Notenlehre: Vorzeichen
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Durch die Einführung der wohltemperierten Stimmung durch J.S. Bach ist es möglich, jede beliebige Tonleiter in eine andere Tonart zu transponieren. Damit die Notenschrift mit ihren Vorzeichen stets konstant bleibt, wurden die sogenannten Vorzeichen eingeführt.
Die Vorzeichen stehen stets am linken Rand der Notation nach dem Notenschlüssel. Sie geben an, in welcher Tonart ein Stück geschrieben ist.
Ohne Vorzeichen
C-Dur und a-Moll
Kreuz-Tonarten
- G-Dur und e-Moll: Fis
- D-Dur und h-Moll: Fis/Cis
- A-Dur und fis-Moll: Fis/Cis/Gis
- E-Dur und cis-Moll: Fis/Cis/Gis/Dis
- H-Dur und gis-Moll: Fis/Cis/Gis/Dis/Ais (sprich: A-is)
- Fis-Dur und dis-Moll: Fis/Cis/Gis/Dis/Ais/Eis (sprich: E-is)
b-Tonarten
- F-Dur und d-Moll: B
- B-Dur und g-Moll: B/Es
- Es-Dur und c-Moll: B/Es/As
- As-Dur und f-Moll: B/Es/As/Des
- Des-Dur und b-Moll: B/Es/As/Des/Ges
- Ges-Dur und es-Moll: B/Es/As/Des/Ges/Ces
Die Tonarten Cis-Dur, Dis-Dur, Gis-Dur, Ais-Dur, des-Moll, as-Moll, ges-Moll und ais-Moll werden normalerweise nicht verwendet, weil ihre Notation mehr als sechs Kreuze oder bs erfordern würde. Statt dessen verwendet man die zu ihnen enharmonisch verwechselten Tonarten.