich um Glaubhaftigkeit - wie zum Beispiel John Locke -, aber in ihren Thesen wimmelt (-e) es nur so von Widersprüchen .
Es kommt aber nicht unbedingt wie bei Aristoteles auf den gesunden Menschenverstand an, doch sollte man sich schon ab und zu seiner bemächtigen. Wichtig beim philosophieren ist noch, nicht in völligen, unsinnigen Skeptizismus zu geraten, der einen dann oft dazu verleitet, auf primitiven Mystizismus zurückzugreifen (Der Grund hierfür ist oftmals das Nicht-Aufstellen von Axiomen und!! [nicht oder!!] mangelhafter logischer Überprüfung.). Nebenbei bemerkt, gibt es aber auch einen bedeutenden, wirklich intellektuellen Skeptizismus, dessen wichtigster Vertreter David Hume ist.
Wesentliche Teilgebiete der Philosophie sind: 1. die Logik, die Lehre des richtigen Schlussfolgerns (modern: die Lehre, die eine mathematische Sprache zu erschaffen versucht); 2. die Ontologie, die Lehre vom Sein; 3. die Metaphysik, sehr allgemein gesagt, die Lehre vom Sinn und Zweck des Seins; 4. die Erkenntnistheorie, die Lehre der Erkenntnis (a priori und a posteriori); 5. die Ethik, die Lehre des richtigen Handelns