LaTeX-Schnellkurs: Wenn mal was schiefgeht
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Die heutigen LaTeX-Installationen sind sehr ausgereift. Fehler in den verwendeten Paketen und Schriften sind selten. Wenn Fehler auftreten, dann liegen die praktisch immer an Fehlern im Quelltext.
Typische Fehler sind falsch geschriebene TeX- oder LaTeX-Befehle, fehlende Argumente (oder solche vom falschen Typ) oder einfach unerlaubte Kombinationen von Befehlen (z. B. falsche Verschachtelung von Umgebungen). Derartige Fehler sind meist schnell behoben, da die Quelltextzeile, in der der Fehler aufgetreten ist, angezeigt wird.
Aber auch die externen Programme können Probleme machen, wenn beispielweise Fonts von dvips nicht gefunden werden, nicht genügend temporärer Platz verfügbar ist oder Dateirechte falsch gesetzt sind.
Hier, wie auch in allen anderen Fällen, hilft dann ein Blick in die Log-Datei, in der alle Ausgaben mitprotokolliert werden. Bei großen Dokumenten kann diese allerdings recht umfangreich werden, es ist daher gut, wenn die verwendete Arbeitsumgebung (z.B. XEmacs) auftretende Fehlermeldungen (sofern möglich) gleich den passenden Stellen im Quelltext zuordnet. Auch ist es möglich den vorhanden LaTeX-Quelltext mit dem Lachecker zu überprüfen; das ist ein Tool welches die Semantik und Syntax überprüft.

