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Musiktheorie: Das Notensystem

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Um die einzelnen Notenköpfe innerhalb des Notensystems mit 5 Linien einer bestimmten Note und damit einem bestimmten Notennamen zuordnen zu können, bedarf es eines Ausgangspunktes. Wenn man erstmal eine Note im Notensystem benennen kann, dann kann man von dieser Note aus alle anderen Noten identifizieren. Die Linie auf der die Ausgangsnote steht wird mit einem so genannten "Notenschlüssel" markiert. Dieser Notenschlüssel definiert eine Note in der Liniatur. Den Rest bekommt man durch einfaches Abzählen heraus.


Am häufigsten kommt der sogenannte "Violinschlüssel" vor. Er eignet sich besonders für Melodie-Instrumente wie die Violine. Ursprünglich ist der Violinschlüssel aus einem geschriebenen "G" entstanden. Dieses "G" hebt die Notenlinie für die Note "G" besonders hervor. Es existieren noch andere Schlüssel.

Gclef.png Dies ist der sogenannte "Violinschlüssel". Die rechts daneben stehende Note befindet sich genau dort, wo der Kringel des Schlüssels die 2. Linie der Liniatur einkreist. Auf dieser Linie befindet sich das G, weshalb der "Violinschlüssel" auch "G-Schlüssel" genannt wird.

Sehen wir uns zunächst mal die tiefen Noten an:

Gclef C1 1-4.png Gclef D1 1-4.png Gclef E1 1-4.png Gclef F1 1-4.png Gclef G1 1-4.png Gclef A1 1-4.png Gclef B2 1-4.png Gclef H2 1-4.png
siehe auch

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] C-Dur in der nächsten Oktave

Jetzt kommt wieder das C. Diesmal eine Oktave höher:

Gclef C2 1-4.png Gclef D2 1-4.png Gclef E2 1-4.png Gclef F2 1-4.png Gclef G2 1-4.png Gclef A2 1-4.png Gclef B3 1-4.png

[Bearbeiten] Weitere Notenschlüssel

[Bearbeiten] Der Bass-Schlüssel bzw. der F-Schlüssel

Bass clef with note.svg

Der zweitwichtigste Schlüssel (zumindest, was die Häufigkeit des Vorkommens betrifft) ist der F-Schlüssel der vor allem für Bass-Instrumente und Bass-Sänger (im Chor) interessant ist. Er ist aus dem Buchstaben "F" entstanden und die beiden F-Striche umklammern die Linie F.

Aber nur keine Angst, es ist gar nicht so kompliziert, wie es aussieht. Wirklich wichtig ist für den Anfang zuerst einmal der Violin-Schlüssel bzw. der G-Schlüssel. Die meisten Liederbücher verwenden den G-Schlüssel. Diesen sollte man demnach zuerst beherrschen.

Erst wenn man später einmal im Chor die tiefe Männerstimme singen möchte, benötigt man den Bass-Schlüssel. Einige Blechblasinstrumente, verschiedene Streichinstrumente, die Altflöte und auch die Pikkolo-Flöte und noch ein paar andere Instrumente benötigen den F-Schlüssel. Und nur diejenigen, die Instrumente spielen, die bevorzugt ein Tonspektrum vom tiefen F bis zum hohen F haben, benötigen den Schlüssel.

Bass Clef Notes 1.JPG

A-Moll-Tonleiter im Bassschlüssel mit den Noten: A H C D E F G A

Ein Tipp fürs Lernen

Wenn man das erste mal einen Bassschlüssel liest, dann entferne man im Gedanken einfach die oberste Linie und / oder man füge einfach noch eine Notenlinie unten drunter an. Dann kann man den Bass-Schlüssel fast genau so einfach wie einen Violinschlüssel lesen.

[Bearbeiten] Der C-Schlüssel

Daneben gibt es noch einen C-Schlüssel. Entgegen dem G- und F-Schlüssel, die immer eine feste Position haben, kann der C-Schlüssel auf ganz unterschiedlicher Höhe stehen.

Soprano clef with note.svg - Mezzosoprano clef with note.svg - Alto clef with note.svg - Tenor clef with note.svg - Baritone clef with note.svg

Nun gibt es einige Instrumente, die einen Tick kleiner oder größer sind als ein C-Instrument oder ein F-Instrument. Man denke da zum Beispiel an die verschiedenen Flöten

Guinness Tin Whistle.JPG
Shinobue and other flutes.jpg

Trotz unterschiedlicher Größe und Tonart haben alle Instrumente in etwa den gleichen Fingersatz. Anstelle nun für jede einzelne Flöte den Fingersatz neu zu lernen, hat man mit dem C-Schlüssel die Möglichkeit, den Notenschlüssel an das Instrument anzupassen. Mit dem C-Schlüssel hat man die Möglichkeit, jede Tonart so aussehen zu lassen, als ob sie in einem Violinschlüssel für ein Instrument in C-Dur (oder eine andere leichter spielbare Tonart) steht. Natürlich ist es ebenfalls möglich mit dem Notenschlüssel das Notenbild so aussehen zu lassen, als sei dieses ein F-Instrument mit einem F-Schlüssel.

Es entspricht in etwa dem, was Gitarrenspieler mit einem Capo machen. Sie notieren ein Stück in eine leicht spielbare Tonart, so dass der Fingersatz leicht zu bewältigen ist, notieren dann aber, dass man mit einem Capo die Seitenlage verkürzen soll, damit das Stück höher klingt. Mit einem C-Schlüssel erspart man also dem Spieler von einem gewohnten Notenbild abweichen zu müssen.

Wann man allerdings welchen C-Schlüssel verwendet, das ist eine Sache für Komponisten, und das übersteigt den Rahmen dieser Einführung.

Für einen Spieler (gleich welches Instrument er spielt) ist es allerdings wichtig den Violin-Schlüssel sicher zu beherrschen. Später wird evtl. noch der Bass-Schlüssel mit hinzu kommen. Der C-Schlüssel wird hinterher rein grifftechnisch betrachtet wie ein Violin-Schlüssel, oder wie ein F-Schlüssel. [1]

Crystal Clear mimetype pdf.png Als Einstieg: Noten lesen lernen mit vielen Eselsbrücken (info)


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Fußnoten
  1. Es mag durchaus noch Verwendungen für einen C-Schlüssel geben, die sich nicht von einem Violin- oder Bass-Schlüssel ableiten lassen. Doch dieses betrifft nur einzelne Instrumente, und um diese Schlüssel muss man sich nur dann kümmern, wenn man selbst dieses Instrument lernen will. Für diese Einführung lohnt es sich nicht, diese Besonderheiten näher zu betrachten.
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