Operation Overlord: Glossar

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Omar Bradley[Bearbeiten]

Omar Nelson Bradley (* 2. Februar 1893 in Clark, Missouri; † 8. April 1981 in New York City) war ein US-amerikanischer Fünf-Sterne-General und einer der führenden Kommandeure der amerikanischen Streitkräfte im 2. Weltkrieg in Nordafrika und Europa.

Omar Bradley

Bradley wuchs als Sohn eines Lehrers in einfachen Verhältnissen in der Nähe von Clark auf. Er begann 1911 in West Point ein Studium, das er 1915, in einer Klasse, aus der eine Vielzahl künftiger Generäle hervorging, unter anderem Dwight D. Eisenhower, abschloß. Nachdem er im Ersten Weltkrieg in der Heimat stationiert blieb, lehrte und studierte Bradley zwischen den Weltkriegen. 1936 wurde er zum Oberstleutnant (Lieutenant Colonel) befördert und arbeitete seit 1938 im Kriegsministerium. Sein erstes Frontkommando erhielt Bradley erst Anfang 1943 nach der Operation Torch. Im Juli 1943 landete Bradley mit seinen Männern während der Operation Husky auf Sizilien. Beim Angriff auf die Normandie Anfang Juni 1944 wurde Bradley das Kommando über die 1. US-Armee übergeben. Während der Operation Overlord führte er die amerikanischen Streitkräfte, die an den Stränden mit den Codenamen Utah und Omaha eingesetzt wurden. Später im Juli plante er die Operation Cobra, welche den Beginn der Eroberung Frankreichs von der Normandie aus darstellte. Am 26. Juli gelang ihm dadurch bei Saint-Lô der entscheidende Durchbruch, der den Panzern der 3. US-Armee mit dem Kessel von Falaise den Weg nach Paris ebnete. Bradley wurde am 21. April 1947 Generalstabschef des Heeres und am 1. August 1949 Chef des Combined Chiefs of Staff Comittee. Bradley ging Mitte Mai 1953 als bisher letzter amerikanischer Fünf-Sterne-General in Ruhestand. Den Dienstgrad, den er am 20. September 1950 erhalten hatte, hielt er bis an sein Lebensende. Bradley verstarb am 8. April 1981. Seine Beisetzung fand mit vollen militärischen Ehren am 14. April auf dem Nationalfriedhof Arlington statt. Nach ihm wurden die Panzer M2 Bradley und M3 Bradley benannt.

Hans Speidel[Bearbeiten]

Hans Speidel (* 28. Oktober 1897 in Metzingen; † 28. November 1984 in Bad Honnef) war ein deutscher General und von 1957 bis 1963 Oberbefehlshaber der alliierten Landstreitkräfte in Mitteleuropa.

Hans Speidel, der Sohn des Oberforstrats Professor Dr. Emil Speidel, meldete sich im Ersten Weltkrieg, wie hunderttausende andere junge Deutsche, als Kriegsfreiwilliger. Er wurde in Flandern, an der Somme und bei Cambrai eingesetzt und mit beiden Klassen des Eisernen Kreuzes und der Württembergischen Militärverdienstmedaille in Gold ausgezeichnet. Speidel blieb nach Kriegsende Berufssoldat und wurde als Ordonanzoffizier beim Reichswehr-Infanterieregiment 13 in Ludwigsburg eingesetzt. Er studierte 1923/24 in Berlin, Tübingen und Stuttgart Geschichte und Volkswirtschaft und promovierte am 14. Februar 1925 zum Dr. phil. („magna cum laude“). Nachdem er, mittlerweile ein Hauptmann, von 1930 bis 1933 eine Generalstabsausbildung absolvierte, wurde er am 1. Oktober 1933 als Gehilfe des deutschen Militärattachés nach Paris versetzt. 1939 wurde Speidels Division am Westwall eingesetzt. 1940 nahm er am Frankreichfeldzug teil und wurde am 1. August desselben Jahres Stabschef des Militärbefehlshabers in Frankreich. Im April 1944 wurde er Chef des Generalstabes der Heeresgruppe B unter Erwin Rommel und versuchte diesen für den militärischen Widerstand gegen Adolf Hitler zu gewinnen. Nach Rommels Verwundung versuchte er Selbiges auch bei Rommels Nachfolger Hans Günther von Kluge. Speidel wurde am 7. September 1944 nach Kluges Suizid von der Gestapo verhaftet aber noch nicht verurteilt. Er wurde nach Kriegsende, 1945, von französischen Truppen aus einer Wehrmachtshaftanstalt befreit und widmete sich, nachdem er aus alliiertem Gewahrsam entlassen wurde, wieder historischen und philosophischen Studien. Er war von April 1957 bis September 1963 als General der Bundeswehr Oberbefehlshaber der alliierten Landstreitkräfte in Mitteleuropa (COMLANDCENT Commander Allied Land Forces Central Europe) mit Sitz im Château de Fontainebleau, Frankreich und sorgte für eine reibungslose Eingliederung der Bundeswehr in die NATO. Er fand in General Charles de Gaulle einen unversöhnlichen politischen Gegner und wurde auf dessen Druck Anfang September 1963 bei der NATO abgelöst. Speidel zog sich ab März 1964 in den Ruhestand zurück und wurde im Oktober desselben Jahres zum Präsidenten der Stiftung Wissenschaft und Politik ernannt. Er wurde 1972 Ehrenbürger seiner Heimatstadt Metzingen und starb am 28. November 1984 in Bad Honnef.

James M. Gavin[Bearbeiten]

James Maurice "Jumpin' Jim" Gavin (* 22. März 1907 in New York City; † 23. Februar 1990 in Baltimore, Maryland), auch "The jumping general" genannt, war ein US-amerikanischer Generalleutnant. Seine Männer, die ihn sehr schätzten, nannten ihn wegen seiner athletischen Figur auch Slim Jim. Gavin kämpfte gegen die Rassentrennung in der US-Armee, wodurch er noch mehr Respekt bekam. In Sainte-Mère-Église, Normandie, ist die Rue du Général Gavin nach ihm benannt, ebenso in dem neben Arnheim befindlichen Ort Groesbeek in den Niederlande die Generaal Gavinstraat. Mit seiner Frau Jean Gavin hatte er eine Tochter, Barbara Gavin Fauntleroy.

James Maurice Gavin als Generalmajor

James M. Gavin wurde am 22. März 1907 als Sohn eines unverheirateten irischen Immigranten geboren. Mit ein oder zwei Jahren kam er in ein Waisenhaus der Stadt New York. Dort adoptierten ihn Martin und Mary Gavin, eine Kohlenbergbau-Familie aus Mount Carmel, Pennsylvanien, bei der er seine Jugend verbrachte. Obwohl Gavin nicht wusste, was für eine Arbeit er ausüben wollte, war ihm klar, dass er nicht in den Kohlebergwerken arbeiten wollte. 1924, als er 17 Jahre alt war, trat er in die Armee ein. Gavin wurde in der Zwischenkriegszeit an der United States Military Academy in West Point, New York, angenommen. Er sprach sich für Beweglichkeit im Kampf und den Einsatz von Luftstreitkräften aus. Nachdem er 1929 seinen Abschluss an der United States Military Academy gemacht hatte, wurde er zum Unterleutnant befördert. Zehn Jahre später kehrte er nach West Point zurück, um dort Taktik zu lehren. Gavin ging 1941 zu den Fallschirmjägern und führte als Kommandeur des 505. Fallschirmjägerregiments 1943 Einsätze auf Sizilien (Operation Husky) und in Salerno (Operation Avalanche). Gavin war ein wichtiger Luftlanderatgeber beim COSSAC und übernahm die Planung für den Einsatz von Luftlandetruppen bei der Operation Overlord. Er landete am D-Day mit einigen anderen Fallschirmjägern westlich des Merderet auf Sumpfgelände, wobei viele der Fallschirmjäger ertranken. Gavin sammelte dort eine hundert Mann starke Einheit, mit der es ihm gelang, das kleine Dorf La Fière zu halten, das daraufhin der Außenposten von Ste-Mère Eglise wurde. Er erhielt am 16. August 1944, als jüngster Mann in dieser Position, das Kommando über die 82. US-Luftlandedivision, mit der er auch in Holland, dort bei der Operation Market Garden, und in Deutschland operierte. Für seine Verdienste während der Operation Market Garden bekam Gavin am 21. März 1945 von Bernard Montgomery in Mönchengladbach den Distinguished Service Order (DSO) verliehen. Mit der Verleihung des 2. Sterns im Oktober 1944 wurde Gavin zum Generalmajor befördert. Er war bekannt dafür, während des Kampfes ein M1 Garand, statt eine Pistole, wie es andere Generale taten, zu tragen. Von September bis Oktober 1945 amtierte er als Stadtkommandant von Berlin. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Gavin Stabschef der 5. Armee und später der alliierten Streitkräfte in Südeuropa. Als überzeugter Gegner des Atomkriegs hatte er mit der amerikanischen Militärführung Unstimmigkeiten. Da er in seiner hohen Position hinter der Militärführung hätte stehen müssen, dieses aber nicht mit seinem Gewissen vereinbaren konnte, schied er 1958 überraschend aus dem Militärdienst aus, woraufhin er Vizepräsident von Arthur D. Little Inc. wurde. Dort folgte für Gavin im Jahr 1960 die Ernennung zum Präsident. Von 1961 bis 1963 war er unter US-Präsident John F. Kennedy amerikanischer Botschafter in Frankreich. Außerdem war Gavin ein Kritiker des Vietnamkrieges. James Maurice Gavin starb am 23. Februar 1990 in Baltimore an Parkinson. Er liegt auf dem West Point Friedhof begraben. Zu seinen Ehren wird der Panzer M113 inoffiziell M113 "Gavin" genannt.

Frederick E. Morgan[Bearbeiten]

Frederick E. Morgan

Sir Frederick Edgeworth Morgan (* 5. Februar 1894 in Paddock Wood, Kent, England; † 19. März 1967 in Northwood, Middlesex) war ein britischer Lieutenant-General (Generalleutnant) im Zweiten Weltkrieg, der die Hauptarbeit an der Planung der Operation Overlord leistete.

Morgan trat 1913 der Royal Artillery bei, und kämpfte während des Ersten Weltkriegs in Belgien und Frankreich. Von 1919 bis 1935 diente er in Indien, wo er Stabsoffizier wurde und später in das Kriegsministerium ging. Im Oktober 1942 wurde er der Kommandeur des 1. Korps, unter General Dwight D. Eisenhower. Ihm wurde die Aufgabe gegeben, einen Landung im westlichen Mittelmeerraum vorzubereiten, um entweder den alliierten Hauptstoß zu unterstützen oder sich mit einem deutschen Durchbruch durch Spanien zu befassen. Als sich die Operation jedoch für nicht notwendig erwies, wurde Morgan mit der Planung der Landungen in Sardinien beauftragt, welche später die alliierten Armeen in Nordafrika durchführten. Im Frühling 1943 wurde er Chief Of Staff to the Supreme Allied Commander, und leitete als dieser die Planung für die Operation Overlord. Von 1944 bis 1945 diente er als Eisenhowers Stellvertreter beim Supreme Headquarters Allied Expeditionary Force. In dieser Stellung unterzeichnete er am 7. Mai 1945 die deutsche Kapitulation. Morgan trat 1946 aus der Armee aus, wonach er einen hohen Posten im Atomenergieprogramm Großbritanniens in den 1950er Jahren hatte.

Dwight D. Eisenhower[Bearbeiten]

Dwight "Ike" David Eisenhower (* 14. Oktober 1890 in Denison, Texas; † 28. März 1969 in Washington D.C.) war der 34. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (1953–1961) und Oberbefehlshaber der Alliierten Streitkräfte in Europa während des 2. Weltkriegs. Douglas MacArthur und Chester W. Nimitz kommandierten die alliierten Streitkräfte im Pazifikkrieg gemeinsam.

Dwight D. Eisenhower mit den Rangabzeichen eines 5-Sterne-Generals

Eisenhower wurde in Denison, Texas, als drittes Kind von David Jacob Eisenhower und Ida Elizabeth (geb. Stover) geboren. Seine Familie zog 1892 nach Abilene, Kansas, wo er 1909 von der Abilene High School abging und einige Zeit in einer Eisdiele arbeitete. Am 14. Juni 1911 trat er in die US-Militärakademie in West Point ein, bei der er 1915 seinen Abschluss machte. Während dieser Zeit fiel er mehr durch regelwidriges Verhalten als durch besonderen Fleiß auf. Am 11. Juli 1916 heiratete er Mamie Geneva Doud (1896–1979), mit der er zwei Kinder hatte. Im Juni 1942 wurde er Kommandeur der in Europa stationierten US-Truppen. Er war Kommandeur der nordafrikanischen Landungstruppe und wurde im Februar 1943 Befehlshaber der alliierten Truppen in Nordafrika. Diese Operation geriet durch die hohen Verluste unter den amerikanischen Truppen in die Kritik. Am 24. Dezember 1943 wurde er nach der erfolgreichen Invasion Siziliens im Juli und Italiens im September zum Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte ernannt. Als solcher leitete er seine wohl wichtigste Militäraktion, die Landung der alliierten Truppen in der Normandie (Operation Overlord, auch bekannt als "D-Day"). Am 20. Dezember 1944 wurde er zum Fünf-Sterne-General ernannt. Während des Zweiten Weltkrieges hatte er über die gesamte Zeit ein Verhältnis mit seiner Fahrerin. Diese verließ er aber nach Ende des Krieges. Nach dem Ende des 2. Weltkriegs wurde General Eisenhower Oberbefehlshaber über die amerikanischen Besatzungstruppen in Deutschland und übernahm das Amt des Militärgouverneurs in der amerikanischen Besatzungszone Deutschlands (siehe Alliierter Kontrollrat). Als "Chief of Staff" der US-Armee vereinigte er die Teilstreitkräfte Heer, Marine und Luftwaffe zur "US-Army". Am 31. Mai 1952 beendete er seinen Militärdienst. Auf Rat von General Matthew Ridgway widerstand Eisenhower den Bitten, sich am Vietnamkrieg zu beteiligen. Er unterschrieb Verteidigungsverträge mit Korea und Taiwan und war an diplomatischen Beziehungen mit Kuba beteiligt. Außerdem förderte er die Aufhebung der Rassentrennung in Schulen. Bei den Präsidentschaftswahlen 1948 schlug Harry S Truman Eisenhower vor, sich als Präsidentschaftskandidat der Demokraten aufstellen zu lassen. Truman war sich sicher, dass Eisenhower mit ihm als Vizekandidaten die Wahlen gewinnen würde. Eisenhower lehnte das Angebot aber ab, weil er nicht Präsident werden wollte. 1952 wurde er wieder auf eine Präsidentschaft angesprochen, diesmal aber von den Demokraten und den Republikanern. Er lehnte wieder ab, weil er sich selbst nicht für einen Politiker hielt. Er änderte seine Meinung, als im ganzen Land "I Like Ike" ("Ich mag Ike") Clubs aus dem Boden schossen. Eisenhower war eigentlich unpolitisch und war auch nicht Mitglied einer der beiden Parteien. Er ließ sich von den Republikanern aufstellen, weil er an ein Zwei-Parteien-System glaubte und es seit über 20 Jahren keinen republikanischen Präsidenten mehr gegeben hatte. Während seiner Wahlkampfkampagne nannte er seinen Konkurrenten Adlai Stevenson nie beim Namen, sondern kritisierte überwiegend die Politik Trumans, der gerade amerikanischer Präsident war. Diese Strategie funktionierte; er wurde mit 442 Wahlmänner-Stimmen zum Präsidenten gewählt, Stevenson erhielt 89. Die wichtigsten Entscheidungen dürften der Aufbau des Autobahnnetzes und die von ihm initiierte Gründung der NASA gewesen sein.

Bernard Montgomery[Bearbeiten]

Bernhard Law Montgomery, 1. Viscount Montgomery of Alamein (* 17. November 1887 London; † 24. März 1976 Isington Mill) war ein britischer Feldmarschall des Zweiten Weltkrieges.

Bernard Montgomery

Montgomery stammt aus einer alten normannischen Familie. Sein Vorfahre Roger de Montgoméry, ein Vetter Wilhelms des Eroberers, war bereits 1066 an der normannischen Eroberung Englands beteiligt.Montgomery, Spitzname "Monty", begann seine militärische Karriere im ersten Weltkrieg als Zugführer. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieg war er General und erreichte seinen größten Erfolg, als er im August 1942 das Kommando über die 8. Armee (Ägypten) übernahm und den deutschen Vorstoß nach Ägypten mit zwei Schlachten bei El Alamein stoppen konnte. Danach verdrängte er die deutschen Truppen aus Nordafrika. Unter dem Kommando von Dwight D. Eisenhower führte er zusammen mit George S. Patton, der die 7. Armee leitete, die Eroberung Siziliens. Das Geltungsbedürfnis beider Kommandanten führte zu einem gefährlichen Wettlauf mit vielen unnötigen Toten. Nach der Landung in Italien wurde er nach England zurückgerufen und zum Feldmarschall befördert. Er diente dann im Planungsstab für die Operation Overlord, die Invasion in der Normandie. Bei der Landung war Montgomery Befehlshaber der 21. Heeresgruppe, danach bekam er das Kommando über die gesamten Bodentruppen. Teilweise wurde kritisiert, dass seine Pläne einfallslos und starr seien. Wenn er mit überlegenen Kräften angreifen konnte, machte sich die sorgfältige, auf geringe Verluste ausgerichtete Planung positiv bemerkbar. Weniger Glück hatte er mit Kommandounternehmen wie die Operation Market Garden, bei der die 1. Fallschirmjägerdivision mehrere Brücken sichern sollte. Die Planung war etwas zu optimistisch, so dass es am Ende "eine Brücke zuviel" war. Dieses Fiasko führte zu der Niederlage bei Arnheim. Weiterhin gab er nach der deutschen Ardennenoffensive eine Pressekonferenz, bei der er den Sieg verkündete, was zu Differenzen mit den Amerikanern führte, die der Ansicht waren, er hätte seine Kräfte zu lange zurückgehalten. Nach der deutschen Kaptitulation war er Befehlshaber der britischen Besatzungskräfte. Am 31. Januar 1946 wurde er als Viscount of Alamein of Hindhead, in der Grafschaft Surrey, zum Peer erhoben. 1946 bis 1948 war er Chef des Empire-Generalstabs (Chief of the Imperial General Staff, CIGS). Nach 1948 befehligte Montgomery die Landstreitkäfte der NATO, 1951 bis 1958 war er stellvertretender Oberbefehlshaber der NATO. Montgomery war auch als Schriftsteller aktiv.

Joseph Lawton Collins[Bearbeiten]

Joseph Lawton "Lightnin' Joe" Collins (* 1. Mai 1896 in New Orleans; † 12. September 1987 in Washington D.C.) war ein US-amerikanischer General und Bruder von James Lawton Collins.

Joseph Lawton Collins

Collins qualifizierte sich 1917 für die United States Military Academy in West Point. Im April 1917 wurde er der 22. Infanteriedivision zugeteilt und im Mai 1917 dann zum Oberleutnant befördert. Collins kommandierte 1919 das 3. Bataillon der 22. Infanteriedivision in Frankreich und war von 1920 bis 1921 der Assistent des Stabschefs der American Forces in Deutschland. Nachdem er 1920 zum Captain degradiert worden war, heiratete er 1921 Gladys Easterbrook. Collins wurde, nachdem er im Juni 1940 schon zum Oberst befördert worden war, im Dezember 1941 zum Generalmajor und zum Kommandeur der 25. Infanteriedivision ernannt, mit der er auch bei Guadalcanal kämpfte. Am D-Day führte er das VII. Korps am Strandabschnitt Utah, womit er direkt der 1. US Armee unter Omar Bradley unterstellt war. Mit diesem Korps eroberte er auch Cherbourg und besetzte Köln und Aachen. Er wurde im April 1945 zum Generalleutnant befördert. Er leitete nach Kriegsende die Informationsabteilung des Pentagon. 1947 wurde Collins der Stellvertreter des Generalstabschefs des Heeres, Omar Bradley, dessen Nachfolger er im August 1949 wurde. In dieser Stellung blieb er bis August 1953, wonach er die USA im NATO-Rat vertrat. Collins wurde im November 1954 Eisenhowers Sonderbeauftragter in Südost-Asien. Am 31. Februar 1956 ging er in den Ruhestand. Joseph Lawton Collins starb am 12. September 1987 in Washington D.C. an Herzversagen, woraufhin er auf dem Nationalfriedhof Arlington beigesetzt wurde.

Winston Churchill[Bearbeiten]

Sir Winston Leonard Spencer Churchill (* 30. November 1874 in Woodstock (England); † 24. Januar 1965 in London) gilt als bedeutendster britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts.

Er war zwei Mal Premierminister und führte Großbritannien durch den Zweiten Weltkrieg. Zuvor hatte er bereits mehrere Regierungsämter bekleidet, unter anderem das des Ersten Lords der Admiralität, des Innen- und des Finanzministers. Darüber hinaus trat er als Autor politischer und historischer Werke hervor und erhielt 1953 den Nobelpreis für Literatur. Im 1. Weltkrieg bestimmte Churchill Englands Kriegspolitik als Kabinettsmitglied und Oberbefehlshaber der Royal Navy zunächst entscheidend mit. Bis zum Sturz des liberalen Kabinetts Lloyd George 1922 übernahm Churchill nacheinander die Ämter des Kriegs- und Luftfahrtministers und des Kolonialministers. Nach zwei Jahren politischer Abstinenz und 20 Jahre nach seinem ersten Parteiwechsel trat er 1924 erneut in die Konservative Partei ein. Noch im November jenes Jahres wurde er Schatzkanzler (Finanzminister) in der Konservativen Regierung des neuen Premiers Stanley Baldwin und blieb es bis zu dessen Abwahl 1929. 1930 überwarf sich Churchill mit dem abgewählten Premier und Chef der Konservativen. Als überzeugter Imperialist trat er aus Baldwins Schattenkabinett aus. Er zog sich auf seinen Landsitz Chartwell in Kent zurück, wo er sich in den nächsten Jahren der Malerei sowie seinen journalistischen und schriftstellerischen Ambitionen widmete. Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs brachte den langjährigen Warner vor der Aggressivität der Nazis zurück in die aktive Politik. Von Premierminister Neville Chamberlain wurde er zum zweiten Mal nach 1911 mit dem Amt des Ersten Lords der Admiralität betraut. Am 10. Mai 1940, dem selben Tag, an dem der deutsche Angriff auf Englands Hauptverbündeten Frankreich begann, bildete er unter Einschluss der Labour Party eine Allparteienregierung. Er selbst übernahm neben dem Amt des Premiers auch das des Kriegsministers. Churchill bestand erfolgreich seine ersten großen Herausforderungen im Amt: Ihm gelang die Evakuierung des geschlagenen britischen Expeditionskorps aus Dünkirchen und die Verhinderung einer deutschen Invasion. Die Grundlage dafür legte er unmittelbar nach seinem Regierungsantritt, indem er der Flugzeugproduktion oberste Priorität einräumte und Lord Beaverbrook die Verantwortung dafür übertrug. Als dann die Luftschlacht um England im August 1940 ihren Höhepunkt erreichte, war es maßgeblich dessen Leistungen und denen des Luftmarschalls Hugh Dowding zu verdanken, dass die Royal Airforce Hitler-Deutschland die erste bedeutende Niederlage in diesem Krieg zufügen konnte. Solange England im Kampf gegen das „Dritte Reich“ allein stand, konnte Churchill nur dafür sorgen, dass es den Krieg nicht verlor. Ein Sieg aber, das war ihm bewusst, war nur im Bündnis mit den USA möglich. Er setzte daher auf ein gutes Verhältnis zu Franklin D. Roosevelt. Am 14. August 1941 trafen sich Roosevelt und Churchill mitten im Atlantik auf dem Schlachtschiff „Prince of Wales“. Dort unterzeichneten sie die Atlantik-Charta, die mit ihren „8 Freiheiten“ zur Grundlage der Nachkriegsordnung und der Vereinten Nationen werden sollte. Vier Monate später, am 11. Dezember 1941, erklärte Hitler auch den USA den Krieg. Damit hatte Churchill endlich den gewünschten Verbündeten an seiner Seite. Unter den „Großen Drei“ – Roosevelt, Stalin und Churchill – sollte ihm am Ende zwar nur noch die Rolle des Junior-Partners der Amerikaner bleiben. Dennoch übte er weiter großen Einfluss auf die Kriegsführung aus, nun schon mit Blick auf die Zeit nach Hitlers Niederlage. Denn klarer als Roosevelt erkannte er die Gefahr, dass dem von den Nazis beherrschten ein sowjetisch dominiertes Europa folgen könnte. Im März 1945, als die britischen Truppen am Rhein standen, stattete Churchill seinem Oberbefehlshaber, Feldmarschall Montgomery, einen Besuch ab und setzte mit ihm bei Wesel heimlich über den Strom. Am 8. Mai 1945 konnte er vor dem Unterhaus die bedingungslose Kapitulation Deutschlands und damit den Sieg in Europa bekannt geben. Nachdem Roosevelt am 12. April 1945 gestorben war, traf sich Churchill mit dessen Nachfolger Harry S. Truman und mit Stalin am 17. Juli auf der Potsdamer Konferenz, um über das weitere Vorgehen in Deutschland und gegen das noch kämpfende Japan zu beraten. Mitten in der Konferenz wurde er jedoch als Premier von seinem bisherigen Stellvertreter Clement Attlee abgelöst. Für die nächsten sechs Jahre war Churchill Oppositionsführer im Unterhaus. Mit Churchill als Spitzenkandidat errangen die Konservativen im Oktober 1951 einen knappen Wahlsieg. Im Jahr 1953 erhielt er den Nobelpreis für Literatur für sein großes historisches Werk Der Zweite Weltkrieg. Die neue Königin Elisabeth II. schlug ihn wegen seiner Verdienste zum Ritter. Den angebotenen Herzogstitel schlug Sir Winston in den Folgejahren aber mehrfach aus, um weiter für das Unterhaus kandidieren zu können. Im Juni 1953 erlitt er zum wiederholten Mal einen Schlaganfall, der ihn zeitweilig amtsunfähig machte. Schließlich drängten seine Parteifreunde ihn 1955 zum vorzeitigen Rücktritt. Sein Nachfolger wurde Anthony Eden. Churchill ließ sich 1955 und 1959 noch einmal ins Unterhaus wählen, dem er mehr als 60 Jahre angehörte, trat aber als Redner nicht mehr in Erscheinung. Sir Winston Churchill starb in seinem 91. Lebensjahr am 24. Januar 1965.

Franklin D. Roosevelt[Bearbeiten]

Franklin Delano Roosevelt (* 30. Januar 1882 in Hyde Park, New York; † 12. April 1945 in Warm Springs, Georgia) war von 1933 bis zu seinem Tod 1945 der 32. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (USA). Er war Kandidat der Demokratischen Partei und wurde nach seiner ersten Amtszeit dreimal wiedergewählt – er ist damit der einzige Präsident der USA, der mehr als 2 Amtzeiten hatte, denn erst seit einer Verfassungsänderung im Jahre 1947 gibt es eine formale Begrenzung auf zwei Amtszeiten, die Präsidenten vor Roosevelt hatten dies jedoch alle als informelles Prinzip anerkannt.

Franklin D. Roosevelt 1933

Franklin D. Roosevelt war mit dem republikanischen 26. US-Präsidenten Theodore Roosevelt verwandt. Er entstammte einer der wohlhabendstenen und angesehensten Patrizierfamilien Bostons. Nach dem Börsenkrach von 1929 (Schwarzer Freitag) kam es zu einer Weltwirtschaftskrise. In der US-amerikanischen Ausformung wurde sie als „Great Depression“ (dt. „Große Depression“) bezeichnet. Im Zuge dieser Krise gewann Roosevelt die Wahl 1932 gegen den republikanischen Kandidaten Herbert C. Hoover, dem die Schuld an der Krise gegeben und mangelnde Entscheidungsfreudigkeit vorgeworfen wurde. Roosevelt ist vor allem für seine sozialdemokratische Sozial- und Wirtschaftspolitik und als Führerpersönlichkeit während der Zeit des 2. Weltkrieges bekannt. Anstelle eines engen Nationalismus’ suchte Roosevelt den Gedanken der globalen Abhängigkeit aller von allen („One World“) in seiner Außenpolitik zur Geltung zu verhelfen. Trotz formaler Neutralität unterstützte Roosevelt Großbritannien seit Beginn des 2. Weltkriegs 1939, unter anderem mit dem Leih- und Pachtgesetz, das die leihweise Lieferung von Waffen und Material bis hin zu ganzen Kriegsschiffen an England ermöglichte. Erst der japanische Angriff auf den US-Flottenstützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii und die deutsche Kriegserklärung vom 7. Dezember 1941 sorgten für einen Stimmungsumschwung in den USA und ermöglichten es Roosevelt, direkt an der Seite Großbritanniens und der Sowjetunion in den Krieg einzutreten. Mit dem britische Premier Winston Churchill einigte er sich auf den Grundsatz „Germany first“, also auf den Vorrang des Krieges gegen Hitler-Deutschland. Auf der Konferenz von Casablanca im Januar 1943 setzte er gegen Churchills Bedenken die Forderung nach der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands durch. In der Atlantik-Charta, die die Gründungsurkunde der Vereinten Nationen vorwegnahm, einigte er sich mit Churchill auf die Grundsätze einer Nachkriegsordnung, die auf den „Vier Freiheiten“ begründet sein sollten. Als wichtigstes Mittel, diese Freiheiten in der internationalen politischen Ordnung nach dem Krieg zu realisieren, sah er die Gründung der Vereinten Nationen an. Um auch die Sowjetunion in die Weltorganisation einzubinden, war er auf den Konferenzen von Teheran und Jalta zu erheblichen Zugeständnissen an Stalin bereit, dem er – anders als Churchill – nicht prinzipiell misstraute. Stalin konnte daher den sowjetischen Machtbereich bis nach Mitteleuropa hinaus ausdehnen und dafür sorgen, dass Roosevelts vier Freiheiten dort 40 Jahre lang nicht verwirklicht wurden. Wenige Wochen nach der Konferenz von Jalta, kurz vor Kriegsende, starb Franklin Delano Roosevelt im April 1945 im Alter von 63 Jahren. Sein Amt übernahm sein dritter Vizepräsident Harry S. Truman.

Josef Stalin[Bearbeiten]

Josef Stalin (* 21. Dezember 1879 in Gori, Georgien; † 5. März 1953 in Kunzewo bei Moskau; gebürtig Iosif Wissarionowitsch Dschugaschwili) war ein sowjetischer Politiker. Seit 1922 war er Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU), seit 1941 Vorsitzender des Rates der Volkskommissare, seit 1946 Ministerrat und in den Jahren 1941 bis 45 Oberster Befehlshaber der Roten Armee.


Nachdem er sich im Machtkampf innerhalb der KPdSU durchgesetzt hatte, war er von 1927 bis 1953 de facto Diktator der Sowjetunion. Während seiner Regierungszeit wurden vermeintliche und tatsächliche politische Gegner sowie Millionen von Sowjetbürgern und ganze Volksgruppen besetzer Gebiete in Gulag-Strafarbeitslager deportiert und zu großen Teilen ermordet. Die durch ihn vorangetriebene Kollektivierung der Landwirtschaft trug insbesondere in der Ukraine und an der Wolga zu Hungersnöten mit etwa zehn Millionen Opfern bei. 1939 schloss er einen Nicht-Angriffspakt mit seinem Gegner Hitler, den Hitler-Stalin-Pakt, der auch ein Geheimabkommen zur Aufteilung Polens und Osteuropas zwischen den beiden Staaten beinhaltete. Nach dem deutschen Einmarsch in Polen marschierte auch die Sowjetunion am 17. September 1939 in Polen, in die Staaten des Baltikums und das östliche Rumänien bis zur Donau (Bessarabien) ein, die alle im Hitler-Stalin-Pakt der Sowjetunion zugesprochen worden waren. Dabei kam es zu Kriegsverbrechen, wie der Ermordung von 20.000 gefangenen, polnischen Offizieren in Katyn. Stalin war 1940 auch Sieger im Winterkrieg gegen Finnland. Während des „Großen Vaterländischen Krieges“ (also des Zweiten Weltkriegs nach russischer Bezeichnung), nachdem Hitler einen Überraschungsangriff auf die Sowjetunion gestartet hatte, war Stalin auch Oberbefehlshaber der Armee. Ihm gelang es durch Appell an den Patriotismus und die allgemeine Wut auf die deutsche Aggression die Bevölkerung hinter die Partei und sich zu scharen. Als wichtiger Partner der Alliierten hatte er einen entscheidenden Einfluss auf den Verlauf des Zweiten Weltkrieges sowie auf die Nachkriegsgestaltung Deutschlands. Auf der Konferenz von Teheran 1943 und der Konferenz von Jalta 1945, an denen Stalin teilnahm, wurden auch die Grenzen in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg neu gezogen. Dies resultierte in der Vertreibung von mehreren Millionen Menschen in der östlichen Hälfte Europas. Am 1. März 1953, nach einem gemeinsamen nächtlichen Essen mit Lawrenti Berija, Georgi Malenkow, Nikolai Bulganin und Nikita Chruschtschow, brach Stalin zusammen. Er starb vier Tage später, am 5. März 1953, im Alter von 73 Jahren, an den Folgen seines Schlaganfalls.

Luftlandedivisionen[Bearbeiten]

6. Britische Luftlandedivision[Bearbeiten]

Die 6. Britische Luftlandedivision (engl.: British 6th Airborne Division) war eine britische Luftlandedivision im Zweiten Weltkrieg. Die Division wurde am 3. Mai 1943 im Vereinigten Königreich gegründet und bestand aus Fallschirmjägereinheiten und Einheiten, die mit Gleitern landeten. Der Name 6. Britische Luftlandedivision wurde gewählt, um vorzugaukeln, es gäbe 5 weitere Luftlandedivisionen. Tatsächlich gab es nur 2 - Die 1. und die 6. Britische Luftlandedivision. Berühmte Angehörige der Division waren der Major John Howard und der Lieutenant-Colonel (Oberstleutnant) Terence Otway.

Die Division kämpfte am D-Day, bei der Operation Tonga, wo sie ihre Ziele größtenteils erfüllte. Außerdem nahm die Division an Gefechten in den Ardennen teil, und half mit, den Rhein zu überqueren. Nach dem Zweiten Weltkriege sorgte die 6. Britische Luftlandedivision für Sicherheit in Palästina, wonach sie im April 1948 aufgelöst wurde.

82. US-Luftlandedivision[Bearbeiten]

Die 82. US-Luftlandedivision (engl.: 82nd Airborne Division), genannt "All American" oder "America’s Guard of Honor", ist die erste Luftlandedivision der United States Army und mit ca. 14.000 Soldaten der größte Luftlandeverband der Welt.

Die seit dessen Aufstellung 1944 zum 18. US-Luftlandekorps gehörende Division ist seit 1942 in Fort Bragg, North Carolina, stationiert und hat den Auftrag, innerhalb von 18 Stunden ab Alarmierung an jedem Ort der Welt gefechtsbereit zu sein.

Sie zeichnete sich im 2. Weltkrieg besonders bei der Landung in der Normandie, der Operation Market Garden, der größten Luftlandeoperation des 2. Weltkriegs, und der Schlacht in den Ardennen aus. Einheiten der Division kämpften in Vietnam und in der Karibik, sie waren 1991 an der Befreiung Kuwaits beteiligt, dienten im Kosovo und in Afghanistan und nahmen im Jahre 2003 an der Eroberung des Irak (Operation Iraqi Freedom) teil.

Einige Soldaten der 82. Division gerieten in jüngster Zeit wegen Verstößen gegen die Genfer Konvention in die Schlagzeilen. Sie werden beschuldigt, auf unbewaffnete Zivilisten geschossen zu haben, und trugen so zur öffentlichen Wahrnehmung der USA als einer Nation bei, die sich leichtfertig über internationales Recht hinwegsetzt.

Bis heute tragen die Soldaten das "AA" (für "All American") als Abzeichen an der Uniform. Berühmte Angehörige der Division waren Sergeant Alvin C. York und die Divisionskommandeure Matthew B. Ridgway und James M. Gavin.

101. US-Luftlandedivision[Bearbeiten]

Die 101. US-Luftlandedivision (engl.: 101st Airborne Division), Spitzname The Screaming Eagles (Schreiende Adler), wurde am 15. August 1942 aus der 82. US-Luftlandedivision ausgegliedert und gegründet. Sie ist eine Einheit der United States Army. Die zum 18. US-Luftlandekorps gehörende Division hat ihr Hauptquartier in Fort Campbell, Kentucky. Als Wappentier führt sie den Seeadler.

Die Division gehört mit ihren 281 Hubschraubern derzeit zu den schnellsten und vielseitigsten Eingreiftruppen der US-amerikanischen Armee. Mit einer Transportwelle ist es ihnen möglich, rund 4.000 Soldaten 150 km tief in feindliches Gebiet zu befördern.

Die Division kämpfte im Zweiten Weltkrieg in diversen Schlachten und Offensiven von der Normandie bis Deutschland bzw. Österreich. Auch im Vietnam- oder in den Irak- bzw. Golfkriegen war sie aktiv. Der Stoff um die Division wurde zudem oft literarisch bzw. in den Medien, in Filmen usw. verarbeitet.