Niederländisch/ Band 1 - Lesen

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[Bearbeiten] Schriftbild - Aussprache

ndl. "oe" liest man wie ein "u" in Usedom


ndl. "u" hingegen liest man...

  1. a) wie "ü" in übel (lang) (IPA /y/)
  2. b) wie ein betontes und etwas gerundetes Schwa. Wie das letztere in IPA am Besten wieder zu geben ist etwas umstritten aber [ɵ] komt am nähesten

Also: Oezbkistan, Oeganda, oever, toerist, roerbakken
a. Utrecht, duurzaam, buurt, sturen
b. dus, klus, Rus, busvervoer


ndl. "ij" ist das sog. "lange ij" . Sowohl ij und ei werden ausgesprochen als [ɛɪ], also ein Diphthong der eher mit ä anfangt als mit a.

Ausnahmen: in wenigen Worten wie 'i' in bilateral auszusprechen.

de prijs, de IJssel, Spijkenisse, Nijmegen, de bijenkorf

aber: Wijchen [wiechen] (= Ort bei Nijmegen), bijzonder

Im unbetonten Suffix -lijk sagt man ein Schwa.


ndl. 'z' ist nicht scharf, sondern weich wie beim deutschen Wort 'Seide'
reizen, verzenden, bezopen, kleinzoon


ndl. g ist ein krachendes 'ch' wie in Dach, außer in romanischen Fremdwörtern und am Wortende. Für manche Sprecher ist der Laut stimmhaft, im Süden eher wie ein stimmhafter Ich-laut

vergaderen, gebrek, groente, gegeven, omgeving

-ng ist wie auf Deutsch.

behang, stemming,

horloge, massage, ravage,... (= dsch)

Ein [g] wie in gut gibt es eigentlich nicht, außer in bestimmten Fremdwörtern


ndl. 'sch' ist eine Kombination von s+ch ([sx] in IPA), nicht ʃ wie auf Deutsch. In einzigen Fällen, z. B. im Auslaut -isch ist der ch stumm, das heisst -isch klingt wie -ies

[ʃ] ist nur in bestimmten Wörtern vorhanden die meist fremder -teils Friesischer- Herkunft sind.

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