Gitarre: der Cis-Moll und Gis-Akkord

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In welcher Tonart kommt C#m oder G#m vor[Bearbeiten]

Cis-Moll (kurz C#m) ist die Moll-Parallele von E-Dur. Das heißt, dass C#m meistens in der Tonart auftaucht, wo auch ein E-Dur-Akkord auftaucht.

Gis-Moll (kurz G#m) ist die Moll-Parallele von H-Dur. Das heißt, dass G#m meistens in der Tonart auftaucht, wo auch ein H-Dur-Akkord auftaucht.


Tonart Subdom. Tonika Dom. Subdom.
parall.
Tonika.
parall.
Dom.
parall.
A D A E7 Bm F#m C#m
E A E H7 F#m C#m G#m
H E H F#7 C#m G#m D#m

Darüberhinaus sollte man auch nicht vergessen, dass aus jedem Moll-Akkord auch eine Zwischendominante oder eine Dominante in Moll werden kann. D.h. Es sollte einem nicht wundern, wenn die Barré-Akkorde G#m und F#m als G#Dur und F#Dur auftreten.

Vergleiche
Am Dm Em Am = einfach
Am Dm E7 Am = mit Dominante in Moll
Am D7 E7 Am = mit Zwischendominante und Dominante in Moll

Solches ist uns schon bei Liedern mit einfachen Akkorden vorgekommen, also sollte es uns nicht wundern, wenn aus einigen Moll-Barré-Akkorden auf einmal Dur-Barré-Akkorde werden.

Sprung in den vierten Bund[Bearbeiten]

Grifftechnisch machen die Akkorde nicht mehr Probleme als die schon gelernten Akkorde. Das einzige was man bei G#m und C#m wissen muss, ist, wo sie hin gehören.

Als Lernhilfe für den G#m-Akkord sollte man sich noch einmal bewusst machen, wo die Grundtöne beim einfachen G-Dur-Akkord sind. G, das war "ganz oben und ganz unten". Ebenso sind die Grundtöne der Barré-Akkorde der E-Form ganz oben und ganz unten. Wenn also der Grundton vom G-Dur-Akkord auf der E-Saite im dritten Bund ist, dann muss der Grundton des G#-Akkordes genau einen Bund weiter, also im vierten Bund sein. Meist ist an den Gitarren der 5. Bund besonders markiert. Der Zeigefinger des G#m kommt also einen Bund vor dem 5. Bund.

Crd G.svg G#m - 4.Bund
Crd Barré Em-Typ.svg

Genauso kann man die Grundtöne vom C-Dur und dem C#m-Akkord vergleichen. Der Grundton des C-Dur-Akkordes ist auf der A-Saite. Ebenso ist auch der Grundton der A-Form auf der A-Saite. Beim C-Dur-Akkord ist der Grundton im 3.Bund (A-Saite) und beim C#m-Akkord muss er demnach im 4. Bund sein (auch A-Saite).

Crd C.svg C#m - 4.Bund
Crd Barré Am-Typ.svg

Vier Positionen zum merken[Bearbeiten]

Grundakkord     2.Bund     4.Bund     Position
A Hm C#m unten
E F#m G#m oben

Solange nur Moll-Akkorde gespielt werden, dann kann ein Gitarrenlehrer anstelle der Akkordnamen, die vielleicht noch nicht sitzen, einfach ansagen:

" 4. unten; 4. oben; 2. unten; 2. oben " etc...

Dur und Moll ist "oben" kein Problem[Bearbeiten]

Schon in der ersten Übung wurden die Unterschiede zwischen einem Dur-Barré und einem Moll-Barré herausgearbeitet. Anders ist auch nicht der Unterschied zwischen einem G#-Dur und einem G#m oder zwischen einem F#-Dur und einem F#m.

F#m
2.Bund
Crd Barré Em-Typ.svg
F#
2.Bund
Crd Barré F-Typ.svg
G#m
4.Bund
Crd Barré Em-Typ.svg
G#
4.Bund
Crd Barré F-Typ.svg

Es gilt jetzt, Lieder mit diesen Akkorden herauszusuchen und auch zu spielen. Wenn man erst mit den Barré-Akkorden angefangen hat, dann meidet man solche Lieder. Doch damit lernt man die Barré-Akkorde leider nicht. Es ist da viel besser, wenn man regelmäßig bei jeder Übungseinheit wenigstens ein Lied mit Barré-Akkorden dabei hat. Genauso sollte man sein Repertoire mit Barré-Liedern aufstocken. Zumindest hat man bei den einfachen Liederbüchern, mit diesen Barré-Akkorden schon den größten Anteil der Lieder abgedeckt.

Übungsvorschlag[Bearbeiten]

Alles was für die Akkordfolge in D-Dur gegolten hat, stimmt natürlich genauso für die Tonart E-Dur.

  • E Cm# F#m H7 ist eine Standard-Akkordfolge in E-Dur. (so genannter 16-25er)

Wieder ein Standard-Klischee mit einer Quintfallsequenz G# - C# - F# - H7 | E. Auch diese Akkordfolge wird einem in dieser oder gekürzter Fassung in vielen Liedern begegnen.

  • E C#m A H7 - G#m C#m F#m H7

Übungsbeispiele[Bearbeiten]

C#m und G#(m)[Bearbeiten]


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Man muss noch geeignete copyrightfreie Lieder suchen



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