Mobile Anwendungen mit mobiforms

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Gnome-applications-office.svg Dieses Buch steht im Regal Programmierung.

[Bearbeiten] Zusammenfassung des Projekts

  • Zielgruppe: Erfahrene Office-Anwender (z. B. Excel-Programmierer)
  • Lernziele: Erstellen von Applikationen auf PCs und Handys gleichermaßen
  • Buchpatenschaft/Ansprechperson: Frank Werner (frank.werner@gmx.com)
  • Sind Co-Autoren gegenwärtig erwünscht? Bitte noch nicht.
  • Richtlinien für Co-Autoren:
  • Projektumfang und Abgrenzung zu anderen Wikibooks: Es gibt gar keine Bücher zu Mobiforms
  • Themenbeschreibung: Installation der JRE und mobiforms, einfache portable Programme bis zu einfachen Datenbank-Anwendungen mit HSQL. Mit etwas Tüchtigkeit kommen wir später bis zur Nutzung handyspezifischer Daten wie GPS oder der Kontaktdatenbank.
  • Aufbau des Buches:


Inhaltsverzeichnis


[Bearbeiten] Was ist mobiforms?

[Bearbeiten] Das Formular als Programm

Das Programmieren von Computern hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Musste man früher noch Überlegungen auf die Benutzeroberfläche und den Programmablauf verwenden, kann man heute recht bequem vorhandene Benutzeroberflächen benutzen und den eigenen Programmen ein standardisiertes Aussehen geben. Betriebssysteme wie Microsoft Windows, Linux und auch MacOS bieten standardisierte Oberflächen, die aus einzelnen Bedienungselementen bestehen. Diese Bedienungselemente stellen die Kommunikation zwischen dem eigentlichen Programm und dem Benutzer dar. Programme werden durch diese Bedienungselemente gesteuert. In Textfeldern werden Zeichen und Ziffern erfasst, aus Listboxen werden angebotene Daten ausgewählt und Schaltflächen lösen bestimmte Aktionen aus. Versteht man die Funktion dieser Bedienungselemente, kann man eine Vielzahl von Programmen zumindestens bedienen.

Das Programmieren von Anwendungen bedeutet heute also das Entwerfen der Benutzeroberfläche und das Bestimmen des Verhaltens bei der Betätigung dieser Oberflächen. Das Aussehen solcher Programme ähnelt dem intelligenter Formulare. Man füllt alle Datenfelder aus und "sendet" diese Daten an das Programm, auf dass es etwas mehr oder weniger sinnvolles damit anstelle. Insofern ähneln diese formulargesteuerten Programme einer Webseite im World Wide Web für die Adresseingabe oder der Bestellung von Waren in einem Online-Shop.

[Bearbeiten] Auf fast jedem Computer verfügbar

Wer seinen Computer mit den erwähnten Betriebssystemen programmieren will, kann auf eine große Menge Programmierwerkzeuge zurück greifen. Neben vielen Klassikern wie Basic oder C++ stehen z. B. auch viele Datenbanken zur Verfügung. Moderne Anforderungen wie Internet-Fähigkeit und vor allem Übertragbarkeit haben neue Sprachen wie C# und Java entstehen lassen. Vor allem die Übertragbarkeit eines Programms eröffnet einem Programm eine ganze Reihe neuer Benutzer. Denn jedes Programm läuft zunächst nur auf den Computersystemen, auf denen es entwickelt wurde. Will man für mehrere Computersysteme entwickeln, benötigt man eine portable Programmiersprache.

Eine solche portable Sprache ist das erwähnte Java. Java läuft innerhalb einer genau definierten Umgebung, die auf jedem Computer mit den dort vorhandenen Mitteln bereitgestellt wird. So ist es möglich, ein Programm für mehrere Computersysteme zu erstellen, ohne sich um die Spezialitäten der jeweiligen Zielsysteme zu kümmern. Eine solche Umgebung, die zur Ablaufzeit des Programms die benötigten Funktionen zur Verfügung stellt, nennt man Laufzeit-Umgebung bzw. "Runtime Environment". Die für Java notwendige Umgebung heißt demnach auch "Java Runtime Environment" oder kurz JRE. Installiert man eine JRE auf seinem Computersystem, kann man Java-Programme ablaufen lassen. Darunter sind sehr viele Mobiltelefone mit Systemen wie Windows Mobile oder das von Nokia genutzte Symbian OS (wenn auch derzeit nur als S80). Entwickelt wird mit Microsoft Windows, auf dem die erstellten Programme natürlich ebenfalls lauffähig sind.

[Bearbeiten] Java nutzen ohne Java zu kennen

Java ist eine leistungsfähige Sprache. Seine Leistungsfähigkeit geht aber leider mit einer gewissen Abstraktheit einher, so dass man Java erst erlernen müsste, um die Portabilität zu nutzen. In letzter Zeit ist allerdings ein Trend zu beobachten, die Portabilität von Java zu nutzen, ohne die Sprache erlernen zu müssen. Moderne Programmiersysteme laufen auf vielen unterschiedlichen Computersystemen, bieten aber den Programmierern vertraute Umgebungen. Ein sehr bekanntes Beispiel ist das Web-Anwendungssystem Coldfusion, ein weniger bekanntes aber einfach zu handhabendes System eben das hier behandelte mobiforms.

mobiforms vereint also zwei hohe Anforderungen an ein Programmiersystem. Es bietet zum Einen einfache Formular-gesteuerte Programmierung und zum Anderen eben die Ablauffähigkeit auf verschiedenen Computersystemen. Hinzu kommen bescheidene Anforderungen an den Entwicklungscomputer, ein bescheidener Preis (ca. 120.- €) für das Programmiersystem und eine Lizenz für alle unterstützten Computersysteme ohne weitere Kosten. Nachteile von mobiforms sind die Verfügbarkeit derzeit nur in Englisch sowie der noch recht frühen Version geschuldete leichte Hakeligkeiten.

[Bearbeiten] Wie komme ich an mobiforms?

[Bearbeiten] Installation der Java-Runtime

mobiforms selbst ist ebenfalls portabel. Da es auch in Java programmiert wurde, benötigt man also das erwähnte Java Runtime Environment (JRE). Dieses ist kostenlos erhältlich unter http://java.sun.com. Für PCs ist die JRE der sogenannten "Standard Edition" notwendig. Die derzeit aktuelle Version ist JRE 6 Update 14. Ist das JRE bei der Installation von mobiforms nicht installiert, führt das Installationsprogramm allerdings auch an die richtige Stelle. Voraussetzung ist eine Verbindung ins Internet.

[Bearbeiten] Download aus dem Internet

mobiforms selbst kann durch http://www.mobiforms.com direkt vom Hersteller bezogen werden. Das scheint ein paar Euros zu sparen, denn die Angebote anderer Anbieter sind etwas teurer. Wer mobiforms direkt per Paypal bezahlt, wird gleich zum Download geführt. Es empfiehlt sich, die ankommende Datei irgendwo gut zu speichern. Sollte ein Installationsversuch scheitern, kann man mit der so erhaltenen lokalen Version recht unkompliziert einen neuen Versuch starten. Ferner kann man so mehrere seiner Computer mit der Entwicklungsumgebung versorgen. mobiforms darf allerdings stets nur auf einem Computer von einer Person genutzt werden.

[Bearbeiten] Installation von mobiforms

Die Installation selbst ist unkompliziert. Die heruntergeladene Datei wird aufgerufen und führt selbsterklärend durch die Installation. Wie bereits erwähnt, wird das Vorhandensein eines JRE überprüft und gegebenenfalls die entsprechende Seite aufgerufen. Anschließend sollte der PC einmal neu gestartet werden, da bei Installationen Dateien ausgetauscht werden, die im normalen Betrieb unter Umständen belegt sind.

[Bearbeiten] Hakeligkeiten der aktuellen Version 4.06

[Bearbeiten] Hakeligkeiten der Entwicklungsumgebung

Wie bereits erwähnt, muss der aktuellen Version geschuldet werden, dass noch nicht alles funktioniert. Hier die bisher bekannten Probleme:

  1. Ausgeführt wird immer die GESPEICHERTE Version, nicht die aktuell sichtbare.
  2. mobiforms fordert NIE selbst zum Speichern auf, sondern erwartet das stillschweigend vom Entwickler.
  3. Die Entwicklungsumgebung merkt sich die Fensterpositionen nicht.

[Bearbeiten] Wie programmiert man mit mobiforms?

[Bearbeiten] Entwurf des Formulars

[Bearbeiten] Schreiben von Programmcode

[Bearbeiten] Erzeugen der installierbaren Version

Qsicon Fokus2.svg Dieses Lehrbuch ist erst vor kurzem angelegt worden und steht in den ersten Wochen unter begleitender Beobachtung. Das soll den Autor motivieren, sich weiterhin zu engagieren. Nützliche Hinweise findest du im Wikibooks-Lehrbuch. Bei technischen Problemen kannst Du hier Hilfe erhalten. Wie mit/bei neuen Buchprojekten zu verfahren ist, kannst Du unter Wikibooks:Qualitätsmanagement/ Buchkandidat erfahren. Diskussionen zu diesem Buch führst Du auf dieser Seite. (20090608)
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