Handy-Lexikon

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Zielgruppe: Handy-Benutzer jeden Alters
Projektumfang: Das Buch soll sich rund um das Thema Handy-Fremdwörter drehen.
Themenbeschreibung: Einführung in die Grundlagen von Mobilfunk und Handy (Mobiltelefon) Bedienung.
Lernziele: Das Handy verstehen, bedienen und nutzen zu lernen.
Abgrenzung zu anderen Wikibooks: Es sind noch keine anderen Wikibooks zum Thema angelegt.
Mithilfe: Sie können sich gerne an dem Projekt beteiligen.
Sind Co-Autoren gegenwärtig erwünscht? Ja, auf jeden Fall. Ich bin für jede Form der Mithilfe dankbar.
Buchpatenschaft/Ansprechperson: Mob-i-co



Inhaltsverzeichnis

Die gebräuchlichsten Begriffe [Bearbeiten]

A [Bearbeiten]

AAC

AdvancedAudioCoding ist ein Format für Musikdateien. Es ist eine Weiterentwicklung von MP3, verwendet wird das Format von unter anderem Apple und Nintendo.

Akku

Ein Akkumulator (kurz: Akku) ist eine wiederaufladbare Gleichspannungs-Energiequelle, über die Ihr Handy seinen "Strom" bezieht. Dieser "Strom" wird aus einer elektrochemischen Reaktion gewonnen.

Akkus gibt es verschiedenen Typen. Im Mobilfunkbereich werden häufig diese Typen eingesetzt:


NiCd-Akku

Nickel-Cadmium-Akkus finden sich fast nur noch in älteren Mobiltelefonen. Das Inverkehrbringen von Nickel-Cadmium-Akkus ist seit dem 1.Dezember 2009 verboten, da diese das giftige Schwermetall Cadmium enthalten.

NiMH-Akku

Nickel-Metallhydrid-Akkus haben die Nickel-Cadmium-Akkus im Mobilfunkbereich fast vollständig verdrängt. Sie kommen ohne das giftige Schwermetall Cadmium aus. Mittlerweile werden die Nickel-Metallhydrid-Akkus von den Lithium-Ionen-Akkus abgelöst.

Lithium-Ionen-Akku

Fast alle heutigen Mobiltelefone werden durch Lithium-Ionen-Akkus mit Strom versorgt. Lithium-Ionen-Akkus zeichnen sich durch eine hohe Energiedichte aus. Außerdem zeigen sie keinen Memory-Effekt.


Akkukapazität

Die Akkukapazität ist die Ladungsmenge, die ein Akkumulator aufnehmen kann.

Android
Aktuelle Version 2.3

Android ist ein Handy-Betriebssystem, welches von Google entwickelt wird und auf Linux basiert. Es beinhaltet einen Marktplatz zum Download von kostenlosen und kostenpflichtigen Applikationen, die den Softwareumfang des Handys individualisieren. Die Google-Web-Dienste (GoogleMail, GoogleCalendar,...) sind stark im System integriert. Es unterstützt Flash.


Apple

Apple ist ein Hersteller von Hightech-Handys und Computern der oberen Preisklasse. Bekannt ist Apple vor allem wegen des IPhones und des IPods (MP3-Player).

Autofokus

Der Autofokus ist eine Kamerafunktion, die das Motiv automatisch scharfstellt.

B [Bearbeiten]

BlackBerry

Ein BlackBerry ist ein Smartphone der Firma RIM(= Research in Motion). Der Hauptschwerpunkt der Blackberrys liegt auf dem Senden und Empfangen von E-Mails.

Bluetooth

Bluetooth ist ein Standard für Funkverbindungen zwischen zwei Handys. Bluetooth hat den vorherigen Datenübertragungsweg, Infrarot, fast vollständig aus dem Handybereich verdrängt.

Browser

Ein Browser ist ein Programm oder ein App, das Webseiten anzeigen kann. Die speziellen Funktionen eines Handy-Browsers sind, dass man zoomen und das Bild verschieben kann.

D [Bearbeiten]

Display-Auflösung

Die Display-Auflösung bezeichnet die Anzahl der Bildpunkte im Display.

Dual-SIM-Handy

Ein Dual-SIM-Handy ist ein Handy, das über zwei Einbauschächte für SIM-Karten verfügt. Dadurch ist es möglich, zwei verschiedene SIM-Karten in einem Handy zu benutzen. So kann man zum Beispiel die private und die geschäftliche SIM-Karte(und damit die Handynummer) in ein und demselben Handy verwenden.


E [Bearbeiten]

EMS

Enhanced Message Service (Erweiterter Nachrichtenservice) oder EMS ist ein Dienst für die Kommunikation zwischen Mobiltelefonen und nutzt die normale Infrastruktur der SMS, ist aber zusätzlich noch in der Lage, Logos, Bilder und Klingeltöne mitsenden zu können.
Eine EMS ist im Gegensatz zur SMS nicht auf die Länge von 160 Zeichen begrenzt, kostet aber pro angefangene weitere 160 Zeichen eine SMS extra. Viele Telefone unterstützen EMS, aber durch die Einführung der MMS verliert der Dienst zunehmend an Bedeutung, da mit MMS weit mehr Möglichkeiten der mobilen Übertragung von Bild und Ton gegeben sind.

F [Bearbeiten]

Flugmodus

Wenn der Flugmodus aktiviert ist, werden die Handyfunktionen, die die sensible Flugzeugelektronik stören könnten, abgeschaltet.

Freisprechanlage

Eine Freisprechanlage bietet die Möglichkeit, ohne Gebrauch der Hände Telefonate führen zu können. Dies ist vor allem im Fahrzeugbereich wichtig, um die Hände beim Telefonieren mit dem Handy während der Fahrt die Hände am Lenkrad behalten zu können.

G [Bearbeiten]

GSM

Global System for Mobile Commmunications ist der heutige Mobilfunkstandard. Er wurde entwickelt, um das Problem der national unterschiedlichen Mobilfunkstandards zu lösen. Mittlerweile wird GSM von UMTS abgelöst.

H [Bearbeiten]

HSDPA

High Speed Downlink Packet Access ist eine Erweiterung des UMTS-Standards. Mit HSDPA sind noch viel höhere Datenempfangsraten möglich als mit "reinem" UMTS.


HSUPA

High Speed Uplink Packet Access ist eine Erweiterung des UMTS-Standards. Die mit HSUPA möglichen Datensenderaten sind deutlich höher als die mit "reinem" UMTS möglichen.

K [Bearbeiten]

Kamera-Auflösung

Die Kamera-Auflösung beschreibt die Anzahl der Bildpunkte(Pixel) in einem Bild, das sich mit der Kamera machen lässt. Moderne Handy-Kameras bieten Auflösungen von bis zu 12 Megapixeln.

M [Bearbeiten]

MMS

Multimedia Message Service ist eine Art erweiterte SMS. Die MMS bietet die Möglichkeit neben Text auch Ton(Audio) und Bild(Video) zu übertragen. Mit einer MMS können Sie weit mehr als die üblichen Kurznachrichten senden. Allerdings müssen Sie auch mit höheren Gebühren rechnen. Circa 0.39€ - 1.99€ - oder mehr sind bei sehr großen Nachrichten mit Bild und Ton üblich.

P [Bearbeiten]

PDA

Personal Digital Assistant 's sind tragbare Geräte mit Organizer-Funktionen. Die klassischen PDA's spielen kaum noch eine Rolle. Sie wurden durch die Smartphones ersetzt.

PIN

Die PersonalIdentificationNumber ist eine veränderbare, persönliche Identifikationsnummer. Diese Geheimzahl wird direkt auf der SIM-Karte gespeichert und sie wird benötigt, um sich der SIM-Karte gegenüber als rechtmäßiger Benutzer zu authentifizieren. Die meisten Geräte unterstützen das Abschalten der PIN-Abfrage, was jedoch nicht zu empfehlen ist.


PUK

Die Personal Unblocking Key Nummer (PUK) (umgangssprachlich auch Super-PIN oder Master-PIN genannt) dient zum Entsperren, z.B. einer SIM-Karte, falls z.B. der PIN-Code mehrfach falsch eingegeben wurde. Die Nummer ist nicht vom Mobiltelefon abhängig, sondern von der SIM-Karte und ist nachträglich beim Provider durch Anruf/Anschreiben ermittelbar.

S [Bearbeiten]

SMS

SMS ist das Kürzel für Short Message Service. Es ist ein Telekommunikationsdienst zur Übermittlung von Textkurznachrichten. Fälschlicherweise wird diese Textkurznachricht auch als SMS bezeichnet. Umgangssprachlich meint SMS also den zu sendenden Text selbst und nicht den Service. Eine SMS ist auf die maximale Länge von 160 Zeichen begrenzt (zur Verknüpfung siehe EMS). Der Versand der SMS erfolgt grundsätzlich vom Mobiltelefon an die Kurzmitteilungszentrale des Netzbetreibers. Eine SMS wird also nicht von einem Mobiltelefon direkt zu einem anderen gesendet.

Speicherkapazität

Die Speicherkapazität ist die Datenmenge, die ein Speichermedium(z.B. eine Speicherkarte) aufnehmen kann.

Speicherkarte

Mit einer Speicherkarte lässt sich der interne Speicher des Mobiltelefons erweitern.

Hier eine Auswahl der gängigsten Speicherkartentypen:

microSD(bis 2005 TransFlash genannt) Eine microSD-Karte ist eine Bauform der SD(=SecureDigital)-Karte. microSD-Karten bieten Speicherkapazitäten von bis zu 32 Gigabyte.

miniSD Eine miniSD-Karte ist ebenfalls eine Bauart der SD-Karte. miniSD-Karten bieten bis zu 16 Gigabyte Speicherkapazität.

RS-MMC Die RS-MMC-Karten sind verkleinerte MMC-Karten, den Vorgängern der SD-Karten. RS-MMC-Karten gibt es mit Speicherkapazitäten bis zu 4 Gigabyte.

U [Bearbeiten]

UMTS

Universal Mobile Telecommunications System ist ein Mobilfunkstandard, der den GSM-Standard ablösen soll. UMTS bietet höhere Datenübertragungsraten als GSM.

W [Bearbeiten]

WMA

Windows Media Audio ist ein Audio-Format der Firma Microsoft. Es ist mit dem MP3-Format vergleichbar.

allgemeine (Ober)Begriffe [Bearbeiten]

A [Bearbeiten]

Audioformate

Audioformate sind Formate, mit denen man komplette Lieder speichern kann. Die bekanntesten Formate sind MP3, WMV und AAC; es gibt aber noch sehr viele andere Formate, die aber meist weniger weit verbreitet sind.

C [Bearbeiten]

Cell Broadcast

Cell Broadcast sind Kurznachrichten mit bis zu 93 Zeichen, welche vom Netzanbieter zu bestimmten Themen verschickt werden. Man kann sich mit dem Handy Informationen, Sportergebnisse und Nachrichten direkt auf sein Display bestellen.

G [Bearbeiten]

GPS

GPS ist das Kürzel für Global Positioning System. Es ist ein satellitengestütztes Navigationssystem zur weltweiten Positionsbestimmung, das vom US-Verteidigungsministerium betrieben wird.
GPS basiert auf Satelliten, die ständig Signale ausstrahlen, aus deren Signallaufzeit GPS-Empfänger ihre Position bestimmen können. Theoretisch reichen dazu die Signale aus drei Satelliten, da daraus die genaue Position und Höhe bestimmt werden kann. In der Praxis haben aber die meisten GPS-Empfänger keine Uhr, die genau genug ist, um daraus die Laufzeiten korrekt berechnen zu können. Deshalb wird meist das Signal eines vierten Satelliten benötigt. Mit den GPS-Signalen lässt sich aber nicht nur die Position bestimmen, sondern auch die Geschwindigkeit des Positionswechsel bestimmen. Durch die relative Bewegung des Empfängers zu den Satelliten ergibt sich durch den Doppler-Effekt eine Verschiebung des Signals, und da die Geschwindigkeit der Satelliten bekannt ist, lässt sich die Geschwindigkeit des Empfängers berechnen.
Ein reiner GPS-Empfänger sendet keine Informationen an den Satelliten zurück, dadurch ist es nicht möglich den Aufenthaltsort des Empfängers zu überwachen.

Variante: A-GPS (assisted GPS): zur schnelleren Lokalisierung wird die Funkzelle, in der das Handy angemeldet ist, mitberücksichtigt.

H [Bearbeiten]

Handy

Die Bezeichnung Handy stammt aus der Unterscheidung der beiden militärisch genutzten Motorola-Produkte auf dem Gebiet der mobilen Funkgeräte. Das Rucksackfunkgerät wurde „Walkie-Talkie“ genannt, das Handsprechfunkgerät „Handie-Talkie“. Erstaunlicherweise hat sich eine Verschiebung des Wortes „Walkie-Talkie“ auf Handsprechfunkgeräte der CB-Funk-Klasse ergeben.

Das Wort „Handy“ als Bezeichnung für ein Mobiltelefon ist ein Scheinanglizismus, es wird im englischsprachigen Raum nicht als Bezeichnung für ein Mobiltelefon benutzt. Englischsprachige Begriffe für ein Mobiltelefon sind cell(ular) phone, mobile phone oder einfach nur portable oder mobile. "Handy" bedeutet dagegen wörtlich übersetzt "handlich" und hat sich vermutlich durch eine Plakatkampagne eines Geräteherstellers Mitte der 90er eingebürgert.

Die Bezeichnung „Mobiltelefon“ rührt daher, dass es ein bewegliches (griechisch für mobil) Telefon ist. Vor allem im amerikanischen Sprachraum wird es (wörtlich übersetzt) als „Zell-Telefon“ bezeichnet, weil man sich mit dem Telefon von einer Funkzelle in die nächste bewegt und so ein Übertragungssystem aus Funkzellen genutzt wird.

Von einigen — u.a. vom Verein Deutsche Sprache — wird die eingedeutschte Schreibweise Händi empfohlen. Sie hat sich allerdings bisher nicht durchsetzen können.


Handys sind in anderen Sprachen bekannt als:

  • cell phones oder cells in Kanada, Südafrika, Vereinigte Staaten von Amerika
  • cellphones, cells, oder mobile auf den Philippinen (Eine Modifikation des Wortes, celfone, wird von der breiten Masse für das SMS-Schreiben benutzt)
  • celulares (Singular celular) in Argentinien, Chile, Mexiko, Puerto Rico und anderen spanischsprechenden Ländern als das spanische Wort für Zelltelefon. Es wird auch im Portugiesische Sprache|Portugiesisch-sprechenden Brasilien benutzt
  • cep telefonu (Hosentaschen-Telefon) in der Türkei
  • dzhiesem (джиесем) (von GSM) in Bulgarien, bezieht sich nur auf GSM-Handys
  • Farsími (offiziell für jegliche mobile Kommunikationsmöglichkeiten), Gemsi (bedeutet junges Schaf, bezieht sich auf GSM), GSM-sími (für Telefone welche das GSM System benutzen), oder NMT-sími (für Telefone welche das Nordic Mobile Telephonesystem) in Island benutzen
  • fònaichean làimhe (bedeutet Handtelefon; Singular fòn làimhe) oder fònaichean phoca (bedeutet Taschentelefon; Singular fòn phoca) im Schottisch-Gälischen
  • guthán soghluaiste oder fón póca im Irisch-Gälischen
  • GSMs in Belgien.
  • hand phones oder handphones in vielen asiatischen Ländern, wie Südkorea
  • handyphone auf den Philippinen von Globe Telecom (benutzt von der Hauptmarke von Globe, Globe Handyphone)
  • Handys in Deutschland, Österreich und mit Einschränkung in der Schweiz (siehe unten: Natel)
  • telefon-hamráh oder hamráh (تلفن همراه, wörtlich Freundschaftstelefon) im Iran
  • jawwal (Mobiltelefon) in Saudi Arabien
  • Keitai (Tragbares, Kurzform für keitai denwa, Portables Telefon) in Japan; die semantische Entwicklung ist sehr nah an Worten wie Mobiltelefon
  • khelyawi (cellular) im Libanon
  • kinitó (κινητό), Kurzform für kinitó tiléfono (κινητό τηλέφωνο), was Handy in Griechenland und Zypern bedeutet
  • komórki (Singular komórka) oder Telefon komórkowy, bedeutet Zelle/Zelltelefon in Polen
  • mahmool (محمول) in Arabien
  • matkapuhelimet (wörtlich Reisetelefon, Singular matkapuhelin) oder kännykät (Singular kännykkä, sehr nahe an der Bedeutung des deutschen Handy) in Finnland; seit 1987 von Nokia als Handelsmarke eingetragen
  • Meu Teu (มือถือ) in Thailand
  • mobieltjes in den Niederlanden
  • mobifon (мобифон), eine Vermischung der Wörter mobilen telefon (мобилен телефон) in Bulgarien, welches seit der Einführung von 1G-Handys benutzt wird. Als GSM-Handys weiter verbreitet wurden, fing man an sie dzhiesem zu nennen um sie von 1G-Handys zu distanzieren. Die verbliebenen 1G-Handys werden immer noch mobifon genannt, während GSM-Handys von den meisten Leuten als dzhiesem bezeichnet werden, auch wenn wenige Menschen diesen Begriff geringschätzen.
  • mobil in der Slowakei
  • mòbils in Andorra
  • mobiles in Australien, Indien, Irland, Neuseeland, Großbritannien
  • mobilní telefony (Singular mobilní telefon), oder einfach mobily (Mobiltelefon) in der Tschechischen Republik
  • mobilny telefon (Mobiltelefon), oder mobilnik als Abkürzung. Ältere Namen sind sotovy telefon (Zelltelefon) und trubka (Handgerät) in Russland
  • mobitel/мобител Abkürzung von mobilni telefon/мобилни телефон(Mobiltelefon) in Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Serbien-Montenegro
  • Mobiltelefon oder ein Mobil in Dänemark, Ungarn, Norwegen, Schweden (manchmal nalle in Schweden, was Teddybär bedeutet. Dies kam ursprünglich vom Ausdruck Yuppie-nalle, da sich bis in die späten 80er nur reiche Yuppies Handys leisten konnten. Diese trugen sie dann stolz prahlend wie einen (Yuppie-)Teddybär umher. Heutzutage benutzt man nalle um zu zeigen, dass die Leute ihre Handys immer bei sich tragen und Angst davor haben sie zu verlieren, wie ein Kind Angst hat seinen Teddybär zu verlieren.)
  • mobilus telefonas oder mobilus in Litauen
  • pelefon (wörtlich Wundertelefon), oder najad (Mobiltelefon) in Israel
  • móviles (móvil) bzw. teléfonos móviles in Spanisch und mòbils (mòbil) im Katalanischen in Spanien
  • Natel ("Nationales Autotelefon") in der Schweiz, wird jedoch von der Telefongesellschaft Swisscom allein für ihre Dienste als geschützte Marke beansprucht
  • Ponsel (telepon selular, Zelltelefon), oder HP (Abkürzung von Hand Phone, Handtelefon, aber gesprochen ha-pe, nicht wie das HP im Englischen) in Indonesien
  • poŝtelefonoj (Taschentelefone, gesprochen poschtelefonoj) in Esperanto
  • portable (wörtlich Tragbares) in Frankreich
  • sau kei (Handmaschine) in Hong Kong
  • shǒu jī 手机 (Handmaschine die gleiche Bezeichnung wie in Hong Kong) oder yí dòng dǐan hùa 移动电话 (Mobiltelefon) in China und Taiwan
  • Telefonino (bedeutet kleines Telefon), oder Cellulare (Kurzform für Telefono cellulare) in Italien
  • telefon selolari (Zelltelefon) im formal Hebräischen. Die meisten Israelis nennen es pelephone (פלאפון) nach dem Namen ihres ersten Mobilfunkproviders.
  • telefon mobil (Plural telefoane mobile), die Kurzform ist jedoch gebräuchlicher: mobil (Mobiltelefon) in Rumänien
  • telemóveis (Singular telemóvel) in Portugal
  • telefoonka gacanta (wörtlich "Handtelefon") in Somalia
  • tumors im umgangssprachlichen englischen Sprachgebrauch

Headset

Ein Headset ist ein Gerät, das aus einem Mikrofon und einem Kopfhörer besteht. Mit einem Headset kann man ohne die Hände zu benutzen telefonieren(siehe Freisprechanlage). Headset und Handy sind entweder per Kabel und per Funk(Bluetooth) miteinander verbunden.

I [Bearbeiten]

Infrarot

Infrarotstrahlen sind ein möglicher Weg der Datenübertragung. Diese Technologie wurde im Mobilfunksegment fast vollständig von Bluetooth verdrängt.

K [Bearbeiten]

Kamera

Mit einer Kamera ist der Benutzer in der Lage, Bilder und Videos zu machen.

L [Bearbeiten]

LED-Blitzlicht

Ein LED-Blitzlicht erfüllt dieselbe Funktion, die ein normales Blitzlicht z.B. einer Fotokamera auch erfüllt. Der einzige Unterschied ist, dass der Blitz nicht durch Glühbirnen, sondern durch Licht-Emittierende-Dioden erzeugt wird.

M [Bearbeiten]

monochrom

Als monochrom werden Bildschirme bezeichnet, die nur zwei Farben darstellen können. Monochrome Bildschirme finden sich nur noch bei älteren Handys und Handy im absoluten Billigpreis-Segment.

MP3-Format

Das MP3-Format ist ein weit verbreitetes Audio-Format. Es wurde ursprünglich vom Fraunhofer-Institut in Erlangen, der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen und den Firmen AT&T und Thomson entwickelt.

MP3-Player

Ein MP3-Player ist ein Gerät oder eine Software, die Audio-Dateien im MP3-Format abspielen kann.

Q [Bearbeiten]

QWERTZ-Tastatur

Als QWERTZ-Tastatur wird eine Tastatur bezeichnet, die das in Deutschland übliche QWERTZ-Tastatur-Layout aufweist. Dieses Layout ist bereits von PC- oder Notebook-Tastaturen bekannt. Zurzeit haben noch recht wenige Handys eine QWERTZ-Tastatur, sie sind vor allem bei Smartphones anzutreffen. Vorteile einer solchen Tastatur ist vor allem die gewohnte Tastenanordnung und dass das Mehrfachtippen, welches bei normalen Handytasten erforderlich ist, entfällt. Der Nachteil ist, dass eine QWERTZ-Tastatur relativ viel Platz einnimmt und so der Entwicklung von immer kleineren Handys im Weg steht.

R [Bearbeiten]

Roaming

Roaming ist die Möglichkeit, sich mit seinem Handy in 'fremde' Netze im Ausland einzuwählen.

Alle deutschen Netze haben sogenannte "Roamingpartner im Ausland". Diese Netze sind Partnernetze, in denen Sie wie bisher in Deutschland einfach und automatisch unter Ihrer deutschen Mobilfunkrufnummer erreichbar sind.

Sie können sich in der Regel nur in das Netz einwählen, das Sie auch in Deutschland nutzen (D- und E-Netz)

S [Bearbeiten]

Smartphone

Ein Smartphone ist ein Gerät, das die klassischen Handy-Funktionen und die klassischen PDA-Funktionen in sich vereint. Smartphones sind eher im höherpreisen Segment zu finden. Durch die Entwicklung der Smartphones haben die klassischen PDA's deutlich an Bedeutung verloren.

W [Bearbeiten]

WLAN

WirelessLocalAreaNetwork ist dazu da um ohne Kabelverbindung im Internet zu surfen. Überall gibt es freie sogenannte "Hotspots".

Z [Bearbeiten]

Zoom

Zoomen bezeichnet das Vergrößern eines Motives vor der Aufnahme.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Zoom-Arten:

dem optischen Zoom, der durch eine Verstellung innerhalb des Objektivs entsteht, und

dem digitalen Zoom, der rein elektronisch funktioniert. Diese Zoomart führt bei hohen Zoom-Stufen zu Qualitätsverlusten bei der Aufnahme.

Die Fach/Profi Begriffe [Bearbeiten]

A [Bearbeiten]

Aktiv-Matrix-Display

Ein Aktiv-Matrix-Display ist ein Flüssigkristallbildschirm. Der wichtigste Vertreter des Aktiv-Matrix-Displays ist die TFT(= Thin Film Transistor)-Technologie.

Anklopfen

Beim Anklopfen werden Sie während des laufenden Gespräches durch ein Signal (akustisch und im Handydisplay) über einen zusätzlichen Anruf auf Ihrer Leitung(Handy Rufnummer) informiert. Dann können Sie den momentanen Gesprächspartner kurz warten lassen oder die Verbindung beenden um das andere Gespräch automatisch anzunehmen.

Bei einigen Netzbetreibern muss die Anklopfen-Funktion eventuell erst freigeschaltet werden. Vielleicht kennen Sie dieses Verfahren auch schon von einer ISDN-Telefonanlage.

E [Bearbeiten]

EDGE

Enhanced Data Rates for GSM Evolution ist eine Technik, die die Datenübertragungsraten in den GSM-Netzen erhöhen soll.

I [Bearbeiten]

IMEI

IMEI ist die Abkürzung für International Mobile Equipment Identity. Im GSM Standard ist es eine 15-stellige Seriennummer, anhand der man ein Gerät identifizieren kann, wenn es sich in einem Mobilfunknetz anmeldet. Zusätzlich wurde im Standard definiert, dass die IMEI über die Tastenkombination *#06# abgefragt werden kann. Es wird empfohlen diese Nummer gut aufbewahren. Falls das Mobiltelefon gestohlen wird, kann man es mit der IMEI beim Netztbetreiber sperren lassen. Zudem werden die IMEI Nummer der gestohlenden Mobiltelefone in einer "schwarzen Liste" aufgeführt. Damit wäre es theoretisch auch nicht mehr möglich, es mit einer anderen SIM-Karte zu betreiben. Dafür müsste aber auch sichergestellt sein, dass es nicht möglich ist die IMEI zu verändern, und das ist nicht der Fall.


IMSI

IMSI steht für International Mobile Subscriber Identity. Im GSM und UMTS Netz ist dies eine 15-stellige Seriennummer, die zur eindeutigen Identifizierung der SIM Karte benutzt wird. Die IMSI Nummer wird weltweit nur einmalig vergeben und ist im Normalfall für den Benutzer nicht sichtbar. (siehe IMSI-Catcher zum Auslesen der IMSI)


IMSI-Catcher
Ein IMSI Catcher ist ein Gerät welches es der Polizei oder hohen Regierungseinrichtungen erlaubt, deinen Netzbetreiber zu emulieren
und somit deinen Standort festzustellen (es werden die Messwerte verglichen).
Selbst das Abhören des Handys ist möglich.

Nachteile sind für den Abgehörten, das im schlimmsten Fall sein und die überprüften Handys lahmgelegt werden,
also auch keine Notrufe mehr möglich sind.

Mehr dazu auf http://de.wikipedia.org/wiki/IMSI-Catcher

J [Bearbeiten]

Java

Die Java Technologie ist eine von Sun Microsystems initiierte Sammlung an Spezifikationen, welche einerseits die Programmiersprache Java, andererseits aber auch Laufzeitumgebungen für Computerprogramme beschreiben. Java selbst ist Plattform unabhängig, da der Java Bytecode eben in diesen Laufzeitumgebungen ausgeführt wird. Die Java ME (Micro Edition) ist die Java Plattform für embedded systems also bspw. Mobiltelefone und PDAs. Auf allen mobilen Geräten auf denen Java ME (oder eine andere Java Plattform) implementiert ist können also Java Programme ausgeführt werden. Java Programme sind in der Programmiersprache Java geschrieben. Java als Sprache ist eine objektorientierte Programmiersprache und stammt auch von Sun Microsystems.

M [Bearbeiten]

Mobile-TV

Mobile-TV bezeichnet den Empfang von Fernsehen auf mobilen Geräten(z.B.Handys).

Ein Standard in diesem Bereich ist DVB-H. DVB-H ist eine Entwicklung des DVB-Standards.

Mobile-TV hat sich bis heute nicht flächendeckend durchsetzen können.

N [Bearbeiten]

Netzfrequenzen

In Europa werden zwei Netzfrequenzen verwendet. Dies sind die 900MHz-Frequenz(D-Netz) und die 1800MHz-Frequenz(E-Netz). Auf dem amerikanischen Kontinent werden die 850-MHz-Frequenz und die 1900MHz-Frequenz verwendet.

Handys, die die beiden europäischen Frequenzen(900MHz und 1800MHz)ansprechen können, werden als Dualband-Handys bezeichnet.

Handys, die darüber hinaus auch die 1900Mhz-Frequenz nutzen können, werden als Triband-Handys bezeichnet.

Handys, die auch noch die 850MHz-Frequenz beherrschen, werden als Quadband-Handys bezeichnet. Mit solchen Handys kann man sich dann fast in jedem GSM-Netz der Welt einwählen.

Q [Bearbeiten]

QVGA

Quarter Video Graphics Array bezeichnet eine Auflösung, die einem Viertel der Auflösung von Video Graphics Array entspricht(QVGA:320x240 Pixel, VGA:640x480 Pixel).

S [Bearbeiten]

SAR-Wert

Ein SAR-Wert ist ein sehr genauer und wichtiger Wert für die Einordnung der Strahlenwerte von Handys.

SAR steht für Spezifische Absorbtions-Rate. Der SAR-Wert gibt an, wie viel dieser Strahlung dabei als Wärme vom menschlichen Körper bei stärkster Sendeleistung aufgenommen wird. Seine Einheit wird in Watt pro Kilogramm Körpergewicht (W/kg) angegeben.

Jedes Handy gibt beim Telefonieren elektromagnetische Strahlung ab. In der EU verlangt der Gesetzgeber von den Herstellern einen SAR-Wert von maximal 2,0 W/kg. Jedes in Deutschland verkaufte Handy muss diese Anforderung erfüllen.


SIM

SIM ist das Kürzel für Subscriber Identity Module. Das SIM ist ein kleiner Prozessor mit Speicher, in Form einer Chipkarte(SIM-Karte), die in ein Mobiltelefon eingesteckt wird und zur Identifikation des Nutzers im Netz dient. Es ist durch eine veränderbare PIN vor unbefugter Benutzung geschützt. Durch das SIM wird das Mobile Equipment einem Nutzer zugeordnet und dieser authentifiziert. Darüber hinaus können ein Telefon- und Notizbuch, Speicher für Short Message Service-Mitteilungen (SMS) und Speicher der zuletzt gerufenen Telefonnummern im SIM integriert sein.

Auf der SIM-Karte befinden sich 8 Kontaktflächen. Verschiedene Karten variieren in der Anzahl und Aufteilung, spezifiziert wurden jedoch nur diese acht Kontakte.

Von oben links nach unten rechts sind die Kontakte wie folgt belegt:

  • Vcc - Versorgungsspannung
  • GND - Masse
  • Reset - Reset für Sim-CPU
  • Vpp - Programmierspannung
  • CLK - Takt
  • I/O - Daten
  • frei
  • frei

Über Vcc und GND wird der SIM-Karte die Betriebsspannung zugeführt. Sollte eine SIM-Karte nicht mehr auf Anfragen des Mobilgerätes reagieren, so kann sie über den Reset-Kontakt neu gestartet werden. Werden Daten auf die SIM-Karte übertragen und sollen diese dort gespeichert werden, so geschieht dies mit Hilfe der Programmierspannung Vpp. Über CLK wird der Takt des Mobilgeräts zur Synchronisation der Datenübertragung über den I/O-Kontakt übertragen.

T [Bearbeiten]

T9

Nicht unerheblich für die weitere Verbreitung von SMS war die Erfindung des Text on 9 keys (T9), mit welcher die Texteingabe über die typischen wenigen Handytasten deutlich komfortabler wurde, weil das Mehrfachtippen für den richtigen Buchstaben im Regelfall entfallen kann. T9 basiert auf einer intelligenten Texterkennung anhand eines im Mobiltelefon gespeicherten Wörterbuches.

Handy-Codes [Bearbeiten]

Handy-Codes sind vom Hersteller eingebaute Codes die bestimmte Funktionen im Handy verfügbar machen, die nicht über das normale Menü verfügbar sind.

  • Anzeigen der Seriennummer IMEI (International Mobile Equipment Identify) Eingabe: *#06#.
  • Anzeigen der Produktseriennummer bei Nokia-Handys Eingabe: *#7760#.
  • Anzeigen der Bluetooth - Hardware - Adresse Eingabe: *#2820#.
  • Anzeigen der MAC-Adresse für WLAN bei Nokia-Handys Eingabe: *#6609526#
  • Enhanced Full Rate (EFR) aktivieren (Sprachqualität verbessern, höherer Stromverbrauch) Eingabe: *3370#
  • EFR deaktivieren Eingabe: #3370#
  • Half Rate aktivieren (Sprachqualität verschlechtern, niedriger Stromverbrauch)Eingabe: *4720#
  • Half Rate deaktivieren Eingabe: #4720#
  • Eigene Rufnummer anzeigen Eingabe: *135#

Weitere Codes werden folgen.

Alle kommenden Begriffe [Bearbeiten]

G [Bearbeiten]

   * GPRS

I [Bearbeiten]

   * Induktiver Touchscreen
  

K [Bearbeiten]

   * Kapazitiver Touchscreen

O [Bearbeiten]

    * Outlook Synchronisation

P [Bearbeiten]

   * polyphone Klingeltöne
   * Profile
   * Push to Talk
   * Push-Mail

R [Bearbeiten]

   * Realtones   

S [Bearbeiten]

   * SMAF
   * SMS Gruppenfunktion
   * Sprachaufzeichnung
   * Sprachsteuerung                Telefon wird über die Stimme (Sprache) bedient
   * Sprachwahl

T [Bearbeiten]

   * TAP
   * Touchscreen

U [Bearbeiten]

   * UFB

W [Bearbeiten]

   * WAP