Medikamente in der präklinischen Notfallmedizin

Aus Wikibooks

Wechseln zu: Navigation, Suche
Gnome-applications-office.svg Dieses Buch steht im Regal Medizin.

[Bearbeiten] Zusammenfassung des Projekts

  • Zielgruppe: Mitarbeiter im Rettungsdienst, Interessierte aus anderen Bereichen der Notfallmedizin wie Katastrophenschutz und Sanitätsdienst
  • Lernziele: Das Wissen über Anwendung und Wirkung von einzelnen Medikamenten aus der Notfallmedizin erweitern
  • Buchpatenschaft/Ansprechperson: vorerst: IN_Madde übergebe das Projekt aber gerne an jeden Fachkundigen und Interessierten
  • Sind Co-Autoren gegenwärtig erwünscht? Ohne andere Autoren ist das Vorhaben nicht realisierbar. Also: Egal ob nur stilistisch verbessert wird (Sätze umstellen, bessere Aufteilungen und Aufzählung), oder ob ihr eigene Kapitel schreibt oder ausbaut - beteiligt euch! -> Bilder wären auch nützlich.
    Da Literatur häufig verschiedene Ansichten zu einem Aspekt vertritt, bitte jede relevante Aussage (genaue Wirkung, Wirkungszeiten,... mit Quellen versehen)
  • Projektumfang und Abgrenzung zu anderen Wikibooks: Keine Konkurenz zu den anderen Büchern über Notfallmedizin und auch keine Konkurenz zu den pharmakologischen Büchern aus den Regalen hier. Hier geht es nicht um Langzeittherapieergebnisse oder ähnliches sondern nur um Notfallmedizinisch relevantes.
  • Themenbeschreibung: Kurzzusammenfassung zu den jeweils gebräuchlichen Medikamenten, Praxishinweise und Neuerungen die relevant sind.
  • Aufbau des Buches: Aufbau in drei Teile: Grundlagen, Wirkstoffgruppen (im quelltext momentan ausgeklammert), einzelne Medikamente nach INN. Davor Liste aller Markennamen und freien Namen und Link auf die entsprechende Medikamentenseite

Inhaltsverzeichnis


[Bearbeiten] Grundlagen der Pharmakologie

[Bearbeiten] Applikationsarten

Bei den Applikationsarten wird zwischen enteraler und parenteraler Gabe unterschieden. Während bei der enteralen Gabe, das Pharmakon oral oder ektal verabreicht wird und dadurch zuerst über das Pfortadersystem in der Leber teilweise metabolisiert wird, wird bei der parenteralen Gabe das Pfortadersystem durch direktes gelangen in die Blutbahn umgangen. Die Menge an Stoff, die bei der enteralen Gabe von der Leber direkt eliminiert wird, und dem Kreilauf daher nicht mehr zur Verfügung steht wird First-Pass-Efect genannt.

[Bearbeiten] Enterale Applikationsformen

  • oral
  • rektal

[Bearbeiten] Parenterale Applikationsformen

  • intravenös (i.v.)
  • intramuskulär (i.m.)
  • intraossär
  • endobronchial
  • subkutan
  • sublingual
  • lokal

[Bearbeiten] Wirkorte der Pharmaka

[Bearbeiten] Rezeptorvermittelte Arzneiwirkungen

  • Bindung nach Schlüssel-Schloss Prinzip (Selektivität des Pharmakons)
  • Agonistische und Antagonistische Wirkung am Rezeptor

[Bearbeiten] Nicht-rezeptorvermittelte Arzneiwirkungen

  • Beeinflussung von Ionenkanälen
  • Beeinflussung von Transportsystemen
  • Arzneimittelwirkung an Enzymen

[Bearbeiten] Das Nervensystem in der Pharmakologie

[Bearbeiten] Transmitterstoffe

[Bearbeiten] Transmitterstoffe des Parasympathikus

  • Acetylcholin nikotinartig
  • Acetylcholin muskarinartig

[Bearbeiten] Transmitterstoffe des Sympathikus

  • Acetylcholin nikotinartig
  • Noradrenalin

[Bearbeiten] Katecholamine

[Bearbeiten] Allgemeines

[Bearbeiten] Rezeptoren der Katecholamine (Hauptwirkungen)

  • α-Rezeptoren: Kontraktion
  • β11-Rezeptoren: (Primäre Wirkung auf das Herz)
  • β12-Rezeptoren: Dilatation

[Bearbeiten] Wirkstoffgruppen

[Bearbeiten] α-Rezeptorenblocker

[Bearbeiten] Analgetika

[Bearbeiten] Opiode Analgetika

Opioide sind chemisch mit Morphin verwandte Stoffe. Ihre Angriffspunkte sind die Bindungsstellen, die auch von Endorphinen benutzt werden

Alle Opiate haben eine psychotrope Wirkung, wodurch sich die Schmerzwahrnehmung im limbischen System verändert und der Schmerz seine bedrohliche Wirkung verliert. Weiterhin erfolgt eine Blockierung der präsynaptischen Ca2+-Kanäle der Schmerzrezeptoren im verlängerten Mark, wodurch ankommende Reize nicht weitergeleitet werden können. Dadurch wird eine verringerung der Schmerzwahrnehmung erreicht. Es wird bei Opioiden nach zentralen und peripheren Wirkungen unterschieden.

[Bearbeiten] Zentrale Wirkungen

Hierbei sind vor allem Wirkungen an den μ-, δ-, κ-, σ- Rezeptoren wichtig.

[Bearbeiten] Wirkungen an den μ-Rezeptoren

  • Supraspinale Analgesie
  • Euphorie
  • Antitussive Wirkung
  • Atemdepression
  • Miosis
  • Abhängigkeit
  • Stimulation des Brechzentrums

[Bearbeiten] δ-Rezeptoren

  • spinale Analgesie

[Bearbeiten] κ-Rezeptoren

  • spinale Analgesie
  • Sedation
  • Atemdeprression

[Bearbeiten] periphere Wirkungen

  • Tonuserhöhung
    • GI-Trakt
      • Obstipation
      • Gallengangskonstriktion
    • Urogenitaltrakt
      • Harnverhalt
      • Koliken
  • Hemmung der Wehentätigkeit
  • Histaminfreisetzung
    • Juckreiz
    • Hautrötung
    • Vasodilatation (Vorlastsenkung am Herzen)
      • Blutdrucksenkung

[Bearbeiten] Muskelrelaxantien

Muskelrelaxantien werden bei der Narkose eingesetzt um Beatmung und Intubation zu erleichtern. Sie bewirken eine Erschlaffung der quargestreiften Muskulatur im Körper. Die kleineren Muskeln im Körper werden in der Regel schneller als die größeren Muskeln betroffen (Übliche Reihenfolge: Augen -> Nacken -> Extremitäten -> Interkostalmuskulatur -> Zwerchfell).

Muskelrelaxantien werden abhängig von ihrer Wirkung an der Wikipedia-logo.png Motorischen Endplatte in Nicht-depolarisierende und depolarisierende Muskelrelaxantien unterteilt.

[Bearbeiten] Depolarisierende Muskelrelaxantien

Depolarisierende Muskelrelaxantien binden im postsynaptischen Acetylcholin-Rezeptor und lösen dort eine einmalige, kurze Kontraktion aus, danach sind die Rezeptoren besetzt und der Muskel kann nicht weiter erregt werden. Dadurch lässt sich die Relaxation nicht durch die Gabe von Cholinesterasehemmern aufheben.

Depolarisierende Muskelrelaxantien haben zumeist einen sehr schnellen Wirkungseintritt und eine kurze Wirkdauer.

[Bearbeiten] Nicht-depolarisierende Muskelreaxantien

Nicht-depolarisierende Muskelreaxantien verdrängen Acetylcholin kompetetiv vom postsynaptischen Acetylcholin-Rezeptor. Im Gegensatz zum Acetylcholin rufen Sie allerdings aufgrund ihrer Molekülbeschaffenheit keine Kontraktion des Muskels hervor, weshalb direkt eine schlaffe Lähmung des Muskels einsetzt. Dadurch lässt sich die Relaxation durch die Gabe von Cholesterinesterasehemmern aufheben.

[Bearbeiten] Spezielle Medikamente

[Bearbeiten] Acetylcystein

Handelsnamen: ACC©, Fluimucil© Antidot

Acetylcystein ist ein Mukolytikum (Schleimlöser) und Antidot. Sein Haupteinsatzgebiet in der präklinischen Notfallmedizin ist die Akutbehandlung von Paracetamol Überdosierungen. Bei Paracetamol Übderdosierungen (7 - 15 g) wird in geringen maßen ein hepatotoxischer Metabolit gebildet, die die körpereigenen Entgiftungs- und Metabolisierungsmechanismen überlastet. Hierdurch wird der Vorrat an Glutathion schnell aufgebraucht. Normalerweise wird Glutathion aus Cystein sythetisiert, es kann aber auch aus Acetylcystein synthetisiert werden. Hierdurch wird neues Glutathion zur Verrfügung gestellt, dass die Paracetamolmetaboliten abbaut. Daneben kann Acetylcystein an den Paracetamolmetaboliten noch direkt binden und erhöht den Abbau der Metaboliten durch Sulfatkonjugation und hemmt die Bildung des Metaboliten[1][2]

Daneben bindet Acetylcystein noch Acrylnitril, Methacrylnitril (Das bei Blausäurevergiftungen durch Inhalation gebildet wird) und Methylbromid und kommt daher bei Intoxikationen mit diesen Stoffen zum Einsatz.[2]

[Bearbeiten] Indikationen

Als Antidot bei Intoxikationen mit:

  • Paracetamol
  • Acrylnitril
  • Methacyrylnitril (Blausäure Inhalation)
  • Methylbromid [1]

[Bearbeiten] Dareichungsformen und Dosierungsempfehlungen

Fluimucil© Antidot steht als Ampulle mit 5 g Wirkstoff auf auf 25 ml zur Verfügung.[1]

[Bearbeiten] Paracetamolintoxikation

Die Antidotbehandlung bei einer Paracetamol Intoxikation streckt sich über einen Zeitraum von 20 Stunden, in denen eine Gesamtdosis von 300 mg/kg KG angestrebt wird. Die Hälfte davon (150 mg/kg KG) wird als Intitialdosis in den ersten 15 Minuten verabreicht und ist daher für den Rettungsdienst von höchster Relevanz. Die Initialdosis wird in 200 ml 5 % Glucose über 15 Minuten i.v. verabreicht.[1]

Eine Sekundärdosis nach 15 Minuten von 50 mg/kg KG wird in 500 ml 5 % Glucose über 4 Stunden verabreicht. Weitere Dosierungen sind für die präklinische Behandlung nicht mehr von Relevanz.[1]

[Bearbeiten] Acrylnitrilintoxikation

Bei inhalativer Intoxikation wird nach dem Schema der Paracetamolintoxikation vorgegangen.[2]

Bei oraler Intoxikation sollten zunächst 3 - 4 mg / kg KG 4-Dimethylaminophenol i.v. verabreicht werden. Danach sollten 100 mg / kg Natriumthiosulfat langsam i.v. verabreicht werden. Danach ist eine Gabe von Acetylcystein nach dem Schema der Paracetamolintoxikation indiziert.[2]

[Bearbeiten] Methacrylnitrilintoxikation

Bei einer Methacrylnitrilintoxikation sollten zunächst 3 - 4 mg / kg KG 4-Dimethylaminophenol i.v. verabreicht werden. Danach sollten 100 mg / kg Natriumthiosulfat langsam i.v. verabreicht werden. Danach ist eine Gabe von Acetylcystein nach dem Schema der Paracetamolintoxikation indiziert.[2]

[Bearbeiten] Kontraindikationen

Keine [1]

[Bearbeiten] Nebenwirkungen

  • Anaphylaktische Reaktion
  • Abfall des Phrothrombinwertes [1]

[Bearbeiten] Acetylsalicylsäure

Handelsnamen:Aspisol©, Aspirin© i.v.

Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure ist ein Wikipedia-logo.png Cyclooxygenasen-Inhibitor, das heißt er hemmt die Prostaglandinbiosynthese und wirkt damit als Thrombozytenaggregationshemmer, nicht opioides Analgetikum, Entzündungshemmer (Antiphlogistika) und Antipyretika.[3] Er kommt aufgrund seines breiten Wirkungsspektrums sowohl bei der Akutbehandlung eines Herzinfarktes, beim Akuten Koronarsyndrom, zur Fiebersenkung und allgemein zur Analgesie (z.B. bei der Behandlung eines akuten Migräneanfalls) zum Einsatz.[4]

[Bearbeiten] Indikationen

  • Verdacht auf Myokardinfarkt (ST-Veränderungen im EKG, Symptome)
  • Leichte und mittlere Schmerzen
  • Akute Embolien und Thrombosen [5]

[Bearbeiten] Dareichungsformen und Dosierungsempfehlungen

Aspisol© und Aspirin© i.v. stehen als Trockensubstanz mit 0,5 g Acetylsalicylsäure zur Verfügung, der auf 5 ml Aqua ad injectabili gelöst werden muss.[5]

[Bearbeiten] Dosierungen nach Notfallbild

  • Akutes Koronarsyndrom: 0,5 g i.v.
  • Akute, mäßig starke und starke Schmerzen / Fieber: 0,5 - 1 g i.v. (max. 5 g pro Tag!)
  • Fieber (Dosierungen bei Kindern): Pro Tag: 10 - 25 mg/kg KG i.v. (in 2 - 3 einzelnen Gaben)(CAVE: bei Kindern Entwicklung eines Reye-Syndroms möglich ! D.h. eher Fiebersenkung durch Paracetamol)
  • Akuter Migräneanfall: 1 g i.v. [4]

[Bearbeiten] Wirkungszeit und Wirkungsdauer

WirkungseintrittThrombozytenaggregationshemmung: 2 - 5 Minuten [3]

WirkungseintrittAnalgesie: 4 - 10 Minuten [3]

Wirkungsmaximum: c.a. 20 Minuten [3]

Wirkungsdauer: 3 - 4 Stunden [3]

[Bearbeiten] Kontraindikationen

  • Bekannte Allergie gegen Acetylsalicylsäure
  • Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre
  • Gleichzeitige Behandlung mit Gerinnungshemmern (Heparin©, Marcumar©)
  • evtl. Spätschwangerschaft
  • evtl. Asthma bronchiale
  • Nierenschädigungen [3][5]

[Bearbeiten] Nebenwirkungen

  • Magenbeschwerden
  • Blutungsgefahr
  • Auslösung eines Asthmaanfalls bei Asthmatikern
  • Anaphylaktische Reaktion [3]
Crystal Clear app ktip.png

Hinweis:

Acetylsalicylsäure schwächt die Wirkung von Diuretika wie Furosemid ab.[5]

[Bearbeiten] Adenosin

Handelsnamen: Adrekar©

Adenosin ist ein nicht klassifiziertes Antiarrythmikum, dass bei atrioventrikulärer-(Reentry)-Tachykardie zum Einsatz kommt. Es sorgt für eine kurzzeitige Unterbrechung der Reiz-Weiterleitung zwischen Vorhof und Ventrikel, wodurch ein wenige Sekunden dauernder Herzstillstand ausgelöst wird.[6][7]

[Bearbeiten] Indikationen

  • Paroxysmale Supraventrikuläre Tachykardie
  • Atrioventrikulärer-(Reentry)-Tachykardie

[Bearbeiten] Dareichungsform und Dosierungsempfehlungen

Adrekar© steht als Durchstechflasche mit 2 ml Inhalt, in der 6 mg Adenosin gelöst sind, zur Verfügung.[8]

Initial sollten 3 mg als Bolus über 2 Sekunden gegeben werden. Nach jeweils 1 - 2 Minuten können weitere Gaben von 6, 9 und 12 mg ebenfalls als Bolus erfolgen, wenn die Tachykardie nicht durchbrochen werden konnte.[9]

[Bearbeiten] Wirkungszeit und Wirkungsdauer

Wirkungseintritt: 10 Sekunden [10]

Wirkungsdauer: 10 Sekunden [10]

[Bearbeiten] Kontraindikationen

  • AV-Block II. oder III Grades
  • Vorhofflimmern oder Vorhofflattern
  • Obstruktive Lungenerkrankungen
  • Verlängertes QT-Intervall [9]
  • absolute KI bei WPW-Syndrom, da hier die SVT durch Blockierung der AV-Überleitung und damit "Umleitung" über das abberante Bündel zu einer VT führen kann !

[Bearbeiten] Nebenwirkungen

  • Dyspnoe
  • Bronchospasmus
  • Übelkeit
  • Schwindel
  • Kopschmerzen
  • Schwitzen und Hitzegefühl
  • Hyperventilation
  • Bradykardie
  • Asystolie
  • Kammerflimmern
  • Torsade-de-pointes
  • Extrasystolen [9]
Crystal Clear app ktip.png

Hinweis:

Bei der Gabe von Adenosin ist eine kardiopulmonale Reanimationsbereitschaft sicherzustellen und die Gabe ist unter kontinuuierlicher EKG Überwachung durchzuführen, da Arrythmien auftreten können.[8]

[Bearbeiten] Adrenalin

Adrenalin-Ampulle, 1 mg (Suprarenin®)

Handelsnamen: Suprarenin©

Adrenalin ist ein Sympathomimetikum und gehört der Gruppe der Katecholamine an. Als Medikament kommt es bei der Reanimation und bei dem Anaphylaktischen Schock zum Einsatz. Adrenalin wird im Körper im Nebennierenmark gebildet, und bei einer Erregung des Sympathikus in den Blutkeislauf ausgeschüttet. Es wirkt agonistisch auf adregene α- und β-Rezeptoren. β1-Rezeptoren überwiegen am Herzen, wo es zu einer Zunahme der Herzfrequenz (positive Chronotropie), der Kontraktionskraft (positive Inotropie) und der Leistungsgeschwindigkeit (positive Dromotropie) und damit zu einem höheren Herzminutenvolumen und Blutdruck führt.

Durch die Stimulaltion der β2-Rezeptoren der Lunge wird eine Erweiterung der Bronchien bewirkt.

Als Sympathomimetikum steigert es die Durchblutung der Muskulatur und der Mesenterialgefäße, da dort β2-Rezeptoren überwiegen und hemmt die Durchblutung von Haut und Schleimhäuten, Gastrointestinaltrakt und Niere, da dort α-Rezeptoren überwiegen. Daneben führt es zu einer Verminderung der Elektrolytausscheidung.

Im Stoffwechsel bewirkt die Stimulation von β3-Rezeptoren einen Anstieg des Blutglukosespiegels und der Fettfreisetzung im Blut, sowie eine Blockade der Histaminfreisetzung aus Mastzellen (weswegen es auch bei schweren anaphylaktischen Reaktionen zum Einsatz kommt).

Bei der Reanimation bewirkt Adrenalin eine Steigerung des koronaren Perfusiunsdrucks. In der Anfangsphase beruht die Wirkung auf einer Stimulation der α-Rezeptoren, wodurch der periphere Widerstand und damit der diastolische Blutdruck erhöht wird. Dies führt zu einer Steigerung des koronaren Perfusionsdrucks. Die rechtzeitige Gabe von Adrenalin ist für den Erfolg einer Reanimation entscheidend. Weiterhin soll Adrenalin bei bestehendem Kammerflimmern die Amplitude der Flimmerwellen erhöhen und damit die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Defibrillation steigern.[11][12]

Die Wirkung von Adrenalin ist je nach Dosierung unterschiedlich. Bei 1 - 2 µg/min werden α- und β-Rezeptoren kombiniert stimuliert. Bei Dosierungen um die 10 - 20 µg/min werden überwiegend α-Rezeptoren stimuliert.[12]

[Bearbeiten] Indikationen

  • Reanimation
  • Anaphylaktischer Schock [12]

[Bearbeiten] Dareichungsform und Dosierungsempfehlungen

Adrenalin steht in Ampullen zu je 1 ml (1 mg Adrenalin) und Stechampullen zu je 25 ml (25 mg Adrenalin) zur Verfügung. Die Stechampullen müssen kühl gelagert werden, aber eine Änderung dieser Vorschrift ist geplant.[11]

Aufziehen: Bei i.v. Gabe eine Ampulle Adrenalin 1:10 mit 0,9% NaCl verdünnen (1 ml Adrenalin mit 9 ml NaCl). Bei endobronchialer Applikation 3:10 mit 0,9% NaCl verdünnen (3 ml Adrenalin, 7 ml NaCl).[12]

Kreislaufstillstand: 1 mg alle 3 - 5 Minuten i.v. oder endobronchial 3 mg alle 8 - 12 Minuten.[12]

Anaphylaktischer Schock: Vor der Gabe von Kortikoiden 0,1 mg i.v. unter Puls- und Blutdruckkontrolle.[11]

[Bearbeiten] Wirkungszeit und Wirkungsdauer

Wirkungseintritt: Bei i.v. Gabe sofort, bei endobronchialer Gabe nach einigen Minuten.[12]

Wirkungsdauer: c.a. 3 Minuten (Daher ist bei längeren Transporten eine Gabe über Perfusor sinnvoll)

[Bearbeiten] Kontraindikationen

Reanimation: Keine

  • Hypertonie
  • Tachyarrythmie
  • Engwinkelglaukom
  • Absolute Arrythmie
  • Nierenfunktionsstörungen
  • Herzerkrankungen [12]

[Bearbeiten] Nebenwirkungen

  • Tachykardie
  • Extrasystolen bis Kammerflimmern
  • pectanginöse Beschwerden
  • Anstieg des Blutglucosespiegels
  • Tremor
  • Pupillenerweiterung
  • Anstieg des myokardialen Sauerstoffverbrauchs [12][13]
Crystal Clear app ktip.png

Hinweis:

Natriumbicarbonat (aufgrund seiner alkalischen Eigenschaften) und Adrenalin nicht gemeinsam oder gleichzeitig geben, da es sonst zu einer Inaktivierung kommt.[13]

[Bearbeiten] Alcuronium

Handelsnamen: Alloferin©

Alcuronium ist ein nicht-depolarisierendes Muskelrelaxans, das bei der Intubation zum Einsatz kommt. Es blockiert die Erregungsüberleitung vom Nerven an den Muskel an der motorischen Endplatte. Dadurch bewirkt es eine vollständige Erschlaffung der gesamten Muskulatur (auch der Atemmuskulatur), während der Patient bei vollem Bewusstsein und Schmerzempfinden bleibt. Ein Medikament zur Narkotisierung und Analgesierung (bspw. Fentanyl) ist deswegen nötig.[14]

[Bearbeiten] Indikationen

  • Muskelrelaxation zur Intubation und maschinellen Beatmung [14]
  • Gabe vor depolarisierenden Muskelrelaxantien um muskelkaterartige Symptome nach einer Narkose zu minimieren [15]

[Bearbeiten] Dareichungsform und Dosierungsempfehlungen

Alloferin© liegt in Ampullen mit 10 ml in denen 10 mg Alcuronium enthalten sind vor.[14]

Empfohlen sind 0,15 mg/kg KG.[14]

Lediglich eine intravenöse Gabe kommt in Betracht, weil es im Magen-Darmtrakt kaum resorbiert wird.[16]

[Bearbeiten] Wirkungszeit und Wirkungsdauer

Wirkungseintritt: c.a. 3 - 4 Minuten [14]

Wirkungsdauer: c.a. 15 - 20 Minuten [14]

[Bearbeiten] Kontraindikationen

  • Keine Möglichkeit zur Intubation oder Beatmung
  • Allergie gegen Alcuronium [14]

[Bearbeiten] Nebenwirkungen

  • Anaphylaxien bis hin zum Anaphylaktischen Schock
  • Bronchospasmus
  • Arrythmien
  • Herzstillstand [14]
Crystal Clear app ktip.png

Hinweis:

Alcuronium muss kühl und lichtgeschützt gelagert werden.[15]

[Bearbeiten] Alfentanil

Handelsnamen: Rapifen©

Alfentanil ist ein Opiodes Analgetikum vergleichbar mit Fentanyl. Im Unterschied zu diesem weist es jedoch einen schnelleren Wirkungseintritt und eine kürzere Wirkdauer auf.

Alfentanil unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz. Seine relative analgetische Potenz beträgt 30–40 im Vergleich zu Morphin.[17]

[Bearbeiten] Indikationen

  • Narkoseeinleitung

[Bearbeiten] Dareichungsform und Dosierungsempfehlungen

15–30 µg/kg KG i.v. [17]

[Bearbeiten] Wirkungszeit und Wirkungsdauer

Wirkungseintritt: c.a. 1 Minute [17]

Wirkungsdauer: c.a. 30 - 60 Minuten [17]

[Bearbeiten] Kontraindikationen

[Bearbeiten] Nebenwirkungen

[Bearbeiten] Amiodaron

Handelsnamen: Amiodaron-ratiopharm©, Cordarex©, Cordarone©

Amiodaron ist ein Klasse 3 Antiarrhythmikum mit geringen proarrhythmischen Eigenschaften, das bei Reanimationen und Rhytmusstörungen zum Einsatz kommen kann.[18]

[Bearbeiten] Dareichungsform und Dosierungsempfehlungen

Cordarex© steht in Ampullen mit 3 ml zur Verfügung, in denen 150 mg Amiodaronhydrochlorid gelöst sind. [19]

[Bearbeiten] Dosierung nach Notfallbild

  • Reanimation mit rezidiven Kammerflimmern oder pulsloser Ventrikulärer Tachykardie: 300 mg i.v.[18]
  • Supraventrikuläre und ventrikuläre Rhytmusstörungen: 5 mg / kg KG über 3 Minuten i.v. Keinesfalls eine zweite Dosis früher als 15 Minuten nach der ersten Injektion geben. [18]

[Bearbeiten] Apomorphin

Handelsnamen: Apomorphin©

Apomorphin ist ein zentral wirkendes Emetikum[20]

[Bearbeiten] Atenolol

Handelsnamen: Tenormin©

Atenolol

[Bearbeiten] Äthylalkohol

Äthilalkohol oder Ethanol kann als Antidot in der therapierung einer Methanolvergiftung eingesetzt werden. Durch die höhere Affinität des Enzyms Alkoholdehydrogenase zu Ethanol, wird die Umsetzung von Methanol in seine giftigen Zwischen- und Endprodukte verhindert. [21]

[Bearbeiten] Dareichungsformen und Dosierungsempfehlungen

Ein Blutalkoholgehalt von 1‰ ist anzustreben und bis zur Übergabe an das Klinikpersonal bei längeren Aufenthalten notfalls aufrechtzuerhalten um das Enzymsystem des Körpers vollständig auszulasten und eine weitere Umwandlung zu verhindern. Bei einem bewusstseinsklaren Patienten ist die orale Gabe von alkoholischen Getränken anzustreben. Beim bewusstlosen Patienten kann Ethanol 95/96 % als Infusionszusatz hergenommen werden.

Eine exakte Berechnung der Blutalkoholkonzentration ist im Einsatzfall kaum sinnvoll, eine Gabe von 50 ml Ethanol ist bei den meisten Patienten ausreichend und wird beispielsweise über die Gabe von 100 ml 50%igen Schnapps erreicht.[21]

[Bearbeiten] Atropin

Handelsnamen: Atropin©

Atropin ist ein Parasympatholytikum und wird als Antidot bei einer Vergiftung mit Alkylphospaten und Carbamaten, zumeist Insektizide wie das Pflanzenschutzmittel E605, eingesetzt.[22] [23]

[Bearbeiten] Ajmalin

Handelsnamen:Gilurytmal©

Ajmalin

[Bearbeiten] Beclametason

Handelsnamen:Junik©

Beclometason ist ein Dosier-Aerosol aus dem Bereich der Glucokortikoide, es ersetzt das seit März 2003 in Deutschland nicht mehr zugelassene Auxilison©. [24]

[Bearbeiten] Budesonid

Handelsnamen: Pulmicort©

Budesonid

[Bearbeiten] Butylscopolamin

Handelsnamen: Buscopan©

Butylscopolamin ist ein Parasympatholytikum, das primär als Spasmolytikum auf die glatte Muskulatur im Magen-Darmtrakt wirkt und dadurch für eine Entkrampfung und Entspannung sorgt. Es wird bei kolikartigen Beschwerden im Magen-Darmtrakt eingesetzt, wo es schmerzsenkend wirkt. Daneben erfolgt durch die Hemmung der Peristaltik eine Verlangsamung der Magenentleerung.

Im Gegensatz zum Parasympatholytikum Atropin wirkt es nicht im Zentralen Nervensystem.[25]

[Bearbeiten] Indikationen

Krampf und Kolikartige Schmerzen im:

  • Magen
  • Darm
  • Gallenwegen
  • in den ableitenden Harnwegen
  • weiblichen Genitalien [25][26]

[Bearbeiten] Darreichungsformen und Dosierungsempfehlung

Buscopan© steht in Ampullen zu je 1 ml, in denen 20 mg Wirkstoff enthalten sind und als Injektionsflasche zu je 10 ml, in denen 200 mg Wirkstoff gelöst sind, zur Verfügung.[26]

Je nach Stärke der Beschwerden werden dem erwachsenen Patienten 1 - 2 Ampullen (20 - 40 mg) langsam i.v. verabreicht (Tagesdosis < 100 mg). Bei Kindern und Jugendlichen wird nach folgender Formel gegeben: 0,3 - 0,6 mg/kg KG (Tagesdosis < 1,5mg/kg KG).[26]

[Bearbeiten] Wirkzeit und Wirkdauer

Wirkungseintritt: 2 - 4 Minuten [25]

Wirkungsmaximum: Nach c.a. 20 Minuten [25]

Wirkdauer: Die Wirkung hält über mehrere Stunden an.[25]

[Bearbeiten] Kontraindikationen

  • Glaukom (grüner Star)
  • Tachyarrythmie
  • Prostatavergrößerung mit Restharnbildung
  • Mechanische Verengungen des Magen-Darmtrakts
  • Muskelschwäche [25]

[Bearbeiten] Nebenwirkungen

  • Anticholinergene Effekte (Tachykardie, Hemmung der Schweiß- und Speichelsekretion, Harnverhalt)
  • Blutdruckabfall
  • Sehstörungen
  • Allergische Reaktionen [25][26]
Crystal Clear app ktip.png

Hinweis:

Bei einem Abdomoinaltrauma oder unkarem akuten Abdomen ist die Gabe von Buscopan kontraindiziert um die klinische Diagnonstik nicht zu erschweren. In diesen Fällen sollte lediglich ein Analgetikum nach der ausführlichen Erhebung und Dokumentation eines Befunds verabreicht werden.[27]

[Bearbeiten] Cafedrin-Theodrenalin

Handelsnamen: Akrinor©

Cafedrin-Theodrenalin ist ein Kombinationspräperat aus den beiden ß-Sympathomimetika Cafedrin und Theodrenalin und wirkt erhöhend auf den systolischen Blutdruck, regt die Herzmuskelkraft und steigert das Herzminutenvolumen, während die Herzfrequenz absinkt.

Theodrenalin wirkt sehr schnell und kurzfristig, während Cafedrin erst stark verzögert, aber dafür lang anhaltend wirkt. Das Kombipräperat hat damit eine schnelle Wirkzeit und eine lang anhaltende Wirkung.[9]

[Bearbeiten] Indikationen

  • Kreislaufversagen
  • Hypotonie
  • Relativer Volumenmangel [9]

[Bearbeiten] Dareichungsform und Dosierungsempfehlungen

Akrinor© steht in Ampullen zu je 2 ml, in denen 200 mg Cafedrin und 10 mg Theodrenalin gelöst sind zur Verfügung.[9]

Je nach Bedarf wird eine halbe bis eine Ampulle langsam i.v. verabreicht.[9]

[Bearbeiten] Wirkungszeit und Wirkungsdauer

Wirkunseintritt: sofort [9]

Wirkungsmaximum: 3 - 5 Minuten [9]

Wirkungsdauer: 1 - 4 Stunden [9]

[Bearbeiten] Kontraindikationen

  • Hypertonie
  • Engwinkelglaukom
  • Mitralstenose
  • Phächromotozym
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen
  • Asthmatiker mit Sulditüberempfindlichkeit
  • Echter Volumenmangel [9]

[Bearbeiten] Nebenwirkungen

  • Brechreiz, Durchfall, Asthmaanfall, Bewusstseinstörungen, Schock
  • Pectanginöse Beschwerden
  • Herzklopfen
  • Ventrikuläre Rhytmusstörungen [9]

[Bearbeiten] Captopril

Handelsnamen:Lopirin©

Captopril ist ein ACE-Hemmer...

[Bearbeiten] Carbo medicinalis

[Bearbeiten] Clonidin

Handelsnamen: Catapresan©

Clonidin ist ein

[Bearbeiten] Chinidin

Handelsnamen: Cordichin©

Chinidin

[Bearbeiten] Clomethialzol

Handelsnamen: Distraneurin©

Clomethiazol

[Bearbeiten] Clonazepam

Handelsnamen: Rivotril©

Clonazepam

[Bearbeiten] Clopidogrel

Handelsnamen: Plavix©

Clopidogrel

[Bearbeiten] Dexamethason

Handelsnamen: Fortecortin©

Dexamethason

[Bearbeiten] Diazepam

Handelsnamen: Valium©

Diazepam

[Bearbeiten] Dimenhydrinat

Handelsnamen: Vomex A©

Dimenhydrinat

[Bearbeiten] Dimetinden

Handelsnamen: Fenistil©

Dimetinden

[Bearbeiten] 4-Dimethylaminophenol

Handelsnamen: 4-DMAP©

4-Dimethylaminophenol

[Bearbeiten] Dihydralazin

Handelsnamen: Nepresol©

Dihydralazin

[Bearbeiten] Dobutamin

Handelsnamen: Dobutrex©

Dobutamin

[Bearbeiten] Dopamin

[Bearbeiten] Enalapril

Handelsnamen:Xanef©

Enalapril ist ein ACE-Hemmer...

[Bearbeiten] Esmolol

Handelsnamen: Brevibloc©

Esmolol ist ein ß-Rezeptorenblocker aus der Gruppe der Sympatholytika, der sich vor allem durch seine Kurzzeitwirkung auszeichnet.[28]

[Bearbeiten] Etomidat

Handelsnamen: Etomidat©, Etomidat-Lipuro©, Hypnomidate©

Etomidat ist ein Hypnotikum mit extrem kurzer Wirkdauer und Allgemeinanästhetikum zur Narkoseeinleitung und Intubation, das ebenfalls als Antikonvulsiva z.B. beim Status Asthmaticus eingesetzt werden kann. Hypnomidate© und Etomidat© unterscheiden sich vom Etomidat-Lipuro© in der Hinsicht, dass Etomidat-Lipuro© in einem Lipidhaltigen Lösungsvermittler gelöst ist, was zu einer weitaus weniger starken Venenreizung führt als bei den Vorgängerpräperaten.

Die Wirkweise von Etomidate ist noch nicht abschließend geklärt. Es wird davon ausgegangen, dass es eine anregende Wirkung auf die GABA-Rezeptoren hat, was zu einer zentralen Dämpfung im Bereich der Formatio reticularis, welches Auswirkungen auf die Bewusstseinslage des Patienten hat. Die Wirkung auf die GABA-Rezeptoren erklärt weiterhin die antikonvulsive Wirkung des Präperats.

Etomidat hat keinerlei analgetische Komponente, senkt den zerebralen Sauerstoffverbrauch sowie die Durchblutung des Gehirns. [29]

[Bearbeiten] Indikationen

  • Narkoseeinleitung
  • Antikonvulsivum[29]

[Bearbeiten] Dareichungsform und Dosierungsempfehlungen

Etomidat-Lipuro© steht in Ampullen zu 10 ml zur Verfügung, in denen 20 mg Wirkstoff gelöst sind.

Narkoseeinleitung:

  • Erwachsene: initial 0,15 - 0,3 mg/kg KG i.v.
  • Kinder und ältere Patienten: initial 0,1 - 0,2 mg/kg KG[29]

[Bearbeiten] Wirkungszeit und Wirkungsdauer

Wirkungseintritt: innerhalb von wenigen Sekunden [30]

Wirkungsdauer: 3 - 10 Minuten[30]

[Bearbeiten] Kontraindikationen

  • Bekannte Überempfindlichkeit gegen Fettemulsionen
  • Neugeborene und Säuglinge bis 6 Monaten
  • Fehlende Beatmungsmöglichkeit[31]

[Bearbeiten] Nebenwirkungen

  • Myoklonien
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Husten
  • Singultus
  • Schüttelfrost
  • Laryngospasmus
  • Histaminfreisetzung
  • kurzfristige Apnoe
  • Hemmung der Steroidsynthese in der Nebenniere[31]

[Bearbeiten] Fenoterol

Handelsnamen: Berotec©

Fenoterol ist ein ß2-Sympathomimetikum[32]

[Bearbeiten] Fentanyl

Handelsnamen: Fentanyl Janssen©

Fentanyl

[Bearbeiten] Flecainid

Handelsnamen: Tambocor©

Flecainid

[Bearbeiten] Flumazenil

Handelsnamen:Anexate©, Flumazenil©

Flumazenil ist ein Antidot aus der Gruppe der Benzodiazepin-Antagonisten.[33]

[Bearbeiten] Furosemid

Handelsnamen:Lasix©

Furosemid

[Bearbeiten] Gelatinehaltige Plasmaersatzmittel

Handeslnamen: Gelafundin©, Gelafusa©, Gelifundol©, Haemaccel© 35

Gelatinehaltige Plasmaersatzmittel

[Bearbeiten] Glucose

[Bearbeiten] Glycerintrinitrat

Handelsnamen Nitrolingual©

Glycerintrinitrat

[Bearbeiten] Hydroxyethylstärke

Handelsnamen:HAES-steril© 3%, 6%, 10%, HES©, Hyper-HAES©, Voluven©, Plasmasteril©

Hydroxyethylstärke

[Bearbeiten] Haloperidol

Handelsnamen:Haldol©

Haloperidol

[Bearbeiten] Heparin

Handelsnamen:Heparin-Natrium-ratiopharm©, Liquemin©

Heparin

[Bearbeiten] Insulin

[Bearbeiten] Lidocain

Handelsnamen: Xylocain©

Lidocain

[Bearbeiten] Lorazepam

Handelsnamen: Tavor©

Lorazepam

[Bearbeiten] Kristalloide Infusionslösungen

Handelsnamen:Jonosteril©, Ringer-Laktat-Lösung©, Sterofundin©, Tutofusin©, Glucose 5©

Kristalloide Infusionslösungen

[Bearbeiten] Ketamin

Handelsnamen:Ketanest© S, Ketamin-ratiopharm©

Ketamin

[Bearbeiten] Magnesiumsulfat

[Bearbeiten] Mestinon

Pyridostigmin

[Bearbeiten] Metamizol

Handelsnamen: Novalgin©

Metamizol

[Bearbeiten] Methohexital

Handelsnamen: Brevimytal©

Methohexital ist ein Barbiturat [34][35]

[Bearbeiten] Methylprednisolon

Handelsnamen: Urbason©

Methylprednisolon

[Bearbeiten] Metildigoxin

Handelsnamen:Lanitop©

Metildigoxin

[Bearbeiten] Metoclopramid

Handelsnamen: Paspertin©

Metoclopramid

[Bearbeiten] Metoprolol

Handelsnamen: Beloc©

Metoprolol ist ein Sympatholytikum und Antiarrythmikum der Klasse II.[36]

[Bearbeiten] Midazolam

Handelsnamen: Dormicum©

Midazolam

[Bearbeiten] Morphin

Handelsnamen: Morphin Hexal©, Morphin Merck©

Morphin ist ein Opiodes Analgetikum. Es unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz.

Zu beachten ist die starke Atemdepressive Wirkung bei Dosierungen ab 4 mg. Die Empfindlichkeit auf CO2-Stimulation und dadurch das Gefühl der Atemnot wird unterdrückt, wodurch der Patient das Atmen vergisst. Eine Beatmung des Patienten kann daher erforderlich sein, wenn eine Aufforderung zum Atmen keine Wirkung zeigt. Daneben kommt es bei 40 % der Patienten zu einer ausgeprägten Übelkeit, die sich durch liegende Lagerung abschwächen lässt. [37][38]

[Bearbeiten] Indikationen

  • Starke Schmerzzustände
  • Herzinfarkt
  • Lungenödem[37]

[Bearbeiten] Dareichungsform und Dosierungsempfehlungen

Adrenalin steht in Ampullen zu je 1 ml (10 oder 20 mg Morphinhydrochlorid) zur Verfügung.

Schmerzen: Die übliche Dosierung sind 2,5 - 10 mg i.v. bzw. 5 - 30 mg i.m. (0,05 - 0,15 mg / kg KG)[38]

Kinder: 0,05 - 0,1 mg / kg KG i.v. bzw. 0,05 - 0,02 mg / kg KG i.m.[37]

[Bearbeiten] Wirkungszeit und Wirkungsdauer

Wirkungseintritt: 5 - 10 Minuten

Wirkungsdauer: 3 - 5 Stunden[38]

[Bearbeiten] Kontraindikationen

  • Ileus
  • bekannte Überempfindlichkeit
  • kolikartige Schmerzen
  • akute Pankreatitis
  • fehlende Intubationsmöglichkeit[37][38]

[Bearbeiten] Nebenwirkungen

  • Atemdepression
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Sedierung
  • Bradykardie
  • Blutdruckabfall
  • Miosis
  • Euphorie
  • Disphorie
  • Spasmen der glatten Muskulatur
  • Kopfschmerzen, Schwindel
  • Urtikaria
  • Pruritus
  • Obstipation[37][38]


[Bearbeiten] Naloxon

Handelsnamen: Narcanti©

Naloxon ist ein Opioid-Antagonist und wird in der Notfallmedizin als Antidot bei Intoxikationen mit Opiaten eingesetzt.

[Bearbeiten] Natrium

[Bearbeiten] Neostigmin

Handselnamen: Prostigmin©

Neostigmin

[Bearbeiten] Nifedipin

Handelsnamen: Adalat©

Nifedipin ist ein Kalziumantagonist aus dem Bereich der Antihypertonika. Es führt zu einer Herabsetzung des Sauerstoffbedarfs und zu einer Senkung des Blutdrucks. Das Medikament bewirkt eine Weitstellung der Gefäße und Koronaraterien, sowie eine Nachlastsenkung am Herzen, durch eine reflektorische Steigerung der Sympathikusaktivität werden Herzfrequenz und Herzminutenvolumen etwas gesteigert. Im Gegensatz zu anderen Kalziumantagonisten hat es aber keine direkte anitiarrythmische Wirkung.[39]

[Bearbeiten] Indikationen

[Bearbeiten] Dareichungsform und Dosierungsempfehlungen

Adalat© steht als Kapsel mit je 5 (Adalat© 5) oder 10 mg Wirkstoff zur Verfügung, die oral eingenommen werden.[39][40]

10 - 20 mg in Kapseln sollten je nach gewünschter Wirkung zerbissen und möglichst mit Flüssigkeit geschluckt werden. Eine sublinguale Gabe von Adalat© ist kontraindiziert.[39]

[Bearbeiten] Wirkungszeit und Wirkungsdauer

Wirkungseintritt: 2 - 3 Minuten nach zerbeissen der Kapsel [40]

Wirkungsdauer: 6 Stunden [39]

[Bearbeiten] Kontraindikationen

  • Myokardinfarkt
  • Hypotonie
  • Schwere Hyertonie
  • Schock
  • Schwangerschaft
  • (Prä-)Eklampsie
  • KHK
  • Instabile Angina Pectoris [39][40]

[Bearbeiten] Nebenwirkungen

  • Blutdruckabfall
  • Tachykardie
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel, Übelkeit
  • Hirndruckanstieg
  • Flush
  • Wärmegefühl
  • pektanginöse Beschwerden [39]

[Bearbeiten] Antidote bei einer Nifedipin-Intoxikation

bei Bradykardie: zusätzlich Atropin (0,5 - 1 mg) [40]

bei Hypotonie: zusätzlich Dopamin im Perfusor, evtl. Adrenalin (0,05 - 0,1 mg) [40]

Crystal Clear app ktip.png

Hinweis:

  • Sollte der Patient Schwierigkeiten beim Zerbeissen der Kapsel haben, kann man die Kapsel mit einer Kanüle anstechen, um dies zu erleichtern.[39]
  • Bei Dialysepatienten kann ein sehr starker Blutdruckabfall eintreten [40]

[Bearbeiten] Nimodipin

Handelsnamen Nimotop©

Nimodipin

[Bearbeiten] Nitrendipin

Handelsnamen Bayotensin©

Nitrendipin

[Bearbeiten] Noradrenalin

Handelsnamen: Arterenol©

Noradrenalin gehört zur Gruppe der Katecholamine [41]

[Bearbeiten] Orciprenalin

Handelsnamen Alupent©

Orciprenalin ist ein ß-Sympathomimetikum

[Bearbeiten] Oxytocin

Handelsnamen Syntocinon©

Oxytocin

[Bearbeiten] Paracetamol

Handelsnamen: Ben-u-ron©, Perfalgan©, Paracetamol©

Paracetamol ist ähnlich wie Aspisol ein Analgetikum, hat aber im Gegensatz zu Aspisol keine Wirkung auf die Thrombozytenaggregation und ist dazu noch ein potentes Antipyretikum [42]

[Bearbeiten] Pentazocin

Handeslnamen: Fortral©

Pentazocin

[Bearbeiten] Pethidin

Handelsnamen: Dolantin©

Pethidin

[Bearbeiten] Phenobarbital

Handelsnamen:Luminal©

Phenobarbital

[Bearbeiten] Physostigmin

Handelsnamen: Anticholium©

Physostigmin gehört zur Gruppe der Antidote[43]

[Bearbeiten] Pindolol

[Bearbeiten] Piritramid

Handelsnamen: Dipidolor©

Piritramid

[Bearbeiten] Polydimethylsiloxan

Handelsnamen Sab simplex©

Polydimethylsiloxan

[Bearbeiten] Polygelin

Handelsnamen:Heamaccel©

Polygelin

[Bearbeiten] Prednisolon

Handelsnmanen: Solu Decortin©H

Prednisolon

[Bearbeiten] Prednison

Handelsnmanen: Rectodelt©

Prednison

[Bearbeiten] Promethazin

Handelsnamen: Atosil©

Promethazin ist ein Sedativum und Antikhistaminikum[44]

[Bearbeiten] Propafenon

[Bearbeiten] Propanolol

Handelsnamen: Dociton©

Propanolol

[Bearbeiten] Propofol

Handelsnamen: Dipirivan©, Disoprivan© 1%, Propofol Lipuro©, Propofol-ratiopharm©

Propofol ist ein Hypnotikum mit schnellem Wirkungseintriit und kurzer Wirkdauer ohne analgetische Komponente. Der Wirkstoff ist in Sojaöl gelöst und gibt dem Medikament ein milchlich-weißes aussehen. Es kommt bei der Narkoseeinleitung und -aufrechterhaltung zum Einsatz.

[Bearbeiten] Indikationen

  • Narkoseeinleitung und -aufrechterhaltung
  • Beatmung im Rahmen einer Intensivbehandlung
  • Sedierung bei diagnostischen und chirurgischen Eingriffen[45]

[Bearbeiten] Dareichungsform und Dosierungsempfehlungen

Disoprivan© 1% steht in Ampullen zu je 20 ml (200 mg), 50 ml (500 mg) und als Fertigspritze zu 50 ml (500 mg) zur Verfügung. Propofol Lipuro© und Propofol-ratiopharm© stehen als Ampullen zu je 20 ml (200 mg), 50 ml (500 mg), 100 ml (1g) zur Verfügung.[45]

[Bearbeiten] Wirkungszeit und Wirkungsdauer

Wirkungseintritt:

Wirkungsdauer:

[Bearbeiten] Kontraindikationen

[Bearbeiten] Nebenwirkungen

[Bearbeiten] Ranitidin

Handelsnamen Sostril©, Zantic©

Ranitidin

[Bearbeiten] Reproterol

Handelsnamen: Bronchospasmin©

Reproterol ist ein Wirkstoff aus der der Gruppe der β2-Sympathomimetika und wird zur Behandlung eines Asthma bronchiale Anfall eingesetzt, bei dem sich seine Bronchienweitstellende Wirkung zunutze gemacht wird. [46]

[Bearbeiten] Salbutamol

[Bearbeiten] Small Volume Resuscitation

[Bearbeiten] Sufentanil

Handelsnamen: Sufenta©

Sufenatanil

[Bearbeiten] Suxamethonium

Handelsnamen:Lysthenon©, Pantolax©

Suxamethonium ist ein depolarisierendes Muskelrelaxenz

[Bearbeiten] Terbutalin

Handelsnamen: Bricanyl©

Terbutalin ist ein Sympathomimetikum[47]

[Bearbeiten] Theophyllin

Weitere Namen: Bronchoparat©, Euphyllin©, Euphylong©

Theophyllin ist ein Bronchospasmolytikum| und Diuretikum[28][48][49]

[Bearbeiten] Thiopental

Handeslnamen: Penthotal©, Trapanal©

Thiopental

[Bearbeiten] Tramadol

Handeslnamen: Tramal©

Tramadol

[Bearbeiten] Triflupromazin

Handelsnamen: Psyquil©

Triflupromazin ist ein Antiemetikum

[Bearbeiten] Urapidil

Handelsnamen: Ebrantil©

Urapidil

[Bearbeiten] Vasopressin

Handelsnamen: Pitressin©

Vasopressin

[Bearbeiten] Vecuronium

Handelsnamen: Norcuron©

Vecuronium

[Bearbeiten] Verapamil

Handelsnamen: Isoptin©

Verapamil

[Bearbeiten] Xylometazolin

Handelsnamen Otriven©

Xylometazolin

[Bearbeiten] Besonderheiten

[Bearbeiten] Gängige Narkoseprofile

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 Ruß, Deschka: Arzneimittel Rettungsdienst pocket (2. Auflage) S. 9-10. Börm Bruckmeier Verlag, Grünwald Juli 2008, ISBN 3898622924.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 http://www.gifte.de/Antidote/fluimucil-antidot.htm
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 3,6 Markus Schmid, Richard Angerer: Lehrbuch für den Rettungsdienst (2. Auflage) S. 484-485. Hoffmann Medien Druck und Verlag GmbH, Hildburghausen 2004, ISBN 3-922865-72-0.
  4. 4,0 4,1 Ruß, Deschka: Arzneimittel Rettungsdienst pocket (2. Auflage) S. 11. Börm Bruckmeier Verlag, Grünwald Juli 2008, ISBN 3898622924.
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 R. Rossi, G. Dobler: Notfall-Taschenbuch für den Rettungsdienst (10. überarbeitete Auflage) S. 244. Stumpf & Kossendey, Edewecht; Wien 2005, ISBN 3-938179-10-4.
  6. Artikel Adenosin. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27. September 2008, 08:31 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Adenosin&oldid=51202699 (Abgerufen: 30. Oktober 2008, 09:32 UTC)
  7. http://books.google.de/books?id=-E52CldmRjgC&pg=RA2-PA732&lpg=RA2-PA732&dq=adrekar+klasse+antiarrhythmikum&source=web&ots=Vkj_xQjH_4&sig=OGyC3g8i-bc5NrW3KUXihqcQSA0&hl=de&sa=X&oi=book_result&resnum=6&ct=result
  8. 8,0 8,1 http://www.narkosearzt-hamburg.de/NEF-Medikamente/Adenosin-Adrekar.pdf
  9. 9,00 9,01 9,02 9,03 9,04 9,05 9,06 9,07 9,08 9,09 9,10 9,11 Markus Schmid, Richard Angerer: Lehrbuch für den Rettungsdienst (2. Auflage) S. 483. Hoffmann Medien Druck und Verlag GmbH, Hildburghausen 2004, ISBN 3-922865-72-0.
  10. 10,0 10,1 http://rettungsdienst.bdsoft.de/index.htm?/rettungsdienst//medikamente/antiarrhythmika/adenosin.htm
  11. 11,0 11,1 11,2 D. Kühn, J. Luxem, K. Runggaldier: Rettungsdienst (3. Auflage) S. 161-163. Urban & Fischer Verlag, München 2004, ISBN 3-437-46191-5.
  12. 12,0 12,1 12,2 12,3 12,4 12,5 12,6 12,7 Markus Schmid, Richard Angerer: Lehrbuch für den Rettungsdienst (2. Auflage) S. 500. Hoffmann Medien Druck und Verlag GmbH, Hildburghausen 2004, ISBN 3-922865-72-0.
  13. 13,0 13,1 R. Rossi, G. Dobler: Notfall-Taschenbuch für den Rettungsdienst (10. überarbeitete Auflage) S. 271. Stumpf & Kossendey, Edewecht; Wien 2005, ISBN 3-938179-10-4.
  14. 14,0 14,1 14,2 14,3 14,4 14,5 14,6 14,7 Markus Schmid, Richard Angerer: Lehrbuch für den Rettungsdienst (2. Auflage) S. 484. Hoffmann Medien Druck und Verlag GmbH, Hildburghausen 2004, ISBN 3-922865-72-0.
  15. 15,0 15,1 http://rettungsdienst.bdsoft.de/index.htm?/rettungsdienst/medikamente/muskelrelaxantien/alcuronium.htm
  16. Artikel Alcuroniumchlorid. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 13. Februar 2009, 01:05 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Alcuroniumchlorid&oldid=56592639 (Abgerufen: 01. März 2009, 10:39 UTC)
  17. 17,0 17,1 17,2 17,3 Artikel Alfentanil. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 08. Dezember 2008, 21:23 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Alfentanil&oldid=53915763 (Abgerufen: 01. März 2009, 11:00 UTC)
  18. 18,0 18,1 18,2 Ruß, Deschka: Arzneimittel Rettungsdienst pocket (2. Auflage) S. 18-19. Börm Bruckmeier Verlag, Grünwald Juli 2008, ISBN 3898622924.
  19. D. Kühn, J. Luxem, K. Runggaldier: Rettungsdienst (3. Auflage) S. 166-167. Urban & Fischer Verlag, München 2004, ISBN 3-437-46191-5.
  20. D. Kühn, J. Luxem, K. Runggaldier: Rettungsdienst (3. Auflage) S. 174. Urban & Fischer Verlag, München 2004, ISBN 3-437-46191-5.
  21. 21,0 21,1 D. Kühn, J. Luxem, K. Runggaldier: Rettungsdienst (3. Auflage) S. 530-531. Urban & Fischer Verlag, München 2004, ISBN 3-437-46191-5.
  22. D. Kühn, J. Luxem, K. Runggaldier: Rettungsdienst (3. Auflage) S. 170-171 u. 174-175. Urban & Fischer Verlag, München 2004, ISBN 3-437-46191-5.
  23. Markus Schmid, Richard Angerer: Lehrbuch für den Rettungsdienst (2. Auflage) S. 485. Hoffmann Medien Druck und Verlag GmbH, Hildburghausen 2004, ISBN 3-922865-72-0.
  24. D. Kühn, J. Luxem, K. Runggaldier: Rettungsdienst (3. Auflage) S. 175. Urban & Fischer Verlag, München 2004, ISBN 3-437-46191-5.
  25. 25,0 25,1 25,2 25,3 25,4 25,5 25,6 Markus Schmid, Richard Angerer: Lehrbuch für den Rettungsdienst (2. Auflage) S. 487. Hoffmann Medien Druck und Verlag GmbH, Hildburghausen 2004, ISBN 3-922865-72-0.
  26. 26,0 26,1 26,2 26,3 http://www.narkosearzt-hamburg.de/NEF-Medikamente/Butylscopolaminiumbromid-Buscopan.pdf
  27. R. Rossi, G. Dobler: Notfall-Taschenbuch für den Rettungsdienst (10. überarbeitete Auflage) S. 249. Stumpf & Kossendey, Edewecht; Wien 2005, ISBN 3-938179-10-4.
  28. 28,0 28,1 Markus Schmid, Richard Angerer: Lehrbuch für den Rettungsdienst (2. Auflage) S. 486. Hoffmann Medien Druck und Verlag GmbH, Hildburghausen 2004, ISBN 3-922865-72-0.
  29. 29,0 29,1 29,2 Oliver Peters, Klaus Runggaldier: Algorithmen im Rettungsdienst - Die 27 wichtigsten Notfälle (3. Auflage) S.230-231. Urban & Fischer Verlag, München 2006, ISBN 3-437-45462-5.
  30. 30,0 30,1 Kersten Enke, Andreas Flemming, Hans-Peter Hündorf, Peer G. Knacke, Roland Lipp, Peter Rupp: LPN1 Lehrbuch für präklinische Notfallmedizin: Bd.1 - Grundlagen und Techniken (4. Auflage) S.360. Stump & Kossendey Verlag, Edewecht 2009, ISBN 978-3-938179-68-0.
  31. 31,0 31,1 Ruß, Deschka: Arzneimittel Rettungsdienst pocket (2. Auflage) S. 44. Börm Bruckmeier Verlag, Grünwald Juli 2008, ISBN 3898622924.
  32. D. Kühn, J. Luxem, K. Runggaldier: Rettungsdienst (3. Auflage) S. 171-172. Urban & Fischer Verlag, München 2004, ISBN 3-437-46191-5.
  33. D. Kühn, J. Luxem, K. Runggaldier: Rettungsdienst (3. Auflage) S. 369. Urban & Fischer Verlag, München 2004, ISBN 3-437-46191-5.
  34. Article Methohexital. (2008, May 2). In Wikipedia, The Free Encyclopedia. Retrieved 18:04, October 25, 2008, from http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Methohexital&oldid=209765851
  35. D. Kühn, J. Luxem, K. Runggaldier: Rettungsdienst (3. Auflage) S. 366. Urban & Fischer Verlag, München 2004, ISBN 3-437-46191-5.
  36. D. Kühn, J. Luxem, K. Runggaldier: Rettungsdienst (3. Auflage) S. 164-165. Urban & Fischer Verlag, München 2004, ISBN 3-437-46191-5.
  37. 37,0 37,1 37,2 37,3 37,4 Ruß, Deschka: Arzneimittel Rettungsdienst pocket (2. Auflage) S. 72. Börm Bruckmeier Verlag, Grünwald Juli 2008, ISBN 3898622924.
  38. 38,0 38,1 38,2 38,3 38,4 D. Kühn, J. Luxem, K. Runggaldier: Rettungsdienst (3. Auflage) S. 160. Urban & Fischer Verlag, München 2004, ISBN 3-437-46191-5.
  39. 39,0 39,1 39,2 39,3 39,4 39,5 39,6 39,7 D. Kühn, J. Luxem, K. Runggaldier: Rettungsdienst (3. Auflage) S. 168-169. Urban & Fischer Verlag, München 2004, ISBN 3-437-46191-5.
  40. 40,0 40,1 40,2 40,3 40,4 40,5 40,6 R. Rossi, G. Dobler: Notfall-Taschenbuch für den Rettungsdienst (10. überarbeitete Auflage) S. 242. Stumpf & Kossendey, Edewecht; Wien 2005, ISBN 3-938179-10-4.
  41. Artikel Noradrenalin. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 5. Oktober 2008, 17:31 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Noradrenalin&oldid=51508998 (Abgerufen: 25. Oktober 2008, 06:06 UTC)
  42. Artikel Paracetamol. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 24. Oktober 2008, 12:29 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Paracetamol&oldid=52188237 (Abgerufen: 25. Oktober 2008, 13:23 UTC)
  43. D. Kühn, J. Luxem, K. Runggaldier: Rettungsdienst (3. Auflage) S. 173. Urban & Fischer Verlag, München 2004, ISBN 3-437-46191-5.
  44. Artikel Promethazin. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 11. September 2008, 13:29 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Promethazin&oldid=50623347 (Abgerufen: 25. Oktober 2008, 09:56 UTC)
  45. 45,0 45,1 Ruß, Deschka: Arzneimittel Rettungsdienst pocket (2. Auflage) S. 93-94. Börm Bruckmeier Verlag, Grünwald Juli 2008, ISBN 3898622924.
  46. Artikel Reproterol. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 29. Juli 2008, 12:32 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Reproterol&oldid=48937857 (Abgerufen: 28. Oktober 2008, 12:20 UTC)
  47. Artikel Terbutalin. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 25. September 2008, 18:06 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Terbutalin&oldid=51150725 (Abgerufen: 25. Oktober 2008, 13:53 UTC)
  48. Artikel Theophyllin. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 21. September 2008, 19:05 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theophyllin&oldid=51004000 (Abgerufen: 25. Oktober 2008, 18:15 UTC)
  49. D. Kühn, J. Luxem, K. Runggaldier: Rettungsdienst (3. Auflage) S. 172. Urban & Fischer Verlag, München 2004, ISBN 3-437-46191-5.
Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! Wikibooks und Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben. Beachten Sie auch den Haftungsausschluss und dort insbesondere den wichtigen Hinweis für Beiträge im Bereich Gesundheit.
Persönliche Werkzeuge