Lexikon Datenschutz- und Identitätsmanagement
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] A
[Bearbeiten] Anonymisierung
Veränderung der Daten einer Digitalen Identität oder Teilidentität derart, dass eine natürliche Person diesen Daten nicht mehr oder nur mit erheblichem Aufwand zugeordnet werden kann.
[Bearbeiten] Anonymisierungsdienst
Service-Leistung durch technische Umsetzung der Anonymisierung.
[Bearbeiten] Asymmetrische Verschlüsselung
Bei der Asymmetrischen Verschlüsselung existiert ein öffentlicher (nicht geheimer) Schlüssel, den der Sender für die Verschlüsselung der Daten nutzt. Zum Entschlüsseln nutzt der Empfänger einen anderen geheimen Schlüssel.
[Bearbeiten] Authentisierung
Nachweis der eigenen Identität.
[Bearbeiten] C
[Bearbeiten] Credential
Berechtigungsnachweis, durch welchen einem System die Identität eines Nutzers bestätigt wird.
[Bearbeiten] D
[Bearbeiten] Datenspuren
Personenbezogene Daten, die durch Interaktion direkt oder indirekt für andere wahrnehmbar hinterlassen werden.
[Bearbeiten] Digitale Identität
Datenmenge, welcher persönlichen Eigenschaften beinhaltet.
[Bearbeiten] Digitale Signatur
Kryptografisches Verfahren, bei dem für jede Nachricht des Senders eine Zahl (Signatur) berechnet wird, anhand derer erkennbar ist, dass die empfangenen Daten tatsächlich vom erwarteten Sender stammen.
[Bearbeiten] Digitale Teilidentität
Teilmenge der Digitalen Identitätin Form eines Datensatzes, welcher z.B. bei der Interaktion in Rechnernetzwerken weitergegeben wird.
[Bearbeiten] G
[Bearbeiten] Global Unique Identifier
[Bearbeiten] GUID
Global Unique Identifier Weltweit eindeutige Kennzahl à 128Bit, die in Computernetzwerken zur Identifikation von Daten verwendet wird.
[Bearbeiten] H
[Bearbeiten] Hoax-eMails
Versuch, persönliche Daten von Internetnutzern durch gefälschte E-Mails zu erhalten.
[Bearbeiten] I
[Bearbeiten] Identitätsdiebstahl
[Bearbeiten] Identifizierbarkeit
Auffindbarkeit einer Person in einer Gruppe von Menschen (Identifizierbarkeitsmenge) auf Grund charakteristischer Eigenschaften (Identität).
[Bearbeiten] Identifizierbarkeitsmenge
Es ist möglich, eine Person anhand einer Menge von Eigenschaften (Identität) in einer Gruppe von Menschen zu identifizieren. Diese Gruppe von Personen wird Identifizierbarkeitsmenge genannt. Die Chance, eine Person innerhalb der Identifizierbarkeitsmenge ausfindig zu machen ist abhängig von der Größe der Identifizierbarkeitsmenge und der Menge identifizierender Eigenschaften.
[Bearbeiten] Identity Theft
Missbrauch der personenbezogenen Daten einer Person durch Dritte.
[Bearbeiten] Identität
Menge von Eigenschaften einer Person, die sie von anderen Menschen unterscheidet.
↑Teilidentität, ↑digitale Identität, ↑vollständige Identität, ↑zivile Identität
[Bearbeiten] Identitätsmanagement
Bewusster Umgang mit Identität und Teilidentität.
[Bearbeiten] IdM
[Bearbeiten] IP-Adresse
Adresse, die Rechner in einem Netzwerk eindeutig identifiziert.
[Bearbeiten] J
[Bearbeiten] JAP
Java Anon Proxy Im Rahmen des AN.ON-Projektes von der Technischen Universität Dresden, der Universität Regensburg und des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein entwickeltes System zur Wahrung der Anonymität (Anonymisierung) im Internet.
[Bearbeiten] Java Anon Proxy
[Bearbeiten] K
[Bearbeiten] Kryptographie
Wissenschaft der Verschlüsselung in der Informatik.
↑Symmetrische Verschlüsselung, ↑Asymmetrische Verschlüsselung
[Bearbeiten] L
[Bearbeiten] LAN
Local Area Network Über ein größeres Gebiet (ein Gebäude) verteiltes Rechnernetzwerk.
[Bearbeiten] LAP
Liberty Alliance Project Initiative für die Entwicklung und Durchsetzung industrieübergreifender Standarts zur sicheren Datenübertragung.
[Bearbeiten] Liberty Alliance Project
[Bearbeiten] Local Area Network
[Bearbeiten] M
[Bearbeiten] „Man-in-the-Middle“-Angriff
Angriff auf die Datenübertragung in einem Netzwerk. Der Angreifer kann dabei versendete Daten einsehen, manipulieren und die verfälschten Daten an den eigentlichen Empfänger senden.
[Bearbeiten] Microsoft .NET Passport
[Bearbeiten] P
[Bearbeiten] PGP
Pretty Good Privacy Programm zur Verschlüsselung und Signierung von Daten.
[Bearbeiten] Pharming
Manipulation der DNS-Anfrage von Internet-Browsern, um Internetnutzer z.B. auf gefälschte Web-Sites (↑Pishing) zu lenken.
[Bearbeiten] Phishing
Versuch, persönliche Daten von Internetnutzern durch gefälschte Web-Sites zu erhalten.
[Bearbeiten] Platform for Privacy Preferences
[Bearbeiten] Pretty Good Privacy
[Bearbeiten] Privatheit
Recht eines Menschen auf informationelle Selbstbestimmung, d.h. Selbstbestimmung über die Herausgabe und Verwendung personenbezogener Daten.
[Bearbeiten] Pseudonym
Teilmenge der Digitalen Identität, welche eine identifizierende Zeichenkette (Namen) beschreibt.
[Bearbeiten] „Public Key“-Verschlüsselung
↑Asymmetrische Verschlüsselung
[Bearbeiten] P3P
Platform for Privacy Preferences Internetplattform zum Austausch von Informationen zum Thema Datenschutz.
[Bearbeiten] R
[Bearbeiten] Rolle
Verhaltensmodell, welches einem Individuum in einem sozialen Kontext zugeschrieben wird.
[Bearbeiten] S
[Bearbeiten] Secure Sockets Layer
[Bearbeiten] Single Sign-On
[Bearbeiten] Sniffing
Abhören von Datenverkehr in einem Netzwerk.
[Bearbeiten] SSL
Secure Sockets Layer Verschlüsselungsprotkoll zur sicheren Datenübertragung im Internet.
[Bearbeiten] SSO
Single Sign-On System, in dem ein Benutzer durch einmalige Authentifizierung auf alle Rechner innerhalb eines Netzwerkes zugreifen kann, für welche er berechtigt ist.
[Bearbeiten] Symmetrische Verschlüsselung
Sender und Empfänger nutzen für Ver- und Entschlüsselung jeweils denselben Schlüssel. Der dafür benötigte geheime Schlüssel muss vor der Datenübertragung ausgetauscht werden.
[Bearbeiten] T
[Bearbeiten] Teilidentität
Teilmenge der die Identität bestimmenden Eigenschaften eines Menschen, welche in Abhängigkeit des gesellschaftlichen Umfeldes (z.B. Interaktionspartner), in welchem sich die Person befindet, auftritt.
[Bearbeiten] The Onion Routing
[Bearbeiten] Tor
The Onion Routing Netzwerk zur Anonymisierung von Verbindungsdaten.
[Bearbeiten] U
[Bearbeiten] Unverkettbarkeit
Unverkettbarkeit beschreibt die Eigenschaft zweier Datensätze, jeweils nicht miteinander in Verbindung gebracht werden zu können. Wichtig ist die z.B. bei der Nutzung unterschiedlicher Teilidentitäten
[Bearbeiten] V
[Bearbeiten] Verkettbarkeit
Verkettbarkeit beschreibt die Eigenschaft zweier Datensätze, jeweils miteinander in Verbindung gebracht werden zu können.
[Bearbeiten] Vollständige Identität
Gesamtheit der die Identität bestimmenden Eigenschaften eines Menschen.
[Bearbeiten] Z
[Bearbeiten] Zivile Identität
Teilmenge der die Identität bestimmenden Eigenschaften eines Menschen, die einem Individuum von einem Staat zugeordnet wird (z.B. die Kombination aus Name und Geburtsdatum oder eine Pass- oder Sozialversicherungsnummer).