Praktikum Anorganische Chemie/ Bettendorfsche Probe

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[Bearbeiten] Bettendorfsche Probe

Nachweisreaktion
Reaktionstyp: Wikipedia-logo-v2.svg Redoxreaktion
pH <7 salzsauer
Indikation schwarzer Niederschlag / Braunfärbung der Lösung
Skull and crossbones.svg
[Bearbeiten] Durchführung

Bei der Bettendorfschen Probe wird die reduzierende Wirkung des Wikipedia-logo-v2.svg Zinn(II)-chlorids ausgenutzt. Dieser Nachweis ist innerhalb der Arsengruppe spezifisch für Arsen. Es werden 5 Tropfen der Probelösung auf einem Uhrglas mit 3 Tropfen verdünntem Wikipedia-logo-v2.svg Ammoniakwasser, 1 Tropfen 30%-igem Wikipedia-logo-v2.svg Wasserstoffperoxid und 3 Tropfen 0,1 molarer Wikipedia-logo-v2.svg Magnesiumchloridlösung versetzt und langsam zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wird nach kurzem Erhitzen auf Rotglut mit 3 bis 5 Tropfen Zinn(II)-chloridlösung versetzt und schwach erwärmt. Ein schwarzer Niederschlag bzw. eine Braunfärbung der Lösung deutet auf Anwesenheit von Arsen. Sehr kleine Arsenmengen lassen sich nachweisen, wenn man mit Wikipedia-logo-v2.svg Ether oder Wikipedia-logo-v2.svg Amylalkohol ausschüttelt, die Folge ist eine schwarze Zone in der Grenzschicht.

[Bearbeiten] Erklärung
\mathrm{2 \ As^{3+} + 3 \ Sn^{2+} + 18 \ Cl^- \longrightarrow 2 \ As \downarrow + 3 \ [SnCl_6]^{2-}}
Arsen(III)-Ionen reagieren mit Zinn(II)-Ionen und Chlorid-Ionen zu braunschwarzem, elementarem Arsen und dem Hexachlorostannat(IV)-Komplexion.
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