Musiktheorie: Entstehung der Akkorde
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[Bearbeiten] Akkordaufbau
Die Harmonielehre behandelt die Klangbeziehungen der Dur-Moll-tonalen Musik (ca. 1600-1900). Die Musik dieser Epoche wird auch als tonal bezeichnet, was bedeutet, dass man ihre Musik in der Regel einer bestimmten Tonart zuordnen kann. Grundlage der tonalen Musik sind die leitereigenen Akkorde, diese werden auch als Dreiklänge bezeichnet. Sie stellen die einfachste Akkordform dar und wie ihr Name bereits erahnen lässt, werden sie aus drei Tönen gebildet. Der Dreiklang besteht aus Grundton, Terz und Quinte bzw. zwei Terzen, die in vier Kombinationen erscheinen können:
Durdreiklang: große Terz unten, kleine Terz oben Beispiel: C-Dur: c-e-g; Molldreiklang: kleine Terz unten, große Terz oben Beispiel: c-Moll: c-es-g;
verminderter Dreiklang: zwei kleine Terzen im Rahmen einer verminderten Quinte Beispiel: c-vermindert: c-es-ges; übermäßiger Dreiklang: zwei große Terzen im Rahmen einer übermäßigen Quinte Beispiel: c-übermäßig: c-e-gis;
Dreiklangstöne können gebrochen erklingen und beliebig oktavverdoppelt werden, ohne ihre Funktionsqualität zu verlieren.
[Bearbeiten] Akkordlagen
Der oberste Ton eines Akkordes, gibt seine Lage an. Liegt der Grundton oben, so handelt es sich um die Oktavlage, in der Terzlage erklingt als höchster Akkordton die Terz und wenn die Quint oben liegt, so handelt es sich um die Quintlage.
[Bearbeiten] Umkehrungen
Dreiklänge können in so genannten Umkehrungen erscheinen. Die Umkehrung gibt an, in welcher Reihenfolge die Dreiklangstöne aufgeschichtet sind. Allerdings verlieren die Dreiklangstöne ihre spezifische Qualität als Grundton, Terz und Quinte nicht, sobald sie in anderer Umkehrung auftreten. Der unterste Ton bestimmt die Umkehrungsform:
- Grundakkord oder Grundstellung: Grundton liegt unten; - 1. Umkehrung: Terz liegt unten, darüber im Terzabstand die Quinte, darüber im Sextabstand der Grundton. Die erste Umkehrung heißt deshalb auch Sextakkord (eigentlich Terzsextakkord; - 2. Umkehrung: Quinte liegt unten, darüber im Quartabstand der Grundton und im Sextabstand die Terz. Die 2. Umkehrung heißt daher Quartsextakkord.
[Bearbeiten] Dreiklangsverwandschaften
Wird in Kürze ergänzt.
[Bearbeiten] Mehrklänge
Wird in Kürze ergänzt.
[Bearbeiten] Alterierte Akkorde
Wird in Kürze ergänzt.