Linux-Kompendium: Unix-Geschichte

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Dieser Text enthält viel an Ungenauigkeiten und Falschinformation und sollte grundsätzlich überarbeitet oder im Linux-Kompendium ndurch einen Verweis auf Wikipedia-Artikel zum Thema Geschichte von Unix ersetzt werden. Oft wird "Hieraus kam" oder "Hieraus entwickelte sich", was oft die genaue Sachlage nicht trifft. Beispiele:

  • Thompson versuchte nur, w:Fortan zu portieren, die Vorlage für w:B (Programmiersprache) war aber w:BCPL. (Referenz: [1])
  • Man spricht von einer Portierung von Unix auf C, nicht von einer Neuentwicklung
  • Reihenfolge falsch: BSD-Unix gab es *bevor* Computer-Hersteller Unix aufgriffen
  • w:Minix ist kein w:Unix-Derivat
  • IBM hat nicht beschlossen, die Entwicklung von AIX einszustellen, im Gegenteil, IBM arbeitet weiter an neuen Verbesserung von AIX (siehe Wikipedia-Artikel zu AIX)
  • SCO hat keine Rechte an Unix, auch nicht am Quellcode, wie inzwischen richterlich festgestellt wurde.
  • Die Information, dass SunOS (ursprünglich BSD-Basiert) basierend auf System V neu entwickelt wurde, ist in einer geschichtlichen Abhandlung zu Unix innerhalb eines Kompendiums zu Linux nicht relevant. SunOS wird im Wikipedia-Artikel zur Geschichte von Unix überhaupt nicht erwähnt da es, und eigentlich speziell diese Neuentwicklung nichts mit Wesen der Geschichte von Unix an sich zu tun hat. Es ist lediglich für SunOS/Solatis selbst von Interesse und ist im entsprechenden Wikipedia-Artikel erwähnt.
  • Es gibt keine singuläre Gruppe "die BSD-Entwickler", und "DragonFly BSD" ist keineswegs das einzige was im BSD-Bereich passiert. Das ist auch, speziell die Geschichte von Unix (in Bezug auf Linux) betreffend, nicht wirklich geschichtlich relevant.

Da es keinen klaren Grund gibt, warum hier Arbeit betrieben werden soll, um die Geschichte von Unix ein zweites Mal neu zu schreiben, wäre ich für eine Löschung. -Bernhard Kaindl

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Aktuelles Buchkapitel

Um verschiedene Dinge zu verstehen, die GNU/Linux betreffen, sollte man die Geschichte von Unix kennen.

[Bearbeiten] Der Beginn

Die Anfänge von Unix liegen in den 1960er Jahren, als man bei den amerikanischen Bell Telephone Laboratories begann, ein Multiuser-Betriebssystem namens Multics zu entwickeln. Ziele von Multics waren Mehrbenutzerbetrieb, gemeinsamer Zugriff auf Daten und die Aufteilung von Rechenleistung.

Dieses System befriedigte nicht, so dass man neue Ansätze zu verfolgen begann. Hieraus entwickelte sich Unix. Ken Thompson und Dennis Ritchie waren zwei der Urväter des Projektes. Eine erste Version erblickte Anfang der 1970er Jahre das Licht der Welt. Als nächstes begann man, Fortran auf Unix zu portieren; heraus kam die Programmiersprache B, welche zu C weiterentwickelt wurde.

Nächster Schritt war die Neuentwicklung des Unix-Kernels in C, die heute noch eng bestehende Verbindung wurde geschaffen. Das neue System erfreut sich wachsender Beliebtheit, viele Hersteller von Computern portierten es auf ihr System. Vor allem die freie Verfügbarkeit sorgte für eine wachsende Verbreitung.

Anfang der 1980er Jahre entwickelte man an der University of Berkeley einen Port, der viele interessante Neuerungen mit sich brachte - der Beginn der BSD-Familie.

Viele der Neuerungen, welche die anderen Entwickler geschaffen hatten, vereinigte AT&T in Unix System III, das zu System V weiter entwickelt wurde.

[Bearbeiten] Die Zersplitterung

Auf der Basis von BSD wurde von Sun Microsystems 1982 Version 1.0 des SunOS herausgebracht. Dieses wurde später um viele Eigenschaften von System V erweitert.

1985 begann Richard Stallman sein eigenes Unix-System zu entwickeln. Es war frei. GNU war entstanden.

Der Quellcode wurde immer restriktiver gehandhabt.

1987 entwickelte Tanenbaum ein Unix-Derivat für Lehrzwecke: Minix. Dieses inspirierte Torvalds zu seiner Arbeit am Linux-Kernel.

1989 erscheint Unix System V Release 4.

Auf der Basis von System V R4 wird SunOS neu entwickelt. Solaris erscheint auf der Bildfläche.

Der erste Linux-Kernel erscheint im Jahre 1991. Zusammen mit dem GNU-System bildete es eine schlagfertige Gemeinschaft, die Windows Paroli bieten sollte. Denn jenes nahm Unix, bedingt durch dessen Zersplitterung in eine ganze Reihe inkompatibler Varianten, immer mehr Marktanteile ab.

[Bearbeiten] Die Konsolidierung

In den neunziger Jahren setzte eine durch den Erfolg von Windows NT und GNU/Linux bedingte Marktkonsolidierung ein. So beschloß man bei IBM, das eigene Unix-Derivat AIX einzustellen und statt dessen Entwicklungsarbeit in den Linux-Kernel zu investieren.

Novell übernahm die USL und übergab die Namensrechte an X/Open.

Die aktuelle Situation sieht folgendermaßen aus: SCO, angeschlagen durch den mißlungenen Versuch, aus Linux Geld zu ziehen, besitzt die Rechte am Quellcode für das Original-Unix. IBM und andere Firmen entwickeln aktiv den Linux-Kernel mit, Sun versucht Solaris der OpenSource-Gemeinde schmackhaft zu machen. Aktiv sind weiterhin die BSD-Entwickler mit ihrem neusten Baby, DragonFly BSD.

Das Muster der Unix-Geschichte wiederholt sich in vielen Bereichen von GNU/Linux (Distributionen, Desktops, Live-Systeme). Was aus dem "Original" werden wird, bleibt abzuwarten.

[Bearbeiten] Quellen


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