Linux-Kompendium: Distribution
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[Bearbeiten] Allgemeines
Eine Linux-Distribution ist eine Zusammenstellung von hauptsächlich freier Software zum Zwecke der Weitergabe oder des kommerziellen Vertriebs. Die Distributionen enthalten neben dem eigentlichen Linux-Kernel noch weitere Software, um so besser den jeweiligen Ansprüchen an das Gesamtsystem gerecht zu werden.
[Bearbeiten] Geschichte
Nach der Veröffentlichung des Linux-Quelltextes durch Linus Torvalds wurden verschiedene Programme für Linux angepasst, um das System zu erweitern. Da Linux von Anfang an nur als Kern eines Systems geplant war und bis heute als solcher weiterentwickelt wird, bestand von Beginn an der Bedarf an zusätzlichen Programmen für Linux, um z. B. eine grafische Oberfläche zu erhalten oder auch nur um das System einfacher zu konfigurieren und zu steuern.
Aus diesem Grund kamen die ersten Linux-Distributionen schon kurz nach der Veröffentlichung von Linux auf, als Anwender, die nicht zum direkten Entwicklerkreis gehörten, Linux zu nutzen begannen. Die ersten Distributionen hatten dabei das Ziel, das System z. B. mit der Software des GNU-Projekts zu einem arbeitsfähigen Betriebssystem zu entwickeln. Zu ihnen gehörten MCC Interim Linux, welches auf den FTP-Servern der University of Manchester im Februar 1992 veröffentlicht wurde, TAMU, das von einigen Programmierern der Texas A&M University etwa zum gleichen Zeitpunkt erstellt wurde und Softlanding Linux System (SLS).
Da keine dieser Distributionen richtig gepflegt wurde, veröffentlichte Patrick Volkerding am 16. Juli 1993 die Distribution Slackware. Sie ist die älteste heute noch aktive Linux-Distribution.
Durch die Linux-Distributionen erweiterten sich die Einsatzmöglichkeiten von Linux drastisch. Es entwickelte sich zunehmend zu einer interessanten Alternative zu proprietären Systemen wie UNIX, Microsoft Windows und Mac OS.
Die ersten Nutzer kannten UNIX von der Arbeit oder aus der Schule und hatten dementsprechende Vorkenntnisse. Sie schätzten Linux wegen der Stabilität und der Tatsache, dass sie kein Geld bezahlen mussten, wegen des Umfangs der beiliegenden Software und wegen der Möglichkeit, das System wegen der offenen Quellen eigenen Bedürfnissen anzupassen.
Waren die ersten Distributionen nur der Bequemlichkeit halber geschaffen worden, sind sie doch heute die übliche Art für Nutzer wie auch Entwickler, ein Linux-System zu installieren. Dabei werden die Linux-Distributionen heutzutage sowohl von Entwickler-Gruppen, als auch von Firmen oder gemeinnützigen Projekten entwickelt und betrieben.
[Bearbeiten] Heutige Distributionen
Viele, vor allen Dingen kleine Distributionen, werden von kleinen Projekten oder auch Einzelpersonen gewartet und entwickelt, die sich meist über das Internet koordinieren und austauschen. Größere Distributionen haben in den meisten Fällen eine Stiftung gegründet, um die Arbeit besser und gezielter verwalten und geschlossener auftreten zu können. Diese Stiftungen werden teilweise von Firmen unterstützt oder sind direkt von ihnen gegründet worden, um die Gemeinschaft der Entwickler besser an der Entwicklung der firmeneigenen Distribution zu beteiligen.
Der Einsatzbereich der Distribution kann dabei sehr unterschiedlich sein, und reicht vom Desktop-PC über Server-Installationen und Distributionen mit speziellen Netzwerkfähigkeiten bis hin zu Live-CDs oder Distributionen für Mobiltelefone, die jeweils einen ganz unterschiedlichen Funktionsumfang haben können.
Die Zusammensetzung einer üblichen Linux-Distribution für den Desktop-PC umfasst zum Beispiel:
- den Linux-Kernel, der die Basis für grundlegende Systemfunktionen bietet
- die GNU-Software, welche das grundlegende Basissystem bereitstellt, mit Kommandozeilenwerkzeugen um etwa Dateien zu be- und verarbeiten sowie weitere elementare Verwaltungswerkzeuge
- Kommandozeileninterpreter (auf englisch Shell genannt), aus deren Kommandozeile Anwendungen gestartet werden können
- ein X-Window-System, auf dem grafische Benutzeroberflächen laufen können
- einen Desktop oder einen Windowmanager als eine grafische Benutzeroberfläche, die eine komfortable Bedienung des Rechners im X-Window-System erlaubt
- verschiedene Anwendungsprogramme wie Office-Pakete, Editoren, E-Mailprogramme, Webbrowser|Browser, Server-Software, Bildbetrachter uvm.
- Konfigurationsprogramme, um das System eigenen Bedürfnissen anzupassen, Software zu Installation (Computer)|installieren und Hardware einzurichten
- Entwickler-Werkzeuge wie Compiler oder Interpreter für Programmiersprachen, die das Entwickeln von weiterer Software ermöglichen und das Arbeiten mit anderen Entwicklern und anderen Entwicklerwerkzeugen vereinfachen
- eine Vielzahl an Softwareprogrammen und -bibliotheken, die ein normaler Nutzer nicht sieht, die aber Dienste und Funktionalitäten bereitstellen, die von anderen Programmen genutzt werden
- ein Boot-Manager zum Starten des installierten Systems und eventueller anderer installierter Systeme
Dabei werden die meisten Distributionen in Form fertiger CD-Images im Internet bereit gestellt. Einige Distributoren verpacken ihr Angebot aber auch mit gedruckten Handbüchern oder Supportverträgen, und bieten diese kombinierten Angebote zum Verkauf an.
[Bearbeiten] Live-Systeme
Eine Besonderheit bilden dabei die Live-Systeme, die von CD, DVD und anderen Medien gebootet werden. Diese werden von extra darauf ausgerichteten Distributionen oder von bestehenden Distributionen als Zusatz zu den Installationsdatenträgern erstellt.
Live-Systeme können als vollständiges Linux gestartet werden, ohne auf die Festplatte zu schreiben und ohne die bestehende Konfiguration eines Rechners zu verändern. So kann die entsprechende Linux-Distribution gefahrlos auf einem Computer getestet werden. Livesyteme eignen sich auch hervorragend zur Datenrettung und Systemanalyse, da sie von der Konfiguration des bereits bestehenden Systems unabhängig sind, und so auch von möglichen Infektionen durch Würmer und Viren nicht betroffen sind.
[Bearbeiten] Auswahl einer passenden Linux-Distribution
Sieht man von möglichen Spezialisierungen ab, dann unterscheiden sich Linux-Distributionen primär in den folgenden Punkten:
- Welche Software-Pakete werden beigelegt und verwendet (z. B. welche grafische Benutzeroberflächen werden beigelegt und wie gut werden sie von der Distribution vorkonfiguriert)?
- Welche Verwaltungswerkzeuge werden eingesetzt, um das System leichter verwaltbar zu machen?
- Wie sieht es mit vorhandener Literatur (z. B. in Form von Handbüchern) aus?
- Gibt es offiziellen Support seitens des Distributors, in welchem Umfang und zu welchen Konditionen (Preisen)?
- Wie sieht die Distributionspolitik aus, zu der auch gehört, ob kommerzielle Software beigelegt/verwendet wird?
- Wird die Distribution in einem Projekt von Freiwilligen, von einer Firma oder gar von beiden gemeinsam entwickelt?
- Wird die Distribution offiziell von kommerziellen Software-Anbietern unterstützt? Gibt es z. B. die bevorzugte Firmensoftware für diese Distribution?
- Auch kann die Größe, Hilfsbereitschaft und Kenntnisse der Nutzergemeinschaft von Distribution zu Distribution erheblich variieren.
Darüber hinaus spielt für viele Nutzer auch ein Angebot der bereits von Drittanbietern an die Distribution angepassten und für diese fertig verpackten Software eine Rolle, da dies sehr unterschiedlich sein kann.
Auf eine Aufzählung oder Gegenüberstellungen der wichtigsten bzw. populärsten Distributionen wird hier aufgrund der nur schwer zu ziehenden Grenzen und der Übersichtlichkeit verzichtet. Diese Informationen finden sich statt dessen auf den Seiten Liste von Linux-Distributionen und Vergleich von Linux-Distributionen.
[Bearbeiten] Kompatibilität zwischen den Distributionen
Schon kurz nach dem Aufkommen der ersten Distributionen kamen verschiedene Ideen auf, wie die Installation von weiterer Software vereinfacht werden könnte. Dabei war das Ziel meist, die wichtigste Software bereits in Form fertiger, kompilierter Pakete bereit zu stellen und zusätzlich einen Mechanismus zur Verfügung zu stellen, der Abhängigkeiten weitere für die Funktion des zu installierenden Pakets unabdingbare Pakete auflösen kann.
Aus diesem Bedarf heraus sind verschiedene Paketmanagement-Systeme entstanden, die mit jeweils eigenen Paketformaten wie zum Beispiel RPM oder deb arbeiten. Dadurch hat nahezu jede Linux-Distribution eine eigene Softwareverwaltung mit eigenen Binärpaketen, die zu den Binärpaketen der anderen Distributionen teilweise inkompatibel sind.
Da aber nicht jedes Software-Projekt und nicht jeder Software-Entwickler die Kenntnisse und die Ressourcen hat, seine Software für jede Linux-Distribution einzeln bereitzustellen, wird diese meist nur im Quelltext veröffentlicht. Dieser ist aber nicht so einfach zu installieren, so dass normale Computer-Nutzer selten Software neben der von der Distribution mitgelieferten installieren.
Dies ist zugleich auch einer der größten Kritikpunkte vieler Nutzer an Linux, bzw. an den Linux-Distributionen. Außerdem können so viele kommerzielle Softwareanbieter ihre Software nur unter bestimmten Distributionen anbieten, was dazu führt, dass nur bestimmte Distributionen im Firmenumfeld eine Chance haben.
Um zu verhindern, dass sich die einzelnen Distributionen mit fortschreitender Entwicklung noch weiter von einander entfernen, wurde die Free Standards Group ins Leben gerufen, die das Ziel hat, die binäre Interoperabilität zwischen den verschiedenen Distributionen zu ermöglichen. Unter ihren verabschiedeten Standards gibt es die Linux Standard Base, welche übereinstimmende Binärschnittstellen („ABI“ genannt, für Application Binary Interface), einige Details zum inneren Aufbau und ein Paketsystem (hier RPM), das für die Installation von Drittanbieter-Software unterstützt werden muss definiert. Des Weiteren gibt es mit dem Filesystem Hierarchy Standard auch einen Dateisystem-Standard, der eine gemeinsame Benennung einiger Datei- und Verzeichnisnamen und eine übereinstimmende Struktur der Basisverzeichnisse ermöglicht und auch von der Linux Standard Base vorausgesetzt wird.
Zur Zeit werden diese Standards von den meisten Distributoren aber nur halbherzig umgesetzt, selbst wenn die Distributoren Mitglied bei der Stiftung sind. Die Situation verbessert sich langsam, da sich die kommerziellen Distributionen mehr an die LSB Standards annähern. Des weiteren gibt es zwar auch andere Lösungsansätze wie Autopackage, diese haben aber derzeit faktisch keine Relevanz.
[Bearbeiten] Linux-Distributionen und Windows-Installationen
Die meisten Linux-Distributionen können neben bestehenden Installationen anderer Betriebssysteme installiert werden. Beim Start gibt dann der Boot-Manager eine Auswahl, aus der der Nutzer das zu startende Betriebssystem wählt.
Es gibt aber auch Linux-Distributionen, die innerhalb einer Windows-Sitzung oder innerhalb einer Windows-Partition verwendet werden können. Dabei werden sie unter Windows wie gewöhnliche Software installiert und entweder über einen Boot-Loader in Windows gebootet oder wie ein herkömmliches Windows-Programm gestartet. Solche Distributionen sind in der Regel für Probe- und Testzwecke gedacht oder werden als technische Machbarkeitsstudie entwickelt. Da bei diesen Distributionen Windows-Kompendium|Windows und Linux gleichzeitig laufen, sind diese Distributionen vergleichsweise langsam. Ein weiterer Nachteil ist die meist recht geringe Paket- bzw. Programmauswahl.
[Bearbeiten] Distributionen zur Installation auf der Festplatte
- Alt Linux: russische Distribution
- ASP Linux: russische Distribution
- Arch Linux: optimiert für Prozessoren ab Typ i586/i686.
- Ark Linux: Workstation/Desktop-Distribution, für Anfänger geeignet.
- Asianux: für den ostasiatischen Markt bestimmt
- Aurox|Aurox-Linux: Polnische Distribution für den europäischen Markt
- Caldera Systems|Caldera|SCO: eingestellte Distribution.
- Collax: proprietäre webbasierte Firmenlösung
- Conectiva: Weitverbreitete Distribution in Lateinamerika und auf der iberischen Halbinsel.
- CRUX Linux: einfach gehaltene Distribution für erfahrene Benutzer.
- Debian GNU/Linux: Freie Distribution, die auf Basis des Debian-Gesellschaftsvertrags entwickelt wird.
- c't-Debian-Server: spezielle Server- und Firewall-Distribution der Zeitschrift c't ohne GUI auch zur Installation auf leistungsschwachen Rechnern.
- Kurumin: eine Debian-basierte Distribution, deren Sprache portugiesisch ist. Lässt sich ähnlich wie Knoppix (siehe unten) auch ohne Installation direkt von CD starten.
- MEPIS: eine Debian-basierte Live-CD und Desktop-Linux-Distribution.
- LinEx: offizielle Debian-basierte Distribution der Spanien|spanischen Region Extremadura.
- Libranet: eine debianbasierte Distribution aus Kanada mit guter Hardware-Erkennung und einfacher Bedienung.
- Progeny: Debian-basierte Distribution.
- Skolelinux: eine Debian-basierte Distribution, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Einsatz von Linux in Schulen zu fördern.
- SphinxOS: eine Debian-basierte Live-CD und Desktop-Linux-Distribution.
- Ubuntu: eine auf Debian-basierende Distribution mit GNOME.
- Guadalinex:
- Kubuntu: eine auf Debian-basierte Distribution wie Ubuntu, nur mit KDE.
- Xubuntu: eine auf Debian-basierte Distribution wie Ubuntu, nur mit XFce.
- Edubuntu: eine auf Debian-basierte Distribution, für den Einsatz in Schulen optimiert.
- Wienux|WIENUX: eine auf Debian-basierte Distribution; Open Source Software am Arbeitsplatz der Stadt Wien.
- Xebian: Linux für die Xbox.
- Deutsche Linux Distribution (DLD): Nicht mehr gewartete, deutsche Linux Distribution.
- Desktop Light Linux (DeLi Linux): Linux-Distribution für ältere Rechner.
- Eisfair: Menügesteuerte Konfiguration eines Internet-/Intranet-Servers, auch geeignet für Einsteiger.
- Foresight Linux: auf rpath basierend, verwendet Conary als Paketmanagementsystem und ist in der Regel sehr aktuell.
- Freedows Linux|Freedows: eine Microsoft Windows ähnliche, brasilianische Distribution.
- Frugalware[1]: neue schmale Distribution mit Pacman(Arch Linux) als Paket-Manager
- Gentoo Linux: Quelltext-Distribution (Meta-Distribution); für fortgeschrittene Benutzer, die ihr System komplett individuell einrichten wollen.
- Kororaa: Distribution, die ein Gentoo-System zeitsparend und bequem zu installieren vermag.
- VidaLinux Desktop OS: Gentoo-basiertes Desktop-Betriebssystem für Endanwender.
- GoboLinux: Quelltext-Distribution, welche eine neuartige Verzeichnis-Hierarchie nutzt; für fortgeschrittene Nutzer.
- Linspire: die Microsoft Windows ähnlichste Distribution (ehemals "Lindows").
- Rxart: Microsoft-ähnliche Distribution
- Linux-Musterlösung: eine vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg für den Schuleinsatz vertriebene Linuxversion, die auf SuSE aufbaut und mit einem selbstheilenden Netzwerk (via PXE) ausgeliefert wird.
- Lunar Linux: schlanke, flexible Distribution.
- Lycoris (Software)|Lycoris: eine Microsoft Windows ähnliche Distribution.
- Mandriva Linux: eine ehemals auf Red Hat aufbauende Distribution aus Frankreich, auch für Anfänger geeignet.
- Red Flag Linux: eine chinesische Variante, die vor allem in China ein Ersatz für Microsoft Windows werden soll.
- Red Hat Linux: im amerikanisch-englischen Raum meistgenutzte Distribution, ebenfalls auch für Anfänger geeignet.
- Aurox Linux: um multimedia-, lern- und wissenschaftliche Software erweitertes Red Hat aus Polen.
- CentOS: eine Enterprise Distribution, die auf den Quellen von Red Hat aufbaut.
- ClarkConnect: eine auf Red Hat aufbauende Distribution, die auf Server- und Gatewaybetrieb ausgelegt ist, und ein eigens Web-Konfigurationswerkzeug mitbringt.
- NeoLinux: Betriebssystem für Neoware ThinClients.
- Fedora Core: Consumer-Version der Red Hat Linux Distribution als Community-Projekt.
- Scientific Linux: RHEL-basierte Distribution mit Schwerpunkt auf wissenschaftliche Institutionen wie Universitäten.
- White Box Linux: eine auf Red Hat Enterprise-Quellen aufbauende Distribution.
- Yellow Dog Linux: Red Hat-basierende Distribution für PowerPC-CPUs (z. B. Apple Macintosh ab dem G3-Prozessor).
- Vietkey Linux: eine auf Red Hat basierende Distribution, die auf die vietnamesische Sprache angepasst wurde.
- Pardus[2]: Die erste echte türkische Distribution, die ein eigenes Paketmanagement und weitere interessante Eigenentwicklungen mitbringt
- Slackware: älteste Distribution, minimalistisch, Linux-Grundwissen sollte vorhanden sein.
- CollegeLinux: für Schüler und Studenten optimiert.
- pocketlinux: kleine, schnelle, einfach zu bedienende Linux-Distribution.
- RootLinux: minimalistische, auf i586 optimierte Distribution.
- Vector Linux: einfaches Linux System, welches "out of the box" läuft.
- Zenwalk Linux: für jeden Anwendungsbereich nur eine Anwendung; vormals Minislack.
- STX Linux: ein Linux, dass sich für die Anwendung auf älteren Rechnern richtet.
- Server optimized Linux: kleine, für den Serverbetrieb optimierte Distribution.
- Sourcemage GNU/Linux: eine quellenbasierte Distribution, die sich an erfahrene Anwender richtet.
- SuSE Linux: im deutschen Raum meistgenutzte Distribution, für Anfänger geeignet.
- Sun Java Desktop System (JDS) enthält eine komplette Java-Runtime-Umgebung (J2SE)
- kmLinux: für den Einsatz in Schulen optimierte Distribution.
- Trustix Secure Linux: sicherheitsbetonte Serverversion.
- Turbolinux: weitverbreitete Distribution in China und Japan.
- Xandros: Microsoft-ähnliche Distribution, basiert auf Corel Linux.
- Yggdrasil Linux: 1995 eingestellt, damals als "Plug-and-Play"-Linux-Distribution bezeichnet.
- Yoper (Your Performance): eine auf Schnelligkeit optimierte neuseeländische Distribution.
[Bearbeiten] Live-Systeme
[Bearbeiten] Startmedium CD oder DVD
- AGNULA (A GNU/Linux Audio Distribution) stellt mit DeMuDi live eine für Audioproduktionen angepasste Live-Distribution zur Verfügung.
- AmaroK#amaroK_Live|amaroK Live: eine Distribution, die die Fähigkeiten von amaroK, einen freien Audio Player, demonstrieren soll.
- AUSTRUMI: Eine auf Slackware basierende, ca. 50 MB große, Puppy-ähnliche Distribution.
- Aurox-Live: Fedora-Basis, Live-Version der zu installierenden europäischen Aurox Distribution.
- BackTrack: Distribution, die auf WHAX und Auditor (Linux)|Auditor basiert, vornehmlich für Penetration Tests eingesetzt.
- Basilisk Live-CD: Auf Fedora Core 3 basierend, ähnlich wie Knoppix gut für Linux Einsteiger geeignet oder für Leute, die Red Hat bzw. Fedora Core ausprobieren wollen.
- BeatrIX Linux: Eine auf Ubuntu basierende Live-CD [3].
- Berry Linux: Ein bootfähige CD Linux von 460 bzw. 162 MB in Japanisch und Englisch auf Fedora-Basis.
- CAElinux [4]: Eine Live-CD mit speziell für Computer Aided Engineering, mit open-source Finite Elemente software Code Aster und der Pre- Post-processing Software Salome|Salome (Software).
- Conservix: Eine Lösung zum langfristigen Speichern von digitaler Kultur.
- Dynebolic|dyne:bolic
- GeeXboX: Kleine Multimedia-Distribution
- Gentoo Linux|Gentoo Live-CD: Dient als Installationsmedium für Gentoo, eignet sich auch zur Reparatur von anderen Linux-Installationen, Web-Zugriff ist möglich, keine graphische Oberfläche. Alternativ steht auch eine Live-CD mit KDE zur Verfügung.
- Kate OS: Eine auf Slackware aufbauende Live-Distribution aus Polen [5].
- Knoppix: Sehr geeignet für Anfänger und Demo-Zwecke, auch installierbar.
- Accelerated-KNOPPIX [6]: Schnellstarter Knoppix durch optimiertes CD-Abbild mittels Cloop Profiler
- ClusterKnoppix: Knoppix mit OpenMosix Kernel zur Bildung von Linux Clustern.
- Damn Small Linux: Eine nur 50 MB große, aber erweiterbare Distribution.
- Edu Knoppix: Direkt bootbare Live-CD mit OpenSource-Software aus dem Bildungsbereich. Enthält außer dem Knoppix-Terminalserver auch noch den LTSP-Terminalserver
- Feather Linux: Eine etwa 120 MB große Distribution.
- GIS Knoppix: GIS-Knoppix ist eine bootfähige Linux-CD mit vorinstallierter Open-Source GIS Software.
- Gnoppix: Knoppix-ähnliche Distribution, die als Desktop GNOME anstatt K Desktop Environment|KDE benutzt.
- Grml: grml [sprich: grummel] enthält eine gut ausgewählte Sammlung an GNU/Linux-Software besonders für Nutzer der Kommandozeile und Systemadministratoren.
- Instant-Grid [7]: Das Instant-Grid ist eine Knoppix-basierte Live-CD mit einer vorkonfigurierten Grid-Umgebung auf Basis des Globus-Toolkit.
- Kaella: Knoppix-basierte Distribution, auf Französisch.
- Kanotix: Nutzt die Knoppix-Technologie, basiert aber auf Debian Sid, versucht vor allem die Festplatteninstallation zu verbessern - Auch als DVD-Distribution erhältlich.
- Auditor (Linux)|Auditor: Kanotix-basierende Distribution mit etlichen Werkzeugen für Netzwerk- und WLAN-Analyse, -test und -forensik
- Knoppix STD: Knoppix Security Tools Distribution, ähnlich Knoppix mit Schwerpunkt auf OpenSource Sicherheits-Tools
- Knoppicillin: Live-CD mit drei vorinstallierten kommerziellen Virenscannern und menügesteuerter Bedienoberfläche. Damit lässt sich jeder PC mit wenigen Tastendrücken auf Viren untersuchen.
- LAMPPIX: Ein vollständiger LAMP-Server (um auf der CD gespeicherte Webseiten zu betrachten; siehe Wikipedia:Wikipedia-Distribution|Wikipedia-CD).
- Morphix: Ein modulares Knoppix.
- ToBiX: Ein auf Morphix basierendes Linux für Bioinformatiker
- Oralux: Knoppix-basierende Distribution für Sehbehinderte
- Phlank|PHLAK: Professional Hacker's Linux Assault Kit, ähnlich Knoppix STD
- siegfried (Linux)|siegfried: ein modifizierte Knoppix-Version, die für den Einsatz in einem LAN ausgelegt ist[8]|[9]
- TYPO3-LIVE Vollständig lauffähiges System des Content-Management-System|CMS TYPO3
- Xfld [10], Knoppix-System mit Benutzeroberfläche Xfce statt KDE
- LNX-BBC: Mini-Distribution, z. B. für Wartungsarbeiten geeignet.
- Luit Linux: 50MB Mini-Distribution[11].
- MEPIS: Auf Debian basierende Live-Distribution, die auch auf der Festplatte installiert werden kann.
- MoviX: Mini-Distribution, die mit einer Videodatei auf eine CD gebrannt wird und diese nach dem Booten abspielt.
- Parsix: Auf Kanotix basierende Distribution, die speziell für persisch sprechende Nutzer konzipiert ist. Kann auch auf der Festplatte installiert werden.
- PcLinuxOsAster [12]: Auf PcLinuxOs 9 (ein fork von Mandrake) basierende Distribution, die speziell für die open-source Finite Elemente software Code Aster aufgestzt wurde.
- PunkrockLinux: Vom amaroK-Live Project inspirierte Distribution, die alternative Musik wie Punk und Ska mit freier Software verbinden möchte [13]
- Puppy Linux: Windows-ähnlich, ca. 60 MB groß und erweiterbar.
- Rxart Linux Live-System[14]
- SAM Mini-Live-CD: Eine auf Mandrake Linux / Mandriva Linux aufbauende Distribution aus Deutschland[15].
- sidux: Eine auf Debian-Sid basierende Distribution, die immer neueste Programme enthält und auch auf neuester Hardware läuft.[16]
- SLAX: Liveversion von Slackware, passt auf eine Mini-CD.
- StreamBOX [17] ("specially designed to stream MP3")
- SphinxOS: Auf Debian basierende Live-Distribution, die auch auf die Festplatte installiert werden kann. Besonders für Einsteiger geeignet, auf Deutsch.
- SuSE Linux Live-System
- TUDix: TU Dresden Linux Live System. Die Programme sind für typische Studenten- und Büroaufgaben zusammengestellt worden.
- WHAX (früher WHoppiX) - für Penetration Tests
- XORP
[Bearbeiten] Startmedium: Diskette, USB-Stick, Flash-Karte
- Coyote Linux: Kleiner Linux Router, der auf einer Diskette Platz findet.
- Damn Small Linux: Sehr kleine Linux-Distribution, die auch gut für Speichermedien wie CompactFlash|CF-Karten oder Disk on Chip|Disks on Chip geeignet ist.
- grml-small: Sehr kleines Rettungssystem für Systemadministratoren. Durch Schnelldekompression steht Software mit ca. 200MB Orginalgrösse bei ca. 55MB komprimierter Grösse zur Verfügung. Damit passt das System z.B. auch auf kleine USB-Speicher (USB-Stick) oder Visitenkarten CDROMs.
- Insert Linux Distribution mit 50 MB, passt auf CD im Visitenkartenfomat und USB-Stick: Sicherheits-CD mit NTFS-Treiber, Virensoftware, unterschiedlichen Werkzeugen für Platte und Netz und Grafischer Oberfläche.
- CPX-MINI Linux KANOTIX Distribution 240 MB
- Puppy Linux: Kleine Linux-Distribution, die auch für Speichermedien wie CompactFlash|CF-Karten oder Iomega Zip|ZIP-Disketten geeignet ist.
- fli4l: Linux, welches auf einer Diskette Platz hat und vornehmlich als Router eingesetzt wird.
- Flonix: Universal Serial Bus|USB Edition
- muLinux: Linux, welches auf einer Diskette Platz hat.
- SPBLinux: Eine Mini-Linux Distribution, die von einem USB-Stick, CompactFlash|CF- oder SD_Memory_Card|SD- Karte gebootet werden kann.
- KPHUSB: Eine Linux/Knoppix Distribution, die von einem USB-Stick gebootet werden kann. Die Knoppix-Version ist fast vollständig, verlangt aber einen 1 GB großen Memory Stick
- FlashLinux: Eine auf Gentoo Linux basierende Binärdistribution die von einem USB-Stick, CF- oder SD- Karte bootet.
- Tomsrtbt: Linux, welches auf einer Diskette Platz hat.
- Trinux: findet auf 3 Disketten Platz [deshalb Tri], enthält die wichtigsten Linux-Kommandozeilen-Tools plus Programme für Sicherheits-Tests [nmap, netcat, dsniff usw.]
[Bearbeiten] Firewall
- Astaro Security Linux eine kommerzielle Linux-Firewall.
- BrazilFW eine Firewall- und Routerlösung, die auf eine Diskette passt
- devil-linux freie Linux-Firewall die von CD-Rom läuft.
- fli4l: Linux, welches auf einer Diskette Platz hat und vornehmlich als Router eingesetzt wird.
- floppyfw Noch eine Firewall- und Routerlösung, die auf eine Diskette passt
- Gibraltar Firewall eine kommerzielle auf Debian basierte Linux-Firewall.
- IPCop eine freie Firewalllösung mit vielen Addons.
- Securepoint Firewall & VPN Server eine kommerzielle Firewalllösung.
- smeserver Komplettdistribution als Kommunikationsserver: Firewall, Router, Mail und Webserver
- Smoothwall eine kommerzielle Linux-Firewall.
[Bearbeiten] Sonstige
- Linux From Scratch: Eigentlich keine Distribution, sondern eine Anleitung, wie und in welcher Reihenfolge man die einzelnen Programme kompilieren sollte. Linux From Scratch kann auch als deutsches Handbuch heruntergeladen werden, das freundlicherweise von Thomas Reitelbach aus dem Englischen übersetzt wurde.
- LRs-Linux: Quelltext-Distribution auf Basis der LFS Standards.
- ROCK Linux: Nicht nur eine Distribution zum kompilieren sondern auch ein System zum Erstellen eigener Distributionen.
- T2 (Linux): Ebenfalls ein Distribution Build Kit das aus dem ROCK Linux Projekt erwachsen ist.
- OPIE: Distribution für PDA (Computer)|PDAs wie den Sharp Zaurus oder HP iPAQ
- Neutrino (dBox): Distribution für die D-Box|d-box 2.
- X-Box-Linux: Linux für die X-Box
- Game Cube-Linux: Linux für den Game Cube
- podzilla: Linux für den Apple iPod
- uNSLUng: Firmware Ersatz für das Linksys NSLU2
- OpenWRT: Linux-Distribution vor allem für WLAN-Geräte der Firma Linksys, insbesondere für die Routermodelle WRT54G und WRT54GS.
- muLinux
- AMIGO Linux|AMIGO Linux OS
- Monkey Linux
- Phat Linux
- Topologi Linux
- LoopLinux
- Lanthan Linux
- Xteam Linux
- PKLinux
- Tomukas
- TopologiLinux
- Klinux
- Holon Linux
- CCux Linux
[Bearbeiten] Unter Windows start- oder lauffähige Distributionen
- Linux-Distributionen
- Damn Small Linux|DSL Embedded
- DragonLinux
- Puppy Linux
- WinLinux
- Linux-ähnliche
- Winik (eine Cygwin-Distribution)
[Bearbeiten] Literatur
- Kofler, Michael: Linux, München: Addison-Wesley, 2004, ISBN 3-827-32158-1
- Grassmuck, Volker: Freie Software zwischen Privat- und Gemeineigentum, Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn; 2002, ISBN 3-893-31432-6, online: Bundeszentrale für politische Bildung
[Bearbeiten] Weblinks
- DistroWatch - Liste von Linux Distributionen (teilweise englisch)
- Historische Linux-Distributionen zum Download
- Liste von LiveCD-Distributionen auf frozentech.com (englisch)
- linux.org - Liste von Linux Distributionen (englisch)
- Linux Distribution Chooser – ein Hilfswerkzeug für die Wahl zwischen verschiedenen verbreiteten Linux-Distributionen (englisch)
- Weitere Links zum Thema „Linux-Distributionen“ im
Open Directory Project

