Mac OS: Umstieg von Windows zu Mac OS X/ Was finde ich wo?
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Der erste Unterschied, der einem Windows-Benutzer bei seinem ersten Kontakt mit einem Mac wohl auffällt, ist das Dock. Das Dock hängt in der Standardeinstellung am unteren Bildschirmrand und ist eine Mischung aus dem Bereich der Task-Leiste die offene Anwendungen anzeigt, und den Status-Symbolen neben der Uhr. Auf dem Dock liegen Programme, die von dort aus gestartet und auch konfiguriert werden können. Ein kleiner schwarzer Pfeil unter dem entsprechenden Symbol zeigt an, dass die Anwendung läuft. Mit einem Rechtsklick auf das Symbol lassen sich Einstellungen an den Programmen vornehmen, sowie allgemeine Einstellungen für das Symbol/die Anwendung vornehmen.
Ab Mac OS 10.4 (Tiger) sind die ersten beiden Symbole im Dock immer aktiviert und lassen sich auch nicht, jedenfalls nicht so einfach, beenden. Es handelt sich hierbei um den Finder und das Dashboard. Vor Tiger ist nur das erste Symbol dauerhaft aktiviert, der Finder, da das Dashboard erst mit Tiger eingeführt wurde.
Der Finder ist das Äquivalent zum Windows-Explorer. Das Dashboard ist eine Apple-eigene Version der Software Konfabulator. Auf die Eigenarten beider Programme wird später weiter eingegangen.
Startet man nun ein Programm über das Dock, beispielsweise Mail oder Safari, so erscheint unter dessen Symbol der vorher genannte schwarze Pfeil, der so lange blinkt, bis das Programm vollständig geladen ist. Mit einem Rechtsklick auf das Symbol lässt sich das Programm wieder beenden.
Sieht man sich das Fenster genauer an, welches Safari nach dem Start zeigt, so fallen zwei Dinge auf. 1. Drei bunte Knöpfe am linken oberen Fensterrand statt den altbekannten drei Knöpfen rechts. 2. Das Menü der Anwendung hängt nicht am Fenster, sondern am oberen Bildschirmrand.
Während Ersteres schnell erklärt ist, kommen wir auf den zweiten Punkt etwas später zu sprechen.
Die drei Knöpfe am oberen Fensterrand haben eine ähnliche Bedeutung wie unter Windows. Rot schließt das Fenster, Orange minimiert es und grün maximiert es. Im Gegensatz zu Windows wird das Fenster allerdings nicht auf den Bildschirm maximiert. Das Fenster wird stattdessen so vergrößert, dass dessen Inhalt, für OS X, akzeptabel dargestellt wird. Zu viel auf einmal? Einfach ausprobieren, es ist leichter als man denkt.
Der nächste große Unterschied zu Windows, liegt im Schließen der Fenster. Wenn unter OS X alle Fenster einer Anwendung geschlossen sind, heißt das nicht, dass das Programm auch wirklich beendet wurde. Öffnet man beispielsweise Safari und schließt das Fenster danach wieder über den roten Button, so bleibt der schwarze Pfeil auch weiterhin unter dem Safari-Logo und somit die Anwendung weiterhin geladen.
Die Menüs befinden sich, wie bereits erwähnt, am oberen Bildschirmrand. Somit ist es nicht möglich, von einem Applikationsmenü (Word -> Datei speichern) ins nächste (Explorer/Finder -> aktualisieren) zu springen. Es ist eine Geschmackssache, aber auch hier gewöhnt man sich recht schnell um. Die Applikation, die im Vordergrund ist, hat das Menü. Hiervon ausgenommen ist das Apfel-Icon am Anfang des Menüs sowie Einträge am Ende. Hinter dem Apfel-Symbol verbergen sich systemspezifische Kommandos. So lässt sich hierüber der Mac ausschalten, neustarten oder auf Aktualisierungen überprüfen.
Die "Systemsteuerung" findet man als "Systemeinstellungen" im Apfelmenü.
Die Einstellung für die Einwahl ins Internet befinden sich unter "Netzwerk" in den Systemeinstellungen.