Gitarre: G Em C D
Aus Wikibooks
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Lektion 4: Griffwechsel G-Em-C-D
Der Wechsel von G-Dur nach E-moll (und umgekehrt) ist besonders einfach. Mit dieser Lektion präge man sich gleichzeitig ein, dass E-Moll (kurz "Em" geschrieben) die Mollparallele von G-Dur ist.
Auch wenn man noch nicht genau wissen sollte, was das überhaupt ist, so kann man sich trotzdem schon einmal merken, dass die beiden Akkorde irgendwie eng zusammengehören.
Später mehr dazu.
|
Tonart G-Dur |
|||||
[Bearbeiten] Griffwechsel G - Em - G und Em - C - Em im SchaubildAuch wenn hier die einzelnen Griffwechsel recht dicht beieinander stehen, sollte man immer zuerst nur den Wechsel zwischen zwei Akkorden üben. Sobald die obere Hälfte des Schaubildes funktioniert, kann man sich an den unteren Wechsel begeben. Die Pfeile zeichnen also zwei Kreisläufe vor, die zuerst getrennt, dann später hintereinander geübt werden. [Bearbeiten] Erläuterungen
Es dient also nicht dem Nachspielen, sondern einzig dem Verständnis, welches gedruckt leider nicht so leicht aufzuschreiben ist, als wenn ein Gitarrenlehrer dem Schüler gegenüber sitzt und es mal eben vormacht. Trotz der "umständlichen" Zeichnung bleibt zu hoffen, dass dadurch der Bewegungsablauf deutlicher wird, und die Gemeinsamkeiten der Griffwechsel zwischen G-Dur und E-Moll sowie C-Dur und E-Moll deutlicher hervorgehoben werden. Wenn man den Wechsel zwischen E-Moll und C-Dur mit dem Wechsel von E-Moll nach G-Dur vergleicht, stellt man vielleicht fest, dass beide Fingerwechsel sehr ähnlich ablaufen. Um von E-Moll nach C-Dur zu wechseln, verschiebt man zuerst den Mittelfinger (nebst Ringfinger) einen Bund tiefer (dass dabei schon etwas vom Wechsel zum Akkord A-Moll vorweggenommen wird, interessiert nur am Rande). Daraufhin wird der Ringfinger (wie vorher bei G-Dur geübt) schräg nach oben gebracht. Um wieder zurück nach E-Moll zu wechseln, verschiebt man Mittel- und Ringfinger gleichzeitig nach oben, um dann wie bei G-Dur den Ringfinger unter den Mittelfinger zu bringen. Rein theoretisch könnte man also zuerst nach G-Dur wechseln (sei es auch nur mit Ring- und Mittelfinger) und erst dann nach E-Moll. In der Praxis kürzt man das natürlich etwas ab, wie oben gezeigt. Wichtig bei dieser Darstellung ist, dass man beim ganzen Wechsel auf die Stellung von Mittel- und Ringfinger achtet und sich darauf konzentriert. Durch die vielen Gemeinsamkeiten werden hinterher die Griffwechsel wesentlich flüssiger und "automatisieren" sich. Auch wenn die Bezeichnung nicht ganz korrekt ist, kann man folgende Fingerstellung die Dur-Stellung nennen und diese Stellung ist die Moll-Stellung.[1] [Bearbeiten] Akkordwechsel G-Em-C-D
Es empfiehlt sich, den Wechsel G - Em - G getrennt zu üben, bis dieser flüssig klappt. Erst etwas später übt man C - Em - C, bis auch dieses fehlerlos klappt. Und erst wenn beide Griffwechsel einwandfrei klappen, übt man die Kombination G-Em-C-D (jedoch braucht man für alle drei Übungen inkl. ein oder zwei Übungslieder erfahrungsgemäß nur eine Unterrichtsstunde). Auch hier ist es wieder sinnvoll, sich Ring- und Mittelfinger als "Schwerpunkt" des Akkords vorzustellen. Somit hat der Lehrer keine Probleme, die Akkorde einfach anzuzeigen, ohne sie extra ansagen zu müssen (da bleibt mehr Zeit für das Singen oder andere Korrekturen). G ist oben, D ist unten, Em ist rechts oben (vom Spieler aus gesehen) und C ist irgendwo in der Mitte (da es für C mal sinnvoll ist, etwas links oder etwas rechts von der Mitte angezeigt zu werden; vgl. D C G). Die Akkordkombination ist ein regelrechter Kreislauf, der sehr leicht einzuprägen und damit sehr leicht zu lernen ist. [Bearbeiten] LiedervorschlägeEs empfiehlt sich, nur Lieder auszuwählen, welche die Akkordkombination G-Em-C-D haben. Und am besten sollte jeder Akkord zwei Takte lang ausgehalten werden. Nach sehr kurzer Zeit automatisiert sich dann der Wechsel und man kann sich mehr dem Spaß am Singen zuwenden. Die gleichmäßige Grifffolge erleichtert (sobald sie automatisiert ist) das Erlernen des schnellen Griffwechsels [Bearbeiten] Griffwechsel G Em C D
Lieder, bei der zwar die Grifffolge weitestgehend gleichbleibt, doch die Dauer variieren kann.
1 . 2 . 3 . 4 . | 1 . 2 + . + 4 . A - A - A - A - | A - A V - V A -
1 . 2 . 3 . 4 + | . + . + 3 . 4 . A - A - A - A V | - V - V A - A -
|



