Linux-Kompendium: Linux auf dem Desktop

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[Bearbeiten] Grafische Benutzeroberflächen (Desktops)

Im Unterschied zu Betriebssystemen wie Windows, Mac OS X und OS/2 verfügt Linux nicht über eine integrierte grafische Oberfläche, sondern unterstützt eine Vielzahl von sogenannten Desktop-Environments. Unter einem Desktop-Environment (Schreibtischumgebung) versteht man die technische Umsetzung des Desktop-Modells, also eine integrierte grafische Oberfläche für den Computer, die allen dafür geschriebenen Programmen ein einheitliches Look&Feel gibt, eine Infrastruktur zur Zusammenarbeit zwischen Programmen (z. B Drag&Drop zwischen unterschiedlichen Anwendungen) liefert und dem "Bildschirmhintergrund" eigene Funktionalität (z. B. globale Menüs, Icons auf dem Bildschirmhintergrund, Programmleiste) verleiht. Die unter Linux meist benutzten sind KDE und Gnome, jedoch sollten auch kleinere wie XFCE, Fluxbox, etc. beachtet werden, da diese kleiner und damit schneller und für viele angenehmer zu warten und benutzen sind.

[Bearbeiten] KDE

Der KDE-Desktop
Der KDE-Desktop

KDE, kurz für K Desktop Environment (ursprünglich Kool Desktop Environment), versucht eine vollwertige, konsistente und leicht bedienbare Oberfläche für Unix-Systeme zu sein, analog zu Windows oder Mac OS. KDE hat dabei eine sehr ausgereifte, komponentenbasierte Basisarchitektur, deren Ziel es ist, alle Anwendungen möglichst gut untereinander zu integrieren.

So wird z.B. allen Anwendungen ermöglicht, verschiedene Ein- und Ausgabequellen, sogenannte KIO-Slaves, zu verwenden. Das ist besonders interessant, wenn man z.B. eine sftp-Verbindung benötigt um ein KOffice-Dokument von einem entfernten Rechner zu beziehen und diese direkt im Öffnen-Dialog nutzen kann.

Zusammen mit sogenannten KParts, die es ermöglichen Dokumente beliebiger KDE-Programme einzubinden, ermöglicht dies eine von anderen Systemen ungekannte Integration. Diese wird im, von manchen GNOME-Anhängern als überladen empfundenen, Konqueror, dem Multifunktionsbrowser von KDE, genutzt, um nahezu alle alltäglichen Formate bereits im Browser anzeigen zu können. Besonders erwähnenswert ist hier KHTML, der HTML-KPart von KDE, der auch von Apple für den Safari-Browser verwendet wird und der allen KDE-Anwendungen somit eine leistungsstarke Webbrowser-Komponente bereitstellt. Da die KDE-Komponenten in der Regel ressourcenschonend sind, kann man KDE auf nahezu jedem aktuellen Rechner voll ausschöpfen.

KDE offeriert eine Menge von Anwendungen, z.B. KOffice (ein Büropaket), KDevelop (eine Entwicklungsumgebung) oder Kontact (ein Groupware-Client) die (fast) alle ein "K" vor dem Namen haben. Daher sind KDE-Programme in der Regel leicht zu erkennen. Diese Anwendungen sollen es ermöglichen, dass KDE möglichst alle Alltagsanwendungen bereits eingebettet mitliefern kann und anders als GNOME nicht so abhängig von anderen OpenSource-Projekten wie OpenOffice, Mozilla oder Ximian ist.

Das KDE Projekt ist weitgehend vergleichbar zum GNOME Projekt, welches eine ähnliche Zielsetzung verfolgt. Zusammen mit einem frei verfügbaren Unix-Derivat wie Linux, hat man damit eine komplett freie und offene Rechner-Plattform, die jedem kostenlos zugänglich ist, inklusive dem Quellcode, der von jedem verändert werden kann.

Zur Zeit ist KDE in der Version 3.5.6 verfügbar.

Weitere Informationen finden Sie auf der KDE Homepage.

[Bearbeiten] GNOME

Der GNOME-Desktop
Der GNOME-Desktop

GNOME, kurz für GNU Network Object Model Environment, enthält unter anderem eine leicht zu bedienende Desktop-Umgebung für Linux- und Unix-Systeme. Es kombiniert eine flexible, graphisch anspruchsvolle Arbeitsumgebung mit den technischen Vorteilen eines unixoiden Systems. Anwender dieser Desktop-Umgebung schätzen die ausgereiften Applikationen, bei denen oft auf überflüssigen Ballast verzichtet wird.

Die Oberfläche ist vollständig objektorientiert aufgebaut, was bedeutet, dass Objekte (wie z.B. Verzeichnisse, Dateien, Programme) als eigene Fenster dargestellt werden, was dem Benutzer vom Alltagsleben her verständlicher erscheint. So kann dieser sich den Desktop als eine Oberfläche vorstellen auf der verschiedene Aktenordner, Dokumente und eventuell ein Taschenrechner herumliegen. Dieses Verhalten kann jedoch verändert werden.

GNOME ist freie Software (unter der GNU LGPL und GPL) und, wie KDE, kein Produkt eines einzigen Unternehmens, sondern wird von vielen freien Mitarbeitern, die von verschiedenen Unternehmen unterstützt werden, weltweit entwickelt. Die Entwicklung wird dabei hauptsächlich über das Internet koordiniert.

Zur Zeit ist GNOME in der Version 2.14.0 verfügbar.

Weitere Informationen finden Sie auf der GNOME Homepage.

[Bearbeiten] XFce

Der XFce-Desktop
Der XFce-Desktop

XFce ist eine ressourcenschonende und schlanke Open Source Desktop-Umgebung. Es besteht aus einer Vielzahl von kleineren Komponenten, die frei anpassbar sind und so für Schnelligkeit garantieren.

Der Desktop besticht hier mehr durch das "weniger" - während KDE und GNOME für einige zu klobig und schwerfällig wirkt, ist XFce eine gelungene Alternative. Es unterstützt Drag 'n Drop und ist zu KDE und GNOME kompatibel, wodurch der Anwender praktisch keine Einbußen an der Leistungsfähigkeit erleiden muss.

Zur Zeit ist XFce in der Version 4.2.3.2 verfügbar.

Weitere Informationen finden Sie auf der XFce Homepage.

[Bearbeiten] Grafische Benutzeroberflächen (Fenstermanager)

[Bearbeiten] Fluxbox

Ist auf der "Damn Small Linux"-Distribution zu besichtigen und läuft auch noch auf einem K6 Prozessor und 32MB RAM super flüssig, siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Fluxbox

[Bearbeiten] Blackbox

[Bearbeiten] AfterStep

http://www.afterstep.org/ (verwandt mit dem Litestep desktop ersatz fuer win32: http://www.lsdev.org/)

[Bearbeiten] IceWM

IceWM mit dem Mandriva Linux 2005-Theme
IceWM mit dem Mandriva Linux 2005-Theme

IceWM ist ein einfacher Fenstermanager für das X-Window-System. Er ist auch auf älteren Computern noch schnell, einfach zu bedienen und anpassbar.

Für IceWM gibt es eine vielzahl an vorgefertigten Designs (Themes). Er verfügt über ein Windows-ähnliches Menüsystem und eine Taskleiste, mehrere Arbeitsflächen und kann komplett über die Tastatur bedient werden.

Im Moment ist IceWM in 25 Sprachen übersetzt, u.a. Deutsch. Die aktuelle Version ist 1.2.23.

[Bearbeiten] OpenBox

http://icculus.org/openbox/

[Bearbeiten] Enlightenment

Diese Oberfläche zielt ab auf ein augenfälliges Design. Wer es gerne bunt und verspielt hat oder gerne am Monitor meditiert, findet schnell seine Freude daran. Es gibt mit Abstand die meisten Desktopthemes für Enlightment zum freien Herunterladen im Internet. Mit einem solchen Theme kann man nicht nur das Hintergrundbild verändern, wie das bei manchen anderen Benutzeroberflächen der Fall ist, sondern man kann das Erscheinungsbild damit komplett verändern. Wer einen schnellen Computer sein Eigen nennt, sollte Enlightenment ausprobieren. http://www.enlightenment.org

[Bearbeiten] WindowMaker

http://www.windowmaker.org

[Bearbeiten] Ion

Ion (http://modeemi.cs.tut.fi/~tuomov/ion/) ist ein Fenstermanager, der speziell darauf ausgerichtet ist, die Arbeit mit der Maus überflüssig zu machen. Für Programmierer z.B., die sich auf das tatsächliche Schreiben von Code konzentrieren wollen (Schreiben bedeutet Arbeit an der Tastatur, auf die Maus angewiesen zu sein stört da logischerweise), ist Ion eine gute Lösung, da es auch "Tabbed Windows" unterstützt, das heißt, dass alle Fenster immer maximiert sind, aber verschiedene Tabs die Fenster zugänglich machen.

Einen einzelnen Bildschirm kann man splitten, also in zwei Bildschirme zerlegen, welche dann wieder gespalten werden können. Für Menschen, die viel an der Tastatur arbeiten, und für die die Arbeit mit der Maus eher ein Hindernis darstellt, ist Ion wahrlich einen Blick wert.

[Bearbeiten] Office-Lösungen

[Bearbeiten] OpenOffice.org

OpenOffice.org Writer
OpenOffice.org Writer

OpenOffice.org (Abkürzung: OOo) ist die kostenlose und freie Version der Office Suite StarOffice.

OpenOffice.org ist wohl das am weitesten fortgeschrittene OpenSource Projekt in diesem Bereich und kann mit den bekanntesten kommerziellen Office Anwendungen ohne weiteres mithalten. Das OpenSource Projekt erhebt den Anspruch, die international führende Office-Suite zu entwickeln, welche auf allen wichtigen Plattformen läuft. Der Zugang zu den Funktionen und Daten soll durch transparente Schnittstellen und ein XML-basiertes Dateiformat gewährt werden.



[Bearbeiten] KOffice

KOffice ist das Office-Paket des KDE-Projekts. KOffice ist älter als das OpenOffice.org-Projekt und hat mittlerweile ein breites Framework für Office-Anwendungen zu bieten. KOffice setzt dabei auf Kompatibilität zu OpenOffice.org und wird in der nächsten Version das OASIS-Format für Dokumente mit OpenOffice.org teilen. Dadurch werden die Formate beider Pakete 100 % kompatibel und lästiges fehlerbehaftetes Importieren wird überflüssig.

KOffice beinhaltet KWord als Texteditor, KSpread für Tabellenkalkulation, KPresenter für Präsentationen, Kivio für Flussdiagramme, Karbon14 für Vektorzeichnungen, Kugar für Geschäftsberichte, sowie Krita für Bildbearbeitung und Kexi für Datenbanken, die letzten beiden aber erst in der nächsten Version. Die beiden Anwendungen KChart und KFormula stellen einen Grafzeichner und einen Formeleditor für alle Anwendungen zur Verfügung. KOffice hat damit das breiteste Spektrum an OpenSource Office-Anwendungen und kann zur Lösung fast aller alltäglichen Büroaufgaben genutzt werden.

Im Vergleich zu OpenOffice.org hat KOffice keine so gute Integration mit Microsoft Office, da es dessen Formate nur importieren kann. Dieses Problem soll OASIS lösen, mit dessen Hilfe die Filter von OpenOffice.org auch für KOffice-Dokumente zur Verfügung stehen. KOffice bietet nicht so viele Funktionen an wie OpenOffice.org und ist daher nicht ganz so leistungsfähig. Dennoch reicht es für nahezu alle Alltagsbedürfnisse aus und ist im Verhältnis zu OpenOffice.org deutlich schlanker.

Weitere Informationen finden Sie auf der KOffice Homepage

[Bearbeiten] Abiword

http://www.abiword.org

[Bearbeiten] Web-Browser

Infos auf selflinux.org

[Bearbeiten] Mozilla (SeaMonkey) und Mozilla Firefox

[Bearbeiten] Galeon

[Bearbeiten] Epiphany

[Bearbeiten] Opera

[Bearbeiten] Konqueror

Der Konqueror selbst ist kein Webbrowser, sondern der Multifunktionsbrowser von KDE. Mit den entsprechenden Komponenten kann er beliebige Dateiformate anzeigen.

[Bearbeiten] Mögliche Eingaben an der Adressleiste

  • applications:/ - Zugriff auf installierte Programme (Bietet dieselben Möglichkeiten wie das K-Menü)
  • apt:/ - Zugriff auf den APT-Cache
  • audiocd:/ - ermöglicht das Auslesen (rippen) und Abspielen von Audio-CDs
  • file:// - der "normale" Dateimanager für den Zugriff auf Verzeichnisse die sich auf dem lokalem Rechner befinden
  • fish:// - SSH-Klient
  • ftp:// - FTP-Klient (wget)
  • http:// - www-Browser
  • https:// - www-Browser (gesicherte Verbindung)
  • imap:// - ermöglicht den Zugriff auf IMAP Server
  • imaps:// - ermöglicht den sicheren Zugriff auf IMAP Server
  • info:/ - InfoPage-Browser
  • lan:// - browsen durch im LAN freigegebene Verzeichnisse
  • ldap:// - ermöglicht den Zugriff auf einen LDAP Server (bsp.: ldap://127.0.0.1:389/ou=test, o=MeinLDAP)
  • ldaps:// - ermöglicht den Zugriff auf einen LDAP Server (gesicherte Verbindung)
  • man:/ - ManPage-Browser
  • media:/ (bis KDE 3.2: devices:/) - zeigt alle auf dem lokalen System verfügbaren Festplatten, Partitionen und eingebundene externe Speichermedien wie zum Beispiel USB-Sticks, USB-Festplatten und diverse andere Wechseldatenträger
  • pop3:// - ermöglicht den Zugriff auf POP3 Server
  • pop3s:// - ermöglicht den sicheren Zugriff auf POP3 Server
  • remote:/ - browsen in allen freigegebenen Ressourcen (lokal und im Netz)
  • settings:/ - zum Konfigurieren des Systems (Bietet dieselben Möglichkeiten wie das KDE Kontrollzentrum)
  • service:/ (bis KDE 3.2: slp:/) - SLP-Klient
  • sftp:// - Secure FTP (Sub-System von SSH)
  • smb:// - browsen durch mittels SMB freigegebene Verzeichnisse
  • svn:/ - Zugriff auf Subversion-Repositorys
  • sysinfo:/ - Übersicht über das System und angeschlossene Laufwerke (moderne Ansicht für Arbeitsplatz)
  • trash:/ - Zugriff auf den Mülleimer
  • webdav:// - WebDAV-Klient
  • webdavs:// - WebDAV-Klient (gesicherte Verbindung)

Der Konqueror hat auch eine spezielle Komponente um HTML anzuzeigen, die sogenannte KHTML-Komponente. Apple hat diese übernommen, um Sie in den Safari-Webbrowser zu portieren. Seither wird sie gemeinsam mit Apple entwickelt.

KHTML unterstützt HTML 4.0 und Javascript und ist außerdem fähig, Mozilla Plugins zu laden, kann also zum Beispiel auch Flash anzeigen. KHTML kann nahezu alle Seiten korrekt rendern. Zwar kennt der Konkurrent von Mozilla mehr Standards und kann diese manchmal etwas besser umsetzen, KHTML kann dafür besser mit Internet Explorer- optimierten Seiten umgehen.

Der Konqueror ist dank seiner kurzen Ladezeit ideal, um schnell Dinge im Internet nachzuschlagen, ohne einen eigenständigen Browser im Hintergrund geladen zu halten. Da KHTML im Konqueror eingebettet ist, greifen sämtliche Netzwerkeinstellungen von KDE auch auf KHTML zu.

Seit Erscheinen der neueren Versionen des aKregator, eines Newsfeed-Readers für KDE, bietet Konqueror eine ähnliche Funktionalität für Newsfeeds wie Mozilla's Firefox. Darüberhinaus kann der Konqueror auch Popups blocken.

[Bearbeiten] lynx, links und w3m - Die Textbrowser

Das Surfen mit einem Textbrowser ist etwas ganz besonderes. Man beschränkt sich auf den eigentlichen Textinhalt einer Website, was einerseits Puristen erfreut, andererseits auch mal sehr erfrischend und entlastend sein kann.

Alle diese Browser unterstützen Standards wie JavaScript oder CSS nicht in vollem Umfang. Das könnten sie auch gar nicht, da ihnen nur ein Textterminal zur Ausgabe zur Verfügung steht. Dabei kann w3m sogar Bilder darstellen, das können lynx und links (im Textmodus) nicht.

Dagegen kann Links auch eine Framebufferdevice als Ausgabemedium nutzen, sofern dieser als Dienst zur Verfügung steht. Dann verwandelt er sich in einen graphischen Browser, wie man ihn aus der Desktopwelt kennt. Links kann im Framebuffer Bilder und verschiedene Schriften darstellen und ist zum Surfen durchaus benutzbar, auch wenn er einige Seiten nicht ganz korrekt anzeigt.

Textbrowser sind sehr nützlich, wenn kein graphisches X-Window-System zur Verfügung steht, oder wenn man aus anderen Gründen die Ressourcen seines Computers schonen will.

[Bearbeiten] E-Mail-Clients

[Bearbeiten] Evolution

Evolution ist ein grafischer Mailclient mit Datum- und Adressbuchfunktion.

[Bearbeiten] mutt

Mutt (Wahlspruch: "All mail clients suck. This one just sucks less.") ist ein E-Mail-Client für die Textconsole. Mutt wirkt auf den ersten Blick unaufgeräumt und kompliziert. Nach einer kurzen Einarbeitungsphase sieht man den Wahlspruch bestätigt. Mutt unterstützt die E-Mail-Baumansicht (Threads) und verwendet zum Editieren von E-Mails den bevorzugten Editor des Benutzers. PGP bzw. GPG lassen sich sehr leicht integrieren.

Mutt kann E-Mails per IMAP und POP3 empfangen, empfohlen wird jedoch die Unix-artige Methode über Sendmail/ Exim, procmail und fetchmail (wenn benötigt).

[Bearbeiten] Sylpheed

Sylpheed ist ein grafischer E-Mail-Client und Newsreader. Das Design folgt dem üblichen Muster der bekannten E-Mail-Programme, wie Outlook Express oder Mozilla-Mail. Sylpheed zeichnet sich durch seine enorme Geschwindigkeit aus, was ihn vor allem für ältere Systeme zum Programm der Wahl macht. Website: Sylpheed

[Bearbeiten] Thunderbird (Mozilla-Thunderbird)

Thunderbird ist der Mailclient des Mozilla-Projekts und entspricht im Funktionsumfang in etwa dem alten Mozilla-Mail. Der grafische Mailclient verfügt auch über eine Newsreaderfunktion

[Bearbeiten] Kontact

Kontact ist ein in KDE integriertes Programm zum Verwalten der Kontakte.

[Bearbeiten] KMail

KMail ist das Emailprogramm, welches zum KDE Umfang gehört. Es bietet Unterstützung für Kryptografie-Module wie GPG und S/Mime. In den neuen Versionen von KMail finden sich nun Anti-Spam- und Anti-Virus-Assistenten, mit denen sich diverse Filterregeln für Spam und Viren einrichten lassen. In der Basisfunktionalität hat es sich anfangs an Microsoft Outlook orientiert, ist aber mittlerweile ein eigenständiges voll ausgewachsenes Emailprogramm. Webseite: http://kmail.kde.org/

[Bearbeiten] Pine

Pine (Program for Internet News and Email) ist ein Mail User Agent (MUA, E-Mail-Client) und Newsreader für die Textconsole. Pine benutzt die gängigen Internet-Message-Protokolle (z.B. SMTP, MIME, IMAP, NNTP) und läuft sowohl unter Unix als auch unter Microsoft Windows

Viele Funktionen, z.B. der Texteditor, sind in das Programm integriert und geben dem Programm ein konsistentes Aussehen. Pine ist leicht zu bedienen und alle im Moment wichtigen Tastenkombinationen werden dem Benutzer angezeigt. Darum nutzen besonders Anfänger dieses Programm. Leider hat das Programm auch Nachteile: Die Tastenkombinationen ändern sich im Sitzungsverlauf und die E-Mail-Übersichtsanzeige ist verwirrend, da Pine keine Baumansicht unterstützt.

Pine war ursprünglich vor allem als IMAP-Client konzipiert, jedoch ist auch Mailabruf über POP3 möglich.

[Bearbeiten] Instant-Messenger

Informationen zum freien Instant-Messenger-System „Jabber“ können im Jabber-Kompendium gefunden werden.

[Bearbeiten] CenterICQ

CenterICQ ist ein Konsolen basierter Instant-Messenger, der mit den Netzwerken AIM, GG, ICQ, Jabber, LJ, MSN, Yahoo! sowie auch IRC klar kommt. Das Programm nutzt eine Konsolen-Oberfläche, die der des Midnight-Commanders gleicht.

[Bearbeiten] Pidgin (ehemals Gaim)

Pidgin ist ein der GNOME-Oberfläche zugehöriger Instant Messenger, der die gängigen Netzwerke unterstützt: AIM, Gadu-Gadu, Group-Wise, ICQ, MSN, Jabber, Napster, Yahoo! und ebenfalls auf IRC zugreifen kann. Das Programm zeichnet sich beispielsweise auch durch die Anzeige der Userbilder der Netzwerke aus.

[Bearbeiten] Gabber (Gnome jabber)

[Bearbeiten] Gajim

Gajim ist ein, in Python geschriebener, GTK+ Jabber Client. Viele Dienste, wie zum Beispiel ICQ- und MSN-Transport oder Chatrooms, werden unterstützt.

[Bearbeiten] imcom (text)

[Bearbeiten] Kopete

Kopete ist ein in KDE integrierter Instant Messenger, der MSN, ICQ, AIM, Jabber, Gadu-Gadu, Novell Groupwise und IRC unterstützt. Kopete ist damit ein ausgereifter ICE-Client mit SSL-Unterstützung.

Psi
Psi

[Bearbeiten] Psi

Psi ist ein leistungsstarker und bedienungsfreundlicher Jabber-Client, der sich strikt an den Jabber-Standard hält. Dabei wird Service Discovery, Registrierung an Gateways für ICQ- und andere Netzwerke und Verschlüsselung mittels GnuPG und SSL unterstützt.

[Bearbeiten] GnomeICU

[Bearbeiten] SIM

[Bearbeiten] Skype

Skype ist ein kostenloses Programm zur Internettelefonie.

[Bearbeiten] Linux multimedial

[Bearbeiten] amaroK

amaroK-Audioplayer http://amarok.kde.org
amaroK-Audioplayer http://amarok.kde.org

amaroK (übersetzt Wolf) ist einer der neuesten Audioplayer für Linux und setzt ganz auf hohe Benutzerfreundlichkeit. Er nutzt dabei verschiedene Backends, um Audiodateien abzuspielen. Momentan unterstützt werden arts, gstreamer und xine. amaroK unterstützt neben den von den Backends unterstützten Formaten wie mp3, ogg-Vorbis, wav oder Flac auch Shoutcast-Streams, die WinAmp-Benutzern sicherlich schon bekannt sind. Damit kann man hunderte verschiedener WebRadio-Stationen auf der ganzen Welt hören.

Die große Liste an Features ist sicher ein Grund für die Beliebtheit von amaroK. Dazu gehören eine Datenbank, die die Beliebtheit von Titeln aus der Sammlung analysiert, Schnittstellen zu den Online-Angeboten von last.fm und Wikipedia, Anzeigen von CD-Covers, automatisch generierte Playlists und vieles mehr.


[Bearbeiten] Die Playlist

amaroK-Playlist
amaroK-Playlist

Das Besondere an amaroK ist seine Playlist. Sie ist die wohl am einfachsten und schnellsten zu bedienendste Oberfläche moderner Audioplayer. Meistens genügt ein Mausklick, um ein gewünschtes Lied aufzurufen oder die Eingabe eines Suchbegriffs in die erstellte Datenbank, um eine Playlist zusammenzustellen. Er steht dabei dem unter Windows laufenden Äquivalent WinAmp in nichts nach, hat aber eine deutlich übersichtlichere Bedienung.






[Bearbeiten] exaile

Exaile versucht unter GNOME den KDE Musikplayer Amarok zu ersetzen.

http://www.exaile.org/


[Bearbeiten] vlc

Video Lan Client
Video Lan Client

Der Video Lan Client ist ein Abspielprogramm und Streaming-Client für verschiedene Mulitmedia-Formate. Er beherrscht unter anderem MPEG-1, MPEG-2, MPEG-4, DivX, mp3, ogg und kann DVDs und VCDs abspielen. VLC kann auch zum streamen von Multimediainhalten im Netzwerk verwendet werden.




[Bearbeiten] Xmms

Xmms ist ein freier grafischer Audioplayer für Linux und wird mit den meisten Distributionen ausgeliefert. Das "look and feel" des Audioplayers ist seinem Vorbild Winamp nachempfunden. Der Audioplayer spielt MP3-, MP2-, Ogg-, WAV-Dateien und Internetstreams ab und kann durch Plugins erweitert werden.

[Bearbeiten] Der Player

Der freie grafische Audioplayer (Default Skin)
Der freie grafische Audioplayer (Default Skin)

Mit den Knöpfen im unteren Teil kann der Player gesteuert werden (von links nach rechts: Zurück, Abspielen, Pause, Stop, Weiter, Song öffnen). Mit einem Klick auf die Zeitanzeige kann man zwischen Restzeit und bereits verstrichener Zeit wechseln. Rechts neben der Zeitanzeige wird der Titel des aktuellen Songs und dessen Länge angezeigt. Außerdem wird die Kilobitrate pro Sekunde (Kbps), die Samplingfrequenz (KHz) und ob die Tonspur in Mono- oder Stereoton aufgenommen wurde, angezeigt. Im Visualisierungsfenster wird der Ton grafisch aufbereitet dargestellt. Xmms verfügt hierzu über die Anzeigearten Spectrum Analyzer und Scope.

Die Große Leiste mit dem Schieber ist der Fortschrittsbalken. Hier kann der Fortschritt des Songs abgelesen werden. Beim Festhalten und Ziehen auf eine neue Stelle springt der Song an diese Stelle. Während der Schieber festgehalten wird, wird in dem Fenster, in dem sonst Titel und Interpret angezeigt werden, die Position des Schiebers angezeigt. Mit dem mittleren Schieber kann die Lautstärke des Xmms eingestellt werden. Der kleine Schieber ändert die Balance zwischen links und rechts.

Mit den kleinen Buttons EQ und PL kann der Equalizer und die Playlist angezeigt bzw. versteckt werden. Die etwas größeren Buttons RAND und REP stehen für Random (zufällig) und Repeat (wiederholen) und ändern das Abspielverhalten der Players entsprechend.


[Bearbeiten] Die Playlist

Xmms Playlist
Xmms Playlist

In der Playlist kann eine bestimmte Liste an Songs angelegt werden, die Xmms dann alle nacheinander oder auch in zufälliger Reihenfolge abspielt. Es können außerdem Songs direkt wiedergegeben werden, indem einfach der entsprechende Song doppelt angeklickt wird. Die Playlist wird dann ab diesen Song weiterverarbeitet. Die Knöpfe auf der Playlist sind mehrfach belegt, das heißt, wenn sie den Knopf kurz festhalten,wird die Standardausgabe aktiviert. Halten sie hingegen den Knopf länger fest,dann öffnet sich ein kleines Menü, womit die restlichen Funktionen aufgerufen werden können.

  • Über den Knopf + File können sie neue Songs, ganze Alben oder Internetstreams zu ihrer Playlist hinzufügen.
  • Der - File Knopf bewirkt hingegen das Gegenteil, mit ihm können einzelne Songs oder alle Songs von der Playlist gelöscht werden.
  • Mit dem SEL ALL Knopf können alle Songs ausgewählt werden. Des Weiteren ist es damit möglich, die ausgewählten Songs auf der Liste umzukehren, das heißt, dass die markierten unmarkiert werden und die unmarkierten markiert werden.
  • Mit den Misc opt. Knopf kann die Playlist nach bestimmten Vorgaben sortiert werden, oder es kann die Informationen zu dem markierten Song anzeigen. Im Falle von MP3 oder Ogg wird der Tag ID3 des Songs angezeigt.
  • Mit dem LIST Knopf kann die Playlist abgespeichert, geladen oder eine neue erstellt werden.

Das mittelgroße Fenster zwischen dem MISC OPT. und dem LIST Button zeigt die bis zum aktuellen Song abgespielte Listenzeit an und daneben wird die gesamte Länge der Playlist angezeigt.

Es kann mit der Maus ein Song markiert werden, indem er angeklickt wird. Wird jetzt die Strg-Taste auf der Tastatur dabei festgehalten, so können weitere Songs makiert werden. Mit festgehaltener Shift-Taste können Bereiche von einem Eintrag bis zu einem anderen Eintrag markiert werden.

[Bearbeiten] Skins

Das Aussehen des Xmms kann mit sogenanten Skins verändert werden. Sehr praktisch ist, dass Xmms auch Skins von dem Player Winamp unterstützt und so die hunderte Skins die auf der Winamp Homepage bereits vorhanden sind, verwendet werden können. Es ist aber darauf zu achten daß nur Classic Skins verwendet werden können. Classic heisst hier, daß es sich um Winamp 2x Skins handelt.

Bild:Xmms-skin.png
Ein Winamp 2x Skin der mit Xmms läuft (Nucleo_Nlog)


Installieren der Skins

1. Herunterladen eines Xmms- kompatiblen Skins 2. Der Skin wird dann in das /usr/share/xmms/Skins/ Verzeichnis kopiert, wenn der Skin für alle Benutzer verfügbar sein soll. Wenn der Skin nur für einen bestimmten Benutzer verfügbar sein soll, oder das globale Skins- Verzeichnis nicht gefunden werden kann, dann kann der Skin auch in folgendes Verzeichnis ~/.xmms/ kopiert werden. "~" steht für ihr Homeverzeichnis. Im Konqueror, dem Standard- Dateimanager von KDE Linux werden Verzeichnisse, die mit einem Punkt (~/.verzeichnis/) beginnen, nicht angezeigt. Hier muss dann im Homeverzeichnis einfach in die Adressleiste .xmms/ eingegeben werden. FERTIG


Skins ändern

Die Skins können über das Menü (rechteMaustaste auf eine freie Fläche des Xmms, dann Optionen->Skinbrowser) verändert werden. Hierfür klicken sie einfach auf den Skin, der angezeigt werden soll. Der neue Skin wird jetzt angezeigt.

[Bearbeiten] Plugins / Erweiterungen

Die Erweiterungen des Xmms können über die schon erwähnten Plugins geschehen. Es können hier auch Winamp 2x plungins verwendet werden. Von diesen Plugins gibt es verschiedene Arten:

  • Audio Input Plugins
    Diese Plugins sind z.B. zur Erweiterung der Dateiunterstützung
  • Audio Output Plugins
    Dies sind Plugins die zur Ausgbe der Audiodateien verwendet werden, es kann z.B. mit einem Plungin namens Disc Writer die Ausgabe in eine Wav Datei umgelenkt werden.
  • Effekte Plugins
    Dies sind Plugins für z.B. Hall- Effekte und allgem. Audiomanipulation
  • Allgemeine Plugins
    Hierbei handelt es sich um Plugins die z.B. den Player um eine IR (Infrarot) Steuerung erweitern
  • Visualisierungs Plugins
    Hier kann der Xmms um neue Visualisierungs Effekte erweitert werden.

[Bearbeiten] Xmms Weblinks

[Bearbeiten] MP3- und Ogg Vorbis-Dateien erstellen

Der Vorgang, aus einer Audio-CD MP3- oder Ogg Vorbis-Dateien zu erstellen, besteht eigentlich aus 2 Vorgängen. Dem Ripping, d.h. das Auslesen der Daten von der CD im WAV-Format, und dem Encoding, dem Umwandeln in das verlustbehaftete Format MP3 oder Ogg Vorbis. Oft passiert dies "on-the-fly", d.h. die Daten werden ohne Erstellung einer WAV-Datei direkt kodiert.

An grafischen Programmen stehen Grip für Gnome und KAudioCreator für KDE zu Verfügung. In KDE wird durch den audiocd-KIO-Slave für alle KDE-Anwendungen eine übersichtliche Ordnerstruktur zugänglich gemacht. Diese macht es z.B. dem Konqueror möglich den Ordner mit den MP3-Dateien per Drag and Drop in das Dateisystem zu kopieren. Auch K3B, das Brennprogramm von KDE, nutzt diesen KIO-Slave zum kopieren der Daten.

Natürlich lassen sich Audio-Dateien auch mittels Kommandozeile erstellen - die meisten grafischen Tools tun das ebenfalls, indem sie die vom Benutzer gemachten Einstellungen in die passenden Optionen übersetzen, mit denen dann das Kommandozeilenprogramm aufgerufen wird. cdda2wav ist das überlicherweise verwendete Tool der Wahl zum Auslesen der CD-Daten. Wer jedoch auf eine 1:1-Kopie besteht, und jedes Bit überprüft haben will, kann auch cdparanoia verwenden. Diese wird übrigens auch von den grafischen Tools verwendet.

Zum Thema "offener Standard": MP3 ist kein freies Format, sondern ist vom Fraunhofer Institut patentiert, und die Hersteller von Bearbeitungssoftware müssen Lizenzen zahlen. Ogg-Vorbis ist eine freie Alternative und laut groß angelegtem Hörtest im Computermagazin c't (Ausgabe 3/2000) und verschiedener technischer Analysen sogar qualitativ besser als MP3. Es ermöglicht das Kodieren auch bei deutlich niedrigeren Bitraten als MP3, ohne dabei, wie die MP3-Kodierung, den Klang zu verfälschen. Daher sind Ogg-Vorbis-Dateien meist kleiner als ihr MP3-Pendant.

[Bearbeiten] kaffeine

Kaffeine ist ein Mediaplayer Frontend für KDE. Zum Abspielen kann er auf Xine, GStreamer, MPlayer, Noatun und Kaboodle zurückgreifen, standardmäßig eingestellt ist Xine. Neben den üblichen Funktionen wie Playlists und dem abspielen von internet Streams und DVDs mit Menü bietet das Programm viele weitere Funktionen mit, wie z.B. die unterstützung von DVB mit EPG.

Die Integration in KDE mit drag and drop machen die Arbeit mit Kaffeine sehr angenehm.


[1]

[Bearbeiten] kmplayer

[Bearbeiten] mplayer und xine

[Bearbeiten] Bildbearbeitung

[Bearbeiten] Blender

Blender ist ein qualitativ hochwertiges Rendering- und Grafikprogramm mit vielen Funktionen.

blender.org (engl) Die Hauptseite mit Downloads, Dokumentation und allen wichtigen Links
blend.polis Eine aktive deutsche Community wo jeder Hilfe findet

[Bearbeiten] digiKam

Digikam ist eine Bildverwaltungssoftware.

Digikam
Digikam

Weblinks:

[Bearbeiten] GIMP

GIMP ist ein professionelles Bildbearbeitungsprogramm, das oft mit kommerziellen Produkten wie Photoshop von Adobe auf eine Ebene gestellt wird.

So sieht GIMP aus (Linux, XFce)
So sieht GIMP aus (Linux, XFce)

[Bearbeiten] Krita

Krita gehört als Bildbearbeitungsprogramm zum Office-Paket des KDE-Projekts.

[Bearbeiten] Konsole

Siehe Linux-Kompendium:_Konsole


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Persönliche Werkzeuge