Karate: Selbstverteidigung Praxis
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[Bearbeiten] Vorwort zur Selbstverteidigung
Karate-dô ist als Kunst zu verstehen, somit ist ihr Primärzweck der bewusste Ausdruck der eigenen Existenz. Diese persönliche Existenz ist endlich und so kann man Karate als Methode bezeichnen diese Endlichkeit mit der universellen Unendlichkeit in Verbindung zu bringen; die einem gegebene Zeit bewusster zu erleben und sich dabei von äußeren Faktoren nicht stören zu lassen. Dies ist der Zen-Gedanke hinter Karate. Wer Tod und Verletzung fürchtet und um jeden Preis vermeiden will, der ist beim Karate und generell bei jeder Kampfkunst falsch. Dafür gibt es Schusswaffen und professionellen Personenschutz.
[Bearbeiten] Selbstverteidigung - Praxisteil
Einige Karate-Techniken können dennoch effizient zur Selbstverteidigung angewendet werden, also dazu, eine unmittelbare Gefahr von sich oder Schutzbedürftigen abzuwenden. Dies darf nie leichtfertig geschehen. Karateka erwerben mit ihren Fähigkeiten auch die Pflicht diese verantwortungsvoll einzusetzen. Dies ist zwar so selbstverständlich, daß es eigentlich keiner Erwähnung bedarf, jedoch: Wer sich jahrelang in der Kampfkunst des Karate übt, der könnte in Versuchung geraten sein Können unbedingt anwenden zu wollen. Wer also ohne eigenes Verschulden in eine Situation gelangt, die eine maßvolle Anwendung von Gewalt rechtfertigen könnte, muss sich stets selbst beobachten und hinterfragen, ob die Angemessenheit noch gewahrt ist! Mit einfacheren Worten gesprochen: Handle ich fair und gerecht?
Für die Selbstverteidigung gelten einige Faustregeln (Wortspiel!):
- Eine Konfliktsituation entsteht nicht im luftleeren Raum, sondern spitzt sich in der Regel deutlich zu. Vor der Eskalation hat der kluge Karateka die Möglichkeit einzugreifen, um die Situation zu entschärfen (Deeskalation).
- Karate ni sente nashi. - Im Karate gibt es keinen [initialen] Angriff.
- Bevorzuge einfache Techniken vor exotischen.
[Bearbeiten] Fassangriffe
[Bearbeiten] Kontergriffe
dies sollte man auch wirklich nur zur selbstverteidigung nutzen. Man packt den Gegner an die schultern mit beiden Händen, dann lässt man sich nach hinten fallen und zieht so den gegner mit, wenn man dann am boden ist machst man einen purzelbaum nach hinten (der gegner kommt da mit) kurz bevor man den boden erreicht hebt mann den fus zum gegnerischen bauch und wenn man zum purzelbaum kommt dann schiesst man den gegner mit voller wucht nach hinten.
wenn der gegner dich an einer schulter packt (z.B. seine rechte auf dener linken schulter) dann packst du seine rechte mit deiner rechten, und mit dem linken ellenbogen mit voller wucht nach oben, dann nach hinten und danach wieder nach vorne(so das man einen kreis um den gegnerischen arm macht), dann wird er sein gleichgewicht verlieren und man kann zuschlagen wie mann will.
wenn der gegner dich an den beiden händen hält, dann drehst du deine rechte um so dass deine rechte nun seine recht hält dann die andere hand unter seiner rechten, so das deine rechte oberhalb seiner hand ist und deine linke unterhalb, dann drehst du ihn mit voller wucht zur linken seite,(am ende hälst du die hände des gegners in der luft und er zeigt dir den rücken, dann kannst du ihn noch zu boden zwingen in dem du dein bein gegen seine hinterbeine(auf der anderen seite der knie) drückst.
wenn dein gegner ein würgegriff mit dir durchführt ( so das er dich mit einem arm um dein hals umarmt)und er glaubt dich gut im "griff" zu haben, dann nehmst du deine rechte hand(wenn er zu deiner rechten steht) und packst ihn an den haaren, stellst ihm dein bein hinter seine und ziehst ihn nach hinten, da muss er einfach locker lassen (falls er eine glatzte hat dann ziehe im am ohr) :)--84.160.116.136 19:54, 31. Jan. 2008 (CET)
[Bearbeiten] Fassangriffe von hinten
[Bearbeiten] Würgen und Hebel
Wenn Du gewürgt oder gehebelt wirst, dann ist es eigentlich schon zu spät für Karate. Diese Angriffe müssen schon im Ansatz erkannt und gekontert werden.
[Bearbeiten] Schlag- und Stoßangriffe
[Bearbeiten] Trittangriffe
Bei der Verteidigung gegen Fußtritte muss besonders auf gutes Ausweichen (Sabaki) geachtet werden, da die Abwehr gegen einen starken Tritt mit Armtechniken wenig Aussicht auf Erfolg hat. Bestenfalls kann durch eine Fegetechnik das Bein des Angreifers soweit abgelenkt werden, dass der Angriff ins Leere geht.
[Bearbeiten] Angriffe mit Waffen
Das Training mit Waffen wird im Karate häufig stiefmütterlich behandelt, immerhin ist Karate der 'Weg der leeren Hand'. Jedoch sind im traditionellen Karate (von Okinawa) eine ganze Reihe von zu Waffen umfunktionierten Arbeitsgeräten (siehe WP: Kobudo) als Trainingswaffen zu finden. Waffen sind je nach Kategorie zu behandeln:
- Schlagwaffen (Stock, Baseball-Schläger, Flasche, Schwert, etc.)
- Stichwaffen (Messer, Schwert, etc.)
- Schusswaffen
Jede Waffe ist ein Kraftmultiplikator. Aus diesem Grund ist beim Training mit Waffen stets besondere Vorsicht zu wahren. Es gibt Übungswaffen aus Gummi oder mit Polstern (Safety), die ein gefahrloses Üben ermöglichen.
Das Training mit Waffen dient der fortgeschrittenen Schulung der Fähigkeiten des Karateka. Obwohl auch Anfänger sinnvoll mit Waffen üben können, erhöhen Waffen in erster Linie den Schwierigkeitsgrad: Es bestehen höhere Anforderungen an korrekte Distanz, Timing und Technik.
[Bearbeiten] Angriffe in besonderen Situationen
[Bearbeiten] Angriffe im Sitzen
[Bearbeiten] Verteidigung aus der Bodenlage
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