Martin Heidegger/ Sein und Zeit

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Als Hilfe zur Lektüre: Die Darstellung zeigt den Zusammenhang zwischen den Hauptbegriffen in „Sein und Zeit“. (PDF-Datei zum ausdrucken.)

Diese Zusammenfassung soll als Hilfestellung zur Lektüre dienen. Durch die kompakte Darstellung der einzelnen Kapitel ermöglicht sie es sich schnell einen Überblick über die Inhalten des Kapitels zu verschaffen, was das Leseverständnis erhöhen hilft. An wichtigen Stellen wird außerdem das methodische Vorgehen Heideggers herausgarbeitet, so daß die Struktur des Werkes besser verständlich wird. Die Zusammenfassung ist an die Sprache Heideggers angelehnt, so daß der Leser mit den Heideggerischen Termini vertraut wird. Zugleich wird jedoch versucht eine alltagssprachliche Beschreibung der Termini zum besseren Verständnis voranzuschicken.

  • Referenzausgabe: Martin Heidegger: Sein und Zeit, Max Niemeyer Verlag, Tübingen, 2001

Inhalt der Kapitel[Bearbeiten]

Einleitung[Bearbeiten]

Die Einleitung zu Sein und Zeit ist äußerst umfangreich, was die von Heidegger angesprochenen Themen betrifft. Vieles greift den folgenden Kapiteln vorweg, es wird der Bezug zu andere Philosophen und den Wissenschaften angesprochen. Teile der Einleitung beziehen sich auch auf den im veröffentlichten Werk nicht enthaltenen letzten Teil von „Sein und Zeit“.

Erstes Kapitel §§ 1–4[Bearbeiten]

Zweites Kapitel §§ 5–8[Bearbeiten]

Erster Teil / Erster Abschnitt[Bearbeiten]

Vorbereitende Fundamentalanalyse des Daseins
Im ersten Kapitel grenzt Heidegger die Untersuchung von scheinbar ähnlichen Untersuchungen ab. Das zweite Kapitel stellt eine Fundamentalstruktur des Daseins vor: das In-der-Welt-sein. Dieses In-der-Welt-sein ist eine ständig ganze Struktur, von welcher sich einzelne Momente abheben. Hierzu gehört die Welt in ihrer Weltlichkeit als Thema des dritten Kapitels. Das vierte Kapitel behandelt das In-der-Welt-sein als Mit- und Selbstsein. Im Fünften wird das In-Sein als solches zum Thema. Durch die in Kapitel zwei bis fünf ausgebreitete Analyse wird im sechsten Kapitel der existenziale Sinn des Seins des Daseins sichtbar: die Sorge.

Erstes Kapitel §§ 9–11[Bearbeiten]

Zweites Kapitel §§ 12–13[Bearbeiten]

Drittes Kapitel §§ 14–24[Bearbeiten]

Viertes Kapitel §§ 25–27[Bearbeiten]

Fünftes Kapitel §§ 28–38[Bearbeiten]

Sechstes Kapitel §§ 39–44[Bearbeiten]

Erster Teil / Zweiter Abschnitt[Bearbeiten]

Dasein und Zeitlichkeit
Heidegger hat im ersten Teil des Buches die Grundverfassung des Daseins als In-der-Welt-sein herausgearbeitet. Es steht allerdings immer noch die Antwort auf die Frage nach dem Sinn von Sein aus. Um diese zu beantworten möchte Heidegger zunächst das „Ganze des Daseins“ in den Blick bringen. Da das Sein des Dasein in seiner Existenz liegt, also im „Sich-vorweg-schon-sein-in-(der-Welt-) als Sein-bei (innerweltlich begegnendem Seienden)“ (kurz: Sorge) gehört zum Dasein auch das „vorweg“, „schon“ und „Sein-bei“. Mit diesem zeitlichen über sich hinaus greifen ist das Dasein immer mehr als nur bloß vorhanden. Es steht immer etwas zu tun aus. Dasein hat immer etwas vor sich. Dasein ist Möglichsein. Damit das Dasein ganz sein kann, wird also auch diesem Ausstehenden und zum Dasein dazugehörenden Beachtung geschenkt werden müssen.

Zwar ist mit der Sorge eine Beschreibung des Daseins als Strukturganzes gegeben, jedoch wurde, was das Seinkönnen betrifft, bisher nur von der Uneigentlichkeit geredet. Es wird sich im fogenden zeigen, wie das Ganzsein des Daseins mit der Eigentlichkeit zusammen hängt.

Als die Ganzheit des Daseins wird sich das Zwischen Geburt und Tod erweisen. Dabei muss ein ontologisch angemessener Begriff vom Tod gewonnen werden (der Tod ist nur im Sein zum Tode). Es wird sich zeigen, dass das eigentliche Seinkönnen gerade darin besteht, die Existenz in dieser zeitlichen Ganzheit in den Blick zu bekommen. Damit wird zugleich die Frage aufgeworfen: Wie wird man „eigentlich“? Heidegger antwortet hierauf: Das eigentlich Seinkönnen wird durch das Gewissen-haben-Wollen möglich. Durch die Analyse der Zeitlichkeit wird dann auch die Geschichtlichkeit des Daseins verständlich, ebenso wird der Ursprung des vulgären Zeitbegriffs in der Sorge sichtbar: Sorge braucht Zeit und rechnet mit ihr.

Erstes Kapitel §§ 46–53[Bearbeiten]

Zweites Kapitel §§ 54–60[Bearbeiten]

Drittes Kapitel §§ 61–66[Bearbeiten]

Viertes Kapitel §§ 67–71[Bearbeiten]

Fünftes Kapitel §§ 72–77[Bearbeiten]

Sechstes Kapitel §§ 78–83[Bearbeiten]