Notenlehre: Intervalle
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Inzwischen weißt Du, wie man Noten aufschreibt und - zumindest allgemein - wie die Noten heißen. Die Tonhöhe wird also mittels der Position in der Notenzeile festgelegt. Allerdings wäre es ja langweilig, wenn der Abstand zwischen den einzelnen Tönen immer gleich wäre. Ausgehend von der harmonischen Stimmung des Klaviers, die zur Zeit von Johann Sebastian Bach "erfunden" oder besser entwickelt wurde (mehr dazu später in einem geschichtlichen Kapitel), wurde festgelegt, dass der "normale" Abstand zwischen zwei Noten ein "Ganztonschritt" ist. Das stimmt auch meistens, nur zwischen H und C und zwischen E und F ist der Abstand nur halb so groß, nämlich ein "Halbtonschritt". Das macht unsere heutige Musik maßgeblich aus!
Natürlich - wo bliebe denn sonst die Kreativität - ist es möglich, den Abstand zwischen Tönen zu erweitern oder zu verringern.
Das b und das Kreuz heißen übrigens "Vorzeichen". Diese Veränderung gilt dann bis zum nächsten Taktstrich (was ein "Taktstrich" ist und wofür er gut ist, lernst Du im Kapitel Takt/Metrum).
Soll die Veränderung der Tonhöhe nicht nur für einen Takt sondern für die ganze Zeile gelten, dann schreibt man die Vorzeichen ganz am Anfang der Zeile nach dem Notenschlüssel und vor dem Taktzeichen auf.