Lexikon Datenschutz- und Identitätsmanagement

Aus Wikibooks

Wechseln zu: Navigation, Suche
Gnome-applications-office.svg Dieses Buch steht im Regal Programmierung.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] A

[Bearbeiten] Anonymisierung

Veränderung der Daten einer Digitalen Identität oder Teilidentität derart, dass eine natürliche Person diesen Daten nicht mehr oder nur mit erheblichem Aufwand zugeordnet werden kann.

↑Anonymisierungsdienste

[Bearbeiten] Anonymisierungsdienst

Service-Leistung durch technische Umsetzung der Anonymisierung.

[Bearbeiten] Asymmetrische Verschlüsselung

Bei der Asymmetrischen Verschlüsselung existiert ein öffentlicher (nicht geheimer) Schlüssel, den der Sender für die Verschlüsselung der Daten nutzt. Zum Entschlüsseln nutzt der Empfänger einen anderen geheimen Schlüssel.

[Bearbeiten] Authentisierung

Nachweis der eigenen Identität.

[Bearbeiten] C

[Bearbeiten] Credential

Berechtigungsnachweis, durch welchen einem System die Identität eines Nutzers bestätigt wird.

[Bearbeiten] D

[Bearbeiten] Datenspuren

Personenbezogene Daten, die durch Interaktion direkt oder indirekt für andere wahrnehmbar hinterlassen werden.

[Bearbeiten] Digitale Identität

Datenmenge, welcher persönlichen Eigenschaften beinhaltet.

↑Digitale Teilidentität

[Bearbeiten] Digitale Signatur

Kryptografisches Verfahren, bei dem für jede Nachricht des Senders eine Zahl (Signatur) berechnet wird, anhand derer erkennbar ist, dass die empfangenen Daten tatsächlich vom erwarteten Sender stammen.

[Bearbeiten] Digitale Teilidentität

Teilmenge der Digitalen Identitätin Form eines Datensatzes, welcher z.B. bei der Interaktion in Rechnernetzwerken weitergegeben wird.

[Bearbeiten] G

[Bearbeiten] Global Unique Identifier

↑GUID

[Bearbeiten] GUID

Global Unique Identifier Weltweit eindeutige Kennzahl à 128Bit, die in Computernetzwerken zur Identifikation von Daten verwendet wird.

[Bearbeiten] H

[Bearbeiten] Hoax-eMails

Versuch, persönliche Daten von Internetnutzern durch gefälschte E-Mails zu erhalten.

[Bearbeiten] I

[Bearbeiten] Identitätsdiebstahl

↑Identity Theft

[Bearbeiten] Identifizierbarkeit

Auffindbarkeit einer Person in einer Gruppe von Menschen (Identifizierbarkeitsmenge) auf Grund charakteristischer Eigenschaften (Identität).

[Bearbeiten] Identifizierbarkeitsmenge

Es ist möglich, eine Person anhand einer Menge von Eigenschaften (Identität) in einer Gruppe von Menschen zu identifizieren. Diese Gruppe von Personen wird Identifizierbarkeitsmenge genannt. Die Chance, eine Person innerhalb der Identifizierbarkeitsmenge ausfindig zu machen ist abhängig von der Größe der Identifizierbarkeitsmenge und der Menge identifizierender Eigenschaften.

[Bearbeiten] Identity Theft

Missbrauch der personenbezogenen Daten einer Person durch Dritte.

[Bearbeiten] Identität

Menge von Eigenschaften einer Person, die sie von anderen Menschen unterscheidet.

↑Teilidentität, ↑digitale Identität, ↑vollständige Identität, ↑zivile Identität

[Bearbeiten] Identitätsmanagement

Bewusster Umgang mit Identität und Teilidentität.

[Bearbeiten] IdM

↑Identitätsmanagement

[Bearbeiten] IP-Adresse

Adresse, die Rechner in einem Netzwerk eindeutig identifiziert.


[Bearbeiten] J

[Bearbeiten] JAP

Java Anon Proxy Im Rahmen des AN.ON-Projektes von der Technischen Universität Dresden, der Universität Regensburg und des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein entwickeltes System zur Wahrung der Anonymität (Anonymisierung) im Internet.

[Bearbeiten] Java Anon Proxy

↑JAP

[Bearbeiten] K

[Bearbeiten] Kryptographie

Wissenschaft der Verschlüsselung in der Informatik.

↑Symmetrische Verschlüsselung, ↑Asymmetrische Verschlüsselung

[Bearbeiten] L

[Bearbeiten] LAN

Local Area Network Über ein größeres Gebiet (ein Gebäude) verteiltes Rechnernetzwerk.

[Bearbeiten] LAP

Liberty Alliance Project Initiative für die Entwicklung und Durchsetzung industrieübergreifender Standarts zur sicheren Datenübertragung.

[Bearbeiten] Liberty Alliance Project

↑LAP

[Bearbeiten] Local Area Network

↑LAN

[Bearbeiten] M

[Bearbeiten] „Man-in-the-Middle“-Angriff

Angriff auf die Datenübertragung in einem Netzwerk. Der Angreifer kann dabei versendete Daten einsehen, manipulieren und die verfälschten Daten an den eigentlichen Empfänger senden.

[Bearbeiten] Microsoft .NET Passport

↑SSO-System

[Bearbeiten] P

[Bearbeiten] PGP

Pretty Good Privacy Programm zur Verschlüsselung und Signierung von Daten.

[Bearbeiten] Pharming

Manipulation der DNS-Anfrage von Internet-Browsern, um Internetnutzer z.B. auf gefälschte Web-Sites (↑Pishing) zu lenken.

[Bearbeiten] Phishing

Versuch, persönliche Daten von Internetnutzern durch gefälschte Web-Sites zu erhalten.

[Bearbeiten] Platform for Privacy Preferences

↑P3P

[Bearbeiten] Pretty Good Privacy

↑PGP

[Bearbeiten] Privatheit

Recht eines Menschen auf informationelle Selbstbestimmung, d.h. Selbstbestimmung über die Herausgabe und Verwendung personenbezogener Daten.

[Bearbeiten] Pseudonym

Teilmenge der Digitalen Identität, welche eine identifizierende Zeichenkette (Namen) beschreibt.

[Bearbeiten] „Public Key“-Verschlüsselung

↑Asymmetrische Verschlüsselung

[Bearbeiten] P3P

Platform for Privacy Preferences Internetplattform zum Austausch von Informationen zum Thema Datenschutz.

[Bearbeiten] R

[Bearbeiten] Rolle

Verhaltensmodell, welches einem Individuum in einem sozialen Kontext zugeschrieben wird.

[Bearbeiten] S

[Bearbeiten] Secure Sockets Layer

↑SSL

[Bearbeiten] Single Sign-On

↑SSO

[Bearbeiten] Sniffing

Abhören von Datenverkehr in einem Netzwerk.

[Bearbeiten] SSL

Secure Sockets Layer Verschlüsselungsprotkoll zur sicheren Datenübertragung im Internet.

[Bearbeiten] SSO

Single Sign-On System, in dem ein Benutzer durch einmalige Authentifizierung auf alle Rechner innerhalb eines Netzwerkes zugreifen kann, für welche er berechtigt ist.

[Bearbeiten] Symmetrische Verschlüsselung

Sender und Empfänger nutzen für Ver- und Entschlüsselung jeweils denselben Schlüssel. Der dafür benötigte geheime Schlüssel muss vor der Datenübertragung ausgetauscht werden.

[Bearbeiten] T

[Bearbeiten] Teilidentität

Teilmenge der die Identität bestimmenden Eigenschaften eines Menschen, welche in Abhängigkeit des gesellschaftlichen Umfeldes (z.B. Interaktionspartner), in welchem sich die Person befindet, auftritt.

[Bearbeiten] The Onion Routing

↑Tor

[Bearbeiten] Tor

The Onion Routing Netzwerk zur Anonymisierung von Verbindungsdaten.

[Bearbeiten] U

[Bearbeiten] Unverkettbarkeit

Unverkettbarkeit beschreibt die Eigenschaft zweier Datensätze, jeweils nicht miteinander in Verbindung gebracht werden zu können. Wichtig ist die z.B. bei der Nutzung unterschiedlicher Teilidentitäten

↑Verkettbarkeit

[Bearbeiten] V

[Bearbeiten] Verkettbarkeit

Verkettbarkeit beschreibt die Eigenschaft zweier Datensätze, jeweils miteinander in Verbindung gebracht werden zu können.

↑Unverkettbarkeit

[Bearbeiten] Vollständige Identität

Gesamtheit der die Identität bestimmenden Eigenschaften eines Menschen.

[Bearbeiten] Z

[Bearbeiten] Zivile Identität

Teilmenge der die Identität bestimmenden Eigenschaften eines Menschen, die einem Individuum von einem Staat zugeordnet wird (z.B. die Kombination aus Name und Geburtsdatum oder eine Pass- oder Sozialversicherungsnummer).

[Bearbeiten] Weblinks


Qsicon Fokus2.svg Dieses Lehrbuch ist erst vor kurzem angelegt worden und steht in den ersten Wochen unter begleitender Beobachtung. Das soll den Autor motivieren, sich weiterhin zu engagieren. Nützliche Hinweise findest du im Wikibooks-Lehrbuch. Bei technischen Problemen kannst Du hier Hilfe erhalten. Wie mit/bei neuen Buchprojekten zu verfahren ist, kannst Du unter Wikibooks:Qualitätsmanagement/ Buchkandidat erfahren. Diskussionen zu diesem Buch führst Du auf dieser Seite. (20080602)
Persönliche Werkzeuge