Gitarre: Sonstiges Zubehör
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Es gibt eine große Zahl verschiedenster Zubehörteile für Gitarristen im Handel. Damit man bei diesem riesigen Angebot nicht den Überblick verliert, wird in diesem Kapitel explizit auf den Sinn und Zweck verschiedener Standard-Zubehörteile eingegangen. Die hier genannten Dinge stellen nur eine kleine Auswahl der wichtigsten Utensilien für Gitarristen dar, es existieren aber noch dutzende anderer Teile im Handel, die aber alle nicht unbedingt "überlebensnotwendig" sind.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Musiker-Zubehör
Es gibt einige Dinge, die man in jedem gut sortierten Musikgeschäft findet. Hierbei handelt es sich oft um Utensilien, die jeder Musiker benötigt, unabhängig von dem Instrument das er spielt.
[Bearbeiten] Metronom
Damit man immer im Takt bleibt, sollte man sich auf jeden Fall ein Metronom anschaffen. Dieses Gerät ist ein absolutes Muss für jeden Musiker, denn es vermittelt einem das richtige Zeitgefühl. Das richtige "timing" zu besitzen ist definitiv die wichtigste Eigenschaft, die ein Musiker sich aneignen muss!
Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Metronomen:
- Elektronisches Metronom - Moderne Variante, wie sie heute aufgrund absoluter Genauigkeit und niedrigem Preis fast ausschließlich verwendet wird.
- Mechanisches Metronom - Die klassische, mechanische Ausführung ist nicht ganz so genau und meist teurer, dafür hat sie ihren eigenen Charme.
[Bearbeiten] Notenständer
Der Notenständer (manchmal auch Notenpult genannt) sollte keinem Musiker fehlen. Er ist immer dann ein gutes Hilfsmittel, wenn während des Spiels ein guter Blick auf Geschriebenes (Texte, Noten oder Übungen) gewährleistet sein muss.
Die Standard-Ausführung ist ein Gestell aus Metall, das man auf ein sehr kleines Format zusammenlegen kann, um es leichter transportieren zu können.
[Bearbeiten] Gitarren-Zubehör
Die hier aufgeführten Dinge sind Spezial-Zubehör ausschließlich für Gitarristen. Sie sind fast ausschließlich in den Musikgeschäften zu finden, die mit Gitarren handeln.
[Bearbeiten] Saitenkurbel
Ein nerviges Übel für alle Gitarristen ist das Saitenaufziehen. Da die Stimmwirbel stets mechanisch untersetzt sind, damit man sie bei gespannten Saiten immer noch leicht drehen kann, muss man bei einem Saitenwechsel ganz schön "kurbeln", um die Saite auf den Wirbel aufzuwickeln.
Dieses Übel kann man sich durch eine Saitenkurbel ersparen, die einfach auf den Stimmwirbel aufgesteckt wird. Da man durch die Kurbel einen größeren Hebel besitzt, als wenn man den Stimmwirbel von Hand drehen müsste, kann das Saitenaufziehen nun in wenigen Sekunden getätigt werden.
[Bearbeiten] Fußschemel
Dieses Utensil benötigt nicht jeder Gitarrist. Wer allerdings die klassische Gitarrenhaltung bevorzugt, dem wird er gute Dienste leisten. Dieser Schemel "zwingt" einen sozusagen dazu, die richtige Haltung einzunehmen, außerdem spielt es sich damit weitaus bequemer.
[Bearbeiten] Gurt
Wer bevorzugt im Stehen spielt, der kommt um die Anschaffung eines Gitarrengurtes nicht herum. Es ist gewissermaßen unmöglich, eine Gitarre im Stehen ohne Gurt überhaupt halten zu können! Wer im Sitzen spielt, der kommt natürlich auch ohne aus. Sofern die Gitarre über eine Gurtbefestigung verfügt, sollte man sich die Anschaffung allerdings auf jeden Fall gönnen.
Bei einigen Gitarrenarten mit untypischen Formen wie beispielsweise Explorer- oder Warlock-Gitarren sind Gurte sogar fast unverzichtbar, weil sie sehr schlecht im Sitzen gespielt werden können.
Als Material für die Gurte werden verschiedene Textilien wie etwa Leder oder Nylon verwendet. Einige Musiker kreieren sich ihre Gurte auch selber und nutzen dazu beispielsweise Ketten oder Seile, wobei allerdings besonderer Wert auf die Polsterung auf der Innenseite gelegt werden muss. Ebenfalls wichtig ist die Polsterung bei Gitarren mit hoher Kopflastigkeit wie etwa bei der Gibson Explorer oder bei Rickenbacker-Bässen. Kopflastig heißt, dass untypisch viel Gewicht im Kopfbereich der Gitarre liegt. Besonders im Trend liegt derzeit in der Punkszene, den Gurt an der Außenseite mit zahlreichen Buttons zu verzieren.
Befestigt werden die Gurte an speziellen Buttons oder Gurtknöpfen. Vor allem Neueinsteiger ziehen es meist vor, ihren Gurt einfach 'ungesichert' an den Buttons zu befestigen und so zu riskieren, dass sich die Gitarre mal vom Gurt löst. Wer das verhindern will, kann dafür extra erhältliche Befestigungsschrauben verwenden oder einfach die Buttons und ein paar Unterlegscheiben über den Gurt selbst legen und so an die Gitarre schrauben. Auch dabei gibt es einen Trend aus der Punkszene, bei dem die 'einfach befestigten' Gurte mit dickem Klebeband an die Gitarre festgeklebt werden. Wem das zu unsauber oder teuer ist, kann sich in bester Musiker-Manier ein Bier mit Plopp-Verschluss (Flens z.B.) gönnen und die Gummidichtungen aufbewahren. Diese dann einfach nach dem Gurt über den Gurtpin schieben, fertig ist die Halterung. Die Dicke eines Gurtes schwankt zwischen 4 cm und 8 cm, während die Länge meist verstellbar ist und im Durchschnittswert bei ca. 1,20 m liegt.
[Bearbeiten] E-Bow
Viele Gitarristen wissen heute gar nicht mehr, was ein E-Bow überhaupt ist! Es handelt sich dabei um ein Gerät, das die Saiten einer E-Gitarre durch Magnetismus zum schwingen bringt. Damit lässt sich ein sehr geigenähnlicher Sound erzielen, welcher enorm weich klingt.
Man muss dieses batteriebetriebene Gerät einfach nur über eine Saite halten, und schon beginnt sie zu schwingen. Damit ist das E-Bow für besonders softe Melodiepassagen bestens geeignet.

