Griechische Mythologie: Schöpfungsmythos

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Griechische Mythologie
Die Grundzüge des alten Mythos
Cheiron und Achilles
Inhalt dieses Buches:
Daten und Autoren:
  • Arbeitszeit:
    seit 16. September 2006
  • Status:
    10% fertig
  • Hauptautoren:
    Zacke

[Bearbeiten] Der Schöpfungsmythos

[Bearbeiten] Am Anfang

Am Anfang herrschte, wie bei jeder Religion, das Chaos! Aus dem Chaos entstanden Nyx (Nacht), Eros, Erebos, Tartaros und Gaia (Erde). Gaia, die Erde, gebar Uranos, den Himmel, und Pontos, das Meer. Sie vereinigte sich mit beiden, und daraus entstanden die Götter der ältesten Mythologien Griechenlands.

[Bearbeiten] Der Beginn des goldenen Zeitalters

Gaia gebar dem Uranos viele Kinder. Deren Nachfahren sind zwölf Titanen, sechs männliche und sechs weibliche, drei Hekatoncheiren, hundertarmige Riesen mit fünfzig Köpfen, und drei Zyklopen, einäugige Riesen. Uranos gefielen seine Kinder jedoch nicht, ja, er fand sie so abscheulich, dass er sie in den ewig tiefen Abgrund, den Tartaros, hinabstieß und dort einkerkerte. Dies gefiel der Urgöttin Gaia nicht und so stiftete sie die Titanen an, Uranos Herrschaft ein Ende zu setzen. Doch nur der jüngste Titan Kronos wagte dies. Gaia gab ihm eine stählerne Sichel und bereitete einen Hinterhalt für Uranos. In einem günstigen Augenblick schnitt Kronos seinem Vater die Genitalien ab und wurde zum neuen Herrscher. Durch die Entmannung von Uranos durch Kronos brach das goldene Zeitalter an.

[Bearbeiten] Der Titanenkampf

Kronos gefielen seine eigenen Geschwister ebensowenig wie seinem Vater. Deswegen ließ er diese weiterhin im Tartaros eingekerkert. Gaia gefiel dies überhaupt nicht und so prophezeite sie Kronos, dass eines seiner Kinder ihn nach der Geburt stürzen werde. Aus Angst verschluckte er deshalb nacheinander seine neugeborenen Kinder: Hestia, Hades, Hera, Demeter und Poseidon. Doch als Rhea mit Zeus schwanger war, floh sie nach Kreta, gebar ihn dort und gab ihn einer Nymphe in Obhut. Kronos aber gab sie einen Stein, den er sofort in dem Glauben verschluckte, es sei Zeus. Zeus wuchs auf Kreta auf, und als er erwachsen war, zwang er Kronos mit einem Zaubertrank, die verschluckten Kinder wieder freizugeben.

Zeus wollte mit Hilfe seiner Geschwister die Macht ergreifen. Er befreite die Kyklopen und die Hunderthändigen aus dem Tartaros, und zusammen griffen sie Kronos und seine mit ihm verbündeten Geschwister, die Titanen, an. Nach einem langen und harten Kampf siegten schließlich die olympischen Götter, und ihre Gegner wurden hart bestraft, am härtesten wahrscheinlich Atlas, der Sohn des Titanen Iapetos, der dazu verdammt wurde, auf ewig den Himmel zu tragen.

[Bearbeiten] Der Gigantenkampf

Als Gaia sah, was die Götter ihren Kindern angetan hatten, gebar sie die Giganten. Die Giganten waren schreckliche Ungeheuer mit Schlangen anstelle von Haaren, und ihr Rumpf endete in einem Drachenschwanz. Sofort nach ihrer Geburt stürmten sie mit ausgerissenen Bäumen und anderen Waffen den Olymp, und es gab einen langen, harten und grausamen Kampf, in dem Athena die große Heldin war, als sie während des Schlachtgetümmels aus dem Haupt ihres Vaters Zeus sprang und gleich darauf einen Giganten erschlug. Der Kampf hätte wohl nie geendet, hätte nicht Herkules an der Seite der Götter des Olymps gekämpft.

[Bearbeiten] Das Menschengeschlecht

In frühester Zeit lebten nur unsterbliche Götter auf der Erde. Deshalb beschlossen die Götter, sterbliche Wesen zu schaffen. Hephaistos schmiedete daraufhin die erste Frau, die allerdings noch aus Metall war. Doch Zeus gefiel die Statue namens Pandora so sehr, dass er beschloss, sie lebendig zu machen. Jeder Gott gab ihr ein Geschenk. ... Doch Hera gab ihr die Neugierde und Hermes legt die Lüge in sie. Prometheus, ein Sohn des Iapetos und Bruder von Ephimeteus, heiratete Pandora. Als Hochzeitsgeschenk bekam Pandora ein Kästchen, das später als die Büchse der Pandora bekannt wurde, unter der Bedingung, es niemals zu öffnen, sonst geschehe Schreckliches.

Da Prometheus ein Menschenfreund war, stahl er aus der Werkstatt des Hephaistos das Feuer und gab es den Menschen. Zeus war sehr wütend darüber, da das Feuer ausschließlicher Besitz der Götter war und die Menschen jetzt fast den Göttern glichen. Er ließ Prometheus an den Kaukasus schmieden, wo ihm ein Adler jeden Tag die Leber fraß, die danach wieder nachwuchs.

Pandora verwahrte das Kästchen gut, doch die Neugierde, die sie von Hera bekommen hatte, brachte sie schließlich dazu, das Kästchen zu öffnen. Daraufhin strömten alle menschlichen Krankheiten und Übel aus dem Kästchen, alle Schlechtigkeiten und Ungerechtigkeiten, die die Menschheit jemals hatte. Nur die Hoffnung blieb darin gefangen

[Bearbeiten] Deukalion und Phyrra

Als Zeus sah, dass die Menschen böse und ungerecht geworden waren, beschloss er, alle Menschen in einer großen Sintflut zu ertränken. Damit das Menschengeschlecht erhalten bliebe, wählte er Deukalion und Phyrra aus, die als einzige gut waren und überleben sollten. Die Sintflut kam, und alle Menschen und Städte verschwanden unter Wasser. Deukalion und Phyrra konnten sich als einzige auf eine Insel im Sintflutmeer retten. Sie dankten Zeus für ihre Rettung. Sie nahmen Steine und warfen sie sich über die Schulter. Aus den Steinen von Phyrra entstanden Frauen und aus denen von Deukalion Männer.


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