Buchgenerator (deaktivieren)

Orthomolekulare Psychiatrie

Aus Wikibooks

Wechseln zu: Navigation, Suche
Nuvola apps bookcase.svg Medizin Nuvola apps bookcase 1.svg Orthomolekulare Psychiatrie

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Orthomolekulare Psychiatrie

Dieses Buch soll eine allgemeine Einführung in die orthomolekulare Psychiatrie und angrenzende Gebiete geben. Links mit einem w: davor verweisen auf notwendiges Grundlagenwissen aus der Wikipedia. Bitte beachten Sie, dass auch für diese Darlegung sinngemäß die Hinweise für Gesundheitsthemen der Wikipedia gelten.

[Bearbeiten] Einführung

Orthomolekulare Psychiatrie gehört zum Bereich der Orthomolekularen Medizin und wurde von Linus Pauling folgendermaßen definiert: "Orthomolekulare Psychiatrie will geistige Gesundheit erreichen und erhalten, indem sie optimale molekulare Voraussetzungen für die Funktion von Geist und Verstand schafft, insbesondere durch die optimale Konzentration der normal im Körper vorhandenen Substanzen, wie z.B. Vitamine."

Gegenwärtiger Stand

Die Anzahl der Therapeuten, die sich mit der orthomolekularen Psychiatrie auskennen, dürfte sich in Deutschland an den Fingern einer Hand abzählen lassen.

Die Schulmedizin ignoriert dieses Gebiet weitgehend, was vor allem seinen Grund darin haben dürfte, dass die Leistungen von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht bezahlt werden. In dem Sinne gibt es in Deutschland keine Schulmedizin, sondern eine Kassenmedizin - eine Therapie hat nur dann Aussicht, sich in großem Maß durchzusetzen, wenn sie von der Krankenkasse bezahlt wird.

Die Heilpraktiker, welche ansonsten die alternative Seite der Medizin belegen, gehen der orthomolekularen Psychiatrie ebenfalls aus dem Weg. Ein ernsthaft psychisch Kranker gehört zu unerwünschter Klientel: Er hat meistens kein Geld und ist schwierig im Umgang. Außerdem arbeiten Heilpraktiker mit viele Methoden, deren Wirksamkeit auf "Glauben", "Unterbewusstsein", "Energien", "Schwingungen", "Chi" etc. zurückgeführt wird. Diese Ansichten gießen bei jemanden, der in einem akuten psychotischen Schub sich selber für vom Schicksal auserwählt und nahe den himmlischen Kräften wähnt, Öl ins Feuer. Damit werden die Wahnzustände ja nur noch bestätigt und verschlimmert.

Was tun?

Im Gesamtüberblick sieht es sehr schlecht aus. Wie oben erwähnt, wird ein Erkrankter sich kaum zum Heilpraktiker begeben, der eventuell was davon gehört hat. Man darf nicht vergessen, dass ein ernsthaft psychisch Erkrankter sich in extremer Abhängigkeit vom Wohlwollen der Ärzte befindet: sie müssen ihm die Tabletten verschreiben, Therapien und Kuren genehmigen, Renten beantragen und Gutachten erstellen. Da braucht man nur einmal aufmucken, schon steht "Simulant" im Gutachten oder der "akute psychotische Schub" führt zur Unterbringung in der Geschlossenen. Kaum jemand mit psychischen Beeinträchtigungen wird dann die Kraft haben, vor dem Sozialgericht zu klagen (selbst wenn es kostenlos ist) oder durch die Republik von einem Experten zum anderen zu reisen.

Also bleibt nur die Selbsthilfe, und da sieht es noch viel schlechter aus. Jemand mit der Diagnose Schizophrenie z. b., der es nicht mal schafft, sich regelmäßig die Zähne zu putzen, wird kaum die Geisteskraft besitzen, alternative Behandlungsmethoden für seine Erkrankung zu entwickeln.

Zielgruppe

Zielgruppe ist der ausdiagnostizierte und austherapierte Betroffene, der mit "Da kann man nichts mehr machen, da müssen sie durch" und einer Packung Tablette nach Hause geschickt wird; der dennoch mit seinem Zustand nicht zufrieden ist und nach alternativen Behandlungsmethoden sucht. So kurz wie möglich soll der Bereich der kindlichen Erkrankungen gehalten werden, da dieser Bereich zu emotionsbelastet ist, das Augenmerk soll auf Erwachsenen liegen.

Gute Ratschläge

  • Reißen sie sich mal zusammen!

...

  • Wer sich gesund und vollwertig ernährt, braucht keine Nahrungsergänzungsmittel.

Abgesehen von Stoffwechselstörungen, Alkoholikern und den Essstörungen:

Wenn man sich nach den Richtlinien der DGE ernährt, kann das sein. Gesunde, vollwertige Ernährung steht auf der Prioritätenlist eines psychisch Kranken meist nicht an vorderster Stelle. 5 mal am Tag eine Hand voll Obst und Gemüse - das ist selbst für die meisten Gesunden utopisch, wieviel mehr für den, wo jeder Tag eine zu ertragende Last voller nichterfüllbarer Anforderungen darstellt. Für viele beschränkt sich die Ernährung auf Fertiggerichte und den Pizzadienst (wenn man Geld hat).

  • Trinken sie nicht so viel Alkohol, rauchen sie ja keinen Joint.

Wenns die einzige Freude in einer grauen Brühe ist, die im Ausblick immer schwärzer wird ...

  • Treiben sie Sport, schließen sie sich einer Sportgruppe an.

Als Versager zu den Schönen und Erfolgreichen ins Fitnesszentrum ... wers schafft.


Weblinks

[Bearbeiten] Geschichte

Die kanadischen Ärzte Dr. Abram Hoffer und Dr. Humphrey Osmond gelten als die Begründer der orthomolekularen Psychiatrie. Sie setzten in der sogenannten "Mega-Vitamintherapie" hohe Dosen Niacin (Vitamin B3) zur Behandlung von Schizophrenie ein. Ausgangspunkt war die Überlegung, da die Symptome der Schizophrenie bei Pellagra bei Behandlung mit Niacin verschwinden, ob nicht auch in Fällen von Schizophrenie ohne die übrigen Pellagra-Symptome Hauterkrankungen und Durchfall Niacin hilfreich ist. Sie erzielten in einigen aussichtslosen Fällen beeindruckende Ergebnisse. Auf diesen Ergebnissen aufbauend entwickelte Dr. Carl C. Pfeiffer ein System der Behandlung psychiatrischer Erkrankungen, das bis heute in den Grundzügen gültig ist. Leider ist das Buch "Nährstoff-Therapie bei psychischen Störungen", das die grundlegenden Erkenntnisse Pfeiffers darstellt, schon lange vergriffen. Die wichtigsten Grundzüge stellt K. Thome in seiner Broschüre "Nährstoffe für die Seele" dar. Nach dem Tode Dr. C. C. Pfeiffers erlahmte die Forschung in diesem Gebiet. Neuen Auftrieb bekam die orthomolekulare Medizin durch das wachsende Auftreten von Autismus in den USA und anderen Industrienationen. Aus der Eigeninitiative betroffener Eltern entstand der Bereich der biomedizinischen Behandlung von Autismus.

Rechtlich gesehen ist es unterlassene Hilfeleistung, in Fällen, wo keine effektive Behandlung existiert oder die üblichen Behandlungsmethoden versagen, den Patienten nicht auf alternative Behandlungsmethoden hinzuweisen, die "auf einem ernsthaftem wissenschaftlichen Bemühen beruhen" (Küchenhof in Pfeiffer, 1989), was für weite Teile der orthomolekularen Psychiatrie und biomedizinischen Behandlung von Autismus angenommen werden kann.

[Bearbeiten] Grundlagen der Biochemie

[Bearbeiten] Neurotransmitter

w:Neurotransmitter

"Neurotransmitter regulieren alle vegetativen Vorgänge, alle affektiv-emotionalen Reaktionen und die gesamte extrapyramidale Motorik. Sie sind somit die entscheidenden Faktoren für unser Befinden und Verhalten." (Birkmayer/Lechner, 1984).

Die bekanntesten Neurotransmitter sind Serotonin, Dopamin und Noradrenalin, in neuester Zeit gewinnen andere an Aufmerksamkeit wie Glutamat. Inzwischen wird angenommen, dass es über 100 Substanzen gibt, die im Gehirn als Neurotransmitter wirken, von denen längst nicht alle erforscht sind.

Die Grundfrage bei einer psychischen Störung, die nicht durch eine organische Hirnstörung (Unfall, Tumor) bedingt ist, muss also sein:

Welcher Neurotransmitter ist betroffen?

Wie kann dieser Neurotransmitter beeinflusst werden?

[Bearbeiten] Serotonin

w:Serotonin w:Tryptophan

Serotonin ist verantwortlich für das vegetative Nervensystem: Verdauung, Speichel- und Magensaftproduktion, Peristaltik. Im Gehirn wirkt es schlafauslösend und entspannend.

Syntheseweg:

(L-)Tryptophan - 5-Hydroxytryptophan (5-HTP) - 5-Hydroxytryptamin (Serotonin, 5-HT)

Erkrankungen

Serotoninmangel gilt als allgemein anerkannte Ursache für Depressionen.

[Bearbeiten] Melatonin

w:Melatonin

Melatonin wird aus Serotonin gebildet und regelt den Schlaf.

[Bearbeiten] Dopamin

w:Dopamin

Dopamin ist verantwortlich für unwillkürliche, gewohnheitsmäßige Bewegungen (Laufen, Springen) und für den emotionalen Antrieb (Motivation).

Syntheseweg:

Tyrosin - DOPA - Dopamin

Erkrankungen

Störungen im Dopaminstoffwechsel gelten als Auslöser für Schizophrenie und ADHS. Das Absterben dopaminerzeugender Zellen im Gehirn erzeugt Parkinson.

[Bearbeiten] Noradrenalin

w:Noradrenalin

Noradrenalin reguliert das sympathische Nervensystem (Blutdruck, Herzschlag). Im Hirnstamm reguliert Noradrenalin die Wachheit und Bewußtseinshelligkeit, die Entschluss- und Entscheidungsfähigkeit.

[Bearbeiten] Acetylcholin

w:Acetylcholin

Actylcholin ist für die höheren Denkvorgänge zuständig. Es wird im Vergleich zu anderen Neurotransmittern rasch auf- und abgebaut und ist somit für schnelle Reaktionen zuständig. Es beeinflusst die Kritik und Urteilsfähigkeit.

[Bearbeiten] Glutamin

w:Glutamin

Wenig bekannt dürfte sein, dass das als Geschmacksverstärker benutzte Glutamat ein wichtiger Neurotransmitter ist. Die Symptome des China-Restaurant-Syndroms resultieren aus diesem Zusammenhang. Außerdem ist Glutamat ein Nervenzellgift und verursacht eine seltene Form des Stars, die häufig bei Asiaten anzutreffen ist.

[Bearbeiten] Vitamine und Mineralstoffe

[Bearbeiten] Vitamin B1

w:Thiamin

w:Beri-Beri

w:Wernicke-Enzephalopathie

Der aussschließliche Genuss von geschältem Reis erzeugt die Vitaminkrankheit Beri-Beri durch das Fehlen von Thiamin. Die im Wikipedia-Artikel beschriebenen Todesfälle bei Säuglingen gehen übrigens auf Milch eines deutschen Herstelles zurück, der Thiamin vergessen hat zuzufügen.

Am häufigsten tritt Thiamin-Mangel heutzutage bei Alkoholikern auf und kann zu Wernicke-Enzephalopathie und Korsakow-Psychose führen. Bei regelmäßigem Alkoholgenuss (Abuser) kann aus diesem Grund empfohlen werden, Thiamin vorsorglich einzunehmen. Vorsorge bei Vieltrinkern.

[Bearbeiten] Vitamin B2

w:Riboflavin

[Bearbeiten] Vitamin B3/Nicotinsäure/Niacin

w:Nicotinsäure

w:Pellagra

Hohe Dosen Niacin zusammen mit Vitamin C standen am Beginn der orthomolekularen Psychiatrie.

Stoffwechsel

Niacin wird in verschiedenen Formen mit der Nahrung aufgenommen. Die Aminosäure Tryptophan kann vom Körper in Niacin umgewandelt werden, 60 mg Tryptophan entsprechen 1 mg Niacin. Darum wird der tägliche Bedarf auch in Niacin-Äquivalenten angegeben. Die bekannteste Niacin-Mangelerkrankung ist Pellagra.

[Bearbeiten] Vitamin B6

w:Pyridoxin

Wichtig für die Magnesiumresorption. Ein Mangel an Pyridoxin vermindet die Aufnahmefähigkeit an Magnesium. Die Folgen sind Stressanfälligkeit, Wadenkrämpfe und unkontrollierte Muskelbewegungen (Magnesiummangel).

[Bearbeiten] Folsäure

w:Folsäure

[Bearbeiten] Quecksilber

[Bearbeiten] Kupfer

[Bearbeiten] Mangan

[Bearbeiten] Zink

[Bearbeiten] Stoffwechselstörungen

Der god-father der orthomolekularen Psychiatrie, Dr. rer. nat. Dr. Carl Curt Pfeiffer, unterteilte als erster die Schizophrenie (oder psychotisches Syndrom) in folgende Bereiche:

  • Histapenie
  • Histadelie
  • Pyrrolurie
  • zerebrale Allergie

Hier wird eine andere Einteilung nach betroffenen Bereichen verwendet.

[Bearbeiten] Schilddrüse

w:Schilddrüse

w:Hashimoto-Thyreoiditis

w:Morbus_Basedow

Grob kann man sagen: Unterfunktion führt zu Depressionen und Überfunktion führt zu Manie. Bei Betroffenen können sich Unter- und Überfunktion abweschseln, das würde das klassische Bild einer bipolaren Depression erzeugen.

Diese Vorstellung ist aber problematisch, weil es zwar einen Zusammenhang von Schilddrüsenfunktionsstörungen und affektiven Störungen wie der Angststörung und der Depression gibt. Dennoch werden Schilddrüsenhormone sowohl bei der unipolaren als auch bei der bipolaren Depression zur Phasenprophylaxe geeignet. Bei der Schilddrüsenüberfunktion tritt zuweilen ein agitiert-ängstliches oder auch maniformes Symptombild auf, welches aber nicht mit einer echten Manie verwechselt werden darf.

Links:

Das deutsche Forum zu Hashimoto und Basedow

[Bearbeiten] Schilddrüsenunterfunktion

w:Hypothyreose

[Bearbeiten] Schilddrüsenüberfunktion

w:Hyperthyreose

[Bearbeiten] Histamin

w:Histamin

Histamin ist bekannt dafür, die Symptome bei einer Allergie auszulösen, weswegen diese mit Antihistaminika bekämpft werden. Das kann zu dem Trugschluss führen: wenig Histamin = gut.

Histamin ist ein für den Stoffwechsel notwendiger Stoff, und eine zu geringer Histaminspiegel kann vielfältige Beschwerden auslösen. Dr. C. C. Pfeiffer beobachtete als erster einen Zusammenhang zwischen niedrigem Histaminspiegel und psychischen Störungen.

Auch wurde festgestellt, dass bei niedrigem Histaminspiegel eine geringere Histamintoleranz bis hin zur w.Histaminintoleranz besteht (Kamsteeg, 2005). Das heißt, der Verzehr histaminerhöhender Nahrungsmittel (bekannteste Beispiele: Rotwein, Räucherfisch) erzeugt bei niedrigem Histaminspiegel auf Grund der engeren Toleranzgrenzen eher allergische Symptome.

Links: Informationen, Tabellen und Forum zur Histaminintoleranz

Forum zur Histaminintoleranz

[Bearbeiten] niedrige Histaminwerte (Histapenie)

Die Histapenie tritt zusammen mit den klassischen Symptomen der Schizophrenie auf.

Symptome:

  • Mißempfindungen
  • Geschwüre an den Lippen
  • Orgasmusverzögerung
  • schlechte Zähne
  • Größenwahn
  • Ängste, Mißtrauen gegenüber anderen Menschen
  • Glauben, jemand kontrolliert den Verstand
  • Halluzinationen, Wahrnehmungsstörungen
  • Übergewicht
  • Zerfahrenheit
  • geringe Schmerzempfindlichkeit
  • ständige Müdigkeit

Ursache:

In fast allen Fällen tritt die Histapenie zusammen mit einem erhöhten Kupferspiegel und einem Mangel an Zink und Mangan auf. Kupfer aktiviert Enzyme, die Histamin abbauen (MAO, DAO). Viele Patienten mit Pyrrolurie leiden deshalb gleichzeitig an Histapenie.

Behandlung:

B12, Folsäure, L-Tryptophan, Zink, Mangan, Niacin, ProHis.

Vermeiden:

Nahrungsergänzungsmittel (Vitamintabletten), die Kupfer enthalten; bei kupfernen Wasserleitungen im Haus Mineralwasser trinken oder erst Wasser ablaufen lassen und kein warmes Wasser zur Nahrungszubereitung verwenden.

[Bearbeiten] erhöhte Histaminwerte (Histadelie)

Seltener als Hitapenie, starke Selbstmordgefahr.

Symptome:

  • viel Speichelfluss, gute Zähne
  • rascher Orgasmus
  • Kopfschmerzen, Allergien
  • verträgt viel Alkohol
  • Depressionen, Selbstmordgedanken
  • Zwanghaftigkeit, Rituale
  • starker Ehrgeiz, Durchsetzungskraft
  • schlank, Nahrung wird schnell verbrannt
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Schlaflosigkeit, leichter Schlaf

Ursachen:

Genetische Veranlagung, Drogenmissbrauch.

Behandlung:

Calcium, Methinin, Vitamin C, Vitamin B12, Vitamin B6, Zink, Mangan, SAM.

Vermeiden:

Die klassische Behandlung mit Niacin und Vitamin C gilt als wirkungslos. Vermeiden sollte man Folsäure und Multivitamintabletten, die Folsäure enthalten (auf der Nahrung zugesetzte Folsäure, wie zB. in Amerika, achten). Ernährung mit wenig Eiwiß und vielen Kohlenhydraten, Vermeiden histaminreicher Lebensmittel.

[Bearbeiten] Hämstoffwechsel

Störungen des Hämstoffwechsels gelten als Porphyrinopathien.

[Bearbeiten] Pyrrolurie

w:HPU

Meist genetisch bedingte, aber auch erworbene Stoffwechselstörung, die vor allem bei Frauen vorkommt (10%) und dem Körper Vitamin B6, Zink und Mangan entzieht. Führt oft zu einem erniedrigtem Histaminspiegel, Glutenunverträglichkeit und Fruktosemalabsorbtion.

Symptome:

  • Wahrnehmungsstörungen
  • Gefühlsstörungen, Gefühlsarmut
  • morgendliche Übelkeit, kein Frühstück
  • paradoxe Reaktion auf Medikamente (Schlafmittel machen wach)
  • keine Traumerinnerung
  • Oberbauchschmerzen
  • Sonnenlichtempfindlichkeit
  • extreme Stressempfindlichkeit
  • starke Familienbande (Symbiosefamilien)

Ursachen:

Vererbung, Schwermetallintoxikation (Blei)

Behandlung:

Vitamin B6 bevorzugt als Pyridoxal-5'-Phosphat, Zink, Mangan, Mangnesium; Kryptosan, Depyrrol

Vermeiden:

Stress, Cola, Vollkornprodukte, phosphathaltige Produkte, Fruktose, Antibabypille, evtl. Gluten.

[Bearbeiten] Porphyrie

[Bearbeiten] Zuckerstoffwechsel

[Bearbeiten] Hypoglykämie

[Bearbeiten] Hyperglykämie

[Bearbeiten] Allergien und Unverträglichkeiten

[Bearbeiten] Nahrungsmittelunverträglichkeit (sekundäre Allergie)

  • Gluten
  • Kasein
  • Lactose

w:Lactoseintoleranz

  • Fructose

w:Fruktosemalabsorption

[Bearbeiten] Sonstige

[Bearbeiten] Leaky-Gut-Syndrom (durchlässiger Darm)

[Bearbeiten] Morbus Wilson

w:Morbus_Wilson

[Bearbeiten] Phenylketonurie

[Bearbeiten] Störungen im Purin- und Pyrimidinstoffwechsel

[Bearbeiten] Smith-Lemli-Opitz-Syndrom

[Bearbeiten] Einzelne Erkrankungen

[Bearbeiten] Depressionen

[Bearbeiten] Alkoholismus

[Bearbeiten] Autismus

[Bearbeiten] Magersucht

[Bearbeiten] AD(H)S

[Bearbeiten] Anhang

[Bearbeiten] Phytopharmaka in der Psychiatrie

  • Johanniskraut
  • Kava-Kava
  • 5-HTP
  • Hanf
  • Brahmi
  • Gotu Kola
  • Fischöl
  • Kanna
  • Damiana
  • Juckbohne

[Bearbeiten] Kritik an der Orthomolekularen Medizin/Psychiatrie

weiterführende Links:

www.kliniken.de [1]

www.quackwatch.org (en) [2]

[Bearbeiten] Literatur

  • Dr. Carl C. Pfeiffer, Dr. Carl C.: Nährstoff-Therapie bei psychischen Störungen. The Golden Pamphlet. Haug-Verlag, Heidelberg 1986. ISBN 3-7760-1062-2
  • Thome, Konrad: Nährstoffe für die Seele. Möglichkeiten der orthomolekularen Medizin in der Behandlung psychisch kranker Menschen und bei ADHS. Optimal-Verlag, Kelkheim 2003. ISBN 3-921271-24-X


[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge