Gitarre: Oktavgriffe
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[Bearbeiten] Oktavgriffe
Wenn man die Powerchords gerade durchnimmt, dann kann man auch gerade in einem Abwasch die Oktav-Griffe mit lernen.
Diese Griffe bestehen aus nur zwei Noten, nämlich dem Grundton (1) und der Oktave (8). Sie werden auch zum Spielen von einfachen Melodien eingesetzt, dienen aber hauptsächlich zur Untermalung von Akkordbegleitungen, aus denen für einige Takte etwas „ausgebrochen“ werden soll.
Gegriffen werden sie eigentlich genau wie Powerchords, auch lassen sie sich auf die gleiche Art und Weise auf andere Saitenlagen übertragen. Oktav-Griffe sind aber trotz ihrer Einfachheit gar nicht so einfach sauber zu spielen, da man die übrig bleibenden vier Saiten gut abdämpfen muss. Man kann bei diesen Griffen nicht so anschlagen, dass keine stumme Saite berührt wird, denn eine der abzudämpfenden Saite liegt genau zwischen den beiden anzuschlagenden Drähten.
Alles in allem sollte man sich aber keinesfalls um das Erlernen dieser Griffe drücken, denn als Lohn bekommt man sozusagen eine recht einfache Möglichkeit zum Ausbruch aus der oft so öden "Powerchord-Geschraddelei".
[Bearbeiten] Zusammenfassung
Da Powerchords naturgemäß sehr sparsam klingen, kommen sie fast ausschließlich in Verbindung mit übersteuerten Verstärkern zum Einsatz. Verzerrt können diese Akkorde von "crunchig" bis "Kampfjet im Tiefflug" klingen.
Ihr großer Vorteil liegt in der Einfachheit und Verschiebbarkeit der Griffmuster, wodurch sie sich sehr schnell spielen lassen. Die Verschiebbarkeit führt außerdem dazu, dass man Slides mit ganzen Akkorden anstatt nur mit einzelnen Noten durchführen kann, was zu einem interessanten Klangbild führt.
Oktavgriffe gehören eigentlich nicht mehr zu den Akkorden, da sie aus zwei identischen Tönen bestehen. Deshalb kann man sie besonders gut zur Unterstreichung von einfachen Melodielinien verwenden, da sie stets voller klingen als ein einzelner Ton.

